Autor Thema: Spammer und Phisher rüsten auf  (Gelesen 504 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 191383
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
Spammer und Phisher rüsten auf
« am: 18 August, 2007, 13:10 »
Derzeit gibt es eine neue Flut von Spam- und Phishing-Mails, die so schnell wohl nicht zu stoppen sein wird. Schuld daran sind neue Techniken, mit denen sich Betrüger besonders gut verstecken können, berichtet c't in der aktuellen Ausgabe 18/07.

Kostenlose Antiviren-Software steht bei verschiedenen Herstellern zum Download bereit. Sogar Microsoft verschenkt ein Werkzeug zum Entfernen bösartiger Software. Und doch werden täglich aufs Neue PCs nichtsahnender Anwender von Trojaner-Software gekapert und Teil eines Bot-Netzes. Sie verschicken dann ferngesteuert unerwünschte Werbe- oder Phishing-Mails.

Die Versender von solcher Mails verstehen es immer besser, sich vor Fahndern und Sicherheitsexperten zu verstecken. Musste man bisher nur einen sogenannten "Command&Control-Server" aus dem Verkehr ziehen, um ein ganzes Bot-Netz lahmzulegen, laufen die Befehlsketten heute oft über die schwer zu verfolgenden Umwege eines so genannten "Fast Flux Networks". Zwischen die Kommandozentrale und die unfreiwilligen Teilnehmer der Bot-Netze schieben sich immer wieder neue Vermittlungsstellen, haben Experten des Honeynet-Projektes herausgefunden. Diese Vermittlungs-PC sind beliebig austauschbar und über mehrere Länder verteilt.

"Will man heute einen Phishing-Server oder ein Netz von Spammern ausschalten, hat man es gleich mit mehreren Behörden in verschiedenen Ländern zu tun", berichtet Jürgen Schmidt, Chefredakteur von heise Security. "Das Ganze hat also neben einer technischen Herausforderung auch eine bedeutende juristische Ebene." Außerdem verhalten sich Internet-Dienstleister, die an Kriminelle Server vermieten oder Web-Adressen vergeben, häufig wenig kooperativ. Manch ein skrupelloser Provider hilft den Bot-Netz-Betreibern ganz bewusst, indem er zum Beispiel erlaubt, DNS-Einträge im Minutentakt zu ändern, erläutert der c't-Hintergrundartikel.

Quelle und Links : http://www.heise.de/newsticker/meldung/94536

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

Offline SiLæncer

  • Cheff-Cubie
  • *****
  • Beiträge: 191383
  • Ohne Input kein Output
    • DVB-Cube
Spammer greifen zu alternativen Dateiformaten
« Antwort #1 am: 16 August, 2009, 19:11 »
Moderne Anti-Spam-Filter mindern zunehmend die Erfolgschancen von Spammern. Einer aktuellen Beobachtung von Symantec zufolge greifen die Cyberbetrüger aus diesem Grund zu verhältnismäßig seltenen Dateiformaten.

Die Sicherheitsexperten von Symantec entdeckten unter anderem eine gehäufte Anzahl von E-Mails, an die ein MHT-File (MIME Encapsulation of Aggregate HTML Documents) angehängt wurde. Erstellt werden diese Dateien, wenn mit dem Internet Explorer eine Webseite als Web-Archiv gesichert wird. Ganz ähnlich zu den ebenfalls noch häufig verwendeten HTML-Anhängen, bekommt der Empfänger beim Öffnen der Datei eine Webseite in seinem Browser zu sehen.

In vielen Fällen wird man sodann aufgefordert, sensible Informationen preiszugeben. Eine täuschend ähnliche Webseite soll die Empfänger sodann zur Eingabe von beispielsweise Kontodaten oder vergleicharen sensiblen Angaben bewegen. In vielen Fällen stelle diesbezüglich der Bereich des Online-Bankings eine beliebte und häufig verwendete Thematik in den Kreisen der Online-Betrüger dar, so Symantec.

Neben TXT-, DOC-, RTF-, PDF-, HTML- und mittlerweile auch MHT-Dateien zeigen sich die Spammer zudem experimentierfreudig. In mehreren analysierten Mails entdeckten die Experten im Anhang ein EFX-File. Hierbei handelt es sich um ein eFax-Dokument, mit dem sich Faxe in digitaler Form versenden lassen. Bei Symantec spricht man hierbei jedoch von einem Experiment. Mit der Standardausstattung des verwendeten Betriebssystems konnte die Datei nicht geöffnet werden.

Quelle : http://winfuture.de

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )