Autor Thema: Neuer Linux Kernel ....  (Gelesen 133280 mal)

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Da ja hier wie üblich keiner was macht ...tu ich mal was....



Die nächste größere Linux-Version bringt neue WLAN-Treiber für Chips von Atheros, Intel, Intersil/Prism und Marvell; auch für LAN-Chips von Intel sind frische Treiber dabei. Ferner nutzt der Kernel die Stromspartechniken moderner WLAN-Hardware in Zukunft besser und Oracle steuerte Code für das Cluster-Protokoll Reliable Datagram Sockets RDS bei.

Mit der kürzlich erfolgten Freigabe der zweiten Vorabversion von Linux 2.6.30 haben die Kernel-Hacker ähnlich wie bei der Entwicklung früherer Kernel-Versionen noch einige größere Patches in den Hauptentwicklungszweig von Linux aufgenommen, die das Merge-Window verpasst hatten. Weitere größere Änderungen sind in der zweiten Phase des Entwicklungszyklus aber eher selten, sodass die zweite Vorabversion alle größeren Änderungen der nächsten größere Kernel-Überarbeitung enthalten dürfte.

Das Kernel-Log nimmt das zu Anlass, die Artikelserie "Was 2.6.30 bringt" mit der Beschreibung der bedeutsamsten Änderungen rund um die Netzwerkunterstützung von Linux zu eröffnen. Weitere Teile werden die Kernel-Log-Mini-Serie auf heise open in den kommenden Wochen erweitern und dabei nach und nach die wichtigsten für 2.6.30 vorgesehenen Neuerungen aus den verschiedenen Funktionsbereichen des Linux-Kernels umfassend beschreiben, bevor Linux Torvalds in zirka sieben bis zehn Wochen den Linux-Kernel 2.6.30 freigeben dürfte.

Code-Recycling

Erstmals wird Linux mit der Version 2.6.30 den WLAN-Treiber ar9170 für den gleichnamigen 802.11n-USB-Chipsatz von Atheros mitbringen (1, 2, 3, 4, 5, 6). Der Treiber ist noch brandneu, nutzt aber Codeteile des vor einigen Monaten von Atheros offengelegten Treibers otus. Den hatten die Kernel-Entwickler bei Linux 2.6.29 in den Staging-Bereich aufgenommen; den Staging-Treiber umzubauen und dabei so zu verbessern, dass er den Qualitätsansprüchen der Kernel-Hacker genügt, hätte laut Ansicht einiger WLAN-Treiberentwickler allerdings mehr Arbeit gemacht als einen auf den WLAN-Stack des Kernels abgestimmten Treiber neu zu schreiben, was die Entwicklung des jetzt aufgenommenen Treibers nach sich zog.

Ebenfalls zum ersten Mal dabei ist der primär von Marvell-Entwicklern vorangetriebene WLAN-Treiber mwl8k für die PCI- und PCIe-WLAN-Chips der Marvell-Serie 88w8xxx (Topdog). Er unterstützt derzeit jedoch lediglich den WLAN-Chip 88w8687 im STA-Modus auf den Kanälen 1 bis 11. Ebenfalls bei weitem noch nicht ausgereift ist der neue Treiber at76c50x-usb für die älteren Atmel-WLAN-Chips at76c503, at76c505 und at76c505a. Er soll langfristig den bei 2.6.28 in den Staging-Bereich des Kernels aufgenommenen Treiber at76_usb ersetzen – ähnlich wie bei otus und ar9170 finden sich Teile des alten Treiber-Codes im neuen, auf den Mac80211-WLAN-Stack des Kenrels aufbauenden Treiber.

Aufräumarbeiten und stromsparender funken

Teile des Treibers iwl3945 legten die Kernel-Entwickler mit den Dateien der Treiber für neuere Intel-WLAN-Chips zusammen, um die Wartung zu vereinfachen (u. a. 1, 2, 3, 4). Letztere erweiterten die Kernel-Entwickler um Unterstützung für die Intel-WLAN-Chips 1000, 6000 und 6050 (1, 2, 3, 4).

Ferner verbesserten die Kernel-Hacker die Unterstützung für die zur Laufzeit genutzten Stromsparmechanismen moderner WLAN-Hardware sowohl im WLAN-Stack Mac80211 als auch einigen Treibern (u. a. 1, 2, 3; weitere Commits in der Liste am Ende des Artikels). Auch am für den Wechsel in und aus den Bereitschaftsmodi (Suspend-to-RAM und -Disk) zuständigen Code gab es einige Verbesserungen.

Verdrahtet

Die Kernel-Entwickler erweiterten zahlreiche LAN-Treiber um Unterstützung für die mit 2.6.29 eingeführte Generic Receive Offload (GRO) Infrastructure. Neu dabei sind die Netzwerktreiber igbvf für Intels 82576, ethoc für 10/100-MBit-LAN-Chip von OpenCores sowie vxge für den X3100 Series 10GbE PCIe I/O Virtualized Server Adapter der Neterion von Neterion (u. A. 1, 2, Dokumentation).

Neu ist bei 2.6.30 auch der von einem Oracle-Entwickler eingebrachte Code (Dokumentation) zur Unterstützung des für Server-Cluster konzipierten Protokolls Reliable Datagram Sockets (RDS). Das hatten ursprünglich Cisco Systems und Oracle zusammen entwickelt und in den Software-Stack der Open Fabrics Alliance überführt.

Kernel-Log-Staccato

LAN

    * Nachdem die Kernel-Entwickler bereits bei 2.6.27, .28 und .29 den Firmware-Code zahlreicher Netzwerk-Treiber in separate Dateien auslagerten, sind mit 2.6.30 zahlreiche weitere Treiber an der Reihe.

WLAN

    * Auf WLAN-Chips mit SPI (Serial Peripheral Interface) abgestimmt sind die neuen Treiber libertas_spi für den Marvell 8686 sowie der experimentelle und auf die Nokia-Geräte N800 und N810 zugeschnittene Treiber p54spi für die Prism-Chips stlc4550 und stlc4560.

    * Cfg80211 und nl80211 unterstützten nun eigenständig das Scannen nach WLAN-Netzen.

Netfilter

    * Der Paketfilter-Code bietet nun eine Userspace-Schnittstelle, bei der die Pakete mit einem Zeitstempel versehen werden können.

Verschiedenes

    * Bluetooth: Das Security Model des Bluetooth-Stack haben die Kernel-Hacker an die Neuerungen von Bluetooth 2.1 angepasst, wodurch der Kernel nun auch Secure Simple Pairing beherrscht.

Die kleineren Perlen

Bei den genannten Neuerungen handelt es sich nur um die bedeutsamsten Änderungen, die die Kernel-Hacker jüngst im Netzwerkbereich vorgenommen haben. Die folgende Liste enthält zahlreiche weitere wichtige Commits für 2.6.30 im Hauptentwicklungszweigs von Linux; über die Links gelangt man direkt zum Webfrontend der Versionsverwaltung Git, wo der Commit-Kommentar und der Patch selbst zahlreiche Informationen zu diesen vielleicht etwas weniger wichtigen, aber keineswegs unbedeutenden Änderungen vermitteln.

Network

Most relevant Git-Pull-Request:

    * Network: 1, 2, 3, 4, 5

    * Infiniband: 1

LAN

    * 3C359: use request_firmware
    * bnx2: Use request_firmware()
    * bnx2x: MSI support
    * bnx2x: Multi-queue
    * bnx2x: New FW
    * bnx2x: Register dump
    * bnx2x: Supporting BCM8726 PHY
    * bnx2x: Supporting new BCM8726 FW
    * cxgb3: Replace LRO with GRO
    * dsa: add support for the Marvell 88E6095/6095F switch chips
    * dsa: add switch chip cascading support
    * e1000e: add aer support
    * e1000e: add support for 82574 device ID 0x10F6
    * e1000e: add support for 82583 device id
    * e1000e: Invoke VLAN GRO handler
    * e100: add support for 82552 10/100 adapter
    * fec: Add support for Freescale MX27
    * forcedeth: add new optimization mode
    * forcedeth: enable msix to default
    * forcedeth: remove msix + napi
    * igb: add support for 82576 quad copper adapter
    * igb: add support for another dual port 82576 non-security nic
    * igb: Add support for enabling VFs to PF driver.
    * igb: remove LRO Kconfig option
    * igb: Replace LRO with GRO
    * ixgbe: Add 82598 support for BX mezzanine devices
    * ixgbe: Add 82599 device id's, hook it up into the main driver.
    * ixgbe: Add DCB for 82599, remove BCN support
    * ixgbe: Add documentation for the driver
    * ixgbe: Add hardware specific initialization code for 82599 devices
    * ixgbe: add support KX/KX4 device
    * ixgbe: Replace LRO with GRO
    * mlx4_core: Add device IDs for MT25458 10GigE devices
    * mv643xx_eth: implement Large Receive Offload
    * mv643xx_eth: make LRO unconditional
    * net: Add support for the OpenCores 10/100 Mbps Ethernet MAC.
    * niu: Add GRO support.
    * phy: add new LAN8710 and LAN8720 device ids to smsc phy driver
    * qlge: Add support for device ID 8000.
    * qlge: Add support for GRO.
    * sfc: Add support for QT2025C PHY
    * sfc: Add support for SFN4112F SFP+ reference design
    * sfc: Replace LRO with GRO
    * tehuti: Use request_firmware()
    * tg3: Add GRO support.
    * typhoon: Use request_firmware()
    * virtio_net: Add a MAC filter table
    * virtio_net: Add support for VLAN filtering in the hypervisor
    * yam: use request_firmware

