Autor Thema: Soziale Netzwerke / Web 2.0 diverses  (Gelesen 24799 mal)

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Klarnamenzwang bei Google+ verteidigt
« Antwort #195 am: 29 August, 2011, 10:40 »
Wer Google+ nutzen möchte, muss sich zwangsläufig mit seinem echten Namen anmelden - Pseudonyme erlaubt Google nur unter bestimmten Bedingungen. Der ehemalige Unternehmenschef und aktuelles Verwaltungsratsmitglied Eric Schmidt erklärte jetzt, warum es diese Regelung gibt.

Andy Carvin, Reporter beim National Public Radio, konfrontierte Schmidt auf dem Edinburgh Intl TV Festival mit dieser Frage. Bei Google+ veröffentlichte er die Antwort des ehemaligen Google-Chefs. Demnach war Google+ ursprünglich als Identitäts-Service geplant. Für ein derartiges Angebot wäre es zwingend notwendig gewesen, den echten Namen zu verwenden. Spätestens wenn weitere Anwendungen auf diese Information zugreifen, würde es sich rächen, wenn ein Pseudonym angegeben wird.

Schmidt sieht in dieser Regelung jedoch kein Problem. Wer seinen echten Namen nicht angeben will, sollte Google+ einfach nicht nutzen, erklärte er im Rahmen der Fragestunde auf dem Festival. Das gelte vor allem für Personen, die durch die Verwendung ihres echten Namens in Gefahr geraten könnten. Als Beispiel nannte er die Länder Iran und Syrien, wo die Menschen aufgrund ihrer Regierung keine Privatsphäre erwarten können.

Nachdem der Klarnamenzwang von vielen Nutzern kritisiert wurde, hatte Google Mitte August die Regelung etwas gelockert. Statt die Profile bei einem Verstoß umgehend zu sperren, gibt man den Nutzern ein paar Tage Zeit, nachdem man sie auf die Regelverletzung hingewiesen hat. Zudem kann ein Pseudonym verwendet werden, sollte man darunter besser bekannt sein als unter dem echten Namen. Das ist zum Beispiel bei Künstlern der Fall.

Quelle : http://winfuture.de

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Facebook: Ich sehe was, was du nicht siehst
« Antwort #196 am: 31 August, 2011, 12:16 »
Hachja, Facebook und seine Privacy-Transparenz. Wahrscheinlich komplizierter als Quantenphysik. Wenigstens die grundlegenden Einstellungen sind ja nun, einigermaßen gut, zugänglich gemacht worden. Schimpft sich ja Privatsphäre-Einstellungen. Sollte man sich mal 5 Minuten Zeit für nehmen und alles nach Belieben einstellen, bevor man Glückskekse öffnen geht.



Dann gibt es ja noch die Pinnwand, wo eure Kontake einsehen können, wo ihr mitkommentiert, an welche Pinnwände ihr schreibt, was euch gefällt, eure Profilveränderungen und was für neue Freundschaften geschlossen wurden. Heute wollen wir unseren Stalkern ein Schnippchen schlagen, und ihnen genau diese Informationen nehmen. Ich finde, eine Pinnwand sollte meine Pinnwandeinträge beherbergen und eben nicht oben genanntes. Das ist nur ein Nice-to-know für Andere. Wer es ok findet, lässt es so.

Die Möglichkeit, die Infos zu verbergen, ist etwas versteckt. Der 5 Punkte-Plan:

    Wir suchen einen Eintrag auf unserer Pinnwand, der in etwa so aussieht: “Hat XYs Status kommentiert: Lorem ipsum dolor.”
    MouseOver über diesen Eintrag, und das X, welches rechts erscheint, anklicken
    “Alle Kommentaraktivitäten verbergen…” auswählen
    Die gleichen Schritte wiederholen wir nun mit unseren Likes, Profilveränderungen, neuen Freundschaften und den Pinnwandeinträgen zu Anderen. Natürlich jeder, wie er mag.
    Tada! Nun werden nur noch die Pinnwand-Einträge angezeigt.

Das Alles lässt sich unter “Optionen bearbeiten” noch einmal einsehen, oder aber auch wieder deaktivieren. Zu finden auf eurer Pinnwand, ganz nach unten scrollen.




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Nach Anzeigenserie Betriebsprüfung bei Facebook
« Antwort #197 am: 06 September, 2011, 15:52 »
Nachdem sich mehrere Wiener Studenten bei der irischen Datenschutzbehörde über Facebook beschwert hatten, ist diese nun sehr aktiv geworden. Der irischen Tochtergesellschaft des Sozialen Netzwerks steht in Kürze eine mehrtägige Betriebsprüfung ins Haus. Währenddessen sind weitere Anzeigen in Vorbereitung.

