Autor Thema: Neuer Linux Kernel ....  (Gelesen 133216 mal)

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Neue Linux-Treiber für alte Kernel-Versionen
« Antwort #270 am: 15 August, 2012, 11:20 »
Im Rahmen des neuen Linux Kernel Backporting Project wollen Entwickler die neueren Linux-Kerneln beiliegende Treiber in einer Form anbieten, die ein Kombinieren der Treiber mit älteren Kernel-Versionen ermöglicht. Das Vorhaben ist aus Compat-Wireless hervorgegangen – einen von Entwicklern der WLAN-Treiber im Linux-Kernel gestarteten Projekt, das schon seit längerem Tar-Archive anbietet, über die sich etwa die Linux 3.5 beiliegenden WLAN-Treiber mit Kernel seit Linux 2.6.24 kombinieren lassen. Diese Archive enthalten seit einigen Monaten nicht mehr nur WLAN-, sondern auch Ethernet- und Bluetooth-Treiber.

Die Archive mit den vom Linux Kernel Backporting Project zurückportierten Treibern erhalten den Namen "compat-drivers"; eine erste Version soll erscheinen, sobald die erste Vorabversion von Linux 3.7 veröffentlicht wurde. Wie schon bei Compat-Wireless nutzen die Entwickler die Abstraktionsschicht Compat, um die Rückportierung und Pflege des Codes zu erleichtern. Derzeit planen die Entwickler des Projekts, die Bluetooth-, Ethernet- und WLAN-Treiber zurückportieren; es wird bereits daran gearbeitet, die im DRM-Subsystem liegenden Grafiktreiber des Linux-Kernels zu integrieren, auf die Mesa-3D- und Xorg-Treiber zurückgreifen.

Weitere Hintergründe zum Vorhaben liefern zwei Blog-Posts von Luis Rodriguez, der eine der treibenden Kräfte hinter dem Projekt ist (1, 2). Dort erwähnt er, der Umbau von Compat-Wireless in Compat-Drivers und der Umzug auf Kernel.org sei auf Anregung der Driver Backport Workgroup der Linux Foundation entstanden.

Quelle: www.heise.de
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Linux 3.4 wird zwei Jahre gepflegt
« Antwort #271 am: 21 August, 2012, 10:08 »
Greg Kroah-Hartman will den im Mai veröffentlichten Linux-Kernel 3.4 mindestens zwei Jahre lang pflegen. Die bislang als Stable-Kernel gewartete Linux-Version wird damit zu einem Longterm-Kernel. Wie der Hauptbetreuer der Stable- und Longterm-Kernel zudem ankündigte, will er das schon länger als Longterm-Kernel gepflegte Linux 3.0 noch mindestens ein Jahr pflegen. Bei Linux 3.5 ist das normale Schema geplant: Diese Version will der Fellow der Linux Foundation als Stable-Kernel pflegen, bis Linux 3.6.1 erschienen ist.

Somit wächst die Zahl der als Longterm-Kernel über einen längeren Zeitraum gewarteten Linux-Versionen auf sieben. Die ältesten sind 2.6.27 und 2.6.32; Willy Tarreau pflegte diese und gibt alle paar Monate neue Versionen frei. Ähnlich halten es Paul Gortmaker bei Linux 2.6.34 und Andi Kleen bei 2.6.35. Debian- und Kernel-Entwickler Ben Hutchings betreut Linux 3.2, das bei Debian 7.0 zum Einsatz kommen soll; ähnlich wie Kroah-Hartman veröffentlicht er pro Monat zumeist mehrere neue Longterm-Kernel.

Mit Linux 2.6.34.13 und 3.2.28 sind in den letzten Tagen einige neue Longterm-Kernel erscheinen. Die Versionen 3.0.42 und 3.4.10 sowie der Stable-Kernel 3.5.3 sind in Vorbereitung; sie sollten in Kürze erscheinen.

