Autor Thema: Neuer Linux Kernel ....  (Gelesen 133335 mal)

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Die Neuerungen von Linux 4.2
« Antwort #375 am: 31 August, 2015, 04:36 »
Der neue Kernel bringt gleich zwei neue Grafiktreiber mit. Nach Ext4 bietet nun auch das F2FS eine Verschlüsselung direkt im Dateisystem. Über eine neue UEFI-Technik lässt sich bei der Systemaktualisierung auch die Firmware auf den neuesten Stand bringen.

Linus Torvalds hat den Linux-Kernel 4.2 freigegeben. Zu dessen größten Neuerungen zählt der Treiber Amdgpu, über den der Kernel jetzt die "Volcanic Islands"-Grafikprozessoren von AMD unterstützt. Zu dieser neuen Generation von Radeon-GPUs gehören unter anderem der Chip auf der Radeon R9 285 sowie der Grafikkern, der in AMDs im Juni eingeführten Notebook-APUs "Carrizo" steckt.

Der neue Kernel-Grafiktreiber beherrscht nicht nur die Bildschirmkonfiguration und Bildausgabe, sondern offeriert auch Basisfunktionen für andere Treiber. Mit ihnen wird der 3D-Treiber Radeonsi von Mesa 11.0 die 3D-Beschleunigung von Volcanic-Islands-GPUs verwenden können. Diese im September erwarteten Mesa-Version erfordert dazu allerdings LLVM 3.7, das dieser Tage erscheint.

Diese Komponenten und der neue Kernel sollen noch in einige der im Herbst erwarteten Linux-Distributionen einfließen, die so AMDs neue GPUs automatisch ansprechen werden. Der Amdgpu-Kernel-Treiber beherrscht bislang allerdings das Takt- und Power-Management einiger Volcanic-Islands-GPUs nicht, daher laufen sie nicht mit der höchstmöglichen Taktfrequenz und liefern nur einen Teil der möglichen 3D-Performance. Zudem unterstützt der Treiber die Volcanic-Islands-GPUs nicht, die bei AMDs im Hochsommer eingeführter Grafikkartenserie Radeon R9 Fury zum Einsatz kommen; das soll sich mit Linux 4.3 ändern.

Auf den Amdgpu-Kernel-Treiber soll in Zukunft auch ein neuer proprietärer 3D-Treiber von AMD zurückgreifen. Dadurch ist kein eigener Kernel-Treiber mehr nötig, wie ihn AMDs proprietärer Catalyst-Treiber bislang mitbringt. Das soll Inkompatibilitäten zwischen AMDs proprietären Treiber und neuen Kernel-Versionen vermeiden; solche gibt es bei beim Kernel-Treiber von Catalyst bislang immer mal wieder, daher lässt er sich oft nicht unter Distributionen einrichten, die besonders junge Kernel-Versionen einsetzen.

Grafiktreiber für KVM- und Xen-Virtualisierung

In Linux 4.2 eingeflossen ist auch der Grafiktreiber Virtio-GPU; er verspricht die Interaktion zwischen virtuellen Maschinen (VMs) und Linux-Host zu verbessern und soll dabei auch die Grafik-Performance steigern.

Dazu kann ein als Gastbetriebssystem laufendes Linux mit dem neuen Treiber einen Grafikprozessor ansprechen, den das Anfang August erschienene Qemu 2.4 auf Wunsch bereitstellt. Anders als viele der anderen von Qemu emulierten Grafikprozessoren unterstützt die neue Kombination den Mehrschirmbetrieb und hohe Bildschirmauflösungen. Der neue Grafiktreiber kann zudem die Auflösung automatisch an die Größe des Fensters anpassen, das die Bedienoberfläche der VM zeigt.

Das bei der KVM- oder Xen-Virtualisierung oft eingesetzte Qemu und der neue Kernel-Grafiktreiber kommunizieren über Virtio. Dieses I/O Virtualization Framework wird bereits häufig beim Zugriff auf Netzwerk- oder Storage-Hardware verwendet, weil es Paravirtualisierungs-Techniken nutzt, über die Wirt und Gast sehr effizient Daten austauschen können.

