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Thema:
Telekom: Abbau, Umbau und Aufbau
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Thema: Telekom: Abbau, Umbau und Aufbau (Gelesen 20369 mal)
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SiLæncer
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Telekom und ver.di sprechen über neue Vorschläge des Konzerns
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Antwort #150 am:
08 Juni, 2007, 12:05 »
Vertreter der Deutschen Telekom und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di diskutieren über die neuen Vorschläge des Konzerns zur Beilegung des Konflikt um den Personalumbau. "In Hintergrundgesprächen soll ausgelotet werden, was machbar ist und was nicht", sagte der Streikleiter von ver.di, Ado Wilhelm, am Freitag auf Anfrage.
Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger sagte, "beide Seiten tauschen sich nun über die Vorschläge der Telekom aus". Es sei aber nicht klar, ob die Gespräche in formale Verhandlungen mündeten. Sattelberger hat Bonuszahlungen und zusätzliche Investitionen in Qualifizierungsmaßnahmen vorgeschlagen, um die geplante Lohnkürzung von rund neun Prozent abzufedern. Sattelberger hatte sich in allen Punkten gesprächsbereit gezeigt und ein neues Angebot angekündigt, sollte eine Chance zu einer gütlichen Einigung da sein.
Beide Seiten stehen unter Handlungsdruck, da die Telekom die betroffenen Mitarbeiter in der kommenden Woche über die künftigen Tarifkonditionen informieren will. Sollte ver.di nicht zustimmen, will die Telekom im Alleingang rund 50.000 Beschäftigte in den neuen Bereich T-Service auslagern, wo sie für weniger Geld länger arbeiten sollen. Die Gespräche wurden von neuen Protesten begleitet. Am Freitag legten rund 14.000 Mitarbeiter die Arbeit nieder, um gegen den Umbau zu protestieren, wie Wilhelm sagte: "Am Wochenende und in der kommenden Woche wird der Arbeitskampf weitergehen."
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DGB-Chef fordert Telekom zum Einlenken auf
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Antwort #151 am:
10 Juni, 2007, 12:08 »
DGB-Chef Michael Sommer hat die Telekom im Streit um den geplanten massiven Stellenumbau zum Einlenken aufgefordert. Das Unternehmen könne die Krise nur gemeinsam mit den Beschäftigten meistern, nicht mit Leuten "die man einschüchtert und demotiviert", sagte Sommer dem Deutschlandfunk. Das Management müsse besser arbeiten und die Leute mitnehmen. Die Telekom sei in großen Schwierigkeiten. "Aber die Ursachen liegen nicht in der Arbeitsleistung der Beschäftigten, die übrigens die so genannte 34-Stunden-Woche mit Lohnverzicht bezahlt haben", sagte der DGB-Chef.
Sommer betonte, ver.di könne den Streik wenn nötig lange durchhalten. Es gehe darum, den Arbeitskampf an einem Punkt zu Ende zu bringen, der die Beschäftigten zufrieden stellt. "Dann haben wir die Situation, dass man wieder miteinander reden muss und sich ins Auge blicken muss." Die Telekom-Führung sollte nicht weiter Öl ins Feuer gießen, sondern wirklich nach Lösungsvorschlägen suchen.
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ver.di entscheidet bis Mittwoch über Telekom-Angebot
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Antwort #152 am:
10 Juni, 2007, 16:53 »
Im Streit um den geplanten Stellenumbau bei der Deutschen Telekom will ver.di bis spätestens Mittwoch über das jüngste Angebot des Konzerns entscheiden. Das sagten ver.di-Sprecher der dpa heute. Die informellen Gespräche zwischen der Gewerkschaft und der Telekom waren am Wochenende fortgesetzt worden. Derweil legten am Samstag und Sonntag nach ver.di-Angaben 1500 Telekom-Beschäftigte in den Bereitschaftsdiensten die Arbeit nieder. Die bundesweiten Streiks dauern seit fünf Wochen an. Morgen wollen ver.di zufolge 14.000 Telekom-Mitarbeiter streiken.
Telekom-Personalchef Thomas Sattelberger hatte ver.di ein verbessertes Angebot mit einem Erfolgsbonus für die Mitarbeiter in Aussicht gestellt. Ver.di hatte das Angebot kritisiert. "Die Mitarbeiter sollen ihren Bonus durch einen langjährigen Gehaltsverzicht also selbst ansparen. Das wird die Belegschaft weiter verunsichern", sagte ver.di-Verhandlungsführer Lothar Schröder dem Magazin Focus. Dieser Ansatz erleichtere nicht die Suche nach einer Lösung.
