Das Forum rund um DVB am PC, Handy und Tablet
Neuigkeiten:
Anzeigen der neuesten Beiträge
Übersicht
Forum
Hilfe
Einloggen
Registrieren
DVB-Cube <<< Das deutsche PC und DVB-Forum >>>
»
PC-Ecke
»
# Unix/Linux/BSD
»
Thema:
Neuer Linux Kernel ....
« vorheriges
nächstes »
Drucken
Seiten:
1
...
20
21
22
23
24
[
25
]
26
27
28
Nach unten
Autor
Thema: Neuer Linux Kernel .... (Gelesen 133286 mal)
0 Mitglieder und 25 Gäste betrachten dieses Thema.
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Linux 3.18 freigegeben: Schlanker, schneller und mit Overlay-Filesystem
«
Antwort #360 am:
08 Dezember, 2014, 13:56 »
Der Kernel bringt nun endlich Code mit, um ein Dateisystem mit einem anderen zu verknüpfen. Die Entwickler haben zudem die Netzwerk-Sendeleistung enorm gesteigert und mit Arbeiten begonnen, die den Kernel entschlacken sollen.
Der jetzt erhältliche Linux-Kernel 3.18 bringt das Overlay-Filesystem mit, das ein Dateisystem über ein anderes legen kann; diese vom offiziellen Linux-Kernel bislang nicht gebotene Funktion wird bei Live-Linuxen oder der Container-Software Docker oft genutzt.
Einige vergleichsweise kleinere Anpassungen sollen den Datendurchsatz beim Versenden von Netzwerkpaketen enorm steigern und nahe an das theoretische Maximum bringen. Ferner gewährt der Kernel nun auch Zugang zu den Video-Beschleunigern älterer Radeon-GPUs.
Einige Kernel-Entwickler haben zudem einen ersten Schwung an Änderungen eingebracht, durch die sich Linux wieder besser für leistungsschwache Systeme eignen soll.
Einen Überblick zu diesen und anderen Neuerungen des Linux-Kernels 3.18 liefert ein Artikel auf heise open:
Die Neuerungen von Linux 3.18
, Bericht auf heise open.
Quelle :
www.heise.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Linux-Kernel 3.19 tritt in die Testphase ein
«
Antwort #361 am:
22 Dezember, 2014, 09:11 »
Linux-Initiator Linus Torvalds hat die Kernel-Version 3.19-rc1 als erste Testversion für Linux 3.19 freigegeben. Unter anderem wird Linux 3.19 »Binder«, einen für Android spezifischen Mechanismus der Interprozess-Kommunikation, offiziell unterstützen.
Zwei Wochen nach Linux 3.18 ist die erste Testversion von Linux 3.19 erschienen. Die kommenden sechs oder mehr Wochen dienen zum Testen der Änderungen und Korrigieren der gefundenen Probleme.
Die zweiwöchige Integrationsphase wurde von Linus Torvalds dieses Mal überraschend um einen Tag gekürzt. Torvalds zeigte sich in seiner Mitteilung etwas verärgert, dass viele Entwickler ihre Änderungen erst in den letzten Tagen der Integrationsphase gesendet haben. Da die bisher vorliegenden Änderungen zu den drei umfangreichsten in den letzten Jahren gehören, genügte es Torvalds für diesen Zyklus. Falls es Entwickler gibt, die ihre Änderungen absichtlich bis zum letzten Tag zurückgehalten haben (was Torvalds allerdings bezweifelt), müssen sie ihren Code weitere zwei Monate reifen lassen.
Zwei Drittel der Änderungen sind, wie in den meisten Versionen, neue oder verbesserte Treiber. Ein Sechstel sind Architektur-Änderungen und das verbleibende Sechstel umfasst den ganzen Rest. Die Architektur-Änderungen umfassen nicht nur die Unterstützung zahlreicher weiterer Einchip-Systeme, meist mit ARM-Prozessoren, sondern auch eine neue Prozessor-Architektur, Nios II von Altera (nios2). Es handelt sich dabei um eine Architektur für eingebettete 32 Bit-Prozessoren, die als Elemente auf FPGAs von Altera eingesetzt werden können. GCC wird ab Version 4.9 ebenfalls diese Architektur unterstützen. Für Linux kommen allerdings nur die Varianten des Prozessors in Frage, die eine Speicherverwaltungseinheit besitzen.
Neu in Linux 3.19 ist die Unterstützung der Intel MPX-Technologie, die in kommenden Prozessoren erscheinen wird. Sie soll die Bereichsprüfung von Speicheradressen in Hardware ermöglichen. Vorerst ermöglicht es der Kernel den Prozessen, diese Erweiterung zu nutzen, verwendet sie aber nicht selbst. Der Device Mapper erhielt Geschwindigkeitsverbesserungen für Thin Provisioning. Die arm64-Architektur kann jetzt ebenfalls das Secure Computing-Subsystem nutzen. Der Atmel AT91-Teil der Atmel-Architektur wurde auf Device Trees umgestellt, was es ermöglichte, Board-Beschreibungsdateien von 24.000 Zeilen Umfang zu löschen. Passend dazu gibt es jetzt Device Tree Overlays, mit denen mehrere Trees beim Booten kombiniert werden können.
