Autor Thema: Telekom: Abbau, Umbau und Aufbau  (Gelesen 20345 mal)

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Bundesweite Warnstreiks gegen Telekom-Umbau
« Antwort #75 am: 12 April, 2007, 08:52 »
Rund 8000 Mitarbeiter der Deutschen Telekom sind am heutigen Donnerstagmorgen nach Gewerkschaftsangaben in den Warnstreik getreten. Bundesweit würden Beschäftigte gegen die geplante Auslagerung von 50.000 Mitarbeiter protestieren, sagte ver.di-Bundesvorstand Lothar Schröder am Donnerstag in Bonn. "Die Wut und die Empörung der Beschäftigten sind groß. Sie befürchten, dass sie die Rechnung für jahrelanges Missmanagement zahlen müssen." Die Telekom und ver.di wollen an diesem Donnerstag und Freitag die Verhandlungen über die geplante Ausgliederung von Mitarbeitern in die neue Gesellschaften unter dem Namen T-Service fortsetzen.

Von den Warnstreiks seien alle Bundesländer betroffen, sagte ein ver.di-Sprecher. "Wir gehen davon aus, dass der Betrieb in größerem Umfang beeinträchtigt wird." So seien Verzögerungen bei der Beseitigung von Störungen und der Einrichtung von DSL-Anschlüssen zu erwarten. Probleme werde es zudem bei der Auftragsbearbeitung geben, sagte der Sprecher.

In zwei vorangegangenen Verhandlungsrunden hatten die Tarifparteien keine Annäherung erzielt. Die Telekom hatte daher mit einem Alleingang bei der Umstrukturierung gedroht. Das Unternehmen will mit dem Umbau seine Kosten senken und die Servicequalität verbessern. In der neuen T-Service sollen die Mitarbeiter unter anderem länger und für weniger Geld arbeiten. Ver.di fordert dagegen einen tariflichen Schutz der betroffenen Telekom-Beschäftigten.

Quelle : www.heise.de

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Neue Verhandlungsrunde zwischen Telekom und ver.di begonnen
« Antwort #76 am: 12 April, 2007, 11:32 »
Begleitet von bundesweiten Warnstreiks haben die Deutsche Telekom und die Gewerkschaft ver.di heute die Gespräche über die Auslagerung von 50.000 Beschäftigten in Servicegesellschaften begonnen. "Ich gehe davon aus, dass die juristischen Spiegelgefechte ein Ende haben und wir zu den wesentlichen Punkten kommen", sagte Karl-Gerhard Eick, Personal- und Finanzvorstand der Telekom, vor Beginn der Verhandlungen. Das Unternehmen habe von der Gewerkschaft Signale erhalten, dass ver.di inhaltliche Gespräche führen wolle.

In zwei Verhandlungsrunden waren bislang keine Ergebnisse erzielt worden. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fordert vor allem einen tariflichen Schutz der betroffenen Beschäftigten. Es ginge um die Sicherheit der Beschäftigten und um den Erhalt des Service-Angebotes. Wer tiefe Einschnitte fordere, nehme auch eine Verschlechterung des Services in Kauf, sagte eine ver.di-Sprecherin. Die Telekom-Führung will unter anderem für die künftigen T-Service- Beschäftigten Arbeitszeiten verlängern und die Gehälter kürzen. Das Management hatte angekündigt, notfalls auch gegen den Willen der Gewerkschaft die Pläne umzusetzen.

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ver.di droht Telekom mit Ausweitung der Warnstreiks
« Antwort #77 am: 13 April, 2007, 09:24 »
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat der Deutschen Telekom mit einer Ausweitung der Warnstreiks gedroht. Auch in der kommenden Woche würden diese fortgesetzt, "sollte die Telekom sich weiter weigern, über den geforderten Auslagerungsschutz zu verhandeln", sagte ein Gewerkschaftssprecher heute in Bonn. Die Tarifparteien hatten gestern Abend die Verhandlungen über die geplante Auslagerung von rund 50.000 Telekom-Mitarbeitern ergebnislos auf Montag vertagt.

Laut ver.di wurde in den Gesprächen keine Annäherung erzielt. Es sei überwiegend über Verfahrensfragen gesprochen worden, sagte ein Gewerkschaftssprecher. Die Telekom hatte sich vor der dritten Verhandlungsrunde kompromissbereit gezeigt. "Das Verhandlungsangebot der Telekom liegt unverändert auf dem Tisch", sagte Telekom-Vorstand Karl-Gerhard Eick.

