Autor Thema: Telekom: Abbau, Umbau und Aufbau  (Gelesen 20356 mal)

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ver.di droht Telekom mit technischen Problemen zur WM
« Antwort #30 am: 17 Mai, 2006, 09:29 »
Warnstreiks sollen einen Vorgeschmack auf die WM geben

Im Tarifstreit mit der Telekom droht die Gewerkschaft ver.di mit technischen Problemen während der Fußballweltmeisterschaft. Warnstreiks sollen einen "Vorgeschmack auf die WM" geben.

Um den Druck auf die Telekom zu erhöhen, konzentriert ver.di seine Warnstreiks am Mittwoch auf den besonders empfindlichen Bereich Netzinfrastruktur. Die Beschäftigten im Bereich Netzinfrastruktur in Bayern sollen sich mit den Warnstreiks "gegen die angebotene Minusrunde des Arbeitgebers wehren".

Die Telekom soll im Hinblick auf ihren VDSL-Ausbau einen "Vorgeschmack auf technische Probleme während der Fußballweltmeisterschaft bekommen", so die Gewerkschaft. Der Konzern sei "mehr als gut beraten, die Fußballfans nicht zu enttäuschen."

Quelle : www.golem.de

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Telekom ruft nach Schlichtung im Tarifstreit mit ver.di
« Antwort #31 am: 18 Mai, 2006, 14:21 »
Die Deutsche Telekom setzt im Tarifstreit mit der Gewerkschaft ver.di auf eine Schlichtung. "Wir haben heute die Schlichtung angerufen", sagte eine Konzernsprecherin laut dpa. Ab Freitag gilt nun eine Friedenspflicht. Die Telekom-Mitarbeiter müssen damit ihre seit knapp zwei Wochen laufenden Warnstreiks einstellen. Nachdem die Telekom nun eine Schlichtung will, müssen sich die Tarifparteien erst einmal auf einen Schlichter einigen. Die Schlichtungsgespräche würden am 26. Mai starten, sagte die Telekom-Sprecherin.

ver.di hatte vergangene Woche ein Angebot der Telekom im laufenden Tarifkonflikt abgelenkt. Der Konzern hatte eine Einmalzahlung von 1.000 Euro angeboten, ein Viertel davon in Aktien. Das Angebot sehe eine Reihe von Gegenrechnungen vor, die im Ergebnis zu einer "Minusrunde" führen würden, hieß es bei ver.di: "Es ist absurd, zu glauben, dass die Beschäftigten Minusrunden und Mehrbelastungen hinnehmen, wenn gleichzeitig die Dividenden steigen." Die Gewerkschaft fordert nach den Milliardengewinnen der vergangenen Quartale eine Lohnerhöhung von sechs Prozent. Dies lehnte die Telekom wiederum als "realitätsfern" ab. Laut Personalvorstand Heinz Klinkhammer stellt das Angebot der Telekom je nach Gehaltsgruppe eine Erhöhung von 1,4 bis 3,5 Prozent dar.

ver.di hatte in den vergangenen Tagen die Warnstreiks ausgedehnt. An wechselnden Standorten traten vor allem Mitarbeiter aus Infrastrukturbereichen der Telekom in den Ausstand. Auch am heutigen Donnerstag gingen die Warnstreiks erst einmal weiter, so legten beispielsweise in Kiel 200 Mitarbeiter vor allem in Callcentern und im Service die Arbeit nieder. In Kassel, Darmstadt und Wiesbaden waren heute mehrere hundert Mitarbeiter im Warnstreik: "Wir rechnen damit, dass sich heute insgesamt 400 Beschäftigte an den Streiks beteiligen", sagte ver.di-Gewerkschaftssekretärin Anja Schiller. In Berlin legten mit Beginn der heutigen Frühschicht haben 500 Beschäftigte der Privatkundenniederlassung Nordost und des technischen Kundendienstes in Karlshorst die Arbeit für den ganzen Tag nieder. Darüber hinaus traten zum Beispiel bei den sächsischen Telekom-Niederlassungen in Dresden die Mitarbeiter am Donnerstagmorgen in den Warnstreik. Und 400 Beschäftigte des technischen Kundendienstes in Nordrhein-Westfalen sind heute zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen.

