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Telekom: Abbau, Umbau und Aufbau
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Thema: Telekom: Abbau, Umbau und Aufbau (Gelesen 20368 mal)
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SiLæncer
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Ver.di zeigt Telekom-Führung die Zähne
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Antwort #105 am:
04 Mai, 2007, 15:11 »
Die Zeichen bei der Deutschen Telekom stehen auf Streik. Bereits ab der kommenden Woche sollen tausende Mitarbeiter bundesweit ihre Arbeit niederlegen und damit den Betriebsablauf umfassend stören. Der Protest richtet sich gegen die geplante Auslagerung von rund 50.000 Beschäftigten in den neuen Geschäftsbereich T-Service, die mit einem Lohnabschlag von neun Prozent und längeren Arbeitszeiten verbunden ist. Auch wenn der Streik aus Sicht der Gewerkschaft ver.di verständlich ist, für die Kunden und den Vorstand um Telekom-Chef René Obermann ist er ein Horrorszenario. Einbußen bei dem Kundendienst, der Störungsbeseitigung und im Neukundengeschäft sind vorprogrammiert.
In fünf Verhandlungsrunden hatten die Tarifparteien vergeblich um einen Kompromiss gerungen, bevor ver.di das nachgebesserte Angebot vom kommissarischen Personalvorstand Karl-Gerhard Eick ablehnte. Am Freitag stimmte die Große Tarifkommission der Gewerkschaft nun einer Urabstimmung zu, die Anfang kommender Woche anlaufen soll. "Wir sind sicher, dass wir die nötige Mehrheit von 75 Prozent erhalten werden", sagte ver.di-Vorstand Lothar Schröder. Dann ist der Weg frei für den ersten Arbeitskampf bei der Deutschen Telekom seit der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft vor zwölf Jahren. Für Schröder ist ein Gehaltsverzicht undenkbar. Zudem verweist er auf die "Rekord- Dividende" von 0,72 Euro, die die Aktionäre trotz der Ergebniserosion erhalten haben.
Eick schloss eine Nachbesserung des Tarifangebots aus. "Wir haben uns schon sehr weit bewegt. Der Ball liegt nun im Feld von ver.di." Er forderte ver.di auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. "Mit einem Streik lassen sich keine Probleme lösen und auch keine Arbeitsplätze sichern", sagte Eick der dpa-AFX. Er bekräftigte, dass der Konzern offen für neue Gespräche ist. Allerdings müsse noch entschieden werden, ob das Tarifangebot auf der bisherigen Grundlage aufrechterhalten werden könne. Eick kündigte zudem an, wegen der Streiks Schadensersatzansprüche zu prüfen. "Wir sind der Auffassung, dass der Streik rechtlich nicht zulässig ist."
Die Telekom will T-Service nun im Alleingang gründen und hat dabei einen Verkauf von Servicebereichen nicht ausgeschlossen. Trotz möglicher Auswirkungen durch die Proteste hält die Telekom eine Korrektur ihrer Prognose für 2007 nicht für nötig. "Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir dazu keine Veranlassung", sagte Eick.
Das Klima zwischen Vorstand und ver.di ist zerrüttet, was sich an der Berufung des neuen Personalvorstands zeigt. Gegen die Stimmen der Arbeitnehmerseite drückte Obermann den Manager Thomas Sattelberger als neuen Verantwortlichen für das Personalressort durch. Sattelberger soll nun Schwung in die festgefahrenen Verhandlungen bringen. Bei seinem früheren Arbeitgeber Continental machte sich der Manager bei Gewerkschaftern einen Namen als "harter Verhandler", der unliebsame Einschnitte gegen alle Widerstände konsequent durchdrückt. Allerdings muss sich Sattelberger erst einmal in die Materie einarbeiten. Eick spricht von einem "gleitenden Übergang"; und der Konzern tut gut daran: Der Personal- und Finanzvorstand Eick ist bei der Arbeitnehmerseite hoch geachtet.
Verlierer der Proteste sind die Kunden der Telekom, die sich mit Einbußen beim Kundendienst abfinden müssen. "Der Betrieb wird weit reichend beeinträchtigt", sagte ein ver.di-Sprecher. Leiden wird darunter auch das DSL-Neukundengeschäft, in dem das Unternehmen zuletzt kräftige Zuwächse verzeichnete. Obermann will mit dem Breitbandgeschäft die Rückgänge in der traditionellen Festnetztelefonie ausgleichen.
Trotz aller Differenzen führt kein Weg an einem Kompromiss vorbei. Denn für die weitere Konzernentwicklung ist eine kooperative Zusammenarbeit von ver.di und Vorstand zwingend nötig. Ohne den Rückhalt der Arbeitnehmer wird Obermann seine langfristig ausgerichtete Strategie, die milliardenschwere Investitionen in den Kauf ausländischer Handy-Anbieter umfasst, nicht umsetzen können. Zudem ist ein besserer Service mit unzufriedenen Mitarbeitern schwer denkbar. Auch ver.di wird sich auf die Telekom zubewegen müssen. Im Umfeld der Gespräche hieß es: "Über kurz oder lang werden wir uns wieder an einen Tisch setzten und dann wieder um einen Kompromiss ringen."
