Die permanente Präsenz von Paris Hilton kann nicht nur nerven, sondern anscheinend auch schaden. Seit einigen Tagen kursieren vermehrt Spam E-Mails, die den Nutzer mit Nacktbildern der Hotelerbin, Britney Spears und Jenna Jameson locken. Diese werden jedoch als Malwareschleusen genutzt und sollten daher nicht angeklickt werden. Dies berichten die Sicherheitsexperten von Panda Software.
Nicht anklickenDie Betreffzeilen der E-Mails lauten nach Angaben von Panda Software vielversprechend "Britney Spears naked pussy & Paris Hilton", "Hot pictures of Britney Spears" oder "Hot pictures of Paris Hilton nude". Im Gegensatz zu früheren Fällen, in denen die Nacktfotos der Promis nur angepriesen, tatsächlich aber nicht gezeigt wurden, bekomme der Nutzer hier tatsächlich schon im Fließtext intime Bilder zu sehen. Diese sollten jedoch auf keinen Fall angeklickt werden. Bei einem Klick wird ein Schädling freigesetzt, der nicht nur das Computersystem infiziert, sondern auch ein Tor für weitere Malware öffnet.
Schädlinge in Software-MailsDarüber hinaus warnen die Experten vor E-Mails, die angeblich nützliche Software enthalten. Ein Wurm, der auf diese Weise in den vergangenen Tagen in Systeme eingedrungen ist, ist Nurech.Z. Mit Betreffzeilen wie "Wurmalarm!", "Spywarealarm!" oder "Virenalarm" warnen die Mails vor einem sich angeblich rasant verbreitenden Eindringling. Der Absender wird dabei mit "Customer Support" angegeben und gaukelt so eine vertrauenswürdige Quelle vor. Der Wurm versteckt sich in der .zip-Datei im Anhang, die angeblich einen Patch enthält. Das Passwort zum Download soll in der eingefügten .gif-Datei enthalten sein. Sobald der Nutzer den Anhang öffnet, aktiviert er den Wurm. Dieser verschickt sich dann automatisch an die E-Mail-Adressen, die er im System des Nutzers auffinden kann.
IE als LockmittelAls weiteres aktuelles Beispiel führt Panda Software den Wurm Grum.A an. Dieser versteckt sich in Mails, die die Beta-Version des Internet Explorers 7 anbieten. Das eingefügte Bild enthält jedoch nicht nur einen Link zur Software, sondern löst auch den Schädling aus. So können die Malware-Programmierer auf verseuchte Anhänge verzichten.
Panda Software bietet auf der Website
www.infectedornot.com kostenfreie Scans an, mit der Nutzer feststellen können, ob ihr System infiziert ist oder nicht.
Quelle :
www.onlinekosten.de