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EU-Kommission setzt Microsoft Ultimatum bis Monatsende
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Thema: EU-Kommission setzt Microsoft Ultimatum bis Monatsende (Gelesen 4494 mal)
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SiLæncer
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EU erwägt neue Auflagen gegen Microsoft
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Antwort #30 am:
30 Mai, 2009, 15:37 »
Die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes erwägt einem Bericht des Wall Street Journal zufolge schärfere Regulierungsmaßnahmen gegen Microsoft. Demnach soll das Unternehmen gezwungen werden, Windows im Paket mit Browsern auszuliefern, die mit dem Internet Explorer konkurrieren. Entsprechende Überlegungen hatte der Kommissionssprecher Jonathan Todd bereits im Februar öffentlich gemacht. Zu dem Zeitpunkt stand noch eine Stellungnahme Microsofts aus, die aber bei Kommissarin Kroes offenbar keinen Eindruck gemacht hat.
Nach den Plänen der EU-Kommission sollen Windows-Nutzern beim Einrichten eines PCs mehrere Browser zur Installation angeboten werden, schreibt das WSJ. Dabei solle auch die Möglichkeit bestehen, eines der Programme zum Standard-Browser zu bestimmen. Durch Verträge mit den PC-Herstellern müsse Microsoft sicherstellen, dass diese die Browser-Auswahl nicht wieder entfernten.
In dem seit Jahren andauernden Kartellrechtsverfahren hatten die Wettbewerbshüter es bisher darauf angelegt, Microsoft unter Androhung von Strafzahlungen zur Entkopplung von Internet Explorer, Media Player und Windows zu zwingen. Das aktuelle IE-Verfahren hatte der norwegische Browser-Hersteller Opera im Dezember 2007 mit einer Beschwerde entfacht.
Die Forderungen von Microsofts Konkurrenten gehen offenbar sogar noch weiter: Dem WSJ zufolge verlangen sie, dass nicht nur Käufer neuer PCs, sondern sämtliche Windows-Nutzer über die Update-Funktion des Betriebssystems Alternativen zum IE präsentiert bekommen. Unklar bleibt, nach welchen Kriterien die IE-Alternativen ausgewählt würden und ob diese auf neuen Rechnern vorinstalliert sein müssten oder ein Link zum Herunterladen des Programms ausreichen würde.
Quelle :
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Microsoft-Kartellverfahren: EU-Kommission befragt PC-Hersteller
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Antwort #31 am:
10 Juni, 2009, 13:56 »
Die EU-Kommission hat im Kartellverfahren um die Bündelung des Betriebssystems Windows mit dem Web-Browser Internet Explorer Computerhersteller befragt. Das berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg, die sich auf eingeweihte Personen beruft. Demnach will die EU-Kommission unter anderem herausfinden, ob Microsoft auf die PC-Hersteller Druck ausgeübt habe, damit sie sich gegen einen Plan der EU-Kommission aussprechen, PC-Nutzern Alternativen zum Internet Explorer anbieten zu lassen.
Die EU-Kommission hatte nach einer Beschwerde des norwegischen Browser-Herstellers Opera im Januar ein neues Kartellverfahren gegen Microsoft eröffnet. Im Mai hieß es in Medienberichten, die EU-Kommission plane Microsoft dazu zu zwingen, Windows im Paket mit Browsern auszuliefern, die mit dem Internet Explorer konkurrieren. Windows-Nutzern sollen beim Einrichten eines PCs mehrere Browser zur Installation angeboten werden. Die EU-Kommission hat laut dem Bericht PC- und Browser-Hersteller auch zu diesem Punkt um Stellungnahmen gebeten.
Jesse Verstraete, Microsofts Vertreter in Brüssel, weist laut Bloomberg den Vorwurf zurück, PC-Hersteller unter Druck gesetzt zu haben. Microsoft habe in einer Stellungnahme darauf hingewiesen, dass Partnerunternehmen über mögliche Kosten und technische Folgen besorgt sind, die ein Browser-Auswahlfenster bei der Installation mit sich bringen könnte. Der Softwarekonzern habe die PC-Hersteller lediglich dazu ermuntert, der EU-Kommission ihre Besorgnis mitzuteilen.