Quelle : www.heise.de

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Telekom will weiter Stellen abbauen
« Antwort #32 am: 06 Juli, 2006, 17:22 »
Der Personalabbau bei der Telekom soll offenbar über die ursprünglich angekündigte Zahl von 32.000 Stellen hinausgehen. Zwar verlassen mehr Mitarbeiter als erwartet freiwillig den Konzern, dennoch werde das Unternehmen den Stellenabbau auch nach 2008 weiter fortsetzen. Das erklärte Telekom-Personalvorstand Heinz Klinkhammer gegenüber dem Handelsblatt (Donnerstagsausgabe).

Bis 2008 will sich der Ex-Monopolist von bis zu 32.000 Mitarbeitern trennen. Besonders betroffen ist die gebeutelte Festnetzsparte T-Com, die derzeit Monat für Monat rund 160.000 Kunden verliert. Einfach ist der Beschäftigungsabbau allerdings nicht, denn ein Beschäftigungspakt schließt betriebsbedingte Kündigungen bis 2008 aus. Dazu sind die meisten Beschäftigten der T-Com Beamte oder wegen langjähriger Unternehmenszugehörigkeit nur schwer kündbar. Klinkhammer setzt daher auf Freiwilligkeit und lockt unter anderem mit einer "Abfindung Spezial", die im Einzelfall bis zu 225.000 Euro betragen kann. Auch Altersteilzeitmodelle sollen die Mitarbeiter zum Ausstieg bewegen. Insgesamt sollen bereits 3700 Mitarbeiter ein Angebot angenommen haben. Bis zum Jahresende will der Konzern knapp 8000 Stellen abbauen.

Als Grund für den Abbau von Arbeitsplätzen über das ursprünglich gesetzte Ziel hinaus verweist der Telekom-Manager auf die neuen Netze, die auf dem Internet-Protokoll basieren. Sie benötigten weniger Wartung, damit würden auch "erheblich weniger Techniker gebraucht", betonte Klinkhammer.

Bei der Gewerkschaft ist die Ankündigung Klinkhammers auf heftige Kritik gestoßen. "Es ist absurd, einen weiteren Abbau von Arbeitsplätzen mit dem Wandel der Technik zu begründen", sagte ver.di-Telekomexperte Lothar Schröder am heutigen Donnerstag in Berlin. Mit diesem Argument sei bereits der Wegfall von 32.000 Mitarbeitern bis Ende 2008 begründet worden. Schröder appellierte an die Telekom, auf weitere Einschnitte zu verzichten. "Wenn ich Kunden zurückgewinnen will, dann darf ich kein Personal abbauen", sagte Schröder, der im Aufsichtsrat des Bonner Konzerns sitzt.

Quelle : www.heise.de

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Marke "Gelbe Seiten" der Telekom gelöscht
« Antwort #33 am: 05 August, 2006, 13:49 »
Nach rund zweijähriger Prüfung hat das Deutsche Patent- und Markenamt die Marken "Gelbe Seiten" und "Yellow Pages" gelöscht. Es handele sich bei diesen Begriffen nur um allgemein gültige Beschreibungen für bestimmte Dienste, die nicht geschützt seien, heißt es laut Spiegel beim DPMA. Damit könnten nun alle Anbieter von Branchenbüchern ihre Adressverzeichnisse "Gelbe Seiten" nennen.

Die Entscheidung ist ein schwerer Schlag für die Deutsche Telekom: Deren Tochter DeTeMedien hat die gängigen Begriffe immer für sich allein beansprucht und alle Konkurrenten, die ihre Branchenbücher und Internet-Verzeichnisse als "Gelbe Seiten" bezeichneten, mit zahllosen Klagen überzogen. Allein der Internet-Dienst GoYellow Media AG, der die Löschung der beiden Marken beantragt hatte, sei von der Telekom in den vergangenen zwei Jahren in mehr als einem Dutzend Prozessen wegen angeblicher Verletzung der Markenrechte angegriffen worden. "Das ist ein echter Durchbruch", sagt GoYellow-Chef Klaus Harisch. Für Fachjuristen komme die Entscheidung aber nicht überraschend, schreibt der Spiegel in seiner kommenden Ausgabe.

GoYellow aber kann sich noch nicht beruhigt zurücklehnen. Zwar muss der finanziell angeschlagene Anbieter von Online-Branchenverzeichnissen und Internet-Auskunftsdiensten nun keiner Rechtsstreitigkeiten mit der Telekom mehr gewärtig sein, zuletzt verlor man aber einen Rechtsstreit um den Firmennamen gegen den Stromanbieter Yello. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskrägftig, da GoYellow in Berufung gegangen ist.