Der federführende Entwickler von Virtio-GPU vermutet allerdings, dass Virtio vorerst keinen spürbaren Geschwindigkeitszuwachs bringt. Größere Bedeutung bekommt die effizientere Kommunikation erst mit der nächsten Ausbaustufe, bei der ein 3D-Treiber im Gast über Virtio-GPU auf manche 3D-Treiber des Hosts zurückgreifen kann, um so im Gast indirekt die 3D-Beschleunigung der Host-Hardware verwenden zu können. Diese als "Virgil 3D" entwickelten Verbesserungen sollen vermutlich noch in diesem Jahr in Kernel, Qemu und Mesa einfließen.

BIOS-Updates ganz einfach

Der Linux-Kernel beherrscht jetzt UEFI-Techniken, um die Firmware des Mainboards und damit fest verbundenen Grafik-, Storage- oder Netzwerk-Prozessoren zu aktualisieren. Dazu unterstützt Linux 4.2 die EFI System Resource Table (ESRT) – eine kürzlich mit UEFI 2.5 spezifizierte Technik, über die Anwendungen die installierte Firmware-Version abfragen können. Zusammen mit dem schon älteren "UEFI Capsule Update" können Programme neuere Firmware-Versionen im UEFI-Speicher hinterlegen, die das UEFI-BIOS des Mainboards dann beim nächsten Systemstart einspielt. Das Ganze wird aber bislang von kaum einem Mainboard unterstützt.

Das Fedora-Projekt will solche Firmware-Updates beim für Oktober geplanten Fedora 23 unterstützen. Die Hauptarbeit soll dabei das Software-Verwaltungsprogramm von Gnome erledigen. Dazu hat dessen Entwickler einen noch als Beta eingestuften Webdienst "Linux Vendor Firmware Service" (LVFS) eingerichtet, bei dem Hardware-Hersteller ihre Firmware-Updates hinterlegen können; System-Aktualisierungsprogramme wie Gnome-Software sollen die Firmware-Updates dort finden und zur Installation anbieten.

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Linux-Kernel 4.3 wird neue AMD- und Intel-Grafikprozessoren unterstützen
« Antwort #376 am: 05 September, 2015, 18:03 »
Linux 4.3 wird von Haus aus Skylake- und Fiji-GPUs unterstützen; dem Treiber für AMDs neue Grafikchip-Generation fehlt aber noch eine wichtige Funktion. Außerdem werden die Kernel-Entwickler den Ext3-Dateisystemcode entfernen.

Der Anfang November erwartete Linux-Kernel 4.3 wird Treiber für den Grafikprozessor in Intels kürzlich vorgestellter Prozessorgeneration "Skylake" mitbringen. Außerdem wird er Fiji-Chips unterstützen, die auf einigen der im Hochsommer eingeführten Radeon-Grafikkarten von AMD sitzen. Entfernt wird indes der Code für das Dateisystem Ext3, das vielen Linux-Distributionen jahrelang als Standard-Dateisystem diente, bevor es vor einigen Jahren durch Ext4 verdrängt wurde.

Skylake-Unterstützung komplett

Zu den Skylake-Prozessoren gehören unter anderem die Core-i-Modelle der 6000er-Reihe; diese im August mit einer kleinen Vorhut gestartete Prozessorserie hat Intel zum Start der IFA um einen ganzen Schwung von Desktop- und Notebook-Prozessoren erweitert. Der Treibercode für deren Grafikprozessoren steckt bereits in älteren Kernel-Versionen, gilt dort aber als unfertig und muss daher explizit aktiviert werden.

Zusätzlich zum Kernel müssen Linux-Distribution wie üblich auch neue oder aktualiserte 3D-, Video- und X-Server-Treiber einbauen, um die Fähigkeiten von Intels neue Intel-Grafikhardware adäquat zu nutzen – nocht ist daher nicht absehbar, wann Debian, Fedora, OpenSuse, Ubuntu und Co. die neuen Chips von Haus aus ansprechen können.

Fiji-Support noch unvollständig

Der erst bei Linux 4.2 integrierte Amdgpu-Treiber wird durch einige für Linux 4.3 aufgenommene Änderungen auch die AMD-Radeon-Grafikkarten wie die R9 Fury oder die R9 Fury X unterstützen. Der Treiber ermöglicht aber vorerst keine Änderungen der Geschwindigkeitsstufe – der Kernel kann die Grafikprozessoren daher weder in die schnellsten noch in die stromsparendsten Betriebsmodi schalten. Deshalb verbrauchen sie unnötig Strom und schöpfen das 3D-Leistungspotenzial nicht aus.