Ein neues Netzwerk-Subsystem wurde implementiert, das Switch- und Routing-Funktionalität geeigneter Hardware überlässt. NFS unterstützt jetzt ALLOCATE und DEALLOCATE von NFS 4.2 auf Seiten des Clients und des Servers. Von Netzwerk-Sockets kann man jetzt die Information auslesen, welche CPU den Socket bearbeitet, womit Anwendungen ihre Aufgaben besser verteilen können, um Leistungssteigerungen zu erzielen. BPF-Filterprogramme können nun mit Sockets verbunden werden. Momentan kann man damit lediglich Statistiken ermitteln, aber weitere Funktionen sollen folgen.
Der neue Treiber ipvlan ermöglicht es, virtuelle Netzwerkgeräte zu erzeugen, mit denen Container untereinander kommunizieren können. Das Dateisystem Btrfs erweiterte die RAID5/6-Funktionalität um Scrubbing und Ersetzen von Festplatten. Das Dateisystem Squashfs kann nun mit LZ4 komprimieren. Auch einen neuen Systemaufruf gibt es zu vermelden. execveat führt ein Programm aus, das durch einen Dateideskriptor bezeichnet wird. Ist der Deskriptor ein Verzeichnis, so wird die Programmdatei in diesem gesucht. Andernfalls wird der Code direkt von dem Deskriptor gelesen.
Die Arbeit an der Lösung des Jahr 2038-Problems wurde fortgesetzt. Einige interne Funktionen erhielten 64 Bit-Pendants. Die Umstellung auf diese neuen Funktionen kann nun beginnen. Weitere Neuerungen sind die Unterstützung für hierarchische Interrupt-Controller und der Treiber »AMD KFD«, der zur Nutzung der Grafikprozessoren für Berechnungen dient. Der »Binder«-Code von Android wurde zu einem offiziell unterstützten Subsystem.
Auch intern gab es Änderungen zuhauf. So nutzt die Speicherverwaltung unter x86 verstärkt die Modi der Page Attribute Tables (PAT). Es ist nun auch möglich, Write-Through-Caching zu nutzen. Treiber können jetzt mit einem vereinheitlichten API Eigenschaften von ACPI oder Device Trees abfragen. Das Virtio-Subsystem wurde konform zum Virtio 1.0-Standard gemacht. Das I2C-Subsystem kann nun auch die Slave-Rolle übernehmen. Das API von GPIO wurde erweitert, so dass man mehrere Ausgänge gleichzeitig umschalten kann. Der Tracing-Mechanismus »Coresight« von ARM ist jetzt nutzbar. Nicht zuletzt erhielt das Direct Rendering-System eine Möglichkeit, mehrere Grafikmodus-Parameter in einer einzelnen, atomaren Operation zu setzen. Die zahlreichen weiteren Änderungen sind im Änderungslog von Git zu finden. Kernel und Patch-Dateien sind von zahlreichen Spiegelservern von kernel.org herunterzuladen.
Quelle :
www.pro-linux.de/
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Kernel-Log – Was 3.19 bringt (1): Dateisysteme und Storage
«
Antwort #362 am:
19 Januar, 2015, 16:50 »
Die Kernel-Entwickler haben die RAID-5/6-Unterstützung von Btrfs verbessert. Der NVMe-Treiber nutzt jetzt eine noch junge Infrastruktur, die deutliche Leistungsgewinne bei PCIe-SSDs verspricht. Neu dabei sind auch zwei Treiber für steinalte SCSI-Controller.
Linus Torvalds hat am Wochenende die vierte Vorabversion von Linux 3.19 veröffentlicht. Sie enthält bereits alle wesentlichen Änderungen des Kernels 3.19; darunter etwa Änderungen an Btrfs, durch die sich nun auch Datenträger von Btrfs-Volumes austauschen lassen, die Daten mit den Dateisystem-eigenen RAID-5/6-Funktionen ablegen (u. a 1, 2, 3). Auch bei diesen RAID-Leveln unterstützt Btrfs nun Scrub-Läufe (u. a. 1, 2), bei denen Btrfs alle Daten liest und die Integrität über Checksummen prüft; eventuelle Fehler repariert es sogar automatisch, sofern die intakten Redundanz-Informationen dazu ausreichen. Vor der RAID-5/6-Unterstützung in Btrfs wird aber nach wie vor gewarnt, denn sie ist unvollständig und experimentell; Hintergründe erläutert das Btrfs-Wiki.
Der ganze Artikel
Quelle :
www.heise.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Kernel-Log – Was 3.19 bringt (2): Netzwerk
«
Antwort #363 am:
19 Januar, 2015, 17:24 »
Linux-Distributionen sollen mittelfristig ohne spezielle Anpassungen als Switch-Betriebssystem arbeiten können. Neu ist ein Treiber zum Vernetzen von Containern. Fehlgeschlagen ist hingegen der Versuch, die Wireless Extensions zu entfernen, denn Linus Torvalds ist Abwärtskompatibilität überaus wichtig.
Das Netzwerk-Subsystem des Linux-Kernels enthält nun eine Infrastruktur, mit denen Treiber viele Switching- und Routing-Aufgaben an Hardware-Bausteine delegieren können, die für solche Aufgaben geschaffen wurden (u. a. 1, 2). Dadurch sollen sich universelle Linux-Distributionen mittelfristig als Betriebssysteme für Switches eignen, wie sie in Rechenzentren stehen. Diese "Linux-Switches" könnte man mit bekannten Linux-Programmen wie den Iproute2-Werkzeugen, Nftables oder Open vSwitch transparent verwalten; sie wären flexibler und leichter zu handhaben als aktuelle Modelle, die häufig proprietäre Software einsetzen.
