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Siemens,BenQ ...
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Thema: Siemens,BenQ ... (Gelesen 19697 mal)
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SiLæncer
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Siemens-Schmiergeldaffäre: Beschuldigte belasten weitere Top-Manager
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Antwort #120 am:
23 Januar, 2007, 17:41 »
Die Siemens-Vorstände Joe Kaeser (Finanzen) und Rudi Lamprecht (Mitglied des Zentralvorstands) wehren sich gegen Spekulationen über eine Verwicklung in die laufende Schmiergeldaffäre. Das Wall Street Journal berichtet am heutigen Dienstag unter Berufung auf Anwälte, zwei Beschuldigte hätten die beiden Top-Manager unabhängig voneinander in ihren Aussagen bei der Staatsanwaltschaft schwer belastet. Sie gaben demnach an, Kaeser habe bereits in seiner Zeit als Bereichsvorstand in der Mobilfunksparte ICM von dem System schwarzer Kassen gewusst. Lamprecht sei spätestens seit Anfang 2005 über die Vorgänge informiert gewesen. Gleiches gelte für den Ende 2005 aus dem Konzern ausgeschiedenen ehemaligen Leiter des Geschäftsbereichs Communications (Com), Lothar Pauly.
"Sowohl Joe Kaeser als auch Rudi Lamprecht weisen diese verleumderischen Beschuldigungen mit aller Entschiedenheit zurück", teilte die Siemens AG am Dienstag mit. Beide seien bislang nicht von der Staatsanwaltschaft kontaktiert worden. Diese wollte sich zum Bericht im Wall Street Journal nicht äußern. Zu den Beschuldigten in der Schmiergeldaffäre gehören bereits die früheren Siemens-Vorstände Heinz-Joachim Neubürger und Thomas Ganswindt. Die Ermittler gehen laut früheren Angaben davon aus, dass eine Gruppe von teils hochrangigen Siemens-Mitarbeitern rund 200 Millionen Euro unterschlagen und im Ausland als Schmiergeld eingesetzt hat. Siemens geht sogar verdächtigen Zahlungen in Höhe von 420 Millionen Euro nach.
Der Korruptionsskandal wird auch das Hauptthema auf der Siemens-Hauptversammlung an morgigen Donnerstag in München sein, für die rund 30.000 Anmeldungen vorliegen. Erfahrungsgemäß dürfte knapp die Hälfte davon dann auch an der Hauptversammlung in der Münchner Olympiahalle teilnehmen. Im vergangenen Jahr waren gut 10.000 Anteilseigner gekommen. In einer Reihe von Gegenanträgen fordern Aktionärsschützer und Kleinaktionäre, die Konzernführung wegen der Affäre nicht zu entlasten oder die Entlastung zumindest bis zur vollständigen Aufklärung der Schmiergeldaffäre zu vertagen. In der Kritik wird Siemens-Chef Klaus Kleinfeld auch wegen der Pleite der früheren Siemens-Handysparte BenQ Mobile stehen. Vor Beginn der Hauptversammlung legt Siemens die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2006/07 vor.
Quelle :
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EU drückt Siemens 400 Millionen Kartellstrafe auf
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Antwort #121 am:
24 Januar, 2007, 18:52 »
Brüssel/München - Neue Hiobsbotschaft für Siemens: Der von einer Schmiergeldaffäre erschütterte Elektrokonzern muss als Kartellsünder ein Rekordbußgeld von rund 419 Millionen Euro zahlen.
Brüssel stellte Siemens neben anderen großen Elektrokonzernen am Mittwoch wegen illegaler Preisabsprachen bei Schaltanlagen für Stromnetze an den Pranger. Das Unternehmen will gegen die Entscheidung klagen. Das Bußgeld werde auf das Konzernergebnis im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2006/07 (30. September) voll durchschlagen, hieß es bei Siemens. Der Strafgeld-Beschluss traf beim Konzern unmittelbar vor der Hauptversammlung an diesem Donnerstag in München ein. "Das ist reiner Zufall", sagte der Sprecher von EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes in Brüssel.
Brüssel verhängte insgesamt 750,7 Millionen Euro Strafgelder gegen elf an dem Kartell beteiligte Unternehmen, darunter die Großen der Branche wie Alstom, AREVA und Schneider aus Frankreich sowie Hitachi, Mitsubishi und Toshiba aus Japan. Mitsubishi muss allein 118 Millionen Euro zahlen. "Schwerwiegende Verstöße dieser Art sind für uns überhaupt nicht hinnehmbar", erklärten die Brüsseler Wettbewerbshüter. Der Maschinenbaukonzern ABB beichtete die Verstöße in Brüssel und bleibt deshalb als Kronzeuge von einem Bußgeld von 215 Millionen Euro verschont.