In der neuen Gesellschaft "T-Service" sollen die Mitarbeiter unter anderem länger und für weniger Geld arbeiten. Ver.di fordert dagegen einen tariflichen Schutz der betroffenen Telekom-Beschäftigten.

In den vergangenen Tagen hatten bis zu 8000 Telekom-Mitarbeiter gegen den geplanten Konzernumbau protestiert. "Die hohe Streikbereitschaft zeigt, die Beschäftigten stehen hinter ihrer Gewerkschaft und den Forderungen nach Schutz und Sicherheit", sagte ver.di-Verhandlungsführer Lothar Schröder. "Die Wut und die Empörung der Beschäftigten sind groß. Sie befürchten, dass sie die Rechnung für jahrelanges Missmanagement zahlen müssen." Eick kritisierte die Protestaktionen: "Kein Streik löst Probleme oder sichert Arbeitsplätze."

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ver.di stellt Weichen für Streik bei der Deutschen Telekom
« Antwort #78 am: 14 April, 2007, 11:22 »
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di rüstet sich für eine langfristige Auseinandersetzung bei der Deutschen Telekom. "Wir haben mit den Warnstreiks gezeigt, dass wir handlungsfähig sind", sagte ver.di-Bundesvorstand Lothar Schröder der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Im Verlauf der Woche hätten 10.000 Telekom-Mitarbeiter an den Protestaktionen gegen die geplante Auslagerung von rund 50.000 Beschäftigten in Gesellschaften unter dem Namen T-Service teilgenommen.

Die Tarifparteien wollen am Montag ihre Verhandlungen fortsetzen, in den drei vorangegangenen Runden war keine Annäherung erreicht worden. Sollte keine Einigung erzielt werden, dann will das Bonner Unternehmen die Auslagerung zum 1. Juli ohne Zustimmung von ver.di vollziehen. Für den Dienstag hat Schröder die Große Tarifkommission einberufen. "Wir wollen Klarheit haben", sagte er. Das Gremium kann eine Ausweitung der Warnstreiks oder sogar umfassende Streikmaßnahmen empfehlen, dem allerdings noch der ver.di-Bundesvorstand zustimmen muss.

Befürchtungen, wonach die Telekom durch einen Streik wirtschaftlich geschädigt werden könnte, weist Schröder zurück. "Wenn das Unternehmen den Anlegern eine unverändert hohe Dividende zahlt, dann brauchen die Arbeitnehmer nicht zurückzustecken." Schröder hofft weiter auf eine einvernehmliche Einigung mit der Konzernführung. "Dafür verlangen wir allerdings tariflichen Schutz für die Arbeitnehmer."

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Die Troubleshooter der Telekom: Eick und Schröder suchen Kompromiss
« Antwort #79 am: 15 April, 2007, 11:45 »
Er ist der Herr der Zahlen im Hause der Deutschen Telekom. Seit gut sieben Jahren ist Karl-Gerhard Eick Finanzvorstand des größten europäischen Telekommunikationsunternehmens. Keiner im Vorstand kennt sich so gut aus bei der Telekom wie der Manager aus dem Schwabenland. Er war Krisenmanager des Kursverfalls, Regisseur des Schuldenabbaus und wurde immer wieder als ein möglicher Kandidat für den Posten des Vorstandschefs gehandelt.

Jetzt muss der 53-jährige Betriebswirt sein ganzes diplomatisches Geschick in die Waagschale werfen, um den möglicherweise größten Arbeitskonflikt beim Bonner Riesen abzuwenden. Es geht um einen massiven Umbau des Konzerns: Die Ausgliederung von 50.000 Mitarbeitern in Service-Gesellschaften unter der Marke T-Service. Sie sollen dort für weniger Geld länger arbeiten als bisher.