Bye bye Ext3-Code

Mit dem Rauswurf des Ext3-Dateisystemcodes wollen die Entwickler die Wartung des Linux-Kernels vereinfachen. Ext3-Dateisysteme lassen sich aber wie gewohnt nutzen, weil das aus Ext3 hervorgegangene Ext4 bereits eine Weile auch Ext2- und Ext3-Dateisysteme ansprechen kann. Für Anwender sollten dadurch keine Nachteile entstehen, was sich sich Linus Torvalds explizit bestätigen ließ, bevor er den Code entfernte. Der Ext2-Code verbleibt allerdings im Kernel, denn er unterscheidet sich stärker von Ext4 als der Ext3-Code; dadurch ist er simpler und arbeitet ressourcenschonender.

Große Änderungen

Diese Neuerungen von Linux 4.3 sind jetzt absehbar, da sie im Hauptentwicklungszweig des Linux-Kernels bereits umgesetzt wurden – direkt nach der Freigabe von Linux 4.2 vor einigen Tagen begann nämlich wie üblich das zweiwöchige "Merge Window". In diesem Zeitraum nehmen die Kernel-Entwickler das Gros der Änderungen für den Nachfolger vor, bevor sie sich dann einige Wochen auf Fehlerkorrekturen konzentrierten.

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Linux 4.3 wird IPv6-Unterstützung standardmäßig nutzen
« Antwort #377 am: 14 September, 2015, 10:34 »
Die nächste größere Überarbeitung des Linux-Kernels wird die neuesten Grafikprozessoren von AMD und Intel unterstützen. Der Kernel weist nun Fork-Bomben in die Schranken. Zum Kompilieren kann jetzt die OpenSSL-Bibliothek erforderlich sein.

Der Anfang November erwartete Linux-Kernel 4.3 bringt alles mit, um von Haus aus alle wichtigen Funktionen in Intels Skylake-Prozessoren anzusprechen; zu denen gehören die kürzlich breit eingeführten Core-i-6000er-Prozessoren, die in vielen der dieser Tage neu vorgestellten PCs und Notebooks stecken.

Die nächste größere Überarbeitung des Linux-Kernels unterstützt zudem die Grafikprozessoren, die AMD auf seinen High-End-Karten der Radeon-R9-Fury-Reihe einsetzt. Zusammen mit dem seit kurzem erhältlichen Mesa 11.0 können Anwendungen über diesen Treiber sogar OpenGL 4.1 nutzen; die darüber erzielbare 3D-Leistung ist aber eher dürftig, weil der Kernel-Treiber die Grafikprozessoren bislang nicht in die schnellsten Modi schalten kann.

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Der Linux-Kernel 4.4 bekommt Langzeitpflege
« Antwort #378 am: 29 Oktober, 2015, 13:19 »
In Zukunft soll die jeweils im Januar aktuelle Linux-Version ein Kernel mit Langzeitpflege werden. Dieses Vorgehen soll Firmen eine bessere Planung ermöglichen und wurde offenbar recht spontan beim jährlichen Treffen der Kernel-Entwickler entschieden.

Greg Kroah-Hartman will zwei Jahre lang überarbeitete Versionen von Linux 4.4 veröffentlichen, die Sicherheitslücken und Fehler des Kernels beseitigen und kleine, ungefährliche Verbesserungen bringen. Das kündigte der Kernel-Entwickler in einem Google+-Beitrag an, in dem er von der Tatsache selbst ein wenig überrascht wirkt. Offenbar entstand der Entschluss spontan nach einer Diskussion auf dem am Mittwoch zu Ende gegangenen Kernel-Summit; einige der wichtigsten Kernel-Entwickler kommen dort einmal jährlich zusammen, um zusammen mit Linux-Erfinder Linus Torvalds über die weitere Entwicklung des Linux-Kernels zu sprechen.

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Linux 4.3 freigegeben: Neue Grafiktreiber und IPv6 für jeden
« Antwort #379 am: 02 November, 2015, 09:15 »
Der Linux-Kernel unterstützt jetzt die neuesten Grafikprozessoren von AMD und Intel. Neu ist auch eine Funktion, um Amok laufende Prozesse einzudämmen. Der Ext3-Dateisystemcode musste weichen und IPv6 wird jetzt standardmäßig eingebaut.