Streikleiter Ado Wilhelm wehrte sich gegen Äußerungen der Telekom-Verantwortlichen, wonach andere Telekommunikationsunternehmen ihren Mitarbeitern deutlich weniger zahlen als der frühere Monopolist. Die Zahlen seien nicht ohne weiteres vergleichbar, sagte er.
Die Telekom könne die Krise im Unternehmen nur gemeinsam mit den Beschäftigten meistern, nicht mit Leuten "die man einschüchtert und demotiviert", mahnte der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Michael Sommer. Das Management müsse besser arbeiten und die Leute mitnehmen, äußerte er im Gespräch mit dem Deutschlandfunk. Die Telekom sei in großen Schwierigkeiten. "Aber die Ursachen liegen nicht in der Arbeitsleistung der Beschäftigten, die übrigens die so genannte 34-Stunden-Woche mit Lohnverzicht bezahlt haben."
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Streik bei der Telekom läuft weiter
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Antwort #153 am:
11 Juni, 2007, 14:18 »
Der Streik bei der Deutschen Telekom geht in unverändertem Umfang weiter. "Zum Wochenbeginn beteiligen sich 16.000 Beschäftigte an dem Arbeitskampf", sagte der Streikleiter der Gewerkschaft ver.di, Ado Wilhelm, auf Anfrage. Auch in den kommenden Tagen sollen die Proteste im vergleichbaren Umfang gegen den geplanten Stellenumbau weitergehen.
An diesem Montag kommt die Verhandlungsdelegation von ver.di zusammen, um über die neuen Vorschläge der Telekom zu beraten. Personalvorstand Thomas Sattelberger hatte in der vergangenen Woche zusätzliche Boni sowie Investitionen in Weiterbildungsmaßnahmen in Aussicht gestellt. Die Große Tarifkommission der Gewerkschaft will am Dienstag entscheiden, ob diese Vorschläge eine Grundlage für neue Verhandlungen sind. Die Telekom will rund 50.000 Mitarbeiter in den Bereich T-Service auslagern , wo sie bei niedrigerem Gehalt länger arbeiten sollen.
Der Streik läuft seit mehr als vier Wochen und hat den Betriebsablauf der Gesellschaft gestört. So gibt es Verzögerungen bei den Neuaufträgen sowie der Entstörung.
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Telekom-Chef im Tarif-Streit zu Zugeständnissen bereit
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Antwort #154 am:
11 Juni, 2007, 20:27 »
Telekom-Vorstandschef René Obermann sieht durchaus Chancen für eine Lösung in dem seit Wochen andauernden Tarifkonflikt mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. "Wir haben neue Zuversicht, dass ver.di an den Verhandlungstisch zurückkehren und konstruktiv mit uns verhandeln will", sagte der Telekom-Chef dem Handelsblatt (Dienstagsausgabe) in Berlin. Der Konzern sei bereit, auch weitere Kompromisse zu machen. "Ich schließe Veränderungen bei einzelnen Komponenten nicht grundsätzlich aus, wenn ver.di ihrerseits realistische Vorschläge für einen tragfähigen Kompromiss macht", sagte Obermann. "Wir sind in allen Punkten gesprächsbereit, aber wir werden uns nicht von unserem Gesamtkonzept verabschieden."
Das Konzept sieht vor, 50.000 Service-Mitarbeiter der Festnetzsparte in neue Einheiten auszugliedern, wo sie länger arbeiten und weniger verdienen sollen. Die Telekom hatte in der vergangenen Woche eine Erfolgsbeteiligung und Boni vorgeschlagen, um die geplante Senkung des Grundgehalts abzufedern. Die Große Tarifkommission will an diesem Dienstag entscheiden, ob die Gewerkschaft wieder offizielle Gespräche mit der Telekom aufnimmt.
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Neue Verhandlungen: Telekom und ver.di begraben Kriegsbeil
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Antwort #155 am:
12 Juni, 2007, 17:17 »
Während Telekom-Chef René Obermann auf einer Fachtagung in Düsseldorf seine Strategie vorstellt, rauchen in einem Bonner Hotel die Köpfe der ver.di-Tarifkommission: Daumen rauf oder Daumen runter für neue Verhandlungen mit der Telekom über den geplanten Stellenumbau beim Bonner Konzern. Am Nachmittag dann grünes Licht für die ver.di-Verhandlungskommission unter Führung von Lothar Schröder, mit dem Management offizielle Gespräche über die Auslagerung von 50.000 Arbeitsplätzen in Service-Betriebe wieder aufzunehmen.