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Kernel-Log – Was 3.6 bringt (1): Dateisysteme und Storage
« Antwort #272 am: 23 August, 2012, 13:15 »
Linux 3.6 bringt Sicherheitsverbesserungen für das Temp-Verzeichnis sowie Quota- und Backup-Funktionen für Btrfs. Über neue Schnittstellen kann der Kernel im Betrieb von Kapazitätsänderungen verwendeter Partitionen erfahren.

Am Freitag vergangener Woche hat Linus Torvalds die zweite Vorabversion von Linux 3.6 veröffentlicht. Aufgrund seines Urlaubs erschien diese nicht wie gewohnt eine, sondern erst zwei Wochen nach der Freigabe der ersten Vorabversion. Die Menge der seitdem in den Hauptentwicklungszweig einfließenden Änderungen ist auf einem normalen Niveau.

Alle größeren Neuerungen für Linux 3.6 haben Torvalds und seine Mitstreiter wie üblich zu Beginn der Entwicklung aufgenommen; es ist selten, dass die Kernel-Entwickler in der jetzt laufenden Stabilisierungsphase noch größere Änderungen integrieren oder Neuerungen wieder entfernen.

Das Kernel-Log kann daher bereits jetzt einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Neuerungen von Linux 3.6 geben. Der erfolgt wie gewohnt in einer Artikelserie, die nacheinander die verschiedenen Bereiche von Linux behandelt. Den Anfang macht die folgende Beschreibung der wichtigsten Neuerungen rund um Dateisysteme und die Unterstützung für Storage-Hardware; die später folgenden Artikel werden sich mit Grafiktreibern, Netzwerk-Unterstützung, Architektur-Code und Treibern für andere Hardware beschäftigen.

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Kernel-Log: Nvidia aktualisiert Grafiktreiber
« Antwort #273 am: 29 August, 2012, 16:40 »
Nvidias nächste Treibergeneration soll GeForce 6 und 7 nicht mehr unterstützen. Mesa 3D macht einen Versionssprung auf 9.0. Die Kernel-Entwickler wollen den Support für i386-Prozessoren fallen lassen.

Grafikunterstützung

Nvidia hat die Version 304.43 seiner proprietären Linux-Treiber für x86-32- und x86-64-Linux freigegeben. Sie bringen unter anderem Unterstützung für die GeForce GTX 660 Ti sowie einige Quadro-Grafikkarten. Wie Phoronix erfahren hat, lässt Nvidia die Unterstützung für GeForce-Grafikkarten der Serien 6 und 7 bei der Nachfolgegeneration dieser als "Long Lived Branch" eingestuften Treiber fallen. Nvidia will die 304er-Treiber allerdings als Legacy-Driver weiterpflegen. So ist das Unternehmen schon bei einigen anderen Treiberserien vorgegangen, als es die Unterstützung für ältere Grafikkerne entfernt hat.

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Kernel-Log – Was 3.6 bringt (2): Netzwerk
« Antwort #274 am: 03 September, 2012, 19:40 »
Kleinere Puffer sollen bei der Vermeidung von Bufferbloat helfen. "TCP Fast Open" verspricht schnellere HTTP-Verbindungen. Die Netfilter-Infrastruktur kann zum Connection Tracking nun auf Userspace-Programme zurückgreifen.

Durch "TCP small queues" (TSQ) nutzt Linux 3.6 pro Netzwerksocket standardmäßig nur mehr 128 KByte kleine Puffer. Ähnlich wie einige andere jüngst vorgenommene Kernel-Änderungen soll auch diese zur Vermeidung von "Bufferbloat" beitragen; der Begriff umschreibt Probleme wie hohe Netzwerklatenzen und Verbindungsabbrüche, die durch zu umfangreiches Puffern zu übertragender Daten entstehen. Die kleineren Zwischenspeicher pro Socket sollen den Durchsatz laut verschiedenen Messungen des zuständigen Entwicklers nicht beeinträchtigen; Administratoren könne den Wert bei Bedarf über die Datei /proc/sys/net/ipv4/tcp_limit_output_bytes zur Laufzeit anpassen.