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EU vs. Microsoft: Windows 7 in Europa ohne Webbrowser
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Antwort #32 am:
12 Juni, 2009, 09:22 »
Microsoft lenkt im Kartellstreit mit der EU-Kommission um die Bündelung von Windows mit dem Webbrowser Internet Explorer ein. Windows 7 werde in der EU ohne integrierten Internet Explorer angeboten, schrieb der stellvertrende Firmen-Justiziar Dave Heiner im Politik- und Rechtsblog von Microsoft. Damit solle eine problemlose Markteinführung von Windows 7 im Oktober gesichert werden. Computer-Hersteller könnten auf den Geräten zugleich vor dem Verkauf Webbrowser nach Wahl installieren.
Die weltweite Markteinführung von Windows 7 rücke schnell nahe, aber das anhängende Kartellverfahren habe Befürchtungen ans Tageslicht gebracht, dass es nicht genügend Wettbewerb bei den Webbrowsern gebe, führte Heiner aus. Microsoft wolle aber Windows 7 in Europa zur gleichen Zeit wie im Rest der Welt herausbringen, gleichzeitig aber müsse man den europäischen Wettbewerbsgesetzen folgen. Daher werde der Internet Explorer nicht mit dem Betriebssystem angeboten, sondern als separates Paket, das eine möglichst einfache Installation sowohl für Enduser als auch für Computerhersteller ermögliche. Den Verbrauchern ebenso wie den PC-Produzenten stünde es daher frei, den Internet Explorer oder irgendeinen anderen Webbrowser ihrer Wahl auf Windows-7-Systemen zu installieren, betonte Heiner. Auch die europäische Version von Windows 7 werde bei der anfänglichen Installation alle Funktionen enthalten, die Windows 7 auch den Anwendern in anderen Teilen der Welt offeriere – mit Ausnahme eben des Internet Explorer.
Die EU-Wettbewerbshüter reagierten laut dpa skeptisch auf die Ankündigung. Im laufenden Wettbewerbsverfahren über das Bundling des Webbrowsers mit dem Betriebssystem dringe die EU-Kommission darauf, dass es bei Windows mehr Auswahl bei Browsern geben soll und nicht weniger. Bei der Kommission hieß es weiter, das Wettbewerbsverfahren zu den Webbrowsern solle bald abgeschlossen werden.
Die EU-Wettbewerbshüter untersuchen nach einer Beschwerde des Microsoft-Konkurrenten Opera, ob der Softwareriese aus den USA mit der Koppelung des Internet Explorer und Windows den freien Wettbewerb behindert. Der Beschwerde Operas hatten sich unter anderem auch die Mozilla Foundation, Google und die Free Software Foundation Europa sowie der IT-Interessenverband European Committee for Interoperable Systems (ECIS) angeschlossen. Es drohten ein erneutes hohes Bußgeld und weitere Sanktionen. Zuletzt hatte die EU-Kommission PC-Hersteller befragt, ob der Konzern auf die PC-Hersteller Druck ausgeübt habe, damit sie sich gegen einen Plan der EU-Kommission aussprechen, PC-Nutzern Alternativen zum Internet Explorer anbieten zu lassen.
Die Wettbewerbshüter in Brüssel hatten erst im Februar vergangenen Jahres ein Rekordbußgeld von 899 Millionen Euro gegen den Konzern verhängt, da er seine Konkurrenten behinderte. Das Unternehmen verlangte jahrelang zu hohe Lizenzgebühren für technische Informationen. Die Strafzahlungen an die EU erreichen bisher 1,677 Milliarden Euro. Eine erste Buße war 2004 mit fast 500 Millionen Euro fällig geworden. Microsoft musste zudem technische Einzelheiten an andere Hersteller offenlegen, damit deren Software mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows vereinbar wird. Nach Ansicht der Kommission kam Microsoft dieser zwingenden Verpflichtung bis Oktober 2007 nicht nach.
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Opera: Windows ohne Internet Explorer genügt nicht
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Antwort #33 am:
12 Juni, 2009, 12:36 »
Windows-Nutzer brauchen Freiheit bei der Browserwahl
Opera kritisiert Microsofts Entscheidung, Windows 7 in Europa ohne den Internet Explorer auszuliefern. Dieser Schritt sei keineswegs ausreichend. Opera fordert volle Wahlfreiheit für Verbraucher. Das sagte Operas CTO Golem.de. Opera hatte sich bei der EU über Microsoft beschwert.
