Autor Thema: Amiga / C64 diverses ...  (Gelesen 18268 mal)

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Offline SiLæncer

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Amiga / C64 diverses ...
« am: 03 Februar, 2005, 17:49 »
Die im Competition-Pro-5000-Joystick verpackte Mini-Spielekonsole "Commodore 64 Direct to TV" (C64 DTV bzw. C64 D2TV) gibt es bald auch in einer PAL-Version für den europäischen Markt. Händler sollen die C64-Spiele enthaltende Retro-Konsole nun über den Distributor Toy Lobster bestellen können.

Entwickelt wurde C64 DTV vom Videospiel-Entwickler DC Studios in Zusammenarbeit mit Ironstone und dem Spielzeughersteller Mammoth Toys. Ende November 2004 haben die Partner ihre gemeinsam entwickelte Retro-Spielekonsole für umgerechnet 30,- Euro auf den US-Markt gebracht. Einige Händler boten sie bereits in kleinen Stückzahlen auch in Europa an, Voraussetzung zur Nutzung des US-Geräts war aber ein NTSC-fähiger Multinorm-Fernseher. Mit der PAL-Version erübrigt sich das.

Das im Design des Competition-Pro-5000-Joystick gehaltene und an den Fernseher anzuschließende C64 DTV/D2TV bietet 30 verschiedene C64-Spieleklassiker zur Unterhaltung, darunter auch die Summer-, Winter-, World- und California-Games-Spiele von Epyx sowie Impossible Mission, Uridium, Paradroid und Speedball. Ob es Unterschiede bei den Spielen zwischen US- und EU-Version gibt, gab DC Studios bisher nicht bekannt. Auch wurde kein empfohlener Verkaufspreis genannt.

Bastler haben das mit einem speziellen 1-MHz-ASIC und 128 KByte RAM bestückte Gerät bereits für sich entdeckt. Bisher nur in Aussicht gestellte Nachfolgemodelle sollen auch Spiele-Downloads und durch Verbindung mehrerer Joysticks eine Mehrspielerfunktion bieten.

Nachtrag vom 3. Februar 2005, 16:00 Uhr:
Wie ein DC-Studios-Sprecher mittlerweile auf Nachfrage von Golem.de mitteilte, werden die unter dem Namen C64 D2TV verkauften PAL-Geräte ab April 2005 verfügbar sein. Die bereits erhältliche NTSC-Variante trägt den Namen C64 DTV.

Quelle : www.golem.de

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Offline bladel

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Re:C64 DTV - Commodore 64 im Joystick kommt nach Europa
« Antwort #1 am: 03 Februar, 2005, 18:45 »
Mh.... der kann wohl nicht mehr die alten 5,25 Zoll Disketten lesen  :(
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Offline Sammy

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Re:C64 DTV - Commodore 64 im Joystick kommt nach Europa
« Antwort #2 am: 03 Februar, 2005, 20:54 »
Mh.... der kann wohl nicht mehr die alten 5,25 Zoll Disketten lesen  :(

Wohl nicht, aber es gibt adapterplatinen wo man das original 1541 laufwerk am PC anschliesen kann (am LPT bzw Druckeranschluss)

Habe so auch meine 5,25 Zoll disketten auf CD umkopieren können.
(wäre schade um die viele Arbeit die ich damals reingesteckt habe, z.b Programme und die ganzen GEOS Dokumente...)

Mit nem passenden EMU läuft das alles wieder am PC..  :D :D

Offline bladel

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Re:C64 DTV - Commodore 64 im Joystick kommt nach Europa
« Antwort #3 am: 03 Februar, 2005, 21:03 »
Geht das auch mit nem normalem 5,25 Zoll Diskettenlaufwerk, für den PC (hab hier noch eins rumliegen 8) )oder gibt es da Probleme mit dem Format? Denn normalerweise kann der PC das ja nicht lesen.
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Offline Sammy

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Re:C64 DTV - Commodore 64 im Joystick kommt nach Europa
« Antwort #4 am: 03 Februar, 2005, 21:08 »
Nein man braucht leider ein original c64 laufwerk...

Für Atari disketten gibt es ein programm das die hardware eines PC laufwerks direkt anspricht, und es so möglich ist das ATARI format in einem PC Diskettenlaufwerk zu lesen/schreiben.