Seit Jahresanfang verwaltet Eick nach dem Weggang von Heinz Klinkhammer kommissarisch das Personalressort im Vorstand. Jetzt hat er es mit ver.di-Bundesvorstand Lothar Schröder (PDF-Datei) zu tun, einem erfahrenen Gewerkschafter. Schröder und Eick kennen sich seit Jahren und haben trotz aller Gegensätze den Draht zueinander nicht verloren. Das stimmt optimistisch. Ob es ihnen aber gelingt, angesichts der unterschiedlichen Interessenslagen den gordischen Knoten zu zerschlagen und eine Kompromisslösung zu finden, ist offen. Die Zeit ist knapp. Bis zum 1. Juli will der Telekom-Vorstand seine Pläne umsetzen, und das am liebsten im Schulterschluss mit ver.di.

So haben Schröder und Eick, der nach zermürbenden Gesprächen auch schon mal aus der Haut fahren kann und auf den Tisch haut, in den vergangenen Tagen und Wochen viel miteinander telefoniert. Selbst über die Osterfeiertage sollen sie versucht haben, eine Lösung zu finden. Bislang aber vergeblich.

Alles dreht sich natürlich um die geplante Gründung von T-Service, die der eine ablehnt und der andere als "unumgänglich" bezeichnet. Trotzdem gilt: Eick und Schröder "sehen sich als Verhandlungspartner, die sachlich miteinander reden können", sagt eine Person aus dem Umfeld des Personal- und Finanzchefs. Da Schröder wie auch Eick aus dem gleichen Landstrich kommen, geht das auch mal in schwäbisch.

Schröder kennt die Telekom wie seine Westentasche. In jungen Jahren ließ er sich bei dem einstigen Staatskonzern als Fernmeldetechniker ausbilden. Schon unter seinem Vorgänger im Aufsichtsrat beschäftigte er sich intensiv mit den Strategien der Telekomfirmen. "Mich interessiert, wie wir in ein paar Jahren mit welchen Techniken arbeiten werden", sagt Schröder. Vor seiner Berufung in das oberste Konzerngremium im Juni 2006 führte er die Tarifverhandlungen und holte für die Mitarbeiter einen Zuschlag von drei Prozent heraus.

Mit der ganzen Bandbreite der Probleme bei Europas größtem Telekomkonzern ist der 47-Jährige ähnlich wie Eick bestens vertraut. Das Unternehmen muss sich dem intensiven Wettbewerb in Deutschland stellen. Hinzu kommen technische Entwicklungen wie Internettelefonie, wodurch viele Arbeitsplätze überflüssig werden. Alle diese Sachzwänge kennt der ver.di-Mann. Aber er will die Mitarbeiter nicht im Regen stehen lassen. Ihm geht es auch um den Bestandschutz.

Bislang haben Vorstand und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am Ende immer eine Lösung gefunden, weswegen Eick die Telekom als eines der "sozialsten Unternehmen" Deutschlands darstellen kann. Mit T-Service ist für Schröder allerdings das Ende der Fahnenstange erreicht. Der Gewerkschafter macht das Management dafür verantwortlich, dass die Telekom für den Wettbewerb nicht gerüstet ist. "Es kann nicht sein, dass die Mitarbeiter dies nun ausbaden müssen", sagt er.

Für die beiden Troubleshooter der Telekom ist es nicht leicht, angesichts dieser Gemengelage einen für beide Seiten akzeptablen Kompromiss zu finden. Und doch werden sie genau das tun müssen. Denn alles andere wäre für die Telekom und ihre Beschäftigten eine Katastrophe. Und so übt sich ein Telekom-Sprecher weiter in Zuversicht: "Es ist kein schlechtes Signal, dass wir am Montag weiterverhandeln".

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12.000 Telekom-Mitarbeiter protestieren gegen Konzernumbau
« Antwort #80 am: 16 April, 2007, 09:40 »
Die Telekom-Mitarbeiter haben heute ihren Protest gegen den geplanten Konzernumbau mit der Auslagerung von rund 50.000 Mitarbeitern ausgeweitet. Rund 12.000 Beschäftigte würden bundesweit an Warnstreiks teilnehmen, sagte ein Gewerkschaftssprecher in Bonn auf Anfrage. Heute morgen will die Telekom-Führung die Gespräche mit der Gewerkschaft ver.di über die Auslagerung der Beschäftigten in den neuen Bereich T-Service fortsetzen. In drei vorangegangenen Verhandlungsrunden hatten die Tarifparteien keine Annäherung erzielt.

