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Eis-Satellit: "Cryosat" steht kurz vor dem Start
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Thema: Eis-Satellit: "Cryosat" steht kurz vor dem Start (Gelesen 1949 mal)
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SiLæncer
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Eis-Satellit: "Cryosat" steht kurz vor dem Start
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am:
08 Oktober, 2005, 14:59 »
In wenigen Stunden will die europäische Raumfahrtagentur Esa den Forschungssatelliten "Cryosat" ins All schießen. Der Trabant soll mit höchster Präzision messen, wie schnell das Eis an den Polen schmilzt.
Plesetsk - Wie schnell lässt der Klimawandel das Eis an den Polkappen verschwinden? Der europäische Radar-Satellit "Cryosat" soll diese Frage in den nächsten Jahren genau beantworten. Aus 720 Kilometern Höhe soll der Trabant mit seinem Radar-Altimeter mit bisher unerreichter Präzision die Dicke der Eisdecken vermessen. Am heutigen Samstag will die Esa den Satelliten mit einer umgerüsteten russischen SS-19-Atomrakete in den Orbit schießen. Der Start ist für 17.02 Uhr deutscher Zeit vom russischen Weltraumbahnhof Plesetzk, 800 Kilometer nördlich von Moskau, geplant.
Der vom Luft- und Raumfahrtkonzern EADS gebaute, 4,60 Meter lange und 2,34 Meter breite "Cryosat" soll Bilder und Daten von den schwer zugänglichen Polarregionen liefern. Hauptinstrument an Bord von "Cryosat" ist das Radaraltimeter "Siral", das die Dicke des Meereises und die die Oberflächenhöhe des Landeises in den Polregionen mit auf einen bis drei Zentimeter genau messen soll. Der 650 Kilogramm schwere Satellit, der 136 Millionen Euro gekostet hat, soll mindestens drei Jahre funktionieren.
"Cryosat" kann nach Angaben der EADS-Tochter Astrium auch helfen, "den Zusammenhang zwischen dem Abschmelzen des Polareises und dem Anstieg des Meeresspiegels genauer zu bestimmen". Ein besonderes Interesse gilt demnach den Rändern der großen Landeismassen in Grönland und der Antarktis. "Schmelzen diese Ränder ab, kann das Schmelzwasser die großen Meeresströmungen beeinflussen - mit unvorhersehbaren Folgen für das Weltklima."
Europäische Satelliten mit Radar-Instrumenten an Bord, wie etwa ERS-2 und Envisat, haben zwar schon große Datenmengen über das Eis an den Polen geliefert. Von den Rändern der Eisdecken konnten sie aber keine verlässlichen Messungen liefern.
Die Erderwärmung ist für die meisten Wissenschaftler eine Tatsache. Experten der Gruppe Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) gehen davon aus, dass sich die durchschnittliche Oberflächentemperatur auf der Erde im 20. Jahrhundert um 0,6 Grad Celsius erhöht hat. Modelle sagen eine weitere Erwärmung zwischen 1,4 und 5,8 Grad in den kommenden hundert Jahren voraus. Damit ist über kurz oder lang ein Abschmelzen der Polkappen und Gletscher wahrscheinlich, was zu einem Anstieg des Meeresspiegels von mehr als einem Meter führen würde.
Erst kürzlich haben Forscher des National Snow and Ice Data Center der USA (NSIDC) Alarm geschlagen, weil das Eis der Arktis sich nach ihren Daten drastisch vermindert. Die Fläche verringere sich derzeit um etwa acht Prozent pro Jahrzehnt. Ende September 2005 bedeckte das Eis nur noch 5,32 Millionen Quadratkilometer Wasser. Das sei die geringste Ausdehnung seit Beginn der Satellitenmessungen von 1978. Halte der aktuelle Trend an, könnten die arktischen Sommer bis zum Ende dieses Jahrhunderts eisfrei sein.
Den endgültigen Beweis für eine drohende Klimakatastrophe erwartet "Cryosat"-Chefwissenschaftler Duncan Wingham vom University College London nicht. Aber er erhofft sich zuverlässige Erkenntnisse, wie Wind, Schnee, Sonnenlicht und Erdwärme auf das Eis einwirken: "Es geht darum, die Physik des Eises verstehen."
Die nächsten Esa-Satelliten zur Erdbeobachtung nach "Cryosat" sind bereits in Bau. Ab 2006 soll GOCE das Schwerefeld der Erde erkunden. SMOS wird für Wetterforscher den Salzgehalt und Wasseraustausch der Meere ermitteln.
Quelle :
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ESA- Satellit abgestürzt
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Antwort #1 am:
08 Oktober, 2005, 20:32 »
Die "Cryosat-Mission" der Europäischen Raumagentur ESA ist nach russischen Angaben gescheitert. Der Klima-Satellit Cryosat sei verloren, sagte ein Sprecher der russischen Raumfahrtagentur in Moskau.