WLAN

    * Add mesh point functionality to ath9k
    * Add new rt73usb USB ID
    * ath5k: Add tx power calibration support
    * ath5k: support LEDs on Acer Aspire One netbook
    * ath5k: Support LED's on Acer Extensa 5620z
    * ath9k: Add support for multiple virtual AP interfaces
    * ath9k: Enable Bluetooth Coexistence support
    * ath9k: Enable dynamic power save in ath9k.
    * ath9k: enable support for AR9100
    * b43: Add BCM4307 PCI-ID
    * b43: Add LP 2062 radio init
    * b43: Add parts of LP-PHY TX power control
    * b43: Automatically probe for opensource firmware
    * b43: Change schedule for old-fw support removal
    * b43: detect N PHY revision/radio
    * b43/ssb: Add SPROM8 extraction and LP-PHY detection
    * cfg80211: add PM hooks
    * cfg80211: add regulatory netlink multicast group
    * cfg80211: Allow for strict regulatory settings
    * cfg80211: default CONFIG_WIRELESS_OLD_REGULATORY to n
    * iwl3945: use rx queue management infrastructure from iwlcore
    * iwlwifi: Fix and rework Kconfig file
    * iwlwifi: support 11h
    * iwlwifi: update 5150 API version to support new firmware
    * mac80211: 802.11w - Add BIP (AES-128-CMAC)
    * mac80211: 802.11w - Use BIP (AES-128-CMAC)
    * mac80211: Add 802.11h CSA support
    * mac80211: add beacon filtering support
    * mac80211: Add documentation bits for mac80211_rate_control_flags
    * mac80211: add suspend/resume callbacks
    * mac80211: disable power save when scanning
    * mac80211_hwsim: add support for 5 GHz
    * mac80211: resume properly, add suspend/resume test
    * p54: enable power save support
    * p54: initial SoftLED support
    * p54: power save management
    * rt2x00: Add mesh support
    * rt2x00: Add RFKILL support to rt2500usb and rt73usb
    * rt2x00: Add various new USB IDs for rt73usb
    * rt2x00: Implement Powersaving
    * rt2x00: New USB ID for rt73usb
    * rt2x00: Release rt2x00 2.3.0
    * rt2x00: Replace RFKILL with INPUT
    * rt2x00: Update MAINTAINERS entry: new mailinglist
    * ssb/b43: add new N PHY device
    * wireless: Add channel/frequency conversions to ieee80211.h

RDS

    * RDS: Add iWARP support
    * RDS: Add MAINTAINERS entry
    * RDS: Add userspace header
    * RDS: Common RDMA transport code
    * RDS: Connection handling
    * RDS/IB: Infiniband transport
    * RDS: Kconfig and Makefile
    * RDS: Main header file
    * RDS: RDMA support
    * RDS: Socket interface
    * RDS: Transport code

Others

    * gigaset: documentation update
    * IPoIB: Document newish features
    * RDMA/nes: Add support for new SFP+ PHY
    * RDMA/nes: Add wide_ppm_offset parm for switch compatibility
    * wimax/i2400m: implement RX reorder support
    * wimax/i2400m: support extended data RX protocol (no need to reallocate skbs)

Quelle : http://www.heise.de/open/Kernel-Log-Was-2-6-30-bringt-Frische-WLAN-Treiber-und-andere-Netzwerk-Neuerungen--/artikel/136292
« Letzte Änderung: 19 April, 2009, 11:02 von SiLæncer »

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Kernel-Log: 3D-Unterstützung für aktuelle Radeon-GPUs in Sicht ....
« Antwort #46 am: 25 April, 2009, 20:04 »
Die Entwickler der Grafiktreiber für AMD- und Intel-Chips waren überaus fleißig und haben verschiedene Verbesserungen vorgestellt oder in Arbeit.

Ende vergangener Woche hat AMD-Mitarbeiter Alex Deucher experimentellen Treiber-, DRM- und Mesa-Code veröffentlicht, mit dem sich die 3D-Beschleunigung der r6xx- und r7xx-Grafikchips nutzen lässt, die auf den meisten der derzeit verkauften Radeon-Grafikkarten zum Einsatz kommen. Der Code sei noch nicht ausgereift, Glxgears würde aber bereits funktionieren.

Nach der Freigabe von sehr rudimentärem Code zum Aktivieren der 3D-Unterstützung bei den genannten Radeon-GPUs vor einigen Monaten scheint diese damit langsam in greifbare Nähe zu rücken. Es dürften aber noch einige Monate vergehen, bis der Code halbwegs gereift ist und von den Mainstream-Distributionen auch ausgeliefert wird.

Bereits kurz zuvor hatte Alex Deucher in seinem Blog bekannt gegeben, dass er an erweiterter Unterstützung für die Stromspartechniken der Radeon-GPUs arbeitet. Das dürfte insbesondere Anwender von Linux-Notebooks mit ATI/AMD-Chips freuen, denn die verlangen unter Linux im Leerlauf mit den Open-Source-Treiber häufig das ein oder andere Watt mehr als mit den proprietären Treibern, was die Akku-Laufzeit teils spürbar verkürzt. Zudem sind Verbesserungen für die Video-Wiedergabe mit dem Treiber radeon in Arbeit.
Mehr Treiberspielchen

Bereits vor einigen Tagen hatte AMD die Version 9.4 der proprietären und als "fglrx" oder "Catalyst" bekannten Grafiktreiber für Linux zum Download freigegeben. Die Release Notes geben einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen. Darunter etwa die Unterstützung für den X-Server 1.6, der unter anderem dem in einigen Tagen erwarteten Ubuntu 9.04 beiliegen wird – die Unterstützung für diese Ubuntu-Version wird aber noch als "early look" bezeichnet.

Rausgeflogen ist wie angekündigt die Unterstützung für Grafikhardware mit den GPUs der Serien R3xx, R4xx und R5xx. Für Grafikkarten mit diesen Chips steht die Version 9.3 der Treiber zwar weiterhin zum Download bereits, läuft aber schon jetzt nicht so recht auf Distributionen, die den Linux-Kernel 2.6.29 einsetzen.

Auch die Programmierer der Open-Source-Grafiktreiber radeon (xf86-video-ati) und radeonhd (xf86-video-radeonhd) haben kürzlich neue Versionen ihrer Treiber veröffentlicht. Die Version 6.12.2 von radeon bringt im wesentlichen Fehlerkorrekturen und Verbesserungen für Textured Video bei den Radeon-GPUs R2xx und R3xx.

Radeon -Grafik

Die Version 1.2.5 des für Grafikhardware mit Radeon-GPUs der Serien R5xx, R6xx und R7xx geeigneten Treibers radeonhd scheint deutlich mehr Änderungen zu bieten. Darunter etwa 2D- und Xv-Beschleunigung bei R6xx- und R7xx-GPUs, für die man jedoch einen Kernel mit aktuellem DRM (Direct Rendering Manager) oder aktualisierte DRM-Module braucht. Ab Version 1.2.5 ist auch die DRI-Unterstützung bei Karten mit R5xx-GPUs nun standardmäßig eingeschaltet. Neu ist zudem die Unterstützung der GPUs RS880 (noch nicht eingeführter Mainboard-Chipsatz mit integrierter Grafik) und RV790 (GPU der Radeon HD 4890).

Diese beiden GPUs unterstützt aber auch die neue Version des Treiber radeon; 2D- und Xv-Beschleunigung bei R6xx- und R7xx-GPUs beherrscht dieser bereits seit der Mitte März freigegeben Version 6.12.0. Wie lange Besitzer von R5xx-, R6xx und R7xx-GPUs noch die Qual der Wahl zwischen radeon und radeonhd haben bleibt ungewiss. Dave Airlie – Red-Hat-Entwickler und neben AMD-Mitarbeiter Alex Deucher einer der beiden Hauptentwickler des Treibers radeon – erklärte kürzlich in einer Mail, wie es zu dieser Situation mit zwei Treibern kam. Dabei erwähnte er, das radeonhd keine Zukunft habe und nur radeon das neue Kernel-based Mode-Setting (KMS) unterstützen würde, mit dem für die Treiber im 2D-Bereich sowieso nicht mehr viel zu tun habe; übrig bleibe im wesentlichen Code, den sich beide Treiber schon jetzt teilen ("So radeonhd is going nowhere new, radeon is the only driver that supports the new kernel modesetting systems. With kernel modesetting the X.org 2D driver doesn't do very much anymore, and everything that is left for it to do is shared code between the two drivers.").

Intel-Grafik

Die Entwickler des kurz schlicht "intel" genannten Grafiktreibers xf86-video-intel haben dessen Version 2.7.0 veröffentlicht. Sie soll laut der Freigabe-Mail eine große Zahl an Fehlerkorrekturen enthalten, aber auch einige neue Funktionen bringen: TV-Out-Unterstützung beim D945GCLF2, Unterstützung für SDVO-LVDS und Video-Wiedergabe ohne zerrissene Bilder beim Framewechsel ("tearing"-freies XV). Letzteres funktioniere aber noch nicht überall. Am zuverlässigsten und schnellsten soll der Treiber ohnehin in Kombination mit Kernel-Based Mode-Setting (KMS) arbeiten ("We encourage users to use kernel modesetting and UXA acceleration with this release, which should give the best performance and robustness.")

An der Funktionsweise und der Programmierung von GPUs interessierte finden in dem kürzlich freigegebenen G45 Programmer’s Reference Manual zahlreiche Details zum Grafikkern von Intels derzeit leistungsstärkstem Mainboard-Chipsatz mit integrierter Grafik. Matthew Garrett und Adam Williamson beklagen derweil in ihren Blogs, dass sich die vertrackte Situation um Linux-Treiber für den Grafikkern des Intel-Chipsatzes US15W (Poulsbo) immer noch nicht gebessert hat und kurzfristig auch wohl keine wirkliche Besserung in Sicht ist.

Kernel-Status

    * Willy Tarreau hat Linux 2.4.37.1 veröffentlicht, das mehrere Sicherheitslücken stopft, die in neueren Kerneln der 2.6er-Serie bereits korrigiert wurden.

    * Bereits vor fast einer Woche hat Linus Torvalds die zweite Vorabversion von Linux 2.6.30 freigegeben, sodass in Kürze vermutlich bereits 2.6.30-rc3 erscheinen dürfte (siehe auch erster Teil der "Was 2.6.30 bringt"-Mini-Serie auf heise open).

Kernel-Log-Staccato

    * Adam Jackson hat die Version 1.6.1 des X-Servers von X.org veröffentlicht, die sich vorwiegend durch kleinere Fehlerkorrekturen von ihrem Vorgänger unterscheidet.

    * Nach den Bekanntwerden der Übernahme von Sun durch Oracle (1, 2, 3) stellte der bei Oracle beschäftigte Hauptentwickler von Btrfs, Chris Mason, in einer Mail klar, dass die Übernahme Oracles Pläne mit Btrfs keineswegs beeinflusst; Btrfs sei weiterhin ein Schlüsselprojekt ("This does not change Oracle's plans for Btrfs at all, and Btrfs is still a key project for us.")

    * Für reichlich Diskussionsstoff in Webforen und auf Mailinglisten (siehe auch: LWN.net-Artikel) sorgte in den vergangenen Wochen die im vergangenen Herbst von den X.org-Entwicklern getroffene Entscheidung, den X-Server beim Betätigen von CTRL+ALT+Backspace nicht mehr zu beenden (DontZap) . X.org-Programmierer Peter Hutterer hat in seinem Blog kürzlich einige Änderungen vorgestellt, durch die sich die Tastenkombination in Zukunft zur Laufzeit Ein- und Ausschalten lässt.