Wie die britische Tageszeitung "Independent" berichtet, habe die irische Datenschutzbehörde eine umfängliche Prüfung der irischen Tochtergesellschaft von Facebook angekündigt. Insgesamt soll diese bis zu fünf Tage in Anspruch nehmen. Ursächlich für diese Prüfung sind insgesamt 16 Anzeigen, die von Wiener Studenten gestellt wurden. In diesen werden zahlreiche Verstöße gegen EU-Datenschutzgesetze aufgelistet. Darunter befindet sich beispielsweise die Anschuldigung, dass Daten von Nutzern auch nach einer Löschung durch selbige noch gespeichert werden.

Die Anzeige musste in Irland gestellt werden, da dort der Hauptsitz von Facebook für den europäischen Raum ist. Dies hat in erster Linie steuerliche Gründe. Der Nachteil dieses Unternehmenssitzes ist jedoch, dass auch dort europäisches Datenschutzrecht zur Anwendung kommt. Bekanntermaßen ist dies nicht gerade zimperlich. Im Zuge der weiteren Untersuchungen durch die Datenschutzbehörde soll nun festgestellt werden, wie Facebook mit den Nutzerdaten umgeht. Facebook wiederum zeigte sich bereits kooperationsbereit.

Gegenüber Futurezone zeigte sich der Wiener Jurastudent Max Schrems, der zur Initiative Europe vs. Facebook gehört, überrascht. Man habe nicht damit gerechnet, dass die irischen Behörden gleich derart schwere Geschütze auffahren. Erwartet hatte man Anfragen an das Unternehmen, jedoch keine Betriebsprüfung. Derweil bereite man weitere Anzeigen vor. Eine davon wird sich mit dem "Like-Button" befassen, der auch hierzulande jüngst kontrovers diskutiert wurde. Die Anzeige stützt sich auf die Analyse des deutschen Datenschützers Thilo Weichert.

Quelle: www.gulli.com

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Facebook vs. Datenschützer: Streit um Like-Button geht weiter
« Antwort #198 am: 07 September, 2011, 16:44 »
Im Streit um den Datenschutz bei den "Gefällt-mir"-Buttons von Facebook, mit dem User anderen Facebook-Nutzern Webseiten empfehlen können, hat das Unternehmen die Vorwürfe erneut zurückgewiesen. "Wir erstellen keine Profile von Menschen, die keine Mitglieder sind", sagte der Facebook-Verantwortliche für Europa, Richard Allan, laut einem dpa-Bericht im Innen- und Rechtsausschuss des Kieler Landtags. Allerdings übertragen Websites, die den Like-Button von Facebook einbinden, auch bei nicht bei Facebook angemeldeten Usern Daten über die aufegerufene Webseite und eine eindeutige Cookie-Kennung an das Social Network (siehe dazu: Das Like-Problem auf heise Security). Schleswig-Holsteins Datenschutzbeauftragter Thilo Weichert hatte Webseitenbetreiber im Norden aufgefordert, bis Ende September den "Gefällt-mir"-Button zu entfernen, weil so Daten in die USA gelangten und dort rechtswidrige Nutzerprofile erstellt würden – auch von Nicht-Mitgliedern. Sonst drohen im äußersten Fall Geldbußen von bis zu 50.000 Euro. An diesem Vorgehen will er auch festhalten.

Die Rechtslage habe sich nicht geändert, sagte Weichert laut dpa nach einem Gespräch mit Allan. "Das große Problem besteht in der Datenübermittlung aus Schleswig-Holstein und Deutschland in die USA." Diese bleibt den Nutzern laut Weichert verborgen, obwohl deren Einwilligung nötig sei. Auch sei bislang unklar, was Facebook mit den Daten mache. Weichert verlangte von Facebook daher Änderungen in der Geschäftspolitik und mehr Transparenz. Allan sagte zu, innerhalb einer Woche auf Fragen Weicherts zu antworten, um die Vorwürfe auszuräumen.

Der Datenschützer kündigte an, vor allem öffentliche Stellen und große private Firmen ins Visier zu nehmen. Die Webseitenbetreiber seien dafür verantwortlich, dass Daten nicht in die USA gelangten. Wer den "Gefällt-mir"-Button anklickt oder eine Facebook-Fanseite aufruft, gibt nach Darstellung Weicherts automatisch seine Verkehrsdaten dorthin weiter. Das Unternehmen verwende die gesammelten Daten wahrscheinlich für Werbezwecke, sagte Weichert. Die Website-Betreiber wiederum erhielten von Facebook eine Analyse zur Nutzung ihres Angebots.

Allan betonte, die Annahme, dass die Seitenbetreiber die Kontrolle über die Daten hätten, sei falsch. Er stellte auch klar: "Das Geschäftsmodell von Facebook läuft nicht darauf hinaus, dass wir Daten verkaufen, sondern es bezieht sich auf den gezielten Verkauf von Werbung." Die technischen Daten werden laut Facebook nach 90 Tagen gelöscht.

Um einen datenschutzfreundlicheren Like-Button zu ermöglichen, hatte unter anderem heise online eine 2-Klick-Lösung eingeführt, die den eigentlichen Like-Button und damit die Datenübetragung an Facebook erst nach einem separaten Klick und nicht schon beim Besuchen der Website aktiviert.

Den Kieler Datenschützern reicht dieses Vorgehen nicht: "Die teilweise vorgeschlagene 'Lösung' über einen Doppelclick, bei dem zunächst eine Informationsseite geöffnet und eine Einwilligung eingeholt wird, geht zweifellos in die richtige Richtung, aber nur den halben Weg: Die Profilbildung bei Facebook lässt sich derart nicht verhindern, wenn man den Plugin nutzen möchte. Zudem setzt eine wirksame Einwilligung voraus, dass Nutzende wissen, worin sie einwilligen. Da Facebook aber bisher nicht offenlegt, was es mit den Nutzerdaten macht, fehlt es weiterhin an der nötigen Information." Das bedeutet allerdings auch, dass die 2-Klick-Lösung ohne ein separates Popup, das erst die Einwilligung der User zur Aktivierung der Funktion einholt, nicht ausreichend wäre. Zum einen also müsste vor Aktivierung des Buttons immer eine Informationsseite angezeigt und eine explizite Einverständniserklärung eingeholt werden, eine Aktivierung einfach durch Klick reichte nicht. Zum anderen scheinen die Kieler Datenschützer der Ansicht zu sein, dass solch eine Einwilligung gar nicht möglich ist, da die User keine Informationen über die erstellten Profile erhalten.

Quelle : www.heise.de

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Like-Button: Facebook erklärt Details zur Speicherpraxis
« Antwort #199 am: 08 September, 2011, 11:04 »
Am gestrigen Mittwoch stellte sich Richard Allan, der Facebook -Verantwortliche für Europa, den Fragen von deutschen Datenschützern. "Wir erstellen keine Profile von Menschen, die keine Mitglieder sind", versicherte er im Innen- und Rechtsausschuss des Kieler Landtags. Gegenüber heise online erklärte die deutsche Facebook-Sprecherin Tina Kulow, dass es nicht Bestandteil des Geschäftsmodells des US-amerikanischen Unternehmens sei, Nutzer außerhalb der eigenen Plattform zu tracken.

In einer Stellungnahme, die heise online vorliegt, erklärt Facebook ausführlicher als in der gestrigen Ausschusssitzung, welche Daten es von Surfern bei auf Webseiten eingebundenen Like-Buttons speichert. Facebook unterscheidet demzufolge, ob es sich um Nicht-Mitglieder, nicht bei Facebook eingeloggte Mitglieder oder um Mitglieder handelt, die gerade in einem anderen Browser-Tab beim sozialen Netzwerk angemeldet sind.

Nun wird es allerdings erst recht kompliziert:

  • Bei Nicht-Mitgliedern, die noch nie facebook.com aufgerufen haben, erhält Facebook lediglich die IP-Adresse. Nach eigenen Angaben folgt eine Prüfung, ob diese IP-Adresse aus Deutschland kommt. Sollte das der Fall sein, wird sie anonymisiert und dann erst geloggt, Adressen aus allen anderen Ländern landen unanonymisiert in den Log-Dateien.
  • Hat ein Nicht-Mitglied bereits facebook.com besucht, dann hat es dabei ein "Data-Cookie" platziert bekommen, dessen Inhalt beim Laden von Like-Buttons ebenfalls übertragen wird. Facebook versichert, dieses Cookie habe keine Tracking-Funktion, sondern beuge "schadhaftem Verhalten" von Nicht-Mitgliedern vor. "Vor allem hilft uns das Cookie dabei, verdächtige Aktivitäten wie fehlgeschlagene Login-Versuche und die mehrfache Erstellung von Spam-Accounts zu erkennen", heißt es in der Stellungnahme.
  • Wenn ein Mitglied, ob angemeldet oder nicht, den Like-Button lädt, erhält Facebook ungleich mehr Informationen: "Wenn solch ein Seitenbesuch stattfindet, zeichnen wir einige der Informationen für eine begrenzte Zeit auf, um damit unseren Service zu verbessern. Dazu zählen: Datum, Zeit, URL und Browsertyp." Den Angaben von Facebook zufolge werden gemäß der Richtlinien alle diese Informationen innherhalb von 90 Tagen wieder gelöscht.


