Autor Thema: Pyramiden-Code, Shakespeare-Code, Nudellöffel-Code  (Gelesen 1620 mal)

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Pyramiden-Code, Shakespeare-Code, Nudellöffel-Code
« am: 17 April, 2010, 08:44 »
Umstrittene Codes - Teil 1

Die Bibel, der Koran, das Voynich-Manuskript, die Kompositionen Bachs und die Cheops-Pyramide haben eines gemeinsam: In ihnen sind geheime Botschaften versteckt. Das jedenfalls behaupten einige umstrittene Theorien. Im ersten von zwei Teilen dieses Artikels geht es um die Pyramiden und die Werke Shakespeares.

Im Jahr 1859 veröffentlichte der britische Schriftsteller und Verleger John Taylor eine scheinbar interessante Entdeckung. Beim Betrachten der Maße der Cheops-Pyramide war ihm aufgefallen, dass deren doppelte Grundseitenlänge (230,37 Meter im metrischen System) geteilt durch die Höhe (146,60 Meter) ziemlich genau den Wert von Pi ergab. Dies deutete auf eine bewusst in die Pyramide kodierte Größe hin. Noch weiter ging kurze Zeit später der Astronom Charles Piazzi Smyth. Dieser vermaß die Cheops-Pyramide eigenhändig und suchte anschließend in den Größenverhältnissen nach weiteren interessanten Zahlen.

Dabei gelangte er zu der Überzeugung, dass die Pyramidenbauer ein Längenmaß verwendet haben mussten, das er als "Pyramidenzoll" bezeichnete (1 Pyramidenzoll entspricht etwa 2,54 Zentimetern). Der Umfang der Pyramidengrundfläche betrug demnach 365,2423 Hekto-Pyramidenzoll – dies entspricht der genauen Anzahl von Tagen in einem Jahr. Auch der Abstand der Sonne von der Erde und einige weitere Größen ließen sich auf diese Weise in der Cheops-Pyramide nachweisen. Das bekannte Bauwerk wäre demnach nicht nur eine Grabstätte, sondern auch eine Art steinernes Lehrbuch, in dem die alten Ägypter mit Hilfe eines "Pyramiden-Codes" wichtige naturwissenschaftliche Erkenntnisse für die Nachwelt festhielten.

Ist die Cheops-Pyramide ein steinernes Lehrbuch, in dem die alten Ägypter mit außerirdischer Unterstützung die Lichtgeschwindigkeit und andere Größen durch einen Code festgehalten haben? Seitdem Skeptiker ähnliche Codes in einem Fahrrad und einem Nudellöffel nachgewiesen haben, ist diese Hypothese nicht mehr zu halten.

Die scheinbaren Entdeckung von Taylor und Smith sorgten im viktorianischen England für einiges Aufsehen. Es gab jedoch schnell Widerspruch von Fachleuten, der seine Wirkung nicht verfehlte, und so beschäftigten sich spätestens Ende des 19. Jahrhunderts nur noch einige wissenschaftliche Außenseiter mit dem angeblichen steinernen Lehrbuch. Bis heute gibt es einige Unentwegte, die am Pyramiden-Code festhalten. Dies zeigt beispielsweise das 2001 erstmals erschienene Buch "Der Pyramiden Code" von Horst Bergmann und Frank Rothe. Dieses präsentiert eine ganze Reihe von Längen, Breiten und ähnlichen Pyramidenmesswerten, die in einfache Formeln eingesetzt bestimmte Naturkonstanten und andere bedeutende Zahlen repräsentieren sollen. Hierbei spielt eine weitere Längeneinheit eine Rolle, die die Autoren Grundeinheit nennen, da sie angeblich dem gesamten Pyramidenfeld von Gizeh zugrunde liegt. Eine Grundeinheit entspricht 1,37 Meter und lässt sich über eine von den Autoren angegebene Konstante aus einem Pyramidenzoll ableiten.

Welche großartigen Erkenntnisse auf diese Weise entstehen, zeigt folgendes Zitat aus dem Buch: "Wir nehmen unsere inzwischen wohl bekannte Grundseitenlänge von 168 [Grundeinheiten], wandeln sie in Meter um und ziehen von diesem Wert 1 ab. Das Ergebnis (229,2978262) multiplizieren wir mit der Hälfte des Pi-Wertes 3,14 (1,57) und bekommen als Resultat 359,9975871. Das liegt ganz dicht bei 360 Tagen." Da 360 Tage angeblich der Länge eines Jahrs vor der Sintflut entsprechen, glauben die Autoren nicht an einen Zufall, sondern an eine bewusst eingebaute Botschaft für die Nachwelt. Mit ähnlichen Rechenexempeln versuchen die Autoren nachzuweisen, dass die alten Ägypter auch detaillierte Kenntnisse über das Laserlicht, die DNS und zur kalten Fusion besaßen und diese in die Pyramiden hineinkodierten. Derartige Informationen hatten die Ägypter angeblich von Außerirdischen, die damals auf der Erde weilten. Offensichtlich wussten die ägyptischen Gelehrten, dass ihr Wissen verloren gehen würde (z. B. durch die anstehende Sintflut), weshalb sie in Form der Pyramide ein steinernes Lehrbuch schufen.

Para-Steganografie

Aus Sicht eines Informatikers sind die versteckten Botschaften in der Pyramide – angenommen, sie existieren tatsächlich – ein Beispiel für Steganografie. Die Steganografie beschäftigt sich mit dem Verstecken von Nachrichten. Beispiele für Steganografie sind Geheimtinte, aus Anfangsbuchstaben zusammengesetzte Botschaften oder eben kodierte Nachrichten in Gegenständen. Auch viele Zauberkünstler arbeiten mit steganografischen Methoden – so kann beispielsweise ein Komplize im Publikum dem Magier auf der Bühne durch eine unauffällige Geste den Wert einer bestimmten Karte übermitteln. Falschspieler nutzen oft ähnliche Mittel. Nicht zu verwechseln ist die Steganografie mit der Kryptografie. Letztere befasst sich mit dem Verschlüsseln von Nachrichten und ist deutlich bekannter. Während es bei der Steganografie also darum geht, die Existenz einer Nachricht zu verbergen, hat die Kryptografie das Ziel, eine Nachricht unlesbar zu machen.