"Nachdem erkennbar ist, dass sich die Telekom nach wochenlangem Streik auf ver.di zubewegt, sind wir bereit, uns an den Verhandlungstisch zu setzen", sagte Schröder. Diese Linie der Gewerkschaft hatte sich bereits seit einigen Tagen angedeutet, nachdem der neue Personalchef der Telekom, Thomas Sattelberger, mit einem nachgebesserten Angebot hierzu das Signal gegeben hatte.
Seit einem Monat wird bei dem Bonner Riesen gestreikt, weil der Vorstand den Beschäftigten einiges abverlangt. Sie sollen ab dem 1. Juli in neue Service-Töchter wechseln und dort länger zu ungünstigeren Bedingungen arbeiten, sprich für weniger Geld. Obermann hat der Telekom einen strikten Sparkurs verordnet, damit das Unternehmen und vor allem die angeschlagene Festnetzsparte im Wettbewerb bestehen kann. Zwischen 500 Millionen und 900 Millionen Euro will der Telekom-Chef durch Einschnitte bei den Gehältern und dem Hereinholen von Fremdarbeiten in den Konzern einsparen.
Den Weg zurück an den Verhandlungstisch bereitete Sattelberger, indem er ver.di ein verbessertes Angebot mit einem Erfolgsbonus und Investitionen in die Weiterbildung in Aussicht stellte. Damit wurde ver.di eine Brücke für den Wiedereinstieg in Gespräche gebaut. "Beide Seite müssen ihr Gesicht wahren können", lautet die Devise von Sattelberger. Das heißt, ver.di muss einen Kompromiss seinen Mitgliedern als Erfolg verkaufen können und die Telekom darf ihre Sparziele nicht aus dem Auge verlieren.
Keine Frage, mit dem Amtsantritt von Sattelberger vor einem Monat kam frischer Wind in den fest gefahrenen Arbeitskonflikt. Zuvor hatten sich die Tarifpartner in mehreren Verhandlungsrunden in der Frage, was kann den Beschäftigten zugemutet werden und was nicht, hoffnungslos verrannt. Intern wirbt Sattelberger bereits für eine engere Zusammenarbeit mit ver.di, um künftig Auseinandersetzungen wie um T-Service zu vermeiden.
Noch nie war die Lage so verfahren wie jetzt: Lange Zeit sah es so aus, als ob sich beide Seiten in eine Sackgasse manövriert hätten. Die Telekom beharrte starr auf Lohnkürzungen, was ver.di ablehnen musste. "Warum sollten die Telekom-Mitarbeiter weniger verdienen, wenn gleichzeitig beim Konkurrenten Arcor die Löhne erhöht werden", sagte ein ver.di-Vertreter.
Telekom-Chef Obermann verteidigt den Umbau hingegen als unumgänglich, um Wettbewerbsnachteile gegenüber der Konkurrenz auszugleichen. Ohne drastische Schritte droht die Telekom zum Übernahmekandidaten werden, warnte Obermann in Düsseldorf. Finanzinvestoren könnten den Konzern übernehmen und anschließend zerschlagen. "Ich glaube nicht, dass wir kurzfristig bedroht sind – aber langfristig."
Wer jetzt wen an den Verhandlungstisch zurückgebracht hat, darüber darf gestritten werden. Nach Ansicht von Schröder ist es vor allem der Streik gewesen, der den Vorstand zum Umdenken veranlasst hat. Doch in den vergangenen Wochen ist auch klar geworden, dass die schärfste Waffe der Gewerkschaft mit zunehmender Dauer des Arbeitskonflikts stumpfer geworden ist. Zwar räumt die Telekom partielle Verzögerungen unter anderem bei der Abarbeitung von Neuaufträgen und bei Entstörungen ein, aber ein Aufschrei der Empörung unter Kunden ist ausgebliebenen.
