Autor Thema: Polizei hebelt Raubkopierer-Presswerk aus  (Gelesen 3816 mal)

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Polizei zerschlägt Pay-FTP-Ring in NRW
« Antwort #15 am: 14 Februar, 2009, 20:49 »
Urheberrechtsverletzungen sind im Internet Alltag. Wenn diese allerdings in großem Stil gewerbsmäßig begangen werden, ruft dies schnell die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) auf den Plan. Diese meldete nun die Zerschlagung eines sogenannten Pay-FTP-Ringes durch die nordrhein-westfälische Polizei.
   
Aktuelle Filme für 35 Euro Gebühr

Bereits im März des vergangenen Jahres wurde die GVU durch einen Insidertipp aus der Szene auf das umfangreiche Download-Angebot aufmerksam und stellte zunächst eigene Nachforschungen an. Dabei kam die GVU einem illegalen Handel mit Filmen, TV-Serien und Entertainment-Software auf die Schliche. Gegen eine monatliche Gebühr von 35 Euro konnten registrierte Nutzer auf aktuelle Filme und Software für PC und Spielkonsolen zugreifen. Im April 2008 wurden die Strafverfolgungsbehörden informiert und Strafantrag gestellt. Seitdem ermitteln Polizei und Staatsanwalt in diesem Fall.

Razzia in Heinsberg

Bei einer bereits am 16. Januar durchgeführten Razzia im Haus des vermutlichen Betreibers im nordrhein-westfälischen Heinsberg fand die Polizei umfassendes Beweismaterial. Ein Rechner und mehrere Festplatten mit einem Terabyte an Daten sowie Unterlagen zum Betrieb des FTP-Rings stellten die Ermittlungsbehörden sicher. Seitdem ist das Netzwerk offline, die gefundenen Beweisstücke werden noch ausgewertet.

Quelle : www.onlinekosten.de

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Sunnydale FTP-Server beschlagnahmt
« Antwort #16 am: 07 März, 2009, 17:33 »
Die schwedische Polizei hat mehrere FTP-Server mit über 65 Terabyte an Raubkopien beschlagnahmt.

Eine der größten schwedischen Topsites wurde durch die schwedische Polizei regelrecht hochgenommen. Bei dem Zugriff wurden mehrere FTP-Server beschlagnahmt, die zur bekannten Topsite Sunnydale gehörten.

Diese hostete Raubkopien von Filmen, Spielen und Fernsehserien. Einige sehr bekannte Warez-Gruppen sollen auf den Sunnydale-FTP-Servern ihre Materialien zur Verfügung gestellt haben, zumindest für den internen Kreis. Topsites stellen Portale dar, welche Raubkopien in erster Linie für einen inneren Zirkel anbieten. Die schwedische Anti-Piraterie-Organisation Antipiratbyrån gratulierte den Behörden bereits zu ihrem großartigen Erfolg mit diesem Schlag gegen die Piraterie-Szene. Man kündigte dabei sofort an, auch weiterhin bei den Ermittlungen behilflich zu sein und den Kampf gegen Piraterie fortzuführen.

Gegenwärtig richten sich die Ermittlungen primär gegen den Betreiber der Server: "Eine Person die im Verdacht steht, die Server verwaltet zu haben, wurde bereits identifiziert und es liegt jetzt an der Polizei, weiter zu ermitteln. Jetzt suchen wir vor allem nach ähnlichen Servern", erklärte Henrik Pontén von Antipiratbyrån gegenüber der Presse. Im weiteren Verlauf erklärte Pontén, dass die Topsite Sunnydale die Quelle für alle Materialien wäre, welche auf The Pirate Bay zur Verfügung stehen. Peter Sunde dementierte diese Behauptung gekonnt amüsant: "Mehr als 800.000 Menschen haben etwas bei The Pirate Bay hochgeladen, also glaube ich nicht, dass es [Sunnydale] die Quelle für alles ist. Aber möglicherweise ist es eine Hauptquelle."

Die Rolle, welche Antipiratbyrån bei dem gegenwärtigen Zugriff spielte, ist bislang ebenfalls unklar. Bereits vor einigen Jahren hatte man in einem ähnlichen Fall ermittelt und hatte es sogar geschafft, jemanden einzuschleusen. Dieser hatte seine Aufgabe, für Beweise zu sorgen, jedoch zu wörtlich genommen, da er neben neuer Hardware zur Erhöhung der Speicherkapazität eben jene auch mit illegalem Material füllte. Die gegenwärtige Involvierung von Antipiratbyrån steht bisweilen noch nicht fest, dürfte sich jedoch in absehbarer Zeit herauskristallisieren.