Operas CTO (Chief Technology Officer) Håkon Wium Lie sagte im Gespräch mit Golem.de, die Entscheidung von Microsoft sei nicht ausreichend. "Opera glaubt nicht, dass damit der Wettbewerb im Browsermarkt wiederhergestellt werden kann", so Lie. Die EU müsse Microsoft dazu bewegen, "Windows 7 mit mehreren vorinstallierten Browsern auszuliefern, aus denen der Kunde dann auswählen kann".
Der CTO von Opera gibt sich optimistisch, dass die EU in diesem Sinne entscheiden wird. Allerdings betonte Lie, dass es "nicht ausreicht, eine Lösung nur für Europa zu finden". Auch der Rest der Welt müsse die Möglichkeit haben, frei zu entscheiden, welcher Browser mit Windows installiert werden soll.
In einer
Stellungnahme der EU-Kommission
zeichnete sich ab, dass auch die EU-Kommission mit Microsofts Schritt nicht zufrieden ist. Die EU-Kommission habe Microsoft vorgeschlagen, den Kunden mehr Freiheit bei der Browserwahl zu ermöglichen. Stattdessen habe Microsoft sich dazu entschlossen, dem Kunden nicht mehr, sondern weniger Auswahl zu bieten, zitiert CNet.com aus der Stellungnahme der EU-Kommission.
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Windows 7: EU sieht Verzicht auf Browser skeptisch
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Antwort #34 am:
12 Juni, 2009, 16:27 »
Die Wettbewerbshüter der EU haben auf Microsofts Pläne reagiert, das neue Betriebssystem Windows 7 in Europa in einer Variante ohne den sonst mitgelieferten Browser Internet Explorer 8 anzubieten. Offenbar ist man noch skeptisch, was die Umsetzung angeht.
Während die angedachte Installation eines Browsers durch den Hersteller eines PCs bei der Vorinstallation des Betriebssystems durchaus ein gangbarer Weg scheint, könnte der Verzicht auf einen Browser bei den für den Einzelhandel bestimmten Varianten von Windows 7 problematisch sein, so die EU in einer Stellungnahme.
Offenbar habe sich Microsoft entschieden, den Kunden keine Möglichkeit zur Wahl eines Browsers bei der Installation zu geben und ganz auf den Internet Explorer zu verzichten. Dies beschränke die Wahlmöglichkeiten der Kunden allerdings stark und wird deshalb von der EU nicht als Lösung des Problems angesehen.
Retail-Verkäufe machen jedoch nur weniger als fünf Prozent der gesamten Verkaufszahlen von Windows aus. Bei der Vorinstallation auf neuen Computern sieht die EU hingegen durchaus positives Potenzial. Microsoft will hier die Hersteller entscheiden lassen, ob ein Browser vorinstalliert wird und welchen man den Kunden anbieten will. Auch eine Installation mehrerer Browser soll dabei möglich sein.
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Windows 7: EU will in Browserstreit weiter ermitteln
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Antwort #35 am:
15 Juni, 2009, 14:25 »
Die Wettbewerbshüter der EU werden ihre Ermittlungen trotz der von Microsoft in der letzten Woche für Europa angekündigten Auslieferung von Windows 7 ohne einen Browser fortsetzen. Dies erklärte die EU-Kommission in einer ersten Reaktion.
Nach Angaben der EU soll schon in Kürze entschieden werden, ob Microsoft seit 1996 mit der Integration des Internet Explorer in sein Betriebssystem Windows gegen gültige Wettbewerbsvorschriften verstoßen hat. Dann soll auch festgelegt werden, welche Maßnahmen man ergreifen kann, um den Kunden eine echte Wahlmöglichkeit bei Browsern zu bieten.
Außerdem will die EU Wege finden, um den Effekten von Microsofts möglicherweise langjährigem Missbrauch der Marktmacht entgegen zu wirken. Sollte der bisher noch nicht einwandfrei belegte Missbrauch nachgewiesen werden, soll Microsoft den Kunden die Möglichkeit zur Wahl eines Browsers geben, statt ganz auf die Auslieferung eines Browsers mit Windows zu verzichten.
