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Microsoft will Yahoo kaufen
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Thema: Microsoft will Yahoo kaufen (Gelesen 2912 mal)
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SiLæncer
Cheff-Cubie
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Microsoft will Yahoo kaufen
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am:
01 Februar, 2008, 13:22 »
Lange schon kochte die Gerüchteküche zu einer eventuellen Übernahme von Yahoo durch Microsoft, nun will der Redmonder Softwarekonzern aus den Gerüchten Tatsachen machen: Microsoft schlägt dem Yahoo-Management die Übernahme des Konzerns vor. Microsoft will dafür 31 US-Dollar pro Aktie bezahlen; insgesamt würde Microsoft die Yahoo-Übernahme damit 44,6 Milliarden US-Dollar kosten, ein Betrag, den nicht einmal der stets mit hohen Barreserven ausgestattete Softwarekonzern direkt als liquide Mittel verfügbar hat. Der Deal soll aber zur Häfte in bar, zur Hälfte in Microsoft-Aktien bezahlt werden. Das Angebot stellt einen Aufschlag von 62 Prozent gegenüber dem Schlusskurs von Yahoo am 31. Januar dar.
Man habe eine hohe Meinung von Yahoo, und zusammen könne man den Kunden, Internet-Nutzern und --Anbietern ein zunehmend faszinierendes Angebot an Lösungen liefern. Laut Microsoft wird der Online-Anzeigenmarkt von 40 Milliarden US-Dollar im Jahr 2007 auf 80 Milliarden US-Dollar im Jahr 2008 wachsen. Es sei aber eine Zeit, in der der Markt von Konsolidierung und Konzentration geprägt sei. Außerdem werde der Online-Anzeigenmarkt zunehmend von einer Firma dominiert, hieß es bei Yahoo – ohne den Hauptkonkurrenten von Microsoft und Yahoo, Google, direkt beim Namen zu nennen. Microsoft und Yahoo könnten zusammen aber eine wettbewerbsfähige Alternative darstellen.
"Die Kombination der beiden großartigen Teams würde uns ermöglichen, gemeinsam eine breite Palette von Lösungen und Anwendungen für unsere Kunden zu liefern, zu der jeder als einzelnes Unternehmen nicht in der Lage gewesen wäre", meinte Ray Ozzie, Notes-Erfinder und in Nachfolge von Bill Gates Chief Software Architect bei Microsoft, zum Übernahmeangebot an Yahoo.
Sowohl Microsoft mit seinem Online-Dienst MSN als auch Yahoo mit seiner Suchmaschine und seinem Portal waren in den letzten Monaten weiter gegenüber Google ins Hintertreffen geraten. Auch beispielsweise mit der Übernahme des Online-Werbevermarktes Doubleclick konnte Google Microsoft eine Firma wegschnappen, die der Konzern zum Ausbau seines Online-Werbegeschäftes wohl selbst gerne gekauft hätte. Selbst der Einstieg bei Facebook wurde von vielen Beobachtern als Gegenmaßnahme gegen einen möglichen Einstieg von Google bei der Social-Networking-Site betrachtet. Daher hatte es schon länger Überlegungen gegeben, ob eine Übernahme von Yahoo, Zweitplatzierter im Internet-Such- und Anzeigengeschäft hinter Google, durch Microsoft für den Konzern nicht Sinn ergäbe. Dies bejaht Microsoft zumindest für sich selbst mit dem Übernahmeangebot.
Laut Microsoft soll der Kauf im zweiten Halbjahr abgeschlossen werden. Die Kosteneinsparungen sollen bei mindestens einer Milliarde Dollar liegen. Yahoo hatte gerade erst einen neuerlichen Gewinneinbruch verkünden müssen; eine Stellungnahme des Yahoo-Managements zu dem Übernahmeangebot steht noch aus, laut Microsoft sollen nun in Verhandlungen zwischen den beiden Firmen die Feinheiten der Übernahme ausgehandelt werden.
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Microsoft will Yahoo kaufen [Update]
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Antwort #1 am:
01 Februar, 2008, 16:05 »
[Update]:
Mittlerweile hat sich auch das Yahoo-Management zu der Übernahme-Offerte geäußert: Man wolle das Angebot schnell prüfen. Der Verwaltungsrat werde die "unaufgeforderte" Offerte sorgfältig und rasch abwägen. Man wolle das beste Vorgehen im Sinne der Aktionäre wählen.
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MICROSOFT-BOSS BALLMER - Wutmensch auf Google- Hatz
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Antwort #2 am:
02 Februar, 2008, 09:46 »
Es ist ein Geschäft, aber auch eine persönliche Mission: Bei seinem Griff nach Yahoo wird Microsoft-Chef Ballmer von Emotionen angetrieben - vor allem vom Hass auf Google, aus dem er nie ein Geheimnis gemacht hat.
New York - Steve Ballmer liebt Temperamentsausbrüche - egal, ob aus Freude, Wut oder Wahn. Viele seiner Emotionseruptionen sind per Kamera dokumentiert und haben sich quer durchs Internet verbreitet. Legendär wurde sein "Affentanz" ("Dance Monkeyboy"), bei dem er auf einer Konferenz eine Minute lang wirr kreischend auf der Bühne herumhüpft und schließlich exklamiert: "Ich! Liebe! Diese! Firma!". Ein anderes Mal ruft er 14 Mal am Stück "Entwickler!" und hat schon dicke Schweißflecke auf dem Hemd.
Eine von Ballmers schlimmsten Wutausbrüchen spielte sich hinter verschlossenen Türen ab - und erscheint heute, nach Microsofts 45-Milliarden-Gebot für Yahoo, in ganz neuem Licht.
Im November 2004 war das, als Microsoft-Ingenieur Mark Lucovsky seinem Chef mitteilte, er werde zum neuen Rivalen Google abwandern. Ballmer, so Lucovsky später in einer eidesstattlichen Erklärung, sei explodiert. Er habe Mobiliar durchs Büro geschleudert und mit Bezug auf Google-CEO Eric Schmidt gebrüllt: "Ich werde diesen Kerl verdammt noch mal begraben. Ich habe es schon mal getan, und ich werde es wieder tun. Ich werde Google verdammt noch mal umbringen!" (Der englische O-Ton war noch etwas vulgärer.)
Microsoft, Underdog?
Die aktenkundige Schilderung, die der massige Ballmer später als "grobe Übertreibung" abtat, zeigt jedenfalls eines: Ballmers tiefe Aversion gegen den Suchmaschinenkonzern aus Mountain View, der Microsoft seit Jahren die gewohnte Oberherrschaft in der Tech-Welt streitbar macht. Jetzt holt Ballmer also zum Gegenschlag aus. Mit 44,5 Milliarden Dollar Volumen wäre die Yahoo-Übernahme der größte Deal nicht nur in der Geschichte von Microsoft, sondern in der Geschichte des Silicon Valleys. Für Ballmer, 52, ist die Sache eine persönliche Mission.
