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Adware-Hersteller verklagt Zone Labs
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Thema: Adware-Hersteller verklagt Zone Labs (Gelesen 769 mal)
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SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
Ohne Input kein Output
Adware-Hersteller verklagt Zone Labs
«
am:
03 Dezember, 2005, 10:33 »
Der Vermarkter von Online-Werbung 180solutions ist gegen den Sicherheitsspezialisten Zone Labs vor Gericht gezogen. Dem Hersteller der gleichnamigen Personal Firewall werden in einer Klage üble Nachrede und schädliche Geschäftspraktiken vorgeworfen, da er Produkte des Adware-Herstellers als Spyware einstuft und den Nutzern rät, diese von ihrem Rechner zu entfernen. 180solutions will vor dem Superior Court of King County eine Unterlassungsanordnung und Schadensersatz erwirken.
Zu der von Zone Labs beanstandeten Software gehört jene, die 180solutions für den freien Zugang zum Spiele- und Download-Portal Zango.com bereitstellt. Die Software zeigt Werbung mehrmals am Tag in Popup-Fenstern an. 180solutions schreibt in seiner Klage, Unternehmen wie Google, Microsoft und es selbst hätten dazu beigetragen, ein Geschäftsmodell zu entwickeln, bei dem Umsätze erzielt werden und die Produkte dennoch frei zu haben seien. Der Nutzer willige vor der Installation von 180solutions-Software ein. Das Unternehmen ist davon überzeugt, das die Einstufung als Spyware einige Anbieter von Online-Inhalten dazu veranlasst haben, ihre Verträge zu kündigen. Zone Labs' Behauptung sei falsch, Software von 180solutions registriere Mausbewegungen und Tasteneingaben.
180solutions fährt damit konsequent in seiner Taktik fort, sich ein besseres Image zu verschaffen. Im April hat das Unternehmen seinen Partner CDT aufgekauft, um seine "Vertriebskanäle zu säubern". Im Sommer startete es eine Kampagne, um die Nutzer seiner Software aufzuklären. Vor kurzem wurde bekannt, dass 180solutions offenbar von Botnetz-Betreibern erpresst wurde.
Quelle und Links :
http://www.heise.de/security/news/meldung/66909
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SiLæncer
Cheff-Cubie
Beiträge: 191383
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Adware Zango per Drive-by Download eingeschleust
«
Antwort #1 am:
22 Februar, 2006, 17:07 »
Böswillige Adware-Verbreiter umgehen die vom Hersteller eingebaute Zwangsabfrage.
Der angehende Harvard-Jurist Ben Edelman, seit Jahren aktiv im Kampf gegen Adware und Spyware, deckt auf, dass sich das Adware-Programm "Zango" des Anbieters 180solutions weiterhin ohne Zustimmung des Anwenders auf dessen PC installieren lässt.
Dabei hatte 180solutions verkündet, dass alle Partner, die für jede erfolgreiche Installation eine Prämie erhalten, ab 1.1.2006 das neue "S3"-Installationsprogramm verwenden müssen. Dieses enthalte eine nicht zu umgehende Abfrage vor der Installation. Nur wenn der Anwender zustimme, werde die Software installiert.
Ben Edelman dokumentiert auf seiner Website mit einem Video, dass es offenbar einem Vertriebspartner gelungen ist, diese Abfrage zu umgehen. Das Video zeigt, dass die S3-Abfrage für weniger als eine halbe Sekunde sichtbar ist und keine Anwenderaktion nötig ist. Der erforderliche Klick auf den "Finish"-Button geschieht automatisch.
Nach Angaben von Edelman wird das Installationsprogramm über den Ende 2005 bekannt gewordenen WMF-Exploit eingeschleust. Zusammen mit Zango, das Werbe-Pop-ups anzeigt, werden durch diesen so genannten Drive-by Download noch etliche weitere zweifelhafte Programme installiert.
Alex Eckelberry, Chef von Sunbelt Software, meldet im Weblog seiner Firma, dass 180solutions inzwischen mit einer Presseerklärung auf die erhobenen Vorwürfe reagiert habe. Darin gibt 180solutions an, man habe den Täter als "Sniper84" identifiziert. Sein Partnerkonto sei gesperrt worden und er werde keinerlei Zahlungen erhalten.
Anwender, auf deren Rechner Zango auf diesem Wege installiert wurde, sollten demnach eine Nachricht erhalten und müssten der Installation nachträglich zustimmen, wenn sie die Software weiter nutzen wollten. Andernfalls genüge ein Mausklick zur Entfernung des Programms. Wie Betroffene allerdings die übrigen eingeschleusten Programme wieder los werden sollen, bleibt ihr Problem.
