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Ex-Daimler-Manager greift angeblich nach BenQ Mobile
« Antwort #105 am: 06 Januar, 2007, 14:43 »
Zu den Mitgliedern der deutsch-amerikanischen Investorengruppe, die Interesse an der Übernahme der insolventen Handyfirma anmeldete, gehört der frühere Leiter der IT-Abteilung von Daimler-Benz, Hansjörg Beha, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in seiner kommenden Montag erscheinenden Ausgabe. Der EDV-Experte war bereits Anfang der neunziger Jahre beim Autohersteller ausgeschieden und führte danach zusammen mit dem Juristen Wolf Gaede den an der New Yorker Börse gelisteten Software-Dienstleister LHS an. Heute sollen sie gemeinsam zahlreiche Beteiligungen an kleineren Firmen der IT-Branche halten.

Bislang war die Investorengruppe nur über einen Münchner Anwalt an die Öffentlichkeit getreten, die dahinter stehenden Finanzpartner blieben jedoch verborgen. Für die Übernahme von BenQ Mobile fordert sie staatliche Zuschüsse, um die Gehälter der Mitarbeiter nicht selbst zahlen zu müssen.

Quelle : www.heise.de

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BenQ-Betriebsrat hofft auf Lösung bei Treffen mit Investor
« Antwort #106 am: 07 Januar, 2007, 12:05 »
Der Gesamtbetriebsrat von BenQ Mobile, Michael Leucker, hat den Poker um ein Fortführungskonzept für den insolventen Handyhersteller BenQ Mobile als "momentan nicht ganz durchschaubar" bezeichnet. Wichtig sei, dass jetzt alle Beteiligten – inklusive Vertreter der Siemens AG – an diesem Montag zu Gesprächen nach Düsseldorf kommen und versuchen, eine Lösung zu finden, sagte Leucker am Samstag in Kamp-Lintfort. Bei dem Treffen auf Einladung der nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) soll der potenzielle Investor sein Konzept vorstellen.

Auch der Insolvenzverwalter, Arbeitnehmervertreter und Mitarbeiter der bayerischen Staatskanzlei sollen an den Gesprächen teilnehmen. Eine deutsch-amerikanische Investorengruppe hat Interesse an einer kompletten Übernahme von BenQ Mobile bekundet. Das Angebot ist jedoch an eine Reihe von Bedingungen geknüpft.

So fordert das Konsortium angeblich die kostenlose Beschäftigung von 800 früheren BenQ-Mitarbeitern. Dies sei "mit vielen Fragezeichen versehen, sowohl moralisch als auch rechtlich", sagte Gesamtbetriebsratschef Leucker. Dazu müsse es noch Gespräche mit der IG Metall geben. Das Sozialgesetzbuch sehe die Möglichkeit eines Probearbeitsverhältnisses vor – "auf der anderen Seite darf das nicht missbraucht werden", betonte Leucker. Die Frage sei auch, zu welchen Konditionen sich ein Investor bereit erklärt: "Dann kann man über viele Dinge sprechen."

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Rettung von BenQ Mobile hängt an der Finanzierung
« Antwort #107 am: 08 Januar, 2007, 19:26 »
Die Gespräche über die mögliche Rettung von rund 800 Jobs beim insolventen Handyhersteller BenQ Mobile sind am heutigen Montagabend ohne endgültiges Ergebnis unterbrochen worden. Nach dem derzeitigen Stand droht die Rettung an Finanzierungsfragen zu scheitern. "Es gibt bestimmte finanzielle Anforderungen der Investorenseite, die noch nicht in Übereinstimmung sind mit den rechtlichen Möglichkeiten", sagte Klaus-Dieter Schulz vom Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalens am Abend in Düsseldorf.

Als Hauptstreitpunkt gilt die Frage, wie die zu Jahresanfang in eine Transfergesellschaft gewechselten BenQ-Mobile-Mitarbeiter ohne finanzielle Belastung für den potenziellen Investor an ihre alten Arbeitsplätze zurückkehren können. Eine deutsch-amerikanische Investorengruppe, die Interesse an einer Übernahme des Handyherstellers angemeldet hat, will 500 Arbeitsplätze in Kamp-Lintfort und weitere 300 in München erhalten, wie am Montagnachmittag aus den Beratungen verlautete. Das Geschäftsmodell sieht nach Angaben von Teilnehmern des Gesprächs die Fertigung von rund vier Millionen Handys pro Jahr vor.