Das wurde schon in der frühmorgendlichen Schaltkonferenz klar, bei der Microsoft den überraschten Wall-Street-Analysten das Vorhaben näher zu erläutern versuchte. Da beschrieb Ballmer den Software-Giganten plötzlich als drangsalierten Underdog, der sich gegen die Vorherrschaft eines anderen kaum mehr behaupten könne. Microsoft-Chefsyndikus Brad Smith beklagte den "superdominanten Marktanteil" von Google, und Manager Kevin Johnson nörgelte (ohne Google beim Namen zu nennen): "Der Markt wird heute zunehmend von einem Akteur beherrscht." Die Combo Microsoft-Yahoo sei da "eine glaubwürdigere Alternative".
Ob das so ist, darüber war sich die Wall Street noch unschlüssig. Der Kurs von Yahoo zog an, die Aktie von Microsoft sackte ab. Fest steht: Was Ballmer sich in den Kopf setzt, das peitscht er durch - egal wie.
Gnadenloser Streit vor Gericht
Auch der Yahoo-Coup war lange geplant. Erste Verhandlungen gab es vor einem Jahr, damals lehnte Yahoo ab. Im Oktober prophezeite Ballmer dann bei einer Web-2.0-Konferenz, Microsoft werde sich bald wieder aus seiner ungewohnten Defensive befreien und erfolgreich mehrere Tech-Bereiche dominieren: Software, Websuche, Online-Werbung. Seiner Abteilung für den letzteren Bereich gab der den väterlichen Rat: "Ihr seid Dreijährige, die mit Zwölfjährigen Basketball spielen. Eines Tages aber werdet ihr die anderen niederschmettern." Der Tag scheint gekommen.
Wer Microsoft-Veranstaltungen besucht hat, der weiß, wie schnell Ballmers Enthusiasmus seine Untertanen infiziert. Sie johlen, gröhlen, jubeln über seine schrillen Mätzchen.
Wer aber zur Konkurrenz überläuft, bekommt Ballmers Wut zu spüren, Der frühere Microsoft-Vizepräsident Kai Fu-Lee kann ein Lied davon singen. Lee, ein Star in der Software-Szene, hatte einst die Microsoft-Forschungsabteilung in China aufgebaut. Im Juli 2005 dann kündigte er und ging zu Google, um das Geschäft in der Volksrepublik zu leiten.
Abermals rastete Ballmer aus. Er verklagte Lee: Laut Vertrag dürfe dieser für ein Jahr nach seinem Ausstieg nicht bei den Rivalen anheuern - eine Klausel, die den Verrat von Firmengeheimnissen verhindern sollte. Der Gerichtsstreit zog sich über fünf Monate hin, in denen Lees Arbeit bei Google erheblich eingeschränkt war. Erst im Dezember 2005 gab Ballmer den Top-Manager frei. Im Verlauf dieses Verfahrens wurde auch die Möbelwurf-Episode mit Mark Lucovsky bekannt. Lucovsky sagte zu Gunsten seines Kollegen Lee aus - gegen Ex-Chef Ballmer.
Unterschwelliger Minderwertigkeitskomplex?
Ballmers Ehrgeiz ergibt sich wohl auch aus seiner Familienbiographie als Einwandererspross. Er ist der Sohn eines Schweizer Immigranten, der selbst nicht mal das Gymnasium abgeschlossen hatte. Vater Frederick, vormals Friedrich, war mit 23 Jahren aus Lausen bei Basel in die USA gekommen und schuftete bei Ford in Detroit.
Steve Ballmer hatte von Anfang an Höheres im Sinn. Er absolvierte eine Runde an Harvard, wo er sich mit dem späteren Microsoft-Gründer Bill Gates anfreundete. Sein nachfolgendes Wirtschaftsstudium an der Stanford University, der Kaderschmiede des Silicon Valley, brach er ab, als Gates ihm einen Job anbot.
Seitdem hat er sich bei Microsoft hochgearbeitet – und er wurde der erste US-Milliardär, der nicht selbst ein Unternehmen gegründet hat oder mit einem Gründer verwandt ist. Heute liegt er mit einem geschätzten Privatvermögen von 15 Milliarden Dollar auf Platz 31 der "Forbes"-Liste der reichsten Menschen der Welt.
Ein unterschwelliger Minderwertigkeitskomplex des Stanford-Abbrechers, behaupten Kritiker, sei bei seinen Auftritten aber immer spürbar. Was Ballmer besonders wurmen muss: Die Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page, beide fast 20 Jahre jünger als er, lagen auf der letzten "Forbes"-Liste vor ihm.
Das soll sich nun ändern.
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Microsoft/Yahoo - Deal gegen Google
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Antwort #3 am:
02 Februar, 2008, 14:10 »
Nach dem Bekanntwerden des Angebotes von Microsoft, Yahoo für rund 44,6 Milliarden US-Dollar zu übernehmen, reagierten als erstes die Aktienmärkte mit deutlichen Kursänderungen. Dies brachte der unter Druck geratenen Yahoo-Aktie einen spürbaren Aufschwung. Während die Kartellrechtler noch darüber nachdenken, in welcher Form ein möglicher Zusammenschluss zulässig ist, stellt sich für die Internet-Gemeinde die Frage nach der Bedeutung einer solchen Verschmelzung.
Die Motive für das großzügig wirkende Angebot von Microsoft liegen auf der Hand. Der Software-Konzern ist trotz des "Browserkrieges", den die Redmonder gegen Programme wie Netscape gewonnen haben, im Internet selbst ins Hintertreffen geraten. Der lukrative Markt mit Werbung, mit Tools und Programmen, die via Internet auf dem PC laufen, oder mit Angeboten wie Navigation nach Art von Google Maps läuft weitgehend ohne Microsoft-Beteiligung. Hier hält Google mit 80 Prozent Marktanteil eine übermächtige Stellung, nachdem sich der Suchmaschinenbetreiber in fast alle Bereiche des Internets ausgebreitet hat.
Daran dürfte selbst das Zusammengehen von Microsoft und Yahoo – was dann 20 Prozent Marktanteil für die kooperierenden Unternehmen bedeuten würde – wenig ändern. Denn beide Firmen, Yahoo wie Microsoft, stehen derzeit im Vergleich mit Google als "Underdogs" da, als Verlierer im Wettstreit um Marktanteile. Zu spät hat man moderne Software-Techniken entwickelt, zu zögerlich neue Angebote etabliert. Yahoo stellt sich im Internet fast wie ein Gemischtwarenladen dar, der neben der Suchmaschine und dem Web-Portal auch weitere Dienste bereitstellt – beispielsweise Web-EMail, Online-Chat oder redaktionell betreute Nachrichten-Seiten. Nach erfolgreichen Jahren in den 90ern ist Yahoo jetzt in eine tiefe Krise geraten und hatte nach erneutem Gewinneinbruch die Streichung von 1000 Stellen angekündigt.