Update: Wie inzwischen klar wird wurden nicht alle Server von Sunnydale beschlagnahmt. Vermutlich handelt es sich jedoch um mindestens eine. Die verschonten Server befinden sich vermutlich im Ausland.

Quelle : www.gulli.com

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Filesharing - GVU lässt Tracker hochnehmen
« Antwort #17 am: 25 März, 2009, 18:41 »
Am 18. März starteten niedersächsische Polizeibeamte um 7:30 Uhr eine koordinierte Durchsuchungsaktion in drei Privatwohnungen in Lüneburg, Braunschweig und Wolfenbüttel. Deren Inhaber - insgesamt drei Männer und eine Frau - betrieben miteinander einen so genannten Tracker und damit ein Steuerungsprogramm in einem BitTorrent-Netzwerk. Mitgliedern dieser Tauschbörse gewährten sie gegen Zahlung von bis zu 75 Euro Downloadkontingente. Ab einem Betrag von 100 Euro vergaben die Trackerbetreiber zusätzlich diverse Nutzungsprivilegien.

Zur Erlangung weiterer Beweismittel beschlagnahmten die Polizeibeamten am vergangenen Mittwoch sämtliche Rechner und Festplatten in allen drei Wohnungen sowie schriftliche Unterlagen. Diverse gebrannte DVDs und CDs mit aktuellen Kinofilmen, Games und Anwenderprogrammen wurden zudem in Wolfenbüttel und in der zweitgrößten Stadt Niedersachsens sichergestellt. Das Paar aus der Braunschweiger Wohnung wurde überdies auf der Wache erkennungsdienstlich behandelt.  Alle drei Durchsuchungen erfolgten auf Grundlage von Ermittlungen der verfahrensführenden Staatsanwaltschaft Lüneburg. Auf ihren Antrag hin hatte das dortige Amtsgericht vor kurzem die Durchsuchungsbeschlüsse erlassen. Derzeit wertet die Kriminalpolizei Lüneburg sämtliche Asservate aus.

Begonnen hatte das Verfahren in 2008 durch Internetermittlungen der GVU. Mitarbeiter der Organisation entdeckten im Juni des Jahres den Tracker, der ausschließlich angemeldeten Nutzern zur Verfügung stand. Diese konnten dann in 34 unterschiedlichen Kategorien aus einem breiten Angebot an Raubkopien auswählen. Neben Titeln der Entertainment-Software-Wirtschaft für PC und alle Konsolen listete das Verzeichnis auch Filme in Qualitäten von HDTV über DVD und XViD bis VCD aus diversen Genres sowie aktuelle Kinoproduktionen und TV-Serien. Kinderfilme wie "Horton hört ein Hu" gehörten dabei ebenso zum Repertoire wie pornographische Inhalte. Zusätzlich standen Musik und Anwendersoftware zum Herunterladen bereit. Für die Nutzung dieser breiten Raubkopien-Palette stellten die Trackerbetreiber Regeln auf, deren Einhaltung sie strengstens überwachten. Beispielsweise verpflichteten sie Downloader, ihre Raubkopien auch für eine vorgegebene Zeit für den Upload bereit zu stellen. Zudem erteilten sie Upload-Gutschriften gegen gestaffelte Geldbeträge.

Auf Basis dieser Erkenntnisse stellte die GVU in Juni 2008 Strafantrag wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen illegalen Verwertung gegen die zunächst noch unbekannten Betreiber des Trackers, auf dem zu diesem Zeitpunkt insgesamt knapp 300 Titel verfügbar waren. Anschließende Ermittlungen beteiligter Strafverfolgungsbehörden führten zur Identifizierung der Beschuldigten. Federführend konnte dann die Staatsanwaltschaft Lüneburg die Indizien auf finanzielle Einnahmen durch Steuerung des illegalen Datentauschs verdichten.

Quelle : www.gulli.com

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Die Jagd auf Betreiber von Bittorrent-Trackern geht weiter
« Antwort #18 am: 03 April, 2009, 18:10 »
Polizei durchsuchte mehrere Wohnungen und beschlagnahmte Hardware

Das Landeskriminalamt Brandenburg hat die Wohnung eines Tracker-Betreibers in Eberswalde durchsucht. Ihm wird vorgeworfen, Beihilfe zur Verbreitung von Schwarzkopien geleistet und zahlenden Nutzern mehr Bandbreite zur Verfügung gestellt zu haben. Einige Tage zuvor hatten andere Tracker-Betreiber Besuch von der Polizei bekommen.

In einem Verfahren der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) durchsuchten am 1. April 2009 Beamte des LKA Brandenburg die Wohnung eines 32-jährigen Eberswalders. Er ist laut einer gemeinsamen Ankündigung der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) und des Landeskriminalamtes Brandenburg "dringend verdächtig, als sogenannter Tracker-Betreiber in erheblichem Umfang Beihilfe zur unerlaubten Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke geleistet zu haben."