Offline Warpi

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Re:C64 DTV - Commodore 64 im Joystick kommt nach Europa
« Antwort #5 am: 04 Februar, 2005, 16:55 »
In dem Zusammenhang mal dieses :

Wer Seine "alte Kiste" (Amiga, C64, Atari St ...) wiederbeleben möchte sollte mal hier vorbei schauen.

Quelle : http://www.mess.org/
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C64: "Brotkasten" legt Bahnhof lahm
« Antwort #6 am: 17 Februar, 2005, 18:55 »
Im Jahr 1982 hatten Technikfreaks einen gemeinsamen Traum: das Flaggschiff unter den damaligen Computern, den Commodore 64. Dass der liebevoll als "Brotkasten" bezeichnete Rechner auch über 20 Jahre später noch seinen Dienst tut, hätte damals wohl niemand erwartet. Aber, wie es nun mal so ist, fällt man mit herausragende Leistungen erst auf, wenn die plötzlich ausbleiben.
      
Streik der Seniortechnik

So geschah es am Dortmunder Hauptbahnhof, dass über Jahre ein kleiner C64 in seinem Kämmerchen ruhig vor sich hin rechnete und mit seinem Dienst zuverlässig zur Steuerung der Anzeigentafeln eines der größten Bahnhöfe Deutschlands beitrug. Nun hat dieser Opa unter den Computern sich selbst in Rente geschickt und seinen ehemaligen Aufgabenbereich im Chaos zurück gelassen. Wer heraus finden will, auf welchem Gleis jetzt welcher Zug kommt, ist in Dortmund nun auf die undeutlichen Lautsprecher-Ansagen angewiesen.

Game over?

Damit wäre wieder einmal bewiesen, dass niemand fragt, wie etwas funktioniert, so lange es läuft. Schwierigkeiten macht nun der Deutschen Bahn, das alte Schätzchen wieder zum Arbeiten zu bewegen. Ein sehnlichst erwarteter Experte aus München ließ aber auf sich warten – böse Zungen behaupten, dass nur keiner wusste, auf welchem Gleis der Fachmann ankommen sollte.

Rettung bot sich nun auch aus Bochum an: ein dort ansässiger Computerclub, dessen Mitglieder absolute Fans des ehemaligen Volksrechners C64 sind, hat Bahnchef Mehdorn seine Hilfe angeboten. Ihrer Meinung nach ist der C64 zuverlässiger als jeder andere, heute erhältliche Rechner und der Ausfall nach fast 25 Jahren könne höchstens auf einen Hardware-Fehler zurückgehen, der von ihnen schnell behoben werden könnte. Bleibt abzuwarten, ob die Deutsche Bahn auf das Support-Angebot zurückgreift.

Quelle : www.onlinekosten.de

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Offline Warpi

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Re: C64: "Brotkasten" legt Bahnhof lahm
« Antwort #7 am: 17 Februar, 2005, 19:38 »
Wenn Computer-Oldies nicht mehr wollen [Update]

Retro-Charme im Dortmunder Hauptbahnhof: Alle Anzeigen und Info-Monitore sind ausgefallen, die Reisenden werden per Lautsprecher über einfahrende Züge und Verspätungen informiert, zusätzliche Service-Kräfte beantworten Fragen direkt an den Bahnsteigen. Schuld ist der Ausfall des Rechners, der das Kernstück der Informationsanlage des Bahnhof bildet -- seit über 20 Jahren.

Na ja, war kein C64 ....

Das Anzeigesystem wurde von einer Fachbabteilung der Bahn Anfang der 80er Jahre eingerichtet -- die Steuerungsaufgaben übernahm ein Intel-310-System mit einem 80286-Prozessor und dem einst von Microsoft angebotenen Unix-Derivat Xenix.

Quelle : www.heise.de
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Offline Jürgen

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Re: C64: "Brotkasten" legt Bahnhof lahm
« Antwort #8 am: 18 Februar, 2005, 01:08 »
zitat von heise.de:
Zitat
Die Festplatte des Rechners ist jetzt ausgefallen und nicht mehr in Gang zu setzen. Die Originalsoftware sei zwar noch vorhanden, könnte aber auch nicht mehr aufgespielt werden, selbst wenn die Hardware in Gang gesetzt werden könnte.
Das erscheint allerdings seltsam, mit einem irgendwie schon noch beschaffbaren ISA-(E)IDE- oder -SCSI-Controller müsste da auch eine kleine moderne Platte zum Laufen zu kriegen sein, Unterstützung durch's BIOS wäre nicht nötig. Sowas habe ich auch schon 'mal gemacht. Man würde sie vermutlich extern formatieren und bespielen müssen, denke ich.

