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Deutsche Bahn ...
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Thema: Deutsche Bahn ... (Gelesen 18702 mal)
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SiLæncer
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Lokführer wollen vier Tage lang durchgängig streiken
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Antwort #60 am:
09 Oktober, 2007, 14:17 »
Die Lokführer erhöhen den Druck massiv: Gewerkschaftschef Schell hat für Donnerstag, Freitag, Montag und Dienstag neue Streiks im Nahverkehr angekündigt. Diesmal soll die Arbeit ganztägig niedergelegt werden.
Hamburg - GDL-Chef Manfred Schell sagte vor Journalisten in Königswinter, es sei "wahrscheinlich", dass Streiks an vier Tagen durchgeführt würden. Betroffen sei die Bahn-Tochter DB Regio, also der Nahverkehr und die S-Bahnen. "Diesmal werden wir uns nicht auf drei Stunden am Tag beschränken", sagte Schell. In einer Mitteilung der GDL heißt es: "Die Arbeitskämpfe werden den ganzen Tag dauern."
Die Streiks sollen jeweils am späten Nachmittag des Vortages angekündigt werden. Auch das stellt eine Verschärfung dar: Bisher hatte die GDL ihre Streikpläne 24 Stunden im Voraus bekanntgegeben. "Die erhöhte Schlagzahl hat Herr Mehdorn zu verantworten", erklärte Schell.
Ein GDL-Vertreter sagte SPIEGEL ONLINE, dass die Züge aber weiterhin in die Bahnhöfe fahren würden. Dass Fahrgäste auf offener Strecke mit ihrem Zug liegen blieben, sei ausgeschlossen.
Um 13 Uhr war heute ein Ultimatum abgelaufen, das die Lokführergewerkschaft GDL der Bahn gestellt hatte. Die Bahn hatte jedoch kein neues Angebot vorgelegt. Unmittelbar danach gab Schell sein Statement vor zahlreichen Fernsehkameras ab.
Dabei erhob der Gewerkschaftschef schwere Vorwürfe gegen den Bahn-Konzern. Das Unternehmen habe Mitarbeiter massiv bedroht, die sich bisher am Streik beteiligten. Die GDL werde dagegen vorgehen.
Es sei "unerträglich", wie die Bahn ihre Mitarbeiter einschüchtere, sagte Schell. Abmahnungen und Kündigungen seien zu unterlassen. Gegen Notfallmaßnahmen der Bahn erwäge die GDL rechtliche Schritte . Der Arbeitgeber wolle offenbar gar nicht mehr verhandeln, "sondern die GDL eliminieren", sagte Schell.
Für die Gewerkschaft hingegen bleibe die Forderung nach einem eigenständigen Tarifvertrag für das Fahrpersonal "der Dreh- und Angelpunkt". Zuvor hatte der Vorstand der GDL in Königswinter getagt.
Das Arbeitsgericht Chemnitz hatte der GDL am vergangenen Freitag Streiks im Güter- und Fernverkehr untersagt. Wenn die Urteilsbegründung vorliegt, will die Gewerkschaft prüfen, ob sie Berufung einlegt.
Bahn-Personalvorstand Margret Suckale hatte am Montag erklärt, dass es kein neues Angebot geben werde. Die Bahn hatte zehn Prozent bei zwei Stunden Mehrarbeit pro Woche angeboten. Die GDL lehnt dies ab.
Schell appellierte an den Bund als Eigentümer der Bahn, seine Verantwortung wahrzunehmen und den von ihm bestellten Vorstand zu Verhandlungen mit der GDL zu drängen. Gleichzeitig signalisierte Schell Kompromissbereitschaft bei der Höhe der Entgelte: "Es war niemals unser Ziel, 31 Prozent zu realisieren. Wir sind verhandlungsbereit und werden im Kompromiss eine Lösung finden." Eine konkrete Forderung unterhalb von 31 Prozent, wie zunächst erwartet worden war, nannte Schell allerdings nicht.
Politiker forderten eine rasche Beilegung des Tarifkonflikts. Mehdorn und Schell müssten sich umgehend zu einem Spitzengespräch treffen, um weitere Streiks zu verhindern, sagte Karl-Heinz Daehre (CDU), der Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz. Je länger der Streit anhalte, desto mehr schade er dem Wirtschaftsstandort Deutschland.
Quelle :
www.spiegel.de
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Bei Streiks keine Ersatzfahrpläne bei der Bahn
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Antwort #61 am:
09 Oktober, 2007, 15:46 »
Im Tarifkonflikt mit der Lokführergewerkschaft GDL will die Deutschen Bahn anders als in der vergangenen Woche keinen Notfahrplan für den Streikfall bereitstellen. Die GDL lasse der Bahn "mit ihren vagen Ankündigungen" keine Chance, Ersatzfahrpläne einzurichten, sagte der Bahnvorstand für den Personenverkehr, Karl-Friedrich Rausch am Dienstag in Berlin. Die GDL hatte zuvor angekündigt, ab Donnerstag seien ganztägige Streiks im Nah- und Regionalverkehr ganztägig möglich. Über den genauen Zeitpunkt will die Lokführergewerkschaft jedoch erst am späten Nachmittag vor einem Streiktag informieren.
Quelle :
http://de.news.yahoo.com
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Mehdorn ruft GDL zu kurzfristigen Verhandlungen auf
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Antwort #62 am:
10 Oktober, 2007, 14:37 »
Die Deutsche Bahn ist im Tarifstreit mit der Lokführergewerkschaft GDL auch zu kurzfristigen Verhandlungen bereit. "Kehren Sie an den Verhandlungstisch zurück, wir sind dazu auch kurzfristig bereit", erklärte Unternehmenschef Hartmut Mehdorn in Berlin. Die Bahngewerkschaft Transnet warnte angesichts der verhärteten Fronten im Tarifkonflikt vor einer Entsolidarisierung im Unternehmen. "Die Unruhe unter den Mitarbeitern ist groß", sagte ein Transnet-Sprecher. Laut einer Umfrage befürwortet eine Mehrheit der Deutschen die Streiks der Lokführer für einen eigenen Tarifvertrag und mehr Lohn.
Bahn-Chef Mehdorn wies Vorwürfe der GDL zurück, die Existenz der Gewerkschaft in Frage zu stellen. "Davon kann überhaupt keine Rede sein. Niemand stellt die Existenz der GDL in Frage. Es geht einzig und allein darum, Forderungen abzuwehren, die das Unternehmen wirtschaftlich nicht verkraften kann", erklärte Mehdorn weiter. Die Lokführer haben angedroht, ab Donnerstag ganztägig im Nah- und Regionalverkehr zu streiken.