Kartellsünder Siemens muss exakt 418,6 Millionen Euro berappen, davon entfallen 396,6 Millionen Euro auf Siemens Deutschland. Weitere 22 Millionen Euro muss Siemens Österreich für den im Jahr 2005 gekauften Anlagenbauer VA Tech in die EU-Kasse überweisen, entschied die EU-Kommission. "Der Grund für das hohe Strafgeld ist die Größe des Unternehmens und sein Marktanteil", sagte der Sprecher.
Eine aufschiebende Wirkung für das Bußgeld gebe es nicht, sagte der Chef des betroffenen Siemens-Bereichs Power Transmission & Distribution (PTD), Udo Niehage, in München. "Wir müssen das in einer Frist von drei Monaten überweisen." Das Bußgeld werde daher "unmittelbar ergebniswirksam" im ersten Quartal verbucht. Eine Rückstellung sei dafür nicht gebildet worden.
Der Sprecher von Kroes erläuterte, Siemens habe mit zwei weiteren Unternehmen eine führende Rolle gespielt; deshalb wurde die Strafe für den Münchner Konzern so hoch angesetzt. Siemens will gegen die Strafe beim EU-Gericht in Luxemburg klagen. "Wir halten die verhängten Bußgelder für absolut überzogen und können sie überhaupt nicht nachvollziehen", sagte Niehage. Man werde alles dafür tun, die Strafe zu vermindern.
Zwar habe es von Oktober 2002 bis April 2004 Absprachen bei gasisolierten Hochspannungsschaltanlagen "bei einigen wenigen Projekten im europäischen Wirtschaftsraum" gegeben. Das Volumen der betroffenen Projekte bezifferte Niehage auf rund 60 Millionen Euro. Auch angesichts der Tatsache, dass PTD seinerzeit an Projekten mit einem Gesamtvolumen von 660 bis 700 Millionen Euro teilgenommen habe, sei die die Höhe der verhängten Strafe "in keinster Weise nachvollziehbar".
Siemens selbst habe nach entsprechenden Hinweisen der EU- Kommission eine eingehende Untersuchung eingeleitet und mit Brüssel umfänglich kooperiert. "Wir haben das gesamte Angebotswesen auf den Kopf gestellt und Projekt für Projekt hinterfragt", sagte Niehage. Den Erkenntnissen zufolge seien drei Mitarbeiter an den Absprachen beteiligt gewesen, die suspendiert wurden und das Unternehmen bereits 2004 verlassen hätten. Es gebe auch noch weitere Vorwürfe gegen Siemens mit ähnlichem Hintergrund für verschiedene Länder außerhalb der EU, die entsprechenden Verfahren seien noch offen, sagte Niehage.
Das Bußgeld für Siemens sei das höchste in der EU-Geschichte für ein einzelnes Unternehmen für einen einzigen Kartellverstoß, berichteten die EU-Wettbewerbshüter. Das gesamte Bußgeld für das Schaltsystem-Kartell ist das zweithöchste in der EU-Historie. Vor sechs Jahren hatte ein Vitaminkartell 790 Millionen Euro berappen müssen.
Siemens zeigt sich von der Höhe des Bußgeldes völlig überrascht. "Ich stehe immer noch unter Schock, ich ringe um Fassung", sagte Niehage. Trotz der Beteiligung seines Unternehmens versicherte ABB- Sprecher Thomas Schmidt: "Wir üben Null Toleranz gegen unlautere Geschäftspraktiken und setzen das auch konsequent um - auch wenn mir mal nicht so gut wegkommen wie jetzt."
Brüssel warf den Unternehmen vor, über einen Zeitraum von mehr als 16 Jahren Absprachen zum Nachteil der Kunden getroffen zu haben. Das Kartell bestand demnach von 1988 bis 2004. Es umfasste de facto die gesamte weltweite Branche mit Ausnahme der USA. Das Kartell betraf "Angebotsabsprachen bei Ausschreibungen, Preisabsprachen, Projekt- und Marktaufteilung sowie dem Austausch geschäftlich wertvoller und vertraulicher Informationen". Mit den gasisolierten Schaltanlagen werden Energieflüsse in Stromnetzen kontrolliert. Sie sind ein wichtiger Bestandteil von Umspannwerken. (dpa)
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Dubiose Siemens- Verträge reichen bis in frühe achtziger Jahre zurück
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Antwort #122 am:
25 Januar, 2007, 16:42 »
Dubiose Beraterverträge mit Briefkastenfirmen in Liechtenstein, geheime Konten in der Schweiz, über die Millionenbeträge geschleust wurden - all das gehörte nach SPIEGEL-Informationen anscheinend schon seit Beginn der achtziger Jahre zu den Geschäftspraktiken des Siemens-Konzerns.
Hamburg - Das noble Bürogebäude in der Aeulestraße 74 in Liechtenstein galt jahrzehntelang als ein Bollwerk der Diskretion. In den mit wertvollen Gemälden ausgestatteten Räumen der Kanzlei Batliner suchten die Reichen dieser Welt Schutz vor den Steuerbehörden ihrer Heimatländer. Der milliardenschwere Industrieerbe Friedrich Karl Flick zählte ebenso zur Klientel der Sozietät wie Fiat-Patriarch Giovanni Agnelli oder der in den USA lange Zeit wegen Steuerhinterziehung gesuchte Milliardär Marc Rich. Und auch die CDU ließ hier bis Ende der neunziger Jahre ihre illegal gebunkerten Parteispenden verwalten.
Kein Wunder, dass bei so viel prominenter Referenz auch eine der ersten Adressen der deutschen Industrie in der Aeulestraße Hilfe für Geschäfte suchte, die allem Anschein nach nicht dem Licht der Öffentlichkeit ausgesetzt werden sollten.
Anfang der achtziger Jahre vereinbarten nach SPIEGEL-Informationen Verantwortliche des Siemens -Unternehmensbereichs Anlagenbau in München zwei geheime Verträge mit Briefkastenfirmen aus dem Hause Batliner in Vaduz. Der Inhalt der beiden Abmachungen, die Siemens mit den Briefkastenfirmen mit den phantasievollen Namen Nomola Establishment und Zelux Establishment schloss, ist nahezu identisch. Die Liechtensteiner Firmen, beide unter gleichen Postfachnummer 461 in Vaduz zu erreichen, sollten den Anlagenbauern von Siemens als "Berater" im Nahen Osten dienen. Genauer gesagt für Projekte in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar, wie aus den Papieren hervorgeht.
Beide Verträge waren mit je 1.807.259 Saudi-Riyal dotiert. Von Siemens zu zahlen auf das Konto 23416 beim damaligen Schweizerischen Bankenverein in Zürich, der heute zur UBS gehört. In Punkt vier der Vereinbarungen sichern sich beide Seiten strikte Geheimhaltung zu, gleich ob es "kaufmännische oder technische" Informationen der Projekte oder die Vereinbarung selber betrifft. Und das auch über das Ende der Laufzeit des Vertrags hinaus.
Ursprung der Korruptionspraxis in der Anlagenbau-Sparte?
Um welche Projekte es sich seinerzeit tatsächlich gehandelt hat und wer sich hinter den Briefkastenfirmen verbirgt, ist bislang völlig unklar. Weder in der Vereinbarung mit der Nomola noch in der mit der Zelux finden sich dazu irgendwelche Hinweise. Siemens-Kenner vermuten allerdings, dass über die bei Batliner domizilierten Firmen Schmiergelder für Großprojekte in den genannten Ländern geflossen sind - was bis Ende der neunziger Jahre freilich noch völlig legal und bei Projekten in diesen Regionen durchaus üblich war.
Tatsächlich erhielt Siemens in den achtziger Jahren allein aus Saudi-Arabien einen Auftrag über elektrotechnische Anlagen und Ausrüstung im Wert von mehr als 220 Millionen Euro, in Kuweit bauten die Münchner drei Kraftwerke für weitere 50 Millionen Euro. Ob mit tatkräftiger Unterstützung der Liechtensteiner Anstalten lässt sich heute nicht mehr klären.
Insider sehen in den frühen Beraterverträgen mit diesen Firmen jedoch einen Beleg für die These, dass ein System von schwarzen Kassen für mutmaßliche Schmiergeldzahlungen nicht auf die bislang von der Staatsanwaltschaft München untersuchte Telekom-Sparte begrenzt ist. Sie könnte ihren Ursprung vielmehr im milliardenschweren Anlagenbau haben - und weit in die Siemens-Vergangenheit zurück reichen.
Eine Einschätzung, die bei Siemens auf Nachfrage freilich hartnäckig bestritten wird. Dabei hat der Münchner Weltkonzern offenbar bis in die jüngste Vergangenheit hinein die diskreten Dienste der Liechtensteiner Treuhänder zu schätzen gewusst. Laut dem Durchsuchungsbeschluss, der Siemens bei der Großrazzia am 15. November vergangenen Jahres vorgelegt wurde, sollen schwarze Kassen "teils unter Einschaltung Liechtensteiner Anstalten" gebildet worden sein. Um so zum beispielsweise im Geschäft mit Russland Entscheidungsträger schmieren zu können, wie es in dem Beschluss sinngemäß heißt.
Quelle :
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SIEMENS- KORRUPTIONSAFFÄRE - Zeuge belastet Kleinfeld und Pierer
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Antwort #123 am:
31 Januar, 2007, 13:51 »
Siemens-Chef Kleinfeld und Aufsichtsratsvorsitzender Pierer behaupten seit Bekanntwerden der Korruptionsaffäre, sie hätten von den Schmiergeldzahlungen nichts gewusst. Ein Zeuge sagte nun aus, die beiden Manager seien sehr wohl informiert gewesen - und hätten selbst einer Zahlung zugestimmt.