    * In einem anderen Blog-Eintrag gibt Peter Hutterer einen Überblick über einige der jüngsten Verbesserungen im kurz synaptics genannten Touchpad-Treiber xf86-input-synaptics. Dabei erklärt er, wie man feststellen kann, ob das eigene Touchpad Multi-Touch-Unterstützung bietet.

    * Till Kamppeter hat die Foomatic-Version 4.0.1 freigegeben.

    * Glibc-Entwickler Ulrich Drepper erläutert in seinem Blog detailliert die Pläne für die Glibc-Version 2.10. Dazu zählt unter anderem Unterstützung für POSIX 2008 und C++ 201x.

    * Die X Developers' Conference (XDC) 2009 findet dieses Jahr von 28. bis zum 30. September Portland, Oregon statt – direkt nach der diesjährigen Linux Plumbers Conference, für die kürzlich der Call for Papers ausging.

    * Die Entwickler des Gphoto-Projekts haben die Version 2.4.5 der zum Auslesen vieler Kameras genutzten Bibliothek libgphoto2 zum Download freigegeben. Sie bringt eine Reihe kleinerer Verbesserungen für Kameras und PTP-Geräte verschiedener Hersteller.

    * Christoph Hellwig hat kürzlich die März-Ausgabe des monatlichen XFS-Status-Berichtes an die LKML gesendet.


Quelle : http://www.heise.de/open/Kernel-Log-3D-Unterstuetzung-fuer-neue-Radeon-neue-Intel-Treiber--/artikel/136484

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Linux: Lange Dateinamen bei VFAT abschaltbar
« Antwort #47 am: 02 Mai, 2009, 10:47 »
Ein neuer Patch ergänzt das VFAT-Dateisystem im Linux-Kernel um die Option, das Anlegen von Dateien mit langen Dateinamen abzuschalten. Ist diese Option beim Übersetzen des Kernels aktiviert, kann das System zwar noch auf Dateien mit Namen jenseits des klassischen 8.3-Schemas zugreifen, aber solche Files nicht mehr anlegen. Als Grund für die Änderung nennen die Entwickler Geräte, die Dateien mit langen Namen zwar lesen, aber nicht selbst anlegen können sollen. Die Änderung dürfte eine Konsequenz aus dem inzwischen beigelegten Patentstreits zwischen Microsoft und TomTom sein.

Quelle : www.heise.de

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Der X.Org 7.5 soll im Sommer erscheinen und könnte bereits einen neuen Intel-Grafiktreiber mitbringen, dessen Code die Entwickler massiv zusammengestrichen haben, um Zuverlässigkeit und Performance zu steigern. Die Kernel-Entwickler haben derweil die Linux-Versionen 2.6.30-rc4 und 2.6.29.2 vorgestellt; 2.6.27.20 befindet sich in Vorbereitung und Tuz verschwindet wieder.

X.org-Programmierer Daniel Stone hat auf der X.org-Mailingliste einen neuen Zeitplan für die Entwicklung und Freigabe von X.org 7.5 und dem dafür vorgesehenen X-Server 1.7 vorgestellt. Dabei gesteht er ein, dass aus der ursprünglich grob für Anfang April angedachte Fertigstellung von X.org 7.5 nichts geworden ist und schlägt nun Mitte Juli als neuen Termin vor.

Bis Ende Mai wollen die Entwickler alle wesentlichen neuen Funktionen aufnehmen und in der zweiten Juni-Hälfte mit der Freigabe von Beta-Versionen beginnen. Die Integration des von XI2 (X Input 2) schreitet laut der Mail von Stone voran; XKB2 (X Keyboard Extension 2) plant er selbst in den kommenden Wochen einzupflegen. Geplant und teilweise bereits im Entwicklungszweig von X.org 7.5/X-Server 1.7 enthalten sind laut Wiki zudem Multi-Pointer X (MPX), Input device properties (IDP) und Predictable Pointer Acceleration.

Wie Stone betont, ist das allerdings nur ein provisorischer Plan. Die Erfahrung mit vorangegangenen Versionen von X.org- und X-Server zeigt zudem, dass die X-Entwickler ihre selbst gesetzten Termine nicht selten um Wochen (etwa X-Server 1.6) oder sogar um mehrere Monate (etwa X.org 7.4) verfehlen.

Gesundschrumpfen

Intel-Entwickler Carl Worth hat unterdessen mit dem "2.7.99.1 snapshot" die erste Vorabversion der 2.8er-Treiberreihe des kurz meist "intel" genannten X.org-Grafiktreibers xf86-video-intel freigegeben. Sie könnte möglicherweise später mit X.org 7.5 ausgeliefert werden und ist zirka 10 Prozent kleiner als die Intel-Treiber der aktuellen 2.7er-Serie. Die Code-Reduktion war möglich, weil die Entwickler die Unterstützung für die 2D-Beschleunigungsarchitekturen XAA und EXA entfernt haben und sich nun auf das Intel-spezifische und von EXA abgeleitete UXA beschränken; rausgeflogen ist zudem die Unterstützung für DRI1. Durch diese Änderung erfordert der Treiber nun allerdings mindestens einen X-Server der Version 1.6.

Durch diesen Schritt wollen die X-Entwickler die Treiberpflege erleichtern und die Qualität steigern, da die Chance viel größer sei, dass so tatsächlich getestete Code-Pfade genutzt werden. Der langjährige X-Entwickler Keith Packard erklärt die Hintergründe für dieses Vorgehen detaillierter in seinem Blog-Eintrag "Sharpening the Intel Driver Focus". Dabei beschreibt er die verschiedenen zum Mode Setting (User-Mode, Kernel-based Mode-Setting/KMS), für Direct Rendering (kein DRI, DRI1, DRI2), das Memory Management (X-Server/Treiber, GEM) und die 2D-Beschleunigung (Keine, XAA, EXA, UXA) genutzten Techniken und rechnet vor, dass sich diese theoretisch auf 48 verschieden Weisen miteinander kombinieren lassen. Einige davon würde gar nicht zusammen arbeiten und nur manche seien getestet und auf Geschwindigkeit optimiert; ferner würden einige Kombinationen auf neuerer Hardware besser arbeiten, andere auf älterer.

Das zieht in der Praxis zahlreiche Probleme nach sich – die Entwickler wollen sich daher in Zukunft auf KMS, DRI2, GEM und UXA fokussieren. Die zehnprozentige Code-Reduktion bei den Vorabversionen der 2.8er-Treiber ist da nur der Anfang, denn mit der darauf folgenden Treiber-Generation soll die Codemenge laut Packard um 50 Prozent schrumpfen. Die zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten und die daraus resultierenden Probleme bereiten derweil einigen Nutzern und den Entwicklern des kürzlich vorgestellten Ubuntu 9.04 reichlich Kopfzerbrechen, des dort zeigt der Intel-Treiber laut einigen Erfahrungsberichten im Internet sowie einigen im Rahmen der c't-Redaktion durchgeführten Versuchen gelegentlich größere (Performance-)Probleme. Diese lassen sich allerdings manchmal mit Hilfe einiger im Ubuntu-Wiki gesammelten Tricks beseitigen oder mindern.

Kernel-Log-Staccato, Tuz abgelöst, Linux 2.6.30-rc4 und 2.6.29.2

Kernel-Status

    * Nach der Freigabe von 2.6.30-rc3 vergangene Woche hat Linus Torvalds Mitte dieser Woche die vierte Vorabversion von 2.6.30 veröffentlicht. Sie trägt statt "Temporary Tasmanian Devil" nun den Namen "Vindictive Armadillo"; auch Tuz, der vorübergehend als Linux-Maskottchen gedient hatte, wurde von seinen Aufgabe erlöst und überlässt die Arbeit fortan wieder Tux.

    * Die Betreuter des Linux-Stable-Series haben die Kernel-Version 2.6.29.2 freigegeben. Sie bringt zirka hundert kleinere Verbesserungen und Korrekturen, von denen einige sicherheitsrelevante Fehler beseitigen. Mit 2.6.28.10 ist auch eine neue 2.6.28er-Variante in Vorbereitung – vermutlich die letzte, denn Greg Kroah-Hartman kündigte an, die Wartung der 2.6.28er-Serie einzustellen. Einige Kernel-Entwickler sind darüber nicht glücklich, denn nicht selten, aber eben nicht immer wurde eine Serie bis zum Erscheinen des zweiten Nachfolgers (also in diesem Falle 2.6.30) gewartet. Die 2.6.27er-Serie hat das Stable-Team indes noch nicht abgeschrieben und bereitet die Version 2.6.27.22 vor – sie dürfte genau wie die neue 2.6.28er-Version vermutlich noch an diesem Wochenende freigegeben werden.

Kernel-Log-Staccato

    * Die Entwickler des Hplip-Projekts haben die Versionen 3.9.4 und 3.9.4b der Hplip-Treiber für Drucker und Multifunktionsgeräte von HP veröffentlicht. Sie bringen unter anderem Unterstützung für den HP LaserJet p1009, die Designjet-Modelle 4020ps, 4520ps und 4520mfp sowie den Officejet 6500 mit und ohne WLAN-Modul.

    * Nachdem es um die Usbutils lange still war, hat Greg Kroah-Hartman die Version 0.81 der Programmsammlung veröffentlicht, die unter anderem lsusb enthält.

    * Jerome Glisse gibt in seinem Blog einen Überblick über die neusten Entwicklungen zur Unterstützung von Kernel-based Mode-Setting (KMS) für Radeon-Grafikhardware.

    * Die Entwickler der Intel-Grafiktreiber für Linux haben die "intel-gpu-tools" vorgestellt. Sie enthalten unter anderem einige zur Treiberentwicklung und Fehlersuche nützliche Programme.

    * Valerie Aurora (früher Henson) erklärt in dem Blog-Eintrag "Don't Panic - fsync(), ext3/4, and your data" einige für Programmierer wichtige Aspekte der viel diskutierten und kürzlich auch ausführlich im Rahmen der Kernel-Log-Mini-Serie "Was 2.6.30 bringt" angesprochenen Probleme, Änderungen und Diskussionen rund um Ext3 und Ext4.

Quelle : www.heise.de

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Kernel-Log – Was 2.6.30 bringt (Storage)
« Antwort #49 am: 17 Mai, 2009, 15:02 »
RAIDs umwandeln, CFQ-Scheduler optimiert, neue SAS-Treiber

Die nächste Kernel-Version soll alles nötige mitbringen, um etwa ein RAID 5 in ein RAID 6 und zurück zu verwandeln. Änderungen am Block Layer sollen die Geschwindigkeit steigern, während neue und überarbeitete Treiber die SAS-Unterstützung verbessern.

