Autor Thema: Telekom: Abbau, Umbau und Aufbau  (Gelesen 20361 mal)

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Telekom-Chef will Mitarbeitern an die Gehälter
« Antwort #45 am: 05 Januar, 2007, 13:00 »
Die Beschäftigten der Deutschen Telekom müssen mit Einschnitten rechnen: Vorstandschef René Obermann fasst Kürzungen bei den Gehältern und anderen Leistungen der Beschäftigten ins Auge. Im Vergleich zu anderen Firmen und Branchen biete die Deutsche Telekom "immer noch komfortable Rahmenbedingungen und eine gute Bezahlung", erklärte Obermann in einem Brief an die Beschäftigten, von dem AFP eine Kopie vorliegt. Dies werde "nicht so bleiben können, weil wir unsere Kosten dringend senken müssen. Leider eben auch unsere Personalkosten."

Kostensenkungsprogramm

Damit die Telekom möglichst vielen Menschen ein langfristige Beschäftigungsperspektive sichern könne, müsse sie "deutlich produktiver werden und von einigen Gewohnheiten Abschied nehmen, um so die Kosten pro Arbeitsstunde zu senken", betonte Obermann. Die Deutsche Telekom hat derzeit weltweit 250.000 Beschäftigte, davon 180.000 in Deutschland. Anfang des vergangenen Jahres hatte das ehemalige Staatsunternehmen ein Programm zum Abbau von 32.000 Stellen eingeleitet, das 2008 abgeschlossen werden soll.

In seinem Brief zeichnete Obermann ein düsteres Bild von der aktuellen Lage der Telekom. Es sei nicht zu erwarten, dass sich der Verlust von Festnetzkunden kurzfristig stoppen lasse. Dieser Trend könne sich "kurzfristig sogar verschärfen". Ihre größten Anstrengungen werde die Deutsche Telekom auf den Ausbau des Breitbandgeschäfts richten. "Darin liegt unsere Chance auf Wachstum", betonte der Vorstandschef.

Obermann hatte im November Kai-Uwe Ricke an der Spitze des Unternehmens abgelöst.

Quelle : www.onlinekosten.de

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ver.di: Telekom-Beschäftigte sehen Belastungsgrenzen erreicht
« Antwort #46 am: 18 Januar, 2007, 18:42 »
Viele Beschäftigte der Deutschen Telekom halten angesichts des harten Sparkurses des Unternehmens die Belastungsgrenzen für erreicht. Vom Vorstand erwarteten die Mitarbeiter einen klaren Kurswechsel zu Gunsten des Personals, erklärte Frank Bethke vom ver.di Landesbezirk in Nordrhein-Westfalen am heutigen Donnerstag in Düsseldorf. Als Gründe für die zunehmende Verschärfung der Arbeitsbedingungen sieht die Gewerkschaft unter anderem den Verlust von 120.000 Arbeitsplätzen seit 1996, Standortschließungen sowie Auslagerungen von Konzernteilen.

An diesem Freitag wollen deshalb Betriebsräte und Vertrauensleute aus NRW-Telekom-Betrieben eine "Belastungswarnung" an den Vorstand aussprechen und 10.000 Unterschriften überreichen. Ein besserer Service und stärkere Kundenorientierung seien nicht über die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen zu erreichen, betonte ver.di. Telekom-Chef René Obermann hatte in den vergangenen Wochen mehrfach eine Service-Verbesserung angemahnt und härtere Einschnitte angekündigt.

Quelle : www.heise.de

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Telekom-Chef: Keine Garantie für Verzicht auf Entlassungen nach 2008
« Antwort #47 am: 05 Februar, 2007, 11:29 »
Die Deutsche Telekom wird den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen nicht über das Jahr 2008 hinaus garantieren und will massiv den Rotstift bei Personalkosten ansetzen. Das Unternehmen mache zwar alles, um Beschäftigung zu sichern, "eine Garantie dafür kann ich aber nicht geben", sagte Telekom-Chef René Obermann dem Bonner General-Anzeiger. "Wettbewerber erbringen heute die gleichen Dienstleistungen wie wir zum halben Preis. Wie soll das denn gutgehen?" Darüber werde der Konzern jetzt mit den Gewerkschaften verhandeln. "Unsere Kosten pro Arbeitsstunde liegen dramatisch über dem Wettbewerb und müssen reduziert werden. Daran führt kein Weg vorbei", betonte der Telekom-Chef. Das bedeute für die Beschäftigten, "auch mehr zu arbeiten und auf Besitzstände zu verzichten".

