Autor Thema: Soziale Netzwerke / Web 2.0 diverses  (Gelesen 24769 mal)

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Facebook überträgt unbemerkt Daten an Amazon
« Antwort #150 am: 25 April, 2011, 12:56 »
Facebook hat mit dem Social-Commerce-Versandhaus Amazon einen Vertrag abgeschlossen. Jeder, der sich über die amerikanische Amazon-Seite mit Facebook verbindet, gibt dem Online-Shop nicht nur seine eigenen, sondern auch die Daten seiner Facebook-Freunde weiter. Davor kann man sich nicht schützen. Die Einstellungen der Privatsphäre verhindern leider nicht die Weitergabe der Informationen an Amazon.

Die Datenschutzproblematik ist bei Facebook leider keine bahnbrechende Neuigkeit mehr. Die jetzige Weitergabe der Daten ist aber kein Zufall sondern gewollt. Amazon wirbt damit, den Kunden auf diese Weise bessere Vorschläge für den Einkauf machen zu können. Den Konsumenten sollen mithilfe der gesammelten Angaben passende Vorschläge für Geschenke gemacht werden. Das Prekäre daran: über die Weitergabe wird man nicht informiert. Name, Geburtsdatum, Wohnort, alle Pinnwandeinträge, sämtliche Aktivitäten bei Facebook, Fotos, Hobbys, Lieblingsfilme- und bücher werden so unbemerkt übermittelt. Entsprechende Warnhinweise sucht man leider vergebens.

Amazon selbst kommentierte den Vorfall damit, dass die Datenübermittlung nur in eine Richtung läuft. Von Amazon werden keine Daten an das soziale Netzwerk geschickt. Auch werde man nicht versuchen, die Freunde des Nutzers zu kontaktieren. Der Hamburger Jurist und Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar erkennt in der Vorgehensweise dennoch einige Risiken in Bezug auf den Datenschutz. Caspar betont, dass es nichts nützt, die eigenen Einstellungen bei Facebook restriktiv einzustellen. Auch ein Verbot der Weitergabe der eigenen Daten hilft in diesem Fall nicht weiter.

Bislang soll es nur die US-amerikanischen Nutzer treffen. Von einer Weitergabe der Daten deutscher User wurde bislang nichts bekannt. Jeder Betroffene sollte vor einer Offenlegung der Daten zunächst bei seinen Freunden das entsprechende Einverständnis einholen. In vielen Fällen dürfte es dafür aber schon zu spät sein.

Quelle : www.gulli.com

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Facebook gibt “Senden-Buton” frei
« Antwort #151 am: 25 April, 2011, 22:09 »
Neues aus der Welt von Facebook, neues aus der Welt des Sharings. Was hatten wir bisher so? Den Like-Button: klicken und jeder von deinen Facebook-Kontakten sieht, dass dir etwas gefällt. Dann gibt es noch das herkömmliche Sharing. Damit teilt man eine Seite oder einen Beitrag und kann eigenen Senf dazu geben. Beide Buttons haben eine Gemeinsamkeit: mein Netzwerk sieht es, spezielle Facebook-Gruppen oder Facebook-Kontakte konnte ich bis dato nicht ansprechen.



Bis jetzt – denn jetzt gibt es den Senden-Button, mit dem ich einzelne Gruppen oder Personen bei Facebook auf einen Beitrag hinweisen kann. Auch ausserhalb Facebook kann ich Menschen über einen Beitrag informieren – via E-Mail-Adresse. Wie das Ganze funktioniert und wie ihr es einbindet, steht im verlinkten Blog-Beitrag. In diesem Sinne – auf die nächsten Buttons ;)

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Facebook, Twitter und der Tod von RSS
« Antwort #152 am: 10 Mai, 2011, 16:03 »
"RSS ist tot " – für die Online-Avantgarde ist das zu einer Art Meme geworden. Gemeint ist damit, dass soziale Netzwerke wie Facebook oder der personalisierte Nachrichtenstrom Twitters das Modell, eine Nachrichtenquelle zu abonnieren, ablösen. Ohnehin meinen die Newsfeed-Totengräber, RSS und Atom hätten sich nie in der breiten Masse durchsetzen können. Untersuchungen, wie viele der "RSS ist tot"-Blogbeiträge per Newsfeed gelesen worden sind, sind uns nicht bekannt.