Wie das Beispiel des Pyramiden-Codes zeigt, finden eifrige Zeitgenossen manchmal auch steganografische Nachrichten, wo – nach wissenschaftlicher Mehrheitsmeinung – gar keine sind. Der erste, der sich meines Wissens systematisch und kritisch mit diesem Thema beschäftigte, ist der US-Historiker David Kahn (*1930). Das Kapitel "The Pathology of Cryptology" ("Die Krankheitslehre der Kryptologie") in Kahns Standardwerk "The Codebreakers" stellt ein paar Beispiele vor und macht deutlich, dass diese allesamt äußerst fragwürdig sind. Vergleichbare Veröffentlichungen von anderen Autoren sind mir nicht bekannt. Umso interessanter war es für mich – als Kryptografie-Fachmann und Skeptiker –, den Faden von Kahn aufzugreifen und den vorliegenden Artikel zu schreiben. Dabei entschied ich mich, den von Kahn eingeführten Begriff der "Krankheitslehre der Kryptografie" nicht zu verwenden, sondern stattdessen "Parasteganografie" oder "Para-Codes" zu sagen ("para" bedeutet "neben" und kommt beispielsweise in "Parapsychologie" vor). Der Begriff "Parasteganografie" ist sicherlich sachgerechter, während "Para-Code" der Tatsache Rechnung trägt, dass sich für parasteganografische Phänomene in den letzten Jahren der publikumswirksame Begriff "Code" eingebürgert hat.

Der Pyramiden-Code ist ein solcher Para-Code. Und er ist in vielerlei Hinsicht ein typischer Vertreter. Typisch ist beispielsweise, dass sich der Code in einem bedeutenden Objekt (der Cheops-Pyramide und teilweise in anderen ägyptischen Pyramiden) befindet. Zudem hat der Pyramiden-Code die typische Eigenschaft, dass er einen sensationellen Inhalt hat – wer hätte geahnt, dass die alten Ägypter schon das Laserlicht kannten? Und wie andere Codes dieser Art wurde auch der Pyramiden-Code im Laufe der Zeit immer spektakulärer (am Anfang ging es um die Zahl Pi, später um Besucher aus dem Weltall). Steganografische Botschaften mit weniger bewegendem Inhalt und in weniger bedeutenden Objekten sind dagegen nur selten Gegenstand grenzwissenschaftlicher Diskussionen.

Auch für Para-Codes gilt die in der Wissenschaftstheorie wohlbekannte Tatsache, dass sich die Nichtexistenz einer Sache nicht belegen lässt. Jede Höhe und Breite innerhalb einer Pyramide könnte von den Erbauern bewusst gewählt worden sein – es ist unmöglich, dies zu widerlegen. Immerhin gibt es eine wirkungsvolle Methode, mit der man einen solchen Para-Code als unplausibel entlarven kann. Diese Methode will ich als "absurden Vergleichscode" bezeichnen. Einen solchen gibt es in zwei Varianten: Entweder man weist nach, dass sich ähnliche Codes auch in Objekten finden, die selbst den Code-Anhängern absurd erscheinen (beispielsweise in einem Fahrrad oder einem Nudellöffel). Oder man weist nach, dass sich im betrachteten Objekt Codes befinden, deren Inhalt völlig absurd ist (beispielsweise die Aussage, dass der Code gar nicht existiert).

Die bekannteste absurde Vergleichscode zum Pyramiden-Code stammt von dem niederländischen Physiker und Skeptiker Cornelis de Jager. Dieser veröffentlichte 1992 seinen Artikel "Adventures in science and cyclosophy" in der US-Zeitschrift Skeptical Inquirer, der ein Jahr später zur Titelgeschichte des von Gero von Randow herausgegebenen Buchs "Mein paranormales Fahrrad" wurde. Im Rahmen seines Experiments untersuchte de Jager vier Parameter eines holländischen Fahrrades (Pedalweg sowie die Durchmesser des Vorderrads, der Lampe und der Klingel) und zeigte, dass sich daraus mit einfachen mathematischen Formeln etliche physikalische Konstanten und astronomische Werte errechnen lassen. Beispielsweise erhielt de Jager den Abstand zwischen Erde und Sonne (in Hundert Millionen Kilometern) mittels folgender Formel:

Zitat
   

Wurzel(Pedalweg) · Kubikwurzel(Klingel) / Lampe.
   

Ähnliche Berechnungen führten zum Massenverhältnis von Proton und Elektron, der Gravitationskonstante, der Feinstrukturkonstante und der Lichtgeschwindigkeit.

Etwa zur gleichen Zeit entwickelten auch die beiden Hamburger Wissenschaftler Hans-Peter Beck-Bornholdt und Hans-Hermann Dubben einen absurden Vergleichcode (dieser war nicht speziell auf den Pyramiden-Code gemünzt, passt aber dennoch recht gut zu diesem), was man in deren Buch "Der Hund der Eier legt" nachlesen kann. Die beiden wählten einen Nudellöffel als Untersuchungsobjekt. Dazu maßen sie zunächst fünf Kenngrößen (z. B. Länge und Breite) und bezeichneten diese mit den Buchstaben A, B, C, D und E. Anschließend rechneten sie unter anderem vor, dass die Formel ACD3 die Lichtgeschwindigkeit ergab, während CD2/A der Länge des Euro-Tunnels entsprach. Die jeweiligen Abweichungen lagen oft deutlich unter einem Prozent. Demnach müsste also auch der gewöhnliche Nudellöffel ein Lehrbuch sein.