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Letzte Änderung: 04 Mai, 2007, 18:17 von SiLæncer
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Telekom-Streik soll Geschäftskunden treffen
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Antwort #106 am:
05 Mai, 2007, 13:13 »
Der von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di geplante Streik bei der Deutschen Telekom soll vor allem Geschäftskunden treffen. Das sagte der Leiter der Abteilung Arbeitskampf, Ado Wilhelm, dem Nachrichtenmagazin Spiegel. Die Gewerkschaft plane "keinen wilden Rundumschlag", sondern wolle "empfindliche Prestigeprojekte" der Konzerntochter T-Systems " zeitweise lahm legen". Damit müssten große Versicherungen, Banken oder Industriebetriebe von der kommenden Woche an mit eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeiten rechnen. Privatkunden hingegen klammere ver.di bewusst aus, "um die Solidarität der Bevölkerung mit uns nicht aufs Spiel zu setzen", sagt Wilhelm.
ver.di wolle zudem nicht ausschließen, dass die Kommunikationsinfrastruktur des G-8-Gipfels Anfang Juni in Heiligendamm bestreikt wird, obwohl die Telekom offenbar im Vorfeld darum gebeten hat, dies zu unterlassen. "Der Konzern fürchtet natürlich um sein internationales Ansehen", sagt Wilhelm. "Doch das ist nicht unser Problem." Während der drei Tage andauernden Urabstimmung über den Streik will ver.di insgesamt 30.000 Mitarbeiter zum Warnstreik aufrufen. Das Ergebnis der Urabstimmung soll am kommenden Donnerstag unmittelbar im Anschluss an die Bekanntgabe der Telekom- Quartalszahlen verkündet werden.
Die Telekom will in einem größeren Konzernumbau 50.000 Beschäftigte in Service-Gesellschaften auslagern, wo sie neun Prozent weniger Gehalt beziehen und 38 statt 34 Wochenstunden arbeiten sollen. Die Verhandlungen zwischen ver.di und dem Telekom-Management über die Auslagerung waren in der vergangenen Woche abgebrochen worden. In fünf Verhandlungsrunden hatten die Tarifparteien vergeblich um einen Kompromiss gerungen, bevor ver.di das nachgebesserte Angebot vom kommissarischen Personalvorstand Karl-Gerhard Eick ablehnte.
Am Freitag stimmte die Große Tarifkommission der Gewerkschaft einer Urabstimmung zu, die Anfang kommender Woche anlaufen soll. "Wir sind sicher, dass wir die nötige Mehrheit von 75 Prozent erhalten werden", sagte ver.di-Vorstand Lothar Schröder. Dann ist der Weg frei für den ersten Arbeitskampf bei der Deutschen Telekom seit der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft vor zwölf Jahren. Für Schröder ist ein Gehaltsverzicht undenkbar. Zudem verweist er auf die "Rekord-Dividende" von 0,72 Euro, die die Aktionäre trotz der Ergebniserosion erhalten haben.
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Gewerkschaft: Telekom setzt ver.di-Mitglieder unter Druck
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Antwort #107 am:
06 Mai, 2007, 16:40 »
Die Gewerkschaft ver.di wirft der Telekom vor, Mitarbeiter von der Teilnahme am Streik abhalten zu wollen. "Die Telekom ist dabei, unsere Leute unbotmäßig zu bedrohen", sagte ver.di-Arbeitskampfleiter, Ado Wilhelm dem Tagesspiegel. Daher sei ver.di nicht wie bei früheren Streikmaßnahmen bereit, der Telekom mit Notfallvereinbarungen für besonders wichtige Projekte entgegenzukommen. So könne es sein, dass auch der im Juni in Heiligendamm stattfindende G8-Gipfel vom Streik betroffen sein könnte. Die Telekom wies die Vorwürfe zurück: "Wir setzen niemanden unter Druck, sondern informieren die Mitarbeiter über die rechtlichen Rahmenbedingungen", sagte eine Konzernsprecherin.
Dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel hatte Wilhelm bereits erläutert, dass der geplante Streik vor allem Geschäftskunden treffen solle. Der Protest richtet sich gegen die geplante Auslagerung von rund 50 000 Beschäftigten in den neuen Geschäftsbereich T-Service, die mit einem Lohnabschlag von neun Prozent und längeren Arbeitszeiten verbunden ist. Die Verhandlungen zwischen ver.di und dem Telekom-Management über die Auslagerung waren diese Woche abgebrochen worden. Am Freitag stimmte die Große Tarifkommission der Gewerkschaft einer Urabstimmung zu, die Anfang kommender Woche anlaufen soll.
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Warnstreiks begleiten Beginn der Urabstimmung bei der Telekom
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Antwort #108 am:
07 Mai, 2007, 09:29 »
Begleitet von Warnstreiks hat bei der Deutschen Telekom am Montag die Urabstimmung über einen Streik begonnen. "Ab heute Morgen 6 Uhr läuft die Abstimmung", sagte der Streikleiter der Gewerkschaft ver.di, Ado Wilhelm, in Bonn. Wenn die nötige Mehrheit von 75 Prozent erreicht wird, ist der Weg frei für einen Arbeitskampf bei der Telekom. Das Ergebnis der Urabstimmung soll am Donnerstag bekannt gegeben werden.
In dem Konflikt geht es um die im Rahmen eines Konzernumbaus geplante Auslagerung von 50.000 Mitarbeitern in den konzerneigenen Bereich T-Service; die Beschäftigen sollen dabei laut dem letzten Angebot der Telekom bei einer Lohnkürzung um 9 Prozent 38 statt bisher 34 Wochenstunden arbeiten. Dies lehnt ver.di ab. Die Urabstimmung wird laut Angaben der Gewerkschaft von Warnstreiks begleitet, an denen sich bundesweit rund 12.000 Beschäftigte beteiligen. Auch in den kommenden Tagen sollen die Proteste weitergehen. "Wir unterstreichen damit, dass wir handlungsfähig sind", sagte ver.di-Bundesvorstand Lothar Schröder.