Jetzt hat die "RSS ist tot"-Fraktion wieder neue Argumente erhalten. Facebook und Twitter hätten RSS stillschweigend komplett abgeschaltet, heißt es in einem vielzitierten Blogpost. Tatsächlich enthält die im September freigeschaltete neue Twitter-Startseite keinen Hinweise mehr auf Newsfeeds; die bisher noch erreichbare alte Twitter-Seite verweist noch auf drei Feeds, doch funktionieren offenbar weder der Timeline- noch der Erwähnungs-Feed, nur die Tweet-Favoriten lassen sich noch abonnieren. Offiziell hat Twitter tatsächlich die RSS-Unterstützung eingestellt und verweist auf den Authentifizierungsmechanismus OAuth, über den Anwendungen Newsfeeds bereitstellen können. Im Übrigen können einige Feedreader (etwa Google Reader) Twitter-Profile direkt über ihre URL (http://twitter.com/profilname) abonnieren.

Auf Facebook ist es offenbar nicht mehr möglich, komplette Benutzer oder Seiten per Newsfeed zu lesen. Die alten Profil-URLs nach dem Muster http://www.facebook.com/feeds/page.php?id=[Facebook-ID] sind nicht mehr erreichbar. Allerdings hat das führende soziale Netzwerk RSS nicht komplett abgeschaltet: Nach wie vor ist es möglich, Benachrichtigungen für das eigene Profil zu abonnieren. Das Gleiche gilt für die von Freunden geposteten Links.

Für die Newsfeed-Anhänger sind das keine guten Nachrichten, aber auch keine besonders überraschenden: RSS steht zu Facebook und Twitter in einer Art Konkurrenzverhältnis als Nachrichtenstrom. Insgesamt scheint das Format noch recht verbreitet zu sein: Mindestens 7,7 Millionen Websites bieten ihre Informationen auf diese Weise an; unter den besucherstärksten ist es mehr als jede fünfte. Tot sind RSS, Atom und Co. also noch lange nicht.

Quelle : www.heise.de

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Facebook gab Schmutzkampagne gegen Google in Auftrag
« Antwort #153 am: 12 Mai, 2011, 16:47 »
Bei der Auseinandersetzung von Facebook und Google scheint die Leitung des sozialen Netzwerks nicht vor unrühmlichen Methoden zurück zu schrecken. Jetzt sickerte durch, dass Facebook bei der PR-Agentur Burson-Masteller eine Hetzkampagne gegen Google in Auftrag gab. Es galt den Ruf von Google ein wenig in den Dreck zu ziehen.

Herausgefunden hatte dies die Redaktion des Magazins The Daily Beast. Zahlreiche Newsportale wurden dazu angehalten Gerüchte zu verstreuen, dass Google die Privatsphäre ihrer Nutzer verletzen würde. Die PR-Agentur Burson-Masteller bot dem Blogger Chris Soghoian sogar ihre Hilfe beim Verfassen eines kritischen Artikels an. Auf seinem Blog warnte er kurze Zeit später davor, dass ein Dienst von Gmail Dritten den Zugriff auf die Aktivitäten ihrer Kontakte erlauben würde. Man hoffte so einen Artikel bei einflussreichen Publikationen wie The Washington Post, Politico oder bei The Huffington Post erwirken zu können.

Google Social Search zeigt den Nutzern von Gmail tatsächlich die Empfehlungen ihrer Kontakte an. Wenn aber jemand ein paar Worte über einen Film oder ein Buch auf seinem Facebook-Profil verfasst, wird seinen Kontakten die Rezension ganz regulär angezeigt. Was hier normal ist, sollte bei den Google-Nutzern plötzlich verpönt sein. Der Informatiker Soghoian empfand den Wunsch nach einem negativen Bericht, als möchte jemand einen Elefanten aus einer Ameise machen, weswegen er sich erkundigte, in wessen Auftrag die Agentur arbeitet. Als das Unternehmen sich weigerte ihn zu informieren, beschloss der Blogger, die komplette Kommunikation zwischen ihm und dem Unternehmen zu veröffentlichen. Nachdem USA Today die Story brachte, konfrontierten Mitarbeiter von The Daily Beast Facebook mit den Fakten. Ein Sprecher von Facebook gab an, man misstraue seinem Rivalen und glaube, die Firma würde zu viele Informationen seiner Kunden preisgeben. Während Facebook den Deal mit der Marketingfirma zugab, war Google bislang zu keinem Statement bereit. Der Vorfall befände sich noch in interner Bearbeitung, weswegen man ihn noch nicht kommentieren könne. Offenbar möchte man dort keine schmutzige Wäsche waschen.