Quelle : www.heise.de

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Telekom kämpft um die Marke "Gelbe Seiten"
« Antwort #34 am: 07 August, 2006, 17:05 »
Der Internet-Dienst GoYellow Media AG hatte die Löschung der beiden Marken "Gelbe Seiten" und "Yellow Pages" beantragt. Nach zweijähriger Prüfungsdauer verkündete GoYellow-Chef Klaus Harisch am vergangenen Samstag, endlich den Durchbruch geschafft zu haben: Das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) habe die Rechte der Deutschen Telekom gelöscht. Damit stünden die beiden Begriffe nun jedem Anbieter von Branchenbüchern offen.

Dem Beschluss zur Löschung wurde stattgegeben, weil es sich in beiden Fällen um allgemein gültige Begriffe handele, die nicht geschützt werden können. Dieser Argumentation will die Telekom jedoch nicht folgen. Noch während der einmonatigen Beschwerdefrist will der Konzern vor dem Bundespatentgericht Widerspruch einlegen, um seine Rechte zu sichern. Damit erhält die Entscheidung des DPMA vorläufig keine Rechtskraft. Sollte auch das Bundespatentgericht nicht zu einer endgültigen Klärung der Streitigkeit beitragen können, muss sich unter Umständen noch der Bundesgerichtshof mit der Angelegenheit beschäftigen.

Die Deutsche Telekom hatte sich erstmals 1982 die Rechte an der Marke "Gelbe Seiten" für das Tochterunternehmen DeTeMedien beim DPMA eintragen lassen (Aktenzeichen 1033815). 1996 kamen die Markenrechte für "Yellow Pages" hinzu.

Quelle : www.heise.de

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Telekom prüft Abbau von weiteren 23.000 Arbeitsplätzen
« Antwort #35 am: 21 Oktober, 2006, 11:25 »
Die Deutsche Telekom prüft nach einem Bericht der Bild-Zeitung den Abbau von weiteren 23.000 Arbeitsplätzen in Deutschland bis 2010. Mit der bereits beschlossenen Streichung von 32.000 Jobs bis 2008 würden damit insgesamt 55.000 Stellen wegfallen, schrieb das Blatt (Samstagsausgabe) unter Berufung auf ein internes Vorstands-Papier. Darin gehen laut Bild die Überlegungen zum Personalabbau noch weiter. Angesichts des Wettbewerbs könne der Konzern nur noch rund 93.000 Menschen in Deutschland "wettbewerbsfähig beschäftigen". Von den derzeit 167.000 Vollzeitstellen in Deutschland müssten demnach bis zu 75.000 abgebaut werden.

In dem Papier würden die Probleme deutlich benannt, schrieb die Zeitung. Der Konzern liege bei den Kosten "noch deutlich hinter dem Wettbewerb". Ein Grund seien die Produktivitätsnachteile von 50 bis 70 Prozent gegenüber dem Markt.

Auf Nachfrage erklärte Telekom-Sprecher Ulrich Lissek der Zeitung: "Wir haben immer gesagt, dass wir vor dem Hintergrund des regulatorischen Umfeldes und des technologischen Wandels einen weiteren Stellenabbau auch nach 2008 nicht ausschließen können."

Quelle : www.heise.de
« Letzte Änderung: 21 Oktober, 2006, 11:27 von SiLencer »

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Telekom weist Bericht über weiteren massiven Stellenabbau zurück
« Antwort #36 am: 21 Oktober, 2006, 19:50 »
Die Deutsche Telekom hat einen Pressebericht zurückgewiesen, wonach der Konzern weitere 23.000 Arbeitsplätze in den Jahren 2008 bis 2010 streichen wolle. Es handele sich um reine Spekulation, sagte Telekom-Sprecher Stephan Broszio am Samstag der dpa. Die Bild-Zeitung hatte berichtet, zusätzlich zum bereits beschlossenen Abbau von 32.000 Jobs bis 2008 sollten in den folgenden zwei Jahren weitere 23.000 Stellen gestrichen werden, sodass insgesamt 55.000 Arbeitsplätze bei der Telekom wegfallen würden. Das Blatt berief sich dabei auf ein internes Vorstands-Papier.