Siemens-Vorstandschef Klaus Kleinfeld und sein Vorgänger Heinrich von Pierer wussten angeblich von Bestechungsgeldern im Siemens-Konzern. Der unter Bestechungsverdacht stehende Ex-Siemens-Manager Michael Kutschenreuter soll Kleinfeld und Pierer zumindest in einem Fall über einen Bestechungsfall in Saudi-Arabien informiert haben, berichtet das "Wall Street Journal". Die Zeitung beruft sich auf Zeugenaussagen und andere juristische Unterlagen, in die sie Einsicht hatte.
In den Papieren wird der Münchener Dax-Konzern dem Bericht zufolge als Unternehmen dargestellt, in dem Bestechungen an der Tagesordnung und umfassend organisiert waren. Siemens-Managern werde ein hektisches Bemühen unterstellt, die Bestechungsversuche zu verschleiern, um einer Entdeckung durch die Justiz zu entgehen.
Kutschenreuter führt dem Blatt zufolge in seiner Aussage aus, dass er Anfang 2004 einen Telefonanruf von einem Repräsentanten der saudischen Beratungsfirma Beit Al Etisallat erhielt. Dieser habe 910 Millionen US-Dollar (damals rund 737 Millionen Euro) an Schweigegeld gefordert, ansonsten würde die US-Börsenaufsicht SEC Unterlagen erhalten, die Bestechungen für Telekommunikationsaufträge in Saudi-Arabien belegten.
Daraufhin habe Kutschenreuter seine Vorgesetzten, darunter Kleinfeld und von Pierer, über den Vorgang informiert. Mit Einwilligung des Siemens-Managements sei dann im Januar 2005 eine Einigung mit Beit Al Etisallat erzielt worden. Das Beratungsunternehmen soll 17 Millionen Dollar an ausstehenden Zahlungen und 33 Millionen Dollar als Schweigegeld erhalten haben.
Kleinfeld und von Pierer sagten der Zeitung, es habe sich um Schadenersatzzahlungen gehandelt. Auch habe Kutschenreuter nie von Schweigegeld gesprochen. Kleinfeld sagte auf der Hauptversammlung vergangene Woche, er sei zunächst "geschockt" gewesen, als er von den Korruptionsvorwürfen hörte.
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Bacoc bietet nicht für BenQ Mobile
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Antwort #124 am:
01 Februar, 2007, 17:20 »
Die Hamburger Bacoc-Gruppe wird endgültig kein Kaufangebot für den insolventen Handyhersteller BenQ Mobile abgeben. Die Chancen für einen erfolgreichen Neustart des Unternehmens seien in den vergangenen Wochen rapide gesunken, teilte Bacoc am heutigen Donnerstag in Hamburg mit. Zahlreiche wichtige BenQ-Mitarbeiter seien mittlerweile abgewandert, auch aus dem Management. Die Bacoc-Gruppe hatte Anfang Januar ihr Interesse an BenQ Mobile bekräftigt. Es war jedoch stets unklar, ob die Firma über die nötige Finanzkraft und das Knowhow verfügte, BenQ Mobile zu übernehmen.
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US-Justiz ermittelt in Siemens-Korruptionsaffäre
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Antwort #125 am:
03 Februar, 2007, 14:01 »
In der Schmiergeld-Affäre bei Siemens ermittelt jetzt auch das US-Justizministerium gegen das Münchner Unternehmen, währen die Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) eine informelle Untersuchung durchführt. Das Verfahren beim US-Justizministerium laufe seit Mitte November, der Konzern habe in der vergangenen Woche davon erfahren, sagte eine Siemens-Sprecherin am gestrigen Freitag. Bereits im November gab es ebenfalls erste Berichte, dass die SEC auf den Skandal um schwarze Kassen bei Siemens aufmerksam wurde.
Im Siemens-Geschäftsbericht für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahrs heißt es zu den US-Ermittlungen wegen der Korruptionsaffäre bei dem Konzern: "Das US-amerikanische Justizministerium führt im Zusammenhang mit diesen Angelegenheiten gegen Siemens ein Verfahren wegen möglicher Verstöße gegen US-Strafvorschriften. Nach Kenntnis von Siemens führt die für Untersuchungen zuständige Einheit der US-amerikanischen Wertpapieraufsichtsbehörde derzeit eine informelle Untersuchung dieser Angelegenheit durch. Im Hinblick auf die vorgenannten Vorgänge hat der Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats eine unabhängige externe Anwaltskanzlei mit einer unabhängigen und umfassenden Untersuchung zur Feststellung, ob gegen Antikorruptions- Vorschriften verstoßen wurde, sowie mit einer unabhängigen und umfassenden Bewertung des Siemens-Compliance- und -Kontrollsystems beauftragt."
Siemens ist damit nicht nur mit möglichen Millilonenstrafen konfrontiert, die US-Behörden können im Fall von Bestechung und Schmiergeldzahlung beispielsweise auch die Zulassung für die US-Börse entziehen. Dem Konzern drohten zudem Geldbußen, Schadensersatz und der Ausschluss bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, heißt es laut der Süddeutschen Zeitung bei dem Unternehmen. Rückstellungen für etwaige Sanktionen habe das Management aber noch nicht gebildet, weil es bislang die mögliche Höhe der Zahlungen nicht abschätzen könne.