Nicht die Polizei, sondern die GVU hatte im Juni 2008 ermittelt, dass der Verdächtige eine Portalseite betreibt, über die die Nutzer nach Registrierung Zugang zu Bittorrent-Links zu Schwarzkopien hatten. Für den Tracker dahinter gab es Regeln, die beispielsweise festlegten, dass für jedes Gigabyte an Download mindestens 700 Megabyte der gleichen Datei für mindestens zwei volle Tage wieder zum Upload zur Verfügung zu halten sind. Bei Missachtung der Regeln drohte laut GVU die Verbannung aus dem Netzwerk.

Der Tracker-Betreiber habe zudem Uploadkontingente gegen Bezahlung gewährt. "Ab einem Betrag von 51 Euro wurde ein VIP-Status vergeben. Anhand dieser Erkenntnisse stellte die GVU Strafantrag wegen des Verdachts auf gewerbsmäßige unerlaubte Verwertung", heißt es in der Pressemitteilung vom 2. April 2009.

Zur Sicherung von Beweismittel wurde am 1. April die Wohnung des Eberswalders durchsucht, die Computeranlage und vier Festplatten unterschiedlicher Größe sichergestellt sowie gleichzeitig die Daten des genutzten Servers einer Firma in Saarbrücken gesichert - insgesamt 20 Terabyte an Daten.

Im Rahmen der Ermittlungen soll nun die Identität möglicher Benutzer des Bittorrent-Trackers festgestellt werden. Im Juni 2008 sollen es 2.038 Nutzer gewesen sein, die Zugriff auf 442 verschiedene Schwarzkopien hatten - aus den Bereichen Film, Musik, Hörspiel, Software und hier auch Konsolen- und PC-Spiele.

In Niedersachsen gab es am 18. März 2009 Durchsuchungen in drei Privatwohnungen in Lüneburg, Braunschweig und Wolfenbüttel. Drei Männer und eine Frau sollen gemeinsam einen Tracker betrieben und Nutzern gegen Zahlung von bis zu 75 Euro Downloadkontingente gewährt haben. Ab einem Betrag von 100 Euro vergaben die Trackerbetreiber verschiedene Nutzungsprivilegien. Zum Zeitpunkt des Strafantrags, im Juni 2008, sollen über den Tracker rund 300 verschiedene Schwarzkopien zum Download zur Verfügung gestanden haben. Die Beamten beschlagnahmten 7 Rechner, mehrere Festplatten und schriftliche Unterlagen in den drei Wohnungen. Mehrere gebrannte DVDs und CDs mit aktuellen Kinofilmen, Spielen und Anwendungen wurden zudem in Wolfenbüttel und Braunschweig sichergestellt.

Bereits am 10. Februar 2009 war von der Bezirkskriminalinspektion Flensburg die Wohnung eines 28-jährigen Mannes auf der Nordseeinsel Föhr durchsucht worden - wegen des Verdachts auf gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzungen. Die GVU hatte nach ihren eigenen Ermittlungen im April 2008 einen Strafantrag gegen den damals noch unbekannten Tracker-Betreiber gestellt. Der Beschuldigte soll einen gewerblichen Bittorrent-Tracker betrieben haben, dessen rund 3.000 angemeldete Mitglieder rund 2.400 verschiedene Schwarzkopien aus den Bereichen Film, Musik und Software tauschten.

Bei der Durchsuchung stellten die Beamten drei Rechner, eine externe Festplatte, eine Playstation 3 mit Spielen - die von der GVU ohne genauere Ausführung als illegal bezeichnet wurden - und 400 gebrannte DVDs mit Kinofilmen sicher, von denen einige erst kürzlich im Kino angelaufen sind oder noch nicht legal auf DVD zu erwerben sind. Einnahmen seien zum einen durch Werbung auf der zugehörigen Webseite, zum anderen durch Zahlung von beispielsweise 50 oder 100 Euro für größere Downloadkontingente erzielt worden.

Als Betreiber des Trackers habe der Mann zudem die Zugänge der Nutzer verwaltet und die Einhaltung der von ihm aufgestellten Regeln überwacht. Auch hier mussten für jedes heruntergeladene GByte einer Datei mindestens 700 MByte der gleichen Datei hochgeladen werden. "Uploader zwang er, mindestens vier Raubkopien im Monat hochzuladen", heißt es in der Pressemitteilung vom 25. März 2009. Bei Missachtung der Regeln drohte eine Verbannung aus dem Netzwerk.