Desweiteren stellte sich Facebook gegen die Darstellung des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz (ULD), nach der Betreiber von Facebook-Pages bestimmen können, welche Daten von Besuchern gesammelt werden. Facebook zufolge haben die Betreiber keinen Zugang zu Daten, die einzelnen Personen zugeordnet werden können. Sie könnten einzelne Nutzeraktivitäten daher nicht nachverfolgen.

Siehe zu den Informationen, die durch den Like-Button an Facebook übertragen werden, auch:

    Das Like-Problem: Was Facebooks Gefällt-Mir-Buttons verraten

Quelle : www.heise.de

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Erneut läuft Facebook-Party aus dem Ruder
« Antwort #200 am: 11 September, 2011, 12:49 »
Wieder ist eine Party, zu der via Facebook eingeladen wurde, aus dem Ruder gelaufen: Im niedersächsischen Kreis Cuxhaven hat die Polizei eine Geburtstagsfeier mit 400 jungen Leuten beendet – Einladungen sollten eigentlich nur 60 erhalten. Ein 15 Jahre altes Mädchen aus Langen hatte die Partyeinladung bei Facebook aus Versehen öffentlich gestellt, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.

Als immer mehr Menschen erschienen und die Fete ausuferte, alarmierte die Mutter der Jugendlichen die Polizei. Die Beamten nahmen einen Mann fest, der sich weigerte, die Party zu verlassen. Außerdem wurden mehrere Sachbeschädigungen festgestellt. Wer für den Polizeieinsatz haften muss, ist noch unklar. Die Mutter habe alles versucht, um die Feiernden zu vertreiben, sagte ein Polizeisprecher.

In Hamburg hatte ein junges Mädchen mit Spitznamen Tessa im Sommer über Facebook aus Versehen 16.000 Gäste zu seiner Geburtstagsparty eingeladen. Zwar wurde die Party abgesagt, trotzdem feierten hunderte
Jugendliche und verwüsteten das Gelände um Tessas Elternhaus.

Facebook erwägt, künftig vor dem versehentlichen Posting solcher öffentlichen Veranstaltungen zu warnen und bietet seit August versuchsweise eine passende Funktion an.

Quelle : www.heise.de

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Facebook führt automatische Freundeslisten ein
« Antwort #201 am: 14 September, 2011, 08:27 »
Das soziale Netzwerk Facebook führt in den nächsten Tagen "automatische Listen" ein. Dabei können Listen mit Namen von Arbeitskollegen, Familienmitgliedern oder Mitschülern automatisch erstellt werden, ausgehend von den Angaben, die sie bei Facebook gemacht haben, heißt es in einer Mitteilung. Die Neuerungen sollen von Mittwoch an eingeführt werden und dürften die Nutzer wie gewohnt schrittweise in den kommenden Wochen erreichen.

Facebooks Software-Chef Mike Schroepfer wollte ausdrücklich keine Verbindung zu dem im Sommer gestarteten Google-Angebot herstellen. Bei Google+ sortiert man seine Bekannten von Anfang an in Gruppen ("Kreise") ein. "Wir entwickeln das Angebot kontinuierlich weiter und haben uns schon lange darüber Gedanken gemacht", sagte Schroepfer am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa.

Außerdem führt Facebook eine Unterteilung in "Enge Freunde" und "Bekannte" ein. Der Hintergrund sei, dass die Nutzer inzwischen viele Facebook-Freunde hätten – und viele Informationen nur mit ihrem engsten Kreis teilen wollten, erklärte Schroepfer. Die Liste der engen Freunde muss allerdings wie gewohnt per Hand erstellt werden.

Dagegen greifen die vier neuen "Smart-Listen" auf die Angaben der Facebook-Freunde über ihren Arbeitgeber, Verwandschaften oder Schule zurück. Dann werden von alleine entsprechende Listen erstellt. In eine weiteren automatische Liste kommen nur die Freunde, die in einem bestimmten Umkreis wohnen. "Das ist praktisch, wenn man sich zum Beispiel zu einem Kino-Besuch verabreden will", erläuterte Schroepfer. Damit die "Smart-Listen" funktionieren, müssen die Nutzer allerdings ihre persönlichen Angaben gewissenhaft auf dem Laufenden halten.

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Facebook führt "Abonnements" ein
« Antwort #202 am: 15 September, 2011, 08:07 »
Das Social Network Facebook führt eine Funktion ein, bei der Nutzer Einträge eines anderen Nutzers abonnieren können, ohne mit diesem befreundet sein zu müssen. Damit könne man jetzt zum Beispiel besser Neuigkeiten von Künstlern oder Politikern verfolgen, erläuterte Facebook-Mitarbeiter Zach Rait in einem Blogeintrag.

