Autor Thema: Internet-(H)Aktivisten (Anonymous (4Chan) / LulzSec) diverses ...  (Gelesen 57467 mal)

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Anonymous-Aktivist wegen "Operation Payback" angeklagt
« Antwort #495 am: 22 November, 2012, 20:40 »
In Großbritannien steht derzeit ein Aktivist des Internet-Kollektivs Anonymous vor Gericht, dem vorgeworfen wird, eine maßgebliche Rolle bei den massiven DDoS-Angriffen gegen den Finanzdienstleister PayPal gespielt zu haben. Die Angriffe sollen laut Behörden-Angaben einen Schaden von über vier Millionen Euro angerichtet haben.

Die Angriffe gegen PayPal waren 2010 als "Operation Payback" durchgeführt worden. Anonymous wollte PayPal damit für seine Entscheidung, der Whistleblowing-Website die Zusammenarbeit zu kündigen und das Spendenkonto zu sperren, abstrafen. Angeblich verursachten diese Angriffe einen Schaden von 4,3 Millionen Euro. DDoS-Angriffe sind in allen europäischen Ländern strafbar. In den Augen vieler Hacktivisten sind DDoS-Angriffe, bei denen Webserver mit massenhaften Anfragen überlastet werden, allerdings eine legitime Form des Protestes, vergleichbar mit einer Sitzblockade.

Nun steht in Großbritannien der 22-jährige Student Christopher Weatherhead vor Gericht, der, zusammen mit drei anderen Hacktivisten, bei den Angriffen eine maßgebliche Rolle gespielt haben soll. Vier der drei Beschuldigten haben ihre Beteiligung an den Angriffen zugegeben. Weatherhead, der angeblich unter dem Pseudonym "Nerdo" auftrat, bestreitet die Vorwürfe jedoch bislang. Ihm werden Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und Computersabotage vorgeworfen.

Weatherhead und seine Verbündeten wurden von einem Vertreter der Staatsanwaltschaft beim heutigen Prozessauftakt als "Hacker, die das Internet benutzt haben, um Computer-Systeme anzugreifen und auszuschalten, umgangssprachlich als Cyber-Angreifer oder Vandalen beschrieben" bezeichnet.

Die eigentlichen DDoS-Angriffe wurden von einer großen Zahl Freiwilliger mit Hilfe des populären Tools "Low Orbit Ion Cannon" (LOIC) durchgeführt. Weatherhead und seine drei angeblichen Verbündeten sollen jedoch eine wichtige Rolle dabei gespielt haben, die Angriffe zu organisieren und zu dirigieren. 

Quelle: www.gulli.com

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Anonymous: Aktionstag gegen Internet-Überwachung am 8. Dezember
« Antwort #496 am: 05 Dezember, 2012, 17:40 »
Das Internet-Kollektiv Anonymous plant am 8. Dezember 2012 einen internationalen Aktionstag gegen Überwachung und Zensur im Rahmen der "Operation Big Brother". Unter anderem soll gegen das EU-Überwachungsprojekt INDECT, CleanIT und die Internet-Kontrollpläne der International Telecommunications Union (ITU) demonstriert werden.

Schon seit Jahren protestiert Anonymous nicht nur durch Hacktivismus, sondern auch mit klassischen aktivistischen Mitteln gegen missliebige Politik. Insbesondere Versuche von Regierungen, das Internet zu überwachen und zu kontrollieren, gaben immer wieder zu Protestaktionen Anlass. In diesen Kontext gehört auch der geplante Aktionstag am kommenden Samstag.

In Deutschland sind insbesondere sogenannte Paperstorms, also massenhaftes Verteilen von Flyern und Info-Material, geplant. Diese sollen in Düsseldorf, Dortmund, Dresden, Erlangen, Karlsruhe, Köln, Mannheim und München stattfinden. In einigen dieser Städte sind zusätzlich Infostände oder Protestmärsche geplant.

Weitere Informationen finden sich auf Tumblr und auf dem für die Planung der Aktionen verwendeten Pad.

Quelle: www.gulli.com

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Operation Payback: "Nerdo" schuldig gesprochen
« Antwort #497 am: 06 Dezember, 2012, 17:20 »
Der 22-jährige britische Student Christopher Weatherhead alias "Nerdo" wurde von einem Londoner Gericht wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und Computersabotage verurteilt. Er wurde für schuldig befunden, als Teil des Internet-Kollektivs Anonymous im Dezember 2010 massive DDoS-Angriffe gegen den Finanzdienstleister PayPal mit organisiert zu haben.