Der Satellit sei nach dem Start am Samstag auseinander gebrochen und ins Meer gestürzt. Ein Sprecher der russischen Raumfahrtbehörde sagte, ein Triebwerk habe nicht gezündet und der Satellit habe deswegen nicht die Umlaufbahn erreicht.
Der ESA-Satellit war um 17.02 Uhr (MESZ) mit einer Rockot-Rakete vom russischen Weltraumbahnhof Plesezk, 800 Kilometer nördlich von Moskau, gestartet, anschließend war der Kontakt abgebrochen.
Es sei nicht gelungen, einen Kontakt zu dem Satelliten herzustellen, sagte ein ESA-Sprecher in Paris. Der Satellit sollte nach den ursprünglichen Planungen rund anderthalb Stunden nach dem Start in einer Erdumlaufbahn ausgesetzt werden.
Mit der Cryosat-Mission wollten Wissenschaftler das Abschmelzen der Polkappen erforschen. Mindestens drei Jahre lang sollte der Radar-Satellit aus 720 Kilometern Höhe Präzisionsbilder von den schwer zugänglichen Polarregionen zur Erde schicken. CryoSat wurde vom Luft- und Raumfahrtkonzern EADS gebaut. Der 650 Kilogramm schwere Satellit kostete 140 Millionen Euro.
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"Cryosat"-Absturz: Katzenjammer bei der Esa
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Antwort #2 am:
09 Oktober, 2005, 15:59 »
Die Esa muss einen fast 140 Millionen Euro schweren Fehlschlag hinnehmen. Der Polarsatellit "Cryosat" ist nach einem zunächst reibungslosen Start abgestürzt. Forscher hatten große Hoffnungen in die Sonde gesetzt.
Mit dem Absturz einer russischen Trägerrakete kurz nach dem Start ist am Wochenende die Esa-Mission "Cryosat" zur Erforschung der polaren Eismassen gescheitert. Der Fehlschlag wirft das ambitionierte Umweltbeobachtungsprogramm der Europäer zurück.
Auf den ersten Blick hatte alles nach einem Bilderbuchstart ausgesehen. Pünktlich um 17.02 Uhr deutscher Zeit hatte die Trägerrakete vom Typ "Rockot" im russischen Raumfahrtzentrum Plesetsk abgehoben.
Pfeilschnell verschwand der 29 Meter lange Koloss nach wenigen Sekunden in den niedrigen Wolken. Gegen 18.30 Uhr aber wurden die Gesichter im Darmstädter Esa-Kontrollzentrum zusehends länger. Denn eigentlich hätte zu diesem Zeitpunkt der Satellit die Umlaufbahn erreichen und sich per Funk melden sollen.
Doch das Signal von "Cryosat" blieb aus. Wie die Esa mitteilte, war die "Rockot" offenbar wenige Minuten nach dem Start vom Kurs abgekommen und ins Polarmeer gestürzt. Auslöser war vermutlich ein Fehler im Flugkontrollsystem der Rakete.
Mike Rast, Experte für die Esa-Erdbeobachtung in Darmstadt, reagierte maßlos enttäuscht. "Wir Wissenschaftler bedauern diesen Verlust", sagte Rast. "Man muss sich Gedanken machen, wie wir diese Mission ersetzen können." Alle Experten betonen die Bedeutung der "Cryosat"-Mission für die Klimaforschung.
Wichtige Daten bleiben aus
Der Zustand der bis zu 4,3 Kilometer dicken Eisschicht an den Polkappen gilt als Schlüssel für die Entwicklung des Weltklimas. Sollten die Eisschichten über Grönland und der Antarktis in den kommenden Jahrzehnten abschmelzen, müsste die Menschheit mit einem dramatischen Anstieg der Meeresspiegel und einer sich rapide erwärmenden Atmosphäre rechnen.
Messungen an Ort und Stelle hätten in den vergangenen Jahren immer nur stichprobenartige Daten erbracht, erklärt Jan Lieser vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung. Von "Cryosat" hatten sich die Wissenschaftler erstmals umfassende Informationen erhofft. Denn der Satellit war mit einem speziellen Radarsystem ausgestattet, dass es erlaubt hätte, nicht allein die Fläche, sondern auch das Volumen der polaren Packeismassen auf einen bis drei Zentimeter genau zu erfassen. Mit diesen Daten sollte es gelingen, bestehende Modelle für die künftige Entwicklung des Weltklimas entscheidend zu verbessern.
Herber Rückschlag für die Esa
Die bislang vorliegenden Daten über das polare Packeis sind widersprüchlich. Das auf dem Meer schwimmende Eis schwindet rapide. Noch in diesem Jahrhundert, glauben Experten, könnte es in der Arktis eisfreie Sommer. Die auf Land liegende Eismasse hat sich dagegen in den letzten Jahren seltsamerweise vermehrt, zumindest in der Antarktis. Wie die Esa berichtete, nahm der Eispanzer am Südpol von 1992 bis 2003 um schätzungsweise 45 Milliarden Tonnen zu.
