Autor Thema: "Spiegel": Interner Vermerk belastet Zumwinkel und Ricke schwer  (Gelesen 2297 mal)

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In der Telekom-Bespitzelungsaffäre geraten der ehemalige Aufsichtsratschef Klaus Zumwinkel und Ex-Vorstandschef Kai-Uwe Ricke massiv unter Druck. Beide werden nach einem Bericht des Spiegel durch einen konzerninternen Aktenvermerk aus dem Jahr 2005 belastet, illegale Schnüffeloperationen gedeckt zu haben. Bei Zumwinkel und Ricke waren auf Grund des aktuellen Ermittlungsstandes der Bonner Staatsanwaltschaft Razzien vorgenommen worden. Nach dem Spiegel-Bericht soll Zumwinkel Anweisungen für eine Geldzahlung erteilt haben, mit der angeblich ein Maulwurf in einer Zeitschriftenredaktion entlohnt worden sei.

Verfasser des Papiers sei der in Untersuchungshaft sitzende frühere Leiter der internen Ermittlungsabteilung KS 3, Klaus Trzeschan. Er gelte in der Telekom-Affäre als Schlüsselfigur für die Frage, ob Zumwinkel und Ricke bei der Suche nach Informationslecks im Aufsichtsrat auch illegale Aktionen wie das Ausspähen von Telefonverbindungsdaten oder das Installieren von Maulwürfen in Redaktionen angeordnet hatten. Ricke hatte dies bestritten und erklärt, er habe nur generell den Auftrag erteilt, undichte Stellen im Konzern aufzuspüren. Zumwinkel äußerte sich ausweichend. Er habe als Aufsichtsratsvorsitzender keine Anweisungen an Telekom- Mitarbeiter geben können.

Trzeschans Vermerk vom 29. November 2005 nennt Zumwinkel und Ricke aber als Verantwortliche für eine Operation, bei der mit Hilfe eines bezahlten Informanten in der Redaktion von Capital ein ehemaliges Aufsichtsratsmitglied als Quelle der Zeitschrift überführt werden sollte. Diese Anordnung sei direkt von Ricke und Zumwinkel gekommen. Trzeschan habe auf die Notwendigkeit hingewiesen, den ganzen Vorgang geheim zu halten: "Wegen der besonderen Brisanz dieses Ermittlungsauftrags war der Kreis der involvierten Personen extrem klein zu halten."

An der Existenz einer Telekom-Quelle beim Verlag Gruner + Jahr gebe es allerdings erhebliche Zweifel, heißt es im Spiegel. Die Staatsanwaltschaft werfe Trzeschan vor, sich in diesem und einem weiteren Fall an den dafür bereitgestellten Geldern persönlich bereichert zu haben.

Zur Bespitzelungsaffäre bei der Telekom siehe auch:

    * Razzia bei Klaus Zumwinkel und Kai-Uwe Ricke wegen Telekom-Affäre
    * Staatsanwaltschaft durchsucht Detektei wegen Telekom-Affäre
    * Telekom testete Überprüfung von Mitarbeitern

    * Konten eines Hauptverdächtigen in der Telekom-Spitzelaffäre gesperrt
    * Erste Festnahme nach Spitzelaffäre der Telekom
    * Obermann entschuldigt sich bei Bespitzelten per Telefonanruf
    * ver.di: Telekom bespitzelte Gewerkschafts-Chef Bsirske
    * Telekom-Mitarbeiter verhielten sich bei Suche nach Datendieb gesetzeswidrig

    * Telekom: Aufklärung von Datenmissbrauch durch Datenmissbrauch
    * Telekom rekrutiert Datenschutz-Vorstand aus den eigenen Reihen
    * T-Mobile bricht Postgeheimnis von Aufsichtsräten
    * Sicherheitsrisiko Telekomgate
    * Telefondaten von DGB-Chef Sommer illegal ausgewertet

    * Telekom-Aufsichtsräte fordern umfassende Aufklärung der Spitzelaffäre

Quelle : http://www.heise.de/newsticker/Spiegel-Interner-Vermerk-belastet-Zumwinkel-und-Ricke-schwer--/meldung/134572

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Die Deutsche Telekom will Ex-Aufsichtsratschef Klaus Zumwinkel auf der Aktionärsversammlung wegen der Ermittlungen zur Spitzelaffäre zunächst nicht entlasten.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, die Entlastung bis zur nächsten Hauptversammlung im Jahr 2010 zu vertagen. Dies geht aus der am Mittwoch veröffentlichten Einladung zur Hauptversammlung am 30. April hervor. Die Bonner Staatsanwaltschaft ermittelt seit fast einem Jahr gegen den früheren Post-Chef Zumwinkel. Dabei geht es um die illegale Überprüfung von Telefonverbindungen von Aufsichtsräten, Betriebsratsangehörigen und Journalisten in den Jahren 2005 und 2006.