Der ganze Artikel
Quelle :
www.heise.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Kernel-Log – Was 3.19 bringt (3): Infrastruktur
«
Antwort #364 am:
27 Januar, 2015, 17:49 »
Der Linux-Kernel kann eine der HSA-Techniken nutzen, mit denen AMD die Effizienz seiner Chips steigern will. Der IPC-Dienst von Android ist nun vollwertiger Bestandteil des Kernels. Linux kann nun Abwärtskompatibilität bieten, die sich ARM bei seinen CPU-Kernen spart.
Der Linux-Kernel enthält nun den Treiber "amdkfd" (1, 2, 3, 4), mit dem sich "Heterogeneous Queuing" (HQ) bei Prozessoren und Grafikchips von AMD nutzen lässt. Die Technik ist eine von mehreren der "Heterogeneous System Architecture" (HSA), mit denen AMD und andere Unternehmen die Effizienz bei der Zusammenarbeit verschiedener Chips eines Systems steigern wollen. Heterogeneous Queuing soll das leisten, indem es Arbeiten automatisch mit dem Chip ausführt, der dazu am besten geeignet ist.
Programme interagieren aber nicht direkt mit dem neuen Treiber, sondern übergeben Arbeitsaufgaben an eine "HSA Runtime"; die entscheidet dann anhand der vom Code durchgeführten Arbeiten und den gerade freien Rechenkapazitäten, ob sie die Arbeit etwa an Haupt- oder Grafikprozessor delegiert. Die HSA Runtime ist eine Userspace-Biliothek, die AMD selbst entwickelt und im November unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht hat. Die HSA-Runtime interagiert nicht nur mit dem neuen Kernel-Treiber, sondern auch mit dem R600-Backend von LLVM, das auf CPU oder GPU ausgeführten Code erzeugt. Die dafür zuständigen Funktionen haben AMD-Entwickler zu LLVM beigetragen; sie werden Bestandteil der LLVM-Version 3.6, die noch im Frühjahr erscheinen soll. Zu den AMD-Chips, die Heterogeneous Queuing unterstützen, zählen die Prozessoren mit Kaveri-Kern, die AMD seit Anfang 2014 verkauft.
Der ganze Artikel
Quelle :
www.heise.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Kernel-Log – Was 3.19 bringt (4): Treiber
«
Antwort #365 am:
04 Februar, 2015, 13:12 »
Ab Linux 3.19 können neuere Intel-Prozessoren ihre Taktfrequenz selbst regeln. Einige Erweiterungen schaffen Grundlagen zur besseren Unterstützung von 4k-Monitoren und Mehrschirmkonfigurationen. Der Nouveau-Treiber bietet nun Basis-Support für Nvidias neueste Chips.
Die Kernel-Entwickler haben Grundlagen geschaffen, um die Ansteuerung von 4K-Monitoren sowie von Monitorausgängen in den Docking-Stationen moderner Notebooks zu verbessern – zwei Bereiche, in denen Linux-Distributionen derzeit immer mal wieder Probleme zeigen. Durch die Änderungen unterstützt Linux jetzt die Version 1.3 von DisplayID, über das Monitore Informationen ausgeben, um sie korrekt anzusteuern (1, 2). Ferner führt der Kernel nun Buch darüber, wenn der Bildschirm das Gesamtbild per "Tiling" zusammensetzt, weil etwa linke und rechte Hälfte wie eigenständige Monitore angesteuert werden (1, 2).
Diese Informationen verwendet der Kernel nicht nur selbst, sondern stellt sie auch Userspace-Programmen zum Abruf bereit. Das soll X-Server und Wayland Compositor in die Lage versetzen, 4K-Monitore und Docking-Stationen korrekt anzusteuern. Einige der Probleme, die bei den dazu nötigen Erweiterungen zu stemmen sind, erläutert X-Urgestein Keith Packard in einem Blog-Eintrag; noch viel mehr Hintergründe liefert Kernel-Entwickler Dave Airlie in der Video-Aufzeichung eines kürzlich gehaltenen Vortrags.
Der ganze Artikel
Quelle :
www.heise.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Linux 3.19 freigegeben: HSA-Support für AMD-Chips
«
Antwort #366 am:
09 Februar, 2015, 13:42 »
Der Kernel kann nun eine AMD-Technik nutzen, die das Zusammenspiel von Haupt- und Grafikprozessor optimiert. Verbessert wurde die Unterstützung von 4k-Monitoren, RAID-5/6 mit Btrfs und PCIe-SSDs.
Der jetzt erhältliche Linux-Kernel 3.19 unterstützt Heterogeneous Queuing – eine von mehreren Techniken der Heterogeneous System Architecture (HSA), die die Verwendung von Grafikprozessoren für Rechenaufgaben erleichtern soll. Neu sind auch Grundlagen zur besseren Unterstützung von 4k-Monitoren und der Konfiguration des Mehrschirmbetriebs.