Die Bundesanstalt für Arbeit könne aus rechtlichen Gründen die Bezahlung der Mitarbeiter nicht übernehmen, hieß es von Teilnehmern. Anders seien die Möglichkeiten des früheren Eigentümers der Handysparte, Siemens. Ein Vertreter des Münchner Konzerns habe keine Bereitschaft zur Kostenübernahme gezeigt. Zu der ins Gespräch gebrachten Umschichtung von Mitteln, die Siemens für die Auffanggesellschaften zur Verfügung gestellt hat, wollte sich der Elektrokonzern nicht äußern. "Siemens hat die Finanzierung der Transfergesellschaften weitgehend gesichert", erklärte ein Unternehmenssprecher lediglich. "Für alle weiteren Fragen sind zunächst der Insolvenzverwalter, die Leitung der beiden Transfergesellschaften und die Bundesagentur für Arbeit zuständig und erst danach Siemens."

Es sollen aber weitere Verhandlungen mit der deutsch-amerikanischen Investorengruppe folgen, wie Matthias Jena von der IG Metall Bayern nach den vierstündigen Diskussionen mitteilte. Es gebe noch eine kleine Hoffnung, die Rettung werde jedoch mit zunehmender Zeit schwieriger, sage Jena. Auch Klaus-Dieter meinte, die Ziele der Interessenten seien nicht unerreichbar, "es lohnt sich, daran weiterzuarbeiten". Bevor weitere Treffen zu den offenen Fragen stattfinden, müsse anstehende Sitzung des Gläubigerausschusses von BenQ Mobile am Dienstag in München abgewartet werden. Nordrhein- Westfalens Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) kündigte an, das Investorenmodell "sehr sorgfältig und ergebnisorientiert" zu prüfen.

Zu den Gesprächen in Düsseldorf hinter verschlossenen Türen kamen rund 30 Teilnehmer. Neben den Vertretern der Investorengruppe befinden sich darunter auch der Insolvenzverwalter, Arbeitnehmervertreter und Mitarbeiter der bayerischen Staatskanzlei.

Quelle : www.heise.de

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US-Unternehmen Sentex zweiter Interessent für BenQ Mobile
« Antwort #108 am: 08 Januar, 2007, 20:04 »
An einer Übernahme des insolventen Handy-Herstellers BenQ Mobile ist nach Medienberichten auch die US-Unternehmensgruppe Sentex Sensing Technologies interessiert. Die Amerikaner wollten am Dienstag ein konkretes Angebot für die frühere Siemens-Handysparte vorlegen, berichtet die Tageszeitung Die Welt in ihrer Dienstagsausgabe. Firmenchef Henrik Rubinstein habe der Zeitung entsprechende Informationen bestätigt, weitere Aussagen zum Konzept aber abgelehnt. Auch der WDR nannte Sentex als weiteren Interessenten.

Interessiert an BenQ Mobile ist auch eine deutsch-amerikanische Investorengruppe. Ihre Mitglieder wollen nicht genannt werden. Bisher sickerte nur der Name eines früheren IT-Managers von DaimlerChrysler, Hansjörg Beha durch. Erste Gespräche zu dem Angebot der Investorengruppe am Montag zeigten deutliche Differenzen bei den Vorstellungen zur Finanzierung auf.

Sentex verfüge über konkrete neue Handy-Modelle, die am Dienstag dem Gläubigerausschuss präsentiert werden sollten, schreibt die Welt unter Berufung auf Verhandlungskreise. Auch wolle Sentex 1600 bis 1700 Jobs sichern, während das deutsch-amerikanische Konsortium 800 veranschlagt habe. Sollten sich der Gläubigerausschuss und der Insolvenzverwalter für Sentex entscheiden, könne die Produktion unter der Dachmarke Siemens bereits am 20. Januar ihren Betrieb aufnehmen, heißt es in der Zeitung. Allerdings sei auch Rubinsteins Konzept an konkrete Bedingungen geknüpft.

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Gläubigerausschuss von BenQ Mobile berät über Rettungskonzepte
« Antwort #109 am: 09 Januar, 2007, 12:57 »
Im Ringen um die Rettung von Jobs beim insolventen Handy-Hersteller BenQ Mobile beraten am heutigen Dienstag Vertreter der wichtigsten Gläubiger über Vorschläge möglicher Investoren. Als größtes Hindernis zeichnet sich die Finanzierung ab. Bekannt ist zum einen ein Konzept einer deutsch-amerikanischen Investorengruppe, die den Erhalt von rund 800 der ursprünglich 3000 Jobs bei der einstigen Siemens-Handysparte in Aussicht stellt. Sie will aber unter anderem, dass die Mitarbeiter zumindest am Anfang kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Dafür zeichnet sich bisher keine Lösung ab.