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Wut und Sorgen bei Telekom-Urabstimmung
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Antwort #109 am:
07 Mai, 2007, 18:17 »
Die Atmosphäre zu Beginn der Urabstimmung der Telekom-Mitarbeiter ist in Düsseldorf ein bisschen wie das Wetter – trüb. Die Luft ist stickig im Konferenzraum des Hotels. Überall wird diskutiert, Mitarbeiter tauschen sich aus. Die Warteschlange an der Wahlurne reicht am Montag zeitweise bis auf die Straße. Viele der 280 Mitarbeiter, die ihre Stimmzettel abgeben, machen sich Sorgen, sind verärgert oder gar wütend. Vor allem die geplanten Gehaltseinbußen liegen den Betroffenen schwer im Magen. Bundesweit sind 18.000 Beschäftigte aufgerufen, bis Mittwoch ihre Stimme abzugeben. ver.di geht gegen die Auslagerung von 50.000 Telekom-Mitarbeitern in einen neuen Service-Bereich an.
"Man weiß einfach nicht, was einen erwartet", sagt Fabian Pauls, Kundenbetreuer und Verkäufer bei der Telekom. "Natürlich bin ich verärgert." Der Ärger der meisten Gewerkschaftsmitglieder richtet dabei weniger gegen die geplante Arbeitszeitverlängerung, die die Mitarbeiter mit der Ausgliederung in die neue Servicesparte erwartet. "Mit der Arbeitszeitverlängerung könnte ich leben", meint Pauls. Die geplante Gehaltskürzung aber macht ihn wütend. "Wir haben ja schon auf Lohn verzichtet, als wir die 34-Stunden-Woche bekommen haben. Und jetzt nochmal neun Prozent obendrauf." Das ist Pauls zu viel.
Mit Euphorie ziehen die Mitarbeiter nicht in den Streik. Es ist vielmehr eine Art Abwehrkampf, ein Mittel gegen die Ohnmacht und der Wille, etwas gegen die Pläne der Konzernführung unternehmen zu müssen. "Es wäre einem natürlich lieber, man müsste nicht streiken. Aber wenn man jetzt lange stillhält, weiß man nicht, was kommt", sagt Bernd Müller, Servicetechniker bei der Telekom. So sieht es auch sein Kollege Egbert Wolters. "Wir hoffen einfach, dass das etwas bringt, sonst würden wir das nicht machen."
Karl-Heinz Edler sagt, alle seine Kollegen, die streikberechtigt sind, seien auch gekommen. "Es ist eine Existenzangst, die ein Stück weit herrscht, warum die Leute auf die Straße gehen und sich dagegen wehren." "Zufrieden macht die Situation hier natürlich keinen", meint auch Franz Gilch, der Betriebsrat bei der Telekom ist. "Wenn man hier mit den Kollegen spricht, merkt man deutlich, dass sie keinen Spaß an einem Streik haben." Die Leute seien einfach enttäuscht, dass "überhaupt so eine Situation eingetreten ist. Es ist ein notwendiges Mittel, um Schlimmeres abzuwenden", meint er.
Viele der erschienen Telekom-Mitarbeiter sorgen sich um ihr künftiges Auskommen. "Ich bin Familienvater und da muss man sich schon strecken", sagt Heinz Dentsch, Monteur bei der Telekom. "Ich liege schon oft auf der Couch zu Hause und denke nach, wie das alles werden wird. Wenn meine Frau nicht auch noch auf 400-Euro-Basis arbeiten würde, würden wir das nicht mehr schaffen", sagt der 57- Jährige. Dentsch arbeitet oft nachts, dafür solle es in Zukunft nur noch einmalig pro Monat pauschal 15 Euro geben, schildert er. "Es summiert sich alles."
Mirko Freesemann, Technischer Angestellter bei der Telekom, sieht das ähnlich. "Die Stimmung allgemein ist, dass jeder kein Problem damit hat, länger zu arbeiten. Aber die Lohnkürzung stößt bei jedem auf Unverständnis."
Stimmberechtigt sind in Unternehmen mit Flächentarifvertrag nur Gewerkschaftsmitglieder. Für einen Streik ist eine Zustimmung von mindestens 75 Prozent nötig. Mit diesem Votum kann dann die Gewerkschaftsspitze einen Arbeitskampf beginnen. Das Ergebnis der Urabstimmung soll am Donnerstag bekannt gegeben werden.
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Telekom-Warnstreik liefert Vorgeschmack auf Arbeitskampf
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Antwort #110 am:
09 Mai, 2007, 16:24 »
Mit bundesweiten Warnstreiks haben die Beschäftigten der Telekom einen Vorgeschmack auf den anstehenden Arbeitskampf geliefert. Am letzten Tag der Urabstimmung über einen Streik protestierten rund 12.000 Beschäftigte gegen den geplanten Konzernumbau, sagte ver.di-Streikleiter Ado Wilhelm am heutigen Mittwoch auf Anfrage der dpa. Der Betriebsablauf bei dem Bonner Unternehmen wurde durch die Proteste umfangreich gestört. In dem Konflikt geht es um die Auslagerung von 50.000 Mitarbeitern in den konzerneigenen Bereich T-Service.
Ein Telekom-Sprecher räumte ein, dass durch die Warnstreiks der Betrieb gestört ist. Es gebe längere Wartezeiten in Bereichen wie der Auftragsannahme oder -bearbeitung, sagte er. Mit dem ersten Arbeitskampf seit der Umwandlung der Telekom in eine Aktiengesellschaft im Jahr 1995 will ver.di den geplanten Konzernumbau verhindern.
"Die Beteiligung an der Urabstimmung war auch am zweiten Tag sehr hoch", sagte Wilhelm. So hätten in einigen Bereichen bereits 90 Prozent der ver.di-Mitglieder ihre Stimme abgegeben. Insgesamt sind rund 18.000 Telekom-Beschäftigte zum Urnengang aufgerufen. Für die Ausweitung der Streiks benötigt die Gewerkschaft eine Mehrheit von 75 Prozent der Stimmen. Die Zustimmung gilt als sicher. Das Ergebnis der Urabstimmung soll am Donnerstagmittag bekannt gegeben werden.