Zunächst hatte die EU auf Microsofts Ankündigung, Windows 7 in Europa ohne Browser auszuliefern, mit einiger Skepsis reagiert. Es reiche nicht aus, den Internet Explorer einfach aus Windows zu entfernen, hieß es in der letzten Woche. Auch die Konkurrenten Opera und Mozilla, die das Verfahren gegen Microsoft unterstützen, hatten sich kritisch geäußert.
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EU-Verfahren: Microsoft-Fans boykottieren Opera
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Antwort #36 am:
16 Juni, 2009, 10:09 »
Nachdem Microsoft angekündigt hat, Windows 7 in Europa ohne einen Browser auszuliefern, fordern einige Microsoft-Anhänger jetzt den Boykott von Opera. Der Aufruf startete auf der englischen Webseite JCXP und geht inzwischen um die Welt.
Hintergrund: Microsoft muss sich in einem Verfahren der Europäischen Kommission dafür verantworten, den Internet Explorer an das Betriebssystem Windows zu koppeln. Um die Bedenken der EU auszuräumen, entschloss man sich kurzerhand, einfach keinen Browser in Windows zu integrieren. Die EU dagegen hatte vorgeschlagen, einfach mehrere Browser vorzuinstallieren und dem Anwender die Wahl zu überlassen.
Das Verfahren kam durch eine Beschwerde von Opera überhaupt erst ins Rollen, weshalb viele Microsoft-Anhänger die norwegische Browserschmiede für die Entscheidung von Microsoft verantwortlich machen. Zwar haben sich inzwischen Mozilla und Google der Klage angeschlossen, jedoch verhalten sie sich im Vergleich zu Opera sehr ruhig und stellen bislang keine Forderungen.
Die Opera-Gegner argumentieren, dass es Microsofts gutes Recht ist, den eigenen Browser in das eigene Betriebssystem zu integrieren, schließlich geht auch Apple mit seinem Browser Safari und dem Betriebssystem Mac OS X diesen Weg. Die andere Seite behauptet, Microsoft hat seine marktbeherrschende Position ausgenutzt, um seinen Browser zu verbreiten und damit die Konkurrenz auszuschalten.
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Microsoft und EU-Kommission verhandeln über Kartellverfahren
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Antwort #37 am:
08 Juli, 2009, 11:56 »
Der US-amerikanische Softwarekonzern Microsoft und die EU-Kommission haben laut Medienberichten Gespräche über kartellrechtliche Vorwürfe aufgenommen. Dabei geht es um die Ermittlungen der EU-Kommission zur Bündelung des Betriebssystems Windows mit dem Web-Browser Internet Explorer. Ein weiteres Thema seien Beschwerden darüber, dass Microsoft nicht ausreichend Informationen herausgebe, damit Konkurrenten ihre Produkte auf Microsofts Office-Programme Word und Excel abstimmen können. Das berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eingeweihte Personen. Die zuständige Kommissarin Neelie Kroes habe angekündigt, die Angelegenheit vom Tisch haben zu wollen, wenn sie noch in diesem Jahr ihren Posten räumt. Hier setzten Microsofts Bemühungen an.
Die EU-Kommission hatte im Januar dieses Jahres offiziell ein Kartellverfahren wegen der Bündelung von Windows mit dem Internet Explorer aufgenommen. Dem durch eine Beschwerde des norwegischen Browserherstellers Opera ausgelösten Verfahrens haben sich Sun, Adobe, IBM, Google und die Mozilla Foundation angeschlossen. Zuletzt hatte Microsoft eine für Anfang Juni anberaumte mündliche Anhörung zu den Vorwürfen abgesagt. Seinerzeit hieß es, die EU-Kommission werde ihr für den Herbst erwartetes Urteil über das Wettbewerbsverfahren zum Internet Explorer anhand des vorliegenden schriftlichen Materials fällen. Inzwischen hat Microsoft angekündigt, den Internet Explorer vom kommenden Windows 7 zu entbündeln und auf einem separaten Datenträger mitzuliefern.