Neben den Personalkosten gebe es auch andere Bereiche, in denen gespart werden könne, zum Beispiel in der Werbung oder bei IT- Systemen. Die Personalkosten schlagen aber Obermann zufolge im Inland mit fast 25 Prozent zu Buche. "Ich glaube, die Dimension unseres Problems ist noch nicht hinreichend klar: Wir mussten gerade unsere Erwartungen für das operative Ergebnis für dieses Jahr um 1,2 Milliarden Euro nach unten korrigieren", sagte Obermann. Da die Telekom aber auf die Akzeptanz am Kapitalmarkt angewiesen sei, müsse zugleich das "Dividendenversprechen" gehalten werden.

Die Telekom- Dividende soll laut früheren Angaben ungeachtet des Ergebnisrückgangs im Geschäftsjahr 2006 mindestens gleich hoch wie im Vorjahr ausfallen. Insbesondere im Geschäftsfeld "Breitband/Festnetz" habe man mit "extrem harten Wettbewerbsbedingungen" zu kämpfen und verfehle die Planvorgaben um 800 Millionen Euro, hieß es bei der Telekom zur Senkung der Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2007; die Festnetzsparte verlor im vergangenen Jahr über zwei Millionen Kunden an die Konkurrenz.

Quelle : www.heise.de

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Telekom-Chef stößt mit Rotstiftplänen auf Widerstand
« Antwort #48 am: 05 Februar, 2007, 14:08 »
Telekom-Vorstandschef René Obermann stößt mit seinen Rotstiftplänen für die Personalkosten der Deutschen Telekom auf Widerstand der Gewerkschaft. "Das Unternehmen braucht eine plausible Marktstrategie anstelle des dicken Rotstifts, um die Personalkosten zu drücken", sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Lothar Schröder. Damit wandte sich Schröder umgehend gegen die Ankündigungen Obermanns, den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen nicht über 2008 hinaus garantieren zu wollen und massiv den Rotstift bei Personalkosten anzusetzen.

Es sei nicht zu übersehen, dass der Vorstand daran arbeiten müsse, die Konzernumsätze zu steigern. Dazu brauche er aber motivierte Beschäftigte und guten Service. "Nur wer einen sicheren Arbeitsplatz hat, ist bereit, die notwendigen Umbrüche innerhalb des Konzerns mitzugestalten", betonte Schröder. Er warnte Obermann davor, über die Absenkung der Ausbildungsvergütung für bestimmte Berufsgruppen zumeist weibliche Auszubildende zu diskriminieren. "Das sind Pläne, die nicht in die Zeit passen. Frauen müssen für ihre Arbeit genauso gut bezahlt werden wie ihre männlichen Kollegen", unterstrich er.

Das Unternehmen mache zwar alles, um Beschäftigung zu sichern, "eine Garantie dafür kann ich aber nicht geben", sagte Obermann dem Bonner General-Anzeiger. Die Deutsche Telekom hatte vor gut einer Woche eine Gewinnwarnung abgegeben.

Quelle : www.heise.de

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Ver.di geht im Streit um Konzernumbau auf Telekom zu
« Antwort #49 am: 14 Februar, 2007, 10:59 »
Die Gewerkschaft ver.di ist im Streit um den Umbau der Deutschen Telekom auf die Konzernführung zugegangen. "Ver.di ist bereit, an einer Verbesserung des Service bei der Deutschen Telekom mitzuwirken", teilte die Gewerkschaft am Mittwoch in Bonn mit. So könnten Kapazitätsschwankungen durch langlaufende Arbeitszeitkonten aufgefangen werden. Die von dem Unternehmen geplante Auslagerung von Teilen der Festnetzsparte T-Com in eine neue Einheit T-Service lehnte ver.di ab.

Von dem vom Vorstand geplanten Umbau wären 45.000 Mitarbeiter betroffen. Ver.di- Bundesvorstand Lothar Schröder befürchtet, dass nach der Auslagerung die Löhne bei T-Service gedrückt und Teile des Bereichs verkauft werden könnten. Der Konzern plant Einschnitte, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, hat sich aber bislang nicht zu deren Höhe geäußert. Vorstandschef René Obermann hatte wiederholt betont, dass durch T-Service der Abbau weiterer Arbeitsplätze verhindert werden soll.