Die Telekom will mit dem Umbau ihre Kosten um bis zu 900 Millionen Euro senken und die Servicequalität verbessern. ver.di lehnt die Pläne ab. Sollte heute keine Einigung erzielt werden, droht die Telekom mit einem Alleingang. T-Service würde dann zum 1. Juli gegründet, hatte der kommissarische Personalvorstand Karl-Gerhard Eick gedroht. Ein weiterer Gesprächstermin ist derzeit nicht geplant.

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Telekom und ver.di setzten Gespräche über Konzernumbau fort
« Antwort #81 am: 16 April, 2007, 10:18 »
Begleitet von bundesweiten Warnstreiks haben die Telekom und ver.di die Gespräche über die geplante Auslagerung von rund 50.000 Mitarbeitern fortgesetzt. Während sich der Konzern vor dem letzten vereinbarten Verhandlungstermin kompromissbereit zeigte, sieht die Gewerkschaft keine Bewegung im Konflikt. "Wir haben kein Signal bekommen, dass sich etwas in positive Richtung bewegt", sagte ver.di-Verhandlungsführer Lothar Schröder heute vor dem Gesprächsbeginn in Bonn. Rund 12.000 Beschäftigte würden bundesweit an Warnstreiks teilnehmen, sagte ein Gewerkschaftssprecher. Dadurch sei mit einer Beeinträchtigung des Betriebs zu rechnen.

Ein Telekom-Sprecher bezeichnete die bisherigen Verhandlungen als "schwierig". Das Unternehmen wolle aber weiterhin eine Einigung mit ver.di und sei dazu auch zu Kompromissen bereit. "Diese müssen aber tragfähig sein", sagte der Sprecher.

Im Umfeld der Verhandlungen wird eine Einigung "auf dem letzten Drücker" nicht ausgeschlossen. Dazu würde allerdings ein weiterer Gesprächstermin nötig werden, der noch nicht vereinbart sei. Sollte keine Einigung erzielt werden, will das Unternehmen die Auslagerung der Mitarbeiter in drei neue Gesellschaft unter dem Dachnamen T- Service im Alleingang vollziehen. Die neue Struktur soll dann zum 1. Juli in Kraft treten.

Die Telekom will mit dem Konzernumbau ihre Kosten um bis zu 900 Millionen Euro senken und die Servicequalität verbessern. Vorstandschef René Obermann beteuert zudem, dass mit der Gründung von T-Service der Abbau von Arbeitsplätzen vermieden werde. ver.di lehnt die Pläne ab und verlangt tariflichen Schutz für die Beschäftigten. In drei vorangegangenen Verhandlungsrunden hatten die Tarifparteien keine Annäherung erzielt, über Inhalte wurde nicht gesprochen. Im Vordergrund standen nach Angaben von Teilnehmern ausschließlich Verfahrensfragen.

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Telekom will Löhne bei T-Service um 12 Prozent kürzen
« Antwort #82 am: 17 April, 2007, 09:21 »
Die Deutsche Telekom hat im Konflikt um den Konzernumbau einen Kompromissvorschlag vorgelegt. Die Löhne der von der geplanten Auslagerung betroffenen rund 50.000 Mitarbeiter sollen in den kommenden zweieinhalb Jahren um 12 Prozent gesenkt werden, teilte das Unternehmen am heutigen Dienstag mit. Im Gegenzug gewähre die Telekom einen Kündigungsschutz bis Ende 2010. Zudem stellte der Konzern die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Aussicht, wobei die Beschäftigten weniger verdienen sollen. Die Telekom will die Mitarbeiter in Servicegesellschaften unter dem Dachnamen T-Service auslagern und damit die Kosten senken sowie die Servicequalität verbessern.

Telekom und ver.di hatten in der Nacht zum Dienstag ihre Verhandlungen vertagt. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Die Tarifparteien hatten zuvor nach Angaben des Bonner Konzerns in der vierten Verhandlungsrunde eine Annäherung erzielt. "Wir verhandeln mittlerweile über Inhalte", hatte ein Telekom-Sprecher am Montagnachmittag mitgeteilt und dies als Annäherung bei den Gesprächen bezeichnet. In den drei vorangegangenen Verhandlungsrunden hatten beide Seiten lediglich über Verfahrensfragen gesprochen. Im Umfeld der Gespräche hieß es, dass ein weiterer Termin anberaumt werden könnte, um über Details zu verhandeln. Voraussetzung sei allerdings, dass die Chance für eine einvernehmliche Lösung wachse.