Sowohl Cornelis de Jager als auch Beck-Bornholdt und Dubben waren mit einem einfachen Trick auf die scheinbaren Codes gestoßen. Sie stellten zunächst eine Formel der Form Aa·Bb·Cc·Dd·Ee=Konstante auf. Während die Variablen A bis E vom jeweiligen Gegenstand kommen, lässt man a bis e variieren – beispielsweise von -5 bis 5 zuzüglich den Werten ½ und -½ (man beachte, dass X½ der Wurzel von X entspricht und dass X0=1 gilt). So kommt man auf 13 Belegungen jedes Exponenten, was 135 und damit etwa 370.000 entspricht. Den Ergebnissen stehen mindestens 100 mögliche Konstanten (z. B. Lichtgeschwindigkeit) gegenüber. Es versteht sich von selbst, dass angesichts dieser gewaltigen Menge an Varianten einige Zufallstreffer unvermeidbar sind. Mit Computer-Unterstützung lassen sich diese leicht ermitteln.

Dadurch wird auch klar, warum die Code-Entdeckungen in der Cheops-Pyramide von Statistikern (und damit auch von anderen Wissenschaftlern) nicht anerkannt werden. Es gibt schlichtweg zu viele Möglichkeiten, durch Zufall auf auffällige Zahlenwerte zu stoßen. Unabhängig davon ist es nicht gerade einfach, die korrekten Pyramidenmaße genau zu ermitteln – vor allem, weil die Cheops-Pyramide ursprünglich mit einer zusätzlichen Steinschicht überzogen war, die zwischenzeitlich von Steinräubern abgetragen wurde. Dass die Zahl Pi in der Pyramide vorkommt, liegt vermutlich nicht an einem Code, sondern daran, dass die Ägypter aus bautechnischen Gründen ein Verhältnis von 11 zu 7 zwischen Höhe und Breite wählten – dies entspricht zufälligerweise etwa der Hälfte von Pi.

Shakespeare oder Bacon?

Der Pyramiden-Code ist das älteste mir bekannte Beispiel für einen parawissenschaftlichen Code. Das einzige ist er beileibe nicht. Bereits etwa 20 Jahre nach John Taylor fand der US-Politiker und Schriftsteller Ignatius Donnelly (1831-1901) einen vermeintlichen Code in einigen Werken von William Shakespeare. Damals wie heute glaubten manche Menschen, dass die Shakespeare zugeschriebenen Werke in Wirklichkeit von dessen Zeitgenossen Francis Bacon verfasst wurden. Da dieser nicht nur ein bedeutender Philosoph war, sondern sich auch mit Verschlüsselung beschäftigte, kam Donnelly auf eine kühne Idee: Bacon, so seine Vermutung, war nicht nur der wahre Shakespeare-Autor, sondern hatte zudem Hinweise auf seine Urheberschaft als Code in seine Texte geschmuggelt.

Ist Francis Bacon der wahre Shakespeare? Seit 150 Jahren suchen einige seiner Anhänger nach versteckten Botschaften in Shakespeares Werken, die diese Vermutung belegen sollen. Die Schulwissenschaft hat sich von diesem Thema längst verabschiedet.

Nach mehrmonatigen Recherchen verkündete Donnelly im Jahr 1884, den gesuchten Bacon-Code gefunden zu haben. Dies erregte einiges Aufsehen. Allerdings veröffentlichte er erst drei Jahre später Details zu seiner Entdeckung, und zwar in Form des Buchs "The Great Cryptogram". Wer sich dieses zu Gemüte führte, musste sich durch zahlreiche umständliche Berechnungen kämpfen, die größtenteils recht willkürlich wirkten. Donnelly nahm beispielsweise eine Zahl und zog eine andere davon ab, um anschließend die Anzahl der kursiv geschriebenen Wörter auf einer Shakespeare-Seite abzuziehen. Zusätzlich subtrahierte er teilweise die Anzahl der Wörter in Klammern und die mit einem Bindestrich versehenen Wörter. Am Ende ergaben sich dabei eine Seitennummer und die Position eines Worts darauf. Mit solchen Rechnereien kam Donnelly beispielsweise auf die Nachrichten "Skaks't spur never writ a word of them" und "It is even thought here that your cousin of St. Alban writes them". Dies bedeutete zusammengenommen mit etwas Fantasie: "Shakespeare schrieb kein Wort davon. Es könnte sogar sein, dass Dein Cousin von St. Alban [Bacon trug den Titel Viscount St. Alban] sie schreibt."

Zu Donnellys ersten Kritikern gehörte dessen Landsmann Joseph Gilpin Pyle. Dieser veröffentlichte 1888 einen absurden Vergleichscode in einem Büchlein, das er in Anspielung an die Vorlage "The Little Cryptogram" nannte. Mit einer ähnlichen Methode wie Donnelly fand Pyle in Hamlet folgenden Text: "Don nill he [Donnelly], the author, politician and mountebanke, will worke out the secret of this play." ("Donnelly, der Autor, Politiker und Scharlatan, wird das Geheimnis dieses Stücks herausfinden.") Die Arbeiten Donnellys galten somit schon früh als pseudowissenschaftlich, zogen aber trotzdem zahlreiche Nachahmer an. Der deutschstämmigen US-Amerikaner Walter Conrad Ahrensberg wurde beispielsweise bei der Code-Suche in folgenden Zeilen aus "Hamlet" fündig:

Zitat
Costly thy habit as thy purse can buy;
But not exprest in fancie; rich, not gawdie:
For the Apparell oft proclaimes the man
And they in France of the best ranck and station, ...