Es gebe keine Planungen oder Beschlüsse über die feststehende Trennung von 32.000 Mitarbeitern hinaus, sagte Broszio. "Allerdings hat der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom AG, Kai-Uwe Ricke, mehrfach betont, dass der Arbeitsplatzabbau im Jahr 2008 nicht aufhören wird", erklärte Broszio.

Massive Stellenstreichungen gab es immer wieder bei Europas führendem Telekomkonzern. Etwa 100.000 Menschen mussten seit der Privatisierung 1995 das Unternehmen verlassen. Zugleich wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Arbeitsplätze bei den T-Punkten und in Bereichen wie der Glasfasertechnologie geschaffen.

Laut Bild-Zeitung wird in dem Vorstandspapier betont, dass angesichts des Wettbewerbs der Telekom-Konzern nur noch rund 93.000 Menschen in Deutschland "wettbewerbsfähig beschäftigen" könne. Von den derzeit 167.000 Vollzeitstellen in Deutschland müssten demnach bis zu 75.000 abgebaut werden. In dem Papier würden die Probleme deutlich benannt, schrieb die Zeitung weiter. Der Konzern liege bei den Kosten "noch deutlich hinter dem Wettbewerb". Ein Grund seien die Produktivitätsnachteile von 50 bis 70 Prozent gegenüber dem Markt.

Der Leiter Unternehmenskommunikation bei der Deutschen Telekom, Ulrich Lissek, sagte, er wisse nicht, auf welches Zahlenmaterial sich die Zeitung berufe. "Kein Mensch weiß, was nach 2008, 2009, 2010 an technologischen Umwälzungen den Kommunikationsmarkt bewegen wird. Insofern sind Zahlen ab dem Jahr 2008, oder über das Jahr 2008 hinaus unseriös", sagte Lissek am Samstag.

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Telekom: Keine Entlassungen, aber weniger Gehalt
« Antwort #37 am: 25 Oktober, 2006, 10:07 »
Die Deutsche Telekom will durch den Umbau ihrer Servicebereiche einen weiteren Stellenabbau vermeiden. "Über 2008 hinaus ist kein weiteres Personalabbauprogramm geplant", sagte Personalvorstand Heinz Klinkhammer am Dienstag nach einer Vorstandssitzung in Bonn. Durch die Bündelung von 45.000 Mitarbeitern der Festnetztochter T-Com und der Callcenter in eine neue Geschäftseinheit sollen die Servicequalität verbessert und die Kosten deutlich gesenkt werden.

Die Mitarbeiter müssen sich dafür auf Gehaltseinbußen einstellen: "Wir erwarten ein Entgegenkommen der Sozialpartner", sagte Klinkhammer. Die hohen Personalkosten machten es im Inland unmöglich, die gleiche Zahl von Mitarbeitern bei unveränderten Konditionen wirtschaftlich zu beschäftigen. So lägen die Vergütungen im Service-Bereich um bis zu 50 Prozent über dem Branchenschnitt. "Wir können die betroffenen Arbeitsplätze nur dann langfristig sichern, wenn es uns gelingt, die Arbeits- und Entgeltsysteme konsequent am Marktniveau auszurichten", sagte Klinkhammer. Für den Fall, dass das Lohnniveau nicht gesenkt werden kann, droht der Manager mit dem Verkauf von Serviceeinheiten.

Die Gewerkschaft ver.di begrüßte in einer ersten Stellungnahme die Ankündigung der Telekom-Führung, wies allerdings Forderungen nach einem Lohnverzicht zurück. "Offensichtlich ist unsere Kritik an dem Stellenabbau angekommen", sagte Lothar Schröder vom ver.di-Vorstand der dpa. In den vergangenen Tagen war über neue Einschnitte bei der Belegschaft spekuliert worden. Dem Vernehmen nach hatte die Telekom den Abbau von 23.000 und mehr Arbeitsplätzen nach dem Jahr 2008 geprüft, sich dann aber dagegen entschieden.

Seit der Privatisierung vor zehn Jahren haben die Telekom über 100.000 Menschen verlassen. Das derzeit laufende Sparprogramm umfasst den Weggang von 32.000 Mitarbeitern bis zum Jahr 2008. Die Gesellschaft setzt dabei neben Altersteilzeit auf Vorruhestandsregelungen und Abfindungen. Auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtete das Unternehmen bislang. Klinkhammer hatte zuletzt einen weiteren Abbau nach dem Jahr 2008 für wahrscheinlich gehalten.