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Kernel-Log: Neue Werkzeuge
« Antwort #275 am: 10 September, 2012, 12:26 »
Die Werkzeugsammlung Util-Linux wurde um resizepart erweitert, ein beim Umpartitionieren nützliches Tool. Die X.org-Grafiktreiber erhielten Verbesserungen für Hybridgrafik. Die Erweiterungen zur Unterstützung von UEFI Secure Boot reifen heran.

Karel Zak hat die Version 2.22 der Werkzeugsammlung Util-Linux veröffentlicht, aus der Linux-Distributionen Kommandozeilenprogramme wie dmesg, fdisk, kill, mount oder su beziehen. Es ist die erste Version, der das Programm resizepart beiliegt. Über eine mit Linux 3.6 eingeführte Schnittstelle kann es den Kernel über Größenänderungen bei verwendeten Partitionen informieren; nach dem Vergrößern einer eingehängten oder anderweitig verwendeten Partition mit Hilfe von Fdisk oder Parted kann man dem Kernel so die neuen Bedingungen mitteilen und den zusätzlichen Platz sofort nutzen.

Neu ist auch das Tool lslocks, das ähnlich wie das seit 2001 ungepflegte lslk eine Liste mit gesperrte Dateien ausgibt; dabei zeigt es an, welche Programme die Locks gesetzt haben. Hintergründe zu dem Programm erläutert Zak in einem Blog-Eintrag. Das ebenfalls neue Tool wdctl dient zur Statusabfrage von Watchdog-Hardware, die manche Systeme zur Überwachung von Hardware-Komponenten enthalten.

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Kernel-Log – Was 3.6 bringt (3): Architektur
« Antwort #276 am: 14 September, 2012, 15:40 »
Linux 3.6 kann PCIe-Chips und ATA-Ports die Stromzufuhr abklemmen. Ein neues Userspace-Treiber-Framework soll virtualisierten System flotteren Zugriff auf einzelne PCI-/PCIe-Geräte ermöglichen. Änderungen am Prozess-Scheduler versprechen ein besseres Reaktionsverhalten.

Der in ein bis drei Wochen erwartete Linux-Kernel 3.6 kann PCIe-Geräte in den Tiefschlafzustand "D3cold" schicken, den manche moderne Rechner unterstützten, um die Stromversorgung einzelner PCIe-Geräte komplett zu unterbrechen (1, 2, 3). Auch das Libata-Subsystem kann einzelne ATA-Ports nun in solch einen Schafzustand versetzen; darauf soll für spätere Kernel-Versionen vorbereiteter Code aufbauen, um optische Laufwerke in den Tiefschlaf zu schicken, was als ZPODD (Zero-Power Optical Disk Drive) bezeichnet wird.

Der Treiber intel_idle kann nun auch bei Intels aktueller Prozessorgeneration Ivy-Bridge das Ansteuern der Schlafzustände regeln; das kann interessant sein, wenn die Firmware eines Systems das eher schlecht handhabt. Das dem Kernel beiliegende Werkzeug Turbostat, das eine Nutzungsanalyse von Turbo- und Schlafzuständen moderner Prozessoren ermöglicht, wurde mit Linux 3.6 grundlegend überarbeitet; das soll einige Probleme beseitigen und die Unterstützung für aktuelle Prozessoren verbessern.

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Kernel-Log – Was 3.6 bringt (4): Treiber
« Antwort #277 am: 19 September, 2012, 13:00 »
Die Entwickler haben die Unterstützung für neue MacBooks verbessert. Der Radeon-Treiber nutzt jetzt PCIe 2.0 und dem Kernel liegt nun ein Treiber für den DVB-T-Empfänger Cinergy T Stick Black bei.

Die Kernel-Entwickler haben eine Reihe von Erweiterungen und Korrekturen für Linux 3.6 aufgenommen, die die Unterstützung für im Juli vorgestellte MacBooks wie das MacBook Pro Retina verbessern; darunter eine Änderung, die ein bekanntes Boot-Problem beseitigt. Ferner gab es Anpassungen bei den Grafiktreibern, um die Grafikhardware der neuen MacBooks automatisch korrekt anzusprechen. Der Platform-Treiber apple-gmux erhielt zudem Funktionen, um den zweiten Grafikchips bei neueren Macs an- und abzuschalten (1, 2). Bei c't-Tests mit Linux 3.6-rc3 auf einem Mac Book Pro Retina funktionierte allerdings weder das Zuschalten des GeForce-Grafikchips noch die korrekte Initialisierung der Grafikhardware beim Systemstart; Linux 3.5 hingegen startete mit Hilfe einiger Tricks. Ohnehin sind noch nicht alle für die neuen MacBooks wichtigen Erweiterungen in Linux eingeflossen; ein Patch zur Unterstützung der Bluetooth-Chips wird wohl erst in Linux 3.7 aufgenommen werden.