Zuvor wird der Telekom-Vorstand seine Geschäftszahlen für die ersten drei Monate 2007 vorlegen. Beobachter rechnen mit einem Ergebnisrückgang und einem hohen Kundenabfluss in der Festnetzsparte T-Com. Telekom-Chef René Obermann will mit der Gründung von T-Service die Kosten um jährlich bis zu 900 Millionen Euro senken und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens erhöhen. Die betroffenen Mitarbeiter sollen länger arbeiten und dabei weniger verdienen. Da ver.di den Konzernumbau ablehnt, will das Unternehmen T-Service im Alleingang gründen.
Unerwartet Schützenhilfe erhielt Obermann von den Wettbewerbern, die Beeinträchtigungen durch den Streik befürchten. Der Geschäftsführer des Branchenverbandes VATM, Jürgen Grützner, drückte sein Unverständnis für die Streikandrohungen der Gewerkschaft ver.di bei dem Unternehmen aus. Deren Forderungen gingen in die völlig falsche Richtung, sagte er im Deutschlandradio Kultur. Die Mitarbeiter der Wettbewerber verstünden die Angestellten der Telekom nicht, wenn diese für eine 34-Stunden-Woche kämpften.
Grützner verteidige zugleich die Arbeitsbedingungen in der Telekommunikationsbranche. "Unsere Mitarbeiter werden je nach Leistung ordentlich und sehr gut bezahlt". Zugleich kritisierte er den Bonner Konzern, der wichtige Strukturreformen bei der Modernisierung der Netze verschlafen habe. Dass die Telekom Stellen abbaue, sei unausweichlich. Neue Technik benötige weniger Personal, darauf müsse sich jedes Unternehmen einstellen.
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Telekom-Chef ruft ver.di zur Rückkehr an Verhandlungstisch auf
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Antwort #111 am:
10 Mai, 2007, 09:56 »
Telekom-Chef René Obermann hat die Gewerkschaft ver.di aufgefordert, in der Frage des umstrittenen Stellenumbaus an den Verhandlungstisch zurückzukehren. "Ein Streik nützt niemandem", sagte er heute bei der Vorlage der Quartalszahlen in Bonn. Statt kurzfristig auf die Wahrung von Besitzständen zu pochen, sollte ver.di gemeinsam mit dem Management langfristige Perspektiven für das Unternehmen und seine Mitarbeiter erarbeiten. Die Gewerkschaft will heute das Ergebnis der Urabstimmung über einen Arbeitskampf bei der Telekom bekannt geben.
Dabei wird unter den aufgerufenen 18.000 Mitarbeitern des Konzerns mit einer großen Zustimmung für einen Streik gerechnet. Die Beschäftigen wollen sich damit gegen die Auslagerung von 50.000 Arbeitsplätzen in Service-Gesellschaften zur Wehr setzen. "Die Beteiligung an der Urabstimmung war sehr hoch. Dies zeigt, wie wütend die Mitarbeiter sind", sagte Ver.di-Bundesvorstand Lothar Schröder auf Anfrage. Erstmals seit Privatisierung des Unternehmens vor zwölf Jahren droht nun ein Arbeitskampf beim Bonner Unternehmen. Bei einer ausreichenden Zustimmung zum Streik rechnet er mit einem Beginn der Arbeitsniederlegung bereits an diesem Freitag.
Nach weiteren Angaben von Obermann steht die Telekom im Festnetzgeschäft weiterhin unter einem hohen Reformdruck. "In diesem Land herrscht ein gnadenloser Preiskampf", sagte er zur Entwicklung der Geschäfte in den ersten drei Monaten 2007. So verringerte sich das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um knapp 6 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro. Der Konzernüberschuss halbierte sich sogar auf 0,5 Milliarden Euro.
Bei den traditionellen Festnetzanschlüssen erlitt die Telekom erneut einen herben Rückschlag: Das Unternehmen verlor über 588.000 Anschlüsse an die Konkurrenz. Im vergangenen Jahr hatten mehr als 2 Millionen Kunden der Telekom den Rücken gekehrt. Im Gegenzug gewann die Telekom im ersten Quartal aber 572.000 neue DSL-Kunden. Beim Umsatz erwirtschaftet der Konzern ein Plus von 4,1 Prozent auf 15,4 Milliarden.
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Telekom-Mitarbeiter stimmen mit überwältigender Mehrheit für Streik
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Antwort #112 am:
10 Mai, 2007, 13:18 »
Der erste Streik bei der Deutschen Telekom wegen des geplanten massiven Stellenumbaus beginnt an diesem Freitag. Das kündigte ver.di-Bundesvorstand Lothar Schröder am heutigen Donnerstag bei der Bekanntgabe des Ergebnisses der Urabstimmung an. "Wir hoffen, dass das Management der Telekom jetzt zügig zur Besinnung kommt", sagte er. Von insgesamt gut 22.000 aufgerufenen ver.di-Mitgliedern hatten sich zuvor in einer dreitägigen Urabstimmung 96,5 Prozent für Arbeitskampfmaßnahmen ausgesprochen. Der Streik werde sich nicht gegen Privat- oder Geschäftskunden der Telekom richten.
Damit rollt auf die Telekom der größte Arbeitskonflikt seit Privatisierung des Unternehmens vor zwölf Jahren zu. Die Telekom hatte zuvor noch einmal ihren Reformkurs und die eingeleiteten Schritte als alternativlos bezeichnet. Vorstandschef René Obermann appellierte an den Sozialpartner, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. "Ein Streik nützt niemandem", sagte Obermann bei der Vorlage der Quartalszahlen. Die Telekom will durch die umstrittene Auslagerung den Service verbessern und Kosten in einem Volumen von bis zu 900 Millionen Euro einsparen.