Im Gegensatz zum Kurznachrichtendienst Twitter, dessen Prinzip die neue Funktion ähnelt, kann der Facebook-Nutzer auch auswählen, ob er alle Einträge eines Nutzers angezeigt bekommen möchte, die meisten oder nur die wichtigsten. Auch lassen sich "Lebensereignisse", "Statusmeldungen", "Fotos und Videos" sowie "Spiele" einzeln auswählen.

Ein Nutzer, der anderen ermöglichen will, seine Beiträge zu abonnieren, ohne "befreundet" zu sein, muss diese Funktion eigens aktivieren. Die Abonnenten bekommen dann laut Facebook nur die Beiträge zu sehen, die als "öffentlich" markiert wurden.

Erst am Dienstag hatte Facebook den Vorstoß des neuen Rivalen Google+ mit der Möglichkeit gekontert, die Freunde automatisch sortieren zu lassen.

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Neues von Facebook
« Antwort #203 am: 17 September, 2011, 13:44 »
Ganz kurze News für Facebook-Fans: Nachdem bereits mit Abonnieren ein Twitter-ähnliches Folge-Verfahren eingeführt hat, wurden in den letzten Tagen weitere, neue Features aktiviert. So wird, sofern die Bildschirmauflösung hoch genug ist, die oben zu findende Leiste dauerhaft eingeblendet – kennen einige sicherlich von Google+.

De wohl größte Änderung betrifft Facebook Fanseiten. Während man in der Vergangenheit Fan sein musste, um einen Beitrag auf der Pinnwand zu hinterlassen, geht dies nun standardmäßig. Kamen Firmen oder Institutionen (ich erinnere mich an Greenpeace vs. Nestle) zu großem Fan-Zuwachs, obwohl die Kommentatoren gar keine Fans im eigentlichen Sinne waren – sondern nur pöbeln wollten – wird dies in Zukunft wohl nicht mehr der Fall sein – kann man nun auch direkt seine Meinung ablassen, auch ohne ein Fan zu sein. Unter Umständen eine größere Herausforderung für Seiten-Administratoren…

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Gerüchteküche: Facebook plant neuen Mediendienst
« Antwort #204 am: 19 September, 2011, 10:26 »
Ein neuer Mediendienst von Facebook soll in den Startlöchern stehen, über den sich Musik, Videos und Fernsehserien einfach miteinander austauschen lassen. Der neue Service könnte eine große Konkurrenz für andere digitale Mediendienste werden.

In dieser Woche soll Facebook eine Medien-Plattform enthüllen, die aus der Profilseite ein wahres Entertainmentwunder machen soll. Bisher hielt sich das soziale Netzwerk bedeckt, doch Insider erwarten eine Vorstellung auf der F8-Developers-Konferenz in San Francisco am Donnerstag, so die New York Times am gestrigen Sonntag.

Facebook soll verschiedene Vereinbarungen mit Medienunternehmen getroffen haben, um es künftig möglich zu machen, sämtliche Arten der Entertainmentnutzung auf dem eigenen Profil sichtbar zu machen. Auch dann, wenn man Videos oder Serien auf anderen Plattformen anschaut. Dies könnte den Wettbewerbsdruck anderer vergleichbarer Angebote erhöhen. Kleinere Anbieter könnten ins Straucheln geraten, da sie schlechtere Verträge mit Plattenfirmen haben, an die Lizenzzahlungen zu leisten sind.
 
Ein Facebook-Sprecher lehnte Kommentare ab. Es ist davon auszugehen, dass sich Einzelheiten der Pläne noch ändern könnten. Führungskräfte anderer Mediendienste sind davon überzeugt, dass sich ein solcher Dienst nicht allein über Werbung finanzieren lassen. Zudem habe die Werbung Einfluss auf die Qualität. Bei Anbietern wie Spotify und Rhapsody müssen Nutzer 5 bis 10 Dollar monatlich für die Dienste löhnen. Facebook hat aktuell bereits mehr als 750 Millionen Nutzer. Ob diese etwas für den neuen Dienst zahlen müssen, ist nicht bekannt.

Quelle: www,digitalfernsehen.de
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Google entlässt Google+ aus dem Feldtest
« Antwort #205 am: 20 September, 2011, 19:21 »
Nachdem in den letzten Tagen und Wochen schon viel darüber spekuliert wurde, wie Google mit seinem vor kurzem in einen Feldtest gestarteten Social Network weiter verfahren werde und wie erfolgreich es überhaupt sei, entlässt der Suchmaschinenkonzern Google+ nun aus dem Feldtest: "Ab jetzt kann jeder bei Google+ mitmachen - es ist keine Einladung mehr nötig", schreibt Vic Gundotra, Senior Vice President Engineering bei Google, in einem Blogpost. Laut Gundotra werden weltweit täglich eine Milliarde Posts über Google+ geshared. Als fertiges Produkt möchte Google das Netzwerk aber weiterhin nicht bezeichnen, sondern spricht Google-üblich von einer Beta-Phase. Was nur zu verständlich erscheint, fehlt es doch noch viele an einigem, darunter nicht zuletzt eine vollständig zugängliche Programmierschnittstelle, die Integration anderer Google-Dienste wie das ebenfalls noch im (frühen) Beta-Stadium befindliche Google Music oder die Klärung der Auseinandersetzung um die Klarnamenpolitik. Gerade die Sperrung diverser Accountswegen der Nutzung von Pseudonymen und das strikte Verlangen Googles nach Verwendung von herkömmlichen Konventionen genügender Klarnamen hat in letzter Zeit für einige   Diskussionen und hitzige Debatten gesorgt.