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Kernel-Log – Was 3.6 bringt (5): Infrastruktur
« Antwort #278 am: 20 September, 2012, 17:20 »
Ähnlich wie aktuelle Versionen von Mac OS X und Windows beherrscht Linux jetzt einen hybriden Schlaf. Kernel 3.6 liefert zudem bessere Zufallsdaten und nimmt EFI-Boot-Loadern Arbeit ab.

Bei der Freigabe der sechsten Vorabversion von Linux 3.6 hat Linus Torvalds zum Testen aufgefordert und erklärt, er würde den Kernel 3.6 gerne bald veröffentlichen. Es ist daher nicht auszuschließen, dass dies bereits die letzte Vorabversion war und der neue Kernel in Kürze erscheint; so manches Mal hat Torvalds nach solch einem Statement dann aber doch noch einen weiteren RC veröffentlicht, daher erscheint Linux 3.6 vielleicht auch erst zum Monatswechsel.

Aufgrund der sich nähernden Fertigstellung schließt dieser Artikel zu den Änderungen an der Infrastruktur von Linux 3.6 daher nun die Kernel-Log-Mini-Serie "Was 3.6 bringt" ab. Die ersten vier Teile der Serie hatten sich bereits den Neuerungen in den Bereichen Dateisystemen und Storage, Netzwerk, Architektur-Code sowie Treibern gewidmet.

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Linus Torvalds gibt Kernel 3.6 frei
« Antwort #279 am: 01 Oktober, 2012, 10:38 »

In Linux 3.6 fallen die Änderungen eher
übersichtlich aus. (Bild: Ben Tubby/CC-by-2.0)
Mit weiteren Anpassungen gegen Bufferbloat, Verbesserungen an der Sicherheit des Tmp-Verzeichnisses und einer gemischten Standby-Funktion fallen die Änderungen am Linux-Kernel 3.6 eher bescheiden aus. Linus Torvalds hat ihn jetzt freigegeben.

Die Änderungen am gerade freigegebenen Linux-Kernel 3.6 sind eher bescheiden. Linus Torvalds nennt es den Sommereffekt. Mit zwei Anpassungen am TCP-Stack wollen die Kernel-Entwickler weiter gegen das sogenannte Bufferbloat im Linux-Kernel vorgehen. Dadurch sollen die Latenzzeiten bei Netzwerkverbindungen gesenkt werden, die durch zu große Pufferung von Daten entstehen können.
Optimierter Netzwerkstack

Dafür haben die Kernel-Hacker einerseits die TCP Small Queues (TCQ) umgesetzt, bei denen jedes Netzwerksocket nur noch Puffer mit 128 KByte nutzt. Dieser Standardwert ist unter /proc/sys/net/ipv4/tcp_limit_output_bytes festgelegt und kann dort geändert werden. Laut dem Kernel-Entwickler Tom Herbert wird dabei der Datendurchsatz verbessert, ohne dass die Bandbreite reduziert wird. Mit 10-GBit-Netzwerkkarten habe er bereits einige Tests gemacht.