Doch der Absturz von "Cryosat" ist nicht nur für die Klimaforscher, sondern auch für die Planer der europäischen Raumfahrtagentur ein herber Verlust. "Cryosat" war der erste einer ganzen Serie vergleichsweise kleiner, spezialisierter und preiswerter Umweltsatelliten, welche die Esa in den kommenden Jahren ins All schießen wollte. Die Kosten der "Cryosat"-Mission lagen inklusive des 650 Kilogramm schweren Satelliten, der Rakete, der Betriebskosten und der Datenauswertung bei 136 Millionen Euro.
Wie es mit dem Esa-Programm "Living Planet" nun weiter gehen soll, ist unklar. Denn die Satelliten GOCE zur Untersuchung des Erdmagnetfelds und SMOS zur Erforschung des globalen Wasserhaushalts sollten 2006 und 2007 ebenfalls an Bord von "Rockot"-Raketen starten. Nach dem Fehlschlag vom Wochenende könnte es zu Verzögerungen kommen.
Nun soll eine Untersuchungskommission die genaue Absturzursache klären, sagte Wjatscheslaw Dawidenko, Sprecher der russischen Raumfahrtagentur. Alle Missionen der Trägerraketen vom Typ "Rockot" seien ausgesetzt worden, bis die Untersuchung ein Ergebnis hervorbringe. Der Konstrukteur der Rakete, das russische Raumfahrtzentrum Chrunitschew, habe sich bereits bei der Esa entschuldigt. Die "Rockot"-Raketen sind umgerüstete SS-19-Interkontinentalraketen sowjetischer Bauart.
Raketenstufe versagte
Wie sich laut Esa herausstellte, hatte die erste Raketenstufe noch ohne Probleme funktioniert. Die Zweitstufe habe bis zum Zeitpunkt der geplanten Abschaltung des Haupttriebwerks ebenfalls normal gearbeitet. Das Ausbleiben eines Befehls des Bordflugkontrollsystems habe dann jedoch zur Folge gehabt, dass das Triebwerk weiter feuerte, bis der Treibstoff ausging. Die zweite Stufe sei nicht abgetrennt worden, weshalb die beiden oberen Stufen und der Satellit in einem vorausberechneten Gebiet nördlich von Grönland ins Meer gestürzt seien.
Das Scheitern von "CryoSat" ist der härteste Fehlschlag für die Esa seit Jahren. Den letzten großen Misserfolg hatte die Raumfahrtagentur mit ihrem Mars-Landegerät "Beagle 2" hinnehmen müssen. Die 65 Millionen Euro teure Sonde war Ende 2003 bei der Landung auf dem Roten Planeten zerschellt. Der dazugehörige Orbiter "Mars Express" erfüllte allerdings alle Erwartungen. Auch andere seitdem gestartete Raumfahrtmissionen der Europäer wie die "Huygens"-Sonde zum Saturn-Mond Titan verliefen erfolgreich.
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ESA will neuen Polarforschungs-Satelliten starten
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Antwort #3 am:
11 Oktober, 2005, 11:18 »
Trotz Absturzes ihres Klimaforschungssatelliten Cryosat will die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) das Projekt nicht aufgeben. "Wir werden alles tun, um einen zweiten Start hinzukriegen", sagte die Sprecherin Jocelyne Landeau lat dpa. Die ESA werde sich außerdem offiziell bei der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos darüber beschweren, dass man erst Stunden nach dem Absturz informiert worden sei.
Die Raumsonde war kurz nach dem Abheben von Plessezk (Russland) am Samstag wahrscheinlich in die Lincoln-See nordöstlich Grönlands gestürzt. Zunächst sah zwar alles nach einem glatten Start aus: Am Sonnabend um 17.02 Uhr hob eine "Rockot"-Trägerrakete am russischen Raumbahnhof Plesetsk, etwa 800 Kilometer nördlich von Moskau, mit dem europäischen CryoSat-Satelliten an Bord ab. Doch dann schaltete sich anscheinend das Haupttriebwerk der zweiten Raketenstufe auf Grund eines Onboard-Kommunikationsfehlers nicht wie vorgesehen ab und brannte bis zum Aufbrauchen des Treibstoffs weiter. Auch die Oberstufe der Rakete sei nicht planmäßig von der zweiten Stufe abgetrennt worden, hieß es.
Bei der 136 Millionen Euro teuren Mission sollte Cryosat drei Jahre lang die Eisdicke an Nord- und Südpol messen, um Daten zum Verständnis des globalen Klimawandels zu sammeln. Gebaut wurde Cryosat von der EADS-Astrium GmbH in Friedrichshafen am Bodensee; bei der IABG wurde der Satellit getestet.