Die Kernel-Entwickler haben zudem die RAID-5/6-Unterstützung von Btrfs verbessert. Erstmals dabei ist eine Infrastruktur, durch die sich für Server gedachte Linux-Distributionen mittelfristig auch als Switch-Betriebssystem eignen sollen. Den NVMe-Treiber haben die Kernel-Entwickler auf eine neue Infrastruktur portiert, die deutliche Leistungsgewinne beim Zugriff auf PCIe-SSDs verspricht.
Einen Überblick zu diesen und weiteren Neuerungen des Linux-Kernels 3.19 liefert ein Artikel auf heise open:
Die Neuerungen von Linux 3.19
, Bericht auf heise open.
Quelle :
www.heise.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Linus Torvalds lässt abstimmen: Linux 3.20 oder 4.0?
«
Antwort #367 am:
17 Februar, 2015, 13:10 »
In einer Abstimmung auf Google+ sucht der Linux-Erfinder nach einem Stimmungsbild zur Frage, ob der Nachfolger des kürzlich erschienenen Linux-Kernels 3.19 die Versionsnummer 3.20 oder 4.0 bekommen soll.
Linus Torvalds hat am Wochenende eine Abstimmung auf Google+ gestartet, ob die letzte Nummer in der Versionsbezeichnung des Linux-Kernels zu groß wird; er sucht damit nach einem Stimmungsbild zur Frage, ob er dem Nachfolger des Anfang letzte Woche veröffentlichten Linux 3.19 die Versionsnummer 3.20 oder 4.0 geben soll.
Der ganze Artikel
Quelle :
www.heise.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Linux-Kernel macht Versionssprung auf 4.0
«
Antwort #368 am:
23 Februar, 2015, 13:06 »
Die nächste, Mitte April erwartete Version des Linux-Kernels wird die Versionsnummer 4.0 tragen. Zu dessen wichtigsten Neuerungen zählt Kernel Live Patching, mit dem sich Sicherheitslücken des Kernels ohne Neustart beheben lassen.
Zwei Wochen nach der Freigabe von Linux 3.19 hat Linus Torvalds die erste Vorabversion des Nachfolgers veröffentlicht. Diese Version wird allerdings nicht die Bezeichnung 3.20 tragen, sondern 4.0; mitentscheidend für diesen Schritt war eine Umfrage, in der Torvalds kürzlich nach Meinungen zur nächsten Versionsbezeichnung gefragt hat. Genau wie beim Sprung von 2.6.39 auf 3.0 im Mai 2011 ist der Wechsel auf 4.0 aus technischer Sicht weitgehend bedeutungslos, denn auch die nächste Version wurde nicht anders als ihre direkten Vorgänger entwickelt und bringt daher Änderungen im gewohnten Maß.
Zu den wichtigsten Neuerungen des Mitte April erwarteten Linux 4.0 wird Kernel Live Patching zählen; eine Technik, mit der sich Sicherheitslücken des Kernels im Betrieb beheben lässt und so Neustarts vermeidet. Eine neue Gefahr für die Systemsicherheit stellt die Funktion nicht dar, denn zum Live-Patchen muss man Module laden. Angreifer, die sich diese Möglichkeit verschafft haben, können bereits mit aktuellen Kernel-Versionen beliebiges Unheil anrichten und auch Code modifizieren.
Die Kernel-Entwickler haben zudem die Unterstützung für die Lüftersteuerung und DisplayPort-Audio in den freien Radeon-Treiber verbessert. Das Ext4-Dateisystem wurde geändert, damit es sich für den Einsatz auf Arbeitsspeicher-ähnliche Storage-Hardware eignet, die die gespeicherten Informationen auch beim Ausschalten nicht verliert. Ferner wollen die Entwickler die Geschwindigkeit von Dm-Crypt verbessert haben, das bei der Verschlüsselung von Datenträgern verwendet wird. Details zu diesen und anderen Neuerungen werden Kernel-Logs auf heise open und in c't liefern.
Nach der Veröffentlichung der ersten Vorabversion beginnt jetzt die Stabilisierungsphase, in der Torvalds und seine Mitstreiter keine größeren Änderungen mehr vornehmen. Linux 4.0 wurde wie seine Vorgänger entwickelt, zählt mit lediglich 9000 Änderungen in der Hauptentwicklungsphase allerdings zu den eher kleineren Kernel-Releases, denn zuletzt waren es meist tausend oder zweitausend Änderungen mehr. An diesem leichten Rückgang dürften die Feiertage zum Jahresende eine Mitschuld tragen, denn sie fielen diesmal in den Zeitraum, in dem viele der für Linux 4.0 aufgenommenen Änderungen entwickelt wurden.
Quelle :
www.heise.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Linux-Kernel 4.0 freigegeben
«
Antwort #369 am:
13 April, 2015, 13:17 »
Linux-Initiator Linus Torvalds hat Version 4.0 des Linux-Kernels freigegeben. Der neue Kernel enthält zahlreiche Verbesserungen in nahezu allen Komponenten, unter denen die Einführung des grundlegenden Mechanismus des Live-Patchings herausragt.