Erstaunlich immerhin, wie lange die Festplatte durchgehalten hat. Das ist für neuere Typen kaum noch zu erwarten, selbst wenn die sehr wenig strapaziert werden oder sogar meist viele Tage schlafen (würden).

Erschreckend ist, dass offensichtlich bei solchen "Kleinigkeiten" niemand an Weiterentwicklung und Portierung denkt. Das wäre eigentlich zwangsläufig anzuleiern, wenn die Ersatzteilvorräte ein bestimmtes Minimum unterschreiten.

Oder sind die in letzter Zeit wieder öfter in den Zeitungen zu findenden Schienenbrüche auch ein Zeichen von (Material-)Mangelwirtschaft :o

Fällt bald der Bahn-Betriebsfunk aus, weil die Empfängerröhren Typ RENS 1204 alle sind? (Mit dem Reichsadler drauf...)

Haben die in ihrer Logistik nur Leiharbeiter und in der Konzernführung nur plan- und ahnungslose dynamische Shareholder-Value-Spardenker ???

Eigentlich ist dort eine vorsorgende Planung für Jahrzehnte notwendig, es MUSS normalerweise Pläne für technische Revision geben. Schliesslich werden die Bahnsteige auch nicht mehr mit Gaslaternen beleuchtet, die Abteile nicht mit Karbid- oder Tranfunzeln. Oder brauchen heutige D-Züge immer noch Wasser für die (inzwischen elektrisch befeuerte...) Dampfheizung ???

Dass bei der Bahn niemand (mehr) imstande ist, für Ersatz z.B. unter Linux zu sorgen, u.a. weil vermutlich nicht einmal die Source-Codes der Anwendung aufbewahrt wurden, nehme ich einfach 'mal als gegeben an.

Wenn sowas bei einer kleinen Firma oder mit einem Einzelstück passiert, kann man's ja irgendwie verstehen, aber wenn in einem Milliarden-Konzern sowas passiert, wo vermutlich noch immer hunderte dieser Anlagen existieren, ist das unverzeihlich.

Die verantwortlichen Ressort-Leiter und der Vorstand sollten tunlichst auf Ein-Euro-jobs versetzt werden, um 'mal wieder Kontakt zur Realität zu bekommen.
Natürlich ohne Abfindungen, wegen schwerer Pflichtverletzung. Und ohne Auto, 'mal wieder mit dem Nahverkehr der Bahn zur Arbeit, viel Spass  ;D

Jürgen
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« Letzte Änderung: 18 Februar, 2005, 01:11 von Jürgen »
Kein Support per persönlicher Mitteilung!
Fragen gehören in's Forum.

Veränderungen stehen an. Dies ist der bisherige Stand:
28,x°,23.5°,19,2°,13°Ost
,1mØ Multifeed, mit Quattro LNBs; Multiswitches 4x 5/10(+x) - alle ohne Terrestrik und modifiziert für nur ein 12V DC Steckernetzteil (Verbrauch insgesamt 15 Watt)
1mØ mit DiSEqC 1.3/USALS als LNB2 an DVB-S2 STB, aktuell 30°W bis 55°O
1.) FM2A88X Extreme6+, A8-6600K (APU mit 4x 3,9 GHz und Radeon HD8570D), 16GB DDR3 1866, 128GB SSD, 3TB HDD, Win10 x64 Pro 1909 / 10.0.17763.107, Terratec T-Stick Plus (für DAB+), Idle Verbrauch ca. 35 Watt
2.) FM2A75 Pro 4, A8-5600K (APU mit 4x 3,6 GHz und Radeon HD7530D), 8GB DDR3 1600, 128GB SSD, 2TB HDD, Win10 x64 Pro, Idle Verbrauch ca. 45 Watt
3.) Raspberry Pi 512MB u.a. mit Raspbian
4.) GA-MA770-UD3, Phenom II x4 940, 8GB DDR2, Radeon HD6570, 2TiB, USB 3.0, 10 Pro x64 (+ XP Pro 32bit (nur noch offline)), Ubuntu 10.4 64bit, Cinergy S2 USB HD, NOXON DAB+ Stick, MovieBox Plus USB, ...