"Wir haben erst im Jahr 2008 Hinweise bekommen, dass das, was wir bis dahin als Einzelsachverhalt eingeschätzt haben, eine größere Dimension hat", sagte ein Telekom-Sprecher. Angesichts der Ermittlungen hielten es Vorstand und Aufsichtsrat für angemessen, den Beschluss zu vertagen. "Es ist nur konsequent, im laufenden Verfahren keine Entlastung auszusprechen", sagte auch Ver.di-Bundesvorstand Lothar Schröder, der für die Arbeitnehmerseite im Telekom-Aufsichtsrat sitzt.

Erst am vergangenen Freitag hatte die Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit der Spitzelaffäre die Anwesen von Zumwinkel und Ex-Telekom-Vorstandschef Kai-Uwe Ricke durchsucht. Die Bonner Staatsanwaltschaft will klären, ob Zumwinkel und Ricke von dem Vorgehen wussten und welche Rolle sie spielten. Der Konzern hatte durch das Ausspähen von Verbindungsdaten wohl der Weitergabe von Interna etwa aus dem Aufsichtsrat auf die Spur kommen wollen. Die Telekom selbst hatte im Mai 2008 Anzeige erstattet und betreffende Unterlagen der Staatsanwaltschaft übergeben. Die neue Unternehmensführung um Vorstands-Chef René Obermann hatte nach eigenen Angaben keine Kenntnis von den Vorgängen aus früheren Jahren. Insgesamt sollen etwa 60 Personen von den Maßnahmen betroffen sein. Auch Ver.di-Chef Frank Bsirske soll ausgespäht worden sein.

Quelle : SAT + KABEL

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In der Telekom-Spitzelaffäre hat Ex-Innenminister Gerhart Baum (FDP) schwere Vorwürfe gegen den früheren Aufsichtsratschef des Telefonkonzerns, Klaus Zumwinkel, erhoben. Zumwinkel sei die "treibende Kraft hinter der Aktion gewesen", sagte Baum, der als Anwalt mehr als 50 bespitzelte Aufsichtsräte und Betriebsräte der Telekom vertritt, dem Nachrichtenmagazin Focus. Zumwinkel habe "das Informationsleck schließen" wollen. Ungeklärt sei, ob der 65-jährige Ex-Manager die dabei angewandten illegalen Ausspähmethoden kannte. "Wer einen so heiklen Auftrag erteilt, hat die Ausführung zu überwachen", sagte Baum. "Andernfalls liegt eine Pflichtverletzung vor."

Die Telekom hatte in den Jahren 2005 und 2006 durch das Ausspähen von Verbindungsdaten der Weitergabe von Interna an Journalisten etwa aus dem Aufsichtsrat auf die Spur kommen wollen. Das Unternehmen selbst hatte im Mai 2008 Anzeige erstattet und betreffende Unterlagen der Staatsanwaltschaft übergeben. Insgesamt sollen etwa 60 Personen bespitzelt worden sein. Die Bonner Staatsanwaltschaft ermittelt seit fast einem Jahr auch gegen Zumwinkel.

Quelle : www.heise.de

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Telekom fordert Schadensersatz von Zumwinkel
« Antwort #3 am: 18 April, 2009, 13:50 »
In der Telekom-Spitzelaffäre fordert das Unternehmen einem Bericht der Deutschen Presse Agentur zufolge Schadensersatz vom früheren Konzern-Aufsichtsratschef Klaus Zumwinkel. Ein entsprechendes Schreiben sei dem Ex-Manager vergangene Woche übersandt worden, berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Darin erhebe die Telekom Schadensersatzansprüche gegen Zumwinkel in Zusammenhang mit der Bespitzelungsaffäre von Journalisten, Aufsichtsräten und Gewerkschaftern. Die Rheinische Post bezifferte in ihrer Samstagsausgabe die Ansprüche unter Bezug auf Unternehmenskreise auf viele hunderttausend Euro.

Laut Spiegel wird Zumwinkel vorgeworfen, persönlich den Auftrag zum Aufspüren von Informationslecks in der Telekom an die Konzernsicherheit gegeben zu haben. Damit hätte der Manager nicht nur seine Kompetenzen als Aufsichtsrat überschritten. Juristen schlussfolgern, dass er eine solch weitreichende Weisung wohl auch in ihrer Ausführung und in ihren Konsequenzen überwacht haben dürfte. Ähnliches gelte für Ex-Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke. Schadensersatzforderungen gegen ihn müsste jedoch anders als bei Zumwinkel nicht der Vorstand, sondern der Aufsichtsrat der Telekom einleiten.