Der Transnet-Sprecher sagte der "Berliner Zeitung": "Es gibt nicht nur zunehmend Streit zwischen Lokführern und anderen Teilen der Belegschaft, sondern auch zwischen den Lokführern selbst." Zudem werde bereits unter Fahrdienstleitern, Stellwerkern oder Wagenmeistern diskutiert, ob sie in Zukunft nicht ähnlich wie die Lokführer einen separaten Tarifabschluss anstreben sollten. "Wenn das so weiter geht, steuern wir auf eine Entsolidarisierung im Unternehmen zu", sagte der Transnet-Sprecher. "Dann gibt es bei der Bahn viele einzelne Spartengruppen, die für ihre Interessen allein kämpfen."
Der Transnet-Sprecher appellierte erneut an die GDL und den Bahnvorstand, endlich zu verhandeln. Zudem lud Transnet die GDL ein, gemeinsam mit der Bahngewerkschaft GDBA und dem Bahn-Management über eine Reform des Entgeltsystems bei der Bahn zu diskutieren.
Eine Mehrheit der Deutschen befürwortet die Streiks der Lokführer für einen eigenen Tarifvertrag und mehr Lohn. 55 Prozent sagten in einer Umfrage für die Zeitschrift "Stern", sie hielten die Streiks für richtig. 40 Prozent lehnen die Arbeitsniederlegungen demnach ab. Vor allem Anhänger der Unionsparteien sowie der FDP sprachen gegen die Streiks aus. Befragt wurden am Donnerstag und Freitag der vergangenen Woche rund 1000 Bundesbürger.
Quelle :
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Spitzentreffen bei der Bahn - Streik morgen fraglich
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Antwort #63 am:
10 Oktober, 2007, 15:59 »
Bewegung im Tarifkonflikt bei der Bahn: Konzernchef Mehdorn will zu einem Spitzentreffen mit dem Gewerkschaftsvorsitzenden Schell zusammenkommen. Möglicherweise werden die Lokführer morgen nun doch nicht streiken.
Hamburg - Vermittelt hat das Spitzengespräch der Aufsichtsratsvorsitzende der Bahn und frühere Bundeswirtschaftsminister Werner Müller. Das hat ein Sprecher Müllers bestätigt.
Demnach tritt morgen um 17 Uhr das Aufsichtsratspräsidium der Deutschen Bahn zu einer Sondersitzung im Berliner Bahn-Tower zusammen. Dabei sein sollen auch der Vorsitzende der Lokführergewerkschaft Manfred Schell und Konzernchef Hartmut Mehdorn. Beide hätten zugesagt, sagte GDL-Sprecherin Gerda Seibert.
Das berichtet auch die "Bild"-Zeitung in einer Vorab-Meldung. Das Blatt zitiert Müller mit den Worten: "Wir müssen eine faire Lösung hinbekommen, damit das Land keinen Schaden nimmt. Das gilt für die Bahn, die Lokführer und alle Kunden." Müller sehe in dem Treffen eine große Chance, "den großen Knall" zwischen Bahn und Lokführern zu verhindern.
Der Zeitung zufolge nehmen an dem Gespräch auch der Chef der konkurrierenden Bahn-Gewerkschaft Transnet, Norbert Hansen, Bahn-Konzernbetriebsratschef Günter Kirchheim sowie der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Jörg Hennerkes, teil.
Ob die GDL ungeachtet des Treffens morgen trotzdem streiken wird, ließ Gewerkschaftssprecherin Seibert offen. Falls es einen Arbeitskampf gebe, werde man dies bis heute 18 Uhr bekannt geben. Ursprünglich war die Information bis 16 Uhr geplant. Bei der Bahn war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.
Zuvor hatte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) den Bahn-Vorstand und die GDL erneut aufgerufen, wieder miteinander zu verhandeln. Der Bund als Eigentümer der Bahn achte die Tarifautonomie, sagte der Politiker am Rande der Konferenz der Verkehrsminister im sachsen-anhaltischen Merseburg. Doch angesichts der volkswirtschaftlichen Belange bei der Beförderung von Menschen und Gütern sei es "höchste Eisenbahn", dass die Tarifpartner wieder an einen Tisch kämen.
Quelle :
www.spiegel.de
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Hacker dichten GDL Schlichtung im Tarifstreit mit der Bahn an
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Antwort #64 am:
10 Oktober, 2007, 17:01 »
Unbekannte sind in den Webserver der Gewerkschaft der Deutschen Lokführer (GDL) eingedrungen und haben der Gewerkschaft eine Einigung im Tarifstreit mit der Bahn angedichtet. In einer gefälschten Meldung hieß es dort, die Bahn und die GDL seien sich in unangekündigten Gesprächen in der vergangenen Nacht einig geworden. Einen Streik gebe es daher in den nächsten Tagen nicht. Ab November erhielten die Mitarbeiter 12 Prozent mehr Gehalt plus einer Einmalzahlung über 700 Euro. Die GDL wird dabei mit dem angeblichen Eingeständnis zitiert: "Man sei sich bewusst, dass eine Forderung von 31 Prozent mehr Gehalt niemals durchsetzbar gewesen wäre, die Zahl wurde von der GDL selbst allerdings auch nie genannt, sondern von den Medien propagiert."
Auf die offenbar nur in den frühen Morgenstunden zu sehende, gefälschte Meldung sind nach einem Bericht von Welt Online einige Radiosender hereingefallen. Mittlerweile sind die Seiten der GDL nicht mehr erreichbar. Details zu dem Einbruch gibt es derzeit nicht, die Pressestelle war für eine Anfrage von heise online nicht erreichbar.
Quelle :
www.heise.de
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GDL fordert "verhandlungsfähiges Angebot" der Bahn
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Antwort #65 am:
11 Oktober, 2007, 10:16 »
Vor dem Spitzentreffen im festgefahrenen Bahnstreit hat die Lokführergewerkschaft GDL erneut ein "verhandlungsfähiges Angebot" von Bahnchef Hartmut Mehdorn gefordert. Mehdorn müsse mit dem GDL-Vorsitzenden Manfred Schell "endlich" über einen eigenständigen Tarifvertrag für die Lokführer verhandeln, verlangte der GDL-Vizevorsitzende Günter Kinscher im RBB.