Mit der TCP-Erweiterung Fast Open (TFO) von Google soll die Geschwindigkeit bei der Initialisierung einer Netzwerkverbindung zwischen Client und Server erhöht werden. Dabei soll einer der drei notwendigen Schritte bereits Nutzerdaten enthalten. Bislang ist das aus Sicherheitsbedenken nicht angedacht. Google will diese jedoch durch die Verwendung von speziellen TFO-Cookies ausräumen. Damit sollen beispielsweise auch SYN-Flood-Angriffe mit traditionellen Mitteln unterbunden werden können. TFO ist noch nicht vollständig umgesetzt. Bislang können nur Clients TFO nutzen. Die serverseitige Umsetzung soll dann in Linux 3.7 folgen. Damit TFO nicht nur bei Linux eingesetzt wird, muss die Erweiterung auch bei der Iana abgesegnet werden. Dort gilt die Protokollerweiterung noch als experimentell.
Doppelter Schlafmodus

Mit Suspend to Both speichert der Linux-Kernel für den Schlafmodus künftig sowohl im Arbeitsspeicher (Bereitsschaftmodus) als auch auf der Festplatte (Ruhezustand). Damit soll der Rechner auch dann wieder genutzt werden können, wenn während des Schlafs die Stromversorgung unterbrochen wurde. Dann wird der Inhalt des Hauptspeichers von der Festplatte übernommen. Der Befehl echo suspend > /sys/power/disk; echo disk > /sys/power/state sorgt für die doppelte Speicherung. Andere Betriebssysteme wie Windows oder Mac OS X nutzen diese Funktion bereits.
Sicherheit

Mit Linux 3.6 verfolgt der Kernel künftig keine symbolischen oder Hardlinks mehr, die in Verzeichnissen abgelegt wurden, die mit Sticky Bits versehen sind. Dazu gehört beispielsweise auch der Ordner /tmp. Mit diesem Trick war es Angreifern unter Umständen möglich, Root-Hintergrunddienste zu nutzen, um sich als Administrator Zugang zum System zu verschaffen. Künftig können Symlinks nur noch in Verzeichnissen ohne Sticky-Bit verfolgt werden.

Die beiden für die Generierung von Zufallsdaten genutzten Generatoren /dev/random und /dev/urandom verwenden in Linux 3.6 weitere Quellen, etwa MAC-Adressen oder Informationen von USB-Hardware. Damit soll die Generierung etwa von TLS- und SSH-Host-Schlüsseln deutlich sicherer werden, die in bis zu 10 Prozent der Fälle zu große Ähnlichkeiten aufweisen. Die Patches sind bereits in die Stable- und Longterm-Kernels eingeflossen.
Virtualisierung

Linux 3.6 unterstützt VFIO. Die Schnittstelle ist seit Jahren in Entwicklung und soll den Datendurchsatz zwischen virtuellen Maschinen und der Hardware des Hosts deutlich erhöhen. Gastsysteme können über VFIO direkt auf Systemkomponenten zugreifen. Abgesichert werden die Zugriffe über das Input/Output Memory Management Unit (IOMMU).
Treiberoptimierungen

Darüber hinaus handelt es sich bei den Einreichungen in erster Linie um Updates. Nennenswert sind die Aktualisierungen für den Treiber für Intels Ivy Bridge SoC. Dort wurden das Turbostat-Werkzeug und der Treiber selbst so erweitert, dass sie den Idle-Modus des Prozessors in Ivy Bridge unterstützen. Außerdem wurde das Wärmemanagement des Treibers verbessert. Es soll auch auf Systemen funktionieren, die kein ACPI nutzen. Außerdem wurden weitere Codeteile hinzugefügt, die Intels neue CPU-Generation Haswell unterstützen.

Der Radeon-Treiber unterstützt standardmäßig PCI-Express der zweiten Generation. Damit dürfte die Nutzung einiger neuer Grafikkarten von AMD nochmals einen Leistungsschub erhalten.
Dateisysteme

Das Dateisystem Btrfs erhielt ebenfalls Änderungen, darunter die Schnittstelle Send-Recive, über die Userspace-Anwendungen Differenzen in Snapshots bestimmen und als Datei sichern können. Bei Bedarf können die Benutzeranwendungen die Differenzen auch wieder zurückspielen. Außerdem kann der Speicherplatz von Subquotas bestimmt werden.

Neben einer weiteren Leistungssteigerung für das Ext4-Dateisystem beim Überschreiben von Dateien werden Informationen zu Quotas nicht mehr als Dateien, sondern in versteckten Inodes in den Metadaten gespeichert.