Bei einem DDoS-Angriff wird der Server des Ziels mit einer großen Menge von Anfragen überlastet, so dass er nicht mehr wie gewohnt erreichbar ist. Für Anonymous ist dies eine Form des Protestes, ähnlich einer Sitzblockade. Laut Gesetz sind derartige Attacken jedoch in allen europäischen Ländern strafbar. Aufgrund der durch Anonymous durchgeführten Angriffe - deren Motiv nach Angaben der Aktivisten Solidarität mit dem Internet-Kollektiv Anonymous war - entstand PayPal nach Angaben der Unternehmens-Führung ein Schaden von 3,5 Millionen britischen Pfund (umgerechnet rund 4,3 Millionen Euro). Weatherhead soll diese unter der Bezeichnung "Operation Payback" durchgeführten Angriffe zusammen mit drei anderen Anonymous-Aktivisten organisiert haben.

Dafür wurde der Student am heutigen Donnerstag von einem Londoner Gericht verurteilt. Er behauptete, sich an den eigentlichen Angriffen nicht beteiligt zu haben. Er habe lediglich die Kommunikation der Aktivisten organisiert und unter anderem Chatrooms bereit gestellt, so Weatherhead. Der Aktivist stellte sich als ideologisch motivierter Träumer da, der durch Zufall auf das Anonymous-Kollektiv gestoßen sei und sich mit dessen Ansichten über Internet-Zensur identifiziere. Er erklärte, Informationsfreiheit sei ihm sehr wichtig. Weatherhead verbringt nach eigenen Angaben bis zu zehn Stunden täglich online und träumt von einer Arbeit für Amazon oder Google.

Das Strafmaß, das Weatherhead erwartet, ist noch nicht bekannt.

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LulzXmas: Anonymous greift Urheberrechtsschützer an
« Antwort #498 am: 24 Dezember, 2012, 16:00 »
Anlässlich der Feiertage gehen deutsche Anonymous-Aktivisten verstärkt gegen die Content-Industrie vor. Unter dem Motto "LulzXmas" geht Anonymous unter anderem gegen die GEMA sowie gegen die Website der an die Content-Industrie gerichteten "Initiative Urheberrecht" (urheber.info) vor.

Nachdem die Website der "Initiative Urheberrecht" vor Kurzem bereits Ziel eines Defacements (im Bild zu sehen) wurde, erfolgte am heutigen Heiligabend eine massenhafte Veröffentlichung personenbezogener Daten der Initiative. Der sogenannte "Doxcake" soll die "Lobbyisten-Partner" der Initiative bloß stellen. Die Daten sind auf dem Dienst AnonPaste einsehbar.

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Occupy Wall Street wurde von Antiterror-Ermittlern des FBI überwacht
« Antwort #499 am: 26 Dezember, 2012, 11:20 »
Kürzlich veröffentlichte Berichte zeigen, dass Antiterror-Ermittler der US-Bundespolizei FBI die "Occupy Wall Street"-Bewegung von deren Gründung im September 2011 an untersuchten. Unter anderem versuchten sie, die Kommunikation und Planung der aktivistischen Bewegung zu ermitteln. Dies berichtet die US-Zeitung "The New York Times".

Die Memos wurden kürzlich in redigierter Form unter dem Informationsfreiheitsgesetz veröffentlicht. Sie zeigen, dass die Occupy-Bewegung von Anfang an unter Beobachtung des FBI stand. In einem der ersten Memos ist von einem geplanten Treffen einer "anarchistischen Bewegung" namens Occupy Wall Street die Rede. Auch in den folgenden Monaten riss die Beobachtung durch die US-Bundespolizei nicht ab. In den Monaten nach Gründung der Bewegung - die sich vor allem gegen Korruption, Machtmissbrauch und unfaire wirtschaftliche Verhältnisse einsetzte - tauschte das FBI regelmäßig Informationen über die Occupy-Bewegung mit Unternehmen, lokalen Polizei-Behörden und Universitäten aus.

Unter anderem versuchten die Ermittler laut einem geleakten Memo herauszufinden, ob Occupy-Aktivisten "gewalttätige Tendenzen" an den Tag legten. Unter anderem war das FBI besorgt, die Occupy-Bewegung könne als "Ventil für einen Einzeltäter, der die Bewegung aus Gründen im Zusammenhang mit allgemeiner Unzufriedenheit mit der Regierung missbraucht" herhalten.