Ob das Zusammengehen zweier so unterschiedlicher Unternehmen in der Praxis tatsächlich funktioniert, wird man abwarten müssen. So ist noch nicht abzusehen, ob Microsoft/Yahoo gegen den Giganten Google eine nennenswerte Erfolgschance haben. Dass die Suche im Internet inzwischen landauf landab nur noch „googlen“ genannt wird, spiegelt die beherrschende Position dieses Suchmaschinenbetreibers.
Inzwischen hat das Internet und seine technisch respektive logistische Beherrschung längst eine politische Bedeutung bekommen – spätestens seit Yahoo mit der chinesischen Regierung zusammenarbeitete und den Machthabern in Peking Informationen über einen Dissidenten übermittelte, der Yahoo als Plattform für systemkritische Veröffentlichungen genutzt hatte.
Es bleibt die Frage, inwieweit die Internet-Anwender davon profitieren können, dass statt eines Dreier-Teams mit übermächtigem Quasi-Monopolisten namens Google nun ein "Duopol" aus Google und Microsoft/Yahoo entsteht. Sollte der große Spielraum, den jeder einzelne Anwender im Internet dazu nutzen kann, seine Interessen zu verfolgen, seine Ansichten zu publizieren und sich selbst einzubringen, durch marktpolitische Taktiererei eingegrenzt werden, kann das für das gesamte Internet nicht von Vorteil sein.
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Komplizierte Integration: Microhoo droht die Selbstzerfleischung
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Antwort #4 am:
02 Februar, 2008, 17:55 »
Microsofts Yahoo-Übernahme könnte schnell zum Alptraum mutieren: In vielen Sektoren bieten beide Konzerne dieselben Dienste an. Den neuen Partnern droht ein zäher Machtkampf um Marken, Werbekunden und Deutungshoheit. Der lachende Dritte könnte Google sein.
Es sind zwei seltsame Partner, die sich da zusammen ins Bett legen: Auf der einen Seite Microsoft, der Behemoth der Betriebssysteme, auf der anderen Yahoo, die lebende Legende aus der Web-Gründerzeit. Es ist auch, in gewisser Weise, eine Allianz der Loser: Microsoft, der ewige Dritte im Netz, will Yahoo, den ewigen Zweiten, schlucken, um Google vom Thron zu boxen. "Microhoo - zusammen sind wir dick", könnte über dem Bett der neuen Partner geschrieben stehen.
Die Chancen, dass die Übernahme klappt, stehen gut - Kartellexperten räumen Microsofts Vorstoß, Yahoo für gut 45 Milliarden Dollar zu übernehmen, gute Chancen ein. Doch ist die Übernahme gemeistert, fangen die Probleme erst richtig an. Yahoo und Microsoft waren im Netz bislang erbitterte Konkurrenten, beide wollten in möglichst vielen Sektoren möglichst kräftig mitmischen. Die Folge: Bei Microhoo gäbe es so gut wie alles doppelt, manches sogar dreifach.
Stellt sich die Frage, wie man dieses Dubletten-Wirrwarr gescheit sortiert. Was kann man streichen oder zusammenlegen, ohne die Nutzer zu frusten - und schlimmstenfalls gar König Google in die Arme zu treiben? Welche Dienste müssen nebeneinander bestehen bleiben? "Egal, was ihr tut - lasst bloß die Finger von FlickR", schimpfen schon die Blogger. Aber wissen Microsoft und Yahoo überhaupt, wohin die Reise geht? Haben sie ein Integrationskonzept?
"Microsoft hat keinen hinreichenden Plan, wie es Yahoo in den Konzern integrieren soll", schreibt Danny Sullivan, Chefredakteur des Branchenportals "Search Engine Land". Sein Kollege Greg Sterling giftet in einem Interview mit Yusuf Mehdi, Microsofts Vize für strategische Partnerschaften: "Es ist schon erstaunlich, so viel Geld für eine Übernahme in die Hand zu nehmen, ohne genau zu wissen, was man damit anstellen will."
Eine wirkliche Antwort hat Mehdi darauf auch nicht, er murmelt diffus etwas von "Synergieeffekten". Durch die Übernahme erhöhe sich die Reichweite der Suchmaschinen- und Werbeanwendungen, die Server- und Betriebskosten würden sinken, sagt er. Und tatsächlich: In Sachen Größe und Reichweite entstünde ein wahrer Monsterkonzern - das belegen schon die Zahlen.
Allein: Die Geschichte der Fusionen ist eine Geschichte voller Missverständnisse - und die Wirtschaftsgeschichte kennt bereits hinreichend Merger, bei denen nie wirklich zusammenging, was zusammengehörte. Im schlimmsten Fall kostet das Milliarden, und das Image beider Marken wird arg ramponiert.
Es lohnt sich also, einmal genauer hinzuschauen: In welchen Bereichen drohen Microhoo erhebliche Integrationsprobleme, in welchen drohen Gefahren, in welchen liegen die größten Chancen? SPIEGEL ONLINE hat eine Übersicht zusammengestellt.
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Yahoo erwägt Optionen ohne Microsoft
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Antwort #5 am:
03 Februar, 2008, 11:48 »
Nach dem milliardenschweren Kaufangebot von Microsoft will Yahoo alle Alternativen zu einer Übernahme eingehend prüfen. Dazu gehöre auch die weitere Unabhängigkeit, betonte das Unternehmen am Wochenende auf seiner Webseite ausdrücklich und dämpfte gleichzeitig Erwartungen auf eine schnelle Entscheidung: Die Klärung werde einige Zeit benötigen.
Angesichts der zurückhaltenden Reaktion von Yahoo auf die Offerte wird an der Wall Street über mögliche Gegengebote anderer Investoren spekuliert. Denkbar seien private Beteiligungsgesellschaften und Medienkonzerne wie die News Corporation des Multimilliardärs Rupert Murdoch, hieß es in US-Medien. Wegen des Sinkflugs der Yahoo-Aktie in den vergangenen Monaten hätten bereits vor dem Microsoft-Gebot Finanzinvestoren mit einer vergleichsweise günstigen Übernahme geliebäugelt. Durch die Kreditkrise sind jedoch solche Mega-Übernahmen derzeit kaum finanzierbar. Microsoft könnte zudem dank seiner prall gefüllten Kriegskasse eine Gegenofferte kontern, schätzen Analysten.
Widerstand der Wettbewerbshüter erwarten Experten unterdessen eher in Europa als in den USA. Angesichts der Übermacht von Google bei der Online-Suche und im Internet-Werbemarkt rechnen sie eher nicht mit Hürden. Zwischen Microsoft und der EU-Kommission gab es jedoch immer wieder schwere Differenzen in Wettbewerbsfragen. Am ehesten seien daher Bedenken seitens der EU möglich, meint Gartner-Analyst Andrew Frank.
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Rettung für Yahoo - wer als Weißer Ritter in Frage kommt
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Antwort #6 am:
03 Februar, 2008, 19:07 »
Mit Milliarden umworben und trotzdem widerspenstig: Der Portal-Konzern Yahoo zeigt sich wenig begeistert von Microsofts Kaufofferte - und will sämtliche Alternativen prüfen. Analysten spekulieren, dass bald andere Interessenten auftauchen und nennen bereits Namen.
Seattle - Es ist wirklich keine Liebe auf den ersten Blick. Schon im vergangenen Jahr war Microsoft mit einer ersten, noch heimlichen Kaufofferte bei Yahoo abgeblitzt. Auch das neue, öffentliche Gebot im Wert von 45 Milliarden Dollar stößt bei Yahoo auf wenig Begeisterung.
Das Webportal will nun alle denkbaren Alternativen untersuchen - dabei sollten auch die Chancen ausgelotet werden, weiterhin unabhängig zu bleiben, teilte Yahoo am Wochenende auf seiner Internetseite mit. "Ein Abwägungsprozess wie dieser ist ständig im Fluss und kann eine ganze Weile dauern."
Denkbar ist auch, dass Yahoo von anderen Firmen eine Offerte einholen wird. Das Yahoo-Management erklärte, man werde diese Optionen ebenfalls prüfen. Als mögliche Bieter werden unter Analysten Comcast , Viacom und General Electric gehandelt.
Der Kabelfernsehanbieter Comcast hatte schon 2003 mit einem feindlichen - und letztlich gescheiterten - Übernahmeangebot für Disney versucht, groß ins Mediengeschäft einzusteigen. Viacom kontrolliert das Filmstudio Paramount und ist unter anderem am Filmlabel Dreamworks und dem Spielehersteller Sega of America beteiligt. Die wichtigste Medientochterfirma des Elektronik-Mischkonzerns GE ist der Fernsehkanal NBC.
Integration und Kultur-Clash als Knackpunkte
Microsoft hat die Messlatte allerdings sehr hoch gelegt. Nur wenige Firmen verfügen über genügend Geld, um die 45-Milliarden-Dollar-Offerte aus Seattle zu toppen. Die Yahoo-Aktien verteuerten sich nach Bekanntwerden des Gebotes am Freitag um knapp 50 Prozent.
An der Wall Street wurde auch vermutet, dass Beteiligungsgesellschaften und die News Corporation des Multimilliardärs Rupert Murdoch als mögliche Bieter für Yahoo in Frage kommen. News Corp. hatte derlei Spekulationen aber schon am Freitag eine Absage erteilt.
Bei Experten stößt Microsoft mit seinem Vorstoß nicht nur auf Zustimmung. Die Zusammenführung beider Firmen werde sicherlich lange dauern, sagte Toan Tran von Morningstar. Die jüngste Restrukturierung bei Yahoo würde die ohnehin schwierige Eingliederung noch komplizierter zu machen.
Vor allem die unterschiedliche Firmenkultur könnte zu Schwierigkeiten führen. Experten befürchten, dass besonders gute Mitarbeiter zu Google oder anderen Firmen flüchten. Anders als bei vielen Unternehmen, die über Sachgüter oder wertvolle Patente verfügen, sind die Mitarbeiter, ihr Wissen und ihre Motivation das wichtigste Gut bei Yahoo.
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Google: Microsoft bedroht die "Offenheit und Innovation" des Internet
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Antwort #7 am:
04 Februar, 2008, 05:54 »
Nachdem Yahoo! auf das Übernahmeangebot von Microsoft in einer Stellungnahme eher reserviert reagiert und verlautbart hatte, dass man erst einmal alle andere Optionen prüfen werde, hat sich nun auch Google geäußert. Microsoft will mit dem größten Deal in seiner Unternehmensgeschichte das einst erfolgreiche Suchmaschinenportal für 45 Milliarden US-Dollar kaufen, um die Dominanz von Google zu brechen. Der weiterhin wachsende Markt der Online-Werbung werde zunehmend von einem Unternehmen dominiert, so erklärte Steven Ballmer in seinem Brief an Yahoo!, ohne Google beim Namen zu nennen.
Auch mit einem Zusammengehen von Microsoft und Yahoo! müsste Google im Kerngeschäft nichts wirklich fürchten, machte aber nun in einer eigenen Stellungnahme des Vizepräsidenten und Chefjuristen David Drummond darauf aufmerksam, dass die Fusion zu einer "überwältigenden" Dominanz im Bereich von Internet Messaging und E-Mail-Accounts führen würde. Beide Unternehmen würden auch die zwei am meisten besuchten Portale besitzen. Das könnte den freien Zugang der Kunden zu den entsprechenden Angeboten von Konkurrenten beeinträchtigen, warnt Google und will damit die Wettbewerbsbehüter auf diese mögliche Dominanz aufmerksam machen. Google selbst gerät allerdings wegen seiner vorherrschenden Stellung bei der Internetsuche und wegen des Kaufs des Online-Werbevermarktes DoubleClick zunehmend unter Kritik.
Ansonsten setzt Google die seit dem Börsengang gepflegte Selbstdarstellung ("Google won't be evil!") fort, die allerdings mit der Begehrlichkeit, die persönlichen Daten der Kunden zu sammeln und sie zu verwerten, und etwa der Anbiederung an die chinesische Regierung, schon einige Sprünge erlitten hat. Die Übernahme von Yahoo! durch Microsoft, so der Tenor von Google, gefährde die "Zukunft des Internet". Während Google – und Yahoo! – durch die "Offenheit des Internet" entstanden seien und diese weiterhin vertreten würden, gefährde die beabsichtigte Übernahme die "Offenheit und Innovation". Deswegen sei das mehr als eine "einfache finanzielle Transaktion".
Der böse Monopolist Microsoft könne – ganz im Gegensatz zum ganz den Kundenwünschen dienenden "guten" Konzern Google – im Internet "dieselbe unangemessene und illegale Einflussnahme" ausüben, wie er dies "mit dem PC getan hat". So will Google gerne die Situation verstanden wissen. Das Internet belohne "Wettbewerb und Innovation", so erklärt Google, Microsoft habe hingegen immer wieder versucht, "Monopole aufgrund proprietärer Software aufzubauen, um dann seine Dominanz in neue Märkte auszudehnen". Google stehe hingegen für die "Offenheit des Internet", sagt der Suchmaschinenkonzern, Microsoft bedrohe diese Kultur, in der der Kunde primär ist. Aber so einfach sind gut und böse wohl doch nicht verteilt.