Eine Wiederholung des Projektes soll nun durch finanzielle Umschichtungen ermöglicht werden, sagte die ESA-Sprecherin. Mit der Finanzierung sollen sich demnächst die ESA-Mitglieder beschäftigen. Zusätzliche Mittel könnten jedoch dafür nicht bereitgestellt werden. "Der Bedarf (für einen solchen Satelliten) ist da", betonte Landeau. Sie ließ offen, wann es zu einem erneuten Start kommen könne. Ein Duplikat von Cryosat gibt es nicht; der Neubau soll allerdings auf Grund der vorliegenden Pläne und der gesammelten Erfahrungen nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen wie bei der ersten Sonde.
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Cryosat-Absturz aufgeklärt
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Antwort #4 am:
28 Oktober, 2005, 13:26 »
Die Ursache des Absturzes des Satelliten Cryosat ist nun auch offiziell geklärt. Wie die europäische Weltraumagentur ESA dem britischen Sender BBC mitteilte, kommt die russische Untersuchung zu dem Schluss, dass ein Software-Fehler des bordeigenen Flugkontrollsystems der neu konstruierten und zusätzlich eingefügten oberen Raketenstufe schuld an dem Desaster war. Die eigentliche Rockot-Rakete habe dagegen einwandfrei funktioniert und sei daher von offizieller Seite auch für weitere Starts freigegeben worden. Der Betreiber Eurockot will die Untersuchungsergebnisse in der kommenden Woche durch eigene Experten überprüfen lassen.
Der Forschungssatellit Cryosat, der die Veränderung der polaren Eismassen überwachen sollte, war am 8. Okober vom sibirischen Raumbahnhof Plesetsk an Bord einer umgebauten russischen Atomrakete vom Typ SS-19 gestartet. Kurz darauf schaltete sich das Triebwerk der zweiten Raketenstufe ohne ersichtlichen Grund ab, weshalb sich die dritte Stufe nicht von der zweiten trennen konnte. Die Rakete stürzte daraufhin samt dem rund 135 Millionen Euro teuren Satelliten ins nördliche Eismeer.
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Anflug auf Itokawa abgebrochen
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Antwort #5 am:
20 November, 2005, 14:48 »
Die spektakuläre Landung einer Raumsonde auf dem Kometen Itokawa ist vorerst fehlgeschlagen. Wie die japanische Raumfahrtbehörde Jaxa nach einer Auswertung der übertragenen Daten bekanntgab, hatte der japanische Forschungssatellit Hayabusa in nur 17 Metern Entfernung von der Oberfläche des Kometen aus bislang nicht bekannten Gründen den Landeanflug abgebrochen. Nicht das erste Problem auf der Mission: Anfang der Woche wurde bekannt, dass die Raumfahrtbehörde den Kontakt zu einem Roboter verloren hatte, der die Oberfläche des Kometen erkunden sollte.
Der 2003 gestartete Satellit soll eine Materialprobe entnehmen und bis 2007 zur Erde zurückbringen. Da die Anziehungskraft des Kometen nur ein Hunderttausendstel der Erdanziehung beträgt, sollte Hayabusa den Kometen nur kurz touchieren, eine Stahlkugel in den Kometen schießen und die aufspritzenden Partikel mit einem Saugrohr einsammeln.
* Mehr in Technology Review aktuell: Landung auf Kometen gescheitert
Quelle und Links :
http://www.heise.de/newsticker/meldung/66426
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Landung auf Asteroiden Itokawa doch geglückt
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Antwort #6 am:
23 November, 2005, 17:35 »
Der japanische Forschungssatellit Hayabusa ist am Sonntag entgegen ersten Meldungen doch auf dem Asteroiden Itokawa gelandet. Dies teilte am heutigen Mittwochabend japanischer Ortszeit die japanische Raumfahrtbehörde Jaxa mit. Am Sonntag hatte sie nach ersten Datenauswertungen noch erklärt, der Landeversuch sei fehlgeschlagen. Allerdings hat der Satellit bei seinem Touch-down nicht wie geplant eine Bodenprobe entnehmen können.
Da die Anziehungskraft des Asteroiden nur ein Hunderttausendstel der Erdanziehung beträgt, sollte die Sonde Hayabusa den Planetoiden nur kurz touchieren, eine Stahlkugel in den Kometen schießen und die aufspritzenden Partikel mit einem Saugrohr einsammeln. Die Sonde soll nun eine halbe Stunde anstatt wie geplant eine Sekunde auf Itokawa verharrt haben. Die Jaxa will am Donnerstag, den 24. November, entscheiden, ob am 25. November – wie bisher geplant – ein weiterer Anflug auf den Asteroiden unternommen werden soll.
