Autor Thema: "Postbank verstößt systematisch gegen Datenschutz"  (Gelesen 609 mal)

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"Postbank verstößt systematisch gegen Datenschutz"
« am: 26 Oktober, 2009, 16:17 »
Die Postbank gewährt offenbar rund 4000 freien Handelsvertretern Zugriff auf Girokontodaten von Millionen von Kunden. Dies berichtet zumindest die Stiftung Warentest am heutigen Montag unter Berufung auf interne Postbank-Quellen. Die freien Mitarbeiter könnten nicht nur sehen, wie viel Geld ein Kunde auf dem Konto hat – sie hätten Einsicht in alle Kontobewegungen, heißt es bei der Stiftung Warentest. Gehe ein höherer Geldbetrag auf einem Konto ein, könnten die freien Mitarbeiter den Kunden anrufen, um Geldanlagen zu verkaufen.

Bei den Handelsvertretern handelt es sich den Angaben zufolge um freie Mitarbeiter der Postbank Finanzberatung AG, deren Geschäftszweck es ist, "mobile Beratungsdienstleistungen zu Finanzfragen" anzubieten. Laut Stiftung Warentest greifen diese Mitarbeiter auch dann auf Kontodaten zu, wenn Kunden einer Datenweitergabe "überhaupt nicht zugestimmt" hätten. Die zuständige Datenschutzbehörde halte die Praxis, dass freie Berater die Girokonten von Postbank-Kunden einsehen können, für unzulässig, heißt es weiter. Bislang war die Postbank für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Quelle : www.heise.de

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Postbank sperrt freien Finanzberatern Zugriff auf Kontodaten
« Antwort #1 am: 27 Oktober, 2009, 18:48 »
Die Postbank hat auf die von der Stiftung Warentest erhobenen Vorwürfe eines systematischen Datenmissbrauchs durch freie Finanzberater reagiert und sperrt den Vertretern zumindest vorläufig den Zugriff auf Millionen von Kundenkonten. Der Zugriff werde vorsorglich verwehrt, bis eine endgültige Klärung der Rechtslage mit der zuständigen Datenschutzstelle herbeigeführt sei, sagte ein Postbank-Sprecher am Dienstag in Bonn.

Die Stiftung Warentest hatte am Vortag berichtet, die Postbank gewähre rund 4000 freien Handelsvertretern der Postbank Finanzberatung AG detaillierten Einblick in die Girokonten ihrer Kunden, auch ohne deren Einwilligung. Die freien Mitarbeiter könnten nicht nur sehen, wie viel Geld ein Kunde auf dem Konto hat — sie hätten Einsicht in alle Kontobewegungen, hieß es.

Auf ihrer Internetseite vertritt die Postbank aber immer noch den Standpunkt, dass es richtig sei, dass die Finanzberater "anlassbezogen Zugriff auf Kontodaten haben sollen, um eine fundierte Kundenberatung durchführen zu können". Dafür habe man Regeln "rechtlicher und technischer Art" aufgestellt, die die Finanzberater einhalten müssten. "Wenn es in Einzelfällen zu Verstößen gekommen ist, werden wir entschieden dagegen vorgehen und unmittelbar strafrechtliche Schritte ergreifen", heißt es dort weiter.

Nach Auffassung der zuständigen nordrhein-westfälischen Datenschutzbehörde ist ein Zugriff auf Kontodaten durch freie Finanzberater ohne ausdrückliche Zustimmung der Kontoinhaber aber generell nicht zulässig. Einen Einblick auf die Bewegungen auf dem Girokonto des Kunden dürfe es bei den angestrebten Anlageberatungsgesprächen nicht geben, sagte eine Sprecherin. Die Behörde habe bereits vor Veröffentlichung der Recherchen der Stiftung Warentest die Praxis der Postbank überprüft, da einige Beschwerden vorgelegen hätten.

Quelle : www.heise.de

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