Beide Manager hatten die Vorwürfe in Zusammenhang mit der Spitzelaffäre bisher weit von sich gewiesen. Die Telekom betont, dass das "anwaltliche Anspruchsschreiben an Zumwinkel" keine Vorentscheidung im laufenden Strafverfahren sei. Dies sei allein Sache der zuständigen Staatsanwaltschaft. Die Telekom hatte in den Jahren 2005 und 2006 durch das Ausspähen von Verbindungsdaten der Weitergabe von Interna an Journalisten etwa aus dem Aufsichtsrat auf die Spur kommen wollen. Das Unternehmen hatte im Mai 2008 Anzeige erstattet und Unterlagen der Staatsanwaltschaft übergeben. Insgesamt sollen etwa 60 Personen bespitzelt worden sein. Die Bonner Staatsanwaltschaft ermittelt seit fast einem Jahr auch gegen Zumwinkel.

Quelle : www.heise.de

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In der Telekom-Spitzelaffäre fordert der Bonner Konzern nach einem Medienbericht von ihren ehemaligen Top-Managern Kai-Uwe Ricke und Klaus Zumwinkel jeweils knapp eine Million Euro Schadensersatz. Wie die Süddeutsche Zeitung (SZ) vorab ohne Angabe von Quellen berichtete, hat eine Kölner Anwaltskanzlei entsprechende Schreiben an den früheren Vorstandsvorsitzenden Ricke und den ehemaligen Aufsichtsratschef Zumwinkel verschickt.

Danach würden die beiden früheren Manager aufgefordert, jeweils 994.050,53 Euro Schadensersatz im Rahmen des Bespitzelungsskandals zu leisten. Die Kanzlei hatte im Auftrag des Vorstands und des Aufsichtsrates wochenlang die Ansprüche geprüft und jetzt den Managern die Forderungen präsentiert, wie die Zeitung berichtete. Im Rahmen der Affäre wurden Mitarbeiter, Aufsichtsräte, Gewerkschafter und Journalisten ausgespäht.

Ein Telekom-Sprecher wollte den Bericht der SZ am Mittwochabend nicht kommentieren. Er verwies auf die Stellungnahme vom vergangenen Wochenende. Am Samstag hatte ein Sprecher Medienberichte bestätigt, nach denen Zumwinkel vor kurzem ein "anwaltliches Anspruchsschreiben" zugesandt worden sei. Es gehe um Pflichtverletzungen in der Zeit Zumwinkels als Chef des Aufsichtsrates, hieß es.

Ricke und Zumwinkel wird laut SZ vorgeworfen, die Bespitzelung von Telekom-Mitarbeitern in Auftrag gegeben zu haben. Die Forderungen könnten sich nach SZ-Informationen sogar noch erhöhen, da die Telekom den bespitzelten Mitarbeitern zugesagt habe, ihre Anwaltskosten zu übernehmen. Die Staatsanwaltschaft Bonn wird das Ermittlungsverfahren in dieser Datenaffäre laut SZ voraussichtlich im Sommer abschließen. Die Ermittler halten es demnach für möglich, dass auch Ricke und Zumwinkel vor Gericht müssen.

Die Telekom hatte in den Jahren 2005 und 2006 durch das Ausspähen von Verbindungsdaten der Weitergabe von Interna an Journalisten etwa aus dem Aufsichtsrat auf die Spur kommen wollen. Das Unternehmen selbst hatte im Mai 2008 Anzeige erstattet und betreffende Unterlagen der Staatsanwaltschaft übergeben. Insgesamt sollen etwa 60 Personen bespitzelt worden sein. Die Bonner Staatsanwaltschaft ermittelt seit fast einem Jahr auch gegen Zumwinkel.

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Telekom-Affäre: Auch Ricke soll eine Million zahlen
« Antwort #5 am: 29 April, 2009, 18:47 »
In der Telekom-Bespitzelungsaffäre fordert der Konzern auch von Ex-Vorstandschef Kai-Uwe Ricke rund eine Million Euro Schadensersatz. Unternehmenskreise bestätigten am Mittwoch entsprechende Berichte des Handelsblatts und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Danach wurde die Forderung Ricke in einem Schreiben in dieser Woche zugestellt. Die Telekom hatte im Vorfeld der Hauptversammlung an diesem Donnerstag in Köln ähnliche Ansprüche bereits an den ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Zumwinkel gestellt.

Beiden Spitzenmanagern droht in dem zivilrechtlichen Vorgang im Falle der Zahlungsverweigerung eine Klage der Telekom. Die Vorgänge dürften auch ein Thema auf der Hauptversammlung sein. Vorstand und Aufsichtsrat wollen vorschlagen, die Entlastung Zumwinkels um ein Jahr zu vertagen.

Ricke bestritt – wie zuvor auch Zumwinkel – die gegen ihn erhobenen Vorwürfe bei der Suche nach "undichten Stellen" erneut. "Die Vorwürfe sind unbegründet und unrichtig", sagte er der FAZ. Er habe seinerzeit dem Leiter der Konzernsicherheit den Auftrag erteilt, "Vorschläge zu erarbeiten, wie die Indiskretionen beendet werden können." Darüber sei auch Zumwinkel informiert gewesen.

Die Telekom wirft Zumwinkel wie auch Ricke vor, den Auftrag zur Bespitzelung an den verantwortlichen Führungskräften vorbei direkt an einen Mitarbeiter der Konzernsicherheit gegeben zu haben und dadurch gegen ihre Pflichten und Zuständigkeiten verstoßen zu haben. Dabei ging es um die Weitergabe von Unternehmensinterna und die Bespitzelung von etwa 60 Personen – darunter Telekom-Aufsichtsräte, Journalisten und Gewerkschafter – in den Jahren 2005 und 2006.

Die Bonner Staatsanwaltschaft ermittelt seit einem Jahr in der Affäre auch gegen Ricke und Zumwinkel. Nach Angaben von Oberstaatsanwalt Fred Apostel sollen die Akten bis etwa Ende Mai zur Einsicht fertig sein.

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Telekom bietet vorerst keinen Spionageschutz an
« Antwort #6 am: 10 Mai, 2009, 10:39 »
Im Zuge der Bespitzelungsaffäre und der Datenschutzpannen bietet die Deutsche Telekom künftig keine Spionageabwehr und keinen Abhörschutz für Fremdunternehmen an. Die in Darmstadt stationierte Group Business Security arbeite nicht mehr für Fremdunternehmen, bestätigte der Telekom-Sprecher einen Bericht der Wirtschaftswoche. "Im Sinne unserer Kunden, die eine so sensible Dienstleistung von uns fordern, warten wir die vollständige Aufklärung durch die Ermittlungsbehörden ab", sagte er der dpa. Es gebe aber keinen Verdacht gegen Mitarbeiter aus dem Abhörschutz.

Die Telekom-Sondereinheit gelte in puncto Spionageabwehr und Abhörschutz als beste in Deutschland, schrieb die Wirtschaftswoche. Sie rückte auf Anfrage mit Spezialgeräten an, um Gebäude sowie Kommunikationsnetze nach Indizien für illegale Lauschangriffe zu untersuchen. Viele im Börsenleitindex DAX gelistete Konzerne griffen demnach bislang auf die Dienste der Telekom-Spezialisten zurück. In Sicherheitsabteilungen stünden sie in dem Ruf, alle Tricks ausländischer Geheimdienste zu kennen.

Der Telekom-Vorstand hätte die Spezialisten angewiesen, die Arbeiten für andere Unternehmen einzustellen und sich ganz auf den Abhörschutz im eigenen Konzern zu konzentrieren. Das Team arbeitete nur noch daran, die Sicherheitsstandards, die für die Zentrale in Bonn und die deutschen Niederlassungen entwickelt wurden, auf alle ausländischen Telekom-Töchter auszudehnen. Anfragen von Fremdunternehmen weise die Telekom inzwischen ab.

Im vergangenen Jahr war bekanntgeworden, dass der Bonner Konzern Verbindungsdaten unter anderem von Aufsichtsräten, Journalisten und Mitarbeitern ausgespäht hatte. Ein ehemaliger Mitarbeiter der Konzernsicherheit saß über Wochen in Untersuchungshaft bis er kürzlich gegen Auflagen Haftverschonung erhielt. Die Bonner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den früheren Post-Chef und Ex-Telekom-Aufsichtsratschef Klaus Zumwinkel sowie gegen Obermanns Vorgänger Kai-Uwe Ricke. Die Telekom stellte inzwischen gegen Zumwinkel wie gegen Ricke Schadenersatzforderungen in Höhe von einer Million Euro.

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Zumwinkel und Ricke frühzeitig über Spitzeleien informiert
« Antwort #7 am: 16 Mai, 2009, 10:30 »
Neue Details zum Spitzelskandal bei der Telekom: Der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Zumwinkel und Ex-Chef Kai-Uwe Ricke sind nach SPIEGEL-Informationen offenbar tiefer in die Affäre verstrickt als bisher bekannt. Das ergibt sich aus der Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft Bonn.

Hamburg - Die Ermittlungsakte ist eindeutig: Der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Telekom, Klaus Zumwinkel, und der Ex-Chef Kai-Uwe Ricke haben nach SPIEGEL-Informationen offenbar bereits im Herbst 2005 gewusst, dass von der Telekom-Konzernsicherheit Verbindungsdaten von Mobilfunkanschlüssen gespeichert und ausgewertet wurden.

Außerdem soll die Telekom im Jahr 2000 auch Verbindungsdaten an die Lufthansa geliefert haben, mit denen ein Kontakt zwischen einem Aufsichtsrat der Fluggesellschaft und einem Journalisten belegt werden sollte.

Brisant werden könnte für Zumwinkel und Ricke die Zeugenaussage des Düsseldorfer Rechtsanwalts Michael Hoffmann-Becking. Der Staranwalt hatte die Telekom 2005 juristisch beraten. Damals wollten Zumwinkel und Ricke das Aufsichtsratsmitglied Wilhelm Wegner überführen, der ihrer Ansicht nach die Presse mit Informationen aus dem Aufsichtsrat versorgte.