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Google attackiert Microsoft: Widerstand bei Yahoo-Übernahme
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Antwort #8 am:
04 Februar, 2008, 16:29 »
Während sich Microsoft und Google in der Öffentlichkeit gegenseitig beschuldigen, das Internet dominieren zu wollen, laufen hinter den Kulissen die Telefone heiß; wegen der Microsoft-Offerte für eine Yahoo-Übernahme wird eifrig an allen möglichen Strippen gezogen. Google-Chef Eric Schmidt offerierte Yahoo-Mitgründer Jerry Yang telefonisch seine Unterstützung in jeder Hinsicht. Über eine Kooperation von Yahoo und Google wird heftig spekuliert. Dass Yahoo seine Suche billiger von Google betreiben lassen und sich dann auf sein übriges Portalgeschäft konzentrieren könnte, war schon einmal im Gespräch. So könnte Microsoft am Ende Yahoo in Googles Arme treiben, meinen Beobachter laut dpa. Trotz der bereits lukrativen Microsoft-Offerte lautet die Yahoo-Devise offenbar: Geld allein macht nicht glücklich – oder es sollte zumindest noch mehr sein, wenn Microsoft zum Zug kommen will. Dagegen gilt ein eigenes Übernahmeangebot Googles aus wettbewerbsrechtlichen Gründen als unwahrscheinlich.
Gegengebote anderer Interessenten wie Rupert Murdochs News Corp. halten Beobachter zudem für möglich. Bislang seien aber noch keine anderen Angebote als die Microsoft-Offerte bei Yahoo eingegangen, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Personen. Der Verwaltungsrat von Yahoo habe auch noch keine Entscheidung zum Angebot von Microsoft getroffen. Yahoo hatte zuvor durchblicken lassen, dies werde einige Zeit dauern.
Mittlerweile ist in einer Eingabe bei der US-Börsenaufsicht SEC auch die E-Mail bekannt geworden, in der Yahoo-Firmenchef Jerry Yang und der neue Yahoo-VerwaltungsratschefRoy Bostock die eigenen Mitarbeiter zu beruhigen versuchen. In der Mail an die "fellow yahoos" heißt es, man wolle noch einmal betonen, dass es bislang absolut keine Entscheidung über das Microsoft-Angebot gegeben habe. Und es seien, entgegen anderslautender Gerüchte, auch keineswegs bereits Integrationsbemühungen zwischen den beiden Firmen im Gange. Microsofts Offerte sei nur eine von vielen Optionen, die Yahoo untersuche; Ziel könne es nur sein, den Nutzen sowohl für Anteilseigner als auch Mitarbeiter auch auf lange Sicht zu maximieren. Jedenfalls dürfe der Lärm um den Versuch Microsofts, Yahoo zu kaufen, nicht dazu führen, "dass wir vom Kern unserer Mission abgelenkt werden, schreiben Yang (firmenintern "chief yahoo" genannt) und Bostock. "Es ist entscheidend, dass wir uns auf unser Geschäft und auf unsere Strategie konzentrierten sowie darauf, unseren Usern, Anzeigenkunden und Anbietern Nutzen zu bieten."
Die Tech-Gemeinde im Silicon Valley bezweifelt allerdings laut einem dpa-Bericht weitgehend, dass die Yahoo-Übernahme die Lösung für Microsoft ist. In einem fusionierten Konzern "Microhoo!" würden zwei völlig gegensätzliche Kulturen aufeinander prallen: ein bürokratischer Gigant hier und unkonventionelle Lockerheit dort. Das gilt auch für die Spitzen: Der jugendliche Yahoo-Mitgründer Yang, der erst im Sommer wieder das Ruder übernahm, passt so gar nicht zu dem als Choleriker geltenden Microsoft-Boss Ballmer. "Unsere Stärke: Spaß haben", heißt es auf der Yahoo-Internetseite für Bewerber. "Die größte Bedrohung für den Deal sind Microsoft und Yahoo! selbst", urteilt das US-Magazin Forbes". Dabei ist noch nicht einmal berücksichtigt, dass Yahoo sich derzeit auch als ein Gemischtwarenladen darstellt, der den Eindruck macht, möglichst jeden denkbaren Internet-Dienst anbeiten zu wollen – und das dann stellenweise mehr schelcht als recht schafft und der sich nur schwer in entsprechende Microsoft-Strukturen überführen ließe.
Hinzu kommen Berge von Problemen, die Fusionen immer zu einer Herkulesaufgabe machen und nicht selten scheitern lassen. Bitteres Beispiel der Mediengeschichte: Die zerrüttete Ehe von AOL und Time Warner. Allein die Integration von Technik und Verwaltung beider Seiten werde die Partner mindestens ein Jahr lang beschäftigen und lähmen, warnen Experten. Google könnte unterdessen weiter davoneilen. Und schließlich könnten auch die Behörden dafür sorgen, dass aus der Hochzeit keine Blitzehe wird. Zwar rechnen Beobachter seitens der US-Kartellwächter wegen Googles Übermacht eher nicht mit Widerstand. Doch die EU-Kommission hat mit Microsoft schon so manchen heftigen Strauß ausgefochten. So dauert die Prüfung von Microsofts Kauf der Online-Werbefirma aQuantive bereits Monate - im Fall Yahoo! dürfte es kaum schneller gehen.
Der deutsche Web-Konzern United Internet sieht sich durch einen Schulterschluss von Yahoo mit Microsoft nicht bedroht. "Wir sind mit einer Reichweite von über 19 Millionen monatlichen Nutzern Marktführer", sagte Deutschland-Chef Matthias Ehrlich dem Handelsblatt zur Situation in Deutschland. Yahoo und Microsoft kämen rechnerisch auch auf diese Zahl, hätten aber eine Überschneidung von 42 Prozent der Nutzer. Zu United Internet gehören Online-Angebote wie Web.de und GMX sowie 1&1.
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Microsoft will für Yahoo-Kauf erstmals Schulden aufnehmen
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Antwort #9 am:
04 Februar, 2008, 19:11 »
Selbst ein Konzerngigant wie Microsoft stemmt eine 45-Milliarden-Dollar-Übernahme nicht mal eben so: Der Software-Riese will für den Bargeldanteil seines Gebots für Yahoo zum ersten Mal in seiner Geschichte Schulden aufnehmen.
San Francisco - Noch hat Finanzchef Chris Liddell offenbar nicht ganz genau nachgerechnet - zumindest drückte er sich ziemlich vage bei der Frage aus, wie Microsoft die anvisierte 45-Milliarden-Dollar-Übernahme von Yahoo denn stemmen will. "Wenn Sie sich den Baranteil anschauen, das werden mehr als 20 Milliarden Dollar sein", erklärte er. "Wir könnten das meiste davon durch unsere Barreserven bezahlen, aber es ist wahrscheinlich, dass wir uns tatsächlich zum ersten Mal etwas leihen." Microsoft will die Yahoo-Aktionäre je zur Hälfte in bar und zur Hälfte mit eigenen Aktien bezahlen.