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Verhandlungen zwischen Telekom und ver.di vor dem Scheitern
« Antwort #83 am: 17 April, 2007, 12:50 »
Die Verhandlungen zwischen der Deutschen Telekom und der Gewerkschaft ver.di über den größten Stellenumbau seit Privatisierung des Unternehmens drohen zu scheitern. Einen Kompromissvorschlag des Managements über die umstrittene Auslagerung von 50.000 Stellen in Service-Gesellschaften lehnte ver.di heute strikt ab. Der Vorschlag sieht im Kern Einkommenssenkungen um 12 Prozent und Kündigungsschutz vor. Auf dieser Basis sei eine Einigung ausgeschlossen, sagte ver.di-Bundesvorstand Lothar Schröder in Bonn. Gleichzeitig kündigte er weitere bundesweite Warnstreiks an. So sollten heute erneut bundesweit 12.000 Telekom-Mitarbeiter ihre Arbeit niederlegen. Am Nachmittalg wollte ver.di auf einem Treffen der Großen Tarifkommission in Göttingen das weitere Vorgehen beraten.

Bei den intensiven Verhandlungen, die bis in die vergangene Nacht geführt worden waren, präsentierte die Telekom nach eigenen Angaben drei Vorschläge zu Lösung des Konflikts. Danach sollen die Gehälter für die betroffenen 50.000 Beschäftigten nach 30 Monaten um 12 Prozent gesenkt werden. Dabei werde es auch einen sozialen Ausgleich geben. Darüber hinaus soll es einen Kündigungsschutz und Verkaufsverzicht bis 2010 geben. Die Telekom stellte ferner die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen in Aussicht, wenn die Einstiegsgehälter neu vereinbart würden.

Schröder forderte die Konzernführung erneut zu Tarifgesprächen über einen Nachteilsausgleich für die betroffenen Mitarbeiter auf. Die Ablehnung der Telekom bezeichnete er als "Blockadehaltung". Es ginge der Unternehmensführung um ein ganzes Bündel von Maßnahmen mit der Konsequenz, dass die Einkommen in einzelnen Bereichen auf Mindestlohnniveau abfielen. Nach Berechnungen von ver.di würden die geplanten Maßnahmen der Telekom die Gehälter der Beschäftigten um bis zu 40 Prozent drücken. "Das ist eine katastrophale Zumutung für die Beschäftigten", betonte Schröder. Es werde mit einer Dreistigkeit in die Besitzstände eingegriffen.

Die Tarifpartner hatten in der Nacht ihre Gespräche ausgesetzt. Ein weiterer Verhandlungstermin ist bislang ver.di zufolge nicht anberaumt worden. Schröder wollte nicht ausschließen, dass die Tarifkommission beim Bundesvorstand die Urabstimmung beantragt könnte, um über einen Streik zu entscheiden.

Sollte keine Einigung erzielt werden, will die Telekom die Auslagerung der Mitarbeiter in drei neue Gesellschaften unter dem Dachnamen T-Service im Alleingang vollziehen. T-Service soll dann zum 1. Juli gegründet werden. Allerdings zieht die Telekom eine Verhandlungslösung vor. "Ziel der Deutschen Telekom bleibt es, die Gespräche zeitnah fortzusetzen, um in Verhandlungen mit ver.di einen tragfähigen Kompromiss im Interesse der Mitarbeiter zu erreichen", sagte ein Konzernsprecher.

Die Telekom steht auf ihrem Heimatmarkt massiv unter Druck. So verlor die Festnetzsparte T-Com im vergangenen Jahr über zwei Millionen Kunden – mit einer Erholung rechnet Vorstandschef René Obermann für dieses Jahr nicht. Er hatte daher wenige Monate nach seinem Amtsantritt im Januar die Prognose für 2007 senken müssen. Experten halten eine Gründung von T-Service für unvermeidlich.