In mehreren Gesprächen mit Hoffmann-Becking will der Jurist mit Zumwinkel und Ricke darüber gesprochen haben, dass in diesem Zusammenhang auch Verbindungsdaten verwendet worden seien. Dabei sei möglicherweise ein Kontakt zwischen einem Journalisten und dem Telekom-Konzernbetriebsrat nachgewiesen worden.

Kein Unrechtsbewusstsein

Weder Zumwinkel noch Ricke, heißt es in der Vernehmung des Anwalts, hätten irgendein Unrechtsbewusstsein über die Erhebung der Telefonverbindungsdaten gezeigt. Im Gegenteil: Es sei sogar erwogen worden, den Konzernbetriebsrat mit den gespeicherten Nummern unter Druck zu setzen.

Bei den im Jahr 2005 erhobenen Verbindungsdaten handelte es sich offenbar auch nicht um den ersten Fall. So hat der ehemalige Leiter der Spezialabteilung KS 3 laut dem SPIEGEL vorliegenden Vernehmungsunterlagen mitgeteilt, dass die Telekom bereits in einem ähnlichen Fall bei der Lufthansa AG im Jahr 2000 behilflich gewesen sei. Damals habe das Unternehmen im Rahmen einer "Kollegenhilfe" Verbindungsdaten geliefert.

Auch bei der Lufthansa ging es um den Verdacht, dass ein Aufsichtsratsmitglied Interna aus Sitzungen an einen Journalisten der "Financial Times Deutschland" weitergegeben habe. Die Lufthansa beteuert, den Fall anhand eigener Flugdaten gelöst zu haben.

Quelle : www.spiegel.de

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Lufthansa dementiert Daten-Deal mit Telekom
« Antwort #8 am: 16 Mai, 2009, 15:42 »
Die Lufthansa hat einen Bericht über illegale Daten-Transfers zwischen der Deutschen Telekom und der Fluglinie entschieden zurückgewiesen. "Da ist überhaupt nichts dran", sagte ein Sprecher. Laut einem Vorabbericht des Magazins Der Spiegel soll die Deutsche Telekom im Jahr 2000 Verbindungsdaten an die Lufthansa geliefert haben, mit denen ein Kontakt zwischen einem Aufsichtsrat der Fluggesellschaft und einem Journalisten belegt werden sollte. Das zeigten Unterlagen der Vernehmung eines Telekom-Beschäftigten. "Das weisen wir weit von uns", betonte der Lufthansa-Sprecher. "Wir haben Telekommunikationsdaten weder angefordert, noch erhalten."

Nach Indiskretionen aus Aufsichtsratspapieren habe die Lufthansa den Kreis der Verdächtigen anhand von Flugdaten eingegrenzt, so der Sprecher. Dann habe ein Aufsichtsrat das Unternehmen verlassen und sei weiteren Ermittlungen zuvorgekommen. Der Datenschutzbeauftragte Nordrhein-Westfalens habe das Vorgehen als völlig legal eingestuft.

Quelle : www.heise.de

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Telekom spionierte auch Bankdaten aus
« Antwort #9 am: 18 Mai, 2009, 09:31 »
Konzern untergrub offenbar jahrelang den Datenschutz

Die Spitzelaffäre der Deutschen Telekom erreicht eine neue Dimension. Nach Informationen des Handelsblatts spähte der Staatskonzern nicht nur die Telefondaten von Aufsichtsräten und Journalisten aus. Die Konzernsicherheit der Telekom vergab außerdem über Jahre hinweg Aufträge, um Konten von Mitarbeitern, deren Angehörigen und Dritten durchleuchten zu lassen.
Dies geht aus internen Telekom-Unterlagen und Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft hervor, die dem Handelsblatt vorliegen. Betroffen sind unter anderem Konten der Deutschen Bank, der Postbank und der Hypo-Vereinsbank. Auch ausländische Institute wurden angezapft.

Die Ermittlungsakten werfen ein neues Schlaglicht auf die Amtszeit des früheren Telekom-Vorstandsvorsitzenden Kai-Uwe Ricke und dessen Aufsichtsratschef Klaus Zumwinkel. Beide sollen gewusst haben, dass bei der Suche nach Informationslecks im Aufsichtsrat Telefonverbindungen ausgewertet wurden. Dies würde einen Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis bedeuten.

Rechtsanwalt Michael Hoffmann-Becking, der die Telekom 2005 beriet, sagte im Rahmen der Ermittlungen aus, er habe mit Ricke und Zumwinkel über den Sachverhalt gesprochen. Rickes Anwalt sagte dem Handelsblatt, sein Mandant könne sich an dieses Detail aus dem Anwaltsgespräch nicht erinnern. Zumwinkel äußerte sich nicht.