Gut zwei Monate nach Linux 3.19 ist nun Linux 4.0 fertiggestellt. Als Linux-Initiator Ima Sheep Linus Torvalds am 23. Februar die Kernel-Version 4.0-rc1 freigab, stand auch fest, dass die Versionsnummer des kommenden Kernels 4.0 statt 3.20 sein wird. Nach vier Jahren mit Linux 3.x fanden es Torvalds und die Mehrheit der Teilnehmer an einer Online-Umfrage an der Zeit, die kleine Versionsnummer wieder auf eine handliche Zahl zurückzusetzen. Am Funktionsumfang ändert das jedoch nichts und es sind auch keine Änderungen damit verbunden, die die Kompatibilität beeinträchtigen. Der neue Kernel erhielt den handlichen Codenamen »Hurr durr I'ma sheep«. Die zweiwöchige Integrationsphase für Linux 4.1, die unter anderem eine optionale Verschlüsselung für das Dateisystem Ext4 bringen könnte, ist damit wie üblich eröffnet.
Mit gut 10.000 Änderungen seit Linux 3.19 ist Linux 4.0 die Version mit den wenigsten Änderungen seit einiger Zeit. Für den generellen Trend zu immer mehr Änderungen hat dies allerdings keine Bedeutung, denn schon die kommende Version könnte nach derzeitigem Stand wieder deutlich größer ausfallen.
Linux 4.0 markiert, wie Torvalds feststellte, zudem das Erreichen einer halben Million Git-Commits insgesamt, und die Zahl der Objekte in Git überschritt die Marke von vier Millionen. Zufälligerweise wurden genau mit Linux 3.0 eine Viertel Million Commits und zwei Millionen Objekte in Git erreicht. Somit hat nicht weniger als die Hälfte der Linux-Entwicklung in den letzten vier Jahren stattgefunden.
Die schlagzeilenträchtigste Neuerung in Linux 4.0 ist wohl der grundlegende Mechanismus zum Patchen des Kernels im laufenden Betrieb. Gemeinsam von Suse und Red Hat vorangetrieben, ist der Mechanismus die Grundlage sowohl für kGraft als auch für kpatch sowie alternative Lösungen. Kontroversen gibt es noch über das zu verwendende Konsistenzmodell, das Thema kann daher noch nicht als abgeschlossen bezeichnet werden.
Threads, die die Fristen für RCU handhaben, können jetzt mit Echtzeit-Priorität laufen. Der Netzwerk-Stack kann nun je nach Host über die Routing-Tabelle unterschiedliche Stau-Verhinderungsalgorithmen anwenden. Die TIPC-Implementation berücksichtigt jetzt Namespaces. Außerdem unterstützt das Traffic-Control-Subsystem Filter, die in der virtuellen eBPF-Maschine laufen. Open vSwitch erhielt die Möglichkeit, eigene Flow-IDs zur Identifikation von Netzwerkströmen zu verwenden, was die Geschwindigkeit teils deutlich steigern soll.
Das Overlay-Dateisystem unterstützt jetzt mehrere darunterliegende Dateisysteme, die nicht änderbar sind. In Btrfs wurden zahlreiche Stellen verbessert, die bei Speichermangel Probleme machten, die Arbeit ist aber noch nicht beendet. Parallel NFS (pNFS) unterstützt bereits das FlexFile-Layout, das noch in Entwicklung ist. Es soll bewirken, dass die Datei-Metadaten an einer anderen Stelle als die Datei-Inhalte gespeichert werden. Das Subsystem für persistente Speicherung kann optional eine Gerätedatei bereitstellen, mit der Programme Daten in diesen Speicher schreiben können. Das Dateisystem ubifs wurde stärker parallelisiert und unterstützt nun auch Security-Labels in den erweiterten Attributen.
Die Dateisystem-Option lazytime, die bisher nur in ext4 unterstützt wird, steht jetzt als Alternative zu relatime bereit. Das Zugriffkontrollsystem Smack erhielt eine Schnittstelle zum Netfilter-System, was es möglich macht, Sicherheits-Labels an Netzwerkpakete zu vergeben. Der von Android stammende Binder-Code wurde erweitert, um mit Zugriffkontrollsystemen wie SELinux, Smack und AppArmor zusammenzuarbeiten. Verbesserungen gab es auch wieder beim Analysewerkzeug »perf«.
Das I2O-Bus-Subsystem wurde in das Staging-Verzeichnis verschoben und soll bald komplett entfernt werden. I2O war ein gescheiterter Versuch von Intel, ein neues Bussystem einzuführen, und wird wohl nirgends mehr genutzt. Neu ist die Unterstützung für nichtflüchtigen Speicher, vor allem um Dateisysteme darin zu konstruieren.
Die PA-RISC-Architektur kann jetzt keine Binärprogramme mehr ausführen, die für 32 Bit HP-UX-Systeme geschrieben wurden. Der Treiber für die I/O-Speicherverwaltungseinheit (IOMMU) für ARM erhielt ein neues generisches API für die Verwaltung von Seitentabellen. Im LED-Subsystem gibt es nun eine neue Geräteklasse für LEDs, die als Blitzlicht eingesetzt werden. Das virtio-Subsystem entspricht jetzt dem Virtio-Standard 1.0.
Für Kernel-Entwickler ist der neue Kernel Address Sanitizer (KASan) von Interesse, der dabei hilft, Probleme mit der Speicherallokation und Speicherzugriffen zu finden. Er ist zunächst nur für x86_64 verfügbar.