Sollte die jetzige Analyse Bestand haben, könnte die Jaxa einen der größten Erfolge ihrer Geschichte feiern. Der 2003 gestartete Hayabusa soll als erstes Raumfahrzeug auf einem Asteroiden landen, eine Materialprobe entnehmen und bis 2007 zur Erde zurückbringen. Die USA hatten 2001 bisher nur einen Hinflug zu einem Asteroiden zustande gebracht. Von dem Projekt erhofft sich die Jaxa internationale Anerkennung als Weltraummacht und Erkenntnisse über die Entstehung des Sonnensystems. Der nach dem Pionier des japanischen Raketenbau Hideo Itokawa benannte Himmelskörper soll aus der Anfangszeit des Sonnensystems stammen.
Nach der Ankunft am fast 300 Millionen Kilometer entfernten kartoffelförmigen, knapp 700 Meter langen Himmelskörper gab es jedoch zunächst Rückschläge. Ein erster Landeanflug Anfang November wurde abgebrochen, weil die Suche nach einem geeigneten Landeplatz schwieriger war als erwartet. Danach scheiterte der Abwurf der Robotersonde Minerva.
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Zweiter Anflug auf Asteroiden erfolgreich
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Antwort #7 am:
26 November, 2005, 11:20 »
Die japanische Sonde Hayabusa ist am Sonnabend morgen japanischer Zeit ein zweites Mal auf dem Asteroiden Itokawa gelandet und hat diesmal höchstwahrscheinlich erfolgreich eine Bodenprobe entnommen. Dies teilte die japanische Raumfahrtagentur Jaxa mit. Anders als bei der ersten Landung vorigen Sonntag hat die 2003 gestartete Sonde bei ihrem nur wenige Sekunden dauernden Bodenkontakt wie geplant eine kleine Metallkugel in die Oberfläche geschossen. Ob dabei wirklich aufspritzendes Boden-Material mit dem Sammelrohr in den Probenbehälter gesaugt werden konnte, will die Jaxa bis heute abend nach Auswertung der Daten klären. Letzte Gewissheit über den Erfolg dieses Missionsteils werden die Wissenschaftler jedoch erst nach der Rückkehr Hayabusas zur Erde im Jahr 2007 erlangen.
Sollte sich die Meldung bestätigen, hätte die Jaxa Raumfahrtgeschichte geschrieben. Hayabusa, zu deutsch Falke, ist die erste Sonde, die zu einem Asteroiden reist, landet, eine Bodenprobe entnimmt und zur Erde zurückkehrt. Den bisherigen Rekord hielten die USA mit einem einfachen Hinflug zum Asteroiden Eros vor vier Jahren.
* Mehr in Technology Review aktuell: Noch einmal mit Gefühl
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"Hinode"- Mission: Weltraum- Teleskop nimmt wilde Sonne ins Visier
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Antwort #8 am:
28 Dezember, 2006, 19:52 »
Der Sonnengucker fliegt - und seine drei Instrumente funktionieren. Jetzt wollen Forscher der Sonne mit den Daten des japanischen Satelliten "Hinode" ihr Geheimnis entreißen: Woher stammt die Kraft für die wilden Ausbrüche und die Hitze in der Atmosphäre des Zentralgestirns?
Er ist der erste Satellit, der die Stärke und die Richtung des Magnetfeldes der Sonne messen kann - "Hinode" nimmt seine Arbeit auf. Ende September wurde der japanische Forschungssatellit gestartet. Seitdem umkreist er die Erde in einer Umlaufbahn, die es ihm erlauben soll, die Sonnen neun Monate lang ununterbrochen im Blick zu behalten.
Jetzt meldet das Team internationaler Wissenschaftler und Ingenieure, das "Hinodes" Instrumente kalibriert und getestet hat: Es kann losgehen. "Und nebenbei hat uns die Erprobung einige bemerkenswerte Aufnahmen der Sonne beschert", sagte John Davis, "Hinode"-Projektwissenschaftler der US-Raumfahrtbehörde Nasa. "Diese ersten Bilder geben uns einen faszinierenden Ausblick darauf, was uns bevorsteht, wenn Ende Dezember die wissenschaftliche Phase der Mission begonnen hat."
Forscher aus Europa, Japan und den USA warten auf die Daten der drei Hauptinstrumente an Bord von "Hinode" (japanisch für Sonnenaufgang): einem optischen Teleskop, einem Röntgenteleskop und einem Spektrometer für ultraviolettes Licht. Aus der Kombination dieser drei Beobachtungsarten erhoffen sich Sonnenforscher Aufschlüsse über noch ungeklärte Abläufe an der Oberfläche der Sonne, die zu ihren heftigen Ausbrüchen führen. Die Nasa spricht gar von "neuen Aufschlüssen über unsere gewalttätige Sonne".
Höllenheiße Corona rätselhaft
Kurz vor Weihnachten hatte die japanische Raumfahrtbehörde Jaxa, Betreiberin von "Hinode", bereits bekannt gegeben: Das Röntgeninstrument XRT habe Temperaturen im Bereich von Millionen Grad Celsius in der Corona der Sonne gemessen. "Wie die äußere Atmosphäre der Sonne so stark aufgeheizt werden kann, ist nach wie vor ein Rätsel", teilte die Jaxa mit.