Zu dem Spitzentreffen mit dem Aufsichtsrats-Präsidium der Bahn am Nachmittag in Berlin hatte Aufsichtsrats-Chef Werner Müller eingeladen. Es soll neue Bewegung in den Tarifstreit bringen. Die Bahn lehnt einen eigenständigen Tarifvertrag für die Lokführer bislang kategorisch ab. GDL-Vize Kinscher schloss einen ganztägigen Streik der Lokführer am Freitag nicht aus.
Im Bahntower treffen am Nachmittag Bahnchef Hartmut Mehdorn und der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Manfred Schell, zu einem weiteren Gespräch zusammen. Eingeladen dazu hat Bahn-Aufsichtsratschef Werner Müller, der zugleich auch den Chef der Bahngewerkschaft Transnet, Norbert Hansen, Konzernbetriebsratschef Günter Kirchheim sowie den Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Jörg Hennerkes, zu dem Treffen dazu bat.
Quelle :
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Lokführer rufen zu Streik ab Freitag früh auf
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Antwort #66 am:
11 Oktober, 2007, 15:13 »
Bahn-Pendler müssen sich morgen auf Chaos im Nahverkehr einstellen: Lokführer wollen von 2 Uhr bis Mitternacht streiken - unabhängig davon, wie das für den Nachmittag anberaumte Spitzentreffen zwischen Bahnchef Mehdorn und GDL-Chef Schell ausgeht.
Frankfurt am Main - Die Vorbereitungen für den Streik laufen auf Hochtouren: Die Flugblätter sind fertig, die Pressemitteilung ist verschickt. Am Freitag wird gestreikt - von zwei Uhr morgens bis 24 Uhr, heißt es darin. Betroffen sind der Nahverkehr in ganz Deutschland sowie die S-Bahnen in Berlin und Hamburg.
Die Ankündigung überrascht: Heute Nachmittag treffen sich Bahnchef Hartmut Mehdorn und GDL-Chef Manfred Schell mit dem Präsidium des Bahn-Aufsichtsrats. Die Zusammenkunft wurde von Bahn-Oberaufseher Werner Müller initiiert.
Der Streik soll aber unabhängig vom Ausgang des Treffens stattfinden. Schließlich sei der Beschluss dafür bereits am Dienstag in Königswinter beschlossen worden, sagte GDL-Vizechef Hans-Joachim Kernchen.
Zuvor hatte bereits Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) die "hochfliegenden Hoffnungen", die in der Öffentlichkeit wegen des heutigen Spitzentreffens entstanden seien, gedämpft. Es handle sich dabei weder um eine Mediation noch um eine Schlichtung oder Tarifverhandlungen. "Es handelt sich um eine Informationsveranstaltung." Er hoffe, dass damit dazu beigetragen werden könne, dass sich die Tarifparteien aufeinander zu bewegen und "dass wieder eine Gesprächsatmosphäre geschaffen wird". Es müsse zu einer Lösung kommen, "die wir dringend brauchen", sagte Tiefensee. Die Verantwortung liege nach wie vor bei den Tarifpartnern. "Der Bund wird strikt auf die Tarifautonomie achten." Auch Transnet-Chef Hansen hängte die Erwartungen tief: "Ich habe doch zumindest die Hoffnung, dass nach diesem Gespräch zwischen der Bahn AG und der GDL wieder eine Verhandlungssituation geschaffen werden kann.", sagte er n-tv.
Die Bahn und die GDL hatten sich zuletzt mit martialischen Vergleichen angegriffen. Bahnchef Mehdorn sprach jüngst von "Krieg", GDL-Chef Schell sagte, man wolle seine Organisation "eliminieren".
Gestern hatte Mehdorn noch einmal erklärt, die Bahn wolle weitere Verhandlungen, werde aber kein neues Tarifangebot vorlegen. Der Konzern hatte zuletzt eine Lohnerhöhung von zehn Prozent für die Lokführer in Aussicht gestellt: 4,5 Prozent hat das Unternehmen schon mit der Tarifgemeinschaft aus Transnet und GDBA vereinbart. Weitere fünf Prozent sollen für 2,5 Stunden Mehrarbeit in der Woche bezahlt werden. Die fehlenden 0,5 Prozent sollen als Zuschlag dazukommen.
Die GDL war empört über die Offerte: Die Gewerkschaft will einen eigenen Tarifvertrag, die 40-Stunden- statt der 41-Stundenwoche und Gehaltserhöhungen von bis zu 31 Prozent. GDL-Vizechef Claus Weselsky hatte zuletzt allerdings angedeutet, man sei durchaus bereit, auf unter 20 Prozent zu gehen.
Quelle :
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Lokführer legen Arbeit nieder - Bahn erwartet Chaos
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Antwort #67 am:
12 Oktober, 2007, 07:09 »
Der Ärger beginnt schon früh: Seit heute Morgen um zwei Uhr streiken Lokführer in ganz Deutschland. Auch eine Annäherung bei einem Spitzengespräch zwischen Bahnchef Mehdorn und Gewerkschaftschef Schell konnte den Arbeitskampf nicht mehr verhindern. Die Bahn erwartet einen chaotischen Tag.
Frankfurt am Main - Ausnahmezustand schon vor Sonnenaufgang: In Berlin ist der Zugverkehr weitgehend lahm gelegt. Zahlreiche S-Bahnen in die Außenbezirke fahren einem Sprecher zufolge gar nicht mehr, auf dem Ring "komme alle halbe Stunde mal ein Zug". Im Regionalverkehr gebe es ebenfalls erhebliche Ausfälle. Am Münchner Hauptbahnhof "steht alles still", sagte ein GDL-Sprecher, nur die S-Bahn fahre "sporadisch". Im Rest Deutschlands sieht es vielerorts nicht viel besser aus. In einzelnen Regionen sind der Bahn zufolge bis zu 50 Prozent der Züge ausgefallen - in manchen Gebieten allerdings nur zehn bis 20 Prozent.
Einen Notfahrplan gibt es diesmal nicht, dazu war die Vorbereitungszeit für den Streik der Bahn zufolge zu kurz. Das Unternehmen muss deshalb improvisieren - und Bahn-Pendler und -Reisende müssen sich auf erhebliche Behinderungen einstellen, den ganzen Tag über. Bis Mitternacht soll durchgestreikt werden.
Betroffen sind der Nahverkehr und die Hamburger und Berliner S-Bahnen. Trotz des Arbeitskampfes werden allerdings einige Züge fahren, weil nicht alle Lokführer zur GDL gehören und die verbeamteten Kollegen nicht streiken dürfen. Die Bahn will Reisende unter der Nummer 08000-996633 und im Internet unter bahn.de/aktuell informieren. Der Konzern will auch 100 Busse bereitstellen und in den Call-Centern alle verfügbaren Mitarbeiter einsetzten. Die Berliner S-Bahn wolle eine "Grundversorgung sicherstellen", sagte ein Sprecher. Auf vielen Strecken werde sie aber nur im 20-Minutentakt fahren.