Mit der vor einigen Tagen erfolgten Freigabe der fünften Vorabversion von Linux 2.6.30 schreitet die Entwicklung der nächsten Kernel-Version der Hauptentwicklungslinie weiter voran. Wie Torvalds in der Freigabe-Mail andeutet, nehmen Zahl und Umfang der Änderungen langsam ab, wie es an diesem Punkt der Entwicklung üblich ist.

Da es in jedem Entwicklungszyklus zumeist acht oder neun der häufig im Wochentakt erscheinenden Vorabversion gibt, wird es sicher noch einige Wochen dauern, bis Torvalds Linux 2.6.30 veröffentlicht. Nichtsdestotrotz will das Kernel-Log die Berichterstattung über die größten Änderungen von Linux 2.6.30 mit der folgenden Übersicht über die Neuerungen rund um die Storage-Infrastruktur und -Treiber fortsetzen.

Flexible Verbundarbeit

Im Code für Software-RAID mit MD (Multiple Device) gab es allerlei Änderungen (siehe Liste am Ende des Artikels), durch die sich nun die Zahl der Datenträger in einem RAID 5 auch verringern lässt. Dadurch kann sich ein RAID-5-Verbund nun in ein RAID 6 und wieder zurück verwandeln lassen; zudem kann der Kernel ein RAID 1 in ein RAID 5 umbauen. Das Userland-Werkzeug mdadm beherrscht diese tief greifenden Umbauarbeiten in der derzeit aktuellen Version allerdings nicht.

Der MD-Code bietet nun auch Unterstützung für den bei 2.6.27 aufgenommenen "Data integrity support", sofern alle Datenträger eines MD-Verbunds und deren Controller das können. Das gleiche gilt durch einige Änderungen auch für den Device Mapper (DM), der Barriers besser als zuvor unterstützt.

Am Block Layer und den zugehörigen I/O-Scheduler CFQ gab es zahlreiche Änderungen, nachdem die Kernel-Entwickler bei Tests im Rahmen der länglichen Diskussionen rund um Ext3 und Ext4 einige Performance-Probleme in diesem Bereich gefunden hatten – diese waren teilweise so groß, dass Torvalds drohte, einen anderen I/O-Scheduler zum Standard zu erheben. Die Ursachen konnten aber gefunden und beseitigt werden, was sich in Einzelfällen wohl in einem nicht nur messbaren, sondern auch spürbaren Geschwindigkeitszuwachs niederschlagen kann (siehe auch LWN.net-Artikel "Solving the ext3 latency problem").

Unterbau

Wie bereits in zweiten Teil der Kernel-Log-Mini-Serie "Was 2.6.30 bringt" erwähnt, bietet das SCSI-Subsystem nun Unterstützung für die eher exotischen OSDs (Object-Based Storage Devices) (u. a. 1, 2, Dokumentation). Erstmals beim Kernel dabei ist der SCSI-Treiber mpt2sas für die SAS-2.0-Controller SAS2004, SAS2008, SAS2108 und SAS2116 von LSI. Der Treiber stex unterstützt nun ebenfalls einige SAS-6G-Controller von Promise. Die bei 2.6.29 neue Unterstützung für Fibre Channel over Ethernet beherrscht nun auch FIP (FCoE Initialization Protocol) zum Finden und Einbinden von Fibre-Channel Forwarders (FCFs). Nachdem die Kernel-Entwickler bereits bei 2.6.27, .28 und .29 den Firmware-Code zahlreicher SCSI-Treiber in separate Dateien auslagerten, wurden für 2.6.30 nochmal einige weitere Treiber dieser Spaltung unterzogen.

Bartlomiej Zolnierkiewicz hatte vor einigen Wochen angekündigt, alle von ihm geplanten Umbauarbeiten am alten IDE-Subsystem abgeschlossen zu haben und sich fortan im Wesentlichen auf die Pflege und kleinere Erweiterungen zu konzentrieren. Das zeigte sich bereits bei der Entwicklung von 2.6.30, denn nach den teils umfangreichen Änderungen am IDE-Code der vorangegangenen Kernel-Versionen ging es diesmal deutlich ruhiger zu. Auch im Libata-Subsystem, dessen PATA-Treiber bei den meisten Mainstream-Distributionen bevorzugt für IDE-Adapter eingesetzt werden, gab es verhältnismäßig wenig bedeutsame Änderungen – etwa die Unterstützung für ATAPI-Geräte im für Marvell-ATA-Chips zuständigen Treiber sata_mv.

Die kleineren Perlen

Die Kernel-Entwickler diskutierten auch über Erweiterungen zur Nutzung von ATA-TRIM, mit dessen Hilfe der Kernel SSDs mit Unterstützung für das noch recht junge ATA-Kommando mitteilen soll, welche Bereiche nicht mehr durch Daten belegt sind ("Discard"). Aufgenommen wurden aber lediglich Patch, der die Grundlagen für weitere, vermutlich mit 2.6.31 kommende Änderungen legt.

Bei den bisher genannten Neuerungen handelt es sich nur um die bedeutsamsten Änderungen, die die Kernel-Hacker jüngst am für die Storage-Unterstützung zuständigen Code von Linux vorgenommen haben. Zahlreiche weitere Änderungen finden sich in der folgenden Liste mit den Überschriften des jeweiligen Commits im Hauptentwicklungszweigs; über die Links gelangt man direkt zur Änderungen in einem Webfrontend, wo der Commit-Kommentar und der Patch selbst weitere Informationen zu diesen vielleicht etwas weniger wichtigen, aber keineswegs unbedeutenden Änderungen vermitteln.

Quelle,Links und mehr : http://www.heise.de/open/Kernel-Log-Was-2-6-30-bringt-3-RAID-Verbesserungen-optimierter-CFQ-Scheduler-SAS-Treiber--/artikel/137812

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Kernel-Log: Alsa-Treiber für die X-Fi, Diskussionen um TuxOnIce
« Antwort #50 am: 21 Mai, 2009, 18:57 »
Der Linux-Kernel wird wohl bald einen Treiber für die X-Fi-Soundkarten von Creative enthalten. Nach langer Ruhephase diskutieren die Kernel-Entwickler wieder über eine Aufnahme von TuxOnIce.

Alsa- und Kernel-Entwickler Takashi Iwai hat von Creative einen Open-Source-Treiber für PCI-Soundkarten der X-Fi-Serie erhalten, den er als gut genug einschätzt, um ihn in das Alsa-Treiberpaket und den Linux-Kernel aufzunehmen. Er habe den snd-ctxfi genannte Treiber aber mangels X-Fi-Soundkarten nicht testen können und rief daher Besitzer der Karte auf, den Treiber auszuprobieren – das machten in den vergangenen Tagen bereits einige Anwender und lieferten reichlich Feedback.

Die Chancen stehen daher nicht schlecht, dass der neue Treiber in die nächste Version von Alsa sowie den Linux-Kernel 2.6.31 einzieht. Damit dürfte eine längere Odyssee um Linux-Treiber für die X-Fi-Soundkarten dann vermutlich ihr Ende finden. Anfangs hatte Creative mehrfach proprietäre Treiber versprochen, ohne welche zu liefern. 2007 erschienen dann Vorabversionen des Treiber – die hatten aber so viel raue Ecken und Kanten, dass sie sich kaum sinnvoll einsetzen ließen. Anfang 2008 erschien dann plötzlich und unerwartet ein Open-Source-Treiber für das im Linux-Bereich kaum mehr genutzte Open Sound System (OSS); es hieß zudem, dass Creative Open-Source-Entwickler mit Dokumentation für die Soundchips versorgen wollte. Danach wurde es dann aber erstmal wieder recht still, bis Creative schließlich im November einen eigenen Open-Source-Treiber veröffentlichte. Doch auch mit dem schien es anschließend nicht so recht weiter zu gehen und nur einige wenige Distribution nahmen die Treiber auf. Das dürfte dem Treiber snd-ctxfi erspart bleiben, denn nach der Aufnahme in den Kernel wird er bald den meisten neuen Distributionen beiliegen.

Wieder da

Bei einer andere Odyssee scheint indes noch kein konkretes Ende abzusehen, denn nachdem es auf der LKML lange keine größeren Diskussionen um TuxOnIce gab, ersuchte dessen Entwickler Nigel Cunningham kürzlich mal wieder um die Aufnahme des alternativen Frameworks zur Nutzung des Ruhezustands (Suspend-to-Disk, Hibernate). Das ist nicht das erste Mal – vielmehr versucht der Entwickler des früher Suspend2 und davon Swsusp2 (Software Suspend 2) genannten Frameworks das in den vergangenen Jahren schon mehrfach.

Wie in der Vergangenheit lehnten die für die Software-Suspend-Unterstützung des Kernels zuständigen Entwickler auch dieses Mal die Aufnahme erst einmal ab. Einige der Gründe: Sie wollen keine zwei Techniken zum Suspend-to-Disk im Kernel parallel verwalten und den erprobten Linux-Code nicht gegen einfach gegen den von TuxOnIce austauschen, da der neben Vorteilen auch einige Schwächen hat und nicht so gut getestet ist; zudem müsste der TuxOnIce-Code vor der Aufnahme begutachtet werden, was durch den Codeumfang überaus aufwendig und schwierig wäre.

Daher lautete die Quintessenz auch diesmal wieder, dass der TuxOnIce-Entwickler seinen Code in kleine Häppchen aufspalten soll, die die Software-Suspend-Unterstützung des Kernels nach und nach verbessern, damit am Ende eine ordentlich laufende und alle Anwender und Entwickler zufriedenstellende Lösung steht. Möglicherweise klappt das jedoch jetzt etwas besser als in der Vergangenheit, denn Rafael J. Wysocki, der sich maßgeblich um die Weiterentwicklung des Software-Suspend-Codes im Linux-Kernel kümmert, zeigte nachhaltiger als zuvor Interesse daran, mit Cunningham zusammenzuarbeiten; er bremste sogar Pavel Machek, den offiziellen Verwalter der Software-Suspend-Unterstützung, aus und erklärte, er werde sich diesmal nicht an Flamewars zwischen den zwei beteiligen.

Neue Kernel und Grafiktreiber, Kernel-Log-Staccato

Kernel-Status

    * Nach der Freigabe von 2.6.27.23 und 2.6.29.3 am 9. Mai haben die Betreuer der Stable-Series heute morgen die Kernel-Versionen 2.6.27.24 und 2.6.29.4 freigegeben. Wie üblich wird allen Anwendern von Kernel.org-Kerneln in älteren Versionen nachhaltig zum Wechsel auf die neuen geraten ("All users of the 2.6.2[79] kernel series are very strongly encouraged to upgrade."); dabei bleibt wieder einmal unklar, ob sich unter den Dutzenden von kleinen Verbesserungen und Fehlerkorrekturen auch solche finden, die Sicherheitslücken beseitigen.