Seit den Terror-Angriffen des 11. September 2001 geriet das FBI in die Kritik, weil seine Antiterror-Ermittler aktivistische Organisationen unter anderem aus den Bereichen Umwelt, Tierschutz und soziale Gerechtigkeit überwachten und ausforschten.

Occupy-Aktivisten und deren Unterstützer sind der Ansicht, das FBI sei durch die Überwachung der Occupy-Aktivisten zu weit gegangen und habe deren Grundrecht auf freie Meinungsäußerung verletzt.

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Re: Occupy Wall Street wurde von Antiterror-Ermittlern des FBI überwacht
« Antwort #500 am: 27 Dezember, 2012, 00:43 »
Das erinnert mich fatal an die späten 60er Jahre hierzulande, als aufkommende Hippie-Kultur, Studenten-Demos samt Anprangerung der Nazi-Nachwirkungen und zunehmende Konsum-Kritik in der rechten Presse und im ZDF lauthals als Terrorismus verunglimpft wurden, noch ganz deutlich vor dem 2. April 1968 (Kaufhaus-Brandstiftung, erste bekannte Straftat der Baader-Meinhof-Gruppe).

Kann es sein, dass man in den USA jetzt versucht, die Occupy-Bewegung ähnlich pauschal zu kriminalisieren, weil sie den aktuell meist angebeteten und mächtigsten Götzen zu kritisieren wagt, den internationalen wahren Finanz-Terrorismus?
Und werden dann eines Tages auch in Hamburg wieder im Interesse und Auftrag der Pfeffersäcke die Piraten auf dem Grasbrook geköpft und gepfählt???

Mit der Macht der Gelder der Spekulanten armen schwarzafrikanischen Bauern ihre kargen Äcker abzuringen, für Palmölplantagen die letzten Regenwälder abfackeln zu lassen, überall (und nicht "nur" in der Dritten Welt) patentierte und nur vom Monopol erhältliche genmanipulierte Pflanzen durchzusetzen, die nicht vermehrbar sind oder zumindest nicht nachgezüchtet werden dürfen und die noch dazu massenweise ganz bestimmte übelste Dünger und Pestizide brauchen, in ganzen Landstrichen auch in Deutschland den Großteil der Mietwohnungen in seine Gewalt zu bringen, das ist der globale Terrorismus der Hedge-Fonds.
Nur denen scheint Politik heute noch zu dienen  :wall

Jürgen
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2.) FM2A75 Pro 4, A8-5600K (APU mit 4x 3,6 GHz und Radeon HD7530D), 8GB DDR3 1600, 128GB SSD, 2TB HDD, Win10 x64 Pro, Idle Verbrauch ca. 45 Watt
3.) Raspberry Pi 512MB u.a. mit Raspbian
4.) GA-MA770-UD3, Phenom II x4 940, 8GB DDR2, Radeon HD6570, 2TiB, USB 3.0, 10 Pro x64 (+ XP Pro 32bit (nur noch offline)), Ubuntu 10.4 64bit, Cinergy S2 USB HD, NOXON DAB+ Stick, MovieBox Plus USB, ...

Samsung LE32B530 + Benq G2412HD @ HDMI 4:2; Tokaï LTL-2202B
XORO HRS-9200 CI+ (DVB-S2); XORO HRT-8720 (DVB-T2 HD)
Empfänger nur für FTA genutzt / ohne Abos
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Hielt das FBI Anschlagspläne gegen Occupy-Aktivisten geheim?
« Antwort #501 am: 04 Januar, 2013, 22:40 »
Die US-amerikanische Bundespolizeibehörde FBI wusste offenbar von Plänen, einen Anschlag gegen Mitglieder der "Occupy Wall Street"-Bewegung (OWS) durchzuführen, informierte die Betroffenen aber nicht über diese Pläne. Dies sorgt unter den Sympathisanten der Bewegung derzeit für Kritik.

Erst vor Kurzem hatte das FBI dadurch negative Schlagzeilen gemacht, OWS trotz seiner weitgehenden Gewaltlosigkeit teilweise als terroristische Gruppierung einzustufen und entsprechend zu behandeln. Occupy-Aktivitäten wurden überwacht, die Medienberichterstattung über die Proteste teilweise massiv behindert. Die Bewegung sieht dies als Einschränkung der Meinungsfreiheit.