Dem Beschuldigten drohen nun eine empfindliche Geldstrafe und die Vernichtung der von ihm erstellten DVDs. "Des Weiteren muss er mit dem Verlust seiner beschlagnahmten Geräte rechnen. Das Gesetz sieht in solchen Fällen die Einziehung vor, da sie Tatmittel zur Begehung der Straftaten waren. Schwerer könnte aber noch der zivilrechtliche Aspekt wiegen: Bei der Menge und der Aktualität der rechtswidrig zur Verfügung gestellten und getauschten Filme sowie Spiele kann mit hohen Schadensersatzforderungen der geschädigten Rechteinhaber gerechnet werden", so die GVU, die damit Nachahmer abzuschrecken versucht.

Alle Tracker wurden laut GVU beim Provider OVH in Frankreich gehostet.


Quelle : www.golem.de

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Anti-Piraterie - Live-Sportstreams neues Ziel
« Antwort #19 am: 07 April, 2009, 15:22 »
Die Piratenjäger von BayTSP haben mitgeteilt, dass sie ihr zukünftiges Hauptaugenmerk auf illegale Streams von Sportevents richten werden.

BayTSP hat angekündigt, dass sie zukünftig mit einem global agierenden Sportsender sowie zwei der größten Pay-per-View Werbeträgern zusammenarbeiten werden.

Ziel sei es, illegale Webstreams von Sportereignissen, die live übertragen werden, zu unterbinden. Gegenüber Torrentfreak äußerte sich BayTSP, dass man sich primär auf diejenigen Streaming-Sites konzentrieren wird, die Live-Streams von populären Sportereignissen anbieten. Wie genau BayTSP dieses Vorhaben realisieren will, ist bislang nicht bekannt. Für die Musik- bzw. Filmindustrie bietet man bereits seit geraumer Zeit Dienstleistungen an, welche die Löschung von Clips auf YouTube oder Dailymotion erfüllen. Interessant ist vielmehr der gewählte Zeitpunkt für diese Intervention, sind illegale Live-Streams doch seit geraumer Zeit bekannt und beliebt. Streaming-Software wie TVU verfügen bereits seit Jahren über größere Fangemeinden.

Der Chief Executive Officer von BayTSP, Mark Ishikawa, erklärte diesen Schritt: "Seit 2006 verzeichnen wir einen zunehmenden Anstieg von Piraterie bei Sportübertragungen und Pay-per-View Ereignissen, primär aus dem Grunde, weil Streaming-Technologien leichter nutzbar wurden. Da Fernsehsender einen Großteil ihrer Einnahmen durch die exklusive Ausstrahlung erzielen, verstehen sie die Auswirkungen, die dieser 'Signaldiebstahl' im Kern haben kann."

Bei Webstreams dürfte es sich schwierig gestalten, die eigentliche Quelle ausfindig zu machen, da die IPs in der Regel nicht mitübertragen werden. Das Vorgehen von BayTSP soll sich angeblich darauf beschränken, dass man die Hoster der Websites, welche die Streams übertragen, eine Löschaufforderung zusendet. Ob dies ein lohnendes Geschäft für den Sportsender wird, bleibt fraglich.

Quelle : www.gulli.com
« Letzte Änderung: 07 April, 2009, 15:30 von SiLæncer »

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BREIN lässt holländisches Usenet-Portal schließen
« Antwort #20 am: 09 April, 2009, 18:13 »
Die niederländische Anti-Piraterie-Agentur BREIN hat die Seite NZB-Portal.nl schließen lassen. In einer Mitteilung ließ die Gruppe verlauten, dass man das Usenet-Portal durch die Androhung einer Klage offline zwingen konnte.

NZB-Portal.nl ist ein bekannter Newsgroup-Index, der seine Nutzer mit Hilfe von .NZB-Dateien zu bestimmten Usenet-Inhalten weiterleitet. Die Dateien enthalten normalerweise lediglich die Adresse der Newsgroup und die IDs bestimmter Einträge.

Tim Kuik, Chef von BREIN, verurteilte die Nutzung des Usenet zur Verbreitung illegaler Inhalte, meldet 'Slyck.com'. Es gebe zahlreiche Angebote, bei denen kommerzielle Anbieter ihren Nutzern Zugriff auf illegal verbreitete Inhalte im Usenet geben. Die Usenet-Provider würden außerdem NZB-Sites und andere Filesharing-Portale sponsern, um mehr zahlende Kunden anzulocken. Da die Rechteinhaber dabei nicht bezahlt oder entschädigt werden, müsse diese Praxis unterbunden werden

BREIN will von NZB-Portal.nl nun unter anderem Schadenersatz einfordern, weil die Seite Spenden akzeptierte. Außerdem verlangt man die Auszahlung aller Gewinne. Bestimmte Filme sollen über 50.000 Mal über das Portal heruntergeladen worden sein.