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Opera: Windows 7 E ohne IE8 reicht nicht aus
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Antwort #38 am:
16 Juli, 2009, 12:55 »
Microsoft will Windows 7 in Europa ohne den Internet Explorer 8 ausliefern, um damit Probleme mit den Wettbewerbshütern der EU zu umgehen. Dies reicht nach Auffassung des Konkurrenten Opera aber noch nicht aus, um für mehr Wettbewerb bei Browsern zu sorgen.
Gegenüber 'ComputerWorld' erklärte Operas Technologiechef Hakon Wium Lie, dass es sich bei der Abschaltung des Internet Explorer 8 durch die Deaktivierung einiger Komponenten lediglich um eine "kleine technische Änderung" handelt, die den Wettbewerb im Browser-Markt nicht wiederherstellen kann.
Schon im Juni hatte Opera sich unzufrieden zu Microsofts Plänen geäußert, den eigenen Browser beim neuen Windows 7 zu deaktivieren, statt den Kunden bei der Installation die Auswahl anderer Browser zu ermöglichen. Opera wolle den Kunden mehr Browser anbieten und nicht weniger, so Wium Lie weiter.
Das Unternehmen unterstütze deshalb die Forderung der EU nach einem Menü zur Browser-Auswahl durch den Kunden, bekräftigte er. Opera hatte sich vor einiger Zeit bei den Wettbewerbsbehörden der Europäischen Union beschwert, weil man davon ausgeht, dass Microsoft den Wettbewerb durch die Integration des IE8 in Windows 7 beschränken könnte.
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EU vs. Microsoft: Windows soll Alternativen zum Internet Explorer anbieten
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Antwort #39 am:
25 Juli, 2009, 14:10 »
Microsoft beugt sich im Streit um die Bündelung des PC-Betriebssystems Windows mit seinem Internet-Browser dem Druck der EU-Kommission. Künftig soll allen Windows-Nutzern automatisch die Installation eines Konkurrenz- Browsers zu Microsofts Internet Explorer angeboten werden.
Der weltgrößte Softwarekonzern machte den überraschenden Vorschlag am Freitag, wie die EU-Kommission in einer Mitteilung bestätigte. Die Wettbewerbshüter begrüßten das Angebot und wollen es nun prüfen. Nach der Mitteilung der Kommission sah sich auch Microsofts Chef-Jurist Brad Smith veranlasst, die Öffentlichkeit über den Vorschlag Microsofts zu informieren.
Nach dem Vorschlag Microsofts sollen alle derzeitigen Windows-Nutzer in Europa mit Hilfe eines Software-Updates über das Internet gefragt werden, ob sie den Browser wechseln wollen. Dazu bekommen sie eine Liste mit möglichen Alternativen. In dem Auswahl-Fenster sollen die Anwender einen anderen Webbrowser als den Internet Explorer als Standardbrowser einstellen können, außerdem soll sich Microsofts Webbrowser komplett deaktivieren lassen. Diese Möglichkeiten sollen auch die Computerhersteller für PCs haben, auf denen Windows vorinstalliert wird. Der Vorschlag soll jedoch nur für Computer in Europa gelten.
Bisher hatte Microsoft als Kompromiss angekündigt, das am 22. Oktober startende neue Windows 7 ohne Browser auszuliefern. Die EU-Wettbewerbshüter hatten darauf skeptisch reagiert. Nun soll nach dem Microsoft-Vorschlag bei einem neuen PC mit Windows 7 der Internet Explorer zwar standardmäßig installiert sein, der Nutzer aber ebenfalls automatisch andere Browser angeboten bekommen, den Internet-Explorer deaktivieren und einen anderen Standardbrowser einstellen können. Sollte die Kommission den Vorschlag aktzeptieren, meinte Microsoft dazu, werde man anschließend Windows 7 in Europa mit demselben Funktionsumfang ausliefern wie im Rest der Welt.
Die EU-Kommission dringt in einem laufenden Wettbewerbsverfahren darauf, dass es bei Windows mehr Auswahl bei Browsern geben soll. Die derzeitige Koppelung des Internet Explorers mit Microsofts Windows-Betriebssystem könne den freien Wettbewerb behindern. Microsoft knüpft nun laut dpa seinen neuen Vorschlag an die Bedingung, dass damit mögliche Strafen vom Tisch sind. Bisher drohen ein hohes Bußgeld und weitere Sanktionen. Frühere Strafgelder aus Brüssel gegen Microsoft belaufen sich bereits auf rund 1,7 Milliarden Euro. Der neue Vorschlag werde dem europäischen Wettbewerbsrecht voll und ganz gerecht, sagte Microsoft-Justiziar Brad Smith laut einer Mitteilung des US-Konzerns.