Ver.di begründete seinen Vorstoß mit der schwierigen wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft. "Die Kunden wenden sich ab, und die Umsätze brechen ein", sagte Schröder, der im Aufsichtsrat der Telekom sitzt. Diese Entwicklung dürften allerdings nicht die Mitarbeiter der Telekom ausbaden. Der Bonner Konzern hatte kürzlich wegen des harten Wettbewerbs seine Prognose zum zweiten Mal innerhalb von sechs Monaten senken müssen. Neben der Regulierung, die das Unternehmen massiv im Wettbewerb benachteilige, seien dafür auch "Managementfehler der Vergangenheit" schuld, sagte Schröder. Die Telekom will mit den Arbeitnehmervertretern Verhandlungen über den Umbau aufnehmen. Einen Termin nannten die Parteien bislang nicht.

Quelle : www.heise.de

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Streit um Telekom-Umbau: ver.di kündigt massiven Widerstand an
« Antwort #50 am: 15 Februar, 2007, 17:32 »
Der Streit um den Umbau der Deutschen Telekom wird heftiger. Die Gewerkschaft ver.di warf dem Vorstand des Bonner Konzerns am Donnerstag vor, die Beschäftigten zu brüskieren. "Offenbar sucht die Unternehmensführung die Konfrontation mit den eigenen Beschäftigten und der Gewerkschaft. Damit gerät die Arbeitsfähigkeit des gesamten Unternehmens ernsthaft in Gefahr", sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Lothar Schröder. Der Vorstand schlage das Kooperationsangebot von ver.di zu einer gemeinsamen Serviceoffensive offensichtlich aus und halte an den Umbauplänen zu Lasten der Beschäftigten fest. Das gehe aus einem aktuellen Telekom-Schreiben an die Beschäftigten hervor.

In dem Schreiben bekräftigt die Unternehmensführung laut ver.di ihre Absicht, an der Gründung der umstrittenen T-Service-Sparte festzuhalten. Die Beteuerungen, dass mit der Ausgliederung keine Verkaufsabsichten verbunden seien, sind aus Sicht von ver.di unglaubwürdig. Bereits jetzt würden immer wieder Unternehmensteile veräußert. Offensichtlich verfolge das Management das Ziel, den Konzern zu filetieren und reif zu machen für einen Teilverkauf, meinte Schröder. Er kündigte massiven Widerstand von Beschäftigten und ver.di gegen Auslagerungspläne und Lohnkürzungen an. "Eine Zerschlagung der Telekom ist mit uns nicht zu machen", betonte er.

"Es ist absurd, bei den T-Service-Plänen von einer Filetierung des Konzerns zu sprechen. Die Deutsche Telekom will eben keinen Verkauf der Service-Einheiten an Dritte", betonte dagegen ein Konzernsprecher . Das habe auch der Telekom-Vorstand in einem Schreiben an die Mitarbeiter klar gestellt. Die Deutsche Telekom wolle Beschäftigung sichern und gleichzeitig den Service verbessern. Entsprechend begrüße das Unternehmen die Gesprächsbereitschaft von verdi. "Wir stehen zur Verfügung", unterstrich der Telekom-Sprecher. Mit dem Konzept "Unternehmen im Unternehmen", das auch für die neuen Servicebereiche angewandt werden soll, habe der Bonner Konzern beste Erfahrungen gemacht. So werde die T-Punkt Vertriebsgesellschaft in diesem Jahr 1500 neue Stellen schaffen und 200 Shops eröffnen. "Damit haben wir in den drei Jahren seit der Schaffung dieser Einheit die Anzahl der Shops fast verdoppelt."

Quelle : www.heise.de

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Gewerkschaft befürchtet Auslagerung von 60.000 Telekom-Stellen
« Antwort #51 am: 22 Februar, 2007, 15:05 »
Vom Sparprogramm der Deutschen Telekom sind nach Gewerkschaftsbefürchtungen erheblich mehr Mitarbeiter in Deutschland betroffen als bisher angenommen. Die Gewerkschaft ver.di geht davon aus, dass die geplanten Auslagerungen in einen Service-Bereich des Bonner Konzerns für 60.000 Mitarbeiter gelten sollen. Das wären 15.000 mehr als bekannt. Außerdem würden voraussichtlich 13.000 Mitarbeiter der Telekom unter dem Verkauf von Konzernteilen leiden, teilte ver.di heute in Bonn mit.