Quelle : www.gulli.com

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Twitpic und die digitale Landnahme
« Antwort #154 am: 12 Mai, 2011, 17:14 »
Der Twitter-Bild-Dienst Twitpic verkauft die Bilder seiner Nutzer an einen Online-Fotohändler und beruft sich auf die von allen per unbewusstem Klick akzeptierten Terms of Service. Und dann?

Der aktuelle 2.0-Skandal heißt Twitpic und ist eigentlich nur ein Symptom für eine Entwicklung, die uns alle mehr bedroht als wir gerne wahrhaben möchten. Konkret geht es um die Meldung, dass der Twitter-Bild-Hoster Twitpic die kommerzielle Verwertung von Millionen von privaten Bildern an den kommerziellen News- und Bilderhändler W.E.N.N. lizenziert hat (wie dieser zuvor übrigens schon von Plixi).

Dürfen die das? Ja und Nein. Ja, weil in den Terms of Service, also den allgemeinen Geschäftsbedingungen, zuweilen der Passus auftaucht, dass man Twitpic ein nicht näher spezifiziertes und weiter übertragbares Nutzungsrecht an den hochgeladenen Pics einräumt. Das wäre dann praktisch ein Vertrag bürgerlichen Rechts. Und Nein, weil das deutsche Urheberrecht eindeutig in Paragraph 32 festschreibt, dass dem Urheber eine angemessene (sozusagen branchenübliche) Vergütung zusteht, der Verwerter sich nicht auf abweichende Vereinbarungen berufen kann und die einzige Ausnahme davon durch den Urheber erklärt werden kann: as für jedermann geltende, einfache Nutzungsrecht.

Und jetzt? Hat W.E.N.N. exklusive kommerzielle Verwertungsrechte an privaten Twitpics oder nicht? Kann die Bildagentur Blogbetreiber verklagen oder abmahnen lassen, wenn diese getwitpicte Bilder reposten (oder retweeten) und die betreffenden Pics durch den Deal auch im W.E.N.N.-Katalog verzeichnet sind? Und falls ja, muss die Agentur dann den Urheber ausfindig machen, um ihn am Umsatz zu beteiligen?

Die Zusammenhänge sind kompliziert. Im Zweifelsfall sollten wir davon ausgehen, dass ein deutsches (oder anderes nicht-US-anglo-amerikanisches) Urheberrecht ignoriert wird, und die exklusive kommerzielle Nutzung von urheberrechtlich geschütztem Material unter Verweis auf die bestehende Vertragslage so lange weiter geführt wird, bis für den Verwerter das Risiko juristischer Kosten zu groß wird. Eine einfache geschäftliche Kalkulation, unternehmerischer Alltag. Nur die unregulierte Grauzone, und mit ihr das juristische Minenfeld verschiebt sich immer weiter zugunsten der digitalen Verwerter - auf Kosten der Konsumenten und Kreativen. Die digitale Landnahme schreitet ungebremst voran.

So beklagten beispielhaft schon im Jahr 2002 Teilnehmer einer "Konferenz zur Zukunft der Globalen Güter in der Wissensgesellschaft" in Berlin eine Perversion des Systems rechtlicher Absicherung der geistigen Leistung durch Urheberrechte, Patente oder Markenzeichen. Damals, zu Beginn des immer noch jungen Jahrtausends, gab es aber noch kein Web 2.0, keine Social Networks, keine Blogs und schon gar kein Microblogging, ja noch nicht einmal Flickr (nein, GeoCities zählt hier nicht). Und damit auch keine ungehobenen Schätze der endlosen Interwebitubes. 2002 war Kultur auch und gerade im Internet noch weitgehend ein zumindest ansatzweise kontrollierbarer Top-Down-Vorgang, mit wenigen Produzenten und vielen Konsumenten, und nicht ein Bottom-Up-Füllhorn unendlich nachquellender Inhalte.