Am Montag wurden auch Pläne eines zweiten Interessenten bekannt. Das US-Unternehmen Sentex Sensing könnte sich Medienberichten zufolge die Übernahme sogar von 1700 Mitarbeitern vorstellen. Auch dieser mögliche Investor habe jedoch konkrete Bedingungen. Sentex wolle das Konzept am Dienstag in München dem Gläubigerausschuss von BenQ Mobile vorstellen. Ihm gehören Vertreter von Lieferanten, Kreditversicherern, der IG Metall und der Bundesagentur für Arbeit an.

Auch Sentex sieht Probleme bei der Finanzierung. Sentex-Präsident Henrik Rubinstein zeigte sich in der Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ) enttäuscht darüber, dass eine Einigung mit dem Land Nordrhein-Westfalen über Bürgschaftszusagen in Höhe von 125 Millionen Euro im Dezember gescheitert sei. Sentex hatte nach seinen Angaben die Unterstützung von "Topbanken aus Frankfurt". "Erst hatten wir geplant, zum 1. Dezember 2006 zu starten, dann zum 15. Dezember. Nun würden wir gern zum 20. Januar beginnen", sagte Rubinstein. Ein Sprecher des NRW-Wirtschaftsministeriums sagte der NRZ, die Sentex-Pläne bedürften noch einer Konkretisierung. Landesbürgschaften könnten nur auf der Grundlage tragfähiger Unterlagen vergeben werden.

Auch bei der vom ehemaligen DaimlerChrysler-IT-Manager Hansjörg Beha vertretenen deutsch-amerikanischen Investorengruppe soll es Enttäuschung über die Finanzierungsaussichten seitens des Landes NRW gegeben haben. Die Rheinische Post berichtet unter Berufung auf Verhandlungskreise, das Land könne maximal für 80 Prozent eines Kreditvolumens von 25 Millionen Euro bürgen. Die Investorengruppe habe ein Vielfaches des Betrages erwartet. Das Konsortium, dessen Mitglieder nicht namentlich genannt werden wollen, will mit einer Eigenmarke und für andere Anbieter pro Jahr insgesamt 4 Millionen Handys fertigen. In Kamp-Lintfort könnten nach diesem Geschäftsmodell etwa 500 und in München etwa 300 Mitarbeiter eine Beschäftigung finden. Auch Sentex ist Rubinstein zufolge zur Handy-Produktion bereit.

Am Montag wurde bei einem Treffen in Düsseldorf bereits über Konzepte für BenQ Mobile gesprochen. Insolvenzverwalter Martin Prager äußerte sich nach den vierstündigen Gesprächen nicht. Eine Sprecherin Pragers bestätigte, dass es noch mehrere Interessenten für BenQ Mobile gebe. Eine genaue Zahl wollte sie nicht nennen. "Es ist noch Bewegung drin", sagte sie.

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Zwei der Interessenten für eine Übernahme des insolventen Handyherstellers BenQ Mobile haben heute vor dem Gläubigerausschuss ihre Vorstellungen präsentiert. Wie Insolvenzverwalter Martin Prager im Anschluss an die Sitzung am heutigen Dienstagnachmittag mitteilte, habe der Ausschuss die Präsentationen mit Interesse zur Kenntnis genommen, jedoch deutlich gemacht, dass es zahlreiche offene Fragen und entsprechenden Klärungsbedarf gebe. Der Ausschuss ist das Aufsichtsorgan des Insolvenzverwalters und besteht aus Vertretern der Lieferanten, Kreditversicherern, der Bundesagentur für Arbeit, dem Pensionssicherungsverein und der IG Metall.

"Aus Sicht des Gläubigerausschusses braucht es ein glaubwürdiges Fortführungskonzept, ein angemessenes Kaufpreisangebot sowie konkrete Nachweise für eine sichergestellte Finanzierung," erklärte Prager. Bisher habe keiner der beiden Interessenten, die sich auch bereits öffentlich zu Wort gemeldet hatten, damit aufwarten können. Prager wies erneut darauf hin, dass es noch weitere Interessenten für eine Übernahme von BenQ Mobile gäbe. Diese legten jedoch Wert auf Diskretion, entsprechend vertraulich behandle man die Gespräche. Ein IG-Metall-Sprecher bestätigte gegenüber dpa: "Es gab kein entscheidungsfähiges Angebot." Mit mindestens einem der beiden Interessenten, die bei der Sitzung ihre Rettungskonzepte vorgestellt hatten, solle aber weiter verhandelt werden.