Viele Reisende haben sich offenbar gut auf den Arbeitskampf vorbereitet und nutzen andere Verkehrsmittel - die Bahnhöfe in Berlin und Köln waren am frühen Morgen auffällig leer. Zum Streik aufgerufen sind neben den Lokführern Zugbegleiter, Mitarbeiter der Bordgastronomie sowie Team- und Gruppenleiter und Disponenten. Den Güter- und Fernverkehr dürfen die Lokführer zwar nach einem Gerichtsbeschluss nicht bestreiken. Stehende Nahverkehrszüge könnten jedoch auch ICE- und IC-Züge blockieren, warnt die Bahn. Die GDL betont, sie wolle alles tun, um Auswirkungen auf den Fernverkehr gemäß dem Gerichtsurteil zu verhindern. Allerdings könne man zum Beispiel nicht ausschließen, dass Fahrpersonal der Fernzüge wegen des Streiks nicht zum Dienst antreten kann, sagte ein Gewerkschaftssprecher.
Bahn will neues Angebot vorlegen
Der Streik soll Drohgebärde sein: Er findet statt, obwohl es gestern bei einem Gespräch von Bahnchef Hartmut Mehdorn und GDL-Chef Manfred Schell mit dem Präsidium des Aufsichtsrats zu einer ersten Annäherung in dem festgefahrenen Konflikt gekommen ist. "Der Vorstand der Bahn AG wird am Montag ein neues Angebot vorlegen", sagte Bahn-Chef Hartmut Mehdorn nach dem rund dreieinhalbstündigen Gespräch. Zum Inhalt des Angebots wollte er sich nicht äußern. Offen ließ er auch, ob die Offerte einen eigenen Tarifvertrag für Lokführer und Fahrpersonal vorsieht, wie von der GDL gefordert.
GDL-Chef Schell zeigte sich allerdings skeptisch, ob durch das neue Angebot der Weg zu weiteren Verhandlungen frei gemacht werde. "Das Ergebnis des Gesprächs ist eine Grundlage, aber ob sie tragbar ist, zeigt sich erst, wenn das Angebot des Arbeitgebers vorliegt", sagte Schell nach dem Treffen. Es habe Einigkeit bestanden, dass bis zum 31. Oktober eine Lösung gefunden werden müsse. Wenn das neue Bahn-Angebot akzeptabel sei, werde die GDL bis dahin zu keinen weiteren Streiks aufrufen. Auch Mehdorn betonte, er gehe davon aus, dass mit dem neuen Angebot bis Monatsende Friedenspflicht herrsche.
Derweil geht auch der Rechtsstreit zwischen den Tarifparteien weiter. Die GDL reichte gestern vor dem Arbeitsgericht Berlin einen Antrag auf einstweilige Verfügung gegen die Bahn ein, um zu verhindern, dass das Unternehmen die Streikenden "mit fingierten Notdienstvereinbarungen" unter Druck setzt.
Sollten die Lokführer ihr Ziel erreichen und den Regionalverkehr heute tatsächlich den ganzen Tag über komplett lahm legen, wird das nicht nur für die Bahn teuer. Nach Schätzungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) könnte der Streik die deutsche Volkswirtschaft pro Tag bis zu 25 Millionen Euro kosten, bei der Bahn allein sieben Millionen Euro. Der Berechnung liegt die Annahme zugrunde, dass gut eine Million Fahrgäste am Tag von dem Arbeitskampf betroffen sind, wie das Institut mitteilte. Laut DIW befördert die Bahn an normalen Tagen durchschnittlich fünf Millionen Fahrgäste, davon 4,6 Millionen im Nahverkehr.
Zum materiellen Schaden eines Streiks kommt aus Sicht des DIW ein Imageschaden. Durch den Lokführerstreik werde die Bahn unattraktiv für zukünftige Investoren, damit könne der Börsengang in Gefahr geraten. Wichtig sei daher eine schnelle Einigung, zur Not auch mit Hilfe der Bundesregierung.
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Menschenleere Bahnsteige, Chaos auf den Straßen
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Antwort #68 am:
12 Oktober, 2007, 10:37 »
Im Nahverkehr fällt jeder zweite Zug aus, doch die Bahn-Kunden haben sich auf den Streik der Lokfahrer eingestellt. Das befürchtete Chaos wurde auf die Straßen verlagert, der ADAC meldet massive Staus.
Hamburg - Der Streik der Lokführer wirkt sich besonders in den Großstädten aus: In München ist die S-Bahn mit Ausnahme der Flughafenlinie komplett ausgefallen. Bei der Frankfurter S-Bahn bemühte man sich, wenigstens den Betrieb im Einstundentakt zu bekommen. In Berlin fahren die S-Bahnen etwa alle 20 Minuten.
Auch im Regionalverkehr fielen zahlreiche Züge aus. Die Bahn spricht von bis zu 50 Prozent - auch wenn sich die Situation je nach Gebiet sehr unterschiedlich darstellt. In Gebieten, in denen die Lokführer stark organisiert sind, scheint die Situation aber noch gravierender. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen dreht sich laut GDL "kein Bahnrad mehr".
Das befürchtete Chaos an den Bahnhöfen verlagerte sich auf die Straße. Während die Bahnsteige wie leergefegt waren, kam es vor allem rund um die Großstädte zu massiven Staus. Besonders schlimm sei es im Ruhrgebiet sowie in Hamburg, München und Stuttgart, teilte der ADAC mit. Die Lage sei auch deshalb schwierig, weil in Berlin, Brandenburg, Hamburg, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen gerade die Ferien anfangen. Nur rund um Berlin blieb die Situation auch auf den Straßen relativ entspannt.
Der Zug-Fernverkehr war bislang von den Streiks laut Bahn nicht betroffen - das Chemnitzer Arbeitsgericht hat Ausstände im Fern- und Güterverkehr verboten.
Bahn-Vorstand Hartmut Mehdorn hatte gestern ein neues Angebot an die Lokführer angekündigt: Bei einem Gespräch mit GDL-Chef Manfred Schell und dem Präsidium des Aufsichtsrats wurden neue Verhandlungen zwischen den Streitparteien vereinbart. Trotzden wurde der Ausstand nicht abgesagt.