    * Die Entwicklung des Kernel 2.6.30 ist mittlerweile bei der sechsten Vorabversion angelangt.

X-Status

    * Wie üblich hat AMD parallel zu den Catalyst-Grafiktreibern für Windows der Version 9.5 auch die Linux-Variante der Treiber zum Download freigegeben. Die Release Notes listen einige der Korrekturen der neuen Version; neue Features werden keine ausgewiesen. Mit dem bereits im März freigegebenen aktuellen Linux-Kernel 2.6.29 arbeitet die Version 9.5 des proprietären Grafiktreibers aber ebensowenig zusammen wie seine Vorgänger.

    * Die Entwickler des Open-Source-Treibers für Intel-Hardware haben Version 2.7.1 veröffentlicht. Sie enthält einige Änderungen, die mit der Version 2.7.0 auftretende Abstürze beseitigen sollen.

    * AMD-Mitarbeiter Alex Deucher hat kürzlich die Freigabe des "R6xx/R7xx 3D programming guide" angekündigt, der zahlreiche Informationen zur Programmierung von 3D-fähigen Grafiktreibern für die auf den Radeon-HD-Serien 2000, 3000 und 4000 eingesetzten GPUs enthält.

Kernel-Log-Staccato

    * Die Entwickler des Ksplice-Framework, mit dem sich viele sicherheitsrelevante Fehler des Linux-Kernels zur Laufzeit ausbessern lassen sollen, haben einem mit 100.000 US-Dollar dotierten Preis in einem Wettbewerb des Massachusetts Institute of Technology (MIT) gewonnen. Die Ksplice-Entwickler arbeiten derweil aktiv darauf hin, die Kernel-Teile ihres Codes in den Hauptentwicklungszweig von Linux zu integrieren. Die Chancen auf eine Aufnahme scheinen derzeit nicht schlecht zu stehen, noch ist aber nicht absehbar, wann es sowie sein wird.

    * Jeremy Fitzhardinge hat in den vergangenen Tagen mehrere Patch-Serien zur Begutachtung an die LKML gesandt, die den Kernel um Unterstützung zum Betrieb als die den Hypervisor steuernde Xen-Domäne (Dom0) erweitern (siehe auch Der freie Hypervisor Xen 3.4 und die Virtualisierungsstrategie). In Diskussionen rund um diese Patches sowie dem Thread "Where do we stand with the Xen patches?" äußerten verschiedene Kernel-Hacker teilweise größere Bedenken gegenüber Teilen der Patches. Derzeit scheint es daher wieder etwas unwahrscheinlicher, dass die Xen-Dom0-Unterstützung mit Linux 2.6.31 kommt – im Rahmen des Möglichen bleibt es aber durchaus.

    * Jon Masters veröffentlicht seit Anfang des Monats einen "LKML Summary Podcast", in dem er die wichtigsten Diskussionen auf der LKML kurz zusammenfasst. Text-Versionen finden sich über das Wiki der Kernel Newbies.

    * Die Entwickler des Projekts SANE (Scanner Access Now Easy) haben die Version 1.0.20 der sane-backends veröffentlicht. Es enthält vier neue Treiber und unterstützt 75 Scanner, mit denen die Vorversion nicht zurecht kam.

    * Der seit langem in die Programmierung von Linux-WLAN-Treiber involvierte und mittlerweile seit längerem bei Atheors beschäftigte Entwickler Luis R. Rodriguez fragte kürzlich öffentlich, was dagegen spreche, die Entwicklung des WLAN-Treibers Madwifi einzustellen, da die Treiber im Kernel nun alle vom Madwifi-Treiber unterstützt Hardware ansprechen könnten. Einige Anwender und Entwickler waren über den Vorschlag aber alles andere als begeistert, wie die Diskussionsbeiträge zeigen.

Quelle : www.heise.de

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Neue Treiber für Audio-, Video- und USB-Hardware sowie Net- und Notebooks

Die Kernel-Entwickler erweiterten tausende der zum Linux-Kernel gehörenden Treiber um neue Funktionen und integrierten zudem zahlreiche neue Treiber. Das vergrößert die Menge der von Linux unterstützten Hardware erheblich.

Vor einigen Tagen veröffentlichte Linus Torvalds die siebte Vorabversion von Linux 2.6.30. Die meisten der eingepflegten Änderungen, so Torvalds, seien nur mehr klein und die Freigabe der nächsten größeren Kernel-Version rücke näher – eine achte Vorabversion hält er aber doch noch für wahrscheinlich. Das Kernel-Log nimmt das zum Anlass, über die Neuerungen rund um Treiber bei der vermutlich in ein bis drei Wochen erscheinenden Linux-Version 2.6.30 zu berichten.

Audio-Video

Die Audio-Treiber von Linux 2.6.30 werden in ungefähr dem Stand der Alsa-Treiber 1.0.20 entsprechen. Dazu gehört neben einem Treiber für AC97-Codecs von Atmel und Unterstützung für die Xonar Essence STX kurioserweise auch ein neuer ISA-Treiber, der verschiedene Soundkarten der Serie Turtle Beach Multisound anspricht. Größe Umbauarbeiten gab es ferner am Framework ASoC (ALSA System on Chip) und den HD-Audio-Treibern. Letztere lassen sich über Sysfs nun besser zur Laufzeit umkonfigurieren (1, 2, 3). Wie mit jeder neuen Kernel-Version erweiterten die Entwickler zudem die Whitelists für die automatische Anwendung Hardware-spezifischer Sonderbehandlungen ("Quirks") erheblich – Details finden sich in der Liste am Ende dieses Artikels.

Beim V4L/DVB-Subsystem gab es wieder einmal unzählige Änderungen – so viele, dass sie selbst der Verwalter dieses Kernel-Bereichs nicht zusammenfassen mag. Erstmals dabei ist etwa der Treiber cx231xx für über USB angeschlossene TV-Hardware mit den Conexant-Chips der Serie cx231xx. Neu ist auch der Treiber hdpvr für die ebenfalls per USB angebundene Hauppauge HD PVR. Das Gspca-Framework erhielt mit sq905, sq905c und mr97310a drei weitere Treiber für die in Webcams verschiedener Hersteller eingesetzten Chips. Neu ist zudem die Unterstützung für die DVB-T-Hardware Sony PlayTV oder Intels CE6230; zahlreiche weitere neue und erweiterte Treiber sind in der Liste am Ende des Artikels genannt.

Grafik

Zahlreiche Änderungen von 2.6.30 verbessern die noch jungen und bislang ausschließlich für Intel-GPUs genutzten Techniken GEM und KMS. Ein fast 650 KByte großer Patch rüstet ferner Microcode für die Radeon-GPUs der Serien R600 und R700 nach, die auf den Radeon-HD-Modellen der Serien 2000, 3000 und 4000 sitzen. Darauf baut die ebenfalls neue Unterstützung für eben diese GPUs im Direct Rendering Manager (DRM) des Kernels auf, die neueren Grafiktreibern Xvideo- und 2D-Beschleunigung ermöglicht. Neu dabei ist auch die Unterstützung für den Mainboard-Chipsatz RS600 im DRM. Die Intel-Treiber beherrschen nun bei einigen Boards die TV-Ausgabe und können mit den Chipsätzen G33 und G41 umgehen.
USB, FireWire und Hardware-Monitoring

Einen Haufen Änderungen gab es auch im USB-Subsystem – unter anderem wurde der USB-Storage-Treiber aufgespalten, um die Pflege zu erleichtern. Entfernt haben die Entwickler den Treiber phidget; als Ersatz empfehlen sie einen Userspace-Treiber, der Phidgets-Komponenten besser unterstützt.

Das FireWire-Subsystem bietet nun Broadcast Channel Support und Asynchronous Stream Transmission. Weitere Details zu den Änderungen finden sich im Wiki der FireWire-Entwickler.

Das I2C-Subsystem unterstützt zahlreiche neuere Mainboard-Chipsätze von Nvidia (MCP67, MCP73, MCP78S und MCP79), AMD (SB800) und Broadcom (HT1100). Das Hardware-Monitoring-Subsystem beherrscht den Umgang mit den Chips Syleus, Hades und Nuvoton von FSC sowie mit dem Winbond Nuvoton. Ferner gab es Verbesserungen für die Treiber hdaps (Hard Drive Active Protection System).

Notebooks und Eingabegeräte

Neu bei Linux 2.6.30 ist der Treiber dell-wmi, der sich bislang jedoch nur um die Weiterleitung von Hotkey-Events bei Dell-Notebooks kümmert. Größere Umbauarbeiten gab es bei den Treiber sony-laptop und thinkpad-acpi – ersterer unterstützt nun mehr Notebook-Modelle und Event-Typen als zuvor, letzterer die Helligkeitsregelung von Thinkpads besser. Details finden sich über die Links am Ende des Artikels.

Die Treiber für USB-Eingabegeräte (HIDs/Human interface devices) beherrschen nun Autosuspend, was die Akku-Laufzeit von Notebooks ein wenig verlängern kann. Neu dabei ist bessere Unterstützung für das Apple Mini Aluminium Keyboard und Multi-Touch (1, Dokumenattion).

Staging

Einen ganzen Haufen Änderungen gab es auch im Staging-Bereich. Er ist eine Sonderecke des Kernels, in der die Treiber gesammelt und weiterentwickelt werden, die den Qualitätsansprüchen der Kernel-Entwickler (noch) nicht genügen – manche Distributionen liefer die Staging-Treiber daher nicht mit.

Der Git-Pull-Request listet alle wesentlichen Neuerungen – so sind jetzt etwa die Treiber des Comedi-Frameworks alle dabei. Erstmals enthalten ist auch der Treiber rt3070 für neuere WLAN-Chipsätze von RaLink. Genau wie die andere RaLink-Treiber im Staging-Bereich enthält auch er einen eigenen WLAN-Stack. Der arbeitet mit einigen Userspace-Programmen wie dem bei vielen Distributionen genutzten NetworkManager nicht optimal zusammen. Dass diese Treiber irgendwann aus dem Staging-Bereich in das Netzwerk-Subsystem des Kernels umziehen ist daher eher unwahrscheinlich – vielmehr dürften die Entwickler des für andere RaLink-Chipsätze geeigneten rt2x00-Treibers diesen um Unterstützung für neuere Chips erweitern. Das planen sie für die von den Treibern rt2860 und rt2870 unterstützten Chips allerdings schon seit längerem, ohne dass bisher Ergebnisse greifbar sind.