Neben der Freigabe des Zugangs zu Google+ hat Google zudem weitere Neuerungen eingeführt (die bislang schon durchgeführten Änderungen und Verbesserungen lassen sich in einem "What's New"-Dokument verfolgen). So gibt es endlich eine Such-Funktion in Google+, die in der Ergebnisliste Accounts und Beiträge in Google+ sowie Webfundstücke anzeigt. Viele Änderungen gab es bei Hangout, dem integrierten Video-Chat mit Gruppenfunktion. Hangouts gibt es nun auch in der Google+-App für Android-Handys, die iOS-Version soll in Kürze nachziehen. Hangouts können nun auch eine Art TV-Station in Google+ darstellen: Ein gestarteter Hangout lässt sich auf "On Air" schalten; jeder Google+-User kann ihn sich dann anschauen, ohne daran teilnehmen zu müssen. Auch an On-Air-Hangouts, die sich zudem aufzeichen lassen, können bis zu 10 User gleichzeitig teilnehmen. Solche On-Air-Hangouts sollen aber erst für einige User freigeschaltet werden. Neben einigen weiteren erweiterten Funktionen wie Bildschirmfreigabe oder gemeinsame Arbeit mit Google Docs über Hangouts hat Google zudem eine API für Hangouts freigegeben. Die Programmierschnittstelle, über die schon länger spekuliert wurde, soll Entwicklern die Möglichkeit geben, eigene Anwendungen mit Hangouts zu integrieren.

Google will die Funktionen über die kommenden Tage hinweg weltweit für alle Google+-Nutzer einführen. Bereits als verfügbar angekündigt sind zudem erweiterte Funktionen für die Google+-Apps für Smartphones; dazu gehört auch die Umbenennung der "Huddle"-Textchats in "Messenger", der nun Foto-Sharing unterstützt. Für viele User mit beschränktem Arbeitspeicher in ihrem Android-Smartphone dürfte die Funktion, die Google+-App von der SD-Card aus auszuführen, eine große Erleichterung sein, benötigt die App doch einigen Speichzerplatz. Für zukünftige Änderungen hat Google bereits eine Liste mit den am häufigsten genannten Wünschen aufgestellt.

Quelle : http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-entlaesst-Google-aus-dem-Feldtest-1346702.html

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Und täglich schraubt das Facebooktier
« Antwort #206 am: 20 September, 2011, 22:18 »
Und täglich grüßt das Murmeltier. Ein Film mit einem großartigen Bill Murray, den ich x-mal gesehen habe. Der Protagonist des Filmes erlebt aus gewissen Gründen immer wieder ein und denselben Tag. Ähnlich ergeht es mir mit Facebook, ewig passierte nichts, jetzt werden täglich mehr oder minder gute Features der Öffentlichkeit präsentiert. Nachdem ich bereits etwas zu Listen schrieb, geht es heute mit dem Newsstream weiter, der sich verändern wird.



Beispiel: ihr seid ein paar Tage nicht bei Facebook gewesen – dann seht ihr im Stream weit oben die so genannten Top Stories. Häufig kommentierten oder beachteten Kram. Loggt ihr euch häufiger ein (wie ich), dann habt ihr die aktuellsten Nachrichten oben.

Auch neu: der Ticker. Hier kann man sehen, wer gerade was macht. Super cool  oder super nervig? Ich meine: eher letzteres. Hier setzt Facebook auf Echtzeit.



Was eure Freunde an Aktivitäten von euch im Ticker sehen, hängt von euch selber ab – checkt die Privatsphäre-Einstellungen. Tjoa. Ob gut oder schlecht darf jeder selber entscheiden – ich finde, dass da bald kein Normalsterblicher mehr durchblickt.

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Datenschützer besorgt über Änderungen bei Facebook
« Antwort #207 am: 24 September, 2011, 11:35 »
Datenschützer haben besorgt auf zahlreiche Neuerungen beim Online-Netzwerk Facebook reagiert. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar sagte auf NDR Info, der Nutzer verliere bei dem Unternehmen künftig noch mehr die Kontrolle über seine Daten. Mit den neuen Funktionen gehe es "zunächst einmal darum, dass die Datenmenge, die die Menschen im Zuge der Nutzung von Facebook von sich geben, noch größer wird".