Zu den Interessenten gehört eine deutsch-amerikanische Investorengruppe um den ehemaligen DaimlerChrysler-IT-Manager Hansjörg Beha. Sie will die Handy-Produktion des insolventen Unternehmens im Falle einer Übernahme nach eigenen Angaben so schnell wie möglich wieder aufnehmen. "Wir können sofort starten", sagte Beha der dpa. Zunächst wollten die Investoren 800 der ursprünglich mehr als 3000 BenQ-Mobile-Mitarbeiter übernehmen. Über die Finanzierung der Arbeitsplätze besteht aber weiterhin Uneinigkeit.

Der zweite Interessent, die US-Firma Sentex Sensing, könnte sich Medienberichten zufolge die Übernahme sogar von 1700 Mitarbeitern vorstellen und ist laut seinem Präsidenten Henrik Rubinstein ebenfalls zur Handy-Produktion bereit. Allerdings wurden in Branchenkreisen Zweifel an der Finanzkraft des Unternehmens angemeldet. Wie die Investorengruppe um Beha soll Sentex konkrete Bedingungen für eine Übernahme von BenQ Mobile geäußert haben, die allerdings zunächst nicht bekannt wurden.

Ein IG-Metall-Sprecher äußerte sich zurückhaltend zu den Aussichten der möglichen Rettungskonzepte. Bisher seien noch keine Details über die Pläne von Sentex Sensing bekannt, zudem sei der Vorschlag der Investorengruppe um Beha, BenQ-Mobile-Mitarbeiter zumindest anfangs kostenfrei zu beschäftigen, "schon aus juristischen Gründen" nicht machbar. Beha selbst wies dies im Gespräch mit dpa zurück. "Wir haben nie gesagt, dass die Menschen gratis arbeiten sollen."

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Nur noch ein Investor im Rennen um BenQ Mobile
« Antwort #111 am: 10 Januar, 2007, 14:44 »
Die Hängepartie um eine mögliche Rettung von zumindest einigen Arbeitsplätzen des insolventen Handyherstellers BenQ Mobile geht weiter. Nachdem der Gläubigerausschuss am gestrigen Dienstag die Angebote zweier Investoren begutachtet hatte, es aber zu keinem Ergebnis gekommen war, soll Medienberichten zufolge weiter verhandelt werden. Allerdings nur noch mit einem der beiden Interessenten, und der drängt jetzt auf eine Entscheidung bis zum 16. Januar.

Nach Informationen der Financial Times Deutschland (FTD) ist die deutsch-amerikanische Investorengruppe um den ehemaligen DaimlerChrysler-Manager Hansjörg Beha noch im Rennen. Das Angebot des zweiten Interessenten Sentex Sensing Technologies sei dagegen auf völlige Ablehnung der Gläubiger gestoßen. Behas Gruppe will im Falle einer Übernahme die Handyproduktion so schnell wie möglich wieder aufnehmen. Für Insolvenzverwalter Martin Prager und die Gläubiger wirft auch Behas Konzept aber weitere Fragen auf. Prager will vor allem einen Finanzierungsnachweis sehen. Strittig ist noch die Frage möglicher Landesbürgschaften und die Finanzierung der rund 800 Arbeitsplätze. Der Zeitung zufolge drückt Beha nun aufs Tempo und hat ein Ultimatum bis zum 16. Januar gesetzt.

Nach Darstellung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gehört zu dem Konsortium um Beha auch ein alter Bekannter aus der Computerindustrie. Wie die Zeitung unter Berufung auf Verhandlungskreise berichtet, gehört der ehemalige Apple-Chef Gilbert Amelio zu der Investorengruppe. "Gil" Amelio war von 1994 bis 1997 bei dem kalifornischen Computerhersteller, seit 1996 als CEO. Jetzt führt er zusammen mit dem Apple-Erfinder Steve Wozniak das Investment-Unternehmen Acquicor. Wer außer Amelio und Beha noch hinter dem Angebot steht, ist weiter unklar.

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Neuer Interessent für BenQ Mobile
« Antwort #112 am: 10 Januar, 2007, 19:11 »
Die Hamburger Bacoc-Gruppe will den insolventen Handyhersteller BenQ Mobile kaufen. "Wir werden bis 19. Januar ein Angebot abgeben", sagte Bacoc-Chef Stefan Baustert dem Handelsblatt (Donnerstagsausgabe). Derzeit werde an den Details der Offerte gearbeitet. Eine Sprecherin von Insolvenzverwalter Martin Prager bestätigte Gespräche mit dem Unternehmen. Ein abgesicherter Finanzierungsplan liege aber noch nicht vor, sagte die Sprecherin. Neben Bacoc gebe es eine Reihe anderer Interessenten.