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Letzte Änderung: 12 Juni, 2007, 17:23 von SiLæncer
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ver.di sieht "vielleicht realistische Chance" bei Telekom-Verhandlungen
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Antwort #156 am:
13 Juni, 2007, 11:01 »
Die Mitarbeiter der Telekom haben am Mittwoch ihren Streik ungeachtet der Verhandlungen über eine Beilegung des Konflikts um den Konzernumbau fortgesetzt. "Heute beteiligen sich rund 13.000 Beschäftigte an den Protestaktionen", sagte der Streikleiter der Gewerkschaft ver.di, Ado Wilhelm. Die Verhandlungsdelegationen von ver.di und Telekom wollen am Nachmittag in Bad Neuenahr die Gespräche über die geplante Auslagerung von rund 50.000 Mitarbeitern, die in der neuen Gesellschaft T-Service länger zu geringerem Gehalt arbeiten sollen, wieder aufnehmen.
ver.di-Verhandlungsführer Lothar Schröder zeigte sich kurz vor Beginn der Verhandlungen verhalten optimistisch. Im Inforadio des Senders rbb sagte Schröder: "Es gibt vielleicht eine realistische Chance, die geplanten Einkommenseinbußen notfalls unter Einrechnung künftiger Tarifrunden vom Tisch zu bringen und die Gehälter der Beschäftigten zu schützen." Neben der Sicherung der vorhandenen Einkommen gehe es ver.di auch um einen Kündigungsschutz, der den Betroffenen in den neuen Gesellschaften Sicherheit biete.
ver.di will die Protestaktionen im Wochenverlauf weiter drosseln. "Wie der Streik dann weitergeht, hängt vom Verhandlungsverlauf ab", sagte Wilhelm. In den vergangenen Wochen hatten bis zu 16.000 Menschen die Arbeit bei Europas größtem Telekommunikationskonzern niedergelegt. Die Telekom hatte eine deutliche Nachbesserung ihres ursprünglichen Angebots in Aussicht gestellt, das Lohnkürzungen von neun Prozent vorsah. Personalvorstand Thomas Sattelberger schlägt eine Erfolgsbeteiligung sowie zusätzliche Investitionen in Weiterbildungsmaßnahmen vor. Bei einem Scheitern der Verhandlungen will das Unternehmen unverändert die Ausgliederung ohne Zustimmung von ver.di umsetzen.
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Telekom und ver.di starten ohne Kriegsgeheul in neue Verhandlungen
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Antwort #157 am:
13 Juni, 2007, 15:44 »
Die Deutsche Telekom und die Gewerkschaft ver.di haben ihre Verhandlungen über die Auslagerung von 50.000 Mitarbeitern in den neuen Bereich T-Service nach wochenlanger Pause wieder aufgenommen. Telekom-Personalchef Thomas Sattelberger zeigte sich am Mittwoch in Bad Neuenahr kompromissbereit und betonte, dass jetzt eine Lösung gefunden werden müsse. ver.di-Verhandlungsführer Lothar Schröder sagte, in den Verhandlungen gehe es vor allem um einen Schutz für die von der Auslagerung betroffenen Mitarbeiter. Dabei erwartete er auf der Entgeltseite eine harte Auseinandersetzung mit der Telekom. Beobachter rechnen nicht mit einer Einigung vor diesem Wochenende.
Zum 1. Juli will der Bonner Telekommunikationsriese drei neue Gesellschaften unter dem Dach von T-Service gründen. Dort sollen die Beschäftigen länger arbeiten und weniger Geld erhalten. Auf diesem Weg will das Unternehmen bis zu 900 Millionen Euro einsparen. Zuletzt hatte Sattelberger einen Erfolgsbonus in Aussicht gestellt, um die Gehaltseinschnitte abzufedern. "Die Telekom wird nicht stur sein und sich in allen Dimensionen kompromissfähig zeigen", unterstrich Sattelberger vor Verhandlungsbeginn. Ende April waren die Gespräche abgebrochen worden. Seit knapp fünf Wochen streiken täglich bis zu 16.000 Telekom-Beschäftigte gegen die Auslagerungspläne.
Eine erste Forderung von ver.di erfüllte Sattelberger bereits vor Verhandlungsbeginn. So bleiben die Briefe an die betroffenen 50.000 Telekom-Beschäftigte vorerst weiter in der Schublade. Ursprünglich wollte das Unternehmen die Beschäftigten in dieser Woche von ihrer bevorstehenden Versetzung in die Service-Gesellschaften unterrichten. Sattelberger hatte vor einer Woche angekündigt, dass sich die Telekom in dieser Frage elastisch zeigen könnte, wenn es zu Verhandlungen komme.
Schröder begrüßte, dass sich die Telekom gesprächsbereit zeige und sich auf ver.di zubewege. "Doch in entscheidenden Punkten muss sich die Telekom noch bewegen", forderte er. Dazu zählte der Gewerkschafter vor allem die Gehaltsfrage. Der Bonner Konzern hatte zuletzt Einschnitte beim Grundgehalt von neun Prozent gefordert und dafür unter anderem einen Kündigungsschutz bis Ende 2012 angeboten. Das lehnt ver.di strikt ab.