Betroffen von den Einschnitten beim Personal ist vor allem die Festnetzsparte T-Com, deren Erlöse und Kundenzahlen sinken. Grund ist der harte Wettbewerb, der durch die Regulierung begünstigt wird. Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke hatte daher bereits die Prognose für diese und das kommende Jahr deutlich nach unten schrauben müssen. Daraufhin war eine Debatte über eine Abberufung von Vorstandschef Ricke entbrannt.

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Struck warnt Telekom vor Stellenabbau
« Antwort #38 am: 29 Oktober, 2006, 11:08 »
SPD-Fraktionschef Peter Struck hat hat die Deutsche Telekom vor einem weiteren Stellenabbau gewarnt. "An den Telekom-Vorstandchef Herrn Ricke habe ich den Hinweis: Der Bund hält zwar nur 30 Prozent der Aktien, aber wir werden Einfluss auf die Gestaltung dieses Unternehmens ausüben. Ich glaube nicht, dass die Telekom gut beraten ist, den Personalabbau weiter voranzutreiben", sagte Struck der "Bild am Sonntag".

Es ärgere ihn, wenn Großkonzerne beste Bilanzen vorlegen und gleichzeitig massenhaft Stellen streichen, sagte der frühere Verteidigungsminister. "Da fehlt mir der Patriotismus."

Die Gewerkschaft ver.di hatte in den vergangenen Tagen Befürchtungen über einen weiteren Stellenabbau nach 2008 geäußert. Auslöser war die Ausgliederung von 45 000 Mitarbeitern in eine neue Service-Einheit. Der Gewerkschaft zufolge könnte dies der erste Schritt zu einer Trennung von diesen Beschäftigten sein. Die Telekom bestreitet dies. Der Konzern hat seit der Privatisierung vor zehn Jahren über 100.000 Arbeitsplätze gestrichen. Bis zum Jahr 2008 sollen weitere 32.000 Mitarbeiter die Deutsche Telekom verlassen.

Das Problem des Konzerns ist vor allem die große deutsche Festnetzsparte, in der das Geschäft schrumpft. Konzernchef Kai-Uwe Ricke versucht, mit einem Fokus auf das Online-Geschäft gegenzusteuern, zum Beispiel mit dem Hochgeschwindigkeitsnetz VDSL, mit dem Telefon, Internet und Fernsehen über eine Leitung laufen.

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Re: Telekom baut massiv Stellen ab
« Antwort #39 am: 29 Oktober, 2006, 11:50 »
Sind die Unternehmen vielleicht auch ihren Eigentümern, den Aktionären verpflichtet?
Der Aktienkurs der Telekom wie vieler anderer großer Unternehmen bspw. Siemens ist ja wohl ein Trauerspiel.

Macht die Wirtschaft vielleicht auch das wofür die Politik vorher die Rahmenbedingungen gesetzt hat, den globalen Wettbewerb?

Vielleicht will die Politik in ihrer Regelungswut die großen Firmen in Staatsunternehmen umwandeln und die Besitzer enteignen? Kann der Staat nicht alles besser? Da werden dann Leute sinnlos beschäftigt, nur wovon sollen die bezahlt werden?

lucky

"Ich missbillige jedes Wort was Sie sagen, aber bis zu meinem Tode werde ich dafür kämpfen, dass Sie es sagen dürfen"  (Voltaire)




Rechner: P4, 3.2 GHz, 2MB Cache, 800 MHz FSB 2048 MB DDR-RAM, WinXP PRO SP2 + DX9c, 320GB SATA Raid 0 Stripe (1st (2x) 160GB 7200rpm) Hard Drive 2nd 160Gb Hard Drive, ATI Radeon X850XT Platinum an 20" TFT (1024x768@75 Hz), 150 GB ext., Soundblaster Audigy 2 ZS 7.1, Hauppauge Nexus Rev. 2.3 (Treiber TT 2.19 nicht 2.19c)
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Re: Telekom baut massiv Stellen ab
« Antwort #40 am: 29 Oktober, 2006, 16:12 »
Da werden dann Leute sinnlos beschäftigt, nur wovon sollen die bezahlt werden?

und das

wenn Großkonzerne beste Bilanzen vorlegen und gleichzeitig massenhaft Stellen streichen,

Hier heist es, einen besseren Weg zu finden. Mir haben Grossunternehmen zu viel Macht. Da wird von wenigen zu vile Politik gemacht zum Nachteil ganzer Völker.