Die Gewerkschaft kündigte massiven Widerstand gegen die Umbaupläne an. Für kommenden Mittwoch sei eine Protestkundgebung mit über 10.000 Teilnehmern geplant. Eine Telekom-Sprecherin nannte die ver.di-Zahl 60.000 "aus der Luft gegriffen".

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Telekom will über Beschäftigungsgarantien verhandeln
« Antwort #52 am: 23 Februar, 2007, 17:45 »
Die Deutsche Telekom will bei der Gründung der umstrittenen T-Service-Sparte über Beschäftigungsgarantien auch nach 2008 verhandeln. Der Konzernvorstand erhoffe sich von der Aufsichtsratssitzung am kommenden Mittwoch grünes Licht für die Verhandlungen mit den Sozialpartnern, teilte das Unternehmen am heutigen Freitag in Bonn mit.

Der Konzern strebe bei der geplanten Gründung von Service- Gesellschaften im Konzern (T-Service) unter anderem eine längere Arbeitszeit, eine stärkere persönliche Leistungsorientierung und neue Einstiegsgehälter für Nachwuchskräfte an. Die "Anpassung der Konditionen" würde es der Telekom ermöglichen, Arbeitsplätze im Konzern über Ende 2008 hinaus zu sichern und den Kunden einen besseren Service zu bieten.

"Wir wollen die Beschäftigung im Konzern halten und die Arbeit mit eigenen Mitarbeitern erledigen", sagte T-Com Personalvorstand Dietmar Welslau. Ein Verkauf der T-Service-Einheiten an Dritte sei ebenso wenig geplant wie drastische Veränderungen der Beschäftigungsbedingungen, bekräftigte Welslau.

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat für den Tag der Aufsichtsratssitzung eine große Protestaktion mit mehr als 10.000 Teilnehmern vor der Bonner Telekom-Zentrale geplant. Nach Befürchtungen der Gewerkschaft drohen durch die geplanten Auslagerungen in einen neuen Service-Bereich des Bonner Konzerns für mehr als 60.000 der 160.000 Telekom-Mitarbeiter Gehaltseinbußen und Mehrarbeit. Der Konzern hatte diese Zahl zurückgewiesen. Zuvor hatte Telekom-Chef René Obermann angedeutet, dass mehr als 45.000 Mitarbeiter von der geplanten Ausgliederung betroffen sein könnten.

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Zeitung: T-Com bietet sichere Arbeitsplätze gegen längere Arbeitszeit
« Antwort #53 am: 24 Februar, 2007, 18:25 »
T-Com-Vorstand Timotheus Höttges hat sich gegen Vorwürfe der Gewerkschaft Verdi gewehrt, mit der geplanten Ausgründung von Servicegesellschaften gehe der Konzern auf Konfrontationskurs zu seinen Beschäftigten.

"Das sehe ich anders. Auf meinen Brief an die Mitarbeiter habe ich mehr als 300 Antworten erhalten, in denen auch zahlreiche konstruktive Ideen geäußert wurden", sagte Höttges dem "Tagesspiegel am Sonntag". Der Konzern ist bereit, auch über eine Beschäftigungsgarantie über 2008 hinaus zu verhandeln. "Am wichtigsten für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist es, langfristig sichere Arbeitsplätze zu haben. Sicher bedeutet aber auch eine Annäherung der Konditionen an das Marktniveau", sagte Höttges.

Die Arbeitszeiten müssten sich aber an den Anforderungen der Kunden orientieren. Die Ausgliederung der T-Punkt Gesellschaft sei das beste Beispiel dafür, dass das genau der richtige Weg sei. Der Gewerkschaft Verdi bot Höttges "konstruktive Gespräche" an. "Wir sollten jetzt gemeinsam an Lösungen arbeiten. Dabei können wir ja auf gute gemeinsame Erfahrungen aufbauen", sagte der T-Com-Vorstand.

Quelle : www.satundkabel.de

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Bericht: Telekom will 55.000 Arbeitsplätze auslagern
« Antwort #54 am: 28 Februar, 2007, 09:41 »
Die Deutsche Telekom will rund 55.000 Mitarbeiter in eine neue Servicegesellschaft auslagern. Das berichtet heute die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf Unternehmenskreise. Demnach will der Konzern die Beschäftigten in eine geplante Tochterfirma namens T-Service ausgliedern, die für Kundendienst und die Callcenter zuständig sein soll. Dort sollen vor allem Mitarbeiter der Festnetzsparte T-Com unterkommen. Ihr Job solle ihnen für fünf Jahre garantiert werden.