Neben weiteren Streiks demosntrierten etwa 3500 Beschäftigte der Telekom mit einer Menschenkette über den Rhein bei Mainz und Wiesbaden gegen die Auslagerungspläne des Konzerns. Mit Transparenten und Trillerpfeifen zogen die Demonstranten von beiden Richtungen aus auf die Rheinbrücke zwischen den Landeshauptstädten. Dort schloss sich die Menschenkette, die auf der rheinland-pfälzischen Seite bis zum Mainzer Rathaus reichte. Vor der Demonstration hatten einige Dutzend Telekom-Mitarbeiter in Wiesbaden eine gut 24-stündige Mahnwache beendet.
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Telekom-Mitarbeiter halten Druck auf Konzern aufrecht
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Antwort #158 am:
14 Juni, 2007, 09:09 »
Die Mitarbeiter der Telekom halten den Druck auf den Konzern während der Verhandlungen um den Personalumbau aufrecht. "Am Donnerstag beteiligen sich bundesweit wieder 15.000 Beschäftigte an dem Arbeitskampf", sagte der Streikleiter von ver.di, Ado Wilhelm, auf Anfrage von dpa. Vertreter der Gewerkschaft und der Telekom verhandeln seit Mittwoch erneut über die Tarifkonditionen für die rund 50.000 Mitarbeiter, die in neue Sparten in der Gesellschaft T-Service ausgelagert werden sollen; nach den Plänen der Telekom sollen sie dort für weniger Geld länger arbeiten.
Zu den Aktionen am heutigen Donnerstag zählt beispielsweise auch eine Demonstration, die um 10 Uhr am Leipziger Hauptbahnhof beginnt. Erwartet werden etwa 1900 Streikende aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. "Das wird vorerst die letzte große Veranstaltung sein", sagte Harald Dressler, Gewerkschaftssekretär im Bereich Telekommunikation, gegenüber dpa. Denn sollte sich bei den Verhandlungen abzeichnen, dass ein akzeptables Ergebnis erreicht werden könnte, wie es im Moment erwartet wird, würden die Streiks ab Freitag spürsam reduziert. Auch die Mahnwache vor der SPD-Landesgeschäftsstelle in Erfurt geht am Donnerstagnachmittag zu Ende. Seit Dienstagmorgen harren dort rund um die Uhr zehn Personen aus.
Nachdem der Konzern ein nachgebessertes Angebot in Aussicht stellte, hatten die Tarifparteien die Gespräche am Mittwoch wieder aufgenommen. Die Große Tarifkommission von ver.di hatte der Wiederaufnahme der Gespräche mit der Konzernführung zugestimmt, um größere Einschnitte zu vermeiden. Am Mittwochabend waren die Gespräche unterbrochen worden; sie sollen am heutigen Donnerstag fortgesetzt werden. Streik-Aktionen der Gewerkschaft gegen den Umbau bei der Telekom laufen seit knapp fünf Wochen und haben den Betriebsablauf bei der Telekom gestört. Mit neuen Zugeständnissen will der Bonner Konzern einen Kompromiss mit ver.di erreichen. So bietet die Telekom eine Gewinnbeteiligung sowie zusätzliche Investitionen in die Weiterbildung der Mitarbeiter an.
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Telekom und ver.di bewegen sich im Tarifstreit aufeinander zu
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Antwort #159 am:
14 Juni, 2007, 19:49 »
Die Deutsche Telekom und ver.di haben sich in den Gesprächen um den Konzernumbau angenähert. "Die Hoffnung steigt, dass wir einen Kompromiss erzielen können", sagte ver.di- Verhandlungsführer Lothar Schröder am heutigen Donnerstag in Bad Neuenahr. Die Verhandlungen fänden in "konstruktiver Atmosphäre" statt. Telekom- Personalvorstand Thomas Sattelberger betonte, er sei "vorsichtig optimistisch".
Zu den Inhalten der Gespräche machten Sattelberger und Schröder keine Angaben. Es sei vereinbart worden, dass darüber nicht öffentlich gesprochen werde. Die Telekom will rund 50.000 Mitarbeiter in den neuen Bereich T-Service auslagern. Sie sollen dort weniger verdienen und länger arbeiten. Die Tarifparteien hatten am Mittwoch die Verhandlungen nach rund einem Monat Streik wieder aufgenommen, um doch noch einen Kompromiss zu erzielen.