Die Anfangsbuchstaben Co, B, F und An lassen sich zu "F. Bacon" zusammensetzen. Angesichts der veränderten Reihenfolge und der willkürlichen Buchstabenwahl, kann man jedoch kaum von einem bewusst eingefügten Code ausgehen. Gleiches gilt auch für die "Entdeckungen" des US-amerikanischen Arzts Orville Owen (1854-1924). Dieser suchte nicht nur bei Shakespeare, sondern auch bei Bacon und einigen weiteren Autoren der damaligen Zeit nach versteckten Botschaften. Dabei fand er einen vermeintlichen Code, der sich über etwa 1.000 Buchseiten der unterschiedlichen Werke erstreckte. Die entsprechenden Seiten mit seinen Markierungen klebte er zu einem etwa einen Meter breiten Streifen zusammen, den er zu einer Schriftrolle beachtlicher Größe zusammenrollte. Der von Owen entdeckte Code besagte nicht nur, dass Bacon der wahre Autor der untersuchten Werke war, sondern nannte auch zahlreiche politische Details aus der Shakespeare-Zeit. Wie andere Para-Codes wurde also auch der Shakespeare-Code mit der Zeit immer spektakulärer.

Für ernsthafte Wissenschaftler hat der Shakespeare/Bacon-Code schon lange seinen Reiz verloren. Gegen Bacon als Autor sprechen beispielsweise Stilanalysen. Auch inhaltlich lassen sich die Werke des Philosophen kaum mit den Shakespeare-Dramen in Verbindung bringen. Im Jahr 1957 lieferten die beiden (miteinander verheirateten) Verschlüsselungsexperten William und Elizebeth Friedman in ihrem Buch "The Shakespearian ciphers examined" weitere Gegenargumente. Das Ehepaar nahm alle ihm bekannten Shakespeare-Code-Theorien auf den Prüfstand und untersuchte, ob wirklich eine versteckte Nachricht vorlag. Die Überprüfung verlief in allen Fällen negativ.

Quelle : http://www.heise.de/tp/

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Bibel-Code, Koran-Code, Rotkäppchen-Code
« Antwort #1 am: 18 April, 2010, 07:54 »
Umstrittene Codes - Teil 2

Die Bibel, der Koran, das Voynich-Manuskript, die Kompositionen Bachs und die Cheops-Pyramide haben eines gemeinsam: In ihnen sind geheime Botschaften versteckt. Das jedenfalls behaupten einige umstrittene Theorien. In diesem zweiten und letzten Teil geht es um die Bibel, den Koran und einige weitere Code-Objekte.

Die Schriften des berühmten Renaisssance-Astrologen Nostradamus haben schon so manchen Zeitgenossen zu spektakulären Interpretationen veranlasst. Der heute noch populäre Franzose hinterließ eine Vielzahl von Prognosen in Form von Gedichten (Zenturien), in denen es von Wortspielen, Buchstabenspielen, Andeutungen und Mehrdeutigkeiten nur so wimmelt. In diesem Gewirr wollen findige Nostradamus-Exegeten Prophezeiungen für alle möglichen Ereignisse der Weltgeschichte gefunden haben – dummerweise immer erst hinterher, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen war.

Das Voynich-Manuskript hat bisher noch niemand entschlüsselt. Auch die versteckten Botschaften, die darin entdeckt wurden, helfen nicht weiter. Höchstwahrscheinlich existieren sie gar nicht.

Andere suchten in den Nostradamus-Schriften nach einem versteckten Code – ähnlich wie es schon im 19. Jahrhundert in den Werken Shakespeares der Fall war (siehe ersten Teil dieses Artikels). Ohne Zweifel hätte der Renaissance-Astrologe in seinen Texten unauffällig ein paar Nachrichten verstecken können. Aber tat er es das tatsächlich? Laut der Biografie "Nostradamus: Ein Mythos wird entschlüsselt" von Bernd Harder "erscheint jedes Jahr mindestens ein neues Nostradamus-Buch, das im Untertitel die ‚sensationelle Entschlüsselung' der Centurien verheißt". Selbstverständlich sind die Aussagen der bisher "entdeckten" Codes mindestens genauso spektakulär wie das, was Nostradamus-Deuter ohnehin schon in die unverständlichen Vierzeiler hineininterpretieren.

Der bekannteste Entdecker eines Nostradamus-Codes ist der Buchautor und Hobby-Historiker Manfred Dimde. Dessen Theorie überprüfte der inzwischen leider verstorbene Mathematiker und Skeptiker Volker Guiard im 1998 erschienenen Buch "Endzeittaumel". Eine von Dimdes Methoden nennt sich demnach "das innere Wort". Diese Methode sieht vor, dass man einen Satz nimmt, die Wortzwischenräume entfernt und (nach kaum nachvollziehbaren Regeln) ein paar Buchstaben austauscht. Anschließend nimmt man Teile dieser Zeichenfolge und schreibt ihnen eine halbwegs passende Bedeutung zu. Gemäß dieser Methode wird aus "M. Nostradamus" die Folge MNOSTRADAMUS. Darin sind Wörter wie M (tausend), NO (schwimmen), STRA (Einsturz, Haufen), MUS (Maus) oder DAM (Frau, Dame) enthalten. Die jeweilige Bedeutung ist nicht gerade zwingend, auch wenn M das lateinische Wort für tausend ist und NO auf Lateinisch "ich schwimme" heißt. Nimmt man es mit den Wortübergängen nicht so genau und lässt ein paar Buchstaben weg, dann kommt ein Satz wie der folgende zustande: M NO NOST OS S ST OSTR T AD R RAD

Dies heißt (laut Dimde): "Tausend Worte fließen aus dem Mund. Die Sequenz ohne Zeit ist wie eine Muschel. Die Zeit füge zur Weissagung. Strahle." Es dürfte klar sein, dass man auf diese Weise eine beliebige Zahl unsinniger Sätze produzieren kann, die sich wiederum auf unterschiedliche Weise interpretieren lassen. Die anderen von Dimde vorgeschlagenen Entschlüsselungsmethoden geben auch nicht mehr her. So gesehen verwundert es kaum, dass Volker Guiard Manfred Dimde offen als Scharlatan und dessen Theorie als Aprilscherz bezeichnet.

Sind auf dem Turiner Grabtuch Buchstaben versteckt, die sich zu einer Nachricht zusammenfügen? Diese These ist zwar plausibler als die meisten anderen Para-Codes, doch sie ist noch nicht anerkannt.