Kernschmelze des "User Content Gold Rush"

Gerade am Beispiel Twitpic zeigt sich die aktuelle Problematik der Urheberrechtsentwicklung: Wenn jeder nicht nur Konsument, sondern auch Urheber ist, wird das Problem der Definition von Verwertungsrechten auf eine neue Stufe gehoben. Urheberschaft war bisher ein Fall für Spezialisten: Autoren, Musiker, Fotografen. Diesen mutet der Gesetzgeber eine gewisse grundsätzliche Befähigung zu, Verträge zu verstehen und abzuschließen. Das wird ab heute anders sein: Twitpic ist für alle da, nicht nur für mehr oder weniger professionell Tätige.

Wir sollten damit rechnen, dass noch im laufenden Jahr eine der vielen hochspezialisierten Anwaltskanzleien eine Abmahnung für eine Urheberrechtsverletzung an den ursprünglichen Urheber eines Bildes (oder Textes) verschickt, weil die Verwertungsrechte daran durch Verträge zwischen unterschiedlichen international tätigen Firmen eben dann in London, New York oder Boulder, Colorado liegen. Spätestens dann platzt die Bombe, oder, um in aktuelleren Bildern zu bleiben, tritt die Kernschmelze des "User Content Gold Rush" ein.

Nicht, dass uns das was bringen würde - im Gegenteil, wir müssen die Einrichtung von Sicherheitszonen um havarierte Digitalrechte-Reaktoren befürchten. Der Twitpic-Mikroskandal von heute ist einfach nur das unübersehbare Zeichen dafür, dass das user-generierte Web-2.0 schon länger angestrengt damit beschäftigt ist, seine Unschuld zu verlieren. Erfolgreich, wie wir allerspätestens jetzt wissen.

Quelle : http://www.heise.de/tp/

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Offline Micke

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Gerücht...Facebook baut neuen Serverpark in Nordschweden?
« Antwort #155 am: 22 Mai, 2011, 10:22 »
Facebook baut demnächst aus?
Hier waren die Zeitungen voll davon. Finde leider nichts auf deutsch  :embarassed:

http://media.tekhis.com/index.php/2011/05/facebook-rumoured-locate-data-center-sweden/

Das Kuriose: Bei Betrieb wird das Klima der Stadt um bis zu 4°C wärmer  :o

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Twitter händigt Nutzerdaten aus
« Antwort #156 am: 30 Mai, 2011, 18:38 »
Der Microblogging-Dienst Twitter ist eingeknickt. Hatte der Fall um die britischen "Super Injunctions" vor einigen Tagen noch für Wirbel gesorgt, ist nun klar, dass Twitter ohne Widerstand Nutzerdetails aushändigt. Vertreter eines Stadtrates hatten vor Gericht ein Auskunftsersuchen gegen Twitter eingereicht. Das Urteil wird als Grundsatzentscheidung gesehen.

Das britische Presserecht kennt ein Mittel, dass man als Einschränkung der freien Meinungsäußerung sowie der Pressefreiheit betrachten kann. Die Rede ist von sogenannten "Super Injunctions". Im Prinzip sind diese "Super-Verfügungen" mit einer Einstweiligen Verfügung vergleichbar, wie man sie auch in Deutschland kennt. Doch das britische Presse-Pendant geht einen erheblichen Schritt weiter.

Es verbietet nicht nur die Publikation eines Presseartikels. Es verbietet zugleich die Berichterstattung über die Publikation. Oder über den Kläger. Kurz: Über alles, was mit der Publikation in Verbindung steht. Nicht grundlos betrachtet sogar der UNO-Menschenrechtsausschuss diesen enormen Eingriff in die Pressefreiheit mit Besorgnis.

Ein Twitter-Nutzer wollte sich über diese Zensur hinwegsetzen. Über seinen Twitter-Account veröffentlichte er zahlreiche Tweets, die Informationen zu Fällen enthielten, in denen eine Super Injunction erwirkt worden war. Dass den Klägern dies nicht gefallen würde, stand außer Frage. Twitter zeigte sich anfänglich optimistisch und verlinkte sogar auf den Account des Nutzers.

Einer der dort erwähnten Kläger fand dies jedoch alles andere als komisch. Der britische Fußballer Ryan Giggs setzte seinen Anwalt auf Twitter an. Es sollte herausgefunden werden, wer sich hinter dem Account verbirgt. Sein Anwalt hat versucht, vor einem britischen Gericht die Herausgabe der Daten zu erwirken. Da das Urteil jedoch in den USA ohne Bestand ist, hat Twitter bisher nicht darauf reagiert.