Nach Konzernangaben erfuhr Siemens bereits während der Hauptversammlung am Donnerstag vergangener Woche aus den USA vom Verfahren des Justizministeriums. Es soll seit November laufen. Laut der Zeitung gab es deshalb Kritik aus dem Aufsichtsrat: Die Nachricht sei weder bei der Hauptversammlung an die Investoren noch bei einem Treffen des Gremiums danach an die Aufsichtsräte weitergeben worden, hieß es. Ein Firmensprecher wies die Kritik an der Informationspolitik des Konzerns aber zurück, Siemens habe entsprechend seiner Informationspflichten gehandelt.
Derweil berichtet der Focus, dass ein per Haftbefehl gesuchter Ex-Siemens-Manager sich gestellt hat. Der 43-Jährige sei per internationalem Haftbefehl zur Fahndung ausgeschrieben gewesen. Er habe sich in Argentinien aufgehalten. Der frühere Prokurist sei im November suspendiert worden. Bislang äußerten sich weder die Staatsanwaltschaft noch Siemens zu dem Bericht.
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Neuer Interessent für Benq Mobile
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Antwort #126 am:
04 Februar, 2007, 16:08 »
Einem Bericht der Westdeutschen Allgemeinen (WAZ) zufolge gibt es neue Hoffnung für den insolventen Handyhersteller Benq Mobile: Insolvenzverwalter Martin Prager verhandele derzeit über eine Übernahme mit einer nicht näher bezeichneten Firmengruppe, von der lediglich bekannt sei, dass sie in der Vergangenheit bereits Teile des Mobilfunkkonzerns Motorola übernommen habe.
Noch sei das Handywerk in Kamp-Lintfort in der Lage, die Produktion kurzfristig wieder aufzunehmen, so der WAZ-Bericht. Sollten die derzeitigen Verhandlungen jedoch scheitern, müsse der Insolvenzverwalter zügig einen sogenannten Verwerter einsetzen, der dann die Produktionsanlagen zu Geld mache, um mit den Erlösen die Forderungen der Benq-Gläubiger zu befriedigen. Bis tatsächlich Maschinen verkauft würden, dürfte aber noch einige Zeit vergehen, denn der Verwerter müsste sie in Auktionen versteigern und dazu zunächst einen Katalog erstellen.
Mit der Hamburger Bacoc-Gruppe war am vergangenen Donnerstag der letzte bis dahin verbliebene Interessent von Verhandlungen um eine Benq-Übernahme zurückgetreten. Zuvor war auch eine Interessentengruppe um den ehemaligen DaimlerChrysler-IT- Manager Hansjörg Beha abgesprungen.
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Ex-Manager von Siemens wegen Bestechung vor Gericht
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Antwort #127 am:
05 Februar, 2007, 11:49 »
Die internen Abläufe und das System von schwarzen Kassen sowie Bestechungsgeldern belasten den Siemens-Konzern weiter. Neben der Korruptionsaffäre in der Telekommunikationssparte von Siemens sind möglicherweise auch in anderen Geschäftsbereichen Bestechungsgelder geflossen. Zwei Ex-Manager der Kraftwerkssparte Siemens Power Generation müssen sich vom 13. März an wegen Untreue und Beihilfe zur Untreue vor dem Landgericht Darmstadt verantworten, sagte am Montag Gerichtssprecherin Christa Pfannenschmidt und bestätigte laut dpa damit einen Bericht der Financial Times Deutschland.
Die heute 73 und 63 Jahre alten Männer sollen zwischen 1999 und April 2002 zwei Geschäftsführer des italienischen Energiekonzerns ENEL mit rund 6 Millionen Euro bestochen haben, um bei Großaufträgen für Gasturbinen zum Zuge zu kommen. Das Gericht habe die Verfahrensbeteiligung von Siemens angeordnet, sagte die Sprecherin. Die Haftbefehle gegen die Angeklagten seien 2004 erlassen, aber sofort außer Vollzug gesetzt worden.
Am Wochenende war bekannt geworden, dass in der Siemens-Schmiergeld-Affäre, in der die ehemalige Telekommunikationssparte Com im Mittelpunkt seht, jetzt auch das US-Justizministerium gegen das Münchner Unternehmen ermittelt, während die Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) eine informelle Untersuchung durchführt. Zuvor hatte das Wall Street Journal berichtet, der im November verhaftete, inzwischen aber wieder auf freiem Fuß befindliche ehemalige Bereichsvorstand Michael Kutschenreuter habe ausgesagt, Siemens-Chef Klaus Kleinfeld und der heutige Aufsichtsratsvorsitzende Heinrich von Pierer hätten nicht nur von Bestechungsgeldern gewusst, sondern Zahlungen zumindest in einem konkreten Fall sogar selbst zugestimmt.