Bacoc will laut Handelsblatt die BenQ-Zentrale in München schließen und nur das Werk im nordrhein-westfälischen Kamp-Lintfort weiter betreiben. Von den ehemals 3000 Arbeitsplätzen sollen nach Angaben von Baustert 1000 erhalten bleiben. Ziel der Übernahme sei es, das eigene Produktspektrum von Notebooks und Taschencomputern mit Handys abzurunden und dafür die Entwicklungen von BenQ zu nutzen. Dieses Jahr sollen mindestens 4,5 Millionen Handys abgesetzt werden.

Wie andere Interessenten auch bemüht sich Bacoc um eine Landesbürgschaft in Nordrhein-Westfalen. Dies bestätigte das Wirtschaftsministerium. Insgesamt hätten 15 potenzielle Investoren angefragt. Die Bacoc-Gruppe beschäftigt nach eigenen Angaben 100 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von 95 Millionen Euro.

Der bisher ernsthafteste Interessent, eine deutsch- amerikanische Investorengruppe um den ehemaligen DaimlerChrysler-IT- Manager Hansjörg Beha, hatte zuvor auf eine Entscheidung bis zum 16. Januar gedrängt. Insolvenzverwalter Martin Prager sieht aber zahlreiche offene Fragen in dem Konzept der Investorengruppe. Er verlangt vor allem einen Nachweis darüber, wie der Kaufpreis und die Löhne der Mitarbeiter bezahlt werden sollen. Ohne Finanzierungsnachweise wollen die Gläubiger dem Konzept der Investorengruppe nicht zustimmen, da sie keine weitere Pleite riskieren wollen. "Die jetzigen Pläne sehen zu viele Punkte zu Lasten Dritter vor", hieß es in Verhandlungskreisen.

Unklar ist unter anderem, wer die Löhne der 800 Beschäftigten übernehmen soll, mit denen das Konsortium die Handyproduktion wieder aufnehmen will. Ein weiterer strittiger Punkt ist die Übernahme der Gewährleistung für Siemens-Handys, die noch im Umlauf sind. Angesichts der vielen unklaren Punkte gilt eine Einigung mit dem Konsortium in Verhandlungskreisen als fraglich. Eine Sprecherin Pragers wollte sich am Mittwoch in München nicht dazu äußern. Einen neuen Gesprächstermin gebe es derzeit noch nicht.

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Betriebsrat fordert mehr Engagement des Bundes bei BenQ Mobile
« Antwort #113 am: 11 Januar, 2007, 15:05 »
Zur Rettung der BenQ-Mobile-Standorte hat der Betriebsratsvorsitzende Michael Leucker ein stärkeres Engagement des Bundes angemahnt. Im Falle des Bauunternehmens Philipp Holzmann habe sich der Staat in einer existenziellen Situation eingeschaltet, sagte er am Donnerstag der dpa. Bei BenQ Mobile gehe es darum, High-Tech in Deutschland zu halten. Dabei stünden nicht nur Arbeitsplätze beim Handyhersteller auf dem Spiel, sondern noch einmal genauso viele in der Zulieferindustrie. Bis zur Ankündigung der Insolvenz im vergangenen Herbst waren bei BenQ Mobile in München, Kamp-Lintfort und Bocholt rund 3000 Menschen beschäftigt.

Die bisher bekannten Investorenkonzepte hätten Substanz, betonte Leucker. Allerdings müsse noch materiell nachgelegt werden. Eine Sprecherin des Insolvenzverwalter bestätigte, dass derzeit kein unterschriftsreifes Angebot irgendeines Investors vorliege. Man sei den Gläubigern verpflichtet, nicht unter einem bestimmten Wert zu verkaufen. Aber nicht nur ein guter Kaufpreis, auch ein entsprechendes Fortführungskonzept müsse vorliegen. Jetzt seien die Investoren am Zuge, hieß es.

Zuletzt hatte sich die Hamburger Bacoc-Gruppe zu Wort gemeldet. Sie will bis zum 19. Januar ein Angebot für BenQ Mobile vorlegen. Eine Frist gibt es nach Angaben des Insolvenzverwalters nicht. Ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministeriums bestätigte, dass sich in den vergangenen Wochen 15 mögliche Interessenten beim Land nach den Regeln für Bürgschaften erkundigt hatten. BenQ gehörte bis Mitte 2005 zum Siemens-Konzern und wurde dann an die taiwanische BenQ verkauft.

