Autor Thema: Verbraucherzentrale warnt vor unseriösen Zahlungsaufforderungen  (Gelesen 439 mal)

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Vor unseriösen Zahlungsaufforderungen an Internetnutzer hat die rheinland-pfälzische Verbraucherzentrale gewarnt. Laut Mitteilung der Verbraucherzentrale erhalten derzeit viele Nutzer Schreiben von Anwaltskanzleien oder Inkassobüros mit den Forderungen von "Anbietern fragwürdiger Internetseiten". Darin werde behauptet, die Angeschriebenen hätten Seiten wie www.berufs-wahl.de, www.genealogie.de oder www.routenplaner-server.com besucht und sich durch das Ausfüllen von Kontaktformularen verpflichtet, für die Dienste zu zahlen. Den Hinweis auf Kosten hätten die meisten dabei übersehen.

"Die Forderungen sind meist unbegründet", sagte Barbara Steinhöfel von der Verbraucherzentrale laut Mitteilung und rät, sich davon nicht einschüchtern zu lassen. Unseriöse Inkassobüros versuchten auf diesem Weg ihren unberechtigten Forderungen Nachdruck zu verleihen und Druck auf die Betroffenen auszuüben. Neben dem Inkassodezernat einer Anwaltskanzlei in Bonn tauchten derzeit auch andere Inkassobüros und Kanzleien aus Hamburg und München auf, die Forderungen für Anbieter eintreiben würden, die derartige fragwürdige Internetseiten unterhielten, heißt es bei der Verbraucherzentrale.

Sei auf einer Internetseite kein klarer Hinweis auf Kosten zu sehen, komme ein Vertrag in der Regel nicht zustande. Dies ist nach Ansicht der Verbraucherzentrale zum Beispiel dann der Fall, wenn der "Gesamteindruck der Seite eher eine unentgeltliche Leistung vermuten lässt und die Kosten versteckt sind oder erst durch Scrollen lesbar werden". Wer ein solches Schreiben bekomme, solle den Vertrag anfechten und widerrufen. Auf der Homepage der Verbraucherzentrale stehe ein Musterbrief bereit. Generell sollten persönliche Daten nur im Internet eingegeben werden, wenn das – wie etwa bei Online- Bestellungen – unbedingt nötig sei.

Quelle : http://www.heise.de/newsticker/meldung/102677

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