Nun wurde im Rahmen einer Anfrage unter dem Informationsfreiheitsgesetz bekannt, dass die Bewegung noch weitere Gründe für Kritik am Verhalten des FBI haben könnte. Aus einem der Dokumente, die die Ermittlungsbehörde an die Aktivisten herausgab, geht hervor, dass es Pläne gab, die Occupy-Bewegung zunächst auszukundschaften und anschließend "wenn nötig" Anschläge mit Hilfe von Scharfschützen-Gewehren auf einflussreiche Personen innerhalb der Bewegung durchzuführen. Da viele Stellen in dem Dokument geschwärzt sind, ist die Identität derjenigen, die die Anschläge erwogen, unbekannt, ebenso wie viele weitere Details.

Was jedoch die Occupy-Bewegung, unabhängig von der Identität ihrer Feinde, erzürnt, ist die Tatsache, dass das FBI soweit bekannt keine Warnung an die Aktivisten abgab, dass ihnen Gefahr von Attentätern drohte. Dies wird nun von vielen Aktivisten und mit der Bewegung sympathisierenden Bloggern als Pflichtverletzung des FBI angesehen. Das FBI sei schnell bereit, Protestbewegungen zu kriminalisieren, aber nicht, deren Sicherheit und Rechte zu schützen, so der Tenor. Andererseits ist derzeit sehr wenig über die näheren Umstände der Drohungen bekannt, so dass die Vorwürfe verfrüht sein könnten. Womöglich sollte durch das Schweigen verhindert werden, laufende Ermittlungen zu gefährden. Auch ist nicht ganz klar, als wie ernsthaft das FBI die Drohungen einstufte.

Quelle: www.gulli.com

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Petition: Anonymous fordert Legalisierung von DDoS-Attacken
« Antwort #502 am: 10 Januar, 2013, 12:30 »
In einer Petition, die Anonymous unterstützt, wird die Legalisierung von DDoS und eine Amnestie für alle deswegen Inhaftierten gefordert.

In den USA wird mit einer Petition gefordert, DDoS-Attacken als Protestform zu legalisieren. Die Hacktivisten von Anonymous haben per Twitter für das Ersuchen geworben. DDoS sei das Gleiche, wie fortgesetzt den Reload-Button im Browser zu drücken, heißt es in der Petition an die US-Regierung, die auf der 2011 eingerichteten Webseite des Weißen Hauses zu finden ist: "Es ist so gesehen nichts anderes als die Occupy-Proteste. Statt dass eine Gruppe von Menschen einen Platz besetzt, verlangsamt sie mit dem Computer für kurze Zeit eine Website oder schaltet sie ab. Als Teil dieser Petition sollten diejenigen, die wegen Beteiligung an DDoS-Aktionen inhaftiert wurden, sofort freigelassen werden und sollen nicht als vorbestraft gelten."

Bei Twitter kommentierte Anonymous die Petition: "Wir sind Anonymous, wir kämpfen gegen Unterdrückung, und das ist kein Verbrechen." Die Petition hat bisher erst 843 Unterstützer, 25.000 sind nötig.

In Deutschland wurde diese Position in der Vergangenheit sogar aus bürgerlichen Kreisen unterstützt: "Große Konzerne mit Zugriff auf zentrale Schnittstellen im World Wide Web und gerichtsfesten Geschäftsbedingungen können offensichtlich entscheiden, wer seine Inhalte verbreiten darf und wer nicht. Hieraus erklärt sich auch der virtuelle Sitzstreik, der sich im Netz anonym organisiert und zeitweise die Internetseiten von Mastercard und Visa stillgelegt hat", schrieb Christian Ahrendt, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, am 15. Dezember 2010 im Hamburger Abendblatt.

Anonymous zeigte kürzlich in einem Video mit dem Titel "Ihr könnt 2013 mit uns rechnen" Fernsehberichte zu Anonymous-Aktionen, darunter auch viele DDoS-Attacken. Anonymous protestierte gegen die Schließung des Sharehosters Megaupload gegen das US-Justizministerium, das FBI, die Musikkonzerne und den Verband der US-Filmindustrie Motion Picture Association of America (MPAA). In weiteren Nachrichtenausschnitten waren die Angriffe auf syrische Regierungswebserver, gegen die israelische Regierung wegen der Angriffe auf Palästinenser in Gaza und auf die rechtsradikale Westboro Baptist Church dokumentiert.