Quelle und Links :
http://www.pcwelt.de/news/sicherheit/132250/index.html
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SiLæncer
Cheff-Cubie
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Der Wurm, der aus dem Porno kam
«
Antwort #2 am:
08 November, 2006, 14:24 »
Das Sicherheitsunternehmen Websense warnt vor nicht jugendfreien Videos auf MySpace-Seiten, die aussehen, als stammten sie von YouTube. Tatsächlich liegen die Filme jedoch auf der Webseite yootube.info. Beim Abspielen versuchten die Videos, den Nutzer durch einen Dialogfenster des Windows Media Player zur Installation der Adware "Zango Cash Toolbar" zu brigen. Erst wenn er der Installation zustimmt, gibt es auch ein Video zu sehen.
Das Vertrauen, das viele Benutzer sowohl MySpace als auch YouTube entgegenbringen, wird von der irreführenden Domain yootube.info ausgenutzt, um unerwünschte Software auf dem Rechner zu installieren. Offenbar ein neuer Trend: So wird aktuell auch das Renommee der Wikipedia von Kriminellen zum Einschleusen von Schadsoftware ausgenutzt.
Es ist zu erwarten, dass zunehmend betrügerische Webseiten mit derartigen "Social-Engineering"-Ansätzen auf Opfer lauern, um ihnen nicht nur Adware, sondern auch Spyware und Trojaner unterzuschieben. Die im konkreten Fall installierte Adware "Zango Cash Toolbar" – Zango hieß früher 180Solutions – gehört noch zur harmloseren Sorte: Sie öffnet täglich mehrere Popups. Der Betreiber der Webseite, die die Toolbar-Installation zu verantworten hat, erhält auf Basis der Anzahl an Installationen Geld von Zango.
Das Unternehmen wurde wegen der Verbreitung von Adware kürzlich zu 3 Millionen US-Dollar Strafe verdonnert. Ab sofort darf Zango sein Programm nur noch nach ausdrücklicher Zustimmung durch den Nutzer installieren. Diese Zustimmung soll nun offenbar mit pornografischer Unterstützung eingeholt werden.
Siehe dazu auch:
* Malicious Website / Malicious Code: Fradulent You Tube video on MySpace installing Zango Cash, Sicherheitsmeldung von Websense
Quelle und Links :
http://www.heise.de/security/news/meldung/80711
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SiLæncer
Cheff-Cubie
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1,5 Millionen Dollar Strafe für Werbetrojaner
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Antwort #3 am:
18 Februar, 2007, 13:59 »
Das New Yorker Software-Unternehmen Direct Revenue LLC hat sich nach amerikanischen Medienberichten verpflichtet, eine Geldstrafe von 1,5 Millionen Dollar zu bezahlen, mit der das Verfahren eingestellt wird. Die US-amerikanische Federal Trade Commission (FTC) war gegen die Firma wegen Verbreitens von Werbetrojanern vorgegangen.
Direct Revenue und seine fünf Auftraggeber hatten demnach Werbesoftware in kostenloser Software wie Screensavern und Spielen versteckt, die von Anwendern nur schwer aufzuspüren und zu entfernen war. Zudem hatte das Unternehmen nicht auf die unerwünschten Inhalte hingewiesen, die nicht nur Popup-Werbung auf den Bildschirmen der Anwender platzierte, sondern auch deren Surfverhalten aufzeichnete.
Das Unternehmen hat die Strafe nach Angaben des Firmenanwalts angenommen. Er sei sehr zufrieden mit dem Abkommen, so Stuart Friedel in amerikanischen Berichten. Er machte Distributoren der firmeneigenen Software für die darin enthaltene Adware verantwortlich, die Zusammenarbeit mit diesen Unternehmen habe man bereits 2006 aufgekündigt.
Dennoch sind nicht alle Beteiligten mit dem Ausgang des Verfahrens glücklich. Jon Leibowitz, ein Mitglied der Untersuchungskommission, hält die Entscheidung für einen Fehlschlag, da das Unternehmen in den Jahren 2004 und 2005 etwa 20 Millionen US-Dollar mit der Verbreitung der Adware verdient habe und dieses Geld nun in den Taschen der Firmeninhaber verbleibe.
Im vergangen Jahr hatte die FTC bereits Strafen gegen Zango Inc., ERG Ventures LLC sowie Odysseus Marketing und John Robert Martinson & Sanford Wallace vor Gericht durchgesetzt.