Die neuen Pläne will Telekom-Chef René Obermann laut Bericht heute dem Aufsichtsrat vorschlagen. Bisher hatte die Telekom noch unter der Ägide von Obermanns Vorgänger Kai-Uwe Ricke von 45.000 Mitarbeitern gesprochen, die in eine neue Geschäftseinheit ausgegliedert werden sollen. Die Gewerkschaft hatte die Ausgliederung von 60.000 Stellen befürchtet.

Die Wochenarbeitszeit der betroffenen Service-Mitarbeiter werde von 34,5 auf 40 oder 40,5 Stunden angehoben, der Stundenlohn unter dem bisherigen Niveau liegen, heißt es in dem Bericht weiter. Da die T-Service-Mitarbeiter aber mehr arbeiteten, würde ihr Monatsgehalt etwa konstant bleiben. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di habe die Maßnahmen bereits abgelehnt und Proteste angekündigt.

Quelle : www.heise.de

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Großdemo gegen Stellenabbau bei der Telekom
« Antwort #55 am: 28 Februar, 2007, 13:44 »
Mehr als zehntausend Beschäftigte der Deutschen Telekom haben heute auf einer Großdemonstration in Bonn gegen Arbeitsplatzabbau und Lohndrückerei des Konzerns protestiert. Zu der Kundgebung hatte die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di aufgerufen. Die Demonstranten waren aus dem gesamten Bundesgebiet nach Bonn gekommen. Auf Plakaten hieß es unter anderem, "gegen Konzernzerschlagung und Lohnkürzung" oder "T-Service: Kein Anschluss mehr mit dieser Nummer".

Zuvor hatten die Demonstranten bei der Bundesnetzagentur eine "freundlichere Regulierung" für die Telekom gefordert. Der Protest der Beschäftigten richtet sich vor allem aber gegen die Pläne des Vorstands, mehrere Zehntausend Beschäftigte in eine Service-Gesellschaft auszugliedern. Über diese Pläne und die künftige Strategie von Vorstandschef René Obermann wollte der Aufsichtsrat am Nachmittag beraten.

Quelle : www.heise.de

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Telekom-Chef sucht Glück im Ausland und Streit mit ver.di
« Antwort #56 am: 01 März, 2007, 19:12 »
Drei Monate nach seinem Amtsantritt steht Telekom-Chef René Obermann möglicherweise vor einer der härtesten Auseinandersetzungen in seiner Managerkarriere. Gewerkschaften und Belegschaft haben ihm wegen der geplanten Ausgliederung von 50.000 Mitarbeitern in eine Service-Gesellschaft den Kampf angesagt. Dabei zeigt der 43-jährige Manager zwar Verständnis für die Sorgen der Beschäftigten, doch er scheut den Konflikt nicht und bleibt in der Sache hart: "Wir müssen reagieren, sonst laufen wir auf Grund", analysiert er die Lage, wie sie sich aus seiner Sicht darstellt.

Und so verteidigt er seine Pläne gegen die Kritik der Gewerkschaften, die von Lohndrückerei sprechen und gar einen Verkauf von Teilen der neuen Service-Sparte befürchten. Gegenüber den Wettbewerber seien die Kosten bei der Telekom zu hoch, sagt Obermann. Gewerkschafter wie Lothar Schröder von ver.di befürchten dagegen massive Einbußen bei den Löhnen. Knapp fünf Milliarden Euro will die Telekom bis zum Ende der Dekade einsparen.

Nach den Plänen von Obermann soll die Telekom in Deutschland ein neues Gesicht bekommen. Die Mängel im Service sollen beseitigt, die Produktpalette den Kundenansprüchen angepasst und die Markenvielfalt abgeschafft werden. So soll der Kunstname T-Com durch T-Home ersetzt werden. Eine Schlüsselrolle beim Werben um die Kundenschaft räumt Obermann dem Service ein. "Wir müssen hier besser werden, um unsere höheren Preise zu rechtfertigen", unterstreicht er. Wegen ihrer Kostenbasis werde die Telekom immer teurer bleiben. Für die preisbewussten Kunden will die Telekom im Sommer zudem eine Billigmarke für Mobilfunk und DSL auf den Markt bringen. Mehr verrät Obermann nicht. Experten haben Zweifel am Erfolg der Maßnahmen: "Der Markt ist in vielen Bereichen gesättigt und es herrscht ein starker Preiswettbewerb", sagt Martin Gutberlet von der Marktforschungsgesellschaft Gartner.