Quelle : www.golem.de

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Anonymous Austria behauptet, eine Datenbank mit Kreditkarten-Informationen österreichischer Politiker zu besitzen. Zum Beweis veröffentlichten die Hacktivisten die Kreditkarten-Daten von vier angeblich zufällig ausgewählten Politikern auf Pastebin. Einer der betroffenen Politiker dementierte die Kompromittierung seiner Kreditkarte.

Betroffen sind die Politiker Nikolaus Berlakovich (ÖVP), Norbert Darabos (SPÖ), Maria Theresia Fekter (ÖVP) und Michael Spindelegger (ÖVP). Ihre Daten wurden nach einer theatralischen Ankündigung auf Twitter von den Anons ins Netz gestellt. In dem Posting machen sich die Anonymous-Aktivisten über das in ihren Augen wenig sicherheitsbewusste Verhalten der Politiker lustig: "Übrigens erstaunlich, wie oft die dienstliche *@*.gv.at E-Mail-Adresse für private Zwecke genutzt wird. Protip: DAS IST DÄMLICH! Genauso wie den Vornamen der Frau als Passwort zu verwenden. Ja, wir meinen dich, Norbert! Aber Irene freut sich sicher darüber. (Keine Angst, das mit den Potenzmittelchen sagen wir ihr eh nicht ...) Und Töchterchen Fekter sollte auch nicht immer mit Mamas Kreditkarte einkaufen. Hat sie denn keine eigene?"

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Operation Payback: 18 Monate Haft für britischen Hacker
« Antwort #504 am: 25 Januar, 2013, 16:40 »
Ein britischer Hacker wurde am Mittwoch vom Southwark Crown Court in London zu 18 Monaten Haft verurteilt, wie The Register berichtet. Dem 22-jährigen wird zur Last gelegt, unter dem Online-Pseudonym "Nerdo" ein wichtiger Organisator der "Operation Payback" gewesen zu sein – großangelegten DDoS-Attacken, die gegen zahlreiche Zahlungsanbieter wie etwa Paypal gerichtet waren.

Zwei weitere Personen wurden wegen Beteiligung an Operation Payback zu sieben beziehungsweise sechs Monaten verurteilt. Das Strafmaß für einen weiteren, bereits schuldig gesprochenen 18-Jährigen steht noch aus. Der zuständige Richter gab laut The Register an, berücksichtigt zu haben, dass die DDoS-Attacken nicht aus Profitgründen, sondern aus idealistischen Motiven geführt wurden. Dennoch sei es nicht tolerierbar, dass gezielte Angriffe auf ein Unternehmen ausgeführt werden, nur weil man mit seinen Aktivitäten nicht einverstanden sei.

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Quelle : www.heise.de

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Anonymous plant Aktionstag gegen Überwachung
« Antwort #505 am: 26 Januar, 2013, 14:20 »
Das Internet-Kollektiv Anonymous plant für den 23.02.2013 erneut einen Aktionstag gegen staatliche Überwachung, insbesondere gegen das EU-Überwachungsprojekt INDECT. Mit Demonstrationen, Paperstorms und Aufklärungskampagnen sollen die Menschen für die Problematik sensibilisiert werden.

Der Aktionstag wird von Anonymous unter den Tags "Operation Big Brother" und "Operation Indect" geführt. Beide wurden schon in der Vergangenheit für Proteste gegen Überwachung verwendet.

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Anonymous: Operation Last Resort als Reaktion auf den Tod Aaron Swartz'
« Antwort #506 am: 26 Januar, 2013, 19:30 »
Hacktivisten führten im Namen des Internet-Kollektivs Anonymous ein Defacement gegen die Website einer US-Regierungsbehörde, der United States Sentencing Commission, durch. In die Seite wurde eine Video-Botschaft eingebunden, die unter dem Oberbegriff "Operation Last Resort" auf den Tod des Reddit-Gründers und Internet-Aktivisten Aaron Swartz Bezug nimmt.

Swartz war wegen der unerlaubten Veröffentlichung akademischer Dokumente angeklagt und musste eine hohe Haftstrafe befürchten. Er nahm sich vor zwei Wochen das Leben; ein Zusammenhang mit dem juristischen Vorgehen gegen ihn wird vermutet. Internet-Aktivisten reagierten mit Trauer und Bestürzung, aber auch mit Zorn gegen die Autoritäten auf den Tod Swartz'. Anonymous führte bereits mehrere Aktionen gegen US-Behörden durch, die als Racheakte für den Tod von Swartz dargestellt wurden.