Quelle :
www.heise.de
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Jürgen
der Löter
User a.D.
Beiträge: 4999
white LED trough prism - WTF is cyan?
Neues zu Zango-Adware ...
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Antwort #4 am:
07 September, 2007, 00:02 »
Meldung vom 12.06.2007 11:32
Klage von Zango gegen Anti-Spyware-Hersteller abgewiesen
Das Adware-Unternehmen Zango, das früher unter dem Namen 180solutions firmierte und später mit Hotbar zu Zango fusionierte, hat in den USA eine Klage gegen PC Tools angestrengt. Zango wirft dem Hersteller unfaires Verhalten vor, da dessen Anti-Spyware die Funktion der Zango-Software durch Erkennung als Adware beeinträchtige.
Richter John C. Coughenour wies die Klage jetzt in Seattle ab. Zango könne nicht beweisen, dass die Anti-Spyware unfair oder irreführend sei, da Anwender diese bewusst herunterladen, um potenzielle Schadsoftware zu vermeiden. Anti-Spyware-Programme dürfen daher die Zango-Software detektieren.
Anti-Spyware-Hersteller und die Antiviren-Industrie sehen sich häufiger juristischer Anfeindungen durch Adware-Unternehmen ausgesetzt. Die Einstufung als Schadsoftware gefällt den Werbeunternehmen natürlich nicht. Dies hat unter anderem dazu geführt, dass die Antivirenhersteller als neue Schädlingsklasse "potenziell unerwünschte Software" eingeführt haben. (dmk/c't)
Quelle und Links:
www.heise.de/newsletter
05.09.2007 11:47
Adware-Hersteller Zango scheitert erneut vor US-Gericht
Zango, ein Adware-Unternehmen, das früher als 180solutions firmierte und später zusammen mit Hotbar in das Unternehmen Zango überging, ist erneut vor einem US-amerikanischen Gericht mit einer Klage gegen ein Antivirenunternehmen gescheitert. Das Washingtoner Bundesbezirksgericht in Seattle wies die Klage gegen Kaspersky Labs ab, in der Zango die Einstufung seiner Werbesoftware als ungefährlich einforderte.
Bereits im Juni wies derselbe Richter, John C. Coughenour, eine ähnliche Klage gegen den australischen Anti-Spyware-Anbieter PC Tools ab. Damals konnte Zango keine Beweise vorbringen, dass die Anti-Spyware Anwender in die Irre führe, da diese die Reinigungssoftware gezielt herunterladen würden, um potenzielle Schadsoftware zu entfernen. Im Falle von Kaspersky könne der Antivirenhersteller gemäß des Communications Decency Act nicht zur Verantwortung für die Einstufung als "potenziell unerwünschte Software" gezogen werden. Darin heißt es sinngemäß, dass kein Anbieter oder Nutzer für bewusst oder in gutem Glauben vorgenommene Handlungen zur Verantwortung gezogen werden könne, die den Zugriff auf von ihnen als unerwünscht betrachtete Materialien verhindere.
Inzwischen hat Zango die abgewiesene Klage gegen PC Tools zurückgezogen. PC Tools folgert daraus, dass Zango keine weiteren rechtlichen Schritte gegen den Hersteller mehr unternehmen wird. Die neuerliche Abweisung einer Klage stärkt den Antivirenherstellern den Rücken. Sie mussten früher auf juristischen Druck von Adware-Herstellern hin die Schädlingskategorie "potenziell unerwünschte Software" einführen, um die Adware nicht als Virus einzustufen. Mit weitergehenden Forderungen können sich die Werbeunternehmen nun aber offenbar nicht durchsetzen.
-/-
(dmk/c't)
Quelle und Links:
www.heise.de/newsletter
«
Letzte Änderung: 07 September, 2007, 00:12 von Jürgen
»
Kein Support per persönlicher Mitteilung!
Fragen gehören in's Forum.
Veränderungen stehen an. Dies ist der bisherige Stand:
28,x°,23.5°,19,2°,13°Ost
,1mØ Multifeed, mit Quattro LNBs; Multiswitches 4x 5/10(+x) - alle ohne Terrestrik und modifiziert für nur ein 12V DC Steckernetzteil (Verbrauch insgesamt 15 Watt)
1mØ mit DiSEqC 1.3/USALS
als LNB2 an DVB-S2 STB, aktuell 30°W bis 55°O
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3.) Raspberry Pi 512MB
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