Samsung LE32B530 + Benq G2412HD @ HDMI 4:2; Tokaï LTL-2202B
XORO HRS-9200 CI+ (DVB-S2); XORO HRT-8720 (DVB-T2 HD)
Empfänger nur für FTA genutzt / ohne Abos
YAMAHA RX-V663 (AV-Receiver); marantz 7MKII; Philips SHP2700 ...
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WinUAE - Amiga-Emulator für Windows ...
« Antwort #9 am: 06 Juni, 2005, 13:08 »
Nach jahrelanger Entwicklungsphase veröffentlichte das WinUAE-Team Version 1.0 des Universal Amiga Emulator für Windows (WinUAE). Das Programm emuliert einen Amiga mit 680x0-CPU, verschiedene Grafikchipsätze (OCS, ECS, AGA) und die komplette Peripherie des 16/32-Bit-Klassikers.

WinUAE basiert auf dem von Bernd Schmidt im August 1995 aus der Taufe gehobenen UAE (bei frühen Versionen stand das "U" für Unusable). Neben der für Linux entwickelten Version gibt es den UAE inzwischen für diverse andere Plattformen (unter anderem Windows, Mac OS, BeOS, Amiga, AmigaPPC). Die CPU-Emulationskern des unter der GPL veröffentlichten UAE findet sich darüber hinaus in verschiedenen anderen Emulatoren wieder (etwa PalmOS Emulator, 68k-Mac-Emulatoren).

Der UAE benötigt für den Betrieb ein Kickstart-ROM. Wer keinen funktionsfähigen Amiga mehr besitzt, kann auf das kommerzielle Amiga Forever von Cloanto für 30 US-Dollar zurückgreifen. Das Paket bringt neben WinUAE, AmigaOS und Applikationen auch die benötigten Kickstart-Dateien mit.

WinUAE 1.0 enthält neben verschiedenen Bugfixes verbesserten Grafikkarten-Support via Picasso96, verwendet Neros ASPI-Layer (sofern installiert) für CDROM-Unterstützung und arbeitet mit den Windows-Treibern des universellen Disketten-Controller Catweasel (MK1, MK3, MK4) zusammen. WinUAE 1.0 gibt es als Windows-Installer, als ZIP- und Quelltext-Archiv (Ver. 0.9.92).

Quelle und Links : http://www.heise.de/newsticker/meldung/60296

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Amiga diverses ...
« Antwort #10 am: 23 Juli, 2005, 06:45 »
Heute vor 20 Jahren stellte Commodore den ersten Amiga auf einer Party in New York vor. Zu diesem Zeitpunkt war der Amiga auf der Basis des 68000-Prozessors von Motorola der fortschrittlichste Heimcomputer: Er verfügte über spezielle Chips für Grafik und Ton, die lustige Namen wie Agnus, Denise und Paula trugen. Er kam mit einem Betriebssystem und einem Speichermanagement, das bereits Multitasking erlaubte. "Wahrend Sie ein Memo drucken und Ihre Datenbank durchsuchen, kann das Modem im Hintergund die neuesten Börsenkurse empfangen", prahlte Commodore in der Pressemeldung.

Im New Yorker Lincoln Center wurden vor allem die grafischen Fähigkeiten dem entzückten Publikum von Andy Warhol präsentiert, der mit dem Amiga und Graphisoft von Islands Software ein Bild der Sängerin Debbie Harry (Blondie) verfremdete. Dazu gab es Musik, mit Musicraft aus dem Amiga-Synthesizer von Roger Powell produziert -- die New Yorker Clubszene kam auf ihre Kosten. Multimedia war das Zauberwort der Stunde.

In historischer Rückschau gebührt dem ersten Amiga der Ruhm, in der Welt der Homecomputer die Umstellung von 8- auf 16-Bit-Systeme eingeleitet zu haben. Ein großer Erfolg wurde der bald Amiga 1000 genannte Computer jedoch nicht. Den schaffte erst das Einsteiger-Modell Amiga 500, das sich als Spieleplattform gegen die Konkurrenz der ST-Computer von Atari behaupten konnte.

Der erste Amiga war das Produkt des Atari-Ingenieurs Jay Miner, der von den 8-Bit-Computern dieser Firma genug hatte und ein Projekt auf der Basis von Motorolas neuem 6800er vorschlug. Mit privatem Kapital wurde der Computer unter dem Codenamen Lorraine in einer neu gegründeten Firma so lange entwickelt, wie Geld vorhanden war. Kurz vor der drohenden Pleite tingelte man mit dem Prototypen über Computershows und sprach bei den einschlägigen Firmen vor. Bei Apple winkte Steve Jobs ab, doch die Time Warner gehörende Atari wie auch Commodore zeigten sich halbherzig interessiert. In beiden Firmen wurde über Nachfolger für die erfolgreichen Homecomputer wie den C 64 oder Atarai 800 nachgedacht. Atari zahlte Geld an und setzte einen Knebelvertrag auf, doch am Ende machte Commodore mit einem guten Übernahmeangebot das Rennen.