Quelle : http://winfuture.de

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In Spanien wurde erstmals ein Internetbenutzer zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, weil er auf seinen Webseiten Links zum Herunterladen von urheberrechtlich geschützten Werken (Filme und Computerspiele) angeboten hat. Bislang war deswegen in Spanien noch niemand verurteilt worden.

Das 22-Jährige wurde zu sechs Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe von 4.900 Euro verurteilt, weil er sich mit den Links auf seinen Webseiten zu bereichern suchte. Die Internetbenutzer mussten sich registrieren, um Zugang zu den Linksammlungen zu erhalten, über die die Werke heruntergeladen werden konnten. Mit der Registrierung mussten die an den Raubkopien Interessierten zustimmen, Werbung zu sehen. Zudem wurden ihre Email-Adressen für Werbezwecke an Dritte weiter gegeben.

Insgesamt betrieb der 22-Jährige vier Webseiten, für die sich 17.314 Internetnutzer registriert hatten und auf denen sich 500 Links zum Herunterladen befanden. Werbeeinnahmen erzielte er mit Google Adsense, Canalmail, Correodirect und Impresiones Web.

"Das ist ein sehr wichtiger Präzedenzfall für eine Branche wie die der Hersteller von Computerspielen, die auch in der Krise bei der Schaffung von Arbeitsplätzen und Einkommen ganz vorne stehen, aber einem solch ernsten Problem wie der Piraterie wehrlos ausgesetzt sind", freute sich Alberto Gonzalez Lorca, der Präsident des Computerspielverbandes ADESE. Nach dem Präsidenten der spanischen Vereinigung zum Schutz des geistigen Eigentum (FAP) kann die erste Verurteilung eines Betreibers einer Webseite, die Links anbietet, als Präzedenzfall für 30 weitere Anklagen dienen, die derzeit verhandelt werden. Da der junge Mann noch nicht vorbestraft ist, muss er vorerst allerdings seine Gefängnisstrafe noch nicht absitzen.

Quelle : www.heise.de

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Drei Hausdurchsuchungen gegen Raubkopierer
« Antwort #22 am: 18 April, 2009, 19:16 »
In Großbritannien meldet die British Phonographic Industry (BPI) dass man bei einer gezielten Anti-Piraterie Operation und den damit einhergehenden Hausdurchsuchungen erneut professionelle Raubkopierer erwischt hat.

Der Verband hatte in Zusammenarbeit mit der Scottish Crime and Drug Enforcement Agency die Wohnungen einer Privatperson durchsucht, die unter dem Verdacht stand, hunderte Festplatten, die mit urheberrechtlich geschützter Musik gefüllt waren, verkauft zu haben.

Die Musik soll dabei über das Internet bereits illegal heruntergeladen, und anschließend auf die Festplatten kopiert worden sein, welche die verdächtige Person für etwa 100 Britische Pfund verkaufte. Die Festplatten enthielten bis zu 5.000 Musikalben, von denen der Käufer 200 Stück selbst festlegen konnte. Die Polizei beschlagnahmte zahlreiche Festplatten sowie weitere Speichermedien. Besonders hervorgehoben wurden in dem Bericht die Speichermedien, die ein Musikarchiv mit mehr als 500.000 Alben umfassten. Zudem wurden acht CD/DVD-Brenner sowie mehr als 5.000 CDs/DVDs sichergestellt.

Zeitgleich unterstützte die BPI eine weitere Hausdurchsuchung im Norden Englands, welche durch das Leicestershire Police and Trading Standards Departement durchgeführt wurde. Dabei wurden zwei Wohnsitze durchsucht, die als Produktionsanlagen für illegale Kopien gedient haben sollen. Nach Angaben der BPI wurden dort neben diversen Musikwerken insbesondere Kopien von Bollywood-Filmen produziert. Dabei sollen die beiden Werkstätten zu einer "Bande" gehören, die professionell Raubkopien herstellt. Die beiden Anführer der Gruppe wurden festgenommen. Bei den beiden Hausdurchsuchungen wurden insgesamt 84 CD/DVD-Brenner, 21 Drucker sowie weit über 100.000 raubkopierte CDs/DVDs sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft erklärte, dass man die beiden Anführer nicht nur strafrechtlich belangen werde, sondern sich auch dafür einsetzen will, dass die Gewinne, die ihre rechtswidrigen Taten abgeworfen haben, einbehalten werden.

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Ungarn: Schlag gegen BitTorrent- und Warez-Seiten
« Antwort #23 am: 29 April, 2009, 13:41 »
Die ungarische Polizei hat mehrere BitTorrent-Tracker und Warez-Seiten lahm gelegt. Bei Hausdurchsuchungen sei außerdem eine größere Menge an Hardware beschlagnahmt worden.