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Bericht: BenQ Mobile hat 883 Millionen Euro Verbindlichkeiten
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Antwort #128 am:
06 Februar, 2007, 19:49 »
Das Ausmaß der BenQ-Mobile-Pleite ist einem Pressebericht zufolge weit größer als angenommen. Die ehemalige Siemens-Handy-Sparte sitze auf einem geschätzten Schuldenberg von 883 Millionen Euro, berichtet die Süddeutsche Zeitung (SZ) in ihrer Mittwochsausgabe unter Berufung auf ein Gutachten von Insolvenzverwalter Martin Prager. Es sei zudem noch offen, ob sich bereits alle Gläubiger mit ihren Ansprüchen gemeldet haben. Prager gehe in seinem Gutachten von Ansprüchen in Höhe von 100 Millionen Euro gegen Siemens aus.
Siemens mache indirekt BenQ für die katastrophale Finanzsituation der Sparte verantwortlich: Der Konzern habe im Herbst 2005 kein überschuldetes Unternehmen übertragen, sagte ein Siemens-Sprecher der Zeitung. Wie es in der Folge trotz millionenschwerer Finanzspritzen zu einer derart hohen Verschuldung der hiesigen BenQ Mobile gekommen sei, könne sich der Konzern nicht erklären.
BenQ hatte die Sparte im Herbst 2005 mit der Zusage einer Mitgift über 400 Millionen Euro erhalten. Nur ein Jahr später stellte der Konzern die Zahlungen an die deutsche Tochter ein und brachte damit die Insolvenz ins Rollen. Seitdem verloren in Deutschland etwa 3000 Beschäftigte ihren Job. BenQ hatte im vergangenen Jahr behauptet, seinerseits weitere 800 Millionen Euro in die Tochter gesteckt zu haben. "Es ist schon rätselhaft, wie so viel Geld in so kurzer Zeit versickern konnte", sagte ein hochrangiger ehemaliger Betriebsrat von BenQ Mobile der Zeitung.
Der Insolvenzverwalter zweifele offenbar daran, dass Siemens die Finanzverhältnisse der Handysparte bei der Trennung korrekt angegeben hat, schreibt das Blatt. Es seien "noch eine Reihe von Bewertungs- und Finanzierungsfragen offen". Siemens sei der Meinung, dass die Finanztransaktion mit BenQ korrekt verlaufen sei, sagte ein Sprecher. Dies hätten auch die Wirtschaftsprüfer von KPMG so testiert. Allerdings könne der Konzern weitere Zahlungen an BenQ Mobile auch nicht ausschließen. Siemens werde sich jedoch im Sinne der Aktionäre verhalten.
Aus dem vorhandenen BenQ-Vermögen könne Prager nur einen Teil der aufgehäuften Schulden des Unternehmens begleichen. Den Verbindlichkeiten von 883 Millionen Euro stünden dem Papier zufolge ein geschätztes Vermögen von 310 Millionen Euro gegenüber. Erhoffte Einnahmen aus der Auflösung von BenQ, darunter der Verkauf von Immobilien, Patenten und Maschinen sowie 66 Millionen Euro Bankguthaben, seien darin bereits berücksichtigt. Einen großen Teil der Verbindlichkeiten schulde BenQ Mobile mit 263 Millionen Euro seinen Lieferanten wie dem Chiphersteller Infineon.
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Insolvenzverwalter von BenQ Mobile will Geld von Siemens
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Antwort #129 am:
07 Februar, 2007, 16:04 »
Dem Siemens-Konzern drohen nach der Pleite der früheren Handysparte BenQ Mobile weitere finanzielle Belastungen. Insolvenzverwalter Martin Prager wolle Forderungen gegenüber Siemens erheben, sagte eine Sprecherin am Mittwoch in München. Die Größenordnung von 100 Millionen Euro, die in einem Gutachten genannt wurde, sei aber nur eine grobe Schätzung aus dem Dezember. Zudem hat Siemens auch seinerseits Ansprüche gegenüber BenQ Mobile.
Siemens reagierte gelassen auf die möglichen Nachforderungen, über die auch die Süddeutsche Zeitung berichtet hatte. "Alle Fragen zwischen Siemens und dem Insolvenzverwalter konnten in den vergangenen Monaten stets konstruktiv geklärt werden", sagte ein Siemens-Sprecher.
Bei den 100 Millionen Euro gehe es zum einen um 50 Millionen Euro, die Siemens im Interesse der BenQ-Mobile-Beschäftigten zwischenzeitlich auf Eis gelegt hatte, statt das Geld an die BenQ-Muttergesellschaft in Taiwan zu überweisen. Bei der anderen Hälfte handle es sich um Zahlungen, die Siemens an BenQ geleistet habe. "Dieser Betrag muss daher zwischen Mutter- und Tochtergesellschaft geregelt werden." Darüber hinaus gehöre auch Siemens zu den Gläubigern von BenQ Mobile, sagte der Konzernsprecher. Lieferungen und Leistungen seien teilweise noch nicht beglichen. Daher sei es unseriös, einzelne Beträge zu nennen.
