"Phishing" ist zum Massendelikt geworden – doch die Polizei schläft nicht
Jeder Internetnutzer hat mittlerweile täglich jede Menge E-Mails von Postbank, Sparkassen, Volksbanken und Ebay in seinem Postfach, auch wenn er dort gar nicht Kunde ist. Die Probleme dieser Firmen mit ihrer Sicherheitssoftware scheinen ja geradezu enorm zu sein. Doch dieser Art Betrugsmails, auf die angeblich ja nur noch Neulinge hereinfallen, in England jedoch bis zu 12% und in Studien bis zu 14%, sind nur die Spitze des Eisbergs, so das Bundeskriminalamt.
Die mittlerweile bei weitem häufigste Art der Computer-Kriminalität greift immer weiter um sich. Phishing-Angriffe erreichen Rekordzahlen. Die inzwischen unentbehrlichen Hilfskräfte für das kriminelle Geschäft rekrutieren die Phisher – ebenso wie ihre Opfer – mit Spam-E-Mails und versuchen sie mit scheinbar lukrativen Neben- oder gar Hauptjobs zu ködern, die aber nur Kost und Logis in St. Adelheim einbringen. Experten vermuten in Deutschland dennoch einige Zehntausend derartige Phishing-Helfer, die jährlich Schäden im Wert von mehr als 100 Millionen Euro anrichten. Die wahre Schadenshöhe liegt vermutlich noch weit höher.
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www.heise.de