Mit dem Tod Swartz' sei "eine Grenze überschritten" worden, so Anonymous in dem Video, "Vor genau zwei Wochen wurde Aaron Swartz getötet. Getötet, weil er sich einer unmöglichen Entscheidung gegenüber sah. Getötet, weil er gezwungen wurde, ein Spiel zu spielen, das er nicht gewinnen konnte".

Neben dem Tod Swartz' wird in dem Video auch die Inhaftierung zahlreicher US-Hacktivisten nach der Infiltration der Gruppe LulzSec durch das FBI thematisiert. Das Vorgehen gegen diese Hacktivisten wird von Anonymous als unverhältnismäßig thematisiert. Die damaligen Ereignisse hätten einen "glühenden Zorn" verursacht, so Anonymous. Dennoch habe man sich "nicht erlaubt", sich "zu einer dummen und voreiligen Reaktion verleiten zu lassen". "Wir haben auf Zeit gespielt, im Schatten operiert, unsere Taktiken angepasst und unsere Fähigkeiten geschärft," sagen die Hacktivisten. Angeblich erweckte das Kollektiv mit Absicht den Anschein, als habe das Vorgehen des FBI wichtige Infrastrukturen außer Gefecht gesetzt und die Hacktivisten "demoralisiert" und "durch Paranoia und Angst gelähmt". "Wir haben geschwiegen und gewartet," so Anonymous.


Der Tod Aaron Swartz' heiße aber, dass Anonymous nicht mehr warten könne, heißt es in dem Video. "Die Zeit ist gekommen, um dem US-Justizministerium und seinen Verbündeten die wahre Bedeutung von Infiltration zu zeigen", drohen die Hacktivisten, "Die Zeit ist gekommen, dem System eine Dosis seiner eigenen Medizin zu verpassen. Die Zeit ist gekommen, dass sie die Hilflosigkeit und Angst fühlen, die damit einher geht, in ein Spiel gezwungen zu werden, in dem alle Chancen gegen einen sind".

Die Website der United States Sentencing Commission - die nach Angaben von Anonymous angegriffen wurde, weil die Behörde das Recht habe, "Bürger um ihr Recht auf einen fairen Prozess zu betrügen" - wurde am Vormittag des heutigen Samstag (deutscher Zeit) angegriffen und das Video wurde eingebunden. In den folgenden Stunden war die Seite nicht erreichbar.

Das Kollektiv behauptet, zahlreiche Systeme der US-Regierung infiltriert zu haben. Dabei habe man sich nicht wie das FBI "auf eine einzige, Aufsehen erregenden Kompromittierung" konzentriert. Anonymous sei "viel ehrgeiziger und viel fähiger". In den vergangenen zwei Wochen habe das Kollektiv die Operation beendet und alle Spuren der verwendeten Malware entfernt.

Ein erstes Datenpaket, dessen Inhalt die Hacktivisten noch nicht preisgeben, sei bereits auf Mirror-Server verteilt worden, so Anonymous. "Die Inhalte sind vielfältig und wir werden nicht die Spekulation ruinieren, indem wir sie preisgeben. Belassen wir es bei, jeder hat Geheimnisse, und manche Dinge sind nicht für die Öffentlichkeit bestimmt." Vom heutigen Samstag an, so kündigen die Hacktivisten an, werden sie "in regelmäßigem Abstand eine Medien-Organisation auswählen und sie mit stark redigierten teilweisen Inhalten der Datei versorgen."

Anonymous droht damit, im Notfall - der nicht näher definiert wird - die gesamten Inhalte der Datei auf einmal und unredigiert preiszugeben, indem der Schlüssel für das verschlüsselte Datenpaket veröffentlicht wird. Das Vorgehen erinnert an WikiLeaks und seine kontroverse "Insurance-Datei". Man werde diese Veröffentlichung nicht leichtfertig vornehmen, da sie "Kollateralschäden" verursachen werde, da Beteiligte nicht die volle Verantwortung für die Verfehlungen des Systems, für das sie arbeiteten, trügen, so Anonymous. Daher hoffe man, dass die Datei niemals in dieser Form veröffentlicht werde.