Beim ehemaligen Schreibmaschinenhersteller Commodore musste damals der Firmengründer, der Auschwitz-Überlebende Idek Tramielski (Jack Tramiel) seinen Posten räumen. Er nahm die fähigsten Ingenieure mit. Während Tramiels Mannschaft aus CP/M, GEM und billigen standardisierten Bauteilen einen Rechner entwickelte, der später als Atari ST sozusagen der Nachfolger des C 64 wurde, baute man umgekehrt bei Commodore mit dem Amiga praktisch den Nachfolger der Ataris. Als Betriebssystem setzte man auf eine Variante von TripOS der englischen Metacomco, das viele Unix-Konzepte enthielt und von einer grafischen Benutzeroberfläche überdacht wurde. Das ganze System wurde zwischen der Ankündigung im Juli und der ersten Auslieferung im September programmiert.

Leider war der Amiga 1000 eine teure Angelegenheit. Seine überragenden Grafik- und Videofähigkeiten wie das Vermögen zur Genlock-Synchronisierung machten den Amiga zur Lieblingsmaschine der TV-Produzenten. Noch heute kann man bei den Fernsehanstalten den einen oder anderen Amiga entdecken. Fernsehserien wie Miami Vice und Robocop nutzten die Möglichkeiten des Rechners, bei den Filmstudios kam er in Jurassic Park und Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft zum Einsatz. Doch dieselben Firmen, die den Amiga für die Bildproduktion nutzten, kauften für die Büroarbeit IBM-kompatible Rechner. Der Geschäftsmann, der gleichzeitig malt, komponiert und die Börsenkurse per Modem holt, blieb ein Traum der Marketiers.

Eigentlich gehört es nicht zu einem Geburtstagsständchen, doch weil der Niedergang des Amigas ebenfalls eine Klasse für sich war, sei er hier erwähnt. Er begann Anfang der 90er-Jahre, als die Standardkomponenten in den IBM-kompatiblem Systemen immer leistungsfähiger (und billiger) wurden und sich der PC zur Multimedia-Maschine zu entwickeln begann. Hier erwies sich das Konzept, mit speziellen Chips einen Leistungsvorsprung zu haben, als hinderlich. Am Ende waren die Chips und das eng mit ihnen verzahnte AmigaOS zu unflexibel, war die Produktion im großen Maßstab schlicht zu teuer. Hastig auf den Markt geworfene Amiga-Varianten mit großen Qualitätsproblemen verschlimmerten die Lage. Als Commodore schließlich in Konkurs ging, plünderten Investoren wie Escom/Tulip die Konkursmasse aus, ohne sich groß um die Amiga-Welt zu scheren. Als eigenständige Firma werkelte eine deutsche Amiga Technologies eine Weile vor sich hin und musste dann ebenfalls schließen. Über das Ende existieren sehr   unterschiedliche Darstellungen. Von all den Projekten existieren heute noch ein AmigaOS und ein kommerziell verkaufter Emulator.

Jahrelang hatten die Amiga-Fans mit dem Einwand der herrschenden PC-Lehre zu kämpfen, ihre Rechner seien nur Daddelkisten und mit keiner seriösen Anwendung zu gebrauchen. Es entbehrt nicht der Ironie, dass heute abseits der Laptops kaum ein PC verkauft werden kann, der nicht zum Spielen geeignet ist. Damit die echten Amiga-Fans weiter spielen können und der rote Ball weiter hüpfen kann, helfen Emulatoren, den Geburtstag zu feiern.

Quelle und Links : http://www.heise.de/newsticker/meldung/61992

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C64-Style: Kompletter Pentium-4-Rechner in der Tastatur
« Antwort #11 am: 05 Januar, 2006, 06:38 »
Für besonders platzsparende Unterbringung des Rechners

Die eher unbekannte Firma Cybernet hat einen Pentium-4-Rechner vorgestellt, der komplett im Tastaturgehäuse Platz findet. Nostalgiker könnten in der Form glatt das Konzept von C64, Amiga 500, Atari ST und Schneider CPC wiedererkennen. Cybernets ZPC-9000 ist dabei mit einem Intel Pentium 4 Prozessor 478 oder einem Celeron D bestückt. Die Taktraten beim P4 reichen bis 3,2 GHz.