Die Gewerkschaft ver.di ruft ihre Mitglieder in den Bundesländern Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern am Freitag zum Streik auf. Nach der erfolgreich verlaufenen Urabstimmung werden sich nach ver.di-Schätzungen rund 1400 Telekom-Beschäftigte im Norden an den Kampfmaßnahmen beteiligen, sagte eine ver.di-Sprecherin am Donnerstag in Hamburg. Der Streik richtet sich gegen die geplante Auslagerung von rund 50.000 Telekom-Mitarbeitern aus dem Konzern. Nach ver.di-Angaben könnten Call-Center und Hotlines wegen des Streiks am Freitag nicht erreichbar sein und Termine mit Telekom-Technikern nicht eingehalten werden.
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Letzte Änderung: 10 Mai, 2007, 14:00 von SiLæncer
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Telekom und ver.di kreuzen die Klingen
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Antwort #113 am:
10 Mai, 2007, 18:54 »
Streik! Die Deutsche Telekom und ver.di haben die Klingen gekreuzt – und es soll nicht länger ein Scheingefecht bleiben. Mit dem ersten Arbeitskampf seit Privatisierung des rosa Riesen vor mehr als zwölf Jahren wollen die Beschäftigten wegen des geplanten massiven Stellenumbaus den Vorstand nicht mehr sticheln, sondern in die Knie zwingen. Die Kunden müssen sich nun von Freitag auf Abstriche beim Service und bei der Beseitigung von Störungen einstellen.
Ver.di erwartet, dass die Betriebsabläufe bei dem Konzern umfangreich gestört werden. "Klar ist, den Arbeitskampf werden die Kunden bemerken", sagt ver.di-Streikleiter Ado Wilhelm. "Es kann auch sein, dass der bestellte Techniker nicht kommt". Gleichzeitig spielt die Telekom-Führung die Streikauswirkungen herunter und kündigte an, je nach nach Lage flexibel zu antworten. Mit Blick auf die Kunden übt sich der Telekom-Chef in Schadensbegrenzung: Die Auswirkungen des Streiks sollten so "gering wie möglich" gehalten werden. Dazu will er die Beamten des Unternehmens, die nicht streiken dürfen, stärker in die Pflicht nehmen. Doch ver.di will mir Argus-Augen darüber wachen, dass die Beamtenschaft nicht als Streikbrecher eingesetzt wird.
Obermann zeigt sich angesichts des Arbeitskampfes unbeirrt in seinen Plänen: "Nur mit T-Service können wir die Arbeitsplätze im Konzern sichern." Man merkt dem Vorstandschef die Anstrengungen in den vergangenen Wochen an. Der Stress steht im sichtlich ins Gesicht geschrieben. Möglichst schnell möchte Obermann die Kuh vom Eis haben, die Kapitalgeber machen Dampf. ver.di solle schleunigst an den Verhandlungstisch zurückkehren, forderte er die Gewerkschaft auf. "Ein Streik löst keine Probleme und schafft keine Arbeitsplätze". Bei ver.di stößt er mit seinem Appell aber auf taube Ohren. "Die Zustimmung von 96,5 Prozent bei der Urabstimmung ist ein klarer Auftrag", meint ver.di-Verhandlungsführer Lothar Schröder. Eine Kürzung der Löhne werde es mit ver.di nicht geben.
Tatsächlich könnte der Streik verheerende Folgen für die Telekom haben: Experten glauben, dass die Geschäftsprognosen ins Wanken geraten. Denn schon im ersten Quartal 2007 blies der Telekom der Wind des Wettbewerbs scharf ins Gesicht. Trotz kräftiger Zuwächse im Ausland sank der operative Gewinn um knapp sechs Prozent. Die Anteilseigner dürfte das kaum freuen, was sich an der Schwäche der T-Aktie widerspiegelt. Wenn der Streik Mitauslöser für eine erneute Absenkung der Prognose werde, dann wird es nach Ansicht von Gutberlet richtig kritisch. "Dann rutscht nicht nur der Aktienkurs ab, sondern das Management wird erneut in Frage gestellt. Noch radikalere Einschnitte könnten auf die Telekom zukommen.
Obermann hat ein Gefahrenszenario bereits vorgezeichnet, sollten der Konzern seine Wettbewerbsfähigkeit nicht verbessern: "Ich halte es nicht für ausgeschlossen, Gegenstand von Übernahmeszenarien zu werden, wenn es uns nicht gelingt, in den nächsten Jahren die Unternehmensbewertung zu steigern", warnte er kürzlich. Noch nagen keine Heuschrecken am Eingangsportal des Bonner Konzerns. Doch der Streik könnte für ver.di auch nach hinten losgehen. Denn bei einer Zerschlagung wären viele Arbeitsplätze bei der Telekom bedroht.
Ob der Arbeitskampf bei der Telekom am Ende einen Gewinner hat, wird von Fachleuten bezweifelt. Streik-Profiteure gibt es nicht: "Bei einem Arbeitskampf verlieren alle – der Konzern, die Mitarbeiter, die Kunden aber auch alternative Anbieter, die auf Leistungen der Telekom angewiesen sind", sagt Telekom-Experte Martin Gutberlet von der Marktforschungsgesellschaft Gartner. Noch ist Funkstille zwischen den Streithähnen. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, wann sich die Telekom und ver.di wieder gegenübersitzen. "Über kurz oder lang werden die Parteien wieder miteinander reden", sagt ein Branchenkenner. Die Frage ist nur, wann und wer den ersten Schritt macht.