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Telekom-Chef Ricke in der Zwickmühle zwischen Staat und Börse
« Antwort #41 am: 30 Oktober, 2006, 21:10 »
Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke steckt in der Zwickmühle: Die Aktionäre verlangen kräftige Gewinnsprünge, was aber durch die Regulierung in Deutschland immer schwieriger wird. Die Stellschrauben fixiert dabei der Staat, der größter Aktionär ist und zugleich die Regulierung des Telekommarktes vorgibt. Mit einer harten Aufsicht hilft die Regierung dem Wettbewerb auf die Sprünge, allerdings geht dies zu Lasten des Telekom-Gewinns und damit der Staatskasse. Durch eine stärkere Regulierung steigt zudem die Gefahr eines neuen Stellenabbaus, meinen Experten. Erschwert wird Rickes Lage durch die anhaltende Diskussion um die Verlängerung seines Vorstandsvertrags.

Ricke bleibt kaum Platz zum Manövrieren – dabei steht er unter Handlungsdruck. Denn obwohl die Telekom Branchenprimus in Europa ist, hinkt das Unternehmen bei der Rentabilität hinter den Konkurrenten hinterher. Mit Einsparungen in Höhe von fünf Milliarden Euro und dem Umbau der Festnetzsparte T-Com will die Mannschaft um Ricke nun gegensteuern. Allerdings ist bislang nicht klar, wie das Einsparziel erreicht werden soll. Statt neuer Stellenstreichungen soll die Sicherung von Beschäftigung im Fokus stehen. "Dazu erwarten wir ein Entgegenkommen der Sozialpartner", fordert Personalvorstand Heinz Klinkhammer. Sollten die Gewerkschaften bei Lohnkürzungen nicht mitziehen, schließt er einen Verkauf von Teilbereichen nicht aus.

Die Telekom-Führung hatte vor ihrer Entscheidung zur Neugliederung von T-Com verschiedene Szenarien durchgespielt, die auch einen drastischen Abbau von Arbeitsplätzen umfassten. Aus politischen Gründen habe sich das Unternehmen aber gegen deutliche Einschnitte entschieden, sagt ein Eingeweihter. Analysten halten indes angesichts der Regulierung einen Abbau weiterer Arbeitsplätze für unumgänglich. "Wenn die Telekom weiter Marktanteile verliert, dann ist ein Stellenabbau notwendig", sagt Per-Ola Hellgren von der Landesbank Rheinland-Pfalz.

Die Gewerkschaften und die Regierung würden dagegen Sturm laufen. Angesichts der Debatte nach der BenQ-Pleite könnte die schwarz-rote Koalition nach Einschätzung von Konzernkennern keinen Personalabbau bei einem von ihr kontrollierten Gesellschaft akzeptieren. SPD- Fraktionschef Peter Struck warnte schon mal vorsorglich: "Ich glaube nicht, dass die Telekom gut beraten ist, den Personalabbau weiter voranzutreiben."

Streit mit dem größten Telekom-Aktionär kann Ricke nicht gebrauchen. Denn in den kommenden Wochen steht die Verlängerung seines Vorstandsvertrags an. Angekreidet wird ihm vor allem, dass er den Wettbewerbsdruck in Deutschland unterschätzt hat. In der ersten Jahreshälfte wechselten eine Million Festnetzkunden zur Konkurrenz – die Telekom musste daher ihre Prognose für 2006 und 2007 deutlich senken. Im Umfeld des Konzerns wird mit einer Verlängerung seines Vertrags gerechnet, allerdings könnten sich die Bedingungen ändern. Statt eines Vertrags über fünf Jahre könnte Ricke nur einer über drei Jahre angeboten werden.

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Telekom-Chef Ricke geht nach Eklat im Aufsichtsrat
« Antwort #42 am: 12 November, 2006, 17:20 »
Eigentlich war die Vertragsverlängerung von Kai-Uwe Ricke als Telekom-Chef nur noch eine Formalität. Das glaubten zumindest jene, die den Vorstandsvorsitzenden locker und gut gelaunt bei der Präsentation der Halbjahreszahlen vor wenigen Tagen in Bonn erlebten. Der sonst so nüchtern wirkende Konzernchef ließ sich gar zu der Bemerkung hinreißen: "Es macht wieder richtig Spaß, mit den Wettbewerbern auf Augenhöhe zu konkurrieren." Nach der Pressekonferenz folgte auf einem informellen Treffen des Aufsichtsrats dann der Eklat, der zur Ablösung von Ricke führte.