Der jetzt erhältliche Linux-Kernel 4.3 kann von Haus aus alle wichtigen Funktionen in Intels Core-i-Prozessoren der 6000er-Reihe ansprechen. Der neue Kernel unterstützt erstmals auch die Grafikprozessoren, die AMD auf seinen aktuellen High-End-Grafikkarten der Fury-Reihe einsetzt. Neu dabei sind Treiber für das Bus-System MOST, über das die Multimedia-Geräte moderner Autos vielfach miteinander kommunizieren.

Zum Bau eigener Kernel können nun die Entwicklerdateien der OpenSSL-Bibliothek erforderlich sein. Einige Änderungen am Netzwerk- und Speichermanagement-Code versprechen die Geschwindigkeit zu steigern. An Entwickler richten sich einige Anpassungen, die Performance-Analyse und Code-Ablaufverfolgung erleichtern.

Details zu diesen und weiteren Neuerungen des jetzt verfügbaren Linux-Kernels liefert ein Artikel auf heise open:

   
Die Neuerungen von Linux 4.3

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Linux 4.4 wird Storage- und Netzwerk-Performance verbessern
« Antwort #380 am: 16 November, 2015, 13:55 »
Linux 4.4 wird einen rudimentären Grafiktreiber für den RasPi enthalten. Durch einige Umbauten an Kernel, Mesa und Qemu sollen KVM-VMs in Zukunft die 3D-Beschleunigung des Hosts verwenden können.

Der im Januar erwartete Linux-Kernel 4.4 wird einen Grafiktreiber für den Broadcom-Prozessor mitbringen, der auf Raspberry Pi und Raspberry Pi 2 steckt. Dieser Treiber unterstützt viele Funktionen selbst, welche die auf dem Kleinstcomputern derzeit meist eingesetzten Treiber nur mit Hilfe der proprietären Firmware realisieren können. Vorerst beherrscht der neue Kernel-Treiber allerdings weder Stromspartechniken noch 3D-Beschleunigung.
Storage-Performance

Linux 4.4 bringt zudem zwei größere Sätze von Änderungen, die High-End-PCIe-SSDs mehr Leistung zu entlocken. Facebook-Entwickler haben den MD-Code erweitert, damit er bei einem Software-RAID-5 nun ein Journal führen kann. Fürs Erste steigert das nur die Datenintegrität, denn ähnlich wie ein Dateisystem-Journal kann der Software-RAID-Code so einen Speichervorgang zu Ende führen, falls dieser durch einen Systemabsturz unvollständig oder fehlerhaft ausgeführt wurde. Es sind aber bereits Verbesserungen angedacht, um mit Hilfe des Journals auch die Performance zu steigern.

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Linux 4.4 freigegeben: Neue Grafiktreiber und Optimierungen für SSDs
« Antwort #381 am: 11 Januar, 2016, 13:11 »
Linux 4.4 bringt Grafiktreiber für den Raspi und die 3D-Beschleunigung in KVM mit. Performance-Verbesserungen im Netzwerksubsystem sollen DDoS-Attacken erschweren. Neue Ansätze versprechen High-End-SSDs mehr Leistung zu entlocken.

Der Linux-Kernel 4.4 kann TCP-Handshakes schneller verarbeiten. Das reduziert Wartezeiten beim Datenaustausch und erschwert nebenbei auch DDoS-Attacken. Dem neuen Kernel liegt erstmals ein Grafiktreiber für die verschiedenen Raspberry-Pi-Modelle bei. Er erledigt das meist selbst, statt die Hauptarbeit an einen Grafiktreiber in der proprietären Firmware zu delegieren, wie es die derzeit meist eingesetzten Treiber machen. Zusammen mit Mesa 11.1 und Qemu 2.5 wird Linux 4.4 zudem 3D-Unterstützung in virtuellen Maschinen ermöglichen, bei denen Linux unter KVM läuft.

Der Mdraid-Code kann Software-RAIDs der Level 4, 5 und 6 mit einem weiteren Datenträger koppeln, auf dem der Kernel ein Log führt, mit dem es RAID-Inkonsistenzen bei Systemabstürzen verhindert. Unterstützung für "Open-Channel SSDs" und Polling bei Datenträgerzugriffen sollen die Performance von Highend-SSDs für Server steigern.