Zur Kühlung des Rechners wurden keinerlei Angaben gemacht. Der ZPC-9000 ist mit einem 865GV Chipsatz von Intel ausgerüstet und unterstützt DDR-SDRAM von 256 MByte bis 2 GByte. Ein integrierter Intel-Extreme- Graphics-2-Chip, der bis zu 96 MByte des Hauptspeichers anspricht, sorgt für die Grafik.

Im Gehäuse steckt eine 3,5-Zoll-Festplatte oder alternativ eine 2,5-Zoll- Wechselplatte. Ein optisches Slim-Laufwerk oder alternativ eine halblange PCI- Karte findet auch noch Platz. Der Rechner ist von Hause aus mit Gigabit-Ethernet ausgestattet. Zudem bringt er AC97-Sound samt Dolby-Digital-Sound 5.1 auf dem Board und zwei 2-Watt-Lautsprecher im Gehäuse mit.

Zur Erweiterung stehen vier USB-2.0-Anschlüsse, eine serielle und eine parallele Schnittstelle sowie ein PS/2-Anschluss und optional ein 56K/V.90-Modem zur Verfügung. Der ZPC-9000 bietet sowohl DVI- als auch S-Video Unterstützung.

Als Mausersatz verfügt das Gerät auch noch über ein Touchpad, wie man es von Notebooks her kennt. Auch ein Kartenleser für CompactFlash, MMC, SD, Memory Stick und SmartMedia ist integriert worden.

Der Tastatur-Rechner ist 47 x 22,9 x 6,35 cm groß und wiegt 3,4 Kilogramm. Das externe 120-Watt-Netzteil bringt noch einmal 500 Gramm auf die Waage.

Den ZPC9000 bekommt man im Shop des Herstellers ab 570,- US-Dollar mit Celeron D 2,53 GHz, 256 MByte RAM und 80 GByte Platte aber ohne Betriebssystem. Das Spitzenmodell mit Pentium 4 3,2GHz, 2 GByte RAM, 300 GByte großer Platte sowie DVD-Brenner kostet 1.324,- US-Dollar.

Quelle : www.golem.de

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Re:C64-Style: Kompletter Pentium-4-Rechner in der Tastatur
« Antwort #12 am: 05 Januar, 2006, 12:21 »
Oder einfach den C-64 Joystick nehmen.
Diverse Satschüsseln DVB-Receiver und -Karten...

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Emulationssoftware Amiga Forever 2006 erschienen
« Antwort #13 am: 18 Juni, 2006, 08:14 »
Software-Hersteller Cloanto hat mit Amiga Forever 2006 ein neue Version seines Amiga-Emulators aufgelegt. Freunde des Legacy-Computersystems der 80er können die Software in drei Geschmacksrichtungen erwerben, die sich preislich zwischen 30 und 60 US-Dollar bewegen.

Die einfachste und günstigste Variante ist die Online Edition. Sie enthält eine vorkonfigurierte Umgebung aus Emulationssoftware, dem Amiga-Betriebssystem und zusätzlichen Programmen. Nach der Installation, die nur unter Windows erfolgen kann, lassen sich das ROM, die Betriebssystem-Dateien und auch die mitgelieferten Anwendungen auch von anderen Betriebssystemen auf der gleichen Hardware benutzen.

Wer mehr will, hat die Wahl zwischen der Plus Edition, die in Form eines ISO-Images heruntergeladen werden kann, und der Premium Edition, einer Box-Version mit der Amiga Forever Plus Edition-CD und zwei zusätzlichen Video-DVDs, die wichtige Meilensteine aus der Geschichte des Spiele-Computers dokumentieren. Die beiden letztgenannten Versionen sind nicht nur unter Windows lauffähig, sondern lassen sich auch direkt unter anderen Betriebssystemen wie Linux und Mac OS X betreiben. Außerdem enthalten sie eine größere Auswahl an Software, wie den Amiga Explorer für den Datenaustausch mit Windows-Rechnern im Netzwerk.

Quelle und Links : http://www.heise.de/newsticker/meldung/74378
« Letzte Änderung: 18 Juni, 2006, 08:16 von transwarp »
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Re: Emulationssoftware Amiga Forever 2006 erschienen
« Antwort #14 am: 03 August, 2006, 09:36 »
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