Eine genaue Prognose, wie sich die Übernahme auf das Ergebnis von Microsoft auswirkt, wollte Liddell ebenfalls nicht geben. "Das hängt davon ab, wie schnell wir die Übernahme stemmen können." In einigen Monaten werde es eine genauere Prognose geben, sagte der Finanzchef.
Noch dazu werden immer mehr Zweifel laut, ob es gelingt, die unterschiedlichen Unternehmenskulturen von Yahoo und Microsoft zu integrieren. Experten vermuten, dass eine ganze Reihe Talente von Yahoo zu Google oder anderen Konkurrenten abwandern könnte. "Wenn Sie eine Intelligenzbestie von Ingenieur in der Suchsparte oder einer anderen Abteilung von Yahoo sind, wollen Sie dann wirklich von der Microsoft-Kultur vereinnahmt werden, wo das Internet vielleicht nicht so viel zählt?", fragt etwa Bob Peck von Bear Stearns. "Der Zusammenprall der Kulturen wird eines der großen Probleme sein." Und Toan Tran von Morningstar sagt zu der Integration: "Das wird auf jeden Fall ein langer Prozess."
Trotzdem erklärte Microsoft-Chef Steve Ballmer heute nochmals, er sehe keine Alternative zum Kauf von Yahoo. Mit dem Deal will er Erzkonkurrent Google auf dem lukrativen Online-Werbemarkt endlich die Stirn bieten, wo Google bisher noch die unangefochtene Nummer eins ist. "Wir brauchen die gemeinsame Forschungs- und Entwicklungskapazität, um mit dem Marktführer mitzuhalten", sagte Ballmer auf einer Analystenkonferenz. Durch den Zusammenschluss entstünde eine starke Nummer zwei bei der Internet-Suche.
Das Angebot für Yahoo bezeichnete Ballmer als "großzügig". Die Offerte lag rund 60 Prozent über dem Schlusskurs vom Donnerstag. Eigentlich könnte man meinen, das Angebot käme genau zur rechten Zeit: Die Yahoo-Aktie hatte in den vergangenen Monaten an Wert verloren, war das Internet-Urgestein doch immer weiter gegenüber Google ins Hintertreffen geraten. Konzernchef und Firmenmitgründer Jerry Yang musste jüngst sogar den Abbau von 1000 der 14.300 Arbeitsplätze verkünden. Nach der Offerte von Microsoft gewann das Papier zwischenzeitlich mehr als 60 Prozent an Wert.
Trotzdem gibt man sich bei Yahoo zögerlich - nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters wird die Microsoft Offerte intern als zu gering angesehen. So ist der Deal noch keinesfalls sicher. Zumal Google-Chef Eric Schmidt Yang offenbar telefonisch seine Hilfe angeboten hat. Das berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider. Eine Gegenofferte zu dem Microsoft-Angebot von rund 45 Milliarden Dollar habe Schmidt zwar nicht angedeutet, möglicherweise aber die Unterstützung für einen anderen Bieter sowie eine Partnerschaft mit Yahoo bei der lukrativen Werbung im Internet, zitierte das Blatt nicht näher genannte Insider.
Was das Angebot von Google-Chef Schmidt konkret bedeutet, ist noch unklar. Bislang seien noch keine Gegenangebote zur Microsoft-Offerte bei Yahoo eingegangen, hieß es bei Yahoo. Der Verwaltungsrat habe auch noch keine Entscheidung über die Microsoft-Offerte getroffen, hieß es in dem Bericht weiter. Das Unternehmen hatte am Wochenende erklärt, man werde alle strategischen Optionen prüfen.
Über die Art einer mögliche Zusammenarbeit von Yahoo und Google wird unter Experten heftig spekuliert. So könnte Yahoo seine eigene Internet-Suche kostengünstig auslagern und über die Google-Suche laufen lassen. Auch Gegengebote anderer Interessenten gelten als möglich. Denkbar seien private Investoren oder Medienkonzerne wie die News Corp. des Multimilliardärs Rupert Murdoch, hieß es in US-Medien. Allerdings wird eine solche Gegenofferte angesichts der Höhe des Microsoft-Angebots als nur schwer finanzierbar angesehen.
Wie sehr die Microsoft-Offerte für Yahoo Erzkonkurrent Google aufgeschreckt hat, zeigt eine Online-Veröffentlichung von Google-Topjurist David Drummond. "Microsofts feindliches Übernahmeangebot wirft beunruhigende Fragen auf", schrieb er. Es handele sich nicht nur um eine finanzielle Transaktion die Grundsätze des Internets seien in Gefahr. Offenheit und Innovation, schrieb Drummond. Er warnte davor, Microsoft könne eine Monopolstellung anstreben.
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Yahoos Fotofreunde wüten gegen Microsoft- Offerte
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Antwort #10 am:
05 Februar, 2008, 06:29 »
Finger weg von Flickr! Mitglieder der Fotoseite protestieren gegen Microsofts Übernahmeangebot, drohen ihre Bilder zu löschen. Microsoft kann das gelassen sehen: Flickr hat seine Fans schon häufiger erzürnt – und bislang sind die meisten der Seite treu geblieben.
Der brasilianische Hobby-Fotograf Gustavo Cardoso aus São Paulo macht seiner Wut Luft: Auf einem Protestfoto im Bilder-Verzeichnis Flickr hält er ein Blatt Papier hoch. Aufschrift: "Nicht hier, Micro$oft! Lasst uns in Ruhe!" Wie er empfinden hunderte andere lautstark protestierende Flickr-Mitglieder: Microsofts Kaufofferte für Flickrs Konzernmutter Yahoo empört und beunruhigt einen Teil der langjährigen Flickr-Fans.
Sie rotten sich in Gruppen zusammen, die Namen tragen wie " Microsoft, lass deine bösen, schmutzigen Hände von unserem Flickr" oder " Wenn Microsoft Flickr (Yahoo) kauft, lösche ich meinen Account". In den vergangenen drei Tagen haben sich knapp 800 Flickr-Mitglieder in einer dieser Gruppen angemeldet. Sie diskutieren mögliche Alternativen zu einem "MS Flickr", unterzeichnen Petitionen gegen die Übernahme, verhöhnen und verspotten Microsoft mit Bildmontagen.
Viele der Nachrichten in den Anti-Microsoft-Gruppen beschränken sich auf Einzeiler wie "Lasst Flickr in Ruhe." Die Autoren der tiefer gehenden Beitrage argumentieren meist wie der US-Fotograf mit dem schönen Flickr-Presudonym "Planet Pixel": "Was immer Microsoft angefasst hat, ist unpraktischer und umständlicher geworden. Ich denke, die Flickr-Oberfläche wird sich verändern, eine Unmenge neuer unnützer Fähigkeiten aufnehmen."