Bis man diesen Formfehler ausbügelt hat, sollte man den Blick auf ein neues Urteil aus den USA werfen. Dort haben Vertreter des Stadtrats des britischen Städtchens South Tyneside gegen Twitter geklagt. Man war bei der Wahl des Gerichtsstandortes also weit cleverer. Sie wollten ebenfalls herausfinden, wer sich hinter einem Twitter-Account verbirgt, der sich "verleumderisch" über den Stadtrat äußert.

Das Gericht gab den Forderungen der Kläger statt, nachdem diese dargelegt hatten, dass es hier um Verleumdung geht. Das Urteil wird als Grundsatzentscheidung betrachtet, die verdeutlicht, dass Twitter-Nutzer sehr wohl für alles zur Rechenschaft gezogen werden können, was sie über ihren Account veröffentlichen. Twitter hat sich bisher nicht gegen die gerichtliche Anordnung zur Wehr gesetzt.

Quelle : www.gulli.com

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Twitter bald mit direktem Foto-Upload
« Antwort #157 am: 02 Juni, 2011, 12:56 »
Der Microblogging-Dienst Twitter hat angekündigt, dass die Nutzer bald nicht nur Texte, sondern auch Bilder in den Tweets posten können. "In den nächsten Wochen" werde dieser Service freigeschaltet. Als Hosting-Partner hat sich Twitter den Anbieter photobucket ins Boot geholt.

Bald sei es auch möglich, mit Smartphones geschossene Fotos direkt aus der offiziellen App zu twittern, versichterte der Service. Wer Bilder auf Twitter postet, muss sich bislang mit externen Anbietern wie Twitpic behelfen. Gerade Twitpic machte kürzlich mit seltsamen AGB-Änderungen negative Schlagzeilen.

Quelle : www.heise.de

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Facebooks Gesichtserkennung schreckt Datenschützer auf
« Antwort #158 am: 09 Juni, 2011, 10:08 »
Die Aktivierung der Gesichtserkennung für Fotos auf dem Social Network Facebook hat für Unruhe gesorgt. Die Aritikel-29-Gruppe der EU-Datenschutzbeauftragten will die neue Funktion hinsichtlich möglicher Verletzungen der Privatsphäre der Nutzer prüfen, sagte eines ihrer Mitglieder, der Luxemburger Gerard Lommel laut einem Bericht der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Auch wollten sich Datenschützer in Großbritannien und Irland der Sache annehmen, Bürgerrechtler in den USA sich bei der Handelsaufsicht Federal Trade Commission beschweren.

Am Dienstag war bekannt geworden, dass Facebook die seit Dezember 2010 den USA getestete Gesichtserkennung flächendeckend einführt; sie dient dazu, User beim Upload von Bildern auf eventuell abgebildete Personen aus ihrem Freundeskreis hinzuweisen und sie aufzufordern, diese Personen zu kennzeichnen. Die Nutzer wurden über diese Aufforderungsfunktion nicht gesondert informiert; wenn sie die Funktion bei Abbildern von ihnen selbst nicht angewendet haben wollen, müssen sie dies in den Privatsphäre-Einstellungen festlegen. Offenbar nach einem Hinweis im Weblog des Sicherheitsdienstleisters Sophos auf für Nutzer unbemerkt geänderte Privatsphäre-Einstellungen hat das Facebook-Management eingeräumt, bei der Einführung der Gesichtserkennung nicht ausreichend transparent vorgegangen zu sein.

In diese Richtung ging Kritik des Hamburger Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar, der vergeblich auf datenschutzfreundliche Voreinstellungen gehofft hatte. Der FDP-Politiker Jimmy Schulz sieht die Funktion laut einem Bericht der Financial Times Deutschland als einen "ersten Schritt in Richtung Ende der Anonymität in der Öffentlichkeit". Facebook-Entwickler Justin Mitchell schrieb im Facebook-Blog, viele Nutzer hätten sich über die neue Funktion beschwert. Sie solle vor allem das Markieren von Freunden vereinfachen. Niemand müsse den Service nutzen, schließlich habe jeder die Möglichkeit, sie in den Privatsphäre-Einstellungen abzustellen.