Doch Obermann hat kaum Alternativen zu seinen Plänen und muss einen Riesenspagat hinbekommen. Neben den Gewerkschaften sitzen ihm Regulierer, Aktionäre und Konkurrenten im Nacken. Im Inland laufen der Telekom die Kunden in Scharen davon und drücken auf die Gewinne. Selbst der Mobilfunk, einst die Vorzeigesparte des Konzerns, ist in Deutschland durch den Preiskampf unter Druck geraten. Obermann nennt die Schwachstellen mit Namen und bleibt Realist: Stabilisierung der Lage, lautet sein Minimalziel. Im Klartext: Der Telekom-Vorstand geht davon aus, dass das Unternehmen in diesem Jahr erneut zwei Millionen Kunden im Festnetzgeschäft an die Konkurrenz verlieren wird. "In Deutschland müssen wir uns in den nächsten 15 Monaten auf das Brot- und Butter-Geschäft konzentrieren", räumt T- Com-Chef Timotheus Höttges ein.

Während die Telekom auf dem Heimatmarkt nur langfristig mit einer Erholung rechen kann, will Obermann seinem Unternehmen mit Akquisitionen neue Wachstumsfantasien einhauchen. Ohne diese wird der Aktienkurs auf dem niedrigen Stand kleben bleiben – was den Großaktionären Bund und Blackstone nicht schmecken würde. Um den finanziellen Spielraum zu erweitern, plant Obermann den Verkauf von Beteiligungen und Immobilien. Nach Einschätzung von Analysten könnten hierdurch über zehn Milliarden Euro in die Kassen gespült werden. Das Geld braucht der Konzern. Denn klar ist, ohne einen großen Wurf verliert die Telekom den Anschluss in Europa. Dort geben andere das Tempo schon vor: Die spanische Telefónica beispielsweise hat sich, auch begünstigt durch tatkräftige Unterstützung ihrer Regierung, als gefräßiger Zukäufer wie unter anderem beim britischen Mobilfunkbetreiber O2 betätigt. Auch auf die Telecom Italia haben die Spanier eine Auge geworfen – und an der hatte sich bekanntlich der frühere Telekom-Chef Ron Sommer vor acht Jahren die Zähne ausgebissen.

Die neue Konzernstrategie der Deutsche Telekom

Mit dern neuen Strategie will Telekom-Chef René Obermann das langfristiges Überleben des Konzerns am Markt sichern. Dabei geht es im Kern um die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit im Inland, um Wachstum auf den ausländischen Mobilfunkmärkten durch Zukäufe und die Stärkung der Geschäftskundensparte durch Partnerschaften.

Für die Privatkunden werden die Veränderungen am sichtbarsten sein: So werden die Telekom-Produkte künftig nur noch unterschieden in T-Home für Angebote zu Hause und T-Mobile für Angebote unterwegs. Alle anderen Marken wie T-Com und T-Online werden als Marke künftig verschwinden. Mit dieser Vereinfachung erhofft sich der Vorstand mehr Orientierung für die Kunden und einen effizienten Mitteleinsatz.

Zugleich setzt die Telekom auf das Wachstum bei schnellen Internetzugängen. Hierzu sollen neben dem geplanten Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes (VDSL) weitere 750 Städte bis zur Jahresmitte mit einer aufgerüsteten DSL-Variante (ADSL2+) versorgt werden. Der Aufbau einer neuen Medienplattform soll bis Ende 2007 für rund 17 Millionen Haushalte IPTV und Bündelangebote ermöglichen. Bis zur Jahresmitte will der Konzern darüber hinaus mit einer Billigmarke im DSL-Geschäft an den Markt gehen.

Der umstrittenste Teil der Obermann-Pläne ist die Ausgliederung von rund 50.000 Mitarbeitern in eine Service-Gesellschaft des Unternehmens. Mit dieser Maßnahme will der Bonner Konzern sowohl Kosten sparen wie auch den Service durch Bündelung dieser Aktivitäten verbessern. Im Ausland hat die Telekom zudem wieder Zukäufe im Mobilfunk ins Visier genommen, um weiteres Wachstum zu generieren. Der Geschäftskundensparte T-Systems will Obermann durch eine Partnerschaft eine stärkere internationale Ausrichtung geben.