Die gewaltigen Ausbrüche der Sonne, sogenannte Protuberanzen, können Astronauten gefährden, Kommunikationssatelliten außer Kraft setzen und sogar zu Problemen bei der Energieversorgung führen: Der Materiesturm an der Sonnenoberfläche wirkt sich auf der Erde auf Stromleitungen aus - und kann sogar Pipelines schaden. Auch die beliebten Polarlichter sind Folgen von Plasmastürmen, die die Sonne ins Weltall schleudert: Ionisierte Teilchen sorgen beim Eindringen in die Atmosphäre für das bunte Leuchten.
Wie das äußert dynamische Magnetfeld, das die Kraft für dieses Toben liefert, sich aufbaut, wirkt und verändert, ist weitgehend ungeklärt. Darum soll "Hinode" jetzt Fotoaufnahmen und magnetische Karten der Sonnenoberfläche liefern. Das Spektrometer versorgt die Forscher zusätzlich mit Daten über die Geschwindigkeit des ausgestoßenen Sonnenmaterials, seiner Temperatur und Dichte. Durch "kontinuierliche, simultane Beobachtungen dieser spezifischen Sonneneigenschaften" (Davis) sollen die Zusammenhänge an der wilden Oberfläche des Zentralgestirns geklärt werden.
Quelle :
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Letzte Änderung: 28 Dezember, 2006, 20:45 von SiLencer
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NASA-Forschungssatellit stürzt in pazifischen Ozean
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Antwort #9 am:
24 Februar, 2009, 19:38 »
Drei Minuten nach dem Start ist heute ein NASA-Satellit mitsamt seiner Trägerrakete abgestürzt. Das "Orbiting Carbon Observatory" (OCO) startete um elf Uhr deutscher Zeit von der Air-Force-Basis Vandenberg in Kalifornien und fiel kurz vor der Küste der Antarktis in den Pazifik. OCO sollte aus 705 Kilometern Höhe die Verteilung von Kohlenstoffdioxiden in der Erdatmosphäre beobachten.
Das 273 Millionen Dollar teure OCO sollte die Verteilung des Kohlendioxids in der Atmosphäre messen.
Die NASA teilte mit, dass sich die Kapsel, die den Satelliten während des Flugs durch die Atmosphäre schützt, nicht im richtigen Moment von der Taurus-XL-Rakete löste. Die genaue Absturzursache soll nun ein NASA-Team klären.
OCO war als erster Satellit darauf ausgelegt, die Konzentration von Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre mit hochauflösenden Spektrometern zu untersuchen. Während der Missionsdauer von zwei Jahren wollten NASA-Forscher unter anderem herausfinden, welche natürlichen Prozesse vom Menschen produziertes Kohlendioxid absorbieren und ob diese Prozesse bei steigenden Emissionen eventuell stoppen oder sich sogar umkehren.
Im September 2001 war zum ersten Mal eine Taurus-Trägerrakete abgestürzt, sechs weitere Raketen konnten ihre Lasten erfolgreich im Orbit abliefern. Der nächste Start ist für November 2009 geplant.
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Klimaforschungssatellit CryoSat-2 verspätet sich - Launch erst 2010 geplant
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Antwort #10 am:
14 September, 2009, 16:51 »
Der Start des Erdbeobachtungssatelliten CryoSat-2 verzögert sich bis 28. Februar nächsten Jahres.
Ursprünglich sollte der CyroSat-2 im Dezember von Baikonur in Kasachstan ins All geschossen werden, wie die Europäische Weltraumorganisation ESA am Montag in München mitteilte.
Grund für die Verschiebung seien die begrenzten Kapazitäten in Baikonur. Der 720 Kilogramm schwere Satellit soll die Fläche und die Dicke der Eismassen an den Polen vermessen. Die Veränderung des Eises in Grönland und der Antarktis wirkt sich enorm auf das Weltklima aus.
Der Satellit soll mit seinem Radarsystem für mindestens drei Jahre Daten aus dem All auf die Erde schicken. Im Jahr 2005 war der Vorgänger CryoSat-1 kurz nach dem Start unweit des Nordpols ins Meer gestürzt. Die ESA gab wenige Monate später den Auftrag für einen Nachfolger. Gebaut wurde CryoSat-2 bei EADS-Astrium in Friedrichshafen.
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ESA schickt Satelliten zur Eis-Erforschung ins All
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Antwort #11 am:
19 Februar, 2010, 08:21 »
In wenigen Tagen will die Europäische Weltraumorganisation (ESA) den Satelliten "Cryosat" ins All schicken, der die Eisdicke an den Polkappen der Erde vermessen soll.