Der Vorstandschef, der genau vor vier Jahren als Nachfolger von Ron Sommer an die Telekom-Spitze gerückt war und zum zehnjährigen Jubiläum der T-Aktie geschasst wird, hatte am vergangenen Donnerstag über die ersten Erfolge bei der Umsetzung der neuen Strategie berichtet. Die Tarifreform komme bei den Kunden gut an. Schließlich hatte die Telekom in den ersten drei Quartalen 1,5 Millionen Kunden an die Wettbewerber verloren.

Ricke benötigte dringend Erfolgsmeldungen, denn seit der Gewinnwarnung im August sägte Blackstone informierten Kreisen zufolge an seinem Stuhl. Der Finanzinvestor, mit 4,5 Prozent der größte T-Aktionär nach dem Bund, war schockiert über den Kurseinbruch am Tag der Gewinnwarnung. "Ein professionellerer Vorstand hätte zuvor Signale an die Börse gesendet und damit einen Einbruch vermieden", heißt es im Umfeld von Blackstone.

Rickes Ansicht, dass mit den neuen Bündeltarifen die Wende im darbenden Festnetzgeschäft geschafft sei, stieß bei Aufsichtsratschef Klaus Zumwinkel auf taube Ohren, heißt es in Konzernkreisen. Zumwinkel verwies auf dem Aufsichtsratstreffen stattdessen auf den anhaltend hohen Kundenabgang bei T-Com – mit einer halben Million im Sommerquartal blieb dieser unverändert hoch. "Da hat es richtig gekracht zwischen Zumwinkel und Ricke." Zumwinkel hatte zuvor interne Forderungen nach einem Rauswurf von Ricke stets abgelehnt. Nach der Aufsichtsratssitzung war damit Schluss. Seit Freitag mehrten sich dann die Berichte, wonach Sparten-Vorstand René Obermann seinen Weggefährten Ricke ablösen wird.

Auf Obermann wartet eine breite Palette von Probleme bei Europas größtem Telekomkonzern. Sorgenkind ist vor allem das Deutschlandgeschäft, das quer durch alle Bereiche (Mobilfunk, Festnetz und Geschäftskunden) Rückgänge verzeichnet. Vor allem die Festnetzsparte T-Com leidet unter dem harten Wettbewerb, der vom Regulierer und von Bundesregierung gewollt ist. Die Zwickmühle ließ Ricke wenig Platz zum agieren, was auch seinem Amtsnachfolger zu schaffen machen wird. "Egal wer Vorstandsvorsitzender der Telekom wird, die regulatorischen und politischen Rahmenbedingungen machen es nicht leicht", sagt Martin Gutberlet von der Marktforschungsgesellschaft Gartner.

Obermann gilt aber als weniger zögerlich als Ricke. So wird Ricke die späte Einführung der Bündeltarife angekreidet. Rickes Amtsführung haftet an, dass er Probleme am liebsten aussitzt. Bei T-Mobile hat Obermann schon bereits bewiesen, dass er unliebsame Entscheidungen, wie einen Abbau von Stellen, möglichst schnell angeht. Mit einem milliardenschweren Sparprogramm, das den Abbau von mehreren hundert Arbeitsplätzen umfasste, reagierte er früh auf den Abschwung des deutschen Mobilfunkmarkts. Durch das schnelle Eingreifen baut er nach Ansicht von Experten drastischere Einschnitte vor.

Trotz einem Stellenabbau bei T-Mobile genießt Obermann großes Vertrauen bei den Arbeitnehmern. "Wir waren froh als Obermann die Führung über die T-Punkte von T-Com-Chef Walter Raizner übernahm", sagt ein Betriebsrat. Dieses Vertrauen wird Obermann helfen bei der Führung des Bonner Riesen. Den Mitarbeitern muss er Zugeständnisse wie einen Lohnverzicht und längere Arbeitszeiten abtrotzen, um besser im Wettbewerb bestehen zu können. Die Gewerkschaft ver.di hat bereits harten Widerstand angekündigt. Obermann wird also schon bald seine erste Bewährungsprobe bestehen müssen.