Kaum mehr als ein Aprilscherz sind meist auch die Para-Codes, die in folgenden Objekten gefunden wurden:

* Voynich-Manuskript:  Das Voynich-Manuskript, das nach seinem Entdecker Wilfried Voynich benannt ist, gilt für viele als das rätselhaftetste Buch der Welt. Das wahrscheinlich etwa 550 Jahre alte Werk ist in einer Schrift verfasst, die trotz zahlreicher Versuche bisher niemand entziffern konnte. Auch auf die zahlreichen Bilder darin konnte sich bisher niemand einen Reim machen. Ist die wahre Bedeutung des unverständlichen Buchs vielleicht in einem Code versteckt? Bereits zweimal vermeldeten parawissenschaftlich orientierte Hobby-Forscher, verborgene Nachrichten im Voynich-Manuskript gefunden zu haben. Den ersten Fund präsentierte bereits 1921 der Philosophie-Professor William Newbold (1865-1926). Er hielt winzig kleine Teile der Voynich-Schriftzeichen für Buchstaben einer griechischen Kurzschrift. Auf diese Weise konnte Newbold scheinbar einige der im Manuskript abgebildeten Gegenstände erklären – er hielt sie für Eierstöcke, Zellstrukturen, Spermien und den Großen Andromedanebel. Da diese Objekte nur mit einem guten Mikroskop bzw. Teleskop erkennbar sind, wäre diese Entdeckung angesichts des vermuteten Alters des Manuskripts eine Sensation gewesen. Doch praktisch alle Experten, die Newbolds Arbeit lasen, hielten sie für Humbug. Der zweite Voynich-Forscher, der im Voynich-Manuskript steganografische Botschaften gefunden haben will, ist der Buchautor Erhard Landmann. Die zahlreichen Sterne, die im Manuskript abgebildet sind, enthalten seiner Meinung nach mikroskopisch kleine Schriftzüge. Dies erkannte er, obwohl ihm keine Abbildung des Manuskripts mit ausreichender Vergrößerung zur Verfügung stand. Daher hat Landmann bis heute auch nicht verraten, welchen Inhalt die derart verborgenen Botschaften haben.
* Nazca-Scharrbilder: Bereits mit mehreren unterschiedlichen Codes wurden die berühmten Scharrbilder von Nazca (Peru) in Verbindung gebracht. Es handelt sich dabei um oft mehrere Hektar große Liniengebilde, die nur aus der Luft als Gesamtkunstwerk zu erkennen sind. Einige Bilder stellen Tiere (z. B. Affen und Kolibris), andere Menschen dar. Bekannt sind die Nazca-Scharrbilder nicht zuletzt aus der Präastronautik (diese beschäftigt sich mit den angeblichen Besuchen Außerirdischer im Laufe der Geschichte) – dort ist die Theorie populär, es handle sich um Markierungen für Außerirdische, die aus ihren Fluggeräten einen guten Blick auf die Scharrbilder haben dürften. Andere interpretierten irgendwelche Codes in die Bilder hinein. Demnach könnten die Bilder unter anderem Teil einer überdimensionalen Landkarte, eine Art Riesen-Visitenkarte einer vergangenen Kultur oder eine Sternkarte sein.
* Bach-Kompositionen: Der Theologe und Musikwissenschaftler Friedrich Smend (1893-1980) fand einen angeblichen Code bei Johann Sebastian Bach. Er ging davon aus, dass der bekannte Komponist ein einfaches Zahlenalphabet nutzte (A=1, B=2, C=3 usw., wobei I und J sowie U und V nicht unterschieden werden). Wie Bach diese Zahlen verwendete, zeigt angeblich der "Canon a 4 voce", den der Komponist 1713 für einen gewissen Johann Gottfried Walther geschrieben hat. Wandelt man Bachs Name in Zahlen um und zählt diese zusammen, dann ergibt sich: B+A+C+H = 2+1+3+8 = 14. Der Name Walther liefert folgendes Ergebnis: W+A+L+T+H+E+R = 21+1+11+19+8+5+17 = 82. Da der besagte Kanon 14 Taktstriche und 82 Noten hat, glaubte Smend nicht an einen Zufall. Auch wenn Smend in seinen Veröffentlichungen zahlreiche weitere Beispiele nennt, erzielte er keine größere Anerkennung mit seinen Forschungen. Deutlich spektakulärer als Smends Bach-Code ist eine angebliche Entdeckung der beiden Autoren Kees van Houten und Marinus Kasbergen aus dem Jahr 1986. Sie
* Turiner Grabtuch: 1997 fanden die Wissenschaftler André Marion und Anne-Laure Courage mit einer Computeranalyse angebliche Inschriften auf der berühmten katholischen Reliquie. Es handelt sich dabei um etwa einen Zentimeter große griechische und lateinische Buchstaben. Untypischerweise revolutioniert dieser Fund jedoch nicht die Weltgeschichte, sondern ließ lediglich einige belanglose Wörter zum Vorschein kommen. Bisher gibt es noch keine Bestätigung durch weitere Untersuchungen. Im Juli 2009 gab es Berichte über weitere Buchstabenfunde. Dieses Mal soll auf aramäisch der Satz "Wir haben gefunden" auf dem Tuch aufgetaucht sein. Da es erneut nicht um eine weltbewegende Botschaft geht, sind die Chancen, dass ein echter Code vorliegt, sicherlich größer als in den anderen in diesem Artikel betrachteten Fälle.

Diese Liste ließe sich noch deutlich verlängern. Unter anderem "entdeckten" fleißige Hobby-Steganografen geheime Botschaften in Kornkreisen, Stonehenge, der Kathedrale von Chartres, den Werken von Aristoteles, Shakespeares Grabstein, dem Roman "Gullivers Reisen" und dem Comic "Dick Tracy". Keine dieser Behauptungen konnte sich durchsetzen.