Eine umfangreiche Liste der neuen Treiber in Linux 3.6 ist auf der Webseite von kernelnewbies.org einzusehen. Der Source Code des aktuellen Kernels steht unter kernel.org zum Download bereit.

Quelle und weitere Links: http://www.golem.de/news/linux-linus-torvalds-gibt-kernel-3-6-frei-1210-94834.html
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64-Bit-ARM-Support in Linux-Kernel integriert
« Antwort #280 am: 02 Oktober, 2012, 11:05 »

ARMv8 bringt den AArch64-
Ausführungsmodus.
Knapp 18 Stunden nach der Veröffentlichung von Linux 3.6 hat Linus Torvalds die ersten Änderungen für die Version 3.7 in den Hauptentwicklungszweig des Linux-Kernels integriert. Unter ihnen ist die Unterstützung für die 64-Bit-ARM-Architektur (u. a. 1, 2, 3, 4), die ARM-Mitarbeiter Catalin Marinas kurz zuvor zur Aufnahme eingereicht hatte.

Der Architektur-Code für die offiziell AArch64 genannte Architektur ist jetzt im Verzeichnis arch/arm64/ der Kernel-Quellen gelandet, wie es einige Kernel-Entwickler bei der ersten Vorstellung des Codes gefordert hatten. Bei der Abfrage mit einem Programm wie Uname meldet der Kernel aber weiter das sperrige "aarch64", das auch andere Software zur Unterstützung der 64-Bit-ARM-Architektur nutzen wird; darunter die Binutils, die AArch64 seit Version 2.23.51.0.2 unterstützen, oder die noch vorbereiteten AArch64-Erweiterungen für die GCC. Die 64-Bit-taugliche ARM-Variante wurde im Herbst 2011 mit dem ARMv8-Befehlssatz angekündigt; Applied Micro Circuits Corporation (AMCC) hat mittlerweile erste Musterchips und versprochen, noch in diesem Jahre Produkte mit 64-Bit-ARM-Kernen fertig zu stellen.

In den Hauptentwicklungszweig von Linux ist zudem noch eine Patch-Sammlung eingezogen, durch die sich ein Kernel-Image bauen lässt, dass auf verschiedenen 32-Bit-ARM-Plattformen bootet. Bislang soll solch ein Image auf den Plattformen Highbank, Vexpress, Mvebu, Socfpga und Picoxcell laufen; bei späterer Kernel-Versionen soll Code weiterer Plattformen konvertiert werden, damit das Kernel-Image auf möglichst vielen Plattformen läuft, wie es in der X86-PC-Welt normal ist. Hintergründe zu diesem Vorhaben liefert ein LWN.net-Artikel und die Videoaufzeichnung eines Vortrags von Linaro-Entwickler Arnd Bergmann ab Zeitcode 26:15.

In den rund 30 Stunden seit der Freigabe von Linux 3.6 hat Linus Torvalds bereits rund 3601 Änderungen eingepflegt; pro Kernel-Version sind es normalerweise zirka acht- bis elftausend. Laut dem Programm Diffstat modifizieren die Änderungen 4.180 Dateien und fügen dabei 220.804 Codezeilen ein und entfernen 141.317 – verschobener Code geht in beide Werte ein. Darunter waren Änderungen (u. a. 1, 2), durch die der Kernel bei x86-Prozessoren nun die für Intels Haswell-Prozessoren geplante Sicherheitsfunktion SMAP (Supervisor Mode Access Prevention) nutzen kann. Sie soll Userland-Code vor ungewollten Änderungen durch den Kernel schützen, die Angreifer teilweise zur Rechteausweitung nutzen; Details liefert ein Beitrag im Grsecurity-Forum sowie Intels Architecture Instruction Set Extensions Programming Reference ab Seite 408.

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Linux: Kernel 3.7 erhält viel ARM-Code
« Antwort #282 am: 15 Oktober, 2012, 11:42 »

Linux 3.7 erhält zahlreiche Neuerungen für
ARM-CPUs. (Bild: Ben Tubby/CC-by-2.0)
Linus Torvalds hat die erste Vorabversion des kommenden Linux-Kernels 3.7 veröffentlicht. Die Unterstützung für ARM wurde dabei deutlich erweitert. Der Grafik-Stack erhielt ebenfalls zahlreiche Änderungen.