Beide Seiten betonten, dass es noch "erhebliche Differenz" gebe. Als kritischer Punkt gilt die geplante Absenkung der Löhne, die durch eine Erfolgsbeteiligung abgemildert werden soll. Telekom und ver.di ringen nun über die Höhe der Einschnitte. Die ursprüngliche Kürzung von zwölf Prozent hatte die Telekom in einem zweiten Angebot auf neun Prozent reduziert. Sattelberger hatte sich bereit erklärt, auch darüber mit ver.di zu verhandeln. Als sicher wird im Umfeld der Gespräche eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit um 4 Stunden auf dann 38 Stunden angesehen.
Trotz der Annäherung ist eine schnelle Einigung nicht in Sicht. ver.di wie auch die Telekom erwarten, dass sich die Gespräche noch einige Tage hinziehen. "In der kommenden Woche soll dann die Große Tarifkommission über den Ausgang der Verhandlungen beraten", sagte Schröder, der auch im Aufsichtsrat des Bonner Konzerns sitzt. Das Gremium sei für kommenden Mittwoch eingeladen. Diese kann dann ein Ende des Arbeitskampfes einleiten, dem allerdings die Mitarbeiter in einer Abstimmung zustimmen müssen.
Schröder kündigte an, dass der Umfang des Streiks gedrosselt werden soll. "Da die Telekom auf die Schreiben an die Mitarbeiter verzichtet hat, fahren wir den Arbeitskampf zurück", sagte er. In den Briefen wollte die Telekom die Beschäftigten über die künftigen Tarifkonditionen informieren. Am Freitag würden bundesweit rund 10.000 Menschen protestieren, sagte Schröder. In den vergangenen Wochen hatten täglich bis zu 15.000 Beschäftigte ihre Arbeit niedergelegt. Der Betriebsablauf ist dadurch erheblich beeinträchtigt, wie ver.di-Streikleiter Ado Wilhelm erklärte.
Mit der Gründung von T-Service will der Konzern seine Kosten um bis zu 900 Millionen Euro jährlich senken und die Servicequalität verbessern. Sattelberger hatte bekräftigt, dass der Konzern an diesem Ziel festhalte. Die Telekom sieht sich auf Grund ihrer hohen Personalkosten gegenüber der Konkurrenz im Nachteil. Durch T-Service soll die Differenz zumindest geschmälert werden.
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Telekom und ver.di steuern auf Kompromiss zu
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Antwort #160 am:
16 Juni, 2007, 10:41 »
Die Deutsche Telekom und ver.di steuern im Konflikt um den Konzernumbau offensichtlich auf einen Kompromiss zu. Die Konturen des Puzzles seien erkennbar, allerdings noch nicht das Gesamtbild, sagte ver.di-Verhandlungsführer Lothar Schröder. Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger betonte, dass er nach wie vor "verhalten optimistisch" sei. Zu den Inhalten der Gespräche machten weder Telekom noch ver.di Angaben. Die Tarifparteien wollen die Verhandlungen bis zum kommenden Dienstag abschließen.
Sattelberger wie auch Schröder sagten, dass noch viele Details zu klären seien. "In einigen Punkten sind wir noch weit voneinander entfernt", betonte Schröder, der auch im Aufsichtsrat der Telekom sitzt. Es gehe nun darum, dass Beste für die von der Auslagerung betroffenen Mitarbeiter zu erreichen. Die Telekom will zum 1. Juli rund 50.000 Beschäftigte in den neuen Bereich T-Service verlagern, um die Kosten zu senken und die Servicequalität zu steigern. ver.di und Telekom hatten die Gespräche nach einem Monat Streik am vergangenen Mittwoch wieder aufgenommen. Sollten die Verhandlungen scheitern, will der Bonner Konzern T-Service ohne Zustimmung der Gewerkschaft gründen.
Als kritischer Punkt gilt die geplante Lohnkürzung für Beschäftigten, die in den neuen Bereich T-Service ausgelagert werden sollen. Ihre ursprüngliche Forderung von einem Abschlag von zwölf Prozent hatte die Telekom zunächst auf neun Prozent gesenkt, sich dann aber offen gezeigt, auch darüber zu verhandeln. Im Gegenzug für einen Lohnverzicht bietet Sattelberger eine Erfolgsbeteiligung sowie zusätzliche Investitionen in die Weiterbildung der Mitarbeiter an. Mit dem Umbau will die Gesellschaft ihre Kosten um bis zu 900 Millionen Euro jährlich senken. Am Mittwoch soll voraussichtlich die Große Tarifkommission von ver.di über das Ergebnis der Gespräche beraten.