Datenschützer reagieren auf die Technik der automatischen Zuordnung von Gesichtsbilder zu Namen schnell allergisch. Bei Facebook ist sie noch auf die "Freunde" beschränkt, die Datenschützer befürchten aber, dass mit der unkontrollierten Ausbreitung der Technik die Überwachung stark zunehmen könnte. Auch die Bundesregierung hatte sich bereits skeptisch geäußert. Wohl vor diesem Hintergrund hatte sich der Internetdienstleister Google Anfang April dazu genötigt gefühlt, Pläne für die Einführung eines Programms zur Gesichtserkennung für Mobiltelefone zu dementieren.

Dabei wäre Google heute bereits durchaus in der Lage, diese Technik anzubieten; im Zusammenhang mit der besonderen Aufmerksamkeit der Datenschützer nach der Affäre um die Sammlung von Daten aus privaten Funknetzen durch Autos, die Fotos für den Straßenansichtsdienst Street View sammeln, hatte der damalige Google-Chef die Einführung neuer Dienste auf den Prüfstand gestellt. Auch Adobe oder Apple bieten Software zur Gesichtserkennung an, allerdings – so wie Google in seinem Dienst Picasa – nur offline für die eigene Fotosammlung.

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Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, bedienen sich Polizeibeamte in Hamburg und in Nordrhein-Westfalen bei der Ermittlung von geblitzten Verkehrssündern immer öfter bei sozialen Netzwerken. Üblicherweise werden tadelige Autofahrer zur Gesichtskontrolle aufs Revier vorgeladen oder erhalten Besuch von einem Beamten, sollten sie abstreiten, die fotografisch festgehaltene Person zu sein. Bei Zweifeln an der Identität kommt den Beamten der enorme Datenbestand von Facebook & Co. zu Hilfe: Immer öfter gleichen die Dienststellen Blitzer-Fotos mit Persönlichkeitsprofilen im Internet ab; der Datenschutz greift wegen der freien Zugänglichkeit der Daten nicht, das Verfahren ist also rechtlich zulässig. Frank Häcker vom Deutschen Anwaltsverein meinte gegenüber der Mopo: “Wer Bilder mit Namen in sozialen Netzwerken hinterlegt, ist datenschutzrechtlich ausgeliefert.“

Das wurde der Mopo zufolge einem BMW-Fahrer zum Verhängnis, der auf der Autobahn A1 in der Nähe von Münster ein vor ihm befindliches Fahrzeug durch dichtes Auffahren bedrängte und so den Verkehr gefährdete. Trotz eines von der Polizei gefertigten Fotos wollte der Hamburger ein Bußgeld über 400 Euro und vier Punkte in der Verkehrssünderdatei nicht akzeptieren. Als er zur Begründung anführte, dass nicht feststehe, wer den Wagen zur fraglichen Zeitpunkt fuhr, rief die Polizei einfach sein Facebook-Profil auf und verglich das dort eingestellte Portraitbild mit dem auf der Autobahn entstandenen, worauf hin der Anwalt des Dränglers seinen Einspruch zurückziehen musste.

Quelle: www.heise.de
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Spam aus dem sozialen Netz
« Antwort #160 am: 16 Juni, 2011, 15:44 »
Nicht nur Facebook pflegt einen lässigen Umgang mit den Daten seiner Mitglieder, das soziale Netzwerk Netlog treibt es noch viel bunter. Es saugt aus anderen Konten Adressen ab und nutzt sie zur viralen Verbreitung von Einladungen. Wer hier einmal in die Falle tappt, hat große Probleme, die Mailmaschine wieder abzustellen – und riskiert einen immensen Imageschaden.

In den vergangenen Wochen liefen mehrmals Wellen mit solchen Netlog-Einladungen in den Postfächern der Redaktion ein. Wir schauten uns den Dienst daraufhin etwas näher an. Das Ergebnis bringt ein Online-Artikel in c't-Hintergrund:

    Netlog: Datensammler und Mail-Schleuder

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Facebook sperrt Digikam&Co aus
« Antwort #161 am: 28 Juni, 2011, 16:29 »
Wie diversen Fehlermeldungen auf der Seite des KDE-Projektes entnommen werden kann, hat der Betreiber von Facebook den Zugang zu seinem Dienst mittels der KIPI-Schnittstelle gesperrt. Darüber hinaus seien auch alle Fotos entfernt worden, die in der Vergangenheit über KIPI auf die Plattform hochgeladen wurden.