Mit deutlich mehr Änderungen als noch in Linux 3.6 hat Linus Torvalds den ersten Release Candidate des nächsten Linux-Kernel 3.7 veröffentlicht. Linux 3.7rc1 erhält zahlreiche Erweiterungen für ARM-CPUs, darunter die Unterstützung für 64 Bit sowie Anpassungen für die Virtualisierung mit Xen. Die Unterstützung für Grafikkarten von AMD, Intel und Nvidia wurde ebenfalls deutlich verbessert.

64-Bit-Code für ARM

Obwohl die entsprechende Hardware noch gar nicht erhältlich ist, wird Linux 3.7 als 64-Bit-Version auf künftigen ARM-CPUs laufen. Der entsprechende Code namens AArch64 ist ein Beitrag von ARM selbst. Der ARM-Entwickler Catalin Marinas hat die Patches eingereicht, die für den Betrieb auf der ARMv8-Reihe gedacht sind. Auf dem AArch64-Kernel sollen künftig 32-Bit-Anwendungen ohne Anpassungen laufen.

Außerdem sind die Patches für die Virtualisierung mit Xen auf ARM-CPUs nach mehrmonatiger Arbeit im Hauptzweig des Linux-Kernels aufgenommen worden. Mit dem Code des Xen-Entwicklers Stefano Stabellini lässt sich Linux 3.7rc1 bislang in einer unprivilegierten Domäne (DomU) starten. Das Root-Dateisystem liegt dabei in einer virtuellen Xen-Festplatte (PV-Disk). Die Virtualisierung mit Xen funktioniert bereits auf aktuellen Cortex-A15-Chips.

Bislang musste der Linux-Kernel jeweils für die verschiedenen ARM-SoCs erstellt werden. Ab Linux 3.7 reicht dafür ein einziger Kernel.

Mehr Funktionen für Grafikkarten

Besitzer einer Grafikkarte von AMD werden sich über die Patches freuen, die die Leistungsaufnahme beim Betrieb mit mehreren Monitoren senken sollen. Außerdem wurde die Dokumentation der ACPI-Schnittstellen veröffentlicht. Dabei wurde die Kontrolle über Backlights auf einigen Laptops verbessert. Die Unterstützung für Backlights mit der Abstraktionsschicht Atombios wurde ebenfalls umgesetzt.

Für Intel-Grafikkarten wurde der Modeset-Code überarbeitet. Dieser sorgt für die automatische Anpassung der Bildschirmauflösung. Sie soll künftig zuverlässiger funktionieren, etwa indem eine komplette Ausgabe-Pipe aus- und eingeschaltet werden kann. Bislang funktionierte das in Kombination mit dem Crtc-Helper, der die verschiedenen möglichen Bildschirmauflösungen der Hardware ausliest, nur beim Einschalten. Außerdem wurden zahlreiche Konsistenzprüfungen umgesetzt. Eingebettete Displayports sollen mit dem eingereichten Code ebenfalls zuverlässiger funktionieren und neue Schnittstellen in Sysfs sollen die Kontrolle über die Taktfrequenzen der GPU verbessern.

Im Nouveau-Treiber wurde der Code für die Unterstützung von SLI (Scalable Link Interface) zunächst so aufgeräumt, dass es künftig einfacher sein wird, neue Funktionen umzusetzen. Im aktuellen Treiber wurde die Lüfterkontrolle umgesetzt und Besitzer einer Nvidia-Grafikkarte mit Kepler-Kern müssen den Binärcodeschnipsel nicht mehr selbst nachliefern.

Perf ausgebaut

Das Analyse-Subsystem Perf erhielt zahlreiche Neuerungen, unter anderem für die Überwachung von KVM und das systemweite Tracing-Werkzeug Perf Trace. Außerdem lässt sich Perf auch unter Android nutzen.