"Das ganze ist ein fauler Kompromiss"
Er habe "bis zur letzten Minute gehofft", dass die Streiks nun doch noch abgesagt würden, sagte Bahn-Vorstand Karl-Friedrich Rausch heute Morgen im ZDF. Das wäre durchaus möglich gewesen. "Ich glaube, die GDL will das Chaos bewusst in Kauf nehmen." GDL-Vize Claus Weselsky konterte, man hätte die Streiks abgesagt, wenn die Bahn am Abend ein Angebot vorgelegt hätte. Das soll aber erst am Montag kommen. Allerdings meldet die "Bild"-Zeitung heute: Der Konzern wolle sein Angebot einer Lohnerhöhung von zehn Prozent nicht nachbessern. "Das ganze ist ein fauler Kompromiss", zitiert das Blatt einen nicht näher benannten Insider. Ein Bahnsprecher wollte das nicht kommentieren. Derzeit werde noch an dem Angebot für Montag gearbeitet.
Der Konzern will nach bisherigem Stand die 4,5-prozentige Lohnerhöhung zugestehen, die bereits mit der Tarifgemeinschaft aus Transnet und GDBL vereinbart wurde. Darüber hinaus will man den Lokführern ermöglichen, zweieinhalb Stunden mehr pro Woche zu arbeiten und dafür fünf Prozent mehr Gehalt plus 0,5 Prozent Zuschlag zahlen. Die GDL fordert aber eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit von 41 auf 40 Stunden und Gehaltserhöhungen von bis zu 31 Prozent. Vize-Chef Weselsky hatte allerdings schon angekündigt, dass man notfalls unter 20 Prozent gehen werde. Auf das bisherige Angebot der Bahn will man aber auf keinen Fall eingehen. Vor allem geht es der Gewerkschaft um einen eigenen Tarifvertrag.
Transnet-Chef Norbert Hansen sagte, über das Spitzentreffen gestern Abend: Der Konzern habe sehr deutlich gemacht, dass es weitere Einkommensverbesserungen geben könnte, "nicht nur für die Lokführer, sondern auch für die übrigen Beschäftigten". Hansen war ebenfalls bei den Gesprächen dabei. Offenbar gehe es der GDL aber nicht im Kern um die materielle Situation der Beschäftigten, so der Chef der GDL-Konkurrenzgewerkschaft, "sondern um einen Tarifvertrag, der grundsätzlich anders sein und sich künftig grundsätzlich deutlich über unserem bewegen muss".
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Tausende Züge fallen aus - GDL jubelt über Streikerfolg
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Antwort #69 am:
12 Oktober, 2007, 14:17 »
Rund 1500 Lokführer sind im Ausstand, schon am Morgen waren 1700 Regionalzüge ausgefallen - die Bahn fordert die GDL auf, ihren Streik sofort abzubrechen. Doch Gewerkschaftschef Schell bleibt stur und freut sich: "Die Bahn hat heute nichts im Griff."
Berlin/Frankfurt am Main - Das große Chaos ist bislang zwar ausgeblieben, doch die Behinderungen sind beträchtlich: Der Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat den Regional- und Nahverkehr seit dem frühen Morgen zu großen Teilen zum Erliegen gebracht. Wie die Bahn mitteilte, fuhren nur etwa die Hälfte der Regionalzüge und S-Bahnen.
Die Folgen des Streiks waren regional sehr unterschiedlich. Bis 9 Uhr seien bereits 1700 Züge ausgefallen, hieß es. Schwer betroffen seien unter anderem die neuen Bundesländer, insbesondere Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, sowie Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, berichtete die Bahn. In Hamburg und Berlin fuhren die S-Bahnen alle 20 Minuten. Der Regionalverkehr in den ostdeutschen Ländern sowie die S-Bahnen in München, Stuttgart, Halle-Leipzig und Rostock waren laut Bahn am stärksten von den Streiks betroffen.
Rund 1500 Lokführer, die bei der GDL organisiert sind, traten nach Angaben der Bahn in den Ausstand. Insgesamt arbeiten bei der Bahn 20.000 Lokführer, 8000 Beamte dürfen aber nicht streiken. Von den übrigen vertritt die GDL drei Viertel. Die Bahn befürchtet durch den Streik Einbußen in Millionenhöhe.
Bahn-Vorstandsmitglied Karl-Friedrich Rausch sagte, auf den Bahnhöfen sei es "relativ ruhig". Im Vergleich zu einem gewöhnlichen Tag sei nur etwa die Hälfte der Fahrgäste auf die Bahnhöfe gekommen. Viele Bahnkunden seien auf andere Verkehrsmittel ausgewichen. Befürchtete Beeinträchtigungen des Fernverkehrs blieben zunächst aus. Rausch appellierte an die Gewerkschaft, "an die Kunden zu denken und die unsinnigen Streiks zu beenden." Die Bahn habe schließlich für kommenden Montag ein neues Tarifangebot zugesagt.
GDL pocht auf "vernünftiges Angebot"
Die Lokführer-Gewerkschaft lehnte die Forderung der Bahn nach einem sofortigen Abbruch des Streiks ab. "Das werden wir nicht tun", sagte der GDL-Chef Manfred Schell auf einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main. Einen solchen Schritt würden die Gewerkschaftsmitglieder nicht verstehen. Auch sei ein Abbruch organisatorisch gar nicht mehr möglich.
Schell bezeichnete den Arbeitskampf als "vollen Erfolg". Entgegen der Bahn-Angaben geht Schell davon aus, dass rund 85 Prozent des Nahverkehrs ausgefallen sind. Dass nicht alle Züge im Nahverkehr stünden, sei von vorneherein klar gewesen. Seit 2 Uhr morgens hatten Lokführer ihren regulären Dienst nicht angetreten. Da mehr Pendler als sonst mit dem Auto fuhren, gab es massive Staus um die meisten Großstädte. "Die Bahn hat heute nichts im Griff", freute sich Schell.
Besonders schlimm ist die Verkehrslage auf den Straßen im Ruhrgebiet sowie um Hamburg, München und Stuttgart, sagte eine ADAC-Sprecherin. Im Laufe des Tages werde die Situation "auf keinen Fall" besser, warnte sie. Lediglich auf den Straßen um Berlin sei die Situation relativ entspannt. Die Lage werde auch dadurch erschwert, dass heute der letzte Schultag vor Ferienbeginn in sechs Bundesländern sei: Berlin, Brandenburg, Hamburg, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.