Das »KDE Image Plugins Interface« (KIPI) stellt eine Schnittstelle dar, die Fremdanwendungen zahlreiche Funktionen zur Bearbeitung von Bildern zur Verfügung stellt. Die Lösung wird unter anderem von Digikam, KPhotoAlbum und Gwenview verwendet und stellt einen integralen Teil der Funktionalität der Applikationen dar. Unter anderem bietet sie auch die Möglichkeit, mittels eines Export-Moduls Bilder an Internetdienste wie Flickr, Picasa oder Facebook zu übertragen.

Eine böse Überraschung mussten Anwender allerdings gestern erfahren, als Facebook sich weigerte, die Bilder der KIPI-Nutzer zu akzeptieren. Als Grund nannte Gwenview einen falschen Schlüssel. Doch nicht nur das Hinzufügen von neuen Inhalten war blockiert, sondern auch bereits vorhandene Bilder wurden entfernt, sofern sie unter Zuhilfenahme von KIPI hochgeladen wurden.

Den Grund für die Entfernung und die Weigerung der Annahme weiterer Inhalte stellt die Sperrung des Schlüssels von KIPI dar. Warum es gerade KIPI traf, ist nicht bekannt. Wie Eugene Zarakhovsky, Entwickler bei Facebook, allerdings schreibt, habe ein neues Sicherheitssystem kürzlich seine Arbeit aufgenommen und eine Reihe von Schlüsseln gesperrt, die im Verdacht stehen, Spam zu vertreiben. Denkbar ist deshalb, dass Spam-Vertreiber den öffentlich sichtbaren Schlüssel von KIPI für ihre Zwecke zweckentfremdet haben und jener nun als ungültig erklärt wurde.

Zarakhovsky versichert, dass Inhalte lediglich ausgeblendet und nicht gelöscht wurden. Nach einer Überprüfung sollen sie wieder auf der Plattform öffentlich zugänglich gemacht werden. Das Grundproblem bleibt allerdings bestehen: Der in KIPI eingebundene und von den Betreibern als geheim eingestufte Schlüssel steht im Quellcode offen und kann von Fremdanwendungen zweckentfremdet werden. Betroffen sind davon nicht nur Facebook-Nutzer, sondern auch Anwender anderer Plattformen, die einen Schlüssel für die Authentifizierung nutzen.

Vor möglichen Unannehmlichkeiten sind allerdings auch Anwender anderer Applikationen nicht gefeit. Denn sobald ein bestimmter Schlüssel für ungültig erklärt wurde, wird die komplette Applikation in Sippenhaftung genommen. Im Falle von Facebook geht die Sperrung gar bis zur Entfernung aller Inhalte.

Quelle : www.pro-linux.de

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Google+: Googles Angriff auf Facebook
« Antwort #162 am: 29 Juni, 2011, 09:15 »
Beobachter hatten lange bereits eine Antwort von Google auf den riesigen Erfolg von Facebook gewartet. Nu wurde er im Google Blog vorgestellt: Google+ besteht aus mehreren Elementen, die ineinandergreifen: +Circles steht für die verschiedenen Freundes-, Kollegen- und Bekanntenkreise, denen man angehört - und die viele Surfer nach Ansicht von Google mit bestehenden sozialen Netzwerk zu sehr vermischen (obwohl es zum Beispiel mit Facebook-Gruppen die Mittel zur Trennung gibt). +Circles - im Dienst offensichtlich durch Kreise repräsentiert - soll helfen, die sozialen Sphären des Surfers beim Veröffentlichen von Statusmeldungen schärfer voneinander zu trennen. Man startet bei Google+ nicht bei null, sondern importiert die Adressdaten aus dem persönlichen Adressbuch bei Google.


+Sparks soll dem Benutzer als eine Art personalisierter News-Aggregator Stoff zu den Themen liefern, die ihn interessieren - sozusagen als Input für +Circles: "Fügt einfach eure Interessen hinzu, und ihr habt immer etwas zum Anschauen, Lesen und Teilen". In +Huddle trifft man sich zum Textchat, bei +Hangouts zum browserbasierten Videochat. Natürlich gibt es bereits auch eine +Mobil-App für Android-Geräte, mit der Teilnehmer zum Beispiel Handy-Fotos hochladen und ihren Standort mitteilen können.