Mit Linux 3.7rc1 ist das offizielle Merge-Fenster geschlossen. Weitere Änderungen könnten allerdings noch eingereicht werden, darunter Code für die Unterstützung der GPU-Einheit in Samsungs Exynos SoC und Leitungsverbesserungen am Dateisystem Btrfs.

Der Quellcode der Vorabversion von Linux 3.7 ist unter kernel.org erhältlich.

Quelle: www.golem.de
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Kernel-Log – Was 3.7 bringt (1): Dateisysteme & Storage
« Antwort #283 am: 14 November, 2012, 17:40 »
Linux 3.7 bringt eine Reihe von Performance-Verbesserungen für Btrfs. Der Kernel unterstützt erstmals das SMB2-Datenaustauschprotokoll neuerer Windows-Systeme und beherrscht das für SSDs wichtige Discard bei Software-RAIDs.

Am Wochenende hat Linus Torvalds die fünfte Vorabversion von Linux 3.7 veröffentlicht. Dabei zeigte er sich erfreut, dass für den RC5 nur wenige und vorwiegend kleine Änderungen eingereicht wurden. Alle größeren Neuerungen haben Torvalds und seine Mitstreiter wie üblich bereits zu Beginn der Entwicklung von Linux 3.7 aufgenommen. Größere Änderungen im jetzigen Abschnitt der Stabilisierungsphase sind selten, daher kann das Kernel-Log bereits jetzt einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Neuerungen der Anfang oder Mitte Dezember erwarteten Linux-Version geben.

Der Überblick erfolgt in einer Artikelserie, die nacheinander die verschiedenen Bereiche des Kernels behandelt. Den Anfang machen die wichtigsten Neuerungen rund um Dateisysteme und die Unterstützung für Storage-Hardware; die später folgenden Artikel werden sich mit Grafiktreibern, Netzwerk-Unterstützung, Architektur-Code und Treibern für andere Hardware beschäftigen.

Der ganze Artikel

Quelle : www.heise.de

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Kernel-Log – Was 3.7 bringt (2): Netzwerk
« Antwort #284 am: 19 November, 2012, 13:08 »
Linux beherrscht Network Address Translation (NAT) nun auch bei IPv6. Neu sind Server-seitige Unterstützung für Googles Beschleunigungstrick "TCP Fast Open" (TFO) und ein Tethering-Treiber für das iPhone 5.

Die Kernel-Entwickler haben Unterstützung für Network Address Translation (NAT) mit IPv6 in Linux integriert (u. a. 1, 2). Einige Linux-Entwickler hatten den Sinn dieser Technik in Frage gestellt, weil der größere Addressraum von IPv6 eigentlich NAT unnötig macht. Die Funktion wurde nun aber doch integriert, weil die Spezifikation für NAT mit IPv6 einige Probleme der IPv4-Lösung vermeidet und sich Anwendungsfälle ergeben haben, wo NAT bei IPv6 sinnvoll sein kann.

So wollen manche Anwender und Institutionen mit Hilfe der Technik ihre interne Netzwerk-Topologie geheim halten. Ein andere Grund sind Unternehmen, die zum Steigern der Verfügbarkeit mehrere Internet-Verbindungen von verschiedenen Providern nutzen; in solch einem Szenario erleichtert NAT den Wechsel zwischen den verschiedenen Anbindungen.
Treiber

Wie mit fast jeder Kernel-Version erhielten einige Treiber Erweiterungen, welche die Hardware-Unterstützung verbessern. Der iPhone-Tethering-Treiber ipheth etwa arbeitet nun auch mit dem iPhone 5. Der Treiber ath9k unterstützt nun den Atheros-WLAN-Baustein AR9565 (u. a. 1, 2, 3, 4). Der Broadcom-Fullmac-Treiber brcmfmac spricht jetzt die USB-WLAN-Chips 43242 und 43143 an; zusammen mit Hostap kann der Treiber die Hardware jetzt als Access Point einrichten (Master Mode). Intels Ethernet-Treiber e1000e unterstützt erstmals die Netzwerkfunktion der Low-Power-Variante des Platform Controller Hub Lynx Point enthält.

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