Die Staatsanwaltschaft Bonn ermittelt gegen Ricke und Zumwinkel wegen des Verdachts, gegen das Fernmeldegeheimnis und den Datenschutz verstoßen zu haben. Beide Manager haben eigenes Fehlverhalten abgestritten. Die Telekom selbst jedoch fordert von beiden jeweils knapp eine Million Euro Schadensersatz. Die Spitzelaffäre lähmt den Konzern seit Monaten und hat den führenden deutschen Telekommunikationsanbieter in eine Vertrauenskrise gestürzt.

Die Akten der Staatsanwaltschaft legen nun nahe, dass die Telekom seit 2001 über mehrere Jahre auch Kontobewegungen ausspionieren ließ. Wie sorglos die Telekom mit der Vergabe von Spitzelaufträgen vorging, zeigt der interne Schriftverkehr: "Hallo Rolf, bezugnehmend auf unser Gespräch, geht es um folgende Leute", heißt es beispielhaft in einer E-Mail eines Telekom-Angestellten vom 2. Juni 2005 an die Konzernsicherheit. Dann listet der Mitarbeiter drei Namen und Kontoverbindungen auf und fährt fort: "Bitte Kontobewegungen prüfen." Die Betreffzeile der E-Mail legt nahe, dass es sich um den 67. Fall von Kontenüberprüfungen im Jahr 2005 handelte.

Ausgeführt wurden die Spitzeldienste von derselben Detektei, die auch für die Deutsche Bahn Konten ausforschte, der Argen GmbH in Köln. Sie wurde 1977 von John Fairer-Smith gegründet, einem ehemaligen britischen Geheimdienstagenten. Seit 1978 führt David Cowling die Geschäfte, dem die Firma heute gemeinsam mit seiner Frau zu 100 Prozent gehört.

Die Telekom teilte gestern mit, sie habe bei internen Recherchen bislang keine Hinweise auf einen solchen Vorgang gefunden, könne aber auch nicht ausschließen, dass es ihn gegeben hat.

In Unternehmenskreisen heißt es, die Konzernsicherheit habe sich verselbstständigt und ihre Arbeit womöglich vertuscht. Tatsächlich fand die Staatsanwaltschaft bei Durchsuchungen in der Telekom-Zentrale zu Aufträgen an Argen kaum Material, obwohl Konzern und Argen nachweislich seit 2001 in ständigem Geschäftskontakt miteinander standen. Wie es in den Ermittlungsakten heißt, sei unbekannt, ob die Unterlagen gar nicht erst archiviert wurden oder jemand sie entfernt habe. Die erst in einer Razzia bei Argen sichergestellten Unterlagen zeigen nun, dass die Detektei in großem Umfang vertrauliche Kundendaten an die Telekom lieferte.

An solche Daten kann kein privates Unternehmen auf legalem Weg gelangen. So schickte die Detektei an die Konzernsicherheit eine E-Mail mit Aufstellung der Ein- und Ausgänge auf dem Postbank-Konto eines Managers der Sparte T-Systems. Zusätzlich wird der Name seines Steuerberaters aufgeführt, umfangreiche Informationen aus seiner Steuerakte und sogar der Zinssatz, zu dem sein Sparbuch verzinst ist. Obendrein mailte Argen Informationen zum Kaufpreis der Eigentumswohnung der Lebensgefährtin des T-Systems-Managers.

Nach Informationen des Handelsblatts hat Argen zwischen 2000 und 2008 insgesamt 1,2 Millionen Euro von der Telekom erhalten. Nach Erledigung der Aufträge sollen die Unterlagen in Absprache mit dem Auftraggeber vernichtet worden sein. Warum die Staatsanwaltschaft dennoch die vorliegenden Beweise fand, ist unklar.

Quelle : www.golem.de

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Die internen Untersuchungen bei der Deutschen Telekom im Rahmen der Bespitzelungsaffäre sind unvollständig geblieben. Zu diesem Schluss kommt laut einem Bericht des Handelsblatts das Bundeskriminalamt, das seit ungefähr einem Jahr gegen den ehemaligen Sicherheitschef des Konzerns, Klaus Trzeschan, ermittelt. Die Telekom habe keine Konsequenzen daraus gezogen, dass der Ex-Sicherheitschef wichtige Angelegenheiten unaufgeklärt gelassen habe, viele Fragen seien unbeantwortet geblieben. Das gehe aus Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft hervor, die der Zeitung nach eigenen Angaben vorliegen.

Telekom-Chef René Obermann hatte vor einem Jahr eine "umfassende Aufklärung" versprochen. Nach Analyse der 7500 Seiten umfassenden Ermittlungsakten ergebe sich aber ein etwas anderes Bild, heißt es in dem Bericht. Trzeschan sei im Jahr 2005 von der Konzernführung beauftragt worden, zu ermitteln, welcher Telekom-Aufsichtsrat interne Informationen an die Presse weitergibt. Trzeschan habe Verbindungsdaten von Mobiltelefonen besorgt und von einer externen Firma auswerten lassen – was gegen den Datenschutz und das Fernmeldegeheimnis verstoße. Nachdem Trzeschans Vergehen im Sommer 2007 ans Licht gekommen seien, habe Obermann zwar intern ermitteln lassen, der Telekom-Chef habe es aber offenbar in Kauf genommen, dass sehr viele Fragen unbeantwortet geblieben seien. Das Verfahren endete milde mit einem Verweis. Erst als einer von Trzeschans Zuarbeitern die Telekom zu erpressen versucht, habe Obermann den Fall der Staatsanwaltschaft übergeben.