Das berichtete das Magazin 'TorrentFreak'. Betroffen waren unter anderem die Tracker Bitlove und BitMusic. Hinzu kommen zwei weitere Anbieter von Torrent-Files, eine Reihe von Download-Anbietern für urheberrechtlich geschützte Software sowie auch einige Spam-Versender.

Es handelte sich jeweils um kommerzielle Angebote, hieß es. Nutzer erhielten nur Zugang zu den Diensten, wenn sie zuvor per Premium-SMS einen bestimmten Geldbetrag transferierten und sich ein Passwort zuschicken ließen. Die Anbieter standen deshalb bereits länger in Konflikt mit den traditionellen Betreibern entsprechender Angebote, die nicht gewinnorientiert arbeiten.

Den Angaben zufolge wurden über 40 Server sichergestellt, auf denen 250 Terabyte Daten vorgehalten wurden. Die ungarische Polizei veröffentlichte einige Bilder von den Durchsuchungen, auf denen zu sehen ist, dass manche Betreiber komplette Server-Racks in ihren Wohnungen zu stehen hatten.

Quelle : http://winfuture.de

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Re: Ungarn: Schlag gegen BitTorrent- und Warez-Seiten
« Antwort #24 am: 29 April, 2009, 22:40 »
Zitat
dass manche Betreiber komplette Server-Racks in ihren Wohnungen zu stehen hatten.

Strom scheint nicht wirklich ein Problem zu sein (Kosten) Oder fungieren die nebenbei als E-Heizung??  ;)
Produktiv:
ASRock K8S8X, Athlon64 3000+, 1GB Infineon Ram, WinFast A340 8X AGP, Samsung HD160 GB SATA2,
Technisat SkyStar 2, Stab HH100 Rotor und 5° & 19,2° Ost fest
BS: Mandriva-Linux (mdv) 2010.2 PP, kde 3.5.12, kaffeine 0.8.8, skynetR32

Bastelsrechner:
ASRock N570 SLI, Athlon64 X2 6000+ 4GB Geil Ram, EVGA GeForce G 210 Passiv (1GB DDR3, VGA, DVI, HDMI), Samsung HD 500GB SATA2, TT-budget S2-3200 PCI
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Bust bei MP3 Pre-Release Gruppe
« Antwort #25 am: 18 Juni, 2009, 18:03 »
Eine große Warez-Gruppe, die sich auf Pre-Releases von MP3s spezialisiert hatte, wurde von der britischen Polizei hochgenommen.

Wie die Kollegen von Torrentfreak aufgrund zugespielter Informationen berichten, scheint es in Großbritannien zu einem nicht unbedeutenden Schlag gegen eine größere Warez-Gruppe gekommen zu sein.

Der Name ist zwar bislang nicht bekannt, doch die Gerüchteküche brodelt inzwischen äußerst heftig. Nach den Informationen von Torrentfreak hat die britische Polizei in Zusammenarbeit mit der British Phonographic Industry (BPI) bereits seit Anfang diesen Monats vereinzelt Mitglieder der Gruppe verhaftet, bis schließlich kürzlich bei einer Hausdurchsuchung eines der ältesten Mitglieder der Gruppe verhaftet wurde. Angeblich handelt es sich um den Administrator.

Wie bereits erwähnt, will man den Namen der Gruppe bislang nicht nennen, sie ist jedoch vermutlich für mehr als 3.000 Pre-Releases von Alben und Singles verantwortlich. Die lediglich zehn Mitglieder der Gruppe seien alle relativ jung, würden jedoch nicht nur aus Großbritannien stammen. Nach Angaben von Torrentfreak rückten die Cybercrime-Experten der Metropolitan Police zusammen mit einem Ermittler der BPI in den frühen Morgenstunden bei den Verdächtigen an.

Laut der Quelle sollen pro Durchsuchung bis zu 15 Polizeibeamte beteiligt gewesen sein, die verständlicherweise jedes halbwegs elektrische Gerät wie Computer, Telefone oder MP3-Player beschlagnahmten. Darüber hinaus wurden zahlreiche CDs sowie Kontoauszüge sichergestellt. Es folgte eine stundenlange Befragung durch die Polizei, bei der angeblich außerdem ein Ermittler der BPI anwesend war. Die Personen wurden wegen Bildung einer kriminellen Gemeinschaft (zur Schädigung der Musikindustrie) angeklagt und vorerst wieder auf freien Fuß gesetzt. Sie müssen sich jedoch zu bestimmten Zeitpunkten bei der Polizei melden, bis das Verfahren eingeleitet wird. Alle weiteren verbleibenden Mitglieder sollen sich nun versteckt haben. Die Server der Group sind offline, die Topsite-Accounts wurden gelöscht.