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Telekom schließt Teilverkäufe der Service-Gesellschaften nicht aus
« Antwort #84 am: 17 April, 2007, 15:44 »
Die Deutsche Telekom schließt bei einem Scheitern der Verhandlungen mit der Gewerkschaft über den geplanten Stellenumbau einen Teilverkauf der neuen Service-Gesellschaften nicht mehr aus. "Wenn wir in eine solche Situation hineinkämen, müssten wir uns damit beschäftigten", sagte der Finanz- und kommissarische Personalchef, Karl-Gerhard Eick, heute in Bonn. In dem Angebot an ver.di über die Auslagerung von 50.000 Beschäftigte in drei Service-Gesellschaften hatte sich die Telekom bereiterklärt, bei einer Gehaltsabsenkung von 12 Prozent unter anderem auf Kündigungen und einen Verkauf der Gesellschaften bis 2010 zu verzichten.

Eick bekräftigte, dass die Telekom bis Ende dieses Monats eine Lösung erzielen und die Ausgliederung bis zum 1. Juli umsetzen will. "Ein Streik nutzt niemandem, er schadet nur den Kunden und dem Image", antwortete Eick auf die Drohungen der Gewerkschaft mit flächendeckenden Arbeitsniederlegungen bei der Telekom. Der Vorstand werde sich gegebenenfalls zudem rechtliche Schritte vorbehalten.

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ver.di-Tarifkommission plant Vorbereitungen für Urabstimmung
« Antwort #85 am: 18 April, 2007, 07:46 »
Die Große Tarifkommission der Gewerkschaft ver.di hat im Streit um die Auslagerung von 50.000 Arbeitsplätzen bei der Telekom die Verhandlungsdelegation zu Vorbereitungen für die Urabstimmung aufgerufen. Zugleich wurde die Telekom ultimativ aufgefordert, die Verhandlungen über einen Tarifvertrag zum Auslagerungsschutz aufzunehmen. Das teilte ver.di heute nach einem Treffen des Gewerkschaftsgremiums in Göttingen mit.

Die Telekom hatte zuvor den Vorschlag unterbreitet, die Gehälter der betroffenen Beschäftigten um 12 Prozent bis 2010 abzusenken und dafür einen Kündigungs- und Verkaufschutz versprochen. ver.di lehnte die Offerte ab.

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« Letzte Änderung: 18 April, 2007, 08:37 von SiLæncer »

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Verhandlungen über Telekom-Konzernumbau gehen in neue Runde
« Antwort #86 am: 18 April, 2007, 16:55 »
Die Deutsche Telekom und die Gewerkschaft ver.di wollen die Gespräche über den geplanten Konzernumbau fortsetzen. Derzeit werde erörtert, wann neue Verhandlungen stattfinden könnten, sagte ein Gewerkschaftssprecher am Mittwoch auf Anfrage. Ein neuer Termin sei noch nicht gefunden. Er bekräftigte, dass ver.di zuerst über einen tariflichen Schutz für die Beschäftigten sprechen wolle, bevor über die Vorschläge des Bonner Konzerns verhandelt werden könne. In den vier vorangegangenen Verhandlungsrunden hatten die Tarifparteien keine Annäherung erzielt.

Die Telekom will mit der Auslagerung von rund 50.000 Mitarbeitern in drei Gesellschaften unter dem Dachnamen T-Service die Kosten senken und die Servicequalität verbessern. Dazu sollen die Mitarbeiter länger arbeiten und Lohnabschläge von zwölf Prozent akzeptieren. Der kommissarische Personalvorstand Karl-Gerhard Eick verteidigte die Pläne in der ARD. Es gebe keine Alternative zu diesem Schritt, sagte Eick. Das Unternehmen bekräftige am Mittwoch seine Gesprächsbereitschaft. "Wir sind bereit zu neuen Verhandlungen", sagte ein Telekom-Sprecher.

Das Unternehmen will T-Service notfalls ohne Zustimmung von ver.di gründen, setzt aber auf eine Einigung mit der Arbeitnehmerseite. Eick will die Gespräche bis zum Monatsende abschließen, damit T-Service zum 1. Juli starten kann. Der ver.di- Sprecher hält indes eine Verzögerung für möglich. "Es ist durchaus möglich, dass die Verhandlungen über den April hinaus gehen könnten."