Bibel-Code und Koran-Code

Der mit Abstand bekannteste Para-Code findet sich (angeblich) in der Bibel. Dieser Bibel-Code geht auf Arbeiten des israelischen Mathematikers Eliyahu Rips und dessen Mitarbeiter Doron Witztum zurück. Die beiden ordneten den Text der Thora (Altes Testament) zunächst in so genannten äquidistanten Buchstabenfolgen an. Diese entstehen, indem man beispielsweise nur jeden fünften oder zehnten Buchstaben berücksichtigt und Wortzwischenräume sowie Satzzeichen ignoriert. In den entstandenen Buchstabenfolgen suchten Witztum und Rips nach den Namen und Lebensdaten bedeutender jüdischer Persönlichkeiten. Tatsächlich förderte die Suche deutlich mehr Funde zutage, als die Wahrscheinlichkeit erwarten ließ. Wissenschaftliche Erklärungen schienen zu versagen, da alle Personen erst nach Niederschrift der Thora lebten. 1994 veröffentlichten die Forscher ihre Arbeit in der renommierten Fachzeitschrift Statistical Science.

Nicht nur in der Bibel, sondern auch im Koran soll ein Code enthalten sein. Das zugehörige Buch von Adel Awadalla beeindruckt jedoch eher mit Geschmacklosigkeiten als mit harten Fakten. Quelle: "The Prophecy And The Warnings Shines Through The Mystifying Codes Of The Holy Quran: The Prophecy Of World War III" von Adel Awadalla

Auch der Bibel-Code hat die Eigenschaft, dass er mit der Zeit spektakulärer wurde. Von der Rips-Veröffentlichung angeregt entwickelte der Journalist Michael Drosnin seine eigene Code-Version. Mit einer grob vereinfachten Variante von Rips' Methode suchte er in der Thora nach Prophezeiungen zur Weltgeschichte. Tatsächlich fand er verschiedene Ereignisse, die sich auf Persönlichkeiten wie Winston Churchill, Adolf Hitler und Jitzchak Rabin bezogen. Seine Ergebnisse veröffentlichte Drosnin 1997 in einem Buch namens "The Bible Code" (dt. "Der Bibel Code"), ein zweiter Band erschien 2002. Im Gegensatz zu Rips und Witztum verzichtete Drosnin jedoch auf eine statistische Kontrolle und machte nur sehr spärliche Angaben zu seinen Suchexperimenten.

Drosnins Buch rief schnell einige Kritiker auf den Plan, die teilweise mit absurden Vergleichscodes reagierten. Brendan McKay fand beispielsweise "Prophezeiungen" in Herman Melvilles "Moby Dick", während der Skeptiker Wolfgang Hund mit einem Rotkäppchen-Code antwortete. Doch nicht nur Drosnins Bibel-Code, sondern auch die Ergebnisse von Rips und Witztum blieben nicht unwidersprochen. Demnach haben die beiden bei der Auswahl der jüdischen Persönlichkeiten, der Schreibeweise der Namen und der Erstellung des statistischen Modells jeweils die Möglichkeit mit der höchsten Trefferquote ausgewählt. Aus einer der vermeintlich bedeutendsten Entdeckungen der Wissenschaftsgeschichte ist somit inzwischen eine Banalität geworden, die unter Wissenschaftlern kaum noch eine Bedeutung hat.

Nach dem Erfolg des Bibel-Codes ließ ein Koran-Code nicht lange auf sich warten. 2004 veröffentlichte ein gewisser Adel Awadalla ein Buch namens "The Mystifying Codes of The Holy Quran", in dem er entsprechende Entdeckungen präsentierte. Mit Hilfe des Codes soll es möglich sein, verschiedenste Ereignisse der Weltgeschichte aus dem Koran herauszulesen – insbesondere solche, die sich erst lange nach dessen Entstehung ereignet haben. Besonders schlüssig wirkt Awadallas Vorgehensweise jedoch nicht. Er ordnet jedem Buchstaben des arabischen Alphabets eine Zahl zwischen 1 und 1.000 zu (dies ist nicht seine Erfindung, sondern entspricht einer alten arabischen Tradition) und zieht aus diesen Zahlen allerlei Schlüsse. In einer Koran-Sure ermittelt Awadalla beispielsweise 397 als Summe der Buchstabenwerte des ersten Verses. Dies entspricht (laut Awadalla) der Anzahl der Jahre zwischen dem Beginn des Aufenthalts der Juden in Ägypten und der Offenbarung der Thora. Im zweiten Vers ergibt sich die Summe 1224. Dies entspricht angeblich der Zeitspanne zwischen der Thora-Offenbarung und dem Beginn des Christentums im Jahr 11 n. Chr. Im dritten Vers ergibt sich 3121. Dies ist die Zeitspanne zwischen dem Beginn des Judentums und dem Ende des Osmanischen Reichs im Jahr 1908.

Allerdings ist es völlig willkürlich, den Beginn des Judentums auf das Jahr 1213 v. Chr. festzulegen. Das Jahr 11, in dem das Christentum entstanden sein soll, muss man sogar als falsch bezeichnen, da Jesus von Nazareth erst um das Jahr 30 öffentlich auftrat. Warum Awadalla das Jahr 1908 als Ende des Osmanischen Reichs nimmt (und nicht etwa das Jahr 1923), ist ebenfalls nicht nachvollziehbar. Angesichts dieser Fehler brauchen wir uns auch bezüglich der diffusen Katastrophen (es geht um Krieg und um "besondere Bestrafungen"), die Awadalla für die kommenden Jahre aus dem Koran herausliest, keine großen Sorgen zu machen.