Gewerkschafts-Chef Schell forderte den Bahn-Vorstand auf, am Montag ein "vernünftiges Angebot" vorzulegen, auf dessen Grundlage erstmals erfolgreich über einen eigenständigen Tarifvertrag verhandelt werden könne. In dem Fall werde die Gewerkschaft bis Ende des Monats auf Arbeitsniederlegungen verzichten. Sollte das Angebot ungenügend ausfallen, seien neue Streiks ab Mittwoch nächster Woche möglich.
Bahnchef Hartmut Mehdorn hatte gestern Abend nach einem Spitzengespräch mit Schell angekündigt, dass man der GDL in dem festgefahrenen Tarifstreit Anfang der Woche ein neues Angebot vorlegen wolle. Die Gewerkschaft erwarte Verhandlungen über einen eigenen Tarifvertrag für die Lokführer sowie bessere Bezahlung, betonte Schell. Die zunächst geforderten 31 Prozent mehr Lohn seien jedoch Verhandlungssache, betonte der GDL-Chef. "Die 31 Prozent sind dafür nicht relevant."
Transnet attackiert Konkurrenzgewerkschaft
Der Chef der konkurrierenden Bahn-Gewerkschaft Transnet, Norbert Hansen, warnte die Bahn vor einem Sondertarifvertrag mit der GDL. "Ich kann es mir vorstellen. Ich kann es aber der Bahn nicht raten", sagte er. Dann würde nicht mehr nach Leistung und Anforderung bezahlt, sondern nach dem Drohpotenzial der Berufsgruppen. Mehdorn habe bei dem Treffen sehr deutlich gemacht, dass die Bahn weitere Einkommensverbesserungen "nicht nur für die Lokführer, sondern auch für die übrigen Beschäftigten" zugestehen könne.
Vor dem Arbeitsgericht Berlin stritten sich Bahn und GDL heute über die Zulässigkeit von angeordneten Notdiensten. Die Gewerkschaft hält dieses Vorgehen der Bahn für rechtswidrig und will die Verpflichtung von Lokführern zu Notdiensten per Einstweiliger Verfügung stoppen. Das Unternehmen vertritt den Standpunkt, Bahnmitarbeiter zu Notdiensten heranziehen zu können, um eine Grundversorgung sicherzustellen. Wer sich weigere, müsse mit Abmahnungen rechnen. Eine Entscheidung des Arbeitsgerichts stand am Mittag noch aus.
Quelle :
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GDL und Pro Bahn rechnen im Bahn-Tarifstreit mit Lösung
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Antwort #70 am:
13 Oktober, 2007, 10:28 »
Im Tarifstreit mit der Bahn gehen die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und der Fahrgastverband Pro Bahn von einer baldigen Lösung aus. "Ich rechne damit, dass uns die Bahn am Montag einen eigenständigen Tarifvertrag anbietet", sagte GDL-Chef Manfred Schell der "Bild am Sonntag". "Wenn dann noch ein ordentliches Gehaltsplus dabei ist, lassen wir unsere Forderung nach 31 Prozent mehr Lohn sofort fallen. Dann kann es eine schnelle Einigung geben - ohne dass noch ein einziger Zug ausfallen muss."
Zugleich drohte Schell mit einer unbefristeten Fortsetzung des Arbeitskampfes, sollte Bahnchef Hartmut Mehdorn der GDL nicht entgegenkommen. "Stellt sich Mehdorn auf stur, werden wir länger streiken, als es dem Bahn-Vorstand lieb sein kann", sagte er.
Er glaube, beide Seiten hätten gemerkt, dass es "nichts bringt, wenn man weiterhin stur bleibt", sagte Pro-Bahn-Chef Karl-Peter Naumann im RBB. Offensichtlich solle es nun einen eigenen Tarifvertrag für die in der GDL organisierten Lokführer geben. In diesem Fall werde "man sich über den Rest einigen". Sollte es jedoch zu weiteren Streiks komen, sei die Geduld der Bahnkunden "sicher sehr schnell am Ende", sagte Naumann.
Nach Informationen der in Hannover erscheinenden "Neuen Presse" kommen auf die Bahn wegen des Streiks Kosten in Millionenhöhe zu, da Bundesländer und Verkehrsverbünde Rückzahlungen fordern können. Der Geschäftsführer der niedersächsischen Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG), Wolf Gorka, sagte demnach, die Deutsche Bahn kassiere in Niedersachen pro Tag rund eine Million Euro für die Fahrten der Nahverkehrszüge. Jetzt sei mit Rückforderungen zu rechnen: "Die DB würde eine halbe Million täglich verlieren, wenn nur jeder zweite Zug fährt". Laut Gorka haben die meisten Länder ähnliche Verträge mit der Bahn, so dass jeder Streiktag die Bahn bundesweit mehrere Millionen Euro kosten dürfte.
Nach dem ganztägigen Streik der GDL vom Freitag rechnet die Deutsche Bahn für heute mit einem weitgehend planmäßigen Zugverkehr. Wegen der durch den Streik erschwerten Disposition der Züge könne jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass es in Einzelfällen noch zu Einschränkungen im Nahverkehr komme, teilte das Unternehmen mit. Im Fernverkehr seien keine streikbedingten Ausfälle zu erwarten.
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Letzte Änderung: 13 Oktober, 2007, 11:18 von SiLæncer
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Lokführer erhalten eigenen Tarifvertrag
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Antwort #71 am:
13 Oktober, 2007, 11:51 »
Im Bahn-Streit zeichnet sich ein Kompromiss ab: Bahn-Chef Mehdorn hat einem eigenen Tarifvertrag für die GDL zugestimmt - und so die Hauptforderung der Lokführergewerkschaft erfüllt. Die Einigung wäre ein Triumph für GDL-Chef Schell.
Hamburg - Das Gespräch am vergangenen Donnerstag begann in äußerst angespannter Atmosphäre: Der Aufsichtsratsvorsitzende der Bahn, Werner Müller, hatte die beiden Dauerkontrahenten, Bahn-Chef Hartmut Mehdorn und den GDL-Chef Manfred Schell, zum Gespräch gebeten - vorsichtshalber aber darauf bestanden, dass zwischen den beiden ein Stuhl frei bleibt. Der Sicherheitsabstand scheint gewirkt zu haben, denn nach Informationen des SPIEGEL haben sich Mehdorn und Schell nach dem rund vierstündigen Gespräch auf einen Kompromiss geeinigt.
Danach soll die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) einen eigenen Tarifvertrag bekommen, darauf verständigten sich die Präsidiumsmitglieder des Bahn-Aufsichtsrats, Vertreter der Bahn und GDL-Chef Schell. Ob das Wörtchen "Tarif" in dem Papier auftauche, sei noch unklar, berichtet ein Sitzungsteilnehmer. Der Vertrag werde jedoch zu über 90 Prozent deckungsgleich sein mit dem Tarifvertrag der übrigen Bahn-Mitarbeiter - und zusätzlich lokführerspezifische Punkte klären.