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BenQ-Mobile-Interessent wirbt um Vertrauen
« Antwort #114 am: 11 Januar, 2007, 18:46 »
Im Tauziehen um eine Rettung des insolventen Handyherstellers BenQ Mobile wirbt die deutsch-amerikanische Investorengruppe um Vertrauen für ihr Übernahmeangebot. In der Öffentlichkeit kursierten verschiedene Informationen, die "zu massiven Fehlinterpretationen und Falschdarstellungen" geführt hätten, erklärte der frühere DaimlerChrysler-Manager Hansjörg Beha, der an der Spitze der des Konsortiums steht, am heutigen Donnerstag in München. Die Gruppe gilt als ernsthaftester Interessent für eine Übernahme von BenQ Mobile und hatte den Erhalt von 800 der ursprünglich 3000 Arbeitsplätzen der ehemaligen Siemens-Handy-Sparte in Aussicht gestellt.

Entgegen der Darstellung in der Öffentlichkeit habe nicht die Investorengruppe selbst Landesbürgschaften von bis zu 100 Millionen Euro gefordert, erklärte Beha. Vielmehr sei dem Konsortium dies vor Unterbreitung des Angebotes als Möglichkeit in Aussicht gestellt worden. "Nur vor diesem Hintergrund hat die Investorengruppe diese Aussage in ihren Katalog von angenommenen Grundlagen für die Transaktion aufgenommen", hieß es. Auch habe die Gruppe nicht von sich aus verlangt, dass BenQ-Mobile-Mitarbeiter kostenlos zur Verfügung gestellt werden sollten, sondern dies von ihren "diversen Gesprächspartnern mehrfach als konkret machbare Möglichkeit genannt" bekommen, ergänzte Beha.

Das von den Investoren präsentierte Konzept sei von Lieferanten, Vertretern der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, der IG Metall und von leitenden BenQ-Mobile-Mitarbeitern als "tragfähig, überzeugend und zielführend" für eine Fortführung des Unternehmens beurteilt worden, betonte Beha. "Anders lautende Kommentare sind schlicht unzutreffend." Derzeit würden mit Insolvenzverwalter Martin Prager und allen anderen Parteien Gespräche geführt.

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Investorenpoker um BenQ Mobile
« Antwort #115 am: 15 Januar, 2007, 17:01 »
Die Aussichten für eine Rettung des insolventen Handyherstellers BenQ Mobile gelten angesichts der unklaren Finanzierung weiter als gering. Bei vielen der Beschäftigten, die inzwischen in eine Transfergesellschaft gewechselt sind, überwiegt Resignation. Auch einen Tag vor Ablauf der von möglichen Investoren gesetzten Frist hat sich Martin Prager mit dem Konsortium um den ehemaligen Daimler-Manager Hansjörg Beha noch nicht einigen können. Der Insolvenzverwalter lässt sich von der Frist bis zum morgigen Dienstag nicht aus der Ruhe bringen und macht weiter eine solide Finanzierung zur Bedingung für seine Entscheidung. Er will vor allem einen Nachweis darüber, wie Kaufpreis und Löhne bezahlt werden sollen.

Die Gruppe um Beha und den früheren Apple-Chef Gilbert Amelio sei diesen Nachweis bis zum heutigen Montagmittag schuldig geblieben, hat die dpa aus Branchenkreisen erfahren. Bislang hat Beha nach Informationen des Spiegel nur 20 Millionen Euro auf den Tisch gelegt und damit allgemein für Ernüchterung gesorgt. Behas Gruppe will 800 der einmal über 3000 Jobs der ehemaligen Siemens-Handy-Sparte erhalten und nach Informationen des Focus im laufenden Jahr vier Millionen Handys bauen; im kommenden Jahr soll bereits die doppelte Stückzahl vom Band laufen. Für 2007 rechnen die um Vertrauen bemühten Investoren danach mit einer "schwarzen Null", 2008 soll schon ein Gewinn von 10 Millionen Euro in den Büchern stehen. Das will Beha mit "hochwertigen Handys der E- und der S-Klasse" erreichen, wie er dem Magazin sagte. Der ehemalige DaimlerChrysler-Mann forderte eine 100-Millionen-Euro-Bürgschaft, die das Land Nordrhein-Westfalen ihm auch im November zugesagt habe. Das Land verspreche aber nur 20 Millionen, um nicht gegen EU-Recht zu verstoßen. "Das ist nicht mein Problem", sagte dazu Beha laut Focus.