Quelle : www.heise.de

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Telekom nimmt Kurs auf Kosten- und Tarifsenkung
« Antwort #43 am: 14 November, 2006, 16:53 »
Berlin - Der neue Chef der Deutschen Telekom will dem aggressiven Wettbewerb Rechnung tragen und plant, die Kosten des Konzerns zu weiter zu reduzieren: dann könnten auch Tarifnachlässe gewährt werden.

Durch die starke Konkurrenz laufen dem Telekommunikationskonzern die Kunden weg. Zuletzt hat das Unternehmen eine halbe Million Kunden fürs Festnetz pro Quartal verloren, schreibt die Welt heute.
 
Daher wolle auch die Telekom die Preise senken: "Wir werden nicht zum billigen Jakob der Branche", äußerte der neue Vorstandschef Obermann. Die Telekom wolle aber den Preis wert sein. Darüber hinaus müsse der Konzern freundlicher und und kundenorientierter werden. Alle Bereiche, in denen es direkten Kontakt zum Kunden gebe sollen geprüft werden. "Die Kunden sollen von Anfang an wissen, an wen sie sich zu wenden haben. Wir dürfen sie nicht mehr hin und her schicken", so Obermann. Auch leitende Mitarbeiter des Konzerns sollen künftig regelmäßig mit Kunden in Kontakt kommen und Dienst im Callcenter absolvieren. Vor allem aber will Obermann die Kosten senken um wettbewerbsfähig zu bleiben, unter anderem über Personalabbau. Auf Zahlen wollte er sich nicht festlegen.

Der frühere Vorstand von T-Mobile, René Obermann, hatte am Montag Position als Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Telekom AG übernommen. Kai-Uwe Ricke hatte das Amt mit Wirkung zum 13. November 2006 niedergelegt.

Quelle : www.digitalfernsehen.de

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"Spiegel" vermeldet erste interne Kritik am neuen Telekom-Chef
« Antwort #44 am: 18 November, 2006, 18:28 »
An René Obermann, dem neuen Telekom-Chef, kommt nach "Spiegel"-Informationen auch im eigenen Haus erste Kritik auf. In internen Papieren werde etwa die Leistung Obermanns als Chef der Handy-Sparte T-Mobile kritisch hinterfragt. So seien die Auslandstöchter in Großbritannien, Österreich und den Niederlanden bei genauer Betrachtung "margenschwach" und lägen "signifikant" unter europäischem Marktniveau, berichtet das Hamburger Magazin in seiner aktuellen Ausgabe. Auch die Kapitalrendite von T-Mobile werde in den Berechnungen kritisch gesehen. Unter Berücksichtigung aller Abschreibungen liege sie selbst im Jahr 2009 noch bei mageren 6,3 Prozent.

Die Gewerkschaft Verdi warnte Obermann unterdessen vor einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen bei der Telekom. Obermann müsse begreifen, "dass beim Personal nichts mehr zu holen ist", sagte das Verdi-Bundesvorstandsmitglied Lothar Schröder dem "Tagesspiegel" (Samstag). Er widerspricht damit Obermanns Vorstellungen von Preissenkungen. Laut Schröder könne sich die Telekom im Wettbewerb nicht durch niedrige Preise profilieren, sondern nur durch eine bessere Bedienung der Kunden. "Wenn Obermann den Personalabbau verschärft und er weitere Angriffe auf die Konditionen der Beschäftigten fährt, dann ist Krach mit uns programmiert", sagte Schröder.

Der Chef des russischen Mischkonzerns Sistema, Wladimir Jewtuschenkow, beteuerte unterdessen, dass er "nie im Leben" ohne Zustimmung der Berliner Bundesregierung bei der Deutschen Telekom einsteigen wolle. "Umgekehrt würde es ja auch für einen deutschen Großkonzern keinen Sinn machen, in Russland zu investieren, ohne dass die russische Regierung es billigt", sagte Jewtuschenkow in einem Interview mit dem "Spiegel". Zugleich bekräftigte er sein Interesse an der Telekom: "Sie ist ein gutes Unternehmen. Gemeinsam könnten wir irgendwann Vodafone und all die anderen hinter uns lassen." Gerüchte, er strebe sogar eine Sperrminorität bei dem Bonner Konzern an, bestritt er: "Das haben andere hochgejazzt. Wir waren in diesem Theater eher Statisten."

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