Um eine derartige friedliche Lösung zu realisieren, müssten aber bestimmte Bedingungen erfüllt werden, fordert Anonymous. "Es muss Reformen veralteter und nicht durchdachter Gesetzgebung geben, die so schlecht geschrieben ist, dass sie ein schweres Verbrechen aus einer Verletzung von Nutzungsbedingungen macht und im Endeffekt große Mengen von Verbrechen verursacht und selektive Bestrafung erlaubt. Es muss eine Reform von verpflichtenden Höchststrafen geben. Es muss eine Rückkehr zur Verhältnismäßigkeit von Strafen mit Berücksichtigung tatsächlich angerichteter Schäden, Motive und menschlicher Erwägungen geben. Das unveräußerliche Recht auf die Unschuldsvermutung, auf Entschädigung im Falle ungerechtfertigter Verdächtigungen und die Möglichkeit einer Entlastung muss wieder seinen geheiligten Status zurück erhalten und nicht durch vor dem Prozess eingegangene Deals angesichts überwältigender Strafen, unbezahlbarer Gerechtigkeit und ungünstiger Chancen verwettet werden. Gesetze müssen nicht-selektiv aufrecht erhalten werden und nicht als Waffe der Regierung eingesetzt werden, um ein Exempel an denen zu statuieren, die ihre Macht bedrohen. Aus gutem Grund ist die Statue von Justizia mit einer Augenbinde versehen. Ihre Unschuld darf nicht mehr beschmutzt, ihre Waage nicht mehr einseitig beschwert, ihre Schwerthand nicht mehr geführt werden. Außerdem muss es eine ernsthafte Verpflichtung zur Freiheit des Internets, dieses letzten großen gemeinsamen Raums der Menschheit, und zum gemeinschaftlichen Besitz von Informationen zur Stärkung des Wohls der Allgemeinheit geben."

Anonymous betont, man verbreite diese Stellungnahme nicht, um in Verhandlungen einzutreten. "Wir verstehen, dass wir uns durch diese Handlungen von dem System ausschließen, innerhalb dessen Lösungen gefunden werden," so die Hacktivisten. Diese Augabe müssten Andere übernehmen, "viel respektablere Menschen als wir, Menschen, deren Stimmen aus dem Licht und nicht aus den Schatten kommen." Mit diesen Personen, die schon seit langer Zeit Reformen forderten, müssten die Regierung, die Justiz und die Ermittlungsbehörden Kontakt aufnehmen, um gemeinsam eine Lösung zu suchen.

Dieses Mal, so Anonymous, würden die Stimmen, die Reformen fordern, nicht ignoriert werden. "Dieses Mal wird es Veränderungen geben, oder es wird Chaos geben".

Ob die Aktivisten ihren Drohungen Taten folgen lassen? Aktivisten und Interessierte dürften diese Frage in nächster Zeit ebenso mit Spannung verfolgen wie die Frage, ob sich am System nach dem Tod Swartz' etwas ändern wird.

Quelle: www.gulli.com

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Hoax um Operation Last Resort
« Antwort #507 am: 28 Januar, 2013, 05:45 »
Die "Operation Last Resort" des Internet-Kollektivs Anonymous wurde in den letzten Tagen vielfach diskutiert. Anlass genug für einige Internet-Nutzer, ihrem schrägen und destruktiven Humor freien Lauf zu lassen. Wer gerne einen Blick in die von Anonymous veröffentlichte verschlüsselte Datei, die angeblich sensible Daten ranghoher US-Richter enthält, werfen möchte, sollte aufpassen.

Die "Operation Last Resort" nimmt den Freitod des Internet-Aktivisten Aaron Swartz zum Anlass, um eine Reihe politischer Forderungen zu stellen (gulli:News berichtete). Außerdem drohen die Hacktivisten damit, im nicht näher definierten Ernstfall die unredigierten Inhalte der verbreiteten Datei - des "Sprengkopfes", wie es in Anonymous' Erklärung heißt - zu veröffentlichen.

Im Umfeld der Sprengkopf-Datei ist allerdings Vorsicht geboten. Das IT-Sicherheitsunternehmen McAfee berichtet in seinem Blog vom Auftauchen mehrerer gefälschter Entschlüsselungs-Keys.