Die kleineren Perlen

Bei den bisher genannten Neuerungen handelt es sich indes nur um die bedeutsamsten Neuerungen, die die Kernel-Hacker in der erwähnten Bereichen vorgenommen haben. Zahlreiche weitere wichtige Änderungen finden sich in der folgenden Liste mit den Überschriften des jeweiligen Commits im Hauptentwicklungszweig; über die Links gelangt man direkt zur Änderungen im Webfrontend des Hauptentwicklungszweigs, wo der Commit-Kommentar und der Patch selbst zahlreiche weitere Informationen zu diesen vielleicht etwas weniger wichtigen, aber keineswegs unbedeutenden Änderungen vermitteln.

Quelle : http://www.heise.de/open/Kernel-Log-Was-2-6-30-bringt-4-Neue-Treiber-fuer-Audio-Video-und-USB-Hardware-sowie-Net-und-Notebo--/artikel/139618

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Kernel-Log – Was 2.6.30 bringt (5): Schneller starten ....
« Antwort #52 am: 05 Juni, 2009, 14:26 »
Kernel-Log – Was 2.6.30 bringt (5): Schneller starten, kleinere Kernel-Images und ein neues Sicherheitsframework

Linux 2.6.30 lässt sich mit Bzip2 und LZMA komprimieren, bringt das Sicherheitsframework Tomoyo mit und soll schneller starten. Der tasmanische Teufel Tuz, der bei 2.6.29 den Pinguin Tux als Linux-Maskottchen abgelöst hatte, muss wieder gehen.

Linus Torvalds veröffentlichte kürzlich die achte Vorabversion von Linux 2.6.30. Sie ist aller Wahrscheinlichkeit nach die letzte, denn der Linux-Vater kündigte an, Linux 2.6.30 in Kürze – vermutlich dieses Wochenende – freizugeben. Er hält sich an solche Angaben nicht immer exakt, aber mehr als einige Tage dürften es bis zu Fertigstellung wohl trotzdem nicht mehr sein. Das Kernel-Log kommt daher mit dieser Übersicht über die Neuerungen in den Bereichen Architektur-Unterstützung und Infrastruktur zum Abschluss der Mini-Serie "Was 2.6.30 bringt".

Verdichtet

Entfernt haben die Entwickler bei Linux 2.6.30 die Unterstützung für das Build-Target "zImage" auf x86-System, da es schon lange nicht mehr genutzt wird. Neu ist indes eine Kernel-eigene Library zur Dekompression von Gzip, Bzip und Lzma. Der Kernel greift auf diese zurück, um Teile des Kernel-Images oder das Initramfs währen des Start-Vorgangs zu entpacken. Bisher konnte man lediglich mit Gzip komprimieren, ein mit Bzip2 gepacktes Kernel-Image soll allerdings zirka 10 Prozent kleiner sein, ein mit Lzma sogar 33 Prozent.

Am Prozess-Scheduler CFS gab es einige Änderungen, die den Code vereinfachen, die Abarbeitung beschleunigen und CFS für Echtzeitumgebungen optimieren. Insbesondere für Letztere sollen auch die optionalen Interrupt-Behandlung mit separaten Threads interessant werden, für die einige Grundlagen gelegt wurden (1, 2, 3). Auch am fürs Locking zuständigen Code gab es einige Verbesserungen. Eine etwas andere Herangehensweise beim Versuch, eine Sperre zu bekommen, soll die Performance ein wenig steigern – daran zeigten insbesondere die Btrfs-Entwickler Interesse.

Sicherheit

Das Crypto-Subsystem arbeitet dank größerer Änderungen an cryptd nun besser mit mehreren Threads. Auf dem mit Core 2 Duo E6400 bestückten Testsystem des Entwicklers steigerte das den Datendurchsatz auf ein mit Hilfe des Device Mappers verschlüsselten Volume um 19 Prozent. Neu sind ferner die Unterstützung für Intels AES-NI (Advanced Encryption Standard) sowie der Treiber crypt4xx für die Crypto Accelerators aus der AMCC-Serie PPC4xx.

Zu SELinux und Smack gesellt sich mit Tomoyo ein weiteres Sicherheitsframework, das MAC (Mandatory Access Control) bietet. In einer Tabelle im Tomoyo-Wiki erklären dessen Entwickler, wie sich Tomoyo aus ihrer Sicht von den beiden anderen erwähnten Sicherheitsframework sowie AppArmor unterscheidet. Einer der für die Praxis wichtigen Unterschiede: SELinux und Smack arbeiteten mit erweiterten Attributen, während Tomoyo und AppArmor bei der Arbeit auf Pfade und Dateinamen zurückgreifen. Das war und ist nicht ganz unumstritten, aber einigen Entwicklern wohl gut genug – Details liefert der Artikel "Tomoyo Linux and pathname-based security" auf LWN.net.

Neu dabei ist auch die Integrity Management Architecture (IMA) (u. a. 1, 2, 3, 4). Mit Hilfe eines Trusted Platform Module (TPM) kann IMA sicher stellen, dass Programme nicht unabsichtlich oder böswillig verändert wurden – Details zu dieser von IBM-Mitarbeitern eingebrachten Techniken liefern die LWN.net-Artkel "System integrity in Linux" und "Integrity management in the kernel."

Power-Management und PCI

Im PCI-Subsystem gab gleich mehrere größere Änderungen, wie der PCI-Subsystem-Verwalter in seinem Git-Pull-Requests festhält. Er hebt unter anderem verbesserte Unterstützung für Hotplugging und MSI (Message Signaled Interrupts) hervor. Zudem bietet das PCI-Subsystem nun alles Nötige für Single Root I/O Virtualization (SR-IOV) – mit ihr lassen sich PCI-Geräte mit Unterstützung für SR-IOV in mehrere virtuelle Geräte aufteilen, die sich virtualisierten Gastsystemen zuweisen lassen.

Nach größeren Änderungen am Code für den Wechsel in und aus systemweiten Schlafzuständen (Suspend und Resume) bei 2.6.29 gab es nun noch weitere Anpassungen, die einige Ecken und Kanten des jungen Designs beseitigen. Speziell die Behandlung der Interrupts haben die Entwickler nochmal überarbeitet, um die Nutzung der Schlafzustände robuster zu machen.
Schnellstart, Tuz, Maintainers

Bereits bei Linux 2.6.28 und 2.6.29 gab es zahlreiche Änderungen am Kernel, die den Startvorgang beschleunigen sollten (Fastboot-Patches). Einige der vielversprechendsten Verbesserungen wurden jedoch aufgrund von Problemen vorübergehend nur genutzt, wenn man sie über einen Kernel-Parameter beim Start explizit aktivierte. Mit 2.6.30 soll der Code nun zum Einsatz kommen. Wie viel schneller das System durch die parallele Initialisierung einiger Kernel-Subsysteme startet, hängt allerdings stark von den jeweiligen Hardware-Komponenten und deren Konfiguration ab.

Tuz machte derweil wieder Platz und überlässt den Job des Linux-Maskottchens wieder dem Pinguin Tux. Erheblich unstrukturiert wurde die Datei Maintainers: Mit Hilfe einiger dort hinzugefügter Informationen ist ein neues Skript in der Lage auszugeben, welche Entwickler für einen bestimmten Bereich oder eine Datei des Kernels zuständig sind.

Architektur-Code und Virtualisierung

Größere Umbauarbeiten gab es für Linux 2.6.30 an der Struktur des Code für x86-Systeme, die nun keine "Sub-Architekturen" mehr unterstützen (1, 2). Im Zuge dieser Arbeit entfernten die Entwickler die Unterstützung für 32-Bit-Voyager-Systeme – der Code habe sich seit 2.6.27 ohnehin nicht mehr übersetzen lassen. Möglicherweise wird veränderter Code die Unterstützung für diese etwas spezielle x86-Architektur aber bald wieder nachrüsten. Neu ist die Unterstützung für die Microblaze-Architektur; der Code für die Xtensa-Architektur weiß nun mit den Chips der Stretch-S6000-Familie umzugehen (1, 2).

Im Virtualisierungsbereich ging es diesmal vergleichsweise ruhig zu. Zu einer der größeren Neuerung zählt die Unterstützung für Nested Virtualization bei neueren AMD-CPUs – also das Aufsetzen eines Gastsystems aus einem Gastsystem heraus. Zudem wurden die Debugging-Möglichkeiten von KVM verbessert. Und wie praktisch mit jeder neuen Version wollen die KVM-Entwickler die Performance sowie die Emulation allgemein verbessert haben ("better performance and improved emulation accuracy"). Der Xen-DomU-Code erhielt einige Änderungen. Draußen bleiben musste aber der Dom0-Code – derzeit sieht es auch nicht so aus, als würde er in naher Zukunft aufgenommen werden, denn Torvalds und einige anderen wichtige Kernel-Entwickler haben den zur Aufnahme vorgeschlagenen Code kürzlich nachhaltig kritisiert.

Genau hingeschaut

Durch einige Änderungen lassen sich in Zukunft mehr Informationen zum aktuellen Zustand moderner CPUs auslesen, was für Fehlerfindung und Performance-Optimierung nützlich ist (1, 2). Ferner nahmen die Entwickler Infrastruktur zum Debugging von DMA-Transfers auf (1, Dokumentation).

Das Tracing-Framework Ftrace arbeitet nun auch auf IA64-CPUs (Itanium). Neu sind die Trace-Plugins kmemtrace (Speicher), blktrace (Block-Geräte wie etwa Datenträger) und der Workqueue-Tracer. Zahlreiche andere Tracer und Ftrace selbst wurden erweitert und verbessert – Details finden sich im Git-Pull-Requests für die Tracing-Infrastruktur und über die Liste mit weiteren Commits am Ende des Artikels.

Nachzügler und kleine Perlen

In einigen Bereichen, über die das Kernel-Log im Rahmen der Mini-Serie "Was 2.6.30 bringt" bereits berichtet hat, gab es nochmal einige weitere Änderungen. So war die Stabilisierungsphase zwar schon recht weit fortgeschritten, dennoch nahm Torvalds im SCSI-Subsystem noch einen neuen Treiber namens fnic auf. Er eignet sich für PCI-Express FCoE (Fibre Channel over Ethernet) HBA (Host Bus Adapter) von Cisco. Und nach einem neuen ISA-Sound-Treiber bei 2.6.30 gab es noch eine weitere Änderung für Uralt-Hardware: Der Treiber 3c509 spricht nun auch einige 3com-Netzwerkchips an, die sich in EISA-Systemen finden. Weitere Nachzügler finden sich in der Liste ganz am Ende des Artikels.

Bei den bisher genannten Änderungen handelt es sich nur um die wichtigsten Neuerungen, die die Kernel-Hacker am Architektur-Code und der Infrastruktur vorgenommen haben. Zahlreiche weitere Änderungen finden sich in der folgenden Liste mit den Überschriften des jeweiligen Commits im Hauptentwicklungszweig; über die Links gelangt man direkt zur Änderungen im Webfrontend des Hauptentwicklungszweigs, wo der Commit-Kommentar und der Patch selbst zahlreiche weitere Informationen zu diesen vielleicht etwas weniger wichtigen, aber keineswegs unbedeutenden Änderungen vermitteln.

Quelle,Links und mehr ... : http://www.heise.de/open/Kernel-Log-Was-2-6-30-bringt-5-Architektur-und-Infrastruktur--/artikel/139868

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Linux-Kernel 2.6.30 freigegeben
« Antwort #53 am: 10 Juni, 2009, 06:37 »
Nach acht Vorabversionen und einem eher kurzen Entwicklungszyklus hat Linus Torvalds die auf den Namen "Man-Eating Seals of Antiquity" getaufte Linux-Version 2.6.30 freigeben. Wie bei den Vorgängern der Hauptentwicklungslinie von Linux bringt auch sie eine Unmenge an Neuerungen.

Das Gros findet sich diesmal im Code rund um die Datenspeicherung. So gab es Änderungen, die die Datensicherheit beim Einsatz des noch jungen Ext4 zu Lasten der Performance verbessern – scharfäugige Kritiker könnten aber anmerken, dass einige Anpassungen am Ext3-Code genau das Gegenteil bewirken, wenn man bei der Kernel-Konfiguration nicht aufpasst.

Der Linux-Kernel unterstützt mit der Version 2.6.30 zwei neue Dateisysteme und ermöglicht nun flexiblere Umbauten an Software-RAIDs – einige Änderungen am Crypto-Code sollen darüber hinaus den Durchsatz bei verschlüsselten Datenträgern steigern. Kernel-Image und Initramfs lassen sich nun mit Bzip2 oder LZMA komprimieren und so platzsparender ablegen. Nach zwei nur mäßig erfolgreichen Anläufen, den Kernel durch parallele Initialisierung verschiedener Subsysteme schneller starten zu lassen, soll das Ganze mit 2.6.30 nun endlich zum Einsatz kommen.

Hinzu gesellen sich wie üblich hunderte neue und überarbeite Treiber, was die Hardware-Unterstützung erheblich verbessert und gelegentlich Funktionen zugänglich macht, die vorher mit Linux brach lagen. Dank einiger Änderungen am PCI- und Power-Management-Code sollen ferner systemweite Schlafzustände (Standaby/Suspend) robuster als zuvor arbeiten.

Ein Kernel-Log auf heise open bietet einen Überblick über diese und viele andere wichtige Neuerungen von Linux 2.6.30. Diese sind über kurz oder lang auch für Linux-Nutzer von Bedeutung, die sich mit dem Kern ihres Linux-Systems nicht weiter auseinander setzen, da die kommenden Versionen der Linux-Distributionen den neuen Kernel oder einen seiner Nachfolger einsetzen werden.

Siehe dazu auch:

 Feintuning – Die Neuerungen von Linux 2.6.30

Quelle : www.heise.de

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Offline Warpi

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Re: Linux-Kernel 2.6.30 freigegeben
« Antwort #54 am: 10 Juni, 2009, 17:10 »
Falls ich da richtig durchblicke ist der 2.6.30 schon in Ubuntu Karmic Koala als RC dabei.
So wird auch die Technotrend S3200 out of the Box unterstützt ... :)
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Die größte Fehlerquelle des PCS sitzt meist 30cm vor dem Bildschirm.

Offline ritschibie

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Re: Neuer Linux Kernel ....
« Antwort #55 am: 10 Juni, 2009, 19:18 »
Gute Nachrichten für Anfänger ;)...
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Ein Vortragsraum des LinuxTags steht am Freitag ganz im Zeichen des Linux-Kernels. David Miller übernimmt kurzfristig die Betreuung des IDE-Subsystems, will es aber nur pflegen und nicht groß weiterentwickeln. Ein Intel-Entwickler äußerte derweil grundsätzliche Kritik an verschiedenen Grafik-Benchmarks für Linux/X.org.

Am Freitag dieser Woche findet auf dem LinuxTag im Saal 4 ("Europa I") der Kernel-Track statt, in dem zahlreiche Vorträge rund um den Linux-Kernel gebündelt wurden. Den Einstieg macht um 10 Uhr der bei Linutronix beschäftigte Entwickler Hans-Jürgen Koch, der in "Creating drivers using Userspace I/O (UIO)" den Aufbau und die Programmierung der weitgehend als Userspace-Programm arbeitenden UIO-Treiber erläutert.

Um 11 Uhr setzt der Autor des Kernel-Logs auf heise open und in c't den Kernel-Track mit einem Überblick über aktuelle Entwicklungen des Linux-Kernels fort und ersetzt den ursprünglich für diesen Part vorgesehenen LWN.net-Chef Jonathan Corbet. Der Vortrag wird unter anderem detailliert auf die Neuerungen von Linux 2.6.31 eingehen, die die Kernel-Hacker derzeit im Rahmen des Merge Window in den Hauptentwicklungszweig einpflegen – diese erste und "heiße" Phase im Entwicklungszyklus dürfte Torvalds vermutlich in Kürze mit der Freigabe von 2.6.31-rc1 beenden, da die Veröffentlichung von 2.6.30 am Mittwoch zwei Wochen her ist.

Nach "Demystifying Kernel development" von Wolfram Sang (Pengutronix) und der im Saal "London" stattfindenden Keynote von Glibc-Verwalter Ulrich Drepper ("Of programmers and hardware: transcending the gap") folgt Jan Blunck (Novell) um 15 Uhr mit "State of the Union and when you don't want to use Union Mounts". Wer sich zu den verschiedenen Techniken zu "Union Mounts" vorab informieren möchte, sollte den ersten und zweiten Teil der LWN.net-Artikelserie "Unioning file systems: Implementations" konsultieren. Einen Überblick über das im vergangenes Jahr vorgestellte Framework Ksplice gibt Ksplice-Entwickler Waseem Daher in "Rebootless kernel updates".

Den Abschluss des Tages bildet das "Kernel Kwestioning", in dem einige Kernel-Entwickler auf dem Podium auf Fragen aus dem Publikum eingehen werden.

IDE-Subsystem eingefroren

Der Verwalter der Sparc- und Netzwerk-Unterstützung des Linux-Kernels, David Miller, übernimmt die Betreuung des IDE-Subsystems mit seinen im wesentlichen für Parallel-ATA-Adapter (PATA/IDE) zuständigen Treibern. Er übernimmt den Posten kurzfristig von Bartlomiej Zolnierkiewicz. Auslöser für den Wechsel war eine Diskussion um den Fehlerbericht eines Sparc-Anwenders, der ein Problem mit einem der IDE-Treiber in neueren Kernel-Versionen schilderte. Miller merkte in dem Rahmen an, dass Zolnierkiewicz zahlreiche Änderungen im IDE-Subsystem vorgenommen habe, diese aber wohl nicht (ausreichend) getestet worden seien.

Im Laufe der Diskussion erwiderte Zolnierkiewicz schließlich, dass ihn die ewigen Anfeindungen bezüglich Änderungen im IDE-Subsystem ermüdeten ("I'm really tired of this kind of hostility towards IDE changes[...]"). Zolnierkiewicz bot im folgenden an, dass Miller doch das IDE-Subsystem übernehmen solle. Letzterer willigte sofort ein und setzte auch gleich einen Git-Entwicklerzweig auf. Er und einige andere Entwickler bedankten sich im folgenden bei Zolnierkiewicz für dessen langjährige harte Arbeit. Der bisherige Maintainer stimmte dem Wechsel nochmals explizit zu.

Miller ließ durchblicken, in Zukunft keine größeren Änderungen im IDE-Subsystem vornehmen zu wollen ("I'm going to treat IDE as pure legacy [...]"). Damit dürfte den bei Linux 2.6.19 Ende 2006 aufgenommenen PATA-Treibern im Libata-Subsystem nun endgültig die Zukunft gehören. Einige Entwickler hatten sie ohnehin von Anfang an als Ersatz für die Treiber im älteren und schon seit über einem Jahrzehnt immer wieder für Unfrieden zwischen Kernel-Entwicklern sorgenden IDE-Subsystem gedacht. Zolnierkiewicz hatte das IDE-Subsystem in den vergangenen Monaten und Jahren aber dennoch massiv überarbeitet und auch neue Treiber aufgenommen – aus der erwarteten Ablösung entstand so eine länger anhaltende Konkurrenzsituation.

[Update] Torvalds hat Miller und Zolnierkiewicz gebeten, mit mehr Zeit und Einsatz nach einer (anderen) Lösung zu suchen ("I think you and Bartlomiej should spend a _lot_ more time and effort trying to resolve this"). Beide betonten aber in Antworten nochmal, die Übergabe des Postens als IDE-Subsystem-Maintainer wie angedacht umsetzen zu wollen. (thl, 20090623-0800) [/Update]

Rund um Grafik

    * Intel- und X.org-Entwickler Carl Worth erklärt in seinem Blog einige Hintergründe zu Geschwindigkeitsmessungen der Grafikausgabe. Wie schon einige Entwickler vor ihm erläutert er dabei erneut, warum glxgears für Geschwindigkeitsmessungen vollkommen ungeeignet sei. Auch die von einigen Hardware-Webseiten häufiger genutzten Ergebnisse von Microbenchmarks wie x11perf und gtkperf hätten kaum Praxisbedeutung. Worth stellt mit dem Programm cairo-perf-trace eine Alternative vor, die für Messungen erheblich besser geeignet sei und die bei der Entwicklung des Intel-Treibers bereits gute Dienste geleistet hätte.

    * Peter Hutterer, ein bei Red Hat beschäftigter X.org-Entwickler, gibt in den Blog-Einträgen "XI2 Recipes, Part 1, 2 und 3" einen Überblick über Xinput 2.0 (XI2). Das wurde kürzlich in den Entwicklerzweig des X-Servers von X.org integriert und sollte so den Weg in den X-Server 1.7 finden, der als Bestandteil von X.org 7.5 vorgesehen ist. Einer der Hauptgründe für die Aufnahme von XI2 sei eine bessere Unterstützung für Multi Pointer X (MPX) – den parallelen Betrieb mit mehreren Eingabegeräten wie etwa einem Touchpad und einer Maus.