Als weiterer Interessent hatte sich in der vergangenen Woche die Hamburger Bacoc-Gruppe gemeldet, die bis 19. Januar ein konkretes Angebot abgeben will. Medienberichten zufolge will der Notebook-Hersteller die BenQ-Mobile-Zentrale in München schließen und nur das Werk im nordrhein-westfälischen Kamp-Lintfort weiterbetreibei. Dabei sollen rund 1000 Jobs erhalten bleiben. Wie andere Interessenten auch bemüht sich Bacoc um eine Landesbürgschaft in Nordrhein-Westfalen. Die Hamburger rechnen mit einem Absatz von mindestens 4,5 Millionen Handys im laufenden Jahr.

Nur für ehemalige Mitarbeiter der Handy-Reparturwerkstatt des Tochterunternehmens Inservio gibt es seit der Übernahme durch das bayerische Unternehmen ComBase in der vergangenen Woche wieder etwas Hoffnung. Ziel der ComBase sei es, möglichst vielen Mitarbeitern am Standort Bocholt sofort wieder Arbeitsplätze anzubieten, den Standort auszubauen und damit Jobs in Deutschland zu erhalten, teilte das Unternehmen am Montag in Karlstein mit. Zunächst werde der Betrieb mit 40 Mitarbeitern starten. ComBase will den Service für Handys der Marken Siemens, BenQ-Siemens und BenQ übernehmen.

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Chancen für Rettung von BenQ Mobile weiter gesunken
« Antwort #116 am: 17 Januar, 2007, 19:12 »
Die Chancen für eine Rettung des Kerngeschäfts des insolventen Handyherstellers BenQ Mobile sind weiter gesunken. Die deutsch-amerikanische Investorengruppe um den ehemaligen DaimlerChrysler-IT-Manager Hansjörg Beha ließ eine selbst gesetzte Frist verstreichen, ohne ihr Angebot zu verbessern oder einen Finanzierungsnachweis zu liefern. Das erfuhr die dpa am Mittwoch aus Verhandlungskreisen. Ursprünglich hatte die Investorengruppe eine Entscheidung bis zum 16. Januar gefordert.

Ein neues Konzept war die Bedingung für eine Entscheidung des Insolvenzverwalters Martin Prager über den Verkauf. Prager fordert von den Investoren vor allem einen Nachweis über die Finanzierung der Übernahme, da die Gläubiger eine erneute Pleite verhindern wollen. Beha hatte in der vergangenen Woche eine Entscheidung bis zum 16. Januar verlangt und sich damit aus Sicht einiger Verhandlungsteilnehmer selbst unter Druck gesetzt, die Nachweise zu liefern.

Beha galt zuletzt als ernsthaftester Interessent für BenQ Mobile. Zahlreiche andere Kandidaten waren bereits ausgeschieden, weil sie die Übernahme nicht hätten stemmen können oder selbst das Interesse verloren. Noch in dieser Woche wird aber ein Angebot von der Hamburger Bacoc-Gruppe erwartet. Allerdings drängt die Zeit, da das Insolvenzverfahren bereits Anfang Januar eröffnet wurde.

In seinem ersten Angebot soll Beha einen Preis in einer Größenordnung von 20 Millionen Euro für die Reste von BenQ Mobile geboten haben. Angesichts hoher Material- und Lohnkosten war aber fraglich, wie er den laufenden Betrieb finanzieren wollte. Zunächst wollte er an den Standorten München und Kamp-Lintfort mit rund 800 der früher 3000 Mitarbeiter die Produktion wieder starten und bereits im kommenden Weihnachtsgeschäft die Geräte unter neuem Markennamen verkaufen.

Quelle : www.heise.de

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Bacoc-Angebot für BenQ Mobile verzögert sich
« Antwort #117 am: 19 Januar, 2007, 10:24 »
Die Rettungsbemühungen um den insolventen Handyhersteller BenQ Mobile haben einen erneuten Rückschlag erlitten. Die Hamburger Bacoc-Gruppe habe mitgeteilt, dass sie nicht wie angekündigt an diesem Freitag ein Angebot vorlegen könne, sagte eine Sprecherin von Insolvenzverwalter Martin Prager in München. Die Offerte und der Finanzierungsnachweis seien nicht fertig geworden. Bacoc verfolge den Plan aber weiter. "Wir stehen auch weiter für Gespräche zur Verfügung", hieß es bei der Insolvenzverwaltung. Allerdings hatte Insolvenzverwalter Prager betont, mit jedem Tag, der verstreiche, werde eine Rettung etwas unwahrscheinlicher.

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Siemens und BenQ einigen sich über Garantieleistungen für Handys
« Antwort #118 am: 19 Januar, 2007, 15:09 »
Nach der Pleite des Handyherstellers BenQ Mobile hat sich der frühere Besitzer Siemens mit der taiwanischen BenQ über Garantieleistungen für die Handys geeinigt. Der Elektronikkonzern BenQ Corp. habe die B2X Care Solutions GmbH mit dem Service für Handys beider Marken beauftragt, teilte die Siemens AG am heutigen Freitag in München mit. Vertriebspartner und Endkunden könnten damit weiterhin die bisherigen Kanäle für Reklamationen in Anspruch nehmen. Die Vereinbarung laufe seit Anfang Januar.