Bislang konnte Google, bei allem Erfolg im Suchmaschinengeschäft, keinen wirklichen Erfolg bei sozialen Netzwerken verzeichnen. Das eigene Netz, Orkut, ist zwar in bestimmten Regionen erfolgreich, etwa in Brasilien, weltweit rennt Facebook Google mit nehr als 700 Millionen Nutzern davon. Google hat zwar bereits erste Schritte hin zu "sozialeren" Diensten gemacht, etwa mit der sozialen Suche, die Vorstellung von Google+ scheint aber der lange erwartete große Schlag zu sein - auch wenn sich viele User sicher erst an das Konzept gewöhnen müssen und es auch für einen Giganten wie Google schwer wird, mit einem neuen Ansatz gegen das vorherrschende Social Network zu reüssieren.


Google+ befindet sich derzeit im geschlossenen Testbetrieb; Google will neue Benutzer nach und nach einlassen, weist aber darauf hin, dass sich der Dienst noch im Betabetrieb befindet und noch Ecken und Kanten aufweist. Aber selbst wer eine der seltenen Einladungen für diesen Testbetrieb ergattert, hat derzeit Schwierigkeiten, in das System zu kommen: Man wird von der Fehlermeldung begrüßt, die Kapazitäten der Systeme seien derzeit ausgeschöpft, man solle es später noch einmal versuchen. Marcus Schwarze von der Rhein-Zeitung berichtet in seinem Blog von ersten Eindrücken.

Quelle : www.heise.de

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Facebook soll In-Browser Videochat präsentieren
« Antwort #163 am: 02 Juli, 2011, 16:36 »
In dieser Woche kündigten die Betreiber des weltgrößten Social Networks für die kommende Woche etwas Fantastisches an. Inzwischen wurde auch eine offizielle Einladung für diese Veranstaltung versendet.

Das Online-Portal 'Techcrunch' will schon jetzt genau wissen, um welche Produktvorstellung es sich handelt. In dem veröffentlichten Artikel beruft man sich auf die Angaben einer Person, die mit dem Sachverhalt vertraut sein soll. Angeblich geht es um einen Videochat, der sich direkt in den Browser integrieren lässt.


Die Anwender werden dieses neue Feature wie bereits angesprochen über den jeweiligen Browser verwenden können. Das Produkt selbst soll auf Skype aufsetzten, wie das Online-Portal in seinem Artikel berichtet. Gegenwärtig ist es noch unklar, ob die Installation einer zusätzlichen Anwendung notwendig sein wird.

Im Hinblick auf dieses Vorhaben sollen die Köpfe hinter Facebook mit den Entwicklern von Skype eng zusammenarbeiten. Schon in der Vergangenheit haben die Entwickler beider Unternehmen in verschiedenen Bereichen an gemeinsamen Projekten gearbeitet. Gemeint ist damit unter anderem die Anbindung des Social Networks direkt in den VoIP-Client Skype.

Sollte es zu dieser Zusammenarbeit kommen, so könnte dies unter Umständen einen deutlichen Zuwachs der Anwendermasse für Skype bedeuten. Immerhin verfügt Facebook über mehr als 750 Millionen aktive Nutzer. Skype kommt hingegen auf 170 Millionen Anwender.

Quelle : http://winfuture.de

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Facebook sperrt den Friend Exporter
« Antwort #164 am: 05 Juli, 2011, 13:04 »
Das hat ja nicht lange gedauert. Facebook hat den Friend Exporter blockiert. Mit dieser Erweiterung konnte man alle Kontakte bei Facebook exportieren und diese bei Google+ einfügen. Während es Facebook in der Vergangenheit den Benutzern immer einfach machte, Freunde zu Facebook zu bringen, wird der umgekehrte Weg künstlich erschwert: die offenen E-Mail-Adressen wurden kurzerhand aus den Profilen entfernt.



Bin mal gespannt, was im Kampf Google+ vs. Facebook noch so passiert. Offiziell ist Facebook auf der sicheren Seite (könnte man meinen), denn das Sammeln von Informationen verstößt offiziell gegen die Facebook’schen Regeln: “You will not collect users’ content or information, or otherwise access Facebook, using automated means (such as harvesting bots, robots, spiders, or scrapers) without our permission.”

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