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Siemens hatte schon 2003 Hinweise auf Korruption
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Antwort #130 am:
09 Februar, 2007, 19:17 »
Der Siemens-Spitze lagen nach Informationen der Süddeutschen Zeitung schon vor mehr als drei Jahren Hinweise darauf vor, dass der Konzern ausländische Amtsträger bestochen habe. Einen vertraulichen Vermerk habe der damalige Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger 2003 von der Rechtsabteilung erhalten, berichtet das Blatt (Samstag). Es gebe "Anhaltspunkte für den Verdacht der Amtsträger- bzw. Angestelltenbestechung im Ausland", heiße es in dem von einem Mitarbeiter der Rechtsabteilung verfassten Schreiben vom 11. November 2003.
Intern waren damals hohe Barzahlungen im Unternehmensbereich Telekommunikation an Berater in Nigeria aufgefallen, schreibt die SZ. Weiter heiße es in dem Vermerk, Millionensummen, die Siemens-Mitarbeiter nach Nigeria gebracht hätten, könnten für deutsche Behörden Anlass für ein Ermittlungsverfahren sein. Zudem verstießen die Zahlungen auch gegen konzerninterne Richtlinien. In der Siemens-Affäre um schwarze Kassen und Korruptionsdelikte ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft inzwischen gegen zahlreiche langjährige Siemens-Manager, darunter auch Neubürger.
Quelle :
www.heise.de
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Noch mehr Ärger für Siemens: Steuern hinterzogen?
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Antwort #131 am:
11 Februar, 2007, 13:47 »
Der Siemens-Konzern kommt nicht zur Ruhe. Inmitten der Schmiergeldaffäre drohen dem Konzern einem Medienbericht zufolge auch noch Probleme mit dem Zoll wegen der angeblichen Beschäftigung von Schwarzarbeitern. Die zum Zoll gehörende Finanzkontrolle Schwarzarbeit mit Sitz in Köln gehe davon aus, dass auf den Konzern ein Bußgeld in Millionenhöhe zukomme, berichtete das Magazin Focus.
Die Ermittler untersuchten, ob Siemens bei der Beschäftigung von Leiharbeitern Sozialabgaben und Steuern hinterzogen habe. Ein Siemens-Sprecher sagte dazu am Samstag: "Ich kann diese Spekulationen nicht bestätigen." Beim Hauptzollamt München gebe es im Moment ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen eines einzigen Leiharbeitnehmers. Der Zoll in Köln wollte sich dazu nicht äußern.
Im Kampf gegen Korruption will Siemens mit einer neuen Auszeichnung für Mitarbeiter in die Offensive gehen. Künftig werde der Konzern Mitarbeiter mit einem "Saubermann"-Preis auszeichnen, die sich um die Integrität verdient machen. Parallel zu dem Preis für die beste technische Innovationsidee wolle der Konzern einen "compliance award" für den besten Vorschlag zur Einhaltung ethischer Standards ausloben, sagte Anti-Korruptionsspezialist Michael Hershman dem Tagesspiegel am Sonntag. "Innovation war bisher der ganze Stolz von Siemens. Künftig steht Integrität auf der selben Stufe." Siemens hatte den Mitbegründer von Transparency International (TI) Mitte Dezember mit der Korruptionsabwehr beauftragt.
Parallell zur besseren Vorsorge gegen Korruption dauert die Aufarbeitung der aktuellen Schwarzgeldaffäre bei Siemens weiter an. Doch das Bild sei noch nicht klar, wofür die zweifelhaften Zahlungen von 420 Millionen Euro verwendet wurden, die Siemens in den Bilanzen entdeckt hat. "Wir sind noch immer in der Frühphase der Ermittlungen", sagte Hershman. Der Siemens-Spitze lagen nach Informationen der Süddeutschen Zeitung schon vor mehr als drei Jahren Hinweise darauf vor, dass der Konzern ausländische Amtsträger bestochen habe.
Quelle :
www.spiegel.de
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BenQ Mobile wird zerschlagen
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Antwort #132 am:
23 Februar, 2007, 19:47 »
Der insolvente Handy-Hersteller BenQ Mobile wird nach Informationen der Süddeutschen Zeitung (Samstagsausgabe) zerschlagen. Der Betriebsauflösung sollen fast alle Arbeitsplätze zum Opfer fallen. Insolvenzverwalter Martin Prager habe dem Gläubigerausschuss mitgeteilt, dass die Gespräche mit den letzten noch verbliebenen Interessenten zu keinem Ergebnis geführt hätten. Prager wolle BenQ Mobile nun in seinen Einzelteilen verwerten, nachdem er dafür vom Ausschuss bei einer schriftlichen Abstimmung die erforderliche Mehrheit bekommen habe, schreibt die SZ.