Ferner gibt es wieder eine Reihe neuer und verbesserter Treiber. Die Treiber für die Grafikprozessoren von AMD und Intel unterstützten nun beispielsweise einen Scheduler, um die GPUs stärker auszulasten und ihnen so mehr Geschwindigkeit zu entlocken. Details zu diesen und weiteren Neuerungen des jetzt verfügbaren Linux 4.4 liefert ein Artikel auf heise open:

    Die Neuerungen von Linux 4.4

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Linux 4.5 soll neue und verbesserte Grafiktreiber bringen
« Antwort #382 am: 11 Januar, 2016, 16:30 »
Der Linux-Kernel soll bald von Haus aus den Raspberry Pi 2 ansprechen können und dabei sogar 3D-Unterstützung bieten. Für den AMD-Grafiktreiber liegen Änderungen bereit, die einen deutlichen Performance-Schub versprechen.

Mit der Freigabe von Linux 4.4 zum Wochenstart hat zugleich die zumeist zweiwöchige Phase begonnen, in der das Gros der Änderungen für Linux 4.5 vorgenommen wird. Das soll nun neue und verbesserte Grafiktreiber erhalten. Zudem liegen Verbesserungen für Btrfs und der Raspi-Unterstützung zur Aufnahme bereit.

AMD Radeon

In das Mitte März erwartete Linux 4.5 sollen Änderungen einziehen, durch die der Amdgpu-Treiber die PowerPlay-Funktion der neuesten Grafikprozessoren von AMD unterstützt. Das verbessert die Performance und die Effizienz, denn durch diese Änderungen wird der Kernel auch die neuesten Radeon-Grafikkarten in ihre schnellsten oder sparsamsten Betriebsmodi schalten können. Die Radeon R9 380 oder die Radeon-Modelle der R9-Fury-Reihe sollten dadurch deutlich mehr 3D-Leistung liefern können, denn bislang laufen diese mit einem Standardtakt, bei dem sich das Leistungspotenzial nicht ausschöpfen lässt. Derzeit sieht es aber so aus, dass die PowerPlay-Unterstützung vorerst nur bei Angabe des Kernel-Parameters amdgpu.powerplay=1 aktiv wird.

Raspberry Pi

Der erst in Linux 4.4 eingeflossene Grafiktreiber für die Grafikkerne der verschiedenen Raspberry-Pi-Modelle soll 3D-Unterstützung erhalten. Diese wird sich in Kombination mit dem 3D-Treiber "VC4" nutzen lassen, der den neuesten Mesa-Versionen bereits beiliegt.

Zur Aufnahme sind ferner einige Änderungen vorgesehen, durch die Linux mittelfristig den Raspberry Pi 2 von Haus aus besser unterstützt. Bislang sind für ordentlichen Unterstützung einige Patches nötig, die unabhängig vom offiziellen Kernel entwickelt werden.

Weitere Änderungen

In 4.5 soll auch ein Open-Source-Grafiktreiber Etnaviv einfließen, der Vivante-Grafikkerne von Freescale-Prozessoren unterstützt. Eine Änderung am Btrfs-Dateisystem verspricht Wartezeiten reduzieren, die sich gelegentlich bei großen Dateisystem zeigen.

Das sind nur einige von über 9500 Änderungen, die im "Linux-Next" genannten Entwicklerzweig zur Aufnahme in Linux 4.5 bereit liegen. Die meisten werden einfließen; hin und wieder zeigen sich noch Probleme oder Kritikpunkte bei einzelne Änderungen, woraufhin die Kernel-Entwickler die Integration überraschend vertagen.

Linux 4.5 am 14. März?

Die nächste größere Überarbeitung des Linux-Kernel dürfte am 14. März erscheinen, sofern Torvalds und seine Mitstreiter im gewohnten Tempo arbeiten. Größere Unterschiede beim Entwicklungsrhythmus sind in letzter Zeit seltener geworden: Die Hauptentwicklungsphase ("Merge Window") und die daran anschießende Stabilisierungsphase summieren sich zuletzt meist auf neun Wochen. In seltenen Fällen ist es mal eine Woche weniger, gelegentlich auch eine Woche mehr. Letzteres war auch bei 4.4 der Fall, weil sich dessen Entwicklung mit den Feiertagen rund um den Jahreswechsel überschnitten hat.