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DGB-Chef warnt vor Zerschlagung der Telekom
« Antwort #57 am: 02 März, 2007, 17:16 »
DGB-Chef Michael Sommer hat vor einer Zerschlagung der Telekom gewarnt und den Bund aufgefordert, . Durch den Aufsichtsratsbeschluss sei die Gefahr gewachsen, dass der Konzern auseinander breche, sagte der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) dem Berliner Tagesspiegel. Deswegen habe die gesamte Arbeitnehmerbank auch dagegen gestimmt. Das Unternehmen bestehe künftig nur noch aus den Teilkonzernen T-Home und T-Mobile, spalte die Festnetzsparte auf und bereite damit die Filetierung vor.

Konzernchef René Obermann hatte am Donnerstag seine neue Strategie präsentiert, nachdem er hierfür im Kontrollgremium grünes Licht erhalten hatte. Sie sieht unter anderem neue Produkte, eine Zwei-Marken-Strategie sowie Kosteneinsparungen und die Ausgliederung von 50.000 Mitarbeitern in eine neue Tochterfirma T-Service vor. Gewerkschaften kündigten wegen der geplanten Abschiebung der Telekom-Mitarbeiter in die T-Service ihren Widerstand an.

Für den kommenden Montag hat die Gewerkschaft ver.di zu einer Demonstration in Offenbach aufgerufen. Zu einer Protestkundgebung wird der ver.di-Bundesvorsitzende Frank Bsirske erwartet. Die Gewerkschaft rechnet nach eigenen Angaben mit etwa 1500 Demonstranten aus Hessen und Rheinland-Pfalz. Am Mittwoch hatten 13.000 Beschäftigte aus dem gesamten Bundesgebiet vor der Telekom-Zentrale gegen die Umbaupläne protestiert.

DGB-Chef Sommer forderte unterdessen den Bund auf, mehr als 25 Prozent der Telekom-Anteile zu behalten. In dieser Phase dürfe er auf keinen Fall weitere T-Aktien verkaufen, "weil er sonst die internationalen Finanzinvestoren einladen würde, die Mehrheit zu übernehmen und den Konzern anschließend zu zerlegen". Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) solle aufhören, Investoren wie Blackstone zu hätscheln und zu tätscheln. Er habe es in der Hand, eine vernünftige Privatisierungspolitik zu betreiben.

Wie Sommer weiter sagte, lägen vor ver.di und der Telekom sehr schwere Verhandlungen. "Ich vermute, dass der Streit um die Zukunft der Telekom-Beschäftigten eskalieren wird. Die Menschen sind zu Recht sauer und unendlich verunsichert", betonte der DGB-Chef in dem Interview. Sie seien nicht mehr bereit, die Zeche für schwere Managementfehler und eine verfehlte Regulierungspolitik zu zahlen.

Quelle : www.heise.de

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ver.di geht auf Konfrontationskurs mit der Telekom
« Antwort #58 am: 04 März, 2007, 11:25 »
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat im Streit mit der Telekom um die Ausgliederung von 50.000 Beschäftigten, längere Arbeitszeiten und eine schlechtere Bezahlung die Tonlage verschärft. Der Konzern steuere mit seinen Plänen in vielen Bereichen auf Armutslöhne zu, sagte ver.di-Chef Frank Bsirske am gestrigen Samstag in Lübeck auf der Landesbezirkskonferenz der Gewerkschaft.

In einem Interview mit dem Nachrichtmagazin "Der Spiegel" kündigte ver.di-Bundesvorstand und Telekom-Aufsichtsratsmitglied Lothar Schröder eine härtere Gangart an: "Wir werden alle Mittel der Tarifpolitik bemühen, um in diesem Konflikt weiterzukommen, und kein vernünftiger Tarifpolitiker schließt das Mittel des Streiks aus."

Auf einer Aufsichtsratssitzung am vergangenen Mittwoch hatte das Kontrollgremium gegen die Stimmen der Arbeitnehmervertreter den Vorstandsplänen zugestimmt, rund 50.000 Mitarbeitern in eine Tochterfirma mit dem Namen T-Service auszugliedern.

Diese Maßnahme entbehre jeder Grundlage. "Die neue Gesellschaft wird den Service bei der Telekom nicht verbessern", sagte Schröder dem Magazin. Der Service sei deshalb so schlecht, weil in der Vergangenheit schon tausende Menschen aus diesem Bereich abgezogen worden sein.