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Antwort #114 am:
11 Mai, 2007, 17:19 »
Tausende Mitarbeiter der Deutschen Telekom sind am heutigen Freitag in ganz Deutschland in einen Streik gegen die geplante Auslagerung von 50.000 Arbeitsplätzen getreten. Nach Angaben der Gewerkschaft ver.di beteiligten sich gut 11.100 Mitarbeiter unter anderem in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Niedersachsen an dem ersten Arbeitskampf in der Konzerngeschichte seit dem Börsengang vor zwölf Jahren. Nach Angaben der Telekom hatten die Arbeitsniederlegungen zunächst keine Auswirkungen für die Kunden. Durch die Proteste werde es auf jeden Fall zu Verzögerungen im Betriebsablauf kommen, sagte ver.di- Streikleiter Ado Wilhelm. Betroffen seien vor allem Service, Callcenter und Betriebe des technischen Kundendienstes, hieß es bei ver.di. Die Gewerkschaft stellte sich bereits auf einen monatelangen Streik ein.
Nach den Angaben soll beispielsweise die Annahme und Bearbeitung von neuen Aufträgen sowie die Entstörung behindert werden. "Solange der Kunde telefonieren kann, merkt er gar nichts", sagte der Arbeitskampfleiter im Münsterland, Michael Hartweg. Erst wenn Störungen aufträten und die Techniker nicht ausrückten, würden sich die Streikauswirkungen zeigen. Durch den Ausstand gebe es Verzögerungen bei der Montage und Störungsannahme, hieß es in Bayern. Ein Ende des Arbeitskampfes sei nicht abzusehen: "Wir haben monatelang Zeit", sagte Susanne Becker von ver.di. "Die Stimmung ist frustriert und gereizt", sagte Jörg Pfeiffer von ver.di Sachsen. Der Ausstand der Mitarbeiter in den Call-Centern sei zunächst unbefristet. In der kommenden Woche sollten auch die Service-Techniker in den Arbeitskampf miteinbezogen werden. "Wenn bei der Telekom keine Vernunft einkehrt, werden wir die Daumenschrauben anziehen", sagte der für Sachsen zuständige ver.di-Fachbereichsleiter Achim Fischer.
Der Protest der Telekom-Beschäftigten richtet sich gegen die geplante Auslagerung von rund 50.000 Beschäftigte in neue Gesellschaften unter dem Namen T-Service. Dort sollen die betroffenen Mitarbeiter länger arbeiten und weniger Geld erhalten, was ver.di als eine Zumutung bezeichnet. "Wir sind ja bereit, eine zusätzliche Kröte zu schlucken", sagte ein Streikender vor der Technischen Niederlassung West in Düsseldorf. Schließlich werde nicht für mehr Geld gestreikt wie bei den Metallern. Nach Gewerkschaftsangaben zahlt die Telekom den Beschäftigten eine Prämie von 300 Euro, wenn sie sich nicht an den Streiks beteiligen.
Das Telekom-Management unterstrich unterdessen seine Bereitschaft zu neuen Verhandlungen. Doch Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick hat alle Hoffnungen auf eine schnelle Einigung mit ver.di begraben. "Der Streik ist für uns ein klares Signal, dass ver.di derzeit nicht zu Gesprächen bereit ist", sagte er. Für die Streiks von ver.di sieht sich die Telekom gut vorbereitet. "Wir haben ein Kontrollzentrum eingerichtet, um flexibel reagieren zu können", betonte Eick, der als kommissarischer Personalchef die Verhandlungen mit ver.di geführt hatte. Die Beeinträchtigung für die Kunden sollten so gering wie möglich gehalten werden.
Eick rechnet auch mit negativen Folgen für die Konkurrenten der Telekom: "Streik ist sicher nicht das Mittel, um unsere Wettbewerbsfähigkeit draußen zu stärken", sagte er. Aber auch für die Wettbewerber sei der Streik nicht vorteilhaft, da viele das Netz der Deutschen Telekom nutzten: "Von daher ist das ein Thema, was wahrscheinlich nicht nur uns betreffen wird, je nachdem, welche konkreten Maßnahmen ergriffen werden." Das Unternehmen will den Konzernumbau nun im Alleingang durchziehen. Ende Mai sollen die betroffen Mitarbeiter nach Angaben des Managers ein konkretes Angebot erhalten. Der Wechsel zu T-Service könnte dann wie geplant zum 1. Juli stattfinden.
Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Wend, nannte den Streik bei der Telekom "kontraproduktiv". "Der Konzern steckt in großen Schwierigkeiten. In so einer Situation ist ein Arbeitskampf keine Hilfe", sagte Wendt der Oldenburger "Nordwest-Zeitung" (Freitagsausgabe). Allerdings könne das Unternehmen auch nicht erwarten, dass die Pläne zur Ausgliederung, Mehrarbeit und weniger Geld "einfach so geschluckt" würden.
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Bei der Telekom wird auch am Wochenende gestreikt
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Antwort #115 am:
12 Mai, 2007, 11:05 »
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di setzt ihren Streik bei der Telekom wegen des Konzernumbaus heute fort. Zunächst wurden Arbeitsniederlegungen in Berlin, Brandenburg, Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bekannt. Der Arbeitskampf richtet sich gegen die geplante Auslagerung von bundesweit mehr als 50.000 Mitarbeitern in Service-Gesellschaften, wo sie für weniger Geld mehr arbeiten sollen.
An allen hessischen Standorten außer Eschborn ließen etwa 170 Mitarbeiter im Entstördienst, der Montage und bei Call-Centern die Arbeit ruhen, sagte ver.di-Fachbereichsleiterin Brigitte Reinelt. Am Sonntag rechnet ver.di in Hessen mit etwa 40 Streikenden. "Die Kollegen sind zu einer langen Auseinandersetzung bereit", sagte Reinelt.