Das EU-Verfahren war nach einer Beschwerde des norwegischen Browser-Herstellers Opera eingeleitet worden. Noch vor einigen Jahren hatte Microsoft bei Browsern quasi eine Monopolstellung. Inzwischen ist der Marktanteil aber deutlich gesunken. Vor allem die Rivalen Firefox und Apples Safari konnten zuletzt dazugewinnen. Auch der Internet-Konzern Google bietet einen Browser (Chrome) an und hatte sich im Februar der Opera-Beschwerde angeschlossen.
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Microsoft: Browserwahl-Menü auch für Vista & XP
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Antwort #40 am:
28 Juli, 2009, 11:24 »
Microsoft will das geplante Menü zur Auswahl eines Web-Browsers durch den Anwender nicht nur bei Windows 7 einführen. Auch Windows XP und Windows Vista sollen künftig eine entsprechende Wahlmöglichkeit bieten.
Die dazu nötigen Veränderungen sollen mit Hilfe einer Aktualisierung erfolgen, die über Windows Update vorgenommen wird. Wie unter Windows 7 soll das Menü zur Browserwahl auch bei den anderen Windows-Varianten den Internet Explorer und diverse Konkurrenzprodukte anbieten.
Das Menü soll sowohl an neue Nutzer ausgeliefert werden, als auch an Anwender, die XP, Vista und 7 bereits einsetzen. Dies soll bei den beiden älteren Betriebssystemen innerhalb von drei bis sechs Monaten nach einer endgültigen Entscheidung über die Umsetzung von Microsofts Vorschläge erfolgen.
Für Windows 7 soll das Browserwahl-Update ab dem Tag der generellen Verfügbarkeit am 22. Oktober 2009 bereit stehen. Ob dies einen Verzicht auf Windows 7 E bedeutet, bleibt abzuwarten. Microsoft hatte dies zwar bereits angekündigt, ob die EU dem zustimmt, ist nicht sicher, schließlich hätte Windows 7 dann wieder ab Werk den Internet Explorer 8 an Bord.
Microsofts Plan sieht vor, den Wahlbildschirm mit Links zu 10 oder weniger der am weitesten verbreiteten Browser für Windows auszustatten, die mehr als 0,5 Prozent Marktanteil in der europäischen Wirtschaftszone haben. Die Links würden jeweils auf einen vom jeweiligen Browserhersteller betriebenen Server mit Downloads und Informationen verweisen.
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EU noch unsicher wegen Browserwahl
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Antwort #41 am:
05 August, 2009, 16:24 »
Die Europäische Kommission ist nach eigenen Angaben noch nicht zu einer Entscheidung über Microsofts jüngste Pläne bezüglich der von der EU und verschiedenen Browserherstellern geforderten Integration eines Menüs zur Browserwahl in Windows 7 gekommen.
Microsoft hatte jüngst bekannt gegeben, dass man den Internet Explorer 8 entgegen der bisherigen Planung doch mit Windows 7 ausliefern will. Um die Auflagen der EU zu erfüllen, integriert der Konzern im Gegenzug ein Menü, mit dem die Anwender den IE8 oder einen von zahlreichen Alternativ-Browsern als Standard installieren und auswählen können.
Derzeit sei noch offen, ob Microsoft mit seinem Vorhaben nicht wieder gegen die Auflagen verstößt. So müsse geklärt werden, ob die Auslieferung des Internet Explorer 8 mit Windows 7 nicht trotz des Auswahlmenüs unrechtmäßig ist, so EU-Sprecherin Mana Javorova gegenüber 'Betanews'. Derzeit könne man noch keine Aussagen über die Ergebnisse der zur Entscheidungsfindung laufenden Untersuchungen treffen.