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Re: Bust bei MP3 Pre-Release Gruppe
« Antwort #26 am: 18 Juni, 2009, 18:09 »
die verständlicherweise jedes halbwegs elektrische Gerät wie Computer, Telefone oder MP3-Player beschlagnahmten.
Hoffentlich scheitert die Beweisaufnahme nicht an den Toastern ;D
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BREIN vs. Usenet - 50.000 Euro Strafe pro Tag für FTD
« Antwort #27 am: 05 Juli, 2009, 10:34 »
Die niederländische Anti-Piraterie Organisation BREIN holt zum Schlag gegen die Usenet-Community FDT aus.

Vor acht Jahren gründete sich die inzwischen größte Usenet-Community der Niederlande, FTD, welche gegenwärtig etwa 450.000 Mitglieder umfasst. Bei dieser Größenordnung war es nur eine Frage der Zeit, bis auch Piratenjäger auf die Community aufmerksam werden.

Denn mit dem Usenet ist es wie mit einem One-Click-Hoster oder P2P-Tauschbörsen. An sich sind sie vollends legal und können für legale Zwecke genutzt werden. Sie müssen es jedoch nicht. BREIN nutzte die Gunst der Stunde und erklärte öffentlich, dass FTD eine kriminelle Vereinigung sei, wogegen diese mit juristischen Mitteln vorgingen, um eine Richtigstellung zu bewirken. BREIN reagierte jedoch auf diese Forderung so, wie man es aus der Anti-Piraterie Branche gewohnt ist. Nachdem lange Zeit nichts zu hören war, entdeckten die Kollegen von Torrentfreak gestern auf der Website von BREIN eine interessante Pressemitteilung, die zwischenzeitlich mit einem Passwort geschützt wird. Leider zu spät, um die Mitteilung vollends vor der Öffentlichkeit zu verbergen. Darin hält BREIN fest, dass man eine Geldstrafe von 50.000 Euro pro Tag verlangen will, an dem das Forum FTD weiter aktiv zur Verfügung steht. Man fordert also nichts anderes als die unverzügliche Abschaltung. "Es ist ein Wolf im Schafspelz", erklärte ein Tim Kuik von BREIN, "FTD verdient Geld mit einem System, dass lediglich der Zufuhr von illegalen Content ins Usenet basiert. Es ist enttäuschend, zeigt aber, dass BREIN hier die Hände gebunden sind."

Der IT-Fachanwalt Arnoud Engelfriet, welcher FTD gegen diese immense Geldstrafe verteidigt, erklärte, dass BREIN dieses Geld nicht als Schadensersatz verlangen würde. Faktisch ist es ihnen sogar unmöglich, Schadensersatz zu verlangen, da nach niederländischem Recht Organisationen, die die Interessen einer bestimmten Gruppe vertreten, keinen Schadensersatz fordern dürfen. Die 50.000 Euro sollen also als Geldstrafe fungieren, für jeden Tag an dem FTD weiter agiert, sobald es von einem Gericht zur Abschaltung verurteilt wurde.

"Die Idee dahinter ist, dass ein Gericht die Abschaltung einer Seite anordnen kann und man diese Anweisung nicht ignorieren kann. Mit der Geldstrafe riskiert man dann, dass das Gericht das eigene Haus oder andere pfändbare Gegenstände beschlagnahmt. Grundsätzlich ist dies legal, aber der Betrag ist einfach lächerlich", so Arnoud. Es scheint also ganz so, als würde nach BREIN nach Mininova eine neue Beschäftigung gefunden haben. Die Angelegenheit wird in wenigen Wochen von RA Arnoud Engelfriet und weiteren Gästen auf der mehrtätigen Veranstaltung Hacking On Random thematisiert. Man darf gespannt sein, was bis dahin noch passieren wird.

Quelle : www.gulli.com

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Hausdurchsuchung bei Flensburg - Verkäufer von Bootlegs erwischt
« Antwort #28 am: 16 Juli, 2009, 18:05 »
In der Nähe von Flensburg wurde ein Verkäufer von Schwarzkopien im großen Stil erwischt, der sich diese offenbar zuvor in zahlreichen Tauschbörsen besorgt hatte. Neben aktuellen Filmen wie dem neuesten Teil von Terminator oder Transformers fand man dort auch die dazu passenden Cover und Etiketten. Die Auswertung der beschlagnahmten Hardware dürfte sich nicht lange hinzögern, denn der Beschuldigte hat gänzlich auf den Einsatz von TrueCrypt oder vergleichbare Verschlüsselungssoftware verzichtet.

Wegen des Verdachts auf gewerbsmäßiges Raubkopieren durchsuchte die Kriminalpolizei Flensburg Anfang Juli die Privaträume eines Mannes in einem Ort in der Nähe von Flensburg. Die Maßnahme erfolgte aufgrund von Hinweisen der GVU. Darin wird der 25-Jährige beschuldigt, Filme aus Tauschbörsen illegal herunterzuladen, diese auf Datenträger zu brennen und anschließend zu verkaufen.