Potentiell destruktiver ist ein weiterer von McAfee dokumentierter Hoax. Einige der Veröffentlichungen des "Sprengkopfes" enthalten eine Bedienungsanweisung einschließlich folgendem Quellcode:

    $ cat Scalia* Kennedy* Thomas* Ginsburg* Breyer* Roberts* Alito* Sotomayor* Kagan* > Warhead-US-DOJ-LEA-2013.aes256 && rm -rf /

Dies gibt nicht nur den Inhalt der Datei aus. Der hinten angehängte Befehl bedeutet auf Unix-Systemen eine erzwungene, rekursive Löschung aller Dateien, beginnend im Root-Verzeichnis. In den meisten Fällen dürfte dieser Code nicht funktionieren, da der Befehl nicht mit Superuser-Rechten (Root-Rechten) ausgeführt wird (dies zeigt auch das Dollarzeichen zu Beginn des Befehls). Führt ein Nutzer den Befehl allerdings zufällig doch mit Root-Rechten aus - etwa weil er aus Bequemlichkeit auf einer Root-Shell arbeitet -, könnte der Scherz destruktive Folgen haben. So ist dieser Hoax ein gutes Beispiel dafür, wieso man im Internet genau hinschauen sollte, auch und gerade, wenn es um viel diskutierte aktuelle Ereignisse geht. Trolle und Personen mit einem fragwürdigen Humor warten schon darauf, ihre Späße mit unachtsamen Nutzern zu treiben.

Quelle: www.gulli.com

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Operation Payback: Vierter Hacker verurteilt
« Antwort #508 am: 01 Februar, 2013, 14:44 »
Ein 18-jähriger Hacker ist in London wegen seiner Beteiligung an der "Operation Payback" zu 18 Monaten Jugend-Resozialisierung und 60 Stunden unbezahlter Arbeit verurteilt worden. Laut dem Guardian erklärte der zuständige Richter, dass der Hacker eigentlich eine substanzielle Haftstrafe verdiene. Da er zu dem Tatzeitpunkt aber erst 16 Jahre alt war, könne aber keine verhängt werden. Psychiatrische Gutachten, zu denen sich der Richter aber nicht genauer äußern wollte, seien ebenfalls berücksichtigt worden.

Der Verurteilte hatte laut dem Staatsanwalt unter dem Online-Pseudonym "Fennick" im Netz damit geprahlt, eine wichtige Rolle bei der Planung von Aktionen des Hackerkollektivs Anonymous zu spielen. Die "Operation Payback" bestand dabei aus großangelegten DDoS-Attacken gegen zahlreiche Zahlungsanbieter, wie etwa Paypal. Im Zusammenhang mit der juristischen Aufarbeitung dieser Angriffe waren bereits drei andere Hacker jeweils zu mehrmonatigen Haftstrafen verurteilt worden.

Quelle : www.heise.de

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Anonymous veröffentlicht Daten von US-Bankangestellten
« Antwort #509 am: 04 Februar, 2013, 22:20 »
Aktivisten des Internet-Kollektivs Anonymous veröffentlichten am heutigen Montag persönliche Daten sowie Login-Daten US-amerikanischer Bankangestellter im Internet. Rund 4000 Datensätze sollen auf diesem Wege kompromittiert worden sein. Hintergrund der Angriffe sind offenbar noch immer der Tod des Internet-Aktivisten Aaron Swartz und daraus abgeleitete politische Forderungen.

Veröffentlicht wurden gut 4000 Login-Datensätze kleinerer US-amerikanischer Banken. Insbesondere die Daten leitender Angestellter fanden ihren Weg ins Netz. Neben E-Mail-Adressen und Passwort-Hashes enthielten die Datensätze auch persönliche Informationen wie Telefonnummern und Adressen. 

Der Hack fand im Rahmen der umstrittenen "Operation Last Resort" (gulli:News berichtete) statt. Anonymous erklärte, man werde so lange Daten veröffentlichen, bis das veraltete Gesetz gegen Cyberkriminalität, nach dem Internet-Aktivist Aaron Swartz verfolgt wurde, reformiert werde. Swartz war aufgrund der unautorisierten Veröffentlichung wissenschaftlicher Dokumente angeklagt worden; ihm drohten bis zu fünfzig Jahre Haft. Vor einigen Wochen nahm er sich das Leben. Es wird vermutet, dass sein Suizid mit der drohenden Haftstrafe in Zusammenhang stand. Aktivisten, darunter ein Teil des Anonymous-Kollektivs, fordert aus diesem Anlass eine Reform des "Computer Fraud and Abuse Act (CFAA)". Die demokratische Konkressabgeordnete Zoe Lofgren ist ähnlicher Ansicht und reichte bereits Mitte Januar einen Gesetzesvorschlag ein, der den CFAA reformieren soll. Swartz zu Ehren trägt der Antrag den Namen "Aaron's Law".

Quelle: www.gulli.com

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