Die Bündelung des Internet Explorer mit Windows wird von den Wettbewerbsbehörden schon seit langem untersucht. Derzeit prüfe die EU-Kommission ob Microsofts jüngster Vorschlag, das Menü zur Auswahl eines Browsers durch den Anwender einzuführen, tatsächlich ausreicht, um ihre wettbewerbsrechtlichen Bedenken aus der Welt zu schaffen, so die Sprecherin.
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Antwort #42 am:
07 Oktober, 2009, 13:53 »
Im zähen Web-Browserstreit zwischen der Europäischen Union und Microsoft zeichnet sich eine Lösung ab. Die EU-Kommission signalisierte heute Zustimmung zu neuesten Angeboten des Softwarekonzerns bezüglich der Bündelung von Windows mit dem Internet Explorer. "Wir bewegen uns auf eine befriedigende Lösung zu", sagte Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes laut einer Mitteilung. Sie hoffe, den Streit bis Ende des Jahres beilegen zu können.
Microsoft habe unter anderem mit Blick auf bessere Kundeninformationen, Funktionen der Browser sowie eine spätere Überprüfung der Kommission neuerlich Zugeständnisse gemacht, teilte die Wettbewerbsbehörde mit. Diese seien eine weitere Verbesserung gegenüber den Vorschlägen von vergangenem Juli. "Ich schätze, sie würden unsere Bedenken ausräumen", sagte Kroes. An diesem Freitag will die Kommission zu Stellungnahmen von Marktteilnehmern einladen, die innerhalb von einem Monat abgegeben werden können.
Nach informellen Markttests während des Sommers hatte die Kommission Microsoft aufgefordert, das Auswahlfenster mit den zwölf angebotenen Browsern für Windows XP, Windows Vista und Windows 7 zu verbessern. "Das hat Microsoft getan", sagte Kroes. Die neuesten Angebote hätten "direkte Auswirkungen auf den Markt". Angesichts dessen, dass sich fünf Web-Browser im wesentlichen den Markt aufteilen, hätten Neueinsteiger ausreichend Raum für Wettbewerb. Auch sollen PC-Hersteller künftig einen alternativen Web-Browser als Standard einrichten und den Internet Explorer deaktivieren können. Wenn die Kommission den Angeboten zustimmt, werden sie für Microsoft für fünf Jahre rechtlich verbindlich.
Die EU-Kommission dringt in einem laufenden Wettbewerbsverfahren darauf, dass es bei Windows mehr Auswahl bei Browsern geben soll. Die derzeitige Koppelung des Internet Explorers mit Microsofts Betriebssystem könne den freien Wettbewerb behindern. Im Juli hatte der Redmonder Softwarekonzern vorgeschlagen, allen Windows-Nutzern automatisch die Installation eines Konkurrenz-Browsers zu Microsofts Internet Explorer anzubieten.
Microsoft knüpft den Vorschlag an die Bedingung, dass damit mögliche Strafen vom Tisch sind. Bisher drohen ein hohes Bußgeld und weitere Sanktionen. Frühere Strafgelder aus Brüssel gegen Microsoft belaufen sich bereits auf rund 1,7 Milliarden Euro.
Das EU-Verfahren war nach einer Beschwerde des norwegischen Web-Browser-Herstellers Opera eingeleitet worden. Noch vor einigen Jahren hatte Microsoft bei Web-Browsern quasi eine Monopolstellung. Inzwischen ist der Marktanteil aber deutlich gesunken. Vor allem die Rivalen Firefox und Apples Safari konnten zuletzt dazugewinnen.
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Browserwahl: Laut Opera weitere Änderungen nötig
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Antwort #43 am:
08 Oktober, 2009, 12:55 »
Nachdem Microsoft und die EU gestern bekannt gaben, dass man das Menü zur Wahl eines Standard-Browsers zunächst ausführlich von Anwendern testen lassen will, hat Opera auch den geänderten Vorschlag von Microsoft als nicht ausreichend kritisiert.
In einer Stellungnahme hieß es, dass weitere Änderungen nötig sind, um das Auswahlmenü effektiver zu machen. Operas Technologiechef Hakon Wium Lie zufolge wird auch das modifizierte Menü in seiner jetzigen Form eine Wettbewerbsverzerrung zugunsten von Microsoft nicht effektiv verhindern können.
