Autor Thema: EADS, Staatseinstieg durch die Hintertür?  (Gelesen 639 mal)

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Offline spoke1

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EADS, Staatseinstieg durch die Hintertür?
« am: 28 Oktober, 2006, 14:25 »


Die Bundesregierung und DaimlerChrysler haben offenbar eine Lösung im Streit um einen möglichen Staatseinstieg beim Luft- und Raumfahrtkonzern EADS gefunden. Favorisiert wird ein Modell, das unter privater Führung steht und trotzdem den deutschen Einfluss bei der Airbus-Mutter EADS sichert.

Düsseldorf - Es soll zwar keine direkten Anteilskäufe an der Airbus-Muttergesellschaft EADS Chart zeigen durch die bundeseigene KfW-Bankengruppe geben. Stattdessen werde die indirekte Beteiligung eines privat geführten Investitionskonsortiums unter Mitwirkung eines kleineren Anteils öffentlich-rechtlicher Banken angestrebt. Dies berichtet die "Wirtschaftswoche" vorab unter Berufung auf Informationen aus der Bundesregierung.


Kommt der Staatseinstieg? A380 in der Lackierhalle in Hamburg-Finkenwerder
Damit zeichne sich eine Lösung ab, die den deutschen Anteil an EADS unter privater Führung lässt, gleichzeitig aber eine stärkere Sichtbarkeit deutscher Interessen in "symbolisch politischer Form" ermöglicht, heiße es in der Bundesregierung.

"Die Gespräche über eine tragfähige Lösung bei EADS sind noch nicht abgeschlossen", so eine Regierungssprecherin am Freitag gegenüber manager-magazin.de. Man arbeite ohne Zeitdruck. Laut der Sprecherin koordiniert Jens Weidmann, wirtschaftspolitischer Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die Gespräche. Merkel werde "in nächster Zeit" mit den beiden Co-Chefs von EADS, Thomas Enders und Louis Gallois, sprechen. DaimlerChrysler und EADS wollten sich zu dem Bericht nicht äußern.

Hintergrund der Pläne für einen Einstieg des deutschen Staates bei EADS ist die Absicht von DaimlerChrysler, seinen EADS-Anteil von 22,5 Prozent um 7,5 Prozentpunkte abzubauen. Die Bundesregierung strebt an, diesen Anteil in deutschen Händen zu halten, um die Parität von Deutschland und Frankreich unter den Anteilseignern zu halten. Der französische Staat hält zusammen mit dem Medienkonzern Lagardère derzeit ebenfalls 22,5 Prozent an EADS.

Dem Magazinbericht zufolge wollen der Automobilkonzern DaimlerChrysler Chart zeigen und die Bundesregierung zur Umsetzung der skizzierten Lösung alte rechtliche Geschäftseinheiten nutzen, die seit der Gründung der EADS im Juli 2000 kein operatives Geschäft mehr betreiben, aber nicht aufgelöst wurden.

DaimlerChrysler hält heute seine Anteile an der EADS nicht direkt, sondern über die von ihr geführte Tochtergesellschaft Dasa AG, eine Tochter der DaimlerChrysler Luft- und Raumfahrt Holding (DCLRH), an der wiederum neben dem Automobilkonzern auch die Stadt Hamburg, die Familie Dornier und die Messerschmitt-Stiftung Anteile halten.


Quelle: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,445122,00.html
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Offline SiLæncer

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EADS testet Drohne
« Antwort #1 am: 27 Juli, 2009, 13:36 »
EADS hat erfolgreiche Tests mit der Drohne Barracuda durchgeführt. Der Barracuda absolvierte mehrere Aufklärungsflüge in Kanada. Das unbemannte Flugzeug ist ein Prototyp, der als Demonstrationsmodell für spätere Serienprodukte dient.

Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern European Aeronautic Defence and Space Company (EADS) hat erfolgreich ein unbemanntes Flugzeug (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) getestet. Die EADS-Drohne absolvierte mehrere Aufklärungsflüge in Kanada. Dabei sei es gelungen, ein Gesamtsystem mit Datenübertragung und Zielverfolgung zu testen, berichtet die Tageszeitung Financial Times Deutschland (FTD).


Unbemannter Aufklärer

Das düsengetriebene UAV mit der Bezeichnung Barracuda ist rund 8 Meter lang und hat eine Spannweite von etwa 7 Meter. Barracuda ist konzipiert als Aufklärungsflugzeug und mit Instrumenten wie Laser-Zielmarkierern, elektrooptischen und Infrarotsensoren ausgestattet.

Allerdings handelt es sich bei der Drohne lediglich um ein Demonstrationsmodell, das selbst nicht in die Serienfertigung gehen soll. Ihre Aufgabe ist es, den Kunden UAVs schmackhaft zu machen. Das spätere Serienmodell, der unbemannte Aufklärer Talarion, wird mit einer Spannweite von gut 28 Meter deutlich größer. Er soll in etwa vier Jahren zum ersten Mal starten.

EADS sieht sich in Europa vorn

EADS sei damit der erste europäische Luftfahrtkonzern, der ein großes düsengetriebenes UAV auf eine Aufklärungsmission geschickt habe, sagte EADS-Rüstungsvorstand Stefan Zoller der FTD. "Während andere noch zeichnen, fliegen wir schon." Ziel ist es, auf dem derzeit von US-Unternehmen beherrschten Markt für UAVs Fuß zu fassen.

EADS hatte Barracuda bereits 2006 im südspanischen San Javier getestet, seinerzeit allerdings ohne Sensoren und andere elektronische Nutzlast. Anders als die jetzigen Tests in Kanada verliefen diese weniger erfolgreich: Der Prototyp stürzte beim zweiten Flug ab.

Quelle : www.golem.de

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