Eine Entspannung zeichnet sich bei den Streiks ab, die in den vergangenen Wochen zu erheblichen Beeinträchtigungen bei der Telekom geführt haben. "Bundesweit legten am Freitag rund 10.000 Menschen die Arbeit nieder", sagte ver.di-Streikleiter Ado Wilhelm. Der Umfang des Protestaktionen wurde damit gedrosselt, was ver.di mit dem positiven Verlauf der Verhandlungen begründete. So habe der Konzern auf die Versendung der Briefe verzichtet, in denen die Beschäftigten über die künftigen Tarifkonditionen bei T-Service informiert werden sollen. Ungeachtet der Annäherung sollen die Protestaktionen am Wochenende fortgesetzt werden. "Am Samstag werden rund 1000 Mitarbeiter streiken und am Sonntag 400", sagte Wilhelm. In der kommenden Woche könnten die Streiks weiter zurückgefahren werden.
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Gespräche zwischen Telekom und ver.di gehen in entscheidende Phase
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Antwort #161 am:
18 Juni, 2007, 09:12 »
Die Verhandlungen zwischen der Deutschen Telekom und der Gewerkschaft ver.di um den massiven Stellenumbau treten in die entscheidende Phase. ver.di-Streikleiter Ado Wilhelm sagte am Sonntag im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr, die Gespräche seien sehr zeitintensiv, und die Tarifpartner benötigten bis Dienstag, um die unterschiedlichen grundsätzlichen Positionen auszuloten. "In vielen Fragen haben wir Gemeinsamkeiten festgestellt, aber es gibt noch etliche Grundsatzfragen, in welchen wir deutlich voneinander abweichen."
Konzernsprecher Andreas Middel bezeichnete die Verhandlungen weiterhin als konstruktiv. Die Telekom sei weiterhin "verhalten optimistisch", dass die Tarifpartner eine Lösung finden. Zum 1. Juli will der Bonner Riese 50.000 Mitarbeiter in Service-Betriebe auslagern, wo sie länger arbeiten und weniger Geld verdienen sollen. Gegen die Pläne streiken seit mehr als fünf Wochen täglich bis zu 16.000 Telekom-Mitarbeiter. ver.di hat mit der Wiederaufnahme der Verhandlungen die Streiks reduziert.
Wilhelm warnte die Arbeitgeberseite davor, bei den Verhandlungen einen fragwürdigen Kompromiss zu schließen. Das würden die betroffenen Mitarbeiter nicht verstehen. "Wir müssen eine saubere Lösung erzielen." Die Menschen draußen seien jedenfalls bereit, weiterhin zu streiken. Zu den Inhalten der Gespräche machte er keine Angaben. Als strittig gilt nach wie vor die Gehaltsabsenkung. Die Telekom hatte zuletzt Kürzungen von 9 Prozent verlangt. Auch um den Kündigungsschutz soll nach dpa-Information heftig gerungen werden.
Am vergangenen Mittwoch waren die Verhandlungen zwischen ver.di und der Telekom wieder aufgenommen worden. Zuvor hatte Telekom-Personalchef Thomas Sattelberger unter anderem einen Erfolgsbonus in Aussicht gestellt, um die Gehaltskürzungen abzufedern. Zugleich zeigte er sich in allen Punkten kompromissbereit.
Die Telekom will durch die Auslagerung bis zu 900 Millionen Euro einsparen und den Service verbessern. Konzernchef René Obermann hatte den umstrittenen Umbauplan, den der Aufsichtsrat Ende Februar gegen die Stimmen der Arbeitnehmervertreter abgesegnet hatte, mehrfach als alternativlos bezeichnet. Sollten die Verhandlungen scheitern, will die Telekom ohne Zustimmung der Gewerkschaft die Auslagerung umsetzen.
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Telekom und ver.di nähern sich an: Durchbruch bei Kündigungsschutz
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Antwort #162 am:
18 Juni, 2007, 15:53 »
Die Telekom und ver.di haben bei den Verhandlungen über den geplanten massiven Umbau einen ersten Durchbruch erzielt. Vorbehaltlich einer gesamten Lösung sollen betriebsbedingte Kündigungen für die von der Auslagerung betroffenen 50.000 Mitarbeiter mit Ende 2012 ausgeschlossen werden, kündigten die Verhandlungsführer von Telekom und ver.di, Thomas Sattelberger und Lothar Schröder, am Montag im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr an. Das wäre ein Jahr länger als bislang vorgesehen. Beide sprachen von einer guten Lösung für die Beschäftigten. Nach wie vor ringen die Tarifpartner aber um Fragen wie Gehaltskürzungen, Arbeitszeiten und Einstiegslöhne.