Dazu gehöre beispielsweise die Vergütung sogenannter Leerstunden, die anfallen, wenn Lokführer am Zielort Aufenthalt haben. Um die Gehälter auszuhandeln, wird es zwei weitere Verhandlungsrunden geben - zwischen der Bahn und der GDL sowie zwischen der GDL und der Tarifgemeinschaft der übrigen Gewerkschaften. Die GDL hat sich verpflichtet, während der Verhandlungszeit bis zum 31. Oktober nicht mehr zu streiken.
Der Streit zwischen der GDL, die einen eigenen Tarifvertrag und bis zu 31 Prozent mehr Lohn fordert, und der Bahn, die die Forderungen immer wieder kategorisch zurückgewiesen und die Streikhandlungen der Lokführer vor allem juristisch unterbunden hatte, schwelt seit Wochen. Die Gesprächsatmosphäre zwischen Schell und Mehdorn galt schließlich als so zerrüttet, dass der Bahn-Aufsichtsrat eingriff und die beiden am Donnerstag zum Gespräch bat, das in eisiger Atmosphäre begann.
Buletten in rasender Geschwindigkeit verzehrt
Nach SPIEGEL-Informationen beruhigte sich Bahn-Chef Mehdorn während Schells Statement, indem er "die eigens für ihn servierten Buletten in rasender Geschwindigkeit durch den Senftopf zog und dann vertilgte", was den Vortrag gestört habe, so der Teilnehmer. Als Schell ausgeredet hatte, forderte Müller Mehdorn auf, die Buletten doch in die Mitte zu stellen, "so, dass Herr Schell auch welche nehmen kann". Als Schell dann einige von Mehdorns Frikadellen gegessen hatte, war das Eis gebrochen.
Trotz der Einigung auf neue Verhandlungen, die am späten Donnerstagabend verkündet wurde, hatte die GDL gestern fast ganztägig gestreikt - den angekündigten Ausstand für Montag und Dienstag aber abgesagt. Nach eigenen Angaben gelang es den Lokführern, rund 85 Prozent des Regionalverkehrs lahmzulegen. Allerdings blieb das erwartete Chaos an den Bahnhöfen aus, da sich Millionen Pendler auf den Streik eingestellt und der Bahn gleich ganz den Rücken gekehrt hatten. Da nicht wenige auf das Auto umstiegen, kam es vor allem auf den Zufahrtsstraßen vieler Großstädte zu langen Staus.
"Stellt Mehdorn auf stur, werden wir streiken"
Die Bahn will der GDL das neue Angebot offiziell am Montag vorlegen. "Ich rechne damit, dass uns die Bahn am Montag einen eigenständigen Tarifvertrag anbietet", sagte Schell der "Bild am Sonntag". "Wenn dann noch ein ordentliches Gehaltsplus dabei ist, lassen wir unsere Forderung nach 31 Prozent mehr Lohn sofort fallen. Dann kann es eine schnelle Einigung geben - ohne dass noch ein einziger Zug ausfallen muss."
Zugleich drohte Schell mit einer unbefristeten Fortsetzung des Arbeitskampfes, sollte Bahn-Chef Hartmut Mehdorn der GDL nicht entgegenkommen. "Stellt sich Mehdorn auf stur, werden wir länger streiken, als es dem Bahn-Vorstand lieb sein kann", sagte er. Der Arbeitskampf koste die Bahn schließlich viel mehr als die GDL.
Tatsächlich könnte ein dauerhafter Streik die Bahn teurer kommen, als sie bislang zu erkennen gibt. Nach Informationen der in Hannover erscheinenden "Neuen Presse" kommen auf die Bahn wegen des Streiks Kosten in Millionenhöhe zu, da Bundesländer und Verkehrsverbünde Rückzahlungen fordern können. Der Geschäftsführer der niedersächsischen Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG), Wolf Gorka, sagte der Zeitung, die Deutsche Bahn kassiere in Niedersachen pro Tag rund eine Million Euro für die Fahrten der Nahverkehrszüge. Jetzt sei mit Rückforderungen zu rechnen: "Die DB würde eine halbe Million täglich verlieren, wenn nur jeder zweite Zug fährt." Laut Gorka haben die meisten Länder ähnliche Verträge mit der Bahn, so dass jeder Streiktag die Bahn bundesweit mehrere Millionen Euro kosten dürfte.
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Bahn dementiert angeblichen Kompromiss im Bahntarifstreit
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Antwort #72 am:
14 Oktober, 2007, 18:00 »
Der Tarifstreit zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL bleibt weiter in der Schwebe: Das Unternehmen dementierte Medienberichte, wonach ein Kompromiss zur Beendigung der monatelangen Auseinandersetzung bevorstehe. "Die Deutsche Bahn AG weiß nichts von einer Einigung im Tarifkonflikt mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)", erklärte ein Bahn-Sprecher in Berlin. Der Vorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, Manfred Schell, hatte zuvor die Erwartung geäußert, es könne auf Grundlage des am Montag erwarteten neuen Angebots der Bahn eine schnelle Einigung geben.
Richtig sei, dass ein Angebot an die GDL abschließend erarbeitet werde, das am Montag der Gewerkschaft und der Öffentlichkeit vorgestellt werde, sagte der Bahn-Sprecher. Auf dieser Basis erwarte die Deutsche Bahn dann eine zügige Aufnahme von Tarifverhandlungen, um den Konflikt konstruktiv zu lösen. "Die Tarifeinheit bei der Deutschen Bahn steht nicht zur Disposition", erklärte der Sprecher.
"Ich rechne damit, dass uns die Bahn am Montag einen eigenständigen Tarifvertrag anbietet", sagte Schell der "Bild am Sonntag". "Wenn dann noch ein ordentliches Gehaltsplus dabei ist, lassen wir unsere Forderung nach 31 Prozent mehr Lohn sofort fallen", sagte Schell weiter. Dann könne es eine schnelle Einigung geben - "ohne dass noch ein einziger Zug ausfallen muss".