B2X übernehme die Garantieleistungen für Vertriebspartner und Endkunden aus Europa, Russland und Lateinamerika, hieß es. Die Garantieansprüche asiatischer Kunden würden direkt von BenQ bearbeitet. Die B2X Care Solutions ist als Nachfolger des ebenfalls insolventen Dienstleisters Inservio für die Steuerung des Services für die Mobilfunkgeräte zuständig. Es seien aber keine Firmenwerte oder Mitarbeiter von Inservio übernommen worden, sagte ein B2X-Sprecher. Die Handy-Reparaturwerkstatt von Inservio in Bocholt hatte die Firma ComBase aus dem bayerischen Karlstein übernommen, die als ein Dienstleister Reparaturaufträge für B2X Care Solutions abwickelt.

Die Kosten für die Fortführung der Garantieleistungen werden laut Siemens durch die ursprünglich noch im Dezember fällige Rate an BenQ Corp. gedeckt. Siemens hatte bei der Abgabe seiner lange defizitären Mobilfunksparte an BenQ die Zahlung von 400 Millionen Euro zugesagt. Die letzte Rate von 117 Millionen Euro hatte Siemens im Konzern behalten. BenQ Mobile mit ursprünglich mehr als 3000 Beschäftigten hatte Ende September Insolvenz angemeldet, nachdem die taiwanische Mutter dem Unternehmen den Geldhahn zugedreht hatte.

Die B2X Care Solutions GmbH ist eine Tochter der B2X Logistics GmbH. Beide Firmen haben ihren Sitz in München und zusammen rund 80 Beschäftigte. Zum Umsatz machte der Unternehmenssprecher keine Angaben, die Firmen arbeiteten profitabel, erklärte er.

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Aktionärsvertreter kritisieren Siemens-Konzernleitung
« Antwort #119 am: 21 Januar, 2007, 15:33 »
"Nur wer einen guten Job macht, soll auch entlastet werden", sagte der Vorsitzende des Vereins der Siemens-Belegschaftsaktionäre, Manfred Meiler, dem Tagesspiegel in einem Interview zur Donnerstag anstehenden Hauptversammlung, das morgen erscheinen wird. Keine gute Leistung attestieren die Belegschaftsaktionäre Konzernchef Klaus Kleinfeld, Vorstandsmitglied Rudi Lamprecht, Aufsichtsratschef Heinrich von Pierer, Finanzchef Joe Kaeser sowie dem Siemens-Aufsichtsrat und Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann. Bereits im vorigen Jahr und auch 2002 hatte der Verein dem Vorstand die Entlastung verweigert. Für die kommende Hauptversammlung hatte der Verein bereits Ende 2006 Gegenanträge gestellt.

Kleinfeld trage die Verantwortung für die Schmiergeld-Affäre und die Pleite der ehemaligen Siemens-Handysparte. Kaeser und Lamprecht hätten in ihrer Verantwortung für die Handysparte versagt. Von Pierer und Ackermann werfen die Belegschaftsaktionäre vor, dass sie dem Vorstand eine 30-prozentige Gehaltserhöhung gewährt hätten, während in anderen Bereichen Personal abgebaut worden sei. Pierer habe außerdem in der Korruptionsaffäre "nicht zeitnah gehandelt".

Kleinfeld hat derweil in einem Interview mit dem morgen erscheinenden Spiegel beteuert, alles tun, um die Korruptionsaffäre um den Konzern aufzuklären. Auf der Hauptversammlung müsse auch über die Korruptionsvorwürfe und die BenQ-Mobile-Insolvenz diskutiert werden. Sein Unternehmen könne aus diesem Prozess in den nächsten Jahren als Beispiel für Transparenz und Kontrolle hervorgehen.

Auch Aktionärsschützer wollen Vorstands- und Aufsichtsratmitgliedern die Entlastung verweigern. Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) plant, sogar dem gesamten Aufsichtsrat und Vorstand die Entlastung zu verweigern. Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) will trotz der Möglichkeit der Einzelabstimmung kein einziges Vorstandsmitglied entlasten. "Der gesamte Vorstand hat das Problem viel zu spät aufgegriffen und nicht entschieden genug gehandelt", sagte DSW-Vertreterin Daniela Bergdolt dem Tagesspiegel.

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