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ver.di fährt Telekom-Streiks weiter herunter
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Antwort #163 am:
19 Juni, 2007, 10:26 »
Die Gewerkschaft ver.di hat die fünf Wochen anhaltenden Streiks bei der Telekom weiter heruntergefahren. Angesichts der Fortschritte bei den Verhandlungen über den geplanten Stellenumbau und nach der Teileinigung beim Kündigungsschutz soll die Zahl der Streikenden in den kommenden Tagen auf 5000 reduziert werden, sagte ver.di-Streikleiter Ado Wilhelm. Er zeigte sich zuversichtlich, dass sich die Tarifpartner bei den Gesprächen im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr bis spätestens zum Mittwoch auf einen Kompromiss verständigen werden. Bis zum Freitag würden die Arbeitsniederlegungen bei der Telekom dann ganz eingestellt.
Die Tarifpartner hatten sich, vorbehaltlich einer Gesamteinigung, darauf verständigt, den Kündigungsschutz für die von der Auslagerung betroffenen Mitarbeiter bis Ende 2012 zu verlängern. Als die Knackpunkte der Gespräche bezeichnete Wilhelm weiterhin die geplanten Gehaltskürzungen, die Einstiegsgehälter und Wochenarbeitszeiten. Die Telekom möchte 50.000 Mitarbeiter bereits im kommenden Juli in Service-Gesellschaften auslagern, wo sie länger arbeiten und weniger Geld verdienen sollen. Auf diesem Wege plant der Konzern Einsparungen bis zu 900 Millionen Euro. Aus Sicht von ver.di sei nur schwer vorstellbar, dass die von der Auslagerung betroffenen Mitarbeiter zum 1. Juli weniger Geld in der Tasche haben werden als noch im Vormonat, betonte Wilhelm.
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ver.di und Telekom ringen weiter um Kompromiss
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Antwort #164 am:
19 Juni, 2007, 16:00 »
Bei den Verhandlungen zwischen ver.di und der Deutschen Telekom um die Auslagerung von 50.000 Beschäftigten in Service-Betriebe ringen die Tarifparteien weiter um einen Kompromiss. "Wir befinden uns auf der letzten Etappe der Gespräche", sagte ver.di-Bundesvorstand Ado Wilhelm am heutigen Dienstag im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr. Es gebe aber noch eine Anzahl von Sachverhalten, über die noch keine Einigung erzielt worden sei. Dabei sprach er von sechs größeren Baustellen, ohne Details zu nennen. Nach Angaben eines Telekom-Sprechers sollen sich die Verhandlungen noch einige Zeit hinziehen.
Wilhelm betonte erneut, dass die Beschäftigten ab Juli nicht weniger Geld im Portemonnaie haben dürfen als im Juni. Auch ein Scheitern der Gespräche schloss der Gewerkschafter nicht aus: "Keine Einigung ist auch ein Ergebnis", sagte er. ver.di hat bereits für den Mittwoch die Große Tarifkommission nach Köln eingeladen, wo über ein mögliches Ergebnis beraten werden soll.
Parallel zur entscheidenden Verhandlung haben gut 1900 Beschäftigte im hessischen Offenbach gegen die Pläne protestiert. "Wir wollten unserer Verhandlungskommission den Rücken stärken und das Signal senden, dass die Streikenden geschlossen stehen", sagte die ver.di-Fachbereichsleiterin Telekommunikation, Brigitte Reinelt, am Dienstag. Sie forderte den Telekom-Vorstand bei den gleichzeitig im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr stattfindenden Tarifgesprächen zu einem guten Angebot auf: "Die Beschäftigten werden sich nicht mit faulen Kompromissen abspeisen lassen."
Unterdessen legten gut 750 Betroffene an den neun hessischen Standorte die Arbeit nieder – nach 1400 in den vergangenen Wochen. Ver.di hatte den Streik am Montag wegen der laufenden Verhandlungen zurückgefahren. Reinelt kündigte an, dass die Streikenden an diesem Mittwoch ihre Arbeit wieder aufnehmen würden, sofern die Verhandlungen nicht scheiterten. Seit mehr als fünf Wochen wehren sich in Deutschland bis zu 16.000 Telekom-Beschäftigte täglich mit einem Arbeitskampf gegen die zum 1. Juli geplante Auslagerung.
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