Autor Thema: Weltweit 81 getötete Journalisten im Jahr 2006  (Gelesen 661 mal)

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Weltweit 81 getötete Journalisten im Jahr 2006
« am: 03 Januar, 2007, 17:40 »
Im vergangenen Jahr wurden nach Zählung der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) weltweit 81 Journalisten getötet. Das sei der höchste Stand seit 1994, geht aus dem aktuellen Bericht zur Pressefreiheit 2006 hervor. Seinerzeit wurden demnach 103 Journalisten getötet.

Allein im Irak kamen 39 Journalisten und 25 Medienmitarbeiter gewaltsam ums Leben, 90 Prozent davon Iraker. In Mexiko wurden nach Angaben der Menschenrechtler neun Journalisten ermordet. Auf den Philippinen kamen sechs Journalisten wegen ihrer Arbeit ums Leben, in Russland drei; unter ihnen die Kreml-kritische Anna Politkowskaja, die im Oktober im Moskau erschossen wurde. In einem Dutzend Länder wurden mindestens 56 Journalisten entführt, 17 von ihnen im Irak und sechs im Gaza-Streifen. Während alle in den Palästinensergebieten gekidnappten frei kamen, wurden im Irak sechs der Entführten getötet.

Im vergangenen Jahr wurden laut ROG 871 Journalisten festgenommen. Die auf über 1400 gestiegene Zahl der Angriffe und Drohungen führt Reporter ohne Grenzen auf zahlreiche Wahlkämpfe im vergangenen Jahr zurück, so in Peru, Brasilien, Kongo und Weißrussland. Leicht zurückgegangen sei dagegen vor allem dank des Waffenstillstands in Nepal die Zensur von Medien, und zwar von 1006 Fällen im Jahr 2005 auf 912. Die meisten Einschränkungen gab es nach dem Militärputsch in Thailand. Dort wurden über 300 lokale Radiosender sowie einige Internetseiten vorübergehend geschlossen.

Quelle : www.heise.de

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Offline ritschibie

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Mord an mexikanischem Journalist
« Antwort #1 am: 27 Mai, 2009, 11:47 »
Mexikanischer Journalist ermordet - von Unbekannten aus Haus verschleppt

Unbekannte haben in dem von zunehmender Gewalt gezeichneten Mexiko einen Journalisten der Zeitung "Milenio" ermordet.

Eliseo Barrón Laguna sei am Dienstag (Ortszeit) tot aufgefunden worden, nachdem er am Vorabend von acht bewaffneten Männern aus seinem Haus in der Gemeinde Gómez Palacio im nördlichen Bundesstaat Durango verschleppt worden war, teilte die Polizei mit. Barrón Laguna hatte vor kurzem über einen Konflikt innerhalb der Sicherheitskräfte der nahe gelegenen Stadt Torreón berichtet. Daraufhin waren 302 Polizisten suspendiert worden.

Die nationale Kommission für Menschenrechte (CNDH) kündigte an, sie werde die Hintergründe des Mordes untersuchen. Mexiko ist eines der gefährlichsten Länder weltweit für Journalisten. Barrón Laguna war der 50. Journalist, der seit 2000 umgebracht wurde. Teile der Polizei, der Justiz und der öffentlichen Verwaltung gelten als vom Organisierten Verbrechen unterwandert.

Quelle: http://satundkabel.magnus.de
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Offline ritschibie

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Fall Politkowskaja wird neu verhandelt
« Antwort #2 am: 23 Juli, 2009, 09:21 »
Der Mord an der kremlkritischen russischen Journalistin Anna Politkowskaja soll in zwei Wochen vor einem Moskauer Gericht neu verhandelt werden.

Die ersten Anhörungen sowie die Klärung von Prozessfragen seien für den 5. August angesetzt, sagte die Anwältin der Familie Politkowskajas, Anna Stawizkaja, am Mittwoch nach Angaben der Agentur Interfax. Russlands Oberstes Gericht hatte Ende Juni die Freisprüche gegen vier Angeklagte kassiert und einen neuen Prozess angeordnet. Allerdings hatten auch die Angehörigen der 2006 ermordeten Politkowskaja Zweifel an der Schuld der Angeklagten geäußert.

Die einstigen Arbeitskollegen Politkowskajas von der Zeitung "Nowaja Gaseta" kritisieren, dass bis heute der Auftraggeber sowie der Mörder und andere wichtige Helfer nicht gefasst seien. Prozessbeobachter warfen der Staatsanwaltschaft eine "lückenhafte und pannenreiche" Ermittlungsarbeit vor. Die vier angeklagten Männer, unter ihnen zwei tschetschenische Brüder, waren im Februar aus Mangel an Beweisen freigesprochen worden.

Der Mord an Politkowskaja, die vor allem mit ihren kritischen Berichten über die Tschetschenien-Kriege bekannt geworden war, gilt als politisch motiviertes Verbrechen. Sie hatte ebenso wie die in der Vorwoche ermordete Menschenrechtlerin Natalja Estemirowa über Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung in Tschetschenien berichtet.

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