Rund 70 Beschäftigte in Berlin und Brandenburg seien aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen, teilte ver.di mit. Betroffen seien die Störungsannahme in Frankfurt (Oder) und in Berlin. Dort sollen den ganzen Tag über keine Störungsmeldungen angenommen werden. "Wer heute ein Problem mit seinem Telefon hat, wird im Service niemanden erreichen", sagte ver.di Fachbereichsleiter Mike Döding am Morgen in Berlin.
In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sollten etwa 90 Mitarbeiter in den Streik treten. Betroffen seien die Call-Center in Halle, Dresden, Chemnitz und Gera sowie der Servicebereich in Suhl. "Die Call-Center werden auch heute wieder schwerer erreichbar sein", sagte Enrico Zemke von ver.di Sachsen-Anhalt.
Inzwischen hat Konzern-Chef René Obermann mit Verkäufen von Service-Sparten gedroht, sollte es zu keiner Einigung kommen. Obermann sagte der Bild am Sonntag: "Die Tür für Gespräche bleibt offen. Wir wollen eine gemeinsame Lösung mit Verdi. Aber: Wenn es zu keiner Lösung mit der Gewerkschaft kommt, könnten wir zu Verkäufen von Service-Sparten gezwungen sein, um die Kosten in den Griff zu kriegen. Für die Mitarbeiter wäre das sicher die schlechtere Lösung."
Zugleich forderte Obermann die Gewerkschaft auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Der Konzernchef bekannte, dass ihn die derzeitige Situation auch persönlich mitnimmt. Obermann: "Ich habe zur Zeit einige schlaflose Nächte." Er fügte hinzu: "Am Ende der Nacht komme ich immer wieder zum selben Ergebnis: Wir haben keine Alternative zum Reformkurs."
Obermann betonte, die Telekom sei für den Arbeitskampf gerüstet. "Wir haben uns so gut wie möglich auf den Streik vorbereitet und werden alles dafür tun, dass unsere Kunden wenig davon merken." Der Telekom-Chef äußerte Verständnis für die Wut der Mitarbeiter. Obermann: "Auch mir tun solche Entscheidungen weh und ich verstehe, dass die Menschen sauer sind."
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Ver.di droht mit Ausweitung des Streiks bei der Telekom
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Antwort #116 am:
13 Mai, 2007, 10:35 »
Die Gewerkschaft ver.di hat damit gedroht, die Streiks gegen die Telekom auszuweiten. "Bisher haben wir uns noch moderat verhalten", sagte Streikleiter Ado Wilhelm der Bild am Sonntag. "Aber aus 11.000 Streikenden können schnell 16.000 werden!" Wilhelm warf der Telekom vor, mit Einschüchterungsmaßnahmen zu arbeiten. "Die Streikenden werden von der Telekom massiv unter Druck gesetzt, es wird sogar mit Kündigung gedroht", sagte Wilhelm, "teilweise werden Diensthandys eingesammelt und die SMS kontrolliert, um nachzugucken, wie wir uns organisieren". Wer nicht am Streik teilnimmt, bekomme vom Konzern eine Prämie von 300 Euro. Wilhelm sieht das als eine Beleidigung für jeden Streikenden an. "Wenn das so weitergeht, werden uns gezielt Bereiche aussuchen, wo mit 20 Leuten ein so zentraler Druck ausgeübt wird, als ob 2000 in den Ausstand treten."
Telekom-Chef René Obermann rief ver.di auf, den G-8-Gipfel in Heiligendamm nicht zu sabotieren. Obermann sagte der Zeitung: "Ich gehe davon aus, dass ver.di hier letztlich Verantwortung zeigt." Der Telekom-Chef betonte: "Wir tun alles, was in unserer Macht steht, um alle Dienstleistungen für ein Gelingen des Gipfels sicher zu stellen." Derweil sagte ver.di Nord heute, die Dienstleistungsgewerkschaft habe ihren Streik auch auf Mitarbeiter ausgedehnt, die den G8-Gipfel in Heiligendamm vorbereiten. "Es handelt sich um zehn Leute eines Trupps aus Rostock, die seit Samstag auch im Streik sind", sagte Kirsten Jöhnk von ver.di Nord. Sie wies Obermanns Vorwürfe zurück. "Die Telekom reagiert da superhektisch, wir staunen Bauklötze", sagte Jöhnk. Wenn man solchen Staatsbesuch erwarte, müsse die Infrastruktur einen Monat vorher längst fertig sein.
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Gewerkschaft ruft Beamte zur Unterstützung des Telekom-Streiks auf
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Antwort #117 am:
13 Mai, 2007, 17:27 »
Im Arbeitskampf der Telekom-Beschäftigten hat die Beamtengewerkschaft DPVKom ihre Mitglieder aufgefordert, die streikenden Angestellten zu unterstützen. "Beamte sollten nicht noch extra in die Hände klatschen und Mehrarbeit leisten", sagte der DPVKom-Bundesvorsitzende, Willi Russ, der Tageszeitung Die Welt. Auch wenn Beamte nicht streiken dürften, könnten sie "im Urlaub oder in der Freizeit" Streikposten bilden.
Russ warnte Telekom-Chef René Obermann davor, Telekom-Mitarbeiter der Festnetzsparte T-Com den Callcentern der Handy-Sparte T-Mobile zuzuschlagen. Die Tarifverträge dort seien "deutlich schlechter". Russ sagte: "Wenn das passiert, dann haben wir Krieg." Er halte wenig von einer Ausweitung des Streiks auf Privatkunden. Auch die Bestreikung des G8-Gipfels sei "nicht geschickt". Darunter würde das Image des Konzerns nachhaltig leiden.
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di kündigte für diesen Montag an, dass der Streik "deutlich" ausgeweitet werde. Das sei eine Reaktion "auf das ungeheuerliche Verhalten" des Unternehmens, sagte ver.di-Streikleiter Ado Wilhelm heute in Berlin. Obermann hatte zuvor die Gewerkschaft aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Sollte es nicht zu einer Einigung kommen, sei der Verkauf von Service-Sparten nicht ausgeschlossen.