Ein eigenständiger Vertrag ist eine zentrale Forderung der Lokführer. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Spiegel" einigte sich Schell bereits in dem Spitzengespräch vom Donnerstag mit den Vertretern der Bahn darauf, dass die Lokführer einen eigenen Vertrag bekommen. Ob dieser auch Tarifvertrag heißen werde, sei zwar noch offen, doch solle es für die Lokführer eigene Regelungen geben, berichtet das Magazin unter Berufung auf einen Sitzungsteilnehmer. So werde darin etwa die Vergütung so genannter Leerstunden verbessert, die anfallen, wenn Lokführer am Zielort Aufenthalt haben. Zu über 90 Prozent solle das Papier allerdings deckungsgleich mit dem Tarifvertrag der übrigen Bahn-Mitarbeiter sein.
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Lokführer beharren auf eigenem Tarifvertrag
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Antwort #73 am:
15 Oktober, 2007, 11:56 »
Im Tarifstreit mit der Bahn dringt der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Manfred Schell, weiter auf einen eigenständigen Tarifvertrag. Es werde "allerhöchste Zeit", dass Bahnchef Hartmut Mehdorn bereit sei, darüber zu verhandeln, sagte Schell im MDR. "Wenn der gute Wille da ist - eine ganz kleine Übung", zeigte sich der Gewerkschaftschef optimistisch, dass eine Einigung erreicht werden könne. Die Bahn will der GDL heute ein neues Angebot unterbreiten.
Presseberichten zufolge wird das Bahn-Angebot zu 90 Prozent dem Tarifvertrag entsprechen, den die Bahn Anfang Juli mit den beiden anderen Bahn-Gewerkschaften Transnet und GDBA abgeschlossen hatte. Die Lokführer sollen jedoch bessere Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten bekommen und nach einer neuen Gehaltsstruktur bezahlt werden. Diese solle ein externer Sachverständiger ausarbeiten, dessen Vorschlag die Bahn dann übernehmen wolle.
Die GDL wünsche keine weiteren Arbeitskämpfe mehr, versicherte Schell. Wenn es allerdings weiter keine Einigung gebe, dann habe die Gewerkschaft "keine andere Möglichkeit, als wieder zum Arbeitskampf zu greifen". Einen eigenständigen Tarifvertrag lehnt die Bahn bislang ab. Die Tarifeinheit bei der Deutschen Bahn stehe nicht zur Disposition, hatte ein Sprecher zuletzt am Sonntag erklärt.
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Bahn bietet Lokführern eigenen Tarifvertrag an
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Antwort #74 am:
15 Oktober, 2007, 15:31 »
Die Bahn hat im Tarifstreit mit der Lokführergewerkschaft GDL ein neues Angebot vorgelegt: Der Konzern bietet einen eigenen Tarifvertrag, die schon zuvor angebotene Lohnerhöhung von zehn Prozent sowie eine Einmalzahlung von 2000 Euro für jeden Lokführer.
Hamburg - Die Bahn hat sich offenbar durchgerungen: Das Unternehmen hat der Gewerkschaft GDL in dem festgefahrenen Tarifkonflikt ein neues Angebot vorgelegt - und spricht nun offiziell von einem eigenen Tarifvertrag für die Lokführer.
"Dieses Paket sieht einen Tarifvertrag für Lokführer vor, der sich konflikt- und widerspruchsfrei in das DB-Gesamttarifwerk einpasst", sagte Bahn-Personalvorstand Margret Suckale, ohne Details zu erläutern. Die lokführerspezifischen Regelungen seien von der GDL "innerhalb der Tarifeinheit" zu verhandeln, sagte sie. Das Angebot müsse auf den Abschlüssen aufbauen, die der Konzern zuvor mit den GDL-Konkurrenzgewerkschaften Transnet und GDBA vereinbart hat.
Das neue Angebot im Einzelnen:
* Es bleibt bei dem Angebot, die Gehälter der Lokführer um zehn Prozent anzuheben. 4,5 Prozent wurden schon mit der Tarifgemeinschaft aus Transnet und GDBA vereinbart, hinzu sollen zwei bezahlten Stunden Mehrarbeit pro Woche kommen, für die inklusive Zuschläge 5,5 Prozent mehr Gehalt bezahlt werden soll.
* Zusätzlich will das Unternehmen den Lokführern eine Einmalzahlung von 600 Euro zugestehen und allen Bahn-Mitarbeitern für im Jahr 2007 schon geleistete Überstunden 1400 Euro; das heißt die Lokführer kämen insgesamt auf 2000 Euro mehr dieses Jahr, wenn sie Überstunden geleistet haben.
* Zuletzt sprach Suckale von einem "mitarbeiterfreundlicheren Ruhetagsplan". Außerdem versprach die Personalchefin, die Bahn wolle in verschiedenen Punkten "intensiver" mit den Lokführern zusammenarbeiten.
Ursprünglich hatte die GDL bis zu 31 Prozent mehr Gehalt gefordert, allerdings hatte die Vereinigung schon angedeutet, dass ein Kompromiss wohl darunter liegen werde. Die zentrale Forderung der Gewerkschaft lautete stets, dass ein eigener Tarifvertrag für die Lokführer abgeschlossen wird. Ob sie sich auf das jetzt vorgelegte Angebot einlässt, ist dennoch fraglich: Denn wichtig war GDL-Chef Manfred Schell auch, dass die Lokführer nicht mehr arbeiten müssen für mehr Lohn. Im Gegenteil: Er forderte eine Verkürzung der Arbeitszeit von 41 auf 40 Stunden pro Woche.
Suckale betonte, das neue Bahn-Angebot beziehe sich auf das Moderationsergebnis, das vor einigen Wochen unter der Leitung der beiden CDU-Politiker Heiner Geißler und Kurt Biedenkopf erreicht wurde. Ein Kompromiss mit der GDL müsse sich diesem Ergebnis zufolge "konflikt- und widerspruchsfrei" in das Tarifwerk der Bahn einbetten lassen, das schon mit Transnet und GDBA ausgearbeitet worden ist. "Wir wollen die Tarifeinheit somit erhalten", sagte Suckale. Die Bahn wolle damit die Spaltung der Belegschaft vermeiden.
"Das ist ein Angebot, das jetzt sehr schnell zu einem Tarifabschluss führen muss", fügte Suckale hinzu. Auch den anderen Tarifpartnern sei heute ein entsprechendes Angebot zugegangen. "Wir erwarten jetzt, dass die Tarifverhandlungen zügig aufgenommen und abgeschlossen werden können - Streiks müssen in dieser Zeit selbstverständlich ausgeschlossen sein." Die in der GDL organisierten Lokführer hatten zur Durchsetzung ihrer Forderung am vergangenen Freitag im Nah- und Regionalverkehr die Arbeit erneut niedergelegt und damit bundesweit erhebliche Störungen verursacht.
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