Alle Flickr-Protestwellen sind verebbt
Derartigen Protest einiger lautstarker Nutzer ist man bei Flickr gewöhnt. Der hat bislang jede der umstrittenen Entscheidungen der Firma begleitet - und Flickr hat jede dieser Online-Protestwellen ausgesessen. Was sind schon 1000 zürnende Mitglieder bei 20 Millionen (so viele hatte Flickr nach eigenen Angaben im vorigen Dezember)?
Die erste Protestwelle kam und verebbte 2005. Damals kaufte Yahoo das 2002 im kanadischen Vancouver gegründete Bilder-Portal Flickr. Im Sommer zog Flickr zur neuen Konzernmutter ins kalifornische Sunnyvale, von 2006 an sollte jeder Flickr-Nutzer verpflichtend eine (kostenlos in wenigen Minuten zu registrierende) Yahoo-Identität zum Einloggen bei Flickr benutzten.
Flickr-Fans toben wegen Yahoo-Kauf
Diese Zwangsregistrierung empörte einige altgediente Flickr-Mitglieder. Der Hamburger Künstler Thomas Müller gründete damals die Flickr-Protestgruppe "Flick off", drohte mit Massenkündigungen bezahlter und nicht-bezahlter Flickr-Accounts, sollte die Yahoo-Zwangsregistrierung bestehen bleiben.
Heute, zweieinhalb Jahre später, muss jedes Flickr-Mitglied sich per Yahoo-Login identifizieren. Die Fotoseite hat Millionen Mitglieder gewonnen und die Protest-Gruppe " Flick Off" existiert sogar noch – inklusive 1406 Mitglieder, die es mit der Kündigung wohl doch nicht so ernst gemeint haben damals.
Die nächste Protestwelle provozierte Flickr im Sommer mit der lang verschleierten Einführung eines Filtersystems: Flickr sperrte deutschen Nutzer alle Bilder, die irgendein Nutzer für zu anstößig hielt, um sie seiner Oma zu zeigen.
Ändern konnten deutsche Nutzer daran nichts. Nicht einmal die Kreditkarten-Informationen der Nutzer eines kostenpflichtigen Flickr-Accounts genügen dem Fotoportal als Altersnachweis.
Die deutschen Nutzer fühlten sich übergangen, ignoriert, nicht ernst genommen – schließlich hatte Flickr diese Filter-Funktion vor der Einführung nicht erwähnt. Die Flickr-Mitglieder zürnten, verlangen in Foren-Nachrichten Aufklärung über die Gründe für die Zwangsfilter, riefen zum Boykott auf.
Ergebnis: Die Filter sind weiter in Kraft – und eine der größten Protestgruppen im Flickr-Forum zu dem Thema "Againstcensorship" ist inzwischen nicht mehr öffentlich zugänglich.
Wütende Nutzer schaden Flickr kaum
Die kanadische Fotografin Aletta Mes bilanziert resigniert: "Ich habe mir die Alternativen angeschaut. Bislang ist Flickr die beste Option. Man kommt bei jedem Dienst an eine Zensur-Grenze." Sie rechnet den Flickr-Demonstranten vor, wie wenig eine Kündigung ihres kostenpflichtigen Flickr-Accounts Yahoo tatsächlich ausmacht: "Die Realität ist, dass Flickr den größten Umsatz mit Werbung macht, nicht mit den Abogebühren aus Flickr-Pro-Mitgliedschaften." Aletta Mes' Fazit: "Yahoo mit einer Abokündigung zu drohen, ist eine vergebliche Mühe."
Angesichts der Flickr-Kontroversen und der simplen, aber bislang offenbar erfolgreichen Aussitzstrategie der Firma, hat Aletta Mes mit diesem resignativen Fazit recht. Mitmach-Netz bedeutet eben nicht, dass sich Demonstranten durchsetzen. Solange Microsoft es als etwaiger Flickr-Neueigentümer mit den Änderungen nicht übertreibt, muss der Konzern sich wohl keine allzu großen Sorgen machen.
Schließlich freuen sich sogar einige Nutzer auf Microsoft als Flickr-Paten. Thomas Martin aus Minnesota zum Beispiel, der in seinem Forenbeitrag sorgsam abwägt: "Ich bin mir sicher, dass Microsoft seine eigene Flash-Alternative Silverlight auf den eigenen Seiten bewerben wird, das wird also einige Veränderungen bringen." Er verzweifelt dennoch nicht, schließlich könnte die Flickr-Seite von solch einer Überarbeitung nur profitieren: "Die vergangenen Monate mit Flickr unter Yahoo-Führung waren nicht gut. Ich glaube nicht, dass unter Microsoft-Führung zahlende Flickr-Kunden als Beta-Tester für größere Überarbeitungen herhalten müssten. Aber ich kann da falsch liegen."
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Medienmogul Murdoch will nicht mit Microsoft um Yahoo konkurrieren
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Antwort #11 am:
05 Februar, 2008, 09:48 »
Rupert Murdoch, für seine rechtskonservativen Ansichten bekannter Chef des Medienimperiums News Corp. will nicht in den Übernahmekampf um den Internet-Konzern Yahoo einsteigen. Er werde definitiv kein Angebot abgeben, sagte Murdoch laut dpa bei einer Analystenkonferenz. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sei er einfach nicht interessiert.
Microsoft hatte am vergangenen Freitag ein Angebot von rund 45 Milliarden US-Dollar abgegeben, um Yahoo vollständig zu übernehmen. Yahoo selbst will dies genau prüfen, Beobachter rechnen derzeit damit, dass es auch Gegenangebote für Yahoo geben wird.
Zu den schärfsten Gegnern der Übernahme von Yahoo durch Microsoft zählt Suchmaschinen-Platzhirsch Google, der Yahoo bereits Unterstützung bei einem möglichen Widerstand gegen den Deal versprochen hat, selbst Yahoo aber unter anderem aus wettbewerbsrechtlichen Gründen wohl kaum selbst übernehmen will. Als möglicher Kandidat für eine Offerte gegen das Microsoft-Angebot wurde auch die News Corp. genannt, zu der neben TV-Anstalten (Fox News, BSkyB), Filmstudios (20th Century Fox) und Zeitungen (The Sun, The Times, New York Post, Wall Street Journal) auch beispielsweise das Social Network MySpace zählt.