Die Gewerkschaft ver.di lehnt das am Dienstag offiziell vorgelegte Angebot der Konzernführung ab und hat mit einer Ausweitung der Warnstreiks gedroht. In den vergangenen Tagen hatten rund 30.000 Beschäftigte gegen den Umbau protestiert, was zu Beeinträchtigungen des Betriebs geführt hatte. Die Große Tarifkommission von ver.di hatte nach den erfolglos verlaufenen Verhandlungen die Verhandlungskommission aufgefordert, die Urabstimmung für Streiks vorzubereiten. Eick kündigte an, dass die Telekom juristische Schritte gegen die Proteste prüfen würde.

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Obermann: Telekom-Manager beteiligen sich an Gehaltsverzicht
« Antwort #87 am: 20 April, 2007, 09:36 »
Die Manager der Deutschen Telekom werden sich nach Angaben von Konzernchef René Obermann am geplanten Gehaltsverzicht für die Servicemitarbeiter beteiligen. "Wir haben klar gemacht, dass wir uns natürlich, so wie übrigens schon einmal vor zwei Jahren und wie in den letzten Jahren durch mehrere Nullrunden, jetzt auch durch Gehaltsverzicht solidarisch an der Aktion beteiligen", sagte Obermann am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung "Maybrit Illner". Sein Gehalt sei derzeit seine "letzte Sorge". Vielmehr gehe es darum, das Unternehmen erfolgreich und wettbewerbsfähig zu machen.

Die Gewerkschaft ver.di sollte sich dem Konzernumbau anschließen, meinte Obermann. Auf Grund veränderter Marktbedingungen erwarte die Telekom in den nächsten Jahren ein Absinken ihrer Umsätze um Milliarden. Das Unternehmen müsse "gegensteuern, um eine Chance zu haben, den Menschen langfristig eine gute Beschäftigungsperspektive zu geben zu Bedingungen, die bei uns immer noch deutlich besser sind als bei all den Unternehmen, mit denen zum Beispiel ver.di Tarifverträge abschließt für die Hälfte des Geldes", sagte Obermann.

Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) verteidigte in der Sendung den Sanierungsplan. "Die Telekom ist eine private Aktiengesellschaft und es ist ungeheuer Wettbewerb im Markt", sagte Glos. Obermann habe die nicht leichte Aufgabe, den Konzern so auf Vordermann zu bringen, dass die Eigentümer ihre Aktien halten. Sonst könnte die Telekom "in Hände kommt, die vielleicht sehr viel radikaler mit den Beschäftigten umgehen".

Telekom und ver.di wollen am kommenden Dienstag erneut zu Verhandlungen zusammenkommen, um eine Lösung über die umstrittene Auslagerung von 50.000 Beschäftigten in drei Service-Gesellschaften zu finden. Die Telekom will mit der Auslagerung der Arbeitsplätze in eine neue T- Service die Kosten senken und den Kundenservice verbessern. Vorgesehen sind unter anderem eine Absenkung der Gehälter um 12 Prozent in mehreren Stufen, eine Ausweitung von variablen Einkommensbestandteilen sowie eine Verlängerung der Arbeitszeit. Dies wird von ver.di strikt zurückgewiesen. Die Telekom verspricht im Ausgleich für ihre Forderungen eine Verlängerung des Schutzes vor Kündigungen und einen Verkaufsverzicht der Service-Gesellschaften bis 2010.

Nach Angaben eines Telekom-Sprechers hatte sich der Konzern um einen früheren Termin in dieser Woche für die Fortführung der Verhandlungen bemüht. Das Unternehmen will bis Ende April mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di eine Einigung erzielen. Die bisherigen Verhandlungen waren von Protesten begleitet worden. In vier Verhandlungsrunden hatten die Tarifparteien keine Annäherung gefunden. Die Große Tarifkommission von ver.di forderte die Telekom ultimativ zu Verhandlungen über einen tariflichen Auslagerungsschutz auf. Gleichzeitig sollten die Vorbereitungen für eine Urabstimmung über Streikmaßnahmen beginnen.

Quelle : www.heise.de

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Ver.di-Chef zu Telekom: "Zeichen stehen auf Sturm"
« Antwort #88 am: 20 April, 2007, 13:52 »
Der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske hat den Vorstand der Deutschen Telekom aufgefordert, von den bisherigen Umbau-Plänen im Konzern abzurücken. "Wenn die Telekom meint, diesen Kurs durchhalten zu wollen, stehen die Zeichen auf Sturm", sagte er heute bei der ver.di-Landesbezirkskonferenz Niedersachsen-Bremen in Hannover. Die vorgesehenen Lohnkürzungen bei einer Verlängerung der Arbeitszeit bezeichnete er als "eklatanten Fall von Verteilungsextremismus".