Die Streik-Schwerpunkte sollen in Berlin, Bayern und Nordrhein-Westfalen liegen. Betroffen seien auch die Vorbereitungen für die Telekommunikation beim G8-Gipfel vom 6. bis 8. Juni in Heiligendamm. Nach ver.di-Angaben sind für Montag von 6.00 Uhr an bundesweit 14.000 Beschäftigte zum Streik aufgerufen. Am Sonntag streikten in Berlin und Frankfurt (Oder) rund 30 Beschäftigte. In Rheinland-Pfalz hatten rund 100 und in Bayern 50 Mitarbeiter die Arbeit niederlegt. In Bremen wollten etwa 500 Beschäftigte mit ihren Familienangehörigen demonstrieren.
Wie ver.di weiter mitteilte, habe die Telekom Streikenden mit Kündigungen gedroht. Zudem hätten Führungskräfte "vermeintliche Noteinsätze" angeordnet, die gegen bestehende Regelungen verstießen. Darüber hinaus werde versucht, "Streikbrechereinsätze über Leih- und Zeitarbeitnehmer zu organisieren". Wilhelm sagte: "Wir haben die Telekom vor dieser Form von Eskalation gewarnt. Jetzt wehren sich die Beschäftigten auf ihre Weise."
Auf die Drohung von Obermann, notfalls Service-Sparten zu verkaufen, reagierte ver.di-Bundesvorstand und Verhandlungsführer Lothar Schröder mit Unverständnis: "Mit so einer Aussage trägt Herr Obermann nicht gerade zur Entschärfung des Konflikts bei", sagte Schröder der "Welt am Sonntag". "Wir sind auf einen lange Auseinandersetzung vorbereitet."
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15.000 Telekom-Mitarbeiter im Ausstand
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Antwort #118 am:
14 Mai, 2007, 09:00 »
Rund 15.000 Beschäftigte der Deutschen Telekom streiken nach Gewerkschaftsangaben heute gegen den geplanten Konzernumbau. Der Arbeitskampf sei damit deutlich ausgeweitet worden, sagte der Streikleiter von ver.di, Ado Wilhelm, in Berlin auf Anfrage. "Betroffen sind alle Bereiche wie die Call-Center und der Technische Kundendienst." Wie auch schon in der vergangenen Woche sei mit Beeinträchtigungen im Betriebsablauf zu rechnen.
In Nordrhein-Westfalen traten mit der Frühschicht Beschäftigte in Düsseldorf, Münster, Dortmund und zahlreichen anderen Orten in den Ausstand. Nach Angaben von Martin Kodatis-Wolff von der Gewerkschaft ver.di sind in dem Bundesland im Lauf des Tages 2000 Mitarbeiter zum Streik aufgerufen. In NRW sowie Bayern und Berlin sollten heute die Schwerpunkte des Streiks liegen.
Auch in Bayern, Berlin und Brandenburg legten die ersten Beschäftigten gegen 6.00 Uhr mit der Frühschicht ihre Arbeit nieder. Allein in Bayern rechne ver.di einem Sprecher zufolge für heute mit rund 2500 Streikenden an 18 Standorten. Betroffen seien vor allem der Kundenvertrieb und die Servicebereiche. Privatkunden müssten mit erheblichen Wartezeiten bei der Einrichtung von Telefonanschlüssen rechnen. Auch die telefonische Kundenbetreuung könne nur eingeschränkt erreichbar sein.
Der Protest richtet sich gegen die Auslagerung von rund 50.000 Mitarbeitern in den neuen Bereich T-Service. Mit dem Personalumbau, der zum 1. Juli stattfinden soll, will die Telekom ihre Kosten senken. Das Unternehmen sieht sich gegenüber Konkurrenten im Nachteil, da diese ihre Beschäftigten nach Telekom-Angaben deutlich schlechter bezahlen. Die Telekom-Mitarbeiter sollen künftig mehr arbeiten und dabei weniger verdienen.
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Letzte Änderung: 14 Mai, 2007, 09:07 von SiLæncer
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Streik bei Telekom geht weiter
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Antwort #119 am:
15 Mai, 2007, 09:35 »
In mehreren Bundesländern haben Beschäftigte der Deutschen Telekom mit der heutigen Frühschicht ihren Streik fortgesetzt. Bundesweit wollten der Gewerkschaft ver.di zufolge erneut 15.000 Telekom-Mitarbeiter in den Ausstand treten. In Brandenburg begannen die ersten Beschäftigten um 6.00 Uhr mit dem Streik. In der Region sollen sich heute insgesamt 1500 Menschen beteiligen. Auch für zahlreiche andere Bundesländer waren Ausstände angekündigt, darunter Nordrhein-Westfalen, Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Kunden müssten sich weiterhin auf Verzögerungen einstellen, hieß es. Im Laufe der Woche werde die Wirkung der Streiks deutlich zunehmen, kündigte ver.di an. Je länger der Protest dauere, desto mehr Arbeit bleibe liegen. ver.di-Streikleiter Ado Wilhelm sprach von bislang "mehreren zehntausend liegen gebliebenen Aufträgen". Der Konzern bestätigte dies nicht. Der Streik betrifft auch die technischen Vorbereitungen für den G8-Gipfel Anfang Juni in Heiligendamm.
Die Telekom-Mitarbeiter protestieren gegen die geplante Auslagerung von rund 50.000 Beschäftigten in den neuen Bereich T-Service. Mit dem Personalumbau, der zum 1. Juli stattfinden soll, will die Telekom ihre Kosten senken. Die Mitarbeiter sollen künftig mehr arbeiten und dabei weniger verdienen.
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