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Linux-Kernel 4.6 tritt in die Testphase ein
« Antwort #383 am: 29 März, 2016, 16:35 »
Linux-Initiator Linus Torvalds hat die Kernel-Version 4.6-rc1 als erste Testversion für Linux 4.6 freigegeben. Die Verbesserungen ziehen sich durch alle Bereiche. Bei den Treibern dürfte die volle 3D-Unterstützung für Nvidias Grafikchips der GeForce 900-Reihe die wichtigste Neuerung darstellen.

Zwei Wochen nach Linux 4.5 ist die erste Testversion von Linux 4.6 erschienen. Die kommenden sieben Wochen (bei Bedarf auch mehr) dienen zum Testen der Änderungen und Korrigieren der gefundenen Probleme. Wie Linus Torvalds dazu schreibt, gehören die Änderungen dieses Mal zu den umfangreicheren in der Linux-Geschichte. Zwei Drittel der weit über 11.000 einzelnen Änderungen betreffen Treiber. Bei den Architektur-Updates befasst sich ein großer Teil der Änderungen mit ARM (32 und 64 Bit).

Mit OrangeFS ist dieses Mal wieder ein neues Dateisystem im Kernel zu verzeichnen. Das Dateisystem wartet schon seit letzten August auf die Kernel-Integration, musste jedoch auf Wunsch der Kernel-Entwickler noch an einigen Stellen überarbeitet werden. OrangeFS ist der Nachfolger des Parallel Virtual File Systems (PVFS), einem verteilten, parallelen Dateisystem für Hochleistungsrechner.

Neu sind in Linux 4.6 die Unterstützung für Memory Protection Keys auf Intel-Prozessoren, was es unter anderem ermöglicht, Code ausführ- aber nicht lesbar zu machen und damit Computerkriminellen das Leben zu erschweren. Control Groups sind nun an Namensräume angepasst. Die neuen Systemaufrufe preadv2() und pwritev2() erweitern die beiden bestehenden Aufrufe um ein zusätzliches Flags-Argument.

Speicherseiten können beim Freigeben mit vorgegebenen Werten oder Nullen überschrieben werden. Das ist eine Sicherheitsmaßnahme aus dem grsecurity-Projekt. Eine andere Sicherheitsmaßnahme nutzt eine neue Funktionalität in 64 Bit ARM-Prozessoren und ermöglicht dem Kernel, auf Speicher von Anwendungen mit unprivilegierten Instruktionen zuzugreifen, dabei aber die normalen Zugriffsrechte des Prozesses zu prüfen. Auch die randomisierte Anordnung des Kernel-Adressbereichs wird jetzt auch in ARM64 unterstützt. Ferner kann Kernel-Speicher nach der Initialisierung auf Nur-Lesen gesetzt werden, was ebenfalls vor bestimmten Angriffen schützt.

Neu ist auch der Kernel Connection Multiplexer, der es ermöglicht, einen Teil der Protokollbehandlung im Kernel vorzunehmen. Eine Reihe von Protokolleinstellungen sind nun für jeden Netzwerk-Namensraum individuell. Auch das Local Checksum Offload, das Implementationen von getunnelten Protokollen beschleunigen soll, kam neu hinzu.

Bei den Treibern dürfte die volle 3D-Unterstützung für Nvidias Grafikchips der GeForce 900-Reihe die wichtigste Neuerung darstellen. Möglich wurde das erst durch die kürzlich erfolgte Freigabe einer Firmware speziell für die Nutzung mit dem Nouveau-Treiber. Die spezielle Firmware ist nötig, weil Nvidia den Grafikprozessor mit Maßnahmen verriegelt, die nur autorisierter Software den Zugriff auf bestimmte Funktionen erlaubt.

Auch für Entwickler gab es einige Neuerungen, so wurden Stack-Traces zuverlässiger gemacht und Tests können mit dem Kernel-Code-Abdeckungs-Werkzeug kcov analysiert werden. Mit den neuen Simple Wait Queues kann man auf einfachere Weise als bisher Warteschlangen anlegen, wenn man nicht jede denkbare Funktionalität benötigt.