Auf der Landesbezirkskonferenz wurde eine Resolution verabschiedet, laut der der Telekom-Vorstand von den "unsozialen und unmenschlichen" Planungen Abstand nehmen solle. Die Gewerkschaft will bei einer Auslagerung von 50.000 Beschäftigten in drei Service-Gesellschaften massive Gehaltssenkungen nicht hinnehmen. Bundesweit waren in dieser Woche Telekom-Beschäftigte in Warnstreiks getreten. Telekom und ver.di wollen am Dienstag zu weiteren Gesprächen zusammen kommen.

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Kundenflucht, Umbau-Streit: Harte Zeiten für die Telekom
« Antwort #89 am: 21 April, 2007, 11:45 »
Allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres kündigten rund 600.000 Kunden ihren Telefonanschluss bei der Deutschen Telekom AG. Das berichtet der Spiegel in seiner am kommenden Montag erscheinenden Ausgabe. Hochgerechnet auf das gesamte Jahr wäre das ein Verlust von 2,4 Millionen Kunden und damit deutlich mehr, als die Telekom bisher veranschlagt hat. Dennoch könne der Konzern an seinen Ergebnisprognosen für 2007 festhalten, da parallel zu den Kundenverlusten der Verkauf von Breitbandanschlüssen deutlich angestiegen ist.

Derweil hält Telekom-Chef René Obermann an seinen Plänen fest, , rund 50 000 Mitarbeiter zu verschlechterten Bedingungen in eigenständige Service-Agenturen auszulagern. Am gestrigen Freitag war bekannt geworden, dass ihn dabei offenbar der Personalchef des Autozulieferers Continental, Thomas Sattelberger, helfen soll, der in in gleicher Funktion zur Deutschen Telekom wechselt.

Gegenüber der dpa betonte Obermann nochmals die Wichtigkeit des Umbaus, an dem er auch trotz der Auseinandersetzung mit der Gewerkschaft festhalten will. "Wenn wir jetzt den Konflikt vermeiden, werden die Konsequenzen in ein bis zwei Jahren schlimmer sein." Er sehe noch eine Chance für eine Einigung bei der nächsten Verhandlungsrunde am Dienstag. "Wir sind hier und da beweglich, vom Grundsatz her müssen wir aber von den Kosten runter." Die Servicemitarbeiter würden derzeit zwei oder drei Mal so teuer bezahlt wie bei der Konkurrenz. Diese Lücke müsse um etwa 40 bis 50 Prozent geschlossen werden. Dazu gehöre auch eine Verlängerung der Arbeitszeit. Wenn es keine Kostenstrukturreform gebe, würden die Mitarbeiter in zwei bis drei Jahren ihre Arbeitsplätze sicher verlieren. Der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske hatte am gestrigen Freitag den Vorstand der Deutschen Telekom aufgefordert, von den bisherigen Umbau-Plänen im Konzern abzurücken.

Am kommenden Dienstag wollen ver.di und Telekom im rheinland-pfälzischen Maischoß an der Ahr erneut zusammenkommen, um eine Lösung zu finden. Am vergangenen Dienstag waren die Gespräche ausgesetzt worden. Die Große Tarifkommission der Gewerkschaft forderte von der Telekom Gespräche über einen gesonderten Tarifschutz. Gleichzeitig wurde die ver.di-Verhandlungsdelegation ermächtigt, mit den Vorbereitungen zu Urabstimmungen zu beginnen.

Bsirske sagte, es sei eine Schlüsselaufgabe bei der Telekom, die Servicequalität zu verbessern. Aber man könne nicht erwarten, dass Menschen zu Lohnverzicht bereit seien, wenn zugleich den Aktionären jetzt versichert werde, dass das Dividendenniveau 2007 auf Vorjahreshöhe gehalten werde. Nach Berechnungen von ver.di bedeuteten die Vorschläge der Telekom Lohnabsenkungen von bis zu 40 Prozent, wenn die verlängerten Wochenarbeitszeiten und die Ausweitung der variablen Einkommensbestandteile hinzugerechnet würden.

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