Die Telekom betont laut dem Bericht, die Bestrafung Trzeschans sei nach den damaligen Erkenntnissen nicht milde gewesen. Für Sanktionen wie Entfernung aus dem Beamtentum hätten die damaligen Erkenntnisse nicht ausgereicht. Es nicht nachgeforscht worden, wessen Telefonate illegal überprüft worden sind, weil die Telekom dazu das Fernmeldegeheimnis erneut hätte brechen müssen.

Quelle : www.heise.de

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Telekom durchleuchtete angeblich Privatleben von Bewerbern
« Antwort #11 am: 20 Mai, 2009, 08:47 »
Die Deutsche Telekom soll laut einem Zeitungsbericht in einem bisher nicht bekannten Ausmaß auch das Privatleben potenzieller Mitarbeiter durchleuchtet haben. Das Handelsblatt schreibt heute unter Berufung auf der Zeitung vorliegende Unterlagen, im Ausland seien auch Informationen über das Intimleben gesammelt worden.

Als Beispiel nennt die Zeitung den Bericht über die Managerin eines kroatischen Telekommunikations-Unternehmens, die für eine Führungsposition bei der dortigen Telekom-Tochter im Gespräch gewesen sei. Das Dokument mit dem Aufdruck "Konzernsicherheit Personalscreening" von April 2004 enthalte eine Einschätzung der Frau als Sexualpartnerin. Außerdem würden Liebhaber der Frau aufgezählt. Das Dossier sei von einer deutschen Detektei erstellt worden, heißt es.

Die Telekom habe der Zeitung auf Anfrage versichert, dass sie generell keine Analysen zum privaten Umfeld von Bewerbern durchführe. Allerdings habe die Konzernsicherheit der Personalabteilung Ende 2004 ein Bewerberprofil als Beispiel für mögliche Personalscreenings präsentiert, das auch private Informationen enthalten habe. "Der Vorschlag, diese Art Screenings als Standard einzuführen, wurde von der Personalabteilung abgelehnt", zitiert das Handelsblatt den Konzern.

Zugleich sagte ein ehemaliger Sicherheitsberater der Telekom der Zeitung, er habe gesicherte Erkenntnisse, dass die Telekom in Ländern wie Kroatien, Mazedonien, Slowenien und Ungarn Dutzende Abfragen mit Ausleuchtung des Intimlebens habe durchführen lassen.

Quelle : www.heise.de

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Telekom-Affäre: Papier soll Informanten enttarnen
« Antwort #12 am: 29 Mai, 2009, 17:39 »
In der Telekom-Affäre liegt dem Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel' ein Papier vor, bei dem es sich um die unterschriebene eidesstattliche Erklärung eines Maulwurfs aus der Redaktion der Zeitschrift 'Capital' handeln soll.

Laut diesem Schriftstück soll der heimliche Zuträger im Jahr 2005 den Telekom-Aufsichtsrat Wilhelm Wegner als Informanten des Blatts an den Konzern verraten haben. In dem Dokument, datiert auf den 10. Oktober 2005, behauptet der Verfasser, dass die wichtigste Quelle des 'Capital'-Redakteurs Reinhard Kowalewsky für Geschichten über die Telekom in dessen Telefonmerker mit den Buchstaben "WW" verzeichnet sei.

Ergänzt wird diese Behauptung mit Wegners Handy-Nummer. Nach Angaben des Hauptbeschuldigten in der Telekom-Affäre, des ehemaligen Chefermittlers Klaus Trzeschan, handelt es sich bei dem Dokument um jene eidesstattliche Versicherung, die er dem damaligen Aufsichtsratschef der Deutschen Telekom, Klaus Zumwinkel, und Ex-Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke im Jahr 2005 als Beweismittel gegen Wegner vorgelegt haben will. Zumwinkel und Ricke suchten damals ein Informationsleck im Aufsichtsrat.

Allerdings gibt es auch erhebliche Zweifel an der Echtheit des Dokuments. So hat der vermeintliche Maulwurf gegenüber dem Nachrichten-Magazin jede Verstrickung abgestritten. Die Unterschrift unter der Erklärung sei gefälscht, außerdem seien viele Angaben der Erklärung schlichtweg falsch. Tatsächlich enthält die Erklärung eine Reihe ersichtlicher Fehler, unter anderem ist darin sogar der Name Kowalewsky falsch geschrieben.