Die zahlreichen weiteren Änderungen sind im Änderungslog von Git zu finden. Kernel und Patch-Dateien sind von zahlreichen Spiegelservern von kernel.org herunterzuladen.

Quelle : www.pro-linux.de/

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Einige Anpassungen im Netzwerksubsystem versprechen höheren Netzwerkdurchsatz und geringere Latenzen. Gleich eine ganze Reihe von Änderungen sollen Sicherheit und Robustheit des Linux-Kernels verbessern.

Der jetzt erhältliche Linux-Kernel 4.6 dürfte die Akku-Laufzeit mancher Notebooks verlängern, denn die Entwickler haben die Unterstützung einiger Stromspartechniken verbessert. Neu dabei ist die Möglichkeit zum Zugriff auf das Orange File System, einem Cluster-Dateisystem, das unter anderem in Wissenschaft und Forschung eingesetzt wird.

Einige Anpassungen im Netzwerksubsystem versprechen höheren Netzwerkdurchsatz und geringere Latenzen. Gleich eine ganze Reihe von Änderungen sollen Sicherheit und Robustheit verbessern. Neu sind auch Verbesserungen zum Debugging. Damit wollen die Entwickler mittelfristig die Einsatzmöglichkeiten von Kernel Live Patching verbessern, mit dem sich Kernel-Fehler im Betrieb beheben lassen.

Zahlreiche neue und verbesserte Treiber bringen Unterstützung für die Grafikchips, die Nvidia bei GeForce-Grafik der 900er-Serie einsetzt. Der Grafiktreiber für den Raspberry Pi soll jetzt bessere 3D-Performance ermöglichen und der Xhci-Treiber beherrscht jetzt den mit USB 3.1 definierten Übertragungsmodus SuperSpeedPlus. Neu ist auch Unterstützung für den Realtek-USB-WLAN-Chip RTL8723BU oder die Force-Feedback-Funktion des Logitech-Racing-Lenkrads G920.

Details zu diesen und vielen weiteren Neuerungen von Linux 4.6 liefert ein Artikel auf c't online:

    Die Neuerungen von Linux 4.6

Quelle : www.heise.de

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Die Kernel-Entwickler haben einige Änderungen für 4.7 vorgenommen, um ein Schreibverfahren modernen Festplatten besser zu unterstützen. Einige andere Umbauten versprechen die Performance beim Tunneln des Netzwerkverkehrs zu steigern.

Das Mitte Juli erwartete Linux 4.7 verbessert die Unterstützung für Festplatten, die zur Steigerung des Datenvolumens Shingled Magnetic Recording (SMR) einsetzen. Einige andere Änderungen sollen kurze, außer der Reihe auftretende Wartezeiten (Latenzspitzen) vermeiden, die bislang gelegentlich entstehen, wenn der Kernel eine große Zahl von Netzwerkpaketen zu verarbeiten hat. Mit bestimmter Hardware soll Linux 4.7 den Netzwerkverkehr schneller tunneln können. Der NFS-Client der nächsten Linux-Version beherrscht eine Funktion, die das Kopieren von Daten erheblich beschleunigt.

Details zu diesen und anderen Neuerungen rund um Netzwerk, Storage-Support und Dateisystemen liefert das Kernel-Log zu Linux 4.7 auf c't online. Es handelt sich um einen in unregelmäßigen Abständen aktualisierten Artikel, der um eine Beschreibung der Änderungen der drei genannten Bereichen erweitert wurde:

    Die Neuerungen von Linux 4.7 auf c't online

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Linux 4.7 bringt neue Treiber und ist robuster gegen Angriffe
« Antwort #386 am: 06 Juli, 2016, 13:23 »
Der in eineinhalb oder zweieinhalb Wochen erwartete Kernel 4.7 implementiert weitere Sicherheitsfunktionen, um Angreifern und Schadsoftware ein Eindringen zu erschweren. Die neue Version verbessert zudem die Hardware-Unterstützung.

Der Mitte Juli erwartete Linux-Kernel 4.7 unterstützt rund 500 Hardware-Komponenten mehr als Linux 4.6. Das ist neuen und verbesserten Treibern zu verdanken; darunter sind welche für Audio-Codecs von Realtek oder WLAN-Module von Intel, die in neuen Notebooks zum Einsatz kommen dürften. Die Kernel-Entwickler haben zudem weitere Sicherheitstechniken implementiert, um den Kernel robuster gegen Angriffe zu machen.