Code-Fieber

Es gibt wohl nur einen Para-Code, der an Popularität annähernd mit dem Bibel-Code aufnehmen kann: den Da-Vinci-Code. Bekannt wurde dieser durch den gleichnamigen Roman von Dan Brown, der auf Deutsch unter dem Titel "Sakrileg" erschienen ist. Der Da-Vinci-Code ist angeblich im Gemälde "Abendmahl" von Leonardo da Vinci versteckt. Allerdings geht es hierbei nicht um eine in Buchstaben kodierte Nachricht, sondern um verschiedene Gesten und Anordnungen, die auf dem Gemälde zu erkennen sind und angeblich eine geheime Bedeutung haben.

War Jesus mit Maria-Magdalena verheiratet und wollte über sie den christlichen Glauben verbreiten? Das Bild "Abendmahl" von Leonardo da Vinci eignet sich nicht als Indiz für diese abenteuerliche Theorie.

Hintergrund des Da-Vinci-Codes ist eine Verschwörungstheorie. Diese besagt, dass Jesus von Nazareth mit der in der Bibel mehrfach erwähnten Maria Magdalena verheiratet war und diese zur Verbreitung des christlichen Glaubens auserwählt hatte. Diese wahren Absichten Jesu sind jedoch heute angeblich nur noch einer kleinen Gruppe von Eingeweihten bekannt – der Bruderschaft von Sion. Zu dieser Bruderschaft soll auch Leonardo da Vinci gehört haben. Als er sein berühmtes Abendmahl malte, schmuggelte er angeblich ein paar Hinweise auf sein geheimes Wissen in das Bild. So soll die Person auf dem Bild rechts neben Jesus nicht den Apostel Johannes, sondern Maria Magdalena darstellen (tatsächlich hat die abgebildete Person weibliche Züge). Der Zwischenraum zwischen den beiden hat die Form eines mit der Spitze nach unten zeigenden Dreiecks, was den Mutterschoß und das göttlich Weibliche symbolisieren soll. Die Körperhaltung der beiden entspricht ebenfalls der V-Form. Außerdem fehlt der Kelch auf dem Bild, was in den Augen der Verschwörungstheoretiker daran liegt, dass Maria Magdalena selbst der Heilige Gral ist.

Doch so schön diese Geschichte auch ist – sie ist durch nichts belegt. Die Ehe Jesu mit Maria Magdalena ist reine Spekulation und die Bruderschaft von Sion hat vermutlich nie in der beschriebenen Form existiert. Kunsthistoriker weisen außerdem darauf hin, dass der Apostel Johannes auf vielen Gemälden mit jugendlichen Zügen dargestellt wird, da es sich der Überlieferung nach um den jüngsten Apostel handelte. Dass Johannes auf dem Bild wie eine Frau aussieht, kann einfach daran liegen, dass da Vinci es mit der Jugendlichkeit etwas übertrieben hat. Vielleicht wollte der geniale Künstler auch jemanden ärgern, oder vielleicht war sein Modell eine Frau. Eine Verbindung zu Maria Magdalena, der Bruderschaft von Sion und irgendwelchen Verschwörungen ist aus dem Bild allerdings mit dem besten Willen nicht herauszulesen.

Echte Codes und gar keine Codes

Angesichts der vielen zweifelhaften Codes in diesem Artikel soll nicht verschwiegen werden, dass es auch Code-Funde in bedeutenden Objekten gibt, die anerkanntermaßen echt sind oder zumindest plausibel erscheinen. Hier eine Auswahl:

* Der Renaissance-Roman "Hypnerotomachia Poliphili" enthält ein so genanntes Akrostichon (so nennt man einen Code, der sich ergibt, wenn man jeweils die ersten Buchstaben von Zeilen oder Wörtern aneinanderreiht). Dieses lautet: POLIAM FRANCISCVS COLVMNA PERAMAVIT (Francesco Colonna hat Polia sehr geliebt). Diese versteckte Botschaft könnte ein Hinweis auf den Autor des anonym veröffentlichten Buchs sein.
* Mehrere Kornkreise enthalten unbestrittenermaßen einen Code. Ein 2003 in Großbritannien aufgetauchtes Exemplar war beispielsweise mit einer (belanglosen) Nachricht im ASCII-Format versehen. Ein Kornkreis aus dem Jahr 2008 enthält Markierungen, die die Zahl Pi im Dezimalsystem repräsentieren. Ist dies der Beweis dafür, das Außerirdische das Dezimalsystem nutzen und den ASCII-Standard kennen?
* Der Berliner Fernsehturm ist 365 Meter hoch. Dies entspricht der Anzahl der Tage im Jahr. Falls unsere Nachkommen oder Besucher aus dem Weltall das metrische System kennen, werden sie das Gebäude vielleicht als steinernes Lehrbuch betrachten.

Durch den Bibel-Code und den Da-Vinci-Code ist der Begriff "Code" in den letzten Jahren zu einem Modewort geworden. Das anfangs erwähnte Buch "Der Pyramiden Code" ist ein Beleg dafür. Bücher namens "Nostradamus-Code" oder mit einem ähnlichen Titel sind gleich mehrere auf dem Markt. Dabei wird das Wort "Code" häufig auch für Dinge verwendet, die nichts mit einem Code zu tun haben. So berichtete die (von vielen als pseudowissenschaftlich bezeichnete) Zeitschrift "Wunderwelt Wissen" in ihrer Aprilausgabe des Jahrs 2008 über einen "Geheimcode der Smaragdtafel". Der zugehörige Artikel ist deutlich seriöser, als es die Ankündigung auf der Titelseite vermuten lässt, und weiß nichts von einem Geheimcode.

Der Renaissance-Roman "Hypnerotomachia Poliphili" enthält anerkanntermaßen einen versteckten Code. Dieser ist jedoch deutlich unspektakulärer als die meisten Para-Codes. Er weist auf den Autor des anonym veröffentlichten Buchs hin.