Darüber hinaus wurden zahlreiche Treiber aktualisiert, erweitert oder kamen neu hinzu. Eine Liste aller Änderungen kann man dem Git-Repositorium entnehmen. Die Seite Kernelnewbies.org wird in Kürze eine übersichtliche Zusammenfassung der Änderungen veröffentlichen. Die aktuelle Version von Linux kann von kernel.org und zahlreichen Spiegel-Servern in Form von Patches oder tar-Paketen heruntergeladen werden.
Quelle :
www.pro-linux.de/
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Linux-Kernel 4.1 tritt in die Testphase ein
«
Antwort #370 am:
27 April, 2015, 14:04 »
Linux-Initiator Linus Torvalds hat die Kernel-Version 4.1-rc1 als erste Testversion für Linux 4.1 freigegeben. Unter anderem wird Linux 4.1 Kompression im Ext4-Dateisystem ermöglichen und ein spezielles Dateisystem für Tracing bieten.
Zwei Wochen nach Linux 4.0 ist die erste Testversion von Linux 4.1 erschienen. Die kommenden sechs oder mehr Wochen dienen zum Testen der Änderungen und Korrigieren der gefundenen Probleme. Wie Linus Torvalds vermeldete, sind die Änderungen im kommenden Kernel wieder deutlich umfangreicher als in 4.0, ohne jedoch Rekorde aufzustellen. Rund 60% der Änderungen betreffen Treiber, 20% die verschiedenen Architekturen und die restlichen 20% sind in allen Bereichen verteilt.
Entgegen der Pläne von Greg Kroah-Hartman wird Linux 4.1 nicht die Kernel-Implementation des D-Bus-Protokolls kdbus enthalten. Schon am Freitag war abzusehen, dass Linus Torvalds den vorgeschlagenen Patch nicht übernehmen würde. Stand der Dinge ist nun offenbar, dass sich Torvalds nicht grundsätzlich gegen kdbus stellt, sondern sich an einem Implementierungsdetail stört. Dabei handelt es sich um die Metadaten, die kdbus - anders als der bisherige D-Bus - mit jeder Nachricht mitsendet. Die Metadaten enthalten Informationen über die beiden an der Kommunikation beteiligten Prozesse, darunter deren Berechtigungen (Capabilities). Stein des Anstoßes sind aber nicht die Capabilities, die Torvalds als sinnvoll ansieht, sondern andere Dinge wie die Kommandozeilenargumente des Prozesses. Er fordert die Entfernung der überflüssigen Daten, die seiner Ansicht nach zu Sicherheitslücken führen könnten. Kroah-Hartman teilt diese Ansicht noch nicht, wird aber wohl entsprechende Änderungen vornehmen müssen, wenn kdbus eine neue Chance erhalten soll. Die von anderen Entwicklern vorgebrachten Vorbehalte, dass kdbus nicht wünschenswert sei, weil eine allgemeinere Interprozesskommunikationslösung nötig sei, teilt Torvalds nicht. Die Entwickler der Android-eigenen Interprozesskommunikation »Binder« beim Samsung haben zudem signalisiert, dass sie Binder künftig auf kdbus aufbauen wollen, womit eine duplizierte Funktionalität im Kernel vermieden wird.
In Linux 4.1 erhält das Dateisystem Ext4 eine transparente Verschlüsselung, bei der nach jetzigem Stand allerdings nur die Dateiinhalte verschlüsselt werden. Aufgenommen wurde auch das neue virtuelle Dateisystem tracefs, das dazu dient, Tracing zu steuern und die Daten auszulesen. Diese Funktionalität ist auch in debugfs enthalten, aber tracefs lässt sich mounten, ohne das ganze debugfs mounten zu müssen. Auch das Werkzeug perf, das die Trace-Funktionalität nutzt, erhielt viele Erweiterungen und Verbesserungen.
Ein neuer Treiber ermöglicht die effektive Nutzung von großen nichtflüchtigen Speichern als Blockgeräte. Der zram-Treiber dagegen erhielt die Möglichkeit, Datenblöcke zu komprimieren. Um Linux auf manchen Systemen noch kleiner machen zu können, wurde eine Option hinzugefügt, die Zahl der Benutzer auf 1 zu reduzieren, nämlich den Root-Benutzer.
Die MIPS-Architektur unterstützt jetzt XPA-Adressierung, was 40 Adress-Bits auf 32-Bit-Systemen ermöglicht und an den PAE-Modus von x86-Prozessoren erinnert. Der Device-Mapper kann nun als Blockgerät mit mehreren Warteschlangen agieren, und das DRM-System enthält jetzt »virtual GEM«, eine Speicherverwaltung für virtuelle Grafikgeräte.
Das HD-Audio-Subsystem wurde umstrukturiert zu einem »hdaudio-Bus«. Außerdem können GPIO-Pins jetzt ohne Treiberänderung konfiguriert werden. Die zahlreichen weiteren Änderungen sind im Änderungslog von Git zu finden. Kernel und Patch-Dateien sind von zahlreichen Spiegelservern von kernel.org herunterzuladen.
Quelle :
www.pro-linux.de/
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Linux-Kernel 4.1 bekommt zwei Jahre Pflege
«
Antwort #371 am:
08 Juni, 2015, 13:51 »
Entwickler Greg Kroah-Hartman will den Linux-Kernel 4.1 bis Mitte 2017 pflegen. Derweil verzögert sich die Fertigstellung dieser Version allerdings noch um eine Woche.