Der Raketenstart ist für den 25. Februar um 14.57 Uhr MEZ anberaumt. Dann soll eine russische Trägerrakete den Satelliten vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan in eine Umlaufbahn in 700 Kilometern Höhe befördern.
Der mit zwei Radarantennen ausgestattete Orbiter soll in den kommenden drei Jahren die Eisschichten am Nord- und Südpol genau vermessen, um so Rückschlüsse auf den vermuteten Klimawandel bzw. dessen Auswirkungen zu ermöglichen. Die Mission von "Cryosat" ist nach dem Start von "GOCE" und "SMOS" im vergangenen Jahr die dritte operationelle Erdforschungsmission der ESA. Eigentlich sollte "Cryosat" als erster starten. Der Raketenstart im Oktober 2005 war aber aufgrund eines Fehlers der Trägerrakete gescheitert und der 140 Millionen Euro teure Satellit beim Absturz zerstört worden.
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Rückschlag für Klimasatellit Cryosat-2
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Antwort #12 am:
20 Februar, 2010, 06:26 »
Probleme mit der ukrainischen Trägerrakete verhageln der ESA den Zeitplan für den europäischen Eisforschungssatelliten Cryosat-2. Der für nächste Woche vorgesehene Start musste abgesagt werden.
Der für nächsten Donnerstag geplante Start des ESA-Satelliten Cryosat ist kurzfristig verschoben worden. Verantwortlich für die Verzögerung ist nach ESA-Angaben die für die Trägerrakete zuständige ukrainische Firma. Sie hatte festgestellt, dass die eingeplante Treibstoffreserve für einen der Raketenantriebe eventuell nicht ausreicht. Ein neues Startdatum gebe es noch nicht, teilte die Europäische Weltraumorganisation ESA am Freitag in Paris mit.
Der rund 700 Kilogramm schwere Satellit Cryosat-2 soll die Fläche und die Dicke der Eismassen an den Polen der Erde vermessen. Die Veränderung des Eises in Grönland und der Antarktis wirkt sich enorm auf das Weltklima aus.
Die Cryosat-Mission musste bislang schon einige Rückschläge hinnehmen. Im Jahr 2005 war der Vorgängersatellit CryoSat-1 kurz nach dem Start unweit des Nordpols ins Meer gestürzt. Cryosat-2 sollte eigentlich schon 2009 starten. Begrenzte Kapazitäten am Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan verhinderten aber einen Start. Der von Astrium in Friedrichshafen gebaute Satellit soll mit seinem Radarsystem für mindestens drei Jahre Daten aus dem All auf die Erde schicken.
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"CryoSat-2": Neuer Klimasatellit startet Donnerstag zu eisiger Mission
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Antwort #13 am:
07 April, 2010, 08:50 »
Wie stark schmilzt das Eis an den Polen wirklich? Droht durch einen Meeresspiegelanstieg eine weltweite Katastrophe? Oder haben vielleicht doch die "Klimaskeptiker" recht, die derzeitige Veränderungen und Prognosen für halb so wild halten? Wissenschaftler aus aller Welt warten mit Spannung auf Daten, die in Kürze aus 720 Kilometern Höhe aus dem All kommen sollen. Auf dem russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan läuft der Countdown für eine der wichtigsten Weltraumexpeditionen der vergangenen Jahre.
An diesem Donnerstagnachmittag (8. April, 15.57 Uhr MESZ) soll der europäische Eisforschungssatellit "CryoSat-2" starten und mindestens drei Jahre lang die Dicke des Land- und Meereises auf den Zentimeter genau vermessen. "Wenn alles gut geht, haben wir in sechs Monaten die ersten Ergebnisse für die Wissenschaftler", sagt der Direktor für Erdbeobachtungsprogramme bei der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA, Volker Liebig.
"CryoSat-1" stürzte aufgrund eines Programmierfehlers ab
Diese Daten sollten eigentlich schon längst da sein. Bereits vor knapp fünf Jahren hatte die ESA einen Eisforschungssatelliten auf den Weg ins All geschickt. "CryoSat-1" stürzte am 8. Oktober 2005 jedoch aufgrund eines Programmierfehlers an der russischen Trägerrakete Rockot unmittelbar nach dem Start ab und landete im Nordpolarmeer. Der Schaden lag bei rund 100 Millionen Euro. Wie bei vielen anderen Wissenschaftsmissionen war der Satellit nicht versichert. Dieses Mal soll alles gut gehen. "Ich vertraue dem Launcher und den Kollegen", sagt Liebig optimistisch.
Forscher aus aller Welt warten sehnsüchtig auf den Start der Mission und die für die Klimaforschung wichtigen Daten. Die Veränderung des Eises in Grönland und der Antarktis wirkt sich enorm auf das Weltklima aus. "Für Klimaprognosen zählt nicht die Ausdehnung, sondern die Gesamtbilanz der Eismenge", beschreibt Wissenschaftler Heinz Miller vom "CryoSat"-Projektbüro am Alfred- Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) die Relevanz der Daten. "Es gibt einfach noch keine verlässlichen Zahlen zum Eiszuwachs oder -verlust."