Dies komme wiederum den Werbekunden des Netzwerkes zugute. "Wenn wir in das Netzwerk reingehen, bezahlen wir kein Geld, sondern wir bezahlen eben mit unseren Daten. Und die sind offensichtlich ein einträgliches Geschäft, wenn man sich die geschätzten Börsennotierungen von Facebook anschaut." Das Unternehmen habe beim Thema Datenschutz noch viele Hausaufgaben vor sich, so Caspar. Die Menschen müssten die Kontrolle über ihre Daten haben, und hier gebe es bei Facebook erhebliche Defizite.

Quelle : www.heise.de

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VZ-Netzwerke unterziehen sich Radikalkur
« Antwort #208 am: 28 September, 2011, 14:12 »
Die VZ-Netzwerke wollen mit einem neuen Gesamtkonzept dem Mitgliederschwund entgegenwirken. Dazu zählt ein Redesign der drei Netzwerke StudiVZ, SchuelerVZ (künftig in Grünblau statt Pink) und FreundeVZ (bislang MeinVZ), das noch diese Woche online gehen soll. Dies stellt aber nur einen Baustein der Strategie dar, erklärte VZ-Chef Clemens Riedl im Gespräch mit heise online.

Die VZ-Netzwerke, seit 2007 im Besitz der Verlagsgruppe Holtzbrinck, wechseln mit dem Redesign auch ihre technische Plattform. Statt einer Eigenentwicklung kommt nun eine browserbasierte Anwendung auf Basis des Google Web Toolkit zum Einsatz. Mitglieder werden das unter anderem in Form von Echtzeit-Benachrichtungen zu spüren bekommen, für die Entwickler erleichtert die Umstellung auf Google- und Open-Source-Software die Implementierung neuer Funktionen.

Das neue Layout der Netzwerke ist dreispaltig und ähnelt in seiner Struktur Google+ und Facebook: Links die Navigation, in der Mitte die Inhalte, rechts kontextsensitiv vorgeschlagene Personen oder Themen. Unten befindet sich eine Chatleiste, neben dem Austausch von Textnachrichten wird nun auch Videotelefonie unterstützt. Dafür sollen anders als bei der Konkurrenz keine zusätzlichen Plugins notwendig sein.

Riedl betont, dass die rechte Spalte anders als bei Facebook völlig werbefrei ist und der Vernetzung und Interaktion dient. Anders als die internationalen Netzwerke gibt es bei den VZ-Netzwerken allerdings weiterhin großformatige Flash-Werbemittel über und neben den Inhalten ("Wallpaper") – laut Riedl in Deutschland ein gebräuchliches Format. Neben dieser Display-Werbung will Riedl auch mit "social campaigning" (gesponserte Themenseiten und Ähnliches) und dem Verkauf virtueller Güter in Spielen Geld verdienen. Im Geschäftsjahr 2011 sollen die VZ-Netzwerke, für die Holtzbrinck 2007 knapp 90 Millionen Euro bezahlte, erstmals profitabel sein.

Diskutiert wird künftig themenbezogen, die bisherige Gruppenstruktur wird aufgelöst. In den drei Netzwerken gibt es künftig verschiedene Funktionen, die auf die jeweiligen Zielgruppen zugeschnitten sind: Im SchuelerVZ das virtuelle Klassenzimmer, im StudiVZ die Lehrveranstaltungen und im FreundeVZ die Gestaltung des Nachtlebens. Beim FreundeVZ ändert sich auch die Zielgruppe: War das Netzwerk bislang für ehemalige Studenten und Berufstätige gedacht, richtet es sich nun wie StudiVZ an 18- bis 29-Jährige. Riedl erklärte, vor allem junge Leute hätten ein großes Bedürfnis danach, sich in sozialen Netzwerken selbst zu präsentieren und auszudrücken. Die VZ-Netzwerke mit ihrem großen Schwerpunkt auf die eigene Profilseite kämen diesem Geltungsdrang entgegen, für ältere Menschen sei das Konzept weniger attraktiv.

Auf der VZ-Profilseite sollen auch Aktivitäten der Mitglieder an anderen Stellen des Internets sichtbar gemacht werden. Eine Schnittstelle zu Twitter gibt es heute schon, über eine Integration des Facebook-Streams wird intern diskutiert. Dies, aber auch viele andere Entscheidungen zur weiteren Gestaltung der Netzwerke sollen verstärkt in die Hand der Community gelegt werden, Mitglieder über Neuerungen abstimmen und eigene Wünsche zum Ausdruck bringen können – bei entsprechender Nachfrage wollen die VZ-Netzwerke mit Anpassungen reagieren.