Der Kernel-Entwickler Greg Kroah-Hartman will das in zwei Wochen erwartete Linux 4.1 als Longterm-Kernel pflegen. Er betreut solche Versionen mit Langzeit-Pflege typischerweise zwei Jahre, daher dürfte Kroah-Hartman sich bis mindestens Sommer 2017 um Linux 4.1 kümmern. Dabei veröffentlicht er je nach Dringlichkeit alle paar Tage oder Wochen neue Minor-Releases (4.1.n) mit Fehlerkorrekturen und kleinen, offensichtlich ungefährlichen Verbesserungen; strenge Regeln sollen dabei sicherstellen, dass die Änderungen keine Fehler einschleppen.
Der ganze Artikel
Quelle :
www.heise.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Linux-Kernel 4.1 freigegeben
«
Antwort #372 am:
22 Juni, 2015, 13:41 »
Linux-Initiator Linus Torvalds hat Version 4.1 des Linux-Kernels freigegeben. Der neue Kernel enthält zahlreiche Verbesserungen in nahezu allen Komponenten, unter denen die Verschlüsselungsoption im Ext4-Dateisystem und ein spezielles Dateisystem für Tracing herausragen.
Zehn Wochen nach Linux 4.0 ist nun Linux 4.1 fertiggestellt. Linux-Initiator Linus Torvalds hatte dieses Mal nicht viel anzumerken, außer dass die letzte Woche vor der Freigabe nur noch eine geringe Zahl von Korrekturen ergab. Damit könnte Linux 4.1 eine großartige Version sein, was angesichts der Tatsache, dass diese Ausgabe eine mit längerer Unterstützung wird, nicht schlecht sei. Insgesamt bringt Linux 4.1 mehr Änderungen als sein Vorgänger, nämlich über 11.660, und ist um über 200.000 Zeilen Code von knapp 1.500 Entwicklern gewachsen. Rund 60% der Änderungen betreffen Treiber, 20% die verschiedenen Architekturen und die restlichen 20% sind in allen Bereichen verteilt. Die zweiwöchige Integrationsphase für Linux 4.2 ist damit wie üblich eröffnet.
Das Dateisystem Ext4 bietet jetzt eine transparente Verschlüsselung, bei der nach jetzigem Stand allerdings nur die Dateiinhalte verschlüsselt werden. Aufgenommen wurde auch das neue virtuelle Dateisystem tracefs, das dazu dient, Tracing zu steuern und die Daten auszulesen. Diese Funktionalität ist auch in debugfs enthalten, aber tracefs lässt sich mounten, ohne das ganze debugfs mounten zu müssen. Auch das Werkzeug perf, das die Trace-Funktionalität nutzt, erhielt viele Erweiterungen und Verbesserungen.
Ein neuer Treiber ermöglicht die effektive Nutzung von großen nichtflüchtigen Speichern als Blockgeräte. Der zram-Treiber dagegen erhielt die Möglichkeit, Datenblöcke zu komprimieren. Um Linux auf manchen Systemen noch kleiner machen zu können, wurde eine Option hinzugefügt, die Zahl der Benutzer auf 1 zu reduzieren, nämlich den Root-Benutzer.
Die MIPS-Architektur unterstützt jetzt XPA-Adressierung, was 40 Adressbits auf 32-Bit-Systemen ermöglicht und an den PAE-Modus von x86-Prozessoren erinnert. Der Device-Mapper kann nun als Blockgerät mit mehreren Warteschlangen agieren, und das DRM-System enthält jetzt »virtual GEM«, eine Speicherverwaltung für virtuelle Grafikgeräte. Das HD-Audio-Subsystem wurde umstrukturiert zu einem »hdaudio-Bus«. Außerdem können GPIO-Pins jetzt ohne Treiberänderung konfiguriert werden.
Darüber hinaus wurden zahlreiche Treiber aktualisiert, erweitert oder kamen neu hinzu. Eine Liste aller Änderungen kann man dem Git-Repositorium entnehmen. Die Seite Kernelnewbies.org wird in Kürze eine übersichtliche Zusammenfassung der Änderungen veröffentlichen. Die aktuelle Version von Linux kann von kernel.org und zahlreichen Spiegel-Servern in Form von Patches oder tar-Paketen heruntergeladen werden.
Quelle :
www.pro-linux.de/
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Linux-Kernel durchbricht die 20-Millionen-Zeilen-Marke
«
Antwort #373 am:
30 Juni, 2015, 17:29 »
In nur knapp sieben Jahren ist der Linux-Kernel von zehn auf zwanzig Millionen Codezeilen angewachsen. Geknackt wurde die Marke bei der Aufnahme eines Treibers für neue Radeon-Grafikprozessoren von AMD.
Knapp vierundzwanzig Jahre nach der Vorstellung des ersten Linux-Kernels besteht dieser jetzt erstmals aus mehr als 20 Millionen Zeilen Quellcode. Damit hat sich der Umfang der Linux-Quellen in knapp sieben Jahren verdoppelt, denn der Kernel besteht seit Oktober 2008 aus mehr als 10 Millionen Codezeilen.
Neuer Grafiktreiber
Die 20-Millionen-Marke haben die Quellen des Linux-Kernels in der Nacht von Freitag auf Samstag durchbrochen, als Linus Torvalds die Änderungen an den Grafiktreibern integriert hat. Die Treiber sind für knapp 450.000 neue Codezeilen verantwortlich. Der Großteil entfällt auf den Amdgpu-Treiber, der die neueste Generation der Radeon-Grafikprozessoren von AMD unterstützt. Dieser Kernel-Code stellt nicht nur den Unterbau für quelloffene 3D-Treiber von AMD, sondern bildet auch das Fundament für einen neuen proprietären 3D-Treiber von AMD.
Damit hat Linux die 20-Millionen-Grenze ungefähr auf halbem Weg zwischen dem Anfang vergangener Woche freigegeben Linux 4.1 und der ersten Vorabversion von Linux 4.2 genommen, die Anfang nächster Woche erscheinen dürfte. Laut dem Programm Diffstat hat Linus Torvalds bislang eine Million neue Codezeilen aufgenommen und knapp 250.000 entfernt; verschobene Codezeilen fließen in beide Werte ein. In all diese Zahlen gehen auch Leerzeichen und Dokumentation ein; ebenso verhält es sich mit dem Code von Testprogrammen und Userland-Werkzeugen, die eng mit dem Kernel verbunden sind und daher im Rahmen der Kernelquellen weiterentwickelt werden.
Kernel-Zuwachs
Damit wird Linux 4.2 zu einer der Kernel-Versionen mit den größten Codewachstum. Auch die Zahl der im Quellcodeverwaltungssystem vorgenommenen Änderungen ist mit bislang 10.751 Commits recht hoch. Linus Torvalds bezweifelt jedoch auf Google+, dass 4.2 einen neuen Rekord aufstellen wird. Die Kernel-Version mit den meisten Commits ist bisher Linux 3.15, das am Ende 13.772 Änderungen brachte; 12.034 davon erfolgten vor Freigabe der ersten Vorabversion.
Laut dem Code-Analyseprogramm SLOCCount bestehen die Kernel-Quellen aus netto 13,5 Millionen Zeilen Code; über 8 Millionen davon stecken im Verzeichnis für Treiber. Zirka 97,5 Prozent sind C-Code, 2 Prozent sind Assembler; das sind aber nur Näherungswerte, denn da Programm ordnet Quellcode manchmal falsch ein.
Quelle :
www.heise.de
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Kernel 4.1 LTS erhält eine vierte Aktualisierung
«
Antwort #374 am:
04 August, 2015, 11:56 »
Greg-Kroah-Hartman (GKH), einer der Kernel-Entwickler, die Kernel mit Langzeitunterstützung pflegen, gab die Verfügbarkeit des vierten Maintainance-Release für den am 22. Juni erschienenen Kernel 4.1 bekannt.
Wie der Ankündigung von GKH zu entnehmen ist, aktualisiert Kernel 4.1.4 eine große Anzahl an Treibern. Die Updates gelten unter anderem Treibern für ACPI, ATA, Bluetooth, CLK, DMA, EDAC, DRM (hauptsächlich Radeon and Intel i915), I2C, hwmon, iiO, MD, MMC, Netzwerk (Ethernet und WLAN), NFC, PHY, PINCTRL, PNP, RTC, Staging, TTY und USB. Zudem werden Probleme und Fehler bei den Architekturen ARM, ARM64, m68k, OpenRISC und x86 behoben sowie Patches für die Dateisysteme EXT4, Btrfs, FUSE, HPFS, Jbd2, NFS, OverlayFS und XFS eingeführt.
Kernel mit Langzeitunterstützung gehen auf einen Vorschlag von Greg-Kroah-Hartman aus dem Jahr 2011 zurück, der zur Einrichtung der Long-Term Support Initiative (LTSI) bei der Linux Foundation führte. Derzeit werden sieben Kernel im Rahmen von LTSI gepflegt. Der älteste ist 2.6.32 und wird seit Dezember 2009 unterstützt. Im privaten Umfeld werden solch alte Kernel eher selten eingesetzt, im Unternehmensumfeld gibt es hierfür jedoch Bedarf. Die Unterstützung für diesen Kernel läuft Mitte des Jahres aus. Hartman selbst wählt pro Jahr einen Kernel aus, den er im Normalfall für zwei Jahre unterstützt. Derzeit betreut er neben 4.1.4 noch 3.10 aus 2013 und 3.14 aus 2014.
Wie üblich fordert GKH die Anwender ultimativ auf, jeder Nutzer von 4.1. LTS müsse seinen Kernel aktualisieren. Das kann entweder über die verwendete Distribution geschehen, falls diese LTS-Kernel unterstützt. Manuell kann die aktuelle Version wie immer von Kernel.org herunter geladen werden. Die Änderungen zu 4.1.4 sind im Detail im Kernel Git nachzulesen.
Quelle :
www.pro-linux.de/
Arbeits.- Testrechner
:
Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit
TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )
Drucken
Seiten:
1
...
20
21
22
23
24
[
25
]
26
27
28
Nach oben
« vorheriges
nächstes »
DVB-Cube <<< Das deutsche PC und DVB-Forum >>>
»
PC-Ecke
»
# Unix/Linux/BSD
»
Thema:
Neuer Linux Kernel ....