Begrenzte Kapazitäten am Weltraumbahnhof Baikonur
Der von Astrium in Friedrichshafen gebaute Satellit "CryoSat-2" sollte eigentlich bereits im vergangenen Jahr starten. Begrenzte Kapazitäten am Weltraumbahnhof Baikonur machten diesen Plänen jedoch einen Strich durch die Rechnung - dann gab es wieder technische Probleme. Rund 140 Millionen Euro kostet nach Angaben der ESA die Mission. Allein der Auftrag an die Industrie schlug mit rund 75 Millionen Euro zu Buche. Das wichtigste "CryoSat"-Instrument ist ein Radar namens Siral. Mit ihm kann das Eis präzise und unabhängig von der Wetterlage und den Lichtverhältnissen abgetastet werden. Höhenunterschiede sollen sich mit einer Genauigkeit von ein bis drei Zentimetern ermittelt lassen.
"Das Projekt ist jetzt wahrscheinlich noch wichtiger als vor fünf Jahren", sagt Liebig. Die Entwicklungen in der Arktis, teilweise aber auch in der Antarktis seien dramatisch. Die Ausdehnung des Eises habe stärker abgenommen, als vom Weltklimarat IPCC zuletzt prognostiziert. Nun gelte es, auch die Dicke zu untersuchen.
Nach jüngsten Berechnungen von Wissenschaftlern könnte das arktische Meer schon in wenigen Jahrzehnten zur Sommerzeit von Schiffen durchquert werden. Computermodelle sagen bis zum Jahr 2080 ein drastisches Abschmelzen des Meereises im Nordpolargebiet in den Sommermonaten voraus. Die Auswirkungen dieser dramatischen Klimaveränderungen werden in einem der größten europäischen Forschungsprojekte untersucht - sein Name: "Damocles".
Quelle : SAT + KABEL
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Start von Eisforschungssatellit Cryosat-2 gelungen
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Antwort #14 am:
08 April, 2010, 18:32 »
Der europäische Eisforschungssatellit "Cryosat-2" ist in einem zweiten Anlauf vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan ins All geschossen worden.
Cryosat-2 hob um 15.57 Uhr MESZ (13.57 Uhr Weltzeit) an Bord einer vom internationalen Raumfahrtunternehmen Kosmotras betriebenen Dnepr-Trägerrakete ab, berichtet die Europäische Weltraumorganisation ESA. 17 Minuten später sei von der Bodenstation Malindi in Kenia das Signal zur Bestätigung der Trennung des Satelliten vom Träger gekommen.
Der Satellit Cryosat-2 tritt an die Stelle des ersten Cryosat-Satelliten, der 2005 aufgrund eines Fehlstarts verlorenging. Die Ziele der neuen Mission seien dieselben wie damals, nämlich die Messung von Veränderungen in der Dicke des Eispanzers über der Antarktis und Grönland und des relativ dünnen Eises, das in den Polarmeeren treibt.
"Wir wissen von unseren Radarsatelliten, dass die Ausdehnung der Eismassen zurückgeht, aber es besteht nach wie vor dringender Bedarf an Erkenntnissen darüber, wie sich ihr Volumen verändert", sagt Volker Liebig, der Direktor der ESA für Erdbeobachtungsprogramme. "Für diese Berechnungen brauchen die Wissenschaftler auch Angaben über die Dicke dieses Eises, und genau diese Angaben wird uns unser neuer Cryosat-Satellit liefern."
Mit dem Start von Cryosat-2 befindet sich laut ESA nun der dritte Erdforschungssatellit in der Umlaufbahn; zuvor waren im März 2009 die Mission zur Bestimmung des Schwerefelds und der stationären Ozeanzirkulation (GOCE) und im November 2009 die Mission zur Untersuchung der Bodenfeuchtigkeit und des Salzgehalts der Ozeane (SMOS) auf den Weg gebracht worden.
Um die Dicke von Eisschichten zu messen, führt Cryosat-2 einen Radar-Höhenmesser mit. Seine Hauptnutzlast, das Radar-Altimeter (SIRAL) soll die Dicke des Treibeises messen und Veränderungen in den Eisschichten an Land überwachen, insbesondere um die Ränder, wo sich Eisberge lösen.
Der von einem Konsortium unter der Leitung von EADS Astrium gebaute Satellit Cryosat-2 befindet sich auf einer polaren Umlaufbahn und erreicht Breiten von 88 Grad. Aufgrund dieser größeren Nähe zu den Polen als bei früheren Erdbeobachtungsmissionen wird laut ESA ein zusätzliches Gebiet von rund 4,6 Millionen Quadratkilometern erfasst.
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