Das Redesign der VZ-Netzwerke soll noch in dieser Woche online gehen, die neuen Seiten sind allerdings als "Testversion" deklariert. Für die nächsten sechs bis neun Monate sollen alte und neue Netzwerke parallel zueinander betrieben werden, Nutzer können währenddessen beliebig zwischen den Versionen hin und her wechseln. Mit der Überarbeitung seien die VZ-Netzwerke nun wieder konkurrenzfähig, erklärte VZ-Chef Riedl gegenüber heise online. Es gehe aber nicht um einen Angriff auf den neuen Platzhirsch Facebook: "Zunächst einmal geht es darum, den Verfall der Userbase zu stoppen. Für die Zugewinnung neuer Leute haben wir weder die Zeit noch das Angebot."

Die VZ-Netzwerke haben zwar 16,2 Millionen Mitglieder, 9,8 Millionen Nutzer suchen die Netzwerke gemäß AGOF wenigstens einmal monatlich auf. Die Reichweite und damit auch die Aktivität in den Netzwerken hat sich zuletzt aber rapide verringert: Kamen die VZ-Netzwerke laut IVW im August 2010 noch auf 408 Millionen Besuche und 11,6 Milliarden Seitenaufrufe, waren es ein Jahr später nur noch 129 Millionen Besuche bei 2,3 Milliarden Seitenaufrufen.

Quelle : www.heise.de

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Die Anzeigen der Wiener Studenten bei der irischen Datenschutzbehörde gehen in die nächste Runde. Max Schrems, dem Initiator von „Europe versus Facebook“, wurde mitgeteilt, die Nutzerdaten seien ab sofort „Geschäftsgeheimnisse“ und „Geistiges Eigentum“ von Facebook. Interessanterweise gestaltet sich ausgerechnet die Übermittlung von heiklen Informationen „überproportional schwierig“.

Der Wiener Jurastudent Max Schrems und seine Mitstreiter legen sich derzeit mit einem der größten Giganten im Internet an. So lässt man momentan bei der irischen Datenschutzbehörde prüfen, ob die Vorgehensweise des Unternehmens nach europäischem Recht legal ist. Hintergrund: Mit Ausnahme der Einwohner aus Kanada und den USA schließen alle Facebook-Nutzer ihren Vertrag mit der irischen Tochtergesellschaft von Facebook ab. Zwar kann das Soziale Netzwerk mithilfe dieser geschickten Unternehmenskonstruktion den Steuersatz auf magere 2,4 Prozent drücken. Allerdings scheint dem Anbieter nun sein juristisches Konstrukt auf die Füße zu fallen. (gulli:News berichtete)

Nachdem die „Facebook Ireland Ltd.“ die ersten Daten an die österreichischen Studenten herausgegeben hatte, die sogleich veröffentlicht wurden, mauert man jetzt. Per E-Mail wurde den Datenschützern erläutert, die weiteren Daten seien „Geschäftsgeheimnisse“. Auch würde sich der Transfer der angeforderten Daten „überproportional schwierig“ gestalten.

Max Schrems von "Europe versus Facebook" findet es überaus interessant, dass „es sich hier gerade um die „heiklen“ Informationen handelt", wie z.B.: - Daten aus dem hauseigenen Gesichtserkennungsprogramm, Daten die Facebook über den „Like Button“ auf externen Webseiten sammelt,  Daten aus dem „Friend Finder“ und der Synchronisation von Handys mit Facebook, oder solche, die in verschiedenen Arten der Verhaltensanalyse berechnet werden. Gemeint sind aber auch banale Information, wie z.B. „Likes“ (dt.: „Gefällt mir“) oder Einladungen zu „Gruppen“.


Allen weiteren Personen, die ebenfalls die Übermittlung ihrer eigenen Daten angefordert haben, wurde mitgeteilt, dass man die gesetzliche Frist von bis zu 40 Tagen nicht einhalten könne. Auf die Nutzer kämen erhebliche Verzögerungen zu. Die Initiatoren von "Europe versus Facebook" weiter: „Natürlich sind ein paar hundert Anfragen für einen Großkonzern nicht bearbeitbar - die Gesetze gelten für Facebook anscheinend nicht. Facebook sagt den Nutzern unterm Strich „was wir mit euren Daten tun ist unser Geheimnis“. Wir vermuten, dass Facebook nach den ersten 22 Anzeigen gegen deren Geschäftspraktiken keine weiteren Beweismittel liefern will. Wir können dazu nur sagen: „Wer nichts zu verstecken hat, hat doch nichts zu befürchten... Herr Zuckerberg“."

Quelle: www.gulli.com

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