    * Die X-Entwickler haben ihre Pläne für die Freigabe von Version 7.5 erneut angepasst. Anvisiert wird jetzt eine Fertigstellung im August. Eine kürzlich geführte Diskussion bringt ein wenig Licht in die Arbeitsweise der X-Entwickler und macht deutlich, warum es ab und an zu Verzögerungen kommt.

    * Bereits Anfang des Monats hat AMD-Entwickler Alex Deucher in seinem Blog dargelegt, welche Stromspartechniken moderne Radeon-Grafikchips beherrschen. Dabei erklärt er, welche dieser Techniken die Linux-Grafiktreiber schon jetzt unterstützen und bei welchen das bald der Fall sein soll.

    * GTK-Entwickler Owen Taylor erklärt in seinem Blog, was es alles beim Aktualisieren des Bildes zu beachten gilt.

    * Bereits Anfang vergangener Woche hat AMD die Version 9.6 der als Catalyst oder Fglrx bekannten proprietären Linux-Grafiktreiber zum Download freigegeben.

Kernel-Status

    * Die Stable-Series ist mittlerweile bei den Versionen 2.6.27.25 und 2.6.29.5 angekommen, die zirka 60 respektive 85 kleinere Änderungen und Fehlerkorrekturen bringen. Wie praktisch immer raten die Entwickler zum Wechsel auf die neuen Versionen, ohne explizit anzugeben, ob Sicherheitslücken geschlossen wurden.

    * Willy Tarreau, Betreuer der 2.4er-Kernel-Serie, nimmt seine Aufgaben weiterhin ernst und hat bereits vor mehr als zwei Wochen die Linux-Version 2.4.37.2 veröffentlicht.

Kernel-Log-Staccato

    * Christoph Hellwig gibt im XFS Status Update für Mai 2009 einen Überblick über die jüngsten Geschehnisse rund um das Dateisystem XFS

    * Der langjährige und seit einiger Zeit bei Atheros beschäftigte Linux-WLAN-Entwickler Luis R. Rodriguez hat in einer Mail die Freigabe des Quellcodes der Firmware für einige Atheros-USB-WLAN-Chips mit Unterstützung für 802.11n bekanntgemacht.

    * Pulseaudio-Entwickler Lennart Poettering hat RealtimeKit angekündigt – ein kleines, von zukünftigen Pulseaudio-Versionen genutztes und im Hintergrund arbeitendes Programm, das einzelnen Anwendungen Realtime-Priorität zuweist. Anders als bei existierenden Lösungen rund um die Verwaltung von Echtzeit-Prioritäten für einzelne Anwendungen sollen böswillige Anwender das System mit dem kurz rtkit genannten Daemons nicht zum Stillstand bringen können.

    * Die Entwickler des Hplip-Projekts haben die Version 3.9.6 der Hplip-Treiber für Drucker und Multifunktionsgeräte von HP veröffentlicht. Sie bringen unter anderem Unterstützung für eine ganze Reihe von HP-Geräten aus verschiedenen Modellserien. Der CUPS-Treiber "HPCUPS" ist nun der Haupt-Treiber, HPIJS ist aber weiter enthalten. Zur Konfiguration von Druckern mit WLAN-Funktionen liefert HP nun das Programm hp-wificonfig mit.

    * Der von Jon Masters gestartete "LKML Summary Podcast" findet sich seit kurzem auf der Webseite kernelpodcast.org; dort finden sich auch die dem Podcast zugrunde liegenden Texte für all jene, die lieber lesen statt hören.

Quelle : www.heise.de

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Kernel-Log: Hauptentwicklungsphase von Linux 2.6.31 abgeschlossen
« Antwort #57 am: 25 Juni, 2009, 11:13 »
Etwas mehr als zwei Wochen nach der Veröffentlichung von Linux 2.6.30 hat Linus Torvalds die erste, 2.6.31-rc1 genannte Vorabversion von Linux 2.6.31 freigegeben. Der "rc1" beendet dabei wie üblich das Merge Window, in der die Kernel-Hacker das Gros der Neuerungen für die jeweilige Version in den Hauptentwicklungszweig einpflegen. In den folgenden acht bis elf Wochen integrieren die Programmierer üblicherweise nur mehr kleinere Änderungen mit dem Ziel, Fehler im neu eingebrachten Code zu beseitigen, ohne dadurch neue Probleme auszulösen. Folgen die Kernel-Hacker dabei trotz Hochsommer und Urlaubszeit in der nördlichen Hemisphäre ihrem üblichen Tempo, dann dürfte Linux 2.6.31 vermutlich Ende August oder Anfang September erscheinen.

Die Liste der Änderungen ist wie so häufig überaus lang. So wird 2.6.31 nun Kernel-Based Mode-Setting (KMS) auch mit Radeon-Modellen bis zu X1950 XTX beherrschen. Der Code genügt allerdings den Qualitäts- und Sicherheitsansprüchen der Entwickler noch nicht – sie markierten den KMS-Treiber daher erst einmal als Staging-Treiber, der beim Laden den Kernel als "Crap" ("Mist") markiert. Wie erwartet nahmen die Kernel-Entwickler zudem einen Treiber für einige PCI-Soundkarten aus der Creative-Sound-Blaster-Serie X-Fi sowie Treiber und Infrastuktur zum Ansprechen von USB-3.0-Controllern mit ihrem Extensible Host Controller Interface (xHCI) auf.

Größere Änderungen am noch sehr experimentellen Btrfs-Dateisystem sollen ferner die Performance in einigen Szenarien deutlich verbessern. Dazu nutzt Btrfs jedoch ein anderes Format auf dem Datenträger, in das bestehende Btrfs-Dateisysteme beim ersten Einhängen automatisch überführt werden – Kernel mit älteren Btrfs-Code können ein so verändertes Dateisystem jedoch nicht mehr einbinden. Über den teilweise im Kernel und teilweise im Userspace arbeitenden Code der "Performance Counters" lassen sich in Zukunft die gleichnamigen Einheiten moderner Prozessoren auslesen. Sie messen verschiedene für die CPU-Performance wichtige Vorgänge in der CPU – so lässt sich Code sehr detailliert analysieren, um mit diesen Angaben die für Ausführungsgeschwindigkeit wichtigen Code-Abschnitte später zu optimieren. Ähnliches war schon länger mit perfmon möglich, dessen Entwickler sich vergeblich um die Aufnahme in den offiziellen Linux-Kernel bemüht hatten.

Die genannten Neuerungen sind aber nur einige der wichtigsten. Besucher des LinuxTags können am morgigen Freitag in einem Vortrag des Kernel-Log-Autors einen detaillierteren Überblick über die wichtigsten Neuerungen von Linux 2.6.31 erhalten. Ferner werden das Kernel-Log in der c't sowie die in einigen Tagen startende Mini-Serie "Was 2.6.31 bringt" auf heise open in den kommenden Wochen die erwähnten und zahlreiche weitere wichtige Änderungen detailliert beschreiben. Das Kernel-Log berichtet auf heise open regelmäßig über die neuesten Entwicklungen rund um den Linux-Kernel.

Quelle : www.heise.de

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Kernel-Patch umgeht VFAT-Patente
« Antwort #58 am: 29 Juni, 2009, 20:29 »
Unterstützung für lange Dateinamen bleibt erhalten

Andrew Tridgell hat einen neuen Patch veröffentlicht, um im Linux-Kernel die VFAT-Patente zu umgehen. Anders als bei seinem ersten Patch, den er im Mai 2009 veröffentlicht hatte, bleibt die Unterstützung für lange Dateinamen erhalten.
Mit dem jetzt von Samba-Gründer Andrew Tridgell veröffentlichten Patch umgeht der Linux-Kernel die VFAT-Patente. Tridgell hatte schon im Mai 2009 einen entsprechenden Patch veröffentlicht, der jedoch die Unterstützung für lange Dateinamen entfernte, so dass nur noch Dateien mit dem 8.3-Namensschema angelegt werden konnten. Der neue Patch behält die Unterstützung für lange Dateinamen bei.

Allerdings wird bei aktiviertem Patch immer nur entweder ein langer oder ein kurzer Dateiname angelegt. Laut den fraglichen VFAT-Patenten werden für jede Datei beide Varianten gespeichert. Tridgell hat auch eine FAQ-Sammlung zu dem Patch veröffentlicht. Darin heißt es unter anderem, dass mit dem Patch der Gefahr einer Patentklage aus dem Weg gegangen wird, so lange die Patente nicht offiziell für ungültig erklärt wurden.

Die VFAT-Patente waren Anlass einer Klage von Microsoft gegen TomTom, der Streit ist aber mittlerweile beigelegt. Kritiker sehen die betreffenden Patente als ungültig an.

Quelle : http://www.golem.de/0906/68049.html

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Kernel-Log: Auf dem Weg zu Linux 2.6.31
« Antwort #59 am: 01 Juli, 2009, 16:35 »
Mit der Freigabe der ersten Vorabversion von Linux 2.6.31 haben die Kernel-Hacker in der vergangene Woche das Merge Window geschlossen und damit die Aufnahme der größten Änderungen für die nächste Kernel-Version der Hauptentwicklungslinie abgeschlossen. Das Kernel-Log auf heise open startet daher die Artikelserie "Was 2.6.31 bringt" und widmet sich im ersten Teil den bedeutsamsten Änderungen rund um die Netzwerkunterstützung von Linux.

Dazu gehören ein neuer WLAN-Treiber für Intels-Chips und die Unterstützung für Wireless Personal Area Networks (WPAN) nach IEEE 802.15.4. Zudem erweiterten die Entwickler die Unterstützung für neuere WLAN-Bausteine von Ralink und renovierten das Rfkill-Framework; WLAN-Stack und Treiber nutzen zudem die Stromspartechniken moderner Hardware in Zukunft besser.

Weitere Teile werden die Kernel-Log-Mini-Serie auf heise open in den kommenden Wochen erweitern. Dabei werden nach und nach die wichtigsten für 2.6.31 vorgesehenen Neuerungen aus den verschiedenen Funktionsbereichen des Linux-Kernels umfassend beschrieben.

Mehr dazu im ersten Teil der Kernel-Log-Serie zu Linux 2.6.31 auf heise open:

    * Kernel-Log - Was 2.6.31 bringt (1): Neue WLAN-Treiber und andere Änderungen im Netzwerkbereich


Quelle : www.heise.de

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