Autor Thema: DoS-Lücke im Windows-Server-Dienst  (Gelesen 530 mal)

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Offline SiLæncer

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DoS-Lücke im Windows-Server-Dienst
« am: 29 Juli, 2006, 13:45 »
Microsofts Security Response Team weist in einem Blog-Eintrag auf eine neu entdeckte Schwachstelle in Windows hin, mit der ein Angreifer einen Rechner übers Netzwerk zum Absturz bringen kann.

Ein Exploit für die Sicherheitslücke ist bereits frei verfügbar. Der Fehler steckt im Treiber für die Server Services (srv.sys) und wird durch ein präpariertes SMB-Paket ausgenutzt. Eine erfolgreiche Attacke ruft dann für gewöhnlich einen Bluescreen hervor. Ein kurzer Test in der heise-Security-Redaktion führte bei einem vollständig gepatchten Windows XP SP2 zu einem sofortigen Neustart. Damit ein Angriff wirksam werden kann, müssen die Ports 135, 139 oder 445 erreichbar sein. Das ist jedoch bei einem Windows-XP-System mit Service Pack 2 schon dann der Fall, wenn man in der eingebauten Firewall die Ausnahme für die Datei- und Druckfreigabe aktiviert. Standardmäßig ist diese Ausnahme nicht aktiv.

Wer sich vor Angriffen schützen will, dem bleibt derzeit kein anderer Weg als die betroffenen Ports komplett zu sperren oder die Zugriffe darauf nur für bekannte IP-Adressen zuzulassen. Microsoft untersucht das Problem weiter, geht derzeit aber davon aus, dass sich die Lücke nicht zum Einschleusen von Code ausnutzen lässt: Nach bisherigen Erkenntnissen beruht sie auf einer so genannten Null-Pointer-Dereference, also einem Zeiger, der auf einen nicht definierten Speicherbereich zeigt. Betroffen sind Windows 2000, Windows XP SP1 und SP2 sowie Windows Server 2003.

Ein Update wird es voraussichtlich am nächsten Patchday im August geben. Bereits am letzten Patchday hatte Microsoft einen Patch (MS06-035) für die Server Services herausgegeben, der zwei Lücken darin schließen sollte. Über eine davon ließ sich Schadcode in den PC schmuggeln und ausführen.

Siehe dazu auch:

    * Information About Public Postings Related to MS06-035, Hinweis vom Microsofts Security Response Team


Quelle und Links : http://www.heise.de/security/news/meldung/76118

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

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Re: DoS-Lücke im Windows-Server-Dienst
« Antwort #1 am: 30 Juli, 2006, 12:49 »
Okay, NetBIOS deaktivieren sollte doch eigentlich für jeden der windows öfters benutzt selbstverständlich sein... auch diese ports via firewall.   ;)
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Offline Jürgen

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Re: DoS-Lücke im Windows-Server-Dienst
« Antwort #2 am: 30 Juli, 2006, 23:13 »
Naja, bei Win9x geht / ging das nicht so einfach. Neuere Windoof zahle / nutze ich nicht.

Und viele Hardware-Firewalls in DSL-Modemen / -Routern sind (leider) nicht (einfach) Port-spezifisch konfigurierbar.
Bleibt dann ggf. noch der zusätzliche Einsatz von geeigneten Software-Firewalls.

However, Port-Scans gibt's z.B. bei
http://www.heise.de/security/dienste/portscan/

Sowohl der Windows-Test als auch der Router-Test sind auszuführen, beide Ergebnisse sind zusammen zu sehen.

Natürlich nur anzuwenden, wenn man's auch darf. In Firmennetzen löst sowas gern' Wutanfälle der Admins aus, oder schlimmeres...
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