Autor Thema: Website-Verwaltungswerkzeug Plesk  (Gelesen 706 mal)

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Offline SiLæncer

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Website-Verwaltungswerkzeug Plesk
« am: 28 September, 2006, 11:56 »
Über eine Schwachstelle im web-basierten Konfigurationstool für Webserver und Webhosting PLESK ist es möglich, Verzeichnisse und Daten einzusehen. Ursache des Fehlers ist die unzureichende Filterung des Parameters file im Modul filemanager.php, sodass Directory Traversing möglich ist:

https://server:8443/filemanager/filemanager.php?cmd=chdir&file=../

Die Lücke wurde zwar in PLESK 7.6 für Windows gefunden. Der Hersteller bestätigte die Lücke gegenüber heise Security auch für die Linux-Version 8.0. Ein Hotfix dafür soll am kommenden Montag, dem 2. Oktober, zum Download bereitgestellt werden. Einen Fix für Windows soll es nicht geben, da das Problem dort in der in Kürze erscheinenden Version 8.1. für Windows behoben sein soll.

Siehe dazu auch:

    * [PLESK 7.5 Reload] & [PLESK 7.6 for MS Windows] path passing and disclosure vulnerability, Fehlerbericht auf Bugtraq

Quelle und Links : http://www.heise.de/security/news/meldung/78796

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

TT S2 3200 ( BDA Treiber 5.0.1.8 ) + Terratec Cinergy 1200 C ( BDA Treiber 4.8.3.1.8 )

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0-Day-Exploit für Site-Verwaltungswerkzeug Plesk im Umlauf
« Antwort #1 am: 11 Juli, 2012, 19:00 »
In einem Hacker-Forum verkauft ein Mitglied derzeit einen 0-Day-Angriff auf Parallels Plesk. Plesk ist ein Web-Frontend zur Verwaltung von Internetpräsenzen. Der Exploit soll es Angreifern ermöglichen, mit Plesk administrierte Sites komplett zu übernehmen. Zum Lieferumfang gehört wohl sogar ein Werkzeug mit grafischer Oberfläche, um das Administrator-Kennwort auszulesen, Dateien zu lesen und Code auszuführen.

Der Verkaufspreis für den Exploit liegt derzeit bei 8000 US-Dollar. Einem Bericht von Brian Krebs zufolge wurden über den Exploit bereits Tausende von Web-Präsenzen unterwandert.

Der Exploit soll sich auf Plesk-Installationen bis einschließlich Revision 10.4.4 anwenden lassen. Die aktuelle Version Plesk Panel 11.0 scheint nicht verwundbar zu sein. Da es beim Upgrade von Plesk Panel 10.3.1 mitunter zu Problemen gekommen ist, nutzen zahlreiche Installationen noch immer ältere Revisionen.

Parallels Plesk stellt grafische Verwaltungswerkzeuge für alle Bereiche des Web-Servers zur Verfügung, inklusive Mail-Konten und Anwendungen. Die Software ist für diverse Linux-Varianten (CentOS, CloudLinux, Debian, Red Hat Enterprise, SuSE und Ubuntu) sowie für Windows verfügbar. Der im Hackerforum verkaufte Exploit zielt ausschließlich auf Windows-Installationen ab. Ob andere Systeme auf ähnlichem Weg verwundbar sind, ist derzeit nicht bekannt.

Quelle und Links : http://www.heise.de/newsticker/meldung/0-Day-Exploit-fuer-Site-Verwaltungswerkzeug-Plesk-im-Umlauf-1636979.html

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
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ZOTAC Geforce GTX 1080TI AMPExtreme Core Edition 11GB GDDR5
MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
Microsoft Windows 10 Home 64Bit

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