Es sind seiner Meinung nach jedoch nur noch kleinere Änderungen notwendig, um das Browserwahl-Menü lohnenswert zu machen. Opera hatte die Ermittlungen der EU durch eine im Jahr 2007 eingereichte Beschwerde wegen der Bündelung des Internet Explorer mit Windows ausgelöst. Statt den Microsoft-Browser aus dem Betriebssystem zu entfernen, soll nun das erwähnte Wahlmenü eingeführt werden.
Die EU-Kommission und Microsoft hatten gestern bekannt gegeben, dass sie ein gegenüber früheren Vorschlägen modifiziertes Auswahlmenü zunächst testen lassen wollen. Bis 7. November 2009 haben Anwender und die Hersteller von Hardware und Software nun die Möglichkeit, ihre Meinung zu dem neuen Konzept zu äußern. Eine Einigung würde das Ende jahrelanger Ermittlungen gegen Microsoft bedeuten.
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Microsoft-Konkurrenten verlangen Änderungen am Auswahlfenster für Web-Browser
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Antwort #44 am:
05 November, 2009, 11:04 »
Im Kartellverfahren der EU-Kommission gegen Microsoft wegen der Bündelung des Internet Explorer mit dem Betriebssystem Windows deutet sich Widerstand von Konkurrenten des Softwarekonzerns an. Google, Mozilla und Opera sind laut einem Bericht der New York Times nicht rundweg mit dem Microsoft-Vorschlag für ein Auswahlfenster zur Installation von alternativen Web-Browsern einverstanden. Von den drei Verfahrensbeteiligten seien jeweils Eingaben an die EU-Kommission auf dem Weg, in denen sie ihre Bedenken äußerten.
Das Verfahren war nach einer Beschwerde des norwegischen Web-Browser-Herstellers Opera eingeleitet worden. Die EU-Kommission dringt darauf, dass es bei Windows mehr Auswahl bei Browsern geben soll. Die Koppelung des Internet Explorer mit Windows könne den freien Wettbewerb behindern. Anfang Oktober begrüßte die EU-Kommission Microsofts Vorschlag, den Windows-Nutzern bei Inbetriebnahme eines neuen Systems ein Auswahlfenster innerhalb des Internet Explorer zu präsentieren, in dem sie alternative Web-Browser per Klick installieren können.
Die Konkurrenten verlangten nun Änderungen, durch die sichergestellt werde, dass Microsoft keinen Einfluss auf die Wahl der Nutzer ausüben könne, sagte Opera-CTO Hakon Wium Lie laut New York Times. Demnach fordere Opera ein neutrales Auswahlfenster ohne Microsoft-Logo, schließlich werde oben in der Ecke eines Stimmzettels auch nicht der Name oder das Zeichen eines Kandidaten abgebildet. Zudem fordere Opera, dass bei der Installation eines Konkurrenzbrowsers die Standardwarnung in Windows abgeschaltet wird, die erscheint, wenn der Nutzer eine Software laden will, die nicht von Microsoft stammt. Auch sollen die Auswirkungen des Auswahlfensters nicht erst wie bisher vorgesehen nach zwei Jahren durch eine Umfrage unter Nutzern überprüft werden.
Mozilla zeige sich ebenfalls unzufrieden mit der Gestaltung des Web-Browser-Auswahlfensters, schreibt die New York Times, da dieses innerhalb des Internet Explorer gezeigt werden solle. Die Anordnung der installierbaren Software von links nach rechts alphabetisch sortiert nach dem Namen des Herstellers räume Apples Safari an der linken äußersten Position einen prominenten Platz ein, schrieb Mozilla-Mitarbeiterin Jenny Boriss in ihrem Weblog. Stattdessen wäre es besser, wenn die Web-Browser zufällig sortiert würden, möglicherweise gewichtet nach dem Marktanteil.
Ob Boriss' Bedenken auch in Mozillas offizielle Stellungnahme an die EU-Kommission einfließen, ist unklar. Der Bericht geht auch nicht auf Googles mögliche Einwände ein. Die EU-Kommission hatte im Oktober den Microsoft-Vorschlag begrüßt und will dazu einen Markttest durchführen. Außerdem wurden die Microsoft-Konkurrenten um Vorschläge gebeten.
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