Aus dem Ausschuss heiße es dazu, die Zerschlagung und der Ausverkauf stünden unmittelbar bevor. Fast alle einst 3000 Stellen in den drei Betriebsstätten in München und Nordrhein-Westfalen seien damit verloren. Der Insolvenzverwalter werde nun alles veräußern, von den Werkshallen bis zu den Schreibtischen. Die Erlöse kämen den Gläubigern zugute, die allerdings viel Geld verlören. Laut Insolvenzgutachten stünden einem geschätzten Vermögen von 310 Millionen Euro Verbindlichkeiten von 883 Millionen Euro gegenüber, schreibt die Zeitung weiter.
Der taiwanische Elektronikkonzern BenQ hatte den Handyhersteller 2005 einschließlich einer Mitgift von mehreren hundert Millionen Euro von Siemens übernommen. Nach Umsatz- und Marktanteilsverlusten drehte die taiwanische Mutter dem Unternehmen im vergangenen Jahr den Geldhahn zu, so dass BenQ Mobile Ende September 2006 Insolvenz anmelden musste.
Quelle :
www.heise.de
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Gewerkschaft kritisiert Abfindungen für Siemens-Management
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Antwort #133 am:
25 Februar, 2007, 17:41 »
In einer Pressemitteilung zeigt sich die IG Metall Bayern enttäuscht über die Zerschlagung von Benq Mobile. Die Gewerkschaft macht "das Versagen des Siemens-Managements sowie risikoscheue Banken und Investoren und eine zu zögerliche Insolvenzverwaltung" für die Pleite verantwortlich. Dabei seien Management-Fehler in den Jahren 2002 bis 2005 die Hauptursache, als durch falsche oder zu langsame Entscheidungen innovative Handys nach der Entwicklung nie auf den Markt gekommen seien. Leidtragende der Fehler seien nur die Beschäftigten, während sich "die Verursacher durch üppige Gehälter, hohe Abfindungszahlungen oder gut dotierte neue Jobs längst ihr erstklassiges Leben gesichert" hätten.
Werner Neugebauer, Bezirksleiter der IG Metall Bayern: "BenQ-Siemens ist ein Paradebeispiel dafür, dass der Standort Deutschland nicht durch die angeblich zu hohen Löhne [...] sondern wenn, dann durch unfähiges Management gefährdet ist."
Quelle :
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Siemens-Schmiergeldaffäre erreicht Wien
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Antwort #134 am:
25 Februar, 2007, 18:40 »
Nach einem Bericht in der morgigen Ausgabe des Nachrichtenmagazins profil gerät nun auch Siemens Österreich in den Dunstkreis der Schmiergeldaffäre. Der ehemalige deutsche Siemens-Manager Reinhard Siekaczek, der selbst unter dem Verdacht der Untreue steht, soll laut Einvernahmeprotokollen auch Siemens Österreich belastet haben. Der Konzernteil Siemens Com Wien sowie dessen Vorgänger ICM (Information and Communication Mobile) sollen über eine zypriotische Briefkastenfirma so genannte Provisionszahlungen abgewickelt haben – häufig ein Euphemismus für Schmiergelder.
"In diesen Prozess sind mit Sicherheit involviert: Herr Dr. Wasserburger aus Wien ..." zitiert profil aus den Vernehmungsakten. Damit dürfte der jetzige Finanzvorstand Harald Wasserburger gemeint sein, der ab 2001 in Wien Bereichsleiter von ICM und dann Com war. "Für Wasserburger, gegen den strafrechtlich nichts vorliegt, gilt die Unschuldsvermutung", relativiert das Magazin. Auch der Konzernsprecher weist "den Vorwurf ungesetzlicher Handlungen schärfstens zurück." Bisher hatte Siemens-Österreich-Chefin Brigitte Ederer jede Verwicklung ihres Konzernteils in den Skandal in Abrede gestellt. Dieses Saubermann-Image gerät nun ins Wanken.
Die zypriotische Briefkastenfirma, deren Geschäftsführer Siekaczek persönlich in Wien getroffen haben will, dürfte nicht am Hungertuch genagt haben. Laut profil taucht sie als Geldempfänger unter der Rubrik "Foreign Corruption Practices" in jenem Bericht auf, den KPMG über verdächtige Beraterverträge der Com-Sparte im Auftrag von Siemens erstellt hat. Über 29 Millionen Euro sollen allein im Geschäftsjahr 2005/06 nach Nikosia geflossen sein.
Noch am Freitag hatte Siemens in Österreich noch positive Schlagzeilen gemacht. Der Standort wird ein weiteres Mal aufgewertet. Zuletz wurden in Österreich Konzernzentren für Biometrie beziehungsweise Mauttechnologie gegründet. Nun wird von Wien aus auch die weltweite Software-Entwicklung für Energie, Gesundheitswesen, Medien und Telekommunikation geleitet werden. Dazu kommt die Verantwortung für das Gesamtgeschäft in Zentral- und Osteuropa.
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