Schröder rechnet damit, dass die Abschiebung der Beschäftigten in die T-Service nur der erste Schritt eines weit reichenden Konzernumbaus sein wird. "Wir befürchten einen desintegrativen Ansatz, bei dem man erst Geschäftseinheiten verkapselt und dann später verkauft, statt bei neuer Technologie in neue Geschäftsfelder zu investieren", betonte Schröder. Am Ende müsse man sich fragen, was von der Telekom überhaupt noch übrig bleibe.

So berichtete die "Wirtschaftswoche", dass Telekom-Chef René Obermann die Festnetzsparte ganz zerschlagen will. Die Pläne des Unternehmens gingen weit über das hinaus, was bislang bekannt sei. So bereite Obermann die komplette Auflösung von T-Com vor. Durch die Gründung einer eigenständigen Netzgesellschaft mit fast 25.000 Mitarbeitern, die derzeit bei der T-Com, T-Systems und T-Mobile mit der Netzplanung und dem -betrieb beschäftigt sind, ließen sich weitere Kosten einsparen. Die Telekom nehme zu Spekulationen keine Stellung, sagte ein Konzernsprecher.

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DGB-Chef: Arbeitszeitverlängerung bei der Telekom ist "Lohnraub"
« Antwort #59 am: 05 März, 2007, 08:57 »
DGB-Chef Michael Sommer hat die geplante Arbeitszeitverlängerung bei der Telekom als "Lohnraub" kritisiert. Die Arbeitszeitverringerung auf 34 Stunden sei von den Arbeitnehmern durch Lohnverzicht von acht Prozent bezahlt worden, sagte Sommer am Montag im ARD-Morgenmagazin. "Das heißt, man will jetzt die Arbeitszeitverkürzung rückgängig machen (...) und gleichzeitig diese acht Prozent einkassieren." Das sei schlicht und ergreifend Lohnraub, sagte Sommer.

Gegen die Sparpläne der Telekom und den geplanten Konzernumbau hat sich am Wochenende der Widerstand verschärft. 300 Konzernbetriebsräte wandten sich in einer Resolution gegen Stellenabbau, den Verkauf von Beteiligungen und Standortschließungen. Vorstandschef René Obermann verteidigte den eingeschlagenen Kurs: Zu den Kosteneinsparungen gebe es keine Alternative, sagte er Bild am Sonntag. Mit den Plan zur Ausgliederung von 50.000 Beschäftigten, längeren Arbeitszeiten und einer schlechteren Bezahlung steuere der Konzern auf Armutslöhne zu, sagte Ver.di-Chef Frank Bsirske.

Die Telekom will die rund 50.000 Mitarbeiter in eine Tochterfirma mit dem Namen T-Service ausgliedern und dadurch bis zu eine Milliarde Euro Kosten sparen. Einen Bericht der Wirtschaftswoche über eine bevorstehende Zerschlagung der gesamten Festnetzsparte T-Com wies Konzernsprecher Philipp Schindera zurück. Solche Pläne gebe es nicht, sagte er der dpa. Dem Wirtschaftsmagazin zufolge bereitet Obermann angeblich die vollständige Auflösung der T-Com vor. Angesichts der zunehmenden Verhärtung der Fronten muss sich der Vorstand bei den anstehenden Verhandlungen mit der Gewerkschaft auf eine harte Auseinandersetzung einstellen.

Die Konzernbetriebsräte der Telekom forderten den Vorstand auf, die Beschäftigten nicht weiter in ihrer Existenz zu bedrohen und "endlich die Voraussetzungen zu schaffen, dass diese ihre Produktivität entfalten können". Die Ziele des Managements hinsichtlich der Erschließung neuer und bestehender Märkte wurden unterdessen ausdrücklich begrüßt. Vor allem müsse der Service und der Vertrieb den Kundenanforderungen gerecht werden, hieß es weiter.

Wenn die neue Konzernstrategie aufgehe, würden Arbeitsplätze sicherer und in einigen Bereichen sogar neue Jobs geschaffen, sagte Obermann der Bild am Sonntag weiter. Für Führungskräfte werde es in diesem Jahr bei den Gehältern eine Null-Runde geben, kündigte er an. Auch er wolle einen finanziellen Beitrag leisten. Mit dem eingesparten Geld könnten zum Beispiel zusätzliche Ausbildungsplätze bezahlt werden.

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