Was die Beamten vorfanden, erhärtete den Verdacht: Über 2.000 gebrannte Film-DVDs bewahrte der Norddeutsche in seinen Wandregalen auf. Die Schwarzpressungen hatte er für den Verkauf bereits mit farbkopierten Covern und Etiketten ausgestattet. Zum Zeitpunkt der Hausdurchsuchung liefen auf seinem Computer gerade Downloads von 12 Filmen aus einem BitTorrent-Netzwerk - darunter auch des Blockbusters "Transformers - Die Rache". Zusätzlich hatte der bei seinen Eltern wohnende Mann diverse weitere Filesharing- sowie FTP-Programme auf seinem Rechner installiert. An eine Verschlüsselung seiner Daten hatte der Verdächtige offenbar nicht gedacht.

Die Polizeibeamten stellen den Rechner und eine externe Festplatte ebenso sicher, wie 2.000 der gebrannten Film-DVDs. Man schätzt, mit einem Filesharing-Client wurden alleine rund 100 Filme heruntergeladen. Dazu zählt "Der Fluch der zwei Schwestern" ebenso wie aktuelle Kinotitel wie "Terminator - Die Erlösung" oder "Nachts im Museum 2". Neben mehreren hundert aus dem Internet heruntergeladenen Filmcovern fanden sich außerdem knapp 80 downgeloadete Nintendo DS Spiele auf dem Rechner sowie mehrere hundert Schwarzkopien von PC-Spielen. Die externe, lediglich 400 Gigabyte große Festplatte beherbergte auch 50 Raubkopien von BluRay-Filmen auch "96 Hours".

Auf Grundlage dieser Erkenntnisse stellte die kürzlich nach Berlin verzogene Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e. V. (GVU) nun Strafantrag gegen den jungen Mann.

Quelle : www.gulli.com

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Zona-mp3.com & Deathvalley.com geschlossen
« Antwort #29 am: 06 August, 2009, 14:41 »
Der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) ist es gelungen, die beliebten Musik-Filesharing Seiten Zona-mp3.com sowie Deathvalley.com.ar abschalten zu lassen.

Bereits Ende Juni konnte die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) einen Erfolg gegen eine argentinische Filesharing-Website verbuchen. Nachdem die Cámara Argentina de Productores de Fonogramas y Videogramas (CAPIF) den Webhoster der Webseite Qsound.com.ar kontaktiert hatte, wurde diese unverzüglich abgeschaltet.

Die CAPIF vertritt dabei in erster Linie die Musiker aus Argentinien und ist der IFPI angeschlossen. Zum Zeitpunkt der Abschaltung hatte die Website 1.500 registrierte User und bot über 2.000 Links zu rund 3.000 urheberrechtlich geschützten Musikwerken an. Nach diesem Erfolg schien es der CAPIF jedoch nicht genug zu sein, weshalb man mit den argentinischen Behörden weitere Ermittlungen anstrengte. Diesen fielen nun zwei weitere Filesharing-Portale zum Opfer. Darunter Zona-mp3.com.ar sowie Deathvalley.com.ar. Erstere verfügten über rund 11.000 registrierte User sowie mehr als 2.000 Postings die primär zu Musikwerken von argentinischen Rockmusikern führten. Auch hier schaltete der Webhoster die Seite auf Verlangen von CAPIF ab. Die dritte Seite war die bisher Größte im Rahmen dieser Aktionen und diese konnte mehr als 30.000 registrierte User vorweisen. Deathvalley.com.ar war der Nachfolger von emep3.com.ar, welche zwei Wochen zuvor der Abschaltung zum Opfer gefallen war, jedoch kurze Zeit später unter neuem Namen wieder auftauchte.

firebird77 von gulli meint:

Die IFPI feiert dies indes verständlicherweise als einen weiteren großen Erfolg gegen Filesharing von urheberrechtlich geschützten Musikwerken. Doch auch diesen dürfte mehr als klar sein, dass diese drei Seiten bestenfalls einen "Tropfen auf den heißen Stein" repräsentieren. Denn bei allen drei Portalen kamen gerade Mal 42.500 Teilnehmer zusammen, die sich augenblicklich nach einer neuen Heimat umschauen werden. Da war es also wieder - das neunköpfige schlangenähnliche Ungeheuer aus der griechischen Mythologie. So oft Herakles der Schlange einen Kopf abschlug, wuchsen ihm zwei neue nach. Um bei diesem Vergleich zu bleiben: Nach dem unsterblichen Haupt werden die Verbände umsonst suchen. Den gibt es nicht.

Quelle : www.gulli.com

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