Autor Thema: Schwere Sicherheitslücke im Service Pack 2  (Gelesen 1047 mal)

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Schwere Sicherheitslücke im Service Pack 2
« am: 16 September, 2004, 13:32 »
Ob sich das Entwicklerteam von Microsofts Service Pack 2 für Windows XP das so vorgestellt hat? Eigentlich sollten Computerviren, Würmer und andere Eindringlinge mit dem Sicherheitsupdate abgewehrt werden, doch es klafft eine riesige Sicherheitslücke. Das Computer-Magazin PC-Welt berichtet, dass auf einem PC mit Windows XP und installiertem Service Pack 2 trotz aktivierter Firewall private Dokumente sowie alle Datei- und Druckerfreigaben weltweit eingesehen werden können. Der Computer-Anwender merke hiervon normalerweise nichts.
 
Das Sicherheitsproblem trete auf, wenn der PC für ein internes Netzwerk Freigaben zur Verfügung stellt sowie per Einwahl mit dem Internet verbunden ist. Außerdem muss die so genannte Internetverbindungsfreigabe deaktiviert sein – eine Konfiguration, die bei Rechnern mit Windows XP nicht selten auftritt. Doch fälschlicherweise wird dadurch angezeigt, dass Freigaben und andere Dienste nur für das interne Netzwerk, nicht aber im Internet zur Verfügung stehen. Anwender, die sich hierauf verlassen und auf eine zusätzliche Absicherung durch Passwörter verzichten, laden Hacker und Surfer unfreiwillig dazu ein, die Daten des PCs zu kopieren, ändern oder zu löschen.

Gegenmaßnahmen

Bis Microsoft eine Lösung für diesen Programmfehler zur Verfügung stellt, müssen Benutzer von Windows XP SP2 wohl selbst die Sicherheitslücke schließen. Hierzu rät die PC-WELT, in der Systemsteuerung von Windows XP die Einstellung "Windows-Firewall" auszuwählen und dort unter "Ausnahmen" die Voreinstellung "Subnetz" auf "Benutzerdefinierte Liste" umzustellen. Anschließend werden hier die IP-Adressen aller zum Zugriff berechtigter Rechner per Hand eingetragen. Nach diesen Maßnahmen sei das Sicherheitsproblem behoben.

Quelle : www.onlinekosten.de

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