Andererseits haben inzwischen mehrere Zeugen der Staatsanwaltschaft Bonn bestätigt, dass eine eidesstattliche Versicherung 2005 im Konzern vorgelegen habe. Nach Angaben von Wegner hat ihn Zumwinkel in einem Gespräch im Oktober 2005 mit dem Vorwurf konfrontiert, er sei der Informant der Zeitschrift, und dies ausdrücklich mit dem Hinweis auf solch eine eidesstattliche Versicherung aus der Redaktion 'Capital' begründet.

Wegner hat stets bestritten, Aufsichtsratsinterna an die Öffentlichkeit gegeben zu haben. Am Mittwoch hat 'Der Spiegel' dem Gruner + Jahr-Verlag, der die Zeitschrift 'Capital' herausgibt, eine Kopie des Dokuments zur Verfügung gestellt. Die Originale übergab das Nachrichten-Magazin der Deutschen Telekom. Dort sollen die Papiere jetzt auf ihre Echtheit überprüft werden.

Quelle : http://winfuture.de

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Telekom-Bespitzelungsaffäre: Ermittlungen kurz vor Abschluss
« Antwort #13 am: 19 September, 2009, 13:31 »
Das seit 16 andauernde Ermittlungsverfahren wegen der verbotenen Bespitzelung von Gewerkschaftern und Journalisten steht laut dem Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" kurz vor dem Abschluss. Demnach plant die Staatsanwaltschaft, ihre Arbeit in diesem Jahr abzuschließen. Im Visier der Anklagebehörde stehen neben Männern "aus der zweiten Reihe" auch Ex-Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke und der frühere Aufsichtsratschef Klaus Zumwinkel.

Wie "Der Spiegel" in der kommenden Ausgabe berichtet, habe der Düsseldorfer Rechtsanwalt Michael Hoffmann-Becking, gleichzeitig Berater der Konzernspitze, am 7. Oktober 2005 offen mit Zumwinkel über ein von der Telekom in Auftrag gegebenes Gutachten zur Bespitzelung geredet. Später sei dies auch im Gespräch mit dem damaligen Telekom-Chef Ricke ein Thema gewesen, ohne dass bei Zumwinkel oder Ricke ein "irgendwie geartetes Unrechtsbewusstsein vorgelegen" habe. Beide bestreiten, von dieser Aktion gewusst zu haben.

Um undichte Stellen im Aufsichtsrat zu finden, hatte die Konzernsicherheit der Deutschen Telekom in verbotenen Schnüffelaktionen Telefondaten von Gewerkschaftern und Journalisten ausgespäht.

Quelle : www.heise.de

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Telekom legt sich mit externen Callcentern an
« Antwort #14 am: 05 Oktober, 2009, 15:44 »
Nach zahlreichen Datenskandalen geht die Deutsche Telekom gegen unseriöse Vertriebspartner vor. Kontrollen hätten gezeigt, dass vier Vertriebspartner im Festnetzbereich den Datenschutz verletzt und vereinbarte Vertriebsmethoden nicht eingehalten hätten, teilte der Bonner Konzern am Montag mit. Die Telekom habe deshalb Strafanzeige erstattet, in einem Fall die Zusammenarbeit beendet und Abmahnungen erteilt. Zudem fordere der Konzern Provisionen zurück und erhebe Vertragsstrafen. Sie beliefen sich insgesamt auf rund 1,5 Millionen Euro.

Immer wieder hatten sich in den vergangenen Jahren dubiose Adresshändler Zugriff auf Kundendaten der Telekom verschafft. Im wohl spektakulärsten Fall aus dem Jahr 2006, der vor einem Jahr bekannt geworden war, wurden dem Konzern 17 Millionen Telefonnummern und Kundendaten der Mobilfunksparte T-Mobile entwendet . Die Telekom kündigte daraufhin eine Reihe von Maßnahmen für mehr Datenschutz und Kontrollen an.

Die Kontrollen hätten ergeben, dass die vier Vertriebspartner vertragswidrig Dritte mit telefonischer Kundenakquise beauftragt hätten, hieß es in der Mitteilung . Diese Subpartner hätten nicht nur unzulässigerweise Kundendaten der Telekom einsehen können, die Vertriebspartner hätten dafür auch höhere Provisionen eingestrichen, weil sie die Aufträge nicht richtig ausgewiesen hätten.

"Wir haben uns gegenüber unseren Kunden verpflichtet, gegen unseriöse Vertriebsmethoden hart durchzugreifen und das tun wir auch", sagte Datenschutz-Vorstand Manfred Balz. Er nahm aber gleichzeitig die Branche in Schutz: Der indirekte Vertrieb arbeite keineswegs grundsätzlich unseriös. "Diese Dienstleister arbeiten nicht nur für uns, sondern auch für andere Unternehmen unter anderem aus der Telekom-Branche. Wir müssen deshalb branchenweit dafür sorgen, dass betrügerische Vertriebsmethoden vom Markt verschwinden.

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