Der ganze Artikel

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Der in der zweiten Septemberhälfte erwartete Linux-Kernel 4.8 bringt neue Grafiktreiber mit. Der Amdgpu-Treiber ermöglicht jetzt Overclocking und Intels Treiber beherrscht eine neue GPU-Virtualisierungstechnik.

Der in sieben bis acht Wochen erwartete Linux-Kernel 4.8 wird den Raspberry Pi 3 besser unterstützen. Zudem gab es einen ganzen Schwung von Änderungen, um die Systemsicherheit zu verbessern.

Größere Umbauten an XFS schaffen Grundlagen, um das Dateisystem grundlegend zu modernisieren, damit es besser zu den heutigen Ansprüchen passt. Durch den Umbau soll das Dateisystem in Zukunft die Datenintegrität prüfen sowie Copy-On-Write (COW) beim Schreiben verwenden können und doppelt geschriebene Daten zusammenfassen (Deduplication). Sprich: XFS lernt einige der Funktionen, die das Btrfs-Dateisystem auszeichnen und dort geschätzt werden. Die erwähnten XFS-Funktionen befinden sich allerdings noch in der Entwicklungsphase und sind noch nicht ohne weiteres nutzbar, daher wird es noch eine Weile dauern, bis Distributionen diese anbieten.

Verbesserungen bei Grafiktreibern

Darüber hinaus gab es eine ganze Reihe von Änderungen an Grafiktreibern. Darunter ist unter anderem ein neuer Treiber, der drei Display-Prozessoren aus der Mali-Serie von ARM unterstützt. Ferner wurden existierende Treiber erweitert, um neue Grafikprozessoren von Intel und Nvidia zu unterstützen.

Diese und andere Neuerungen sind jetzt absehbar, denn Linus Torvalds hat die erste Vorabversion von Linux 4.8 freigegeben, was wie gewohnt die Aufnahme der größeren Neuerungen abschließt. Unter den Änderungen waren noch einige weitere Anpassungen bei Grafiktreibern, die ein Kernel-Log zu Linux 4.8 näher erläutert; darunter etwa eine Overclocking-Funktion für den Amdgpu-Treiber und Unterstützung für eine Grafikchip-Virtualisierungstechnik von Intel.

Dieses Kernel-Log von c't online wird in den kommenden Wochen noch mehrfach erweitert, um bis zur Freigabe von Linux 4.8 nach und nach alle wichtigen Verbesserungen von Linux 4.8 zu erläutern:

    Die Neuerungen von Linux 4.8.

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Das XFS-Dateisystem soll einige Features lernen, die Anwender an Btrfs und ZFS schätzen. Der Netzwerk-Code bekommt einen Express-Pfad, um bestimmte Aufgaben erheblich effizienter erledigen zu können.

Das in zwei bis vier Wochen erwartete Linux 4.8 wird eine neue Infrastruktur in XFS enthalten, mit der das Dateisystem einen Schwung von Funktionen lernen soll, die bislang Btrfs und ZFS auszeichnen; darunter Deduplizierung, Reflink-Kopien und eine Integritätsprüfung für Daten. Der Netzwerkstack erhält mit dem "Express Data Path" (XDP) eine Schnellstraße für bestimmte Netzwerkpakete, um den Overhead bei deren Verarbeitung erheblich zu reduzieren; damit lassen sich beispielsweise Denial-of-Service-Angriffe besser abwehren und Forwarding effizienter realisieren.

Details zu diesen Neuerungen liefert das auf c't online publizierte Kernel-Log zu Linux 4.8. Dieser derzeit hin und wieder erweiterte Text beschreibt seit einigen Tagen auch eine Reihe anderer Neuerungen aus den Bereichen Dateisysteme, Storage-Support und Netzwerk; darunter Unterstützung für das jüngst spezifizierte NVM Express over Fabrics (NVMf), ein Treiber für "Software RDMA over Converged Ethernet" und eine neue Technik zum effizienten Datenaustausch zwischen virtuellen Maschinen und ihrem Host:

    Die Neuerungen von Linux 4.8 auf c't online

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