Einen ähnlichen Code-Missbrauch betrieb ein deutscher Verlag im Zusammenhang mit dem bereits erwähnten Voynich-Manuskript. Ein durchaus seriöses Buch zum Voynich-Manuskript stammt von Rob Churchill und Gerry Kennedy. Es heißt im Original schlicht "The Voynich Manuscript". Dem Verlag Rogner & Bernhard fiel für die deutsche Übersetzung kein besserer Titel ein als "Der Voynich-Code". So erhielt ein lesenswertes Buch unnötigerweise einen pseudowissenschaftlichen Anstrich. Gleiches gilt leider auch für das (ebenfalls seriöse) Buch "Der Darwin Code" von Thomas Junker und Sabine Paul, dessen verkaufsfördernder Titel in ärgerlicher Form an den Bibel-Code und den Da-Vinci-Code erinnert.

Ohne das Wort "Code" im Namen kommt dagegen das Buch "Das letzte Geheimnis" von Ian Caldwell und Dustin Thomason aus (Caldwell, Thomason 2006). Darin geht es um versteckte Botschaften in dem bereits erwähnten Roman "Hypnerotomachia Poliphili" aus dem 15. Jahrhundert. Ist "Das letzte Geheimnis" ein weiterer Beitrag zur geistigen Umweltverschmutzung? Nein. Es handelt sich um einen Roman – ohne den Anspruch, authentisch zu sein.

Quelle : http://www.heise.de/tp/

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Offline Jürgen

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Re: Pyramiden-Code, Shakespeare-Code, Nudellöffel-Code
« Antwort #2 am: 18 April, 2010, 22:55 »
Fahrrad-Code???

Mit grossem Erstaunen musste ich heute feststellen, dass an fast allen drehenden Teilen meines Drahtesels die Zahl Pi eincodiert ist, teilweise mit einer Abweichung von deutlich weniger als 1 %. Ausser bei'm Hinterrad, das auf geradezu mystische Art eiert und dabei seltsame Töne abgibt, deren Deutung mir allerdings noch nicht gelungen ist.
Das alles kann doch kein Zufall sein...
Und die Anzahl der Speichen eines Rades entspricht den Stunden von anderthalb Tagen.
Und das grosse Ritzel vorne hat 52 Zähne, was fast genau der Anzahl der Wochen im Jahr entspricht.
Zusammen fast genau die Jahreslänge im Jahre des Aussterbens der Dinosaurier...
Bei'm kleinen Ritzel sind's zwar nur 11 Zähne, also einer weniger als Monate im heutigen Jahr, aber damals ist der Mond sicherlich weiter von der Erde entfernt gewesen und daher langsamer gelaufen.

Fazit:
Schon die regelmässige Reparatur-Routine lässt beobachten, dass das Teil sicherlich ein ausserirdisches Konstrukt ist  ;D

Jürgen
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Re: Pyramiden-Code, Shakespeare-Code, Nudellöffel-Code
« Antwort #3 am: 18 April, 2010, 23:10 »
Hehe ...da sind wir ja mal wieder der gleichen Meinung  ;D :)

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Offline Warpi

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Re: Pyramiden-Code, Shakespeare-Code, Nudellöffel-Code
« Antwort #4 am: 19 April, 2010, 09:40 »
Mit Hilfe des  Fahrrads von Jürgen ist es mir gelungen annäherungsweise die Antwort auf alles zu berechnen.
Ohne Rechenzeit von 7,5 Millionen Jahren.  ;D  ;)

   
(52 - 11) + (3.14 / 3) = 42.0466667

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Offline Snoop

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Re: Pyramiden-Code, Shakespeare-Code, Nudellöffel-Code
« Antwort #5 am: 19 April, 2010, 14:50 »
Dazu fallen mir zwei Dinge ein:

Was ist Radosophie Teil 1 Teil 2

und

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Offline Jürgen

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Re: Pyramiden-Code, Shakespeare-Code, Nudellöffel-Code
« Antwort #6 am: 20 April, 2010, 00:22 »
3 ist die Anzahl der vorderen Kettenräder bei einer Shimanoschaltung  
Ach so, deswegen klappt's bei mir nicht so richtig.
Habe nämlich seinerzeit den dreikränzigen Dünnblech-Quatsch vom Original-Ausrüster gleich bei der ersten Fahrt durch heftiges Antreten nach aussen umgeklappt.
Und dann musste ein Schweissgerät 'ran, den wertigen Uralt-Stahl vom Kurbelkeil-Satz vom Vorvorgänger abgeflext und an die moderne Vierkant-Kurbel gebraten.
Das Konstrukt hält mich jetzt schon vier Jahre lang aus.
Hat aber eben nur zwei Zahnkränze, wodurch die Gleichung nicht stimmt.
Allerdings habe ich die 42 direkt verbaut, denn soviel Zähne hat das kleinere Zahnrad. Vermutlich ist das der Grund, weshalb das praktisch unbenutzt bleibt, so wie auch die anderen sechs hinten mit mehr als 11 Zähnen.
Hier wird eben nicht gestrampelt sondern gecruised. Hamburg ist ja ziemlich flach.

@ snoop
Du hast ja recht, der Harald hat das Thema offenbar schon früher verwendet.
Und ich muss zu meiner Schande zugeben, dass ich diese beiden Folgen von Alpha Centauri bisher noch nicht kannte.
« Letzte Änderung: 20 April, 2010, 00:31 von Jürgen »
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Re: Pyramiden-Code, Shakespeare-Code, Nudellöffel-Code
« Antwort #7 am: 20 April, 2010, 08:51 »
Ich bieg mir dann die "Berechnung" mal zurecht.


(52 - 11) + (2 / 2) = 42  ;D


2 ist die Anzahl der vorderen Kettenräder bei Jürgens Fahrrad.

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Re: Pyramiden-Code, Shakespeare-Code, Nudellöffel-Code
« Antwort #8 am: 20 April, 2010, 22:05 »
So fährt sich's gleich noch besser...

Damit wäre wieder einmal gezeigt, dass jedwede Zahlenspielereien immer zu irgendwelchen Scheinergebnissen führen müssen, selbst wenn nicht ein Fatz an Sinn darin steckt.
Insofern sind wir nicht einen Deut vom Thema abgewichen.
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