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http://www.heise.de/newsticker/meldung/102982/from/rss09
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Verkauf würde Yahoo-Gründern 4 Milliarden Dollar bringen
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Antwort #12 am:
05 Februar, 2008, 17:54 »
Ein Verkauf des Internetunternehmens Yahoo an Microsoft würde den beiden Firmengründern David Filo und Jerry Yang zusammen gut 4 Milliarden US-Dollar einbringen. SEC-Unterlagen zufolge hält Filo derzeit rund 78,2 Millionen Yahoo-Anteile, Yang kommt auf 52,8 Millionen Aktien. Bei 31 US-Dollar, die Microsoft pro Aktie zahlen will, käme Filo auf 2,42 Milliarden US-Dollar, Yang würde 1,64 Milliarden einstreichen.
Filo und Yang kennen sich von der kalifornischen Stanford University und entwickelten zunächst gemeinsam das Internetverzeichnis "Jerry and David's Guide to the World Wide Web", das Anfang 1994 ins Netz gestellt wurde. Kurze Zeit später benannten sie das Projekt in Yahoo! (Yet Another Hierarchical Officious Oracle) um und gründeten eine gleichnamige Firma, die sie 1996 an die Börse brachten.
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Microsoft und Yahoo: Time waits for no one ...
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Antwort #13 am:
06 Februar, 2008, 18:14 »
Yahoo ziert sich weiter, in der Hoffnung auf attraktivere Gegenanbote oder eine Erhöhung der Microsoft-Offerte: Der Internet-Konzern will sich mit seiner Entscheidung zum milliardenschweren Übernahmeangebot des Softwareriesen Microsoft weiter Zeit lassen. Der Verwaltungsrat prüfe nach wie vor eine breite Palette strategischer Alternativen, schrieb Konzernchef Jerry Yang am heutigen Mittwoch in einer E-Mail an die Mitarbeiter. Angesichts bisher ausbleibender Gegengebote sieht Microsoft unterdessen die Chancen seiner Megaofferte von Tag zu Tag steigen.
Die Führung von Yahoo werde sich die Zeit nehmen, die für eine ausreichende Prüfung nötig sei, schrieb Yang. Das Unternehmen habe zur Unterstützung externe Berater an Bord geholt. Microsofts Interesse mache die beeindruckende Stärke von Yahoo deutlich. Mit Blick auf den derzeit laufenden Umbau des problembeladenen Konzerns meinte Yang, durch die Ereignisse lasse sich Yahoo nicht von seiner Strategie zur Neuorganisation ablenken. Yahoo stellt derzeit auch in Europa alle Bereiche auf den Prüfstand. Nach einem neuerlichen Gewinneinbruch hatte der Konzern mit Sitz in Sunnyvale (Kalifornien) zuletzt den Abbau von 1000 der weltweit 14.300 Stellen angekündigt.
Mit dem Kauf für rund 45 Milliarden Dollar will Microsoft die Übermacht des Rivalen Google bei Online-Suche und Internet-Werbung brechen. Die Aussichten auf einen "weißen Ritter" für Yahoo scheinen derweil zu schwinden: Mögliche konkurrierende Bieter wie der Telekomkonzern AT&T, der Kabelnetzbetreiber Comcast und Medienriese Time Warner hätten noch kein konkretes Interesse gezeigt, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Personen.
Yahoo prüft unterdessen weiter eine Kooperation mit Google bei der Web-Suche und Online-Werbung zur Abwehr der Übernahme. In Europa habe Yahoo schon kürzlich mit Google über eine Auslagerung seiner Internet-Suche verhandelt, berichtete die Zeitung. Allerdings könnte auch eine solche Zusammenarbeit wegen der Dominanz von Googles Suchmaschine die Wettbewerbshüter auf den Plan rufen. Bei einer Übernahme durch Microsoft erwarten Experten zwar eine genaue Prüfung der Kartellbehörden, halten am Ende aber grünes Licht für möglich.
Viele Analysten erachten Übernahme mittlerweile als wahrscheinlich und auch als finanziell attraktiv für Yahoo-Aktionäre. Einige Experten erwarten noch Gegenangebote, die aber mit der prall gefüllten Kriegskasse von Microsoft konkurrieren müssten. Denkbar seien besonders Offerten privater Finanzinvestoren, meint Analyst Brian Pitz von der Bank of America. Citigroup-Analyst Marc Sugarman erwartet, dass Yahoo die Microsoft-Offerte zunächst ablehne und dann ein nachgebessertes Angebot akzeptiere. Die Aktie von Yahoo notierte zuletzt weiter deutlich unter dem von Microsoft bislang gebotenen Preis von 31 Dollar. Beide Analysten setzten ihr neues Kursziel für die Yahoo-Aktie auf diese Höhe. Der Markt scheint davon noch nicht ganz überzeugt, sagten Händler.
Microsoft würde laut Berichten das Angebot erhöhen, wenn so eine friedliche Einigung mit dem Yahoo-Management zu erreichen wäre. Dem Marktforscher IDC zufolge benötigten Microsoft und Yahoo ohne einen Zusammenschluss mindestens fünf Jahre, um zu Google aufzuschließen – wenn es ihnen überhaupt gelänge.
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Yahoo! will Übernahme durch Microsoft verhindern - offener Brief an Mitarbeiter
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Antwort #14 am:
08 Februar, 2008, 16:36 »
Das Internetportal Yahoo! will die geplante Übernahme durch den Softwarekonzern Microsoft unbedingt verhindern.
Die Führung des Unternehmens suche nach Wegen, sich gegen das Übernahmeangebot durch den Konzern aus Redmond zu wehren, schrieb Yahoo!-Vorstand und Mitbegründer Jerry Yang laut Informationen der Nachrichtenagentur APA vom Freitag in einer E-Mail an seine Mitarbeiter. Dafür prüfe der Verwaltungsrat weiterhin strategische Alternativen zum Microsoft-Angebot. "In den vergangenen Tagen ist klar geworden, wie wichtig dieses Unternehmen den Menschen ist", formulierte Yang.
Microsoft hatte vor knapp einer Woche insgesamt 45 Milliarden Dollar (30 Milliarden Euro) für Yahoo! geboten. Der Microsoft-Konzern strebt nach eigenen Angaben eine stärkere Position im Internet gegen den in vielen Geschäftsfeldern dominanten Suchmaschinen-Riesen Google an. Im Blickfeld hat der Konzern, der selbst den Markt für Heimcomputer mit seinem Betriebssystem Windows und seinem Bürosoftwarepaket Microsoft Office beherrscht, dabei vor allem den Bereich Internetwerbung.
Mit einer Übernahme von Yahoo könnte Microsoft auf diesem Gebiet zwar aufholen, aber noch lange nicht zu Google aufschließen, urteilten Experten. Aus Yahoo!-Unternehmenskreisen verlautete, das Internet-Portal - das selbst stark unter der Konkurrenz von Google leidet, stehe in Überlegungen, die Vermarktung seiner Werbeflächen im Rahmen einer Kooperation an Google abzugeben.
Quelle : SAT+KABEL
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