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Offline SiLæncer

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Microsoft bringt Werkzeug zur Virenentfernung
« am: 12 Januar, 2005, 11:37 »
Microsoft hat parallel zu den am Patch-Day veröffentlichten Security-Fixes eine erste Version seines Removal-Tools für Viren und Würmer vorgestellt. In der Software sind alle vorhergehenden Entfernungsprogramme zusammengefasst; Microsoft hatte Anfang des Jahres etwa dedizierte Tools zur Bekämpfung von Sasser und MyDoom zur Verfügung gestellt.

Künftig soll jeweils am Patch-Day, zu dem Microsoft gesammelt alle bis dahin entwickelten Security-Fixes veröffentlicht, auch eine aktualisierte Version der Software herausgegeben werden. Entwickelt wurde die Software von den GeCAD-Entwicklern; Microsoft hatte die Firma Mitte 2003 übernommen. Die Software, von Microsoft als Malicious Software Removal Tool bezeichnet, gibt es über das Auto-Update, die Windows-Update-Seite oder normalen Download.

Eine Bedienungsanleitung und eine Liste der erkannten Viren veröffentlicht Microsoft in einem eigenen Knowledgebase-Dokument. Zu den Viren/Würmern, die die aktuelle Version entfernen kann, gehören unter anderem Sasser, MSBlaster, MyDoom oder Nachi. Entdeckt die Software einen Schädling, kann sie versuchen, ihn zu entfernen. Außerdem werden Informationen über den Schädlingsbefall an Microsoft geschickt; nach Angaben von Microsoft handelt es sich dabei um den Schädlingsnamen, das Resultat, das das Entfernungstool erzielt hat, die Version des eingesetzten Betriebssystems und die Ländereinstellung sowie die Prozessorarchitektur des lokalen Systems. Microsoft versichert, dass darüber hinaus keine Informationen gesendet werden; in einem Knowledgebase-Dokument über den Einsatz des Removal-Tools in Unternehmen beschreibt Microsoft aber auch, wie man die Weitergabe von Informationen unterbinden kann.

Microsoft sieht das Removal-Tool nicht als Konkurrenz für die Produkte der Antiviren-Hersteller: Es sei lediglich dazu gedacht, nach einer erfolgten Infektion die Entfernung der Schädlinge zu vereinfachen. Schutz vor dem Befall durch Viren oder Würmer biete es dagegen nicht.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/55022


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Offline Jürgen

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Microsoft schluckt Antiviren-Spezialisten Sybari
« Antwort #1 am: 08 Februar, 2005, 20:43 »
Dazu passt ganz gut folgende Meldung:
Microsoft schluckt Antiviren-Spezialisten Sybari

Microsoft hat am heutigen Dienstag bekannt gegeben, dass der Softwarekonzern das Antivirus-Unternehmen Sybari aufgekauft hat. Mit den Tools von Sybari will Microsoft besonders Geschäftskunden vor Viren und Würmern besser schützen können. Sybaris Schwerpunkt liegt auf der Absicherung von Server-Diensten vor Viren und Würmern. So bietet das Unternehmen Antivirus-Lösungen für Lotus Domino/Notes, Microsoft Exchange, Microsoft SharePoint sowie SMTP- und Instant-Messenging-Server.

Nachdem Microsoft im Sommer vergangenen Jahres den rumänischen Antiviren-Hersteller GeCAD Software und im Dezember den Anti-Spyware-Hersteller Giant Company Software, Inc. übernommen hat, ist die Sybari-Übernahme der logische nächste Schritt: Während man mit dem GeCAD- und Giant-Know-How bereits erste Versionen eines Anti-Spyware-Tools und eines rudimentären Virenscanners herausgebracht hat, soll das Sybari-Wissen in erster Linie auf Geschäftskunden ausgerichtet sein. In Redmond bestätigte man erst vergangene Woche, dass man die Entwicklung eines eigenen Virenscanners nicht ausschließe. (pab/c't)
Quelle und Links:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/56171

Wird dann bald mit unwirschen Reaktionen neuer Windows-Versionen auf fremde und teilweise kostenlose Antiviren-Software zu rechnen sein?

Wenn allerdings deren M$-Virenschutz zukünftig genauso "sicher" wird, wie Betriebssysteme, Browser und Firewall aus dem Hause, brauchen sich die Schreiber von Viren und anderer